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DE3226502A1 - Trocknungsverfahren und -einrichtung - Google Patents

Trocknungsverfahren und -einrichtung

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Publication number
DE3226502A1
DE3226502A1 DE19823226502 DE3226502A DE3226502A1 DE 3226502 A1 DE3226502 A1 DE 3226502A1 DE 19823226502 DE19823226502 DE 19823226502 DE 3226502 A DE3226502 A DE 3226502A DE 3226502 A1 DE3226502 A1 DE 3226502A1
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DE
Germany
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desiccant
heat
fluid
air
dried
Prior art date
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Application number
DE19823226502
Other languages
English (en)
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DE3226502C2 (de
Inventor
Ernst Gunnar Wilhelm von Enebyberg Döbeln
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Munters AB
Original Assignee
Carl Munters AB
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Publication date
Application filed by Carl Munters AB filed Critical Carl Munters AB
Publication of DE3226502A1 publication Critical patent/DE3226502A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3226502C2 publication Critical patent/DE3226502C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements or duct systems, e.g. in combination with pallet boxes, for supplying and controlling air or gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/06Controlling, e.g. regulating, parameters of gas supply
    • F26B21/08Humidity
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/26Drying gases or vapours
    • B01D53/261Drying gases or vapours by adsorption

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Gases (AREA)
  • Separation Of Gases By Adsorption (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Central Air Conditioning (AREA)

Description

  • BESCHREIBUNG
  • Trocknungsverfahren und -einrichtung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entfeuchten oder Trocknen eines Strömungsmittels, z.B. eines Gases wie Luft, die mit einem Absorptions- oder Bindemittel in Berührung gebracht wird, das durch Wärme regeneriert wird.
  • Ein Strömungsmittel, beispielsweise ein Gas wie Luft kann durch Abkühlen getrocknet werden, wobei die Feuchtigkeit kondensiert oder durch Absorption, wobei die Feuchtigkeit durch ein Trockenmittel wie Silikagel (Kieselgel) oder Lithiumchlorid absorbiert wird. Je nach Anwendung können bestimmte Eigenschaften wichtiger sein als andere. Ein seit kurzem äußerst wichtig gewordener Faktor ist der wirtschaftliche Einsatz von Energie. Daher besteht die größere Notwendigkeit als jemals zuvor, eine energiearme Trocknung zu erreichen Das Trockenmittel wird durch Erwärmen regeneriert, um den absorbierten Wasserdampf auszutreiben. Die Wärme kann vollständig durch die Luft, zugeführt werden, die auch dazu dient, das verdampfte Wasser zu beseitigen. Wegen der ziemlich niedrigen spezifischen Wärme von Luft hat dies im Gefolge, daß die Luft auf verhältnismäßig hohe Temperaturen wie 100-1500C erwärmt werden muß. In diesem Fall wird auch das Trockenmittel auf verhältnismäRB hohe Temperaturen erwärmt, was Verluste bedingt. Eine weitere Folge ist, daß die abziehende heiße feuchte Regenwationsluft einen beschränkten Wassergehalt aufweist, der insofern zu Verlusten führt, als nicht nur Wasserdampf, sondern ein großer Anteil der warmen Luft mit diesem abgegeben wird.
  • Die Verluste können dadurch verringert werden, daß die zum Verdampfen des Wassers dienende Wärme von anderen Quellen zugeführt wird als von der für die Abfuhr des Dampfes verwendete Luft. Die Regenerationstemperatur kann herabgesetzt werden, wobei durch Einbau von Wärmeschlangen in das Trockenbett dhef Wassergehalt der feuchten Luft erhöht werden kann. mob' jedoch dieses Verfahren angewandt wurde, war der Kontakt zwischen dem Trockenmittel und den Wärmeschlangen schlecht, wobei das angestrebte Ergebnis nur teilweise erzielt wurde.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, ein Verfahren und eine Einrichtung zum Entfeuchten zu schaffen, welches die vorstehend erwähnten Nachteile bekannter Verfahren vermeidet.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das zu trocknende Strömungsmittel über eine Seite einer Fläche geleitet wird, auf der ein Trockenmittel aufgebracht ist, wobei das Strömungsmittel von der zweiten Seite der Fläche ferngehalten wird, die zur Regenerierung des Trockenmittels mit der notwendigen Wärme versorgt wird. Die zur Verdampfung erforderliche Wärme wird auf einer Seite des Trocken- oder Absorptionsmittels aufgebracht,und die Feuchtigkeit wird auf der anderen Seite abgegeben.
  • Die Erfindung ist nachstehend näher erläutert. Alle in der Beschreibung enthaltenen Merkmale und Maßnahmen können von erfindungswesentlicher Bedeutung sein. Die Zeichnungen zeigen: Fig. 1 einen Seitenriß eines erfindungsgemäßen Destillations- oder Extraktionsturms mit Einzelheiten; Fig. 2 eine schematische Darstellung von zwei Extraktionstürmen nach Fig. 1, die in eine Trockneranlage eingebaut sind; Fig. 3 eine schematische Darstellung wie Fig. 1, wobei eine Wärmepumpe in die Anlage aufgenommen ist; Fig. 4 eine schematische Darstellung wie Fig. 3, jedoch verdoppelt, d.h. mit vier Extraktionstürmen und zwei Wärmepumpen.
  • Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Destillations- oder Extraktionsturm 10, der den früheren Extraktionstürmen insoweit überlegen ist, als er für eine wirkungsvolle Wärmeübertragung zwischen dem Trockenmittel und dem Wärmemittel sowie für eine wirkungsvolle Feuchtigkeitsübertragung zwischen dem Trockenmittel und der Lfift sorgt; er weist eine Rohrschlange 12 mit Flanschen 144 die ebenan so wie die Rohrschlange 12/der Außenseite mit einem Trockenmittel 16 beschichtet sein #nnen.Das zu entfeuchtende oder zu trocknende Strömungsmittel, beispielsweise ein Gas wie Luft wird über die Außenseite des Extraktionsturmes 10 geleitet, wie es durch den Pfeil 18 in Fig. 1 gezeigt ist, während das Regenerationsmittel in die Rohrschlange 12 eingeführt wird (s. Pfeil 20) und sowohl das Rohr 12 als auch die Flanschen 14 erwärmt.Daher wird Feuchtigkeit an einer Seite, nämlich der Außenseite des Trockenmittels 16 abgegeben, während die zur Verdampfung erforderliche Wärme auf der anderen Seite des Trockenmittels zugeführt wird, d.h. auf der mit den Flanschen 14 in Kontakt stehenden Seite und, falls zutreffend, mit den Rohren 12.
  • Die Erfindung beruht somit darauf, daß das Trockenmittel auf einer großen Fläche-bei guter Wärmeübertragung an die Oberfläche verteilt wird. Daher muß das Trockenmittel so aufgebracht werden, daß möglichst viel Wärme an die Flansche 14 und, bei Bedarf, an das oder die Rohre 12 übertragen wird. Um die größtmögliche Fläche für das Trockenmittel zu erzielen, können die Flanschen so ausgeformt sein, daß ihre Oberfläche erhöht wird, z.B.
  • durch Prägen, Zapfen, Kämme oder wie in der Detailzeichnung oben rechts in Fig. 1, Bleche mit kammartigen Graten 22, die zwischen den Flanschen 14 angeordnet sein können, wobei auch die Oberflächen der Bleche 22 mit Trockenmittel beschichtet sein können. Beim erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel sind die Flansche 14 waagerecht angeordnet, um die Wirkung des Gewichtes auf das Trockenmittel 16 zu vermeiden, es ist jedoch offensichtlich, daß die Flansche auch nach Bedarf senkrecht angeordnet sein können. Das Trockenmittel kann von einem beliebigen bekannten Typ wie Salz oder dergleichen sein und kann auf die Oberflächen des Extraktionsturms 10 durch ein beliebiges Beschichtungsverfahren aufgebracht oder aufgeklebt werden.
  • Beispielsweise kann eine Absorptionsschicht aufgebracht werden, die mit einer Salzlösung behandelt werden oder, wenn die Flansche aus Aluminium sind, mit Tonerde.
  • Ein nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren gefertigter Extraktionsturm kann sehr kompakt gestaltet sein, und außerdem kann das Wärme- oder Regnerierungsströmungsmittel, das durch die Rohranlage 12 geleitet wird, unter Druck gesetzt werden, wodurch sich ein größere Vielseitigkeit für die Aufstellung der Einrichtung und die Wahl des Wärme- und Kühlungsmittels ergibt.
  • Eine praktische Ausführung des erfindungsgemäßen Extraktionsturms ist in Fig. 2 dargestellt, worin zwei Extraktionstürme 10a, 10b in herkömmlicher Weise angeordnet sind, so daß ein Extraktionsturm 10b regeneriert wird, während der andere zum Trocknen eines Strömungsmittels eingesetzt wird, das im vorliegenden Beispiel als feuchte Betriebsluft angenommen wird. Die Betriebsluft wird von unten über eine Ansaug- oder Einlaßleitung 24 eingeführt und gelangt über ein Dreiwegeventil 26 zur Leitung 28 rechts am Extraktionsturm 10a, von wo sie über die Flanschen und die Rohrleitungen strömt die wie oben beschriebenJmit einem Trockenmittel beschichtet sind, wobei die Feuchtigkeit in der Betriebsluft durch das Trockenmittel aufgenommen wird. Stromab vom Extraktionsturm 10a, setzt sich die Leitung 28 bis zu einem Dreiwegeventil 30 fort, wo die getrocknete Luft über die Auslaßleitung 32 abströmt. Die Luftleitung 34 für die linke Betriebsluft, die dem anderen Extraktionsturm 10b dient, ist jetzt durch die Ventile 26, 30 gesperrt, so daß die Leitung 34 nicht von Luft durchströmt wird.
  • Die Regenerationsluft wird in den Regenerationskreis über einen Einlaß 36 und ein Dreiwegeventil 38 eingespeist und an eine Leitung 40 abgegeben, die links mit dem Extraktionsturm lob verbunden ist, wobei die Regenerationsluft das Trockenmittel an diesem Extraktionsturm überstreicht. Die für die Regeneration erforderliche Wärme wird, wie erwähnt, über die Rohranlage 12b des Extraktionsturms 10b zugeführt. Die feuchte Regeneratknsluft wird über ein Dreiwegeventil 44 an den Auslaß 46 abgegeben.
  • Wenn die Unterlage oder das Bett des auf den Extraktionsturm 10a aufgebrachten Trockenmittels feuchtigkeitsgestättigt und das Bett am Extraktionsturm 10b regeneriert ist, werden die vorstehend beschriebenen Luftströme durch Neueinstellung aller Dreiwegeventile 26, 32, 38 und 44 umgekehrt. Die Betriebsluft fließt dann über die Leitung 34 zum Extraktionsturm 10b, während die Regenerationsluft dem rechten Extraktionsturm 10a über die Leitung 42 und die zur Regeneration erforderliche Wärme über die Rohranlage 12a eingespeist werden.
  • Da die zur Regenerierung erforderliche Wärme in der möglichst wirkungsvollen Weise auf die Extraktionstürme 10a, 10b über die Rohranlage 12a, 12b einwirkt, können der Regenerationsluftstrom und die Regenerationstemperatur stark vermindert werden. Die Wärme kann von jeder geeigneten Quelle geliefert werden. Wegen der niedrigeren Regenerationstemperatur können auch geringwertige Wärmeerzeuger wie Abfall- oder Sonnenwärme eingesetzt werden.
  • Der als Trockenstufe eingesetzte Extraktiosturm 10a kann natürlich auch dadurch abgekühlt werden, daß ein Kühlmittel durch die Rohranlage 12a geleitet wird. Zu diesem Zweck können die Extraktionstürme 10a, 10b natürlich mehrere getrennte Rohranlagen für den Umlauf verschiedener Strömungsmittel wie ein Heiz- und ein Kühlmittel aufweisen anstelle eines Wechselbetriebs in derselben Rohranlage. Die Extraktionstürme 10a, 10b können auch mit einer normalen Kühlschlange zum Vorkondensieren der Feuchtigkeit verbunden werden. Das Abkühlen bewirkt einen Anstieg der relativen Feuchtigkeit der Luft, die mit dem Trockenmittel in Berührung kommt, wodurch die Feuchtigkeitsaufnahmekapazität des Trockenmittels erhöht wird. Wenn abgekühlt wird,kann eine niedrigere Regenerationstemperatur gewählt werden als wenn keine Kühlung verwendet wird, ohne den Feuchtigkeitsgehalt der abziehenden trockenen Luft zu erhöhen. In vielen Fällen ist es auch ein Vorteil, daß die trockene Luft kalt sei.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Fig. 3 wird eine Wärmepumpe in Verbindung mit einer Anlage nach Fig. 2 verwendet. Gemeinsame Teile der Ausführungsbeispiele der Fign. 2 und 3 tragen dieselben Bezugszeichen. Zwischen die Extraktionstürme 10a, lOb der Fig. 3 ist eine Wärmepumpe 48 geschaltet, die über Dreiwegeventile 50, 52 an ein Ende der Rohranlage 12a, 12b der einzelnen Extraktionstürme angeschlossen ist, wobei die anderen Enden der Rohranlage über ein überlaufventil 54 miteinander verbunden sind. Damit bilden die Wärmepumpe und die Extraktionstürme eine normale Wärmepumpenanlage, wobei die Extraktionstürme 10a, 10b als Verdampf er und Kühler dienen.
  • Die Wärmepumpenanlage erzeugt genügend Wärme zur Regenerierung des Trockenmittels am Extraktionsturm 10a, während das Trockenmittel des Extraktionsturms 10b abgekühlt wird. Durch Umstellen der Dreiwegeventile 50, 52 wird der Betriebsablauf der Extraktionstürme 1Oa, 10b umgekehrt, wie es anhand der Fig. 2 beschrieben wurde.
  • Der Einsatz der Wärmepumpe meidet weitgehend die Verluste, die aus dem Wechsel zwischen den beiden Betriebsabläufen entstehen, d.h., daß die Wärmepumpe dazu verwendet werden kann, den Überhang nahe Null zu halten.
  • Eine Kühlung des Trockenmittels ermöglicht es, die Regenerationstemperatur und den Regenerationsfluß zu vermindern.
  • Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel erhöht sich der Feuchtigkeitsgehalt beim Umschalten der Extraktionstürme 10a, 10b, da es einzige Zeit erfordert, den Extraktionsturm, der für die Entfeuchtung eingesetzt wird, abzukühlen. Dieser Nachteil wird bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel vermieden, das zwei Anlagen der in Fig. 3 gezeigten Art enthält, d.h., daß jeder Extraktionsturm 10a, 10b mit seiner eigenen Wärmepumpe 48a, 48b sowie mit einem anderen Extraktionstrum 10c, 10b verbunden ist, der jeweils an die andere Seite der Rohranlage angeschlossen ist. Die anderen mit dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 und 3 gleichen Teile tragen dieselben Bezugszeichen.
  • Die Vorteile des erfindungsgemäßen Extraktionsturms sind folgende: Er kann aus nicht brennbaren Stoffen hergestellt werden; er widersteht hohen Drücken der durchlaufenden Strömungsmittel; er kann wärme- und kältefest gebaut werden; er weist gegenüber bekannten Extraktionstürmen eine überlegene Wärmeübertragung auf, kann leicht hergestellt und kompakt ausgelegt werden.
  • Außer den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen sind noch weitere möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • Leerseite

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Trocknen eines Strömungsmittels, beispielsweise eines Gases wie Luft, das mit einem durch Wärme regenerierten Trockenmittel in Berührung kommt, dadurch gekennzeichnet, daß das zu trocknende Strömungsmittel über eine Rohrschlange oder eine ähnliche Anordnung geleitet wird, die als Träger für das Trockenmittel dient und, daß Mittel, die den Zustand des Trockenmittels beeinflussen, laufend oder im auswechselnden Betrieb in das Innere der Rohrleitungen oder dergleichen geleitet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu trocknende Mittel und die für die Regenerierung des Trockenmittels erforderliche Wärme beiden Seiten getrennt zugeführt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zu trocknende Strömungsmittel einer Seite und ein Kühlmittel der anderen Seite zugeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Wärme der anderen Seite zugeführt wird, während Luft der ersten Seite eingespeist wird, um die Feuchtigkeit vom Trockenmittel abzuführen.
  5. 5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem Trockenmittel zur Entfeuchtung eines Strömungsmittels, beispielsweise eines Gases wie Luft, gekennzeichnet durch Leitungen (18) für die Zufuhr des zu trocknenden Strömungsmittels auf einer Seite des Trockenmittels (16) oder dessen Träger (14) sowie durch Leitungen (12), welche Wärme einer zweiten Seite des Trockenmittels (16) oder dessen Träger (14) zuführen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockenmittel (16) auf die Außenseite einer Schlange (10) aufgebracht ist, die mindestens eine mit Flanschen versehene Rohranlage (12) aufweist und an eine Wärmequelle angeschlossen ist, während eine Leitungsanlage (28,34) vorgesehen ist, um das zu trocknende Strömungsmittel über die Außenseite der Flansche (14) zu lenken.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (14) der Schlange (10), solche Formen aufweisen, die ihre Oberfläche vergrößern, einschließlich von zwischen den Flanschen (14) angeordneten mit Kammkanten versehenen Blechen (22).
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schlangen (10a,10b) an eine gemeinsame Leitungsanlage (28,34) angeschlossen sind, um das zu trocknende Strömungsmittel an die Außenseiten der Schlangen (10a,10b) heranzuführen, wobei Dreiwegeventile (26,30) vorgesehen sind, um die Leitungsanlage (28,34) wechselnd mit den beiden Schlangen (10a,10b) zu verbinden.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wärmepumpe (48) die Schlangen (10a,10b) abwechselnd mit Wärme und Kälte versorgt.
  10. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wärmespeicher wie ein Wassertank an die Schlange (10a,10b) angeschlossen ist.
DE19823226502 1981-07-16 1982-07-15 Verfahren zum Trocknen eines Strömungsmittels und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Expired DE3226502C2 (de)

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