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DE3225799A1 - Locher - Google Patents

Locher

Info

Publication number
DE3225799A1
DE3225799A1 DE19823225799 DE3225799A DE3225799A1 DE 3225799 A1 DE3225799 A1 DE 3225799A1 DE 19823225799 DE19823225799 DE 19823225799 DE 3225799 A DE3225799 A DE 3225799A DE 3225799 A1 DE3225799 A1 DE 3225799A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
pair
base plate
base
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823225799
Other languages
English (en)
Other versions
DE3225799C2 (de
Inventor
Chuzo Tateishi Tokyo Mori
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL Manufacturing Co Ltd
Original Assignee
CARL Manufacturing Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL Manufacturing Co Ltd filed Critical CARL Manufacturing Co Ltd
Priority to DE19823225799 priority Critical patent/DE3225799C2/de
Publication of DE3225799A1 publication Critical patent/DE3225799A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3225799C2 publication Critical patent/DE3225799C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/32Hand-held perforating or punching apparatus, e.g. awls
    • B26F1/36Punching or perforating pliers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Locher
  • Die Erfindung betrifft einen Locher gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Bei einem Locher, insbesondere einem großformatigen Locher, zur Verwendung in Büros oder dergleichen ist eine große Kraft erforderlich, um dessen Griff zu betätigen, damit Löcher in einem dicken Stapel von Blättern gleichzeitig hergestellt werden.Es wurde daher als erforderlich angesehen, einen Locher zu entwickeln, der mit geringer Kraft betätigbar ist.
  • Ferner wurde es als notwendig erachtet, eine einfache.Beseitigung der Stanzelemente bzw. Schneidklingen aus einem Bündel von Papierbögen nach deren Lochung zu ermöglichen.
  • Die Schneidklingen und die mit diesen zusammenwirkende Papierhalteplatte für den Stanz- bzw. Lochvorgang werden nach längerem Gebrauch verschlissen.Es ist äußerst erwünscht, zu gewährleisten, daß jede verbrauchte oder verschlissene Klinge oder Papier-Halteplatte leicht gegen eine neue ausgetauscht werden kann.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Locher, insbesondere einen großformatigen Locher, zu schaffen, d&r solchen Aufbau hat, daß er mit kleiner Kraft betätigbar ist, um ein dickes Bündel bzw. einen hohen Stapel von Papierbögen gleichzeitig zu durchstechen bzw. zu lochen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung schafft einen Locher, insbesondere einen großformatigen Locher, zur Verwendung in Büros oder dergleichen.
  • Der Locher weist Schneidklingen oder Schneidmesser auf, im folgenden Stanzelemente genannt, die leicht von einem Stoß von Papierbögen nach deren Lochung entfernbar sind.
  • Der Locher weist solchen Aufbau auf, daß seine Stanzelemente und die Papier-Halteplatte leicht gegen neue auswechselbar sind, wenn diese nach einem längeren Gebrauch abgenützt bzw. verschlissen sind.
  • Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen des Lochers anhand der Zeichnung zur Erläuterung weiterer Merkmale beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Lochers, Fig. 2 eine auseinandergezogene Perspektivansicht der Schneidmesser bzw. Stanzelemente und der Papierhalteplatten des Lochers nach Fig. 1, Fig. 3 eine teilweise im Schnitt gehaltene schematische Seitenansicht des Lochers nach Fig. 1, Fig. 4 eine teilweise im Schnitt gehaltene schematische Aufsicht auf den Locher nach Fig. 1, wobei der Griff in der Betriebsstellung gezeigt ist, Fig. 5 eine auseinandergezogene Perspektivansicht der Basisplatte und eines vertikal beweglichen Zahnelementes beim Locher nach Fig.1, Fig. 6 eine auseinandergezogene Perspektivansicht eines longitudinalen Papier-Positioniergliedes, Fig. 7 eine schematische Perspektivansicht der Unterseite der Basisplatte, Fig. 8 eine auseinandergezogene Perspektivansicht eines Elementes zur Papier-Positionierung in Querrichtung, und Fig. 9 eine teilweise im Schnitt gehaltene schematische Seitenansicht einer abgewandelten Kombination des vertikal beweglichen Zahnelementes und der Papierhalteplatten.
  • Im folgenden wird ein Locher unter Bezugnahme auf die Fig.1, 3 und 4 beschrieben, der eine Basis 1 aus einer Stahlplatten-Rahmenkonstruktion aufweist. Ein Paar von zylindrischen Schneidmessern oder Schneidklingen 2, im folgenden Stanzelemente genannt, ist in Aufwärtsrichtung angeordnet und an der Basis 1 neben dem einen Ende derselben entfernbar befestigt. Die Stanzelemente 2 werden von einer Befestigungsplatte 3 für die Stanzelemente neben dem entgegengesetzten Ende derselben gelagert, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist.
  • Die Befestigungsplatte 3 weist ein Paar von Löchern bzw.
  • öffnungen 4 auf, wobei in jeder Öffnung eine Schraube 5 (Fig.1) eingesetzt ist, um die Befestigungsplatte 3 entfernbar an der Basis 1 zu halten oder zu sichern. Eine Basisplatte 7 ist auf der Basis 1 vorgesehen und in Vertikalrichtung drehfähig an dem anderen Ende der Basis durch einen Stift 8 befestigt. Die Basisplatte 7 weist ein Paar von Öffnungen bzw. Löchern 6 auf, welche jeweils einen Durchgang für eines der Stanzelemente 2 bzw. Stanzstempel 2 festlegt.
  • Ein aufrechtstehendes strukturelles Element 9 ist am einen Ende der Basis 1 ausgebildet. Eine Feder 10 erstreckt sich zwischen einem Ende der Basisplatte 7 und einem inneren Wandabschnitt des aufrechtstehenden strukturellen Elementes 9, um normalerweise die Basisplatte 7 vorzuspannen, insbesondere die obere Seite der Basisplatte nach oben, wie aus Fig. 3 hervorgeht. Das Element 9 hat umgekehrte L-Form in Seitenansicht. Ein Griff 11 weist untere Enden auf, die drehfähig an der Oberseite des Elementes 9 angebracht sind, und der auf einer Welle 12 mit rechteckigem bzw.
  • viereckigem Querschnitt gelagert ist.
  • Ein Paar von Zahnrädern 13 ist auf der Welle 12 vorgesehen und eine vertikal bewegliche Getriebeeinheit 14 weist ein Paar von Zahnstangen 15 auf, die jeweils mit einem der Zahnräder 13 in Eingriff stehen, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. Wenn demzufolge der Griff 11 niedergedrückt wird, werden die Zahnräder 13 gedreht und die Zahnstangen 15 werden demzufolge in Vertikalrichtung bewegt, um die Getriebeeinheit 14 vertikal zu verlagern. Ein rohrförmiges Element 16 umgibt die Welle 12 und ist an dieser durch eine Schraubstange bzw. einen Schraubstift 17 befestigt.
  • Eine Spiral- bzw. Schraubenfeder 18 umgibt das rohrförmige Element 16; ein Ende der Spiralfeder 18 steht mit einem Abschnitt der oberen Innenwand 19 des Elementes 9 in Eingriff, um den Griff 11 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 3, d.h. in einer Richtung zu drücken, was eine Aufwärtsbewegung der vertikal beweglichen Getriebeeinheit 14 verursacht. Die Getriebeeinheit 14 ist nach Art eines Rahmens konstruiert, wie dies aus Fig. 3 bis 5 hervorgeht und trägt ein Paar von Papier-Halteplatten 20 an seinem unteren Ende.
  • Die Basisplatte 7 weist eine Platte mit einem Paar von nach unten gebogenen Längskantenabschnitten auf, wie aus Fig.5 hervorgeht, und ist an einem Ende derselben mit einem aufrechtstehenden Glied 21 mit in Seitenansicht umgekehrter L-Form versehen. Das aufrechte Glied 21 enthält einen in Horizontalrichtung vorspringenden Abschnitt 22, der sich in Querrichtung der Basisplatte 7 erstreckt. Die Getriebeeinheit 14 ist neben ihrem Boden mit einem horizontalen Vorsprung 23 versehen, über welchem der horizontal vorspringende Abschnitt 22 mit diesem in Eingriff stehend angeordnet ist, wenn die Basisplatte 7 ihre in Fig. 3 dargestellte oberste Position einnimmt.
  • Die Papier-Halteplatten 20 werden jeweils durch eine Scheibe aus einem Material von beispielsweise Polyäthylen oder Polypropylen oder dergleichen gebildet, welches eine geringere Härte als die Schneidkanten der Stanzelemente 2 aufweisen, die aber ausreichend hart ist, um das durchzustoßende Papier unter Druck zu halten. Jede Scheibe 20 weist eine eingekerbte bzw. mit Nuten versehene umfangsmäßig verlaufende Kante auf und ist in der Mitte ihrer oberen Fläche mit einem Vorsprung 24 versehen, der mit einem oberen Ende abschließt und vergrößerten Durchmesser hat, wie aus Fig.2 hervorgeht. Eine Befestigungsplatte 25 für die Scheiben bzw. Halteplatten 20 ist an dem Boden der vertikal beweglichen Getriebeeinheit 14 angebracht und weist ein Paar von öffnungen auf, die jeweils durch ein Öffnungssegment 26a sowie ein weiteres öffnungssegment 26b gebildet ist, wobei das Offnungs- oder Lochsegment 26a den Durchgang des Vorsprunges 24 auf einer der Papier-Halteplatten 20 ermöglicht, wenn die Halteplatte an der Befestigungsplatte 25 angebracht ist oder gegenüber dieser entfernt ist, während das andere Öffnungssegment 26b einen kleineren Durchmesser als das Offnungssegment 26a aufweist und sich an das erste Öffnungssegment 26a anschließt, um den Vorsprung 24 drehfähig zu halten, wobei das vergrößerte obere Ende auf der peripheren Kante des Öffnungssegmentes 26b ruht.
  • Der Locher weist ferner einen Positioniermechanismus 27 zur Positionierung des Papiers in Längsrichtung auf,der in Fig. 3 gezeigt ist. Diese Positioniereinheit 27 legt die Position des einen Endes des zu lochenden bzw. zu stanzenden Papieres fest. Aus der Detaildarstellung in Fig. 6 geht hervor, daß die Positioniereinheit 27 eine bewegliche Platte 28 aufweist, die an der Unterseite der Basisplatte 7 neben deren einem Ende vorgesehen ist sowie ein aufrechtes Anschlagelement 30, das am einen Ende der beweglichen Platte 28 durch zwei Nieten 29 befestigt ist die sich durch die Basisplatte 7 erstrecken; ferner ist eine Welle 31 vorgesehen, die sich in Querrichtung durch die Basisplatte 7 und die bewegliche Platte 29 erstreckt.
  • Die Basisplatte 7 weist ein Paar von Langlöchern 7a in ihren nach unten gebogenen Längskantenabschnitten auf und die bewegliche Platte 28 weist ein entsprechendes Paar von Öffnungen 28 an dem anderen Ende derselben auf. Die Welle 31 verläuft durch die öffnungen 7a und 28a. Die Welle 31 besitzt einen vergrößerten Kopf als Anschlagelement am einen Ende, während ein Knopf 32 am anderen Ende der Welle 31 ausgebildet ist. Die Basisplatte 7 besitzt ein Paar von Langlöchern 7b neben ihrem einen Ende, wie aus Fig. 3 und 5 hervorgeht. Die Nieten 29 erstrecken sich durch die Langlöcher 7b und sind darin beweglich, während die Welle 31 in den Langlöchern 7a beweglich ist, so daß das integrierte Element der beweglichen Platte 28 und das Anschlagelement 30 in Längsrichtung zur Basisplatte 7 verschiebbar sind. Wenn es erforderlich ist, den Abstand zwischen einem Ende des zu lochenden bzw. zu stanzenden Papieres und der Position zu verändern, an welcher ein Paar von Löchern in dem Papier hergestellt werden sollen, wird der Knopf 32 bewegt, um die Welle 31 in den Langlöchern 7a zu bewegen, wodurch das Anschlagelement 30 in der erforderlichen Weise verstellt bzw.
  • bewegt wird.
  • Der Locher weist ferner eine Positioniereinheit 33 zur Positionierung des Papieres in Querrichtung auf, wobei diese Einheit 33 etwa in der Mitte der Basisplatte 7 vorgesehen ist. Die Basisplatte 7 besitzt ein Paar von Schlitzen 7c, die in ihren nach unten gebogenen Längskantenabschnitten etwa in ihrem Mittelabschnitt ausgebildet sind, sowie einen dritten Schlitz 7d, der nahe einem der Schlitze 7c ausgebildet ist. Ein Positionierstreifen verläuft durch die Schlitze 7c und ist in Querrichtung der Basisplatte bewegbar. Ein Begrenzungshebel 35 besitzt ein Ende, welches durch den Schlitz 7d vorsteht und welches nach unten gedrückt werden kann. Ein Ende des Positionierstreifens 34 ist nach oben gebogen, um eine Kantenlagerung 36 (Kantenanlage) für das zu stanzende Papier festzulegen. Der Streifen 34 weist eine Vielzahl von Abstand zueinander einhaltenden Öffnungen 34a auf. Der Hebel 35 ist hinter einer der nach unten gebogenen Längskantenabschnitte der Basisplatte 7 angeordnet und ist mit dem anderen Ende daran durch einen Stift 40 befestigt, um welchen der Hebel 35 drehfähig ist. Der Hebel 35 weist einen nach oben gerichteten Vorsprung 37 auf, der in eine der Öffnungen 34a des Streifens 34 einzugreifen vermag, welcher über dem Hebel 35 angeordnet ist, wodurch der Streifen 34 gegen eine Bewegung gesper ist. Die Positionen der Öffnungen 34a sind derart gewählt, daß Papier verschiedener Größen, beispielsweise B4, A4, B5, A5 und B6, welches gelocht werden soll, exakt zwischen den beiden Stanzelementen bzw. Schneidmessern 2 zentriert werden kann, wenn eine Längskante des Papieres gegen die Kantenlagerung bzw.
  • Kantenanlage 36 gehalten wird. Die Einheit 33 weist ferner eine Blattfeder 38 auf, welche einen Abschnitt des Streifens 34 bedeckt und die an der Unterseite der Basisplatte 7 befestigt ist. Die Blattfeder 38 weist an ihrem einen Ende ein Paar von Ausschnitten 38a auf, welche zwischen sich einen hakenförmigen Vorsprung 39 geeigneter Festigkeit festlegen, der mit einer Schulter in Eingriff steht, die an dem Hebel 35 ausgebildet ist, um den Hebel nach oben zu drücken, so daß der Vorsprung 37 des Hebels 35 in Sperreingriff mit einer der Öffnungen 34a im Positionierstreifen 34 gehalten werden kann. Wenn der Hebel 35 niedergedrückt wird, wird sein Vorsprung 37 gegenüber dem Streifen 34 außer Eingriff gebracht, um ihn bewegbar zu machen. Die Einheit 33 ermöglicht somit die Querpositionierung des Papieres, das gelocht werden soll und ist auch dazu verwendbar, um das Papier in Querrichtung zu verschieben, wenn es erforderlich ist, mehr als zwei Löcher darin auszubilden.
  • Während der Benutzung des Lochers wird der Positionierstreifen 34 in geeigneter Weise bewegt, um mit dem zu lochenden Papier übereinzustimmen, während die Positioniereinheit 27 für die Längsrichtung ebenfalls bewegt wird, um mit der Position übereinzustimmen, an welcher das Papier zu lochen ist. Ein Stapel von zu lochenden Papierbögen wird auf die Basisplatte 7 aufgelegt und eine Längskante oder Querkante desselben wird gegen die Kantenanlage 36 gehalten, während eine Quer- oder Längskante derselben gegen das Anschlagglied 30 gehalten wird. Wenn der Griff 11 in Fig.3 im Uhrzeigersinn gedreht wird, d.h. nach unten gedrückt wird, drehen sich die Zahnräder 13, um die vertikal bewegliche Getriebeeinheit 14 herabzusenken, wodurch die Halteplatten 20 auf das zu lochende Papier gedrückt werden und um die Basisplatte 7 ebenfalls nach unten zu drücken, woraufhin die Stanzelemente 2 durch das Papier gestochen werden.
  • Kleine kreisförmige Fragmente, d.h. Papierabfall, der durch den Loch- oder Durchstechvorgang erzeugt wird, fallen entlang des hohlen Inneren der Stanzelemente 2 herab und können in einem Abfallbehälter oder einer Abfallschale 44 gesammelt werden, die gleitfähig in der Basis 1 angeordnet ist, wie aus Fig. 3 hervorgeht. Nach dem Durchdringen der Stanzelemente 2 durch den gesamten zu lochenden Papierstapel liegen deren Schneidkanten auf den Halteplatten 20 auf. Die Oberfläche der Platten 20 werden daher nach einem längeren Gebrauch des Lochers abgenützt oder beschädigt.
  • In einem derartigen Fall können die Platten 20 leicht gedreht werden, um einen nicht verschlissenen Abschnitt zur Anlage durch die Stanzelemente 2 einzudrehen bzw. freizugeben. Die Platten 20 sind daher exzentrisch zu den Stanzelementen 2 vorgesehen. Wenn die gesamte Oberfläche der Platten 20 abgenützt ist, können sie umgesetzt bzw.
  • umgedreht werden und wenn auch die rückwärtigen Flächen vollständig abgenützt sind, können die Platten 20 durch neue ersetzt werden.
  • Im folgenden wird auf Fig.9 Bezug genommen, in welcher eine abgewandelte Papier-Halteplatte 41 dargestellt ist, die auf andere Weise auf der vertikal beweglichen Getriebeeinheit 14 gelagert ist. Die Platte 41 ist durch eine Scheibe aus Polyäthylen, Polypropylen oder dergleichen gebildet und weist eine Öffnung 41a in ihrer Mitte auf.Eine Vielzahl von Stiften 42, die aus einem elastischen Material hergestellt sind, stehen vom Boden der Getriebeeinheit 14 nach unten ab und sind so angeordnet, daß sie einen Kreis bilden.
  • Die Scheibe 41 ist um die Stifte 42 herum aufgesetzt, während eine Beilagscheibe 43 zwischen der Einheit 14 und der Scheibe 41 angeordnet ist.
  • Der Locher weist ein Paar von aufrechten, zylindrischen Stanzelementen 2 auf, die in entfernbarer Weise am einen Ende einer Basis 1 angebracht sind, eine normalerweise nach oben vorgespannte Basisplatte 7, die auf der Basis vorgesehen ist und ein Paar von Öffnungen bzw. Löchern 6 aufweist, die jeweils einen Durchgang für eines der Stanzelemente 2 bilden. Die Basisplatte 7 ist in Vertikalrichtung um ein anderes Ende der Basis 1 drehfähig. Eine vertikal bewegliche Getriebeeinheit 14 ist neben dem einen Ende der Basis 1 vorgesehen und steht in Eingriff mit einem Paar von Zahnrädern 13, die sich mit dem Griff 11 drehen, so daß sich die Getriebeeinheit 14 in Vertikalrichtung bewegen läßt, wenn der Griff 11 bewegt bzw. niedergedrückt wird. Ein Paar von Halteplatten 20 ist an der vertikal bewegbaren Getriebeeinheit 14 entfernbar befestigt, wobei jeweils eine einem Stanzelement 2 gegenüberliegt. Die Papierhalteplatten 20 sind aus einem Material hergestellt, welches eine geringere Härte als die Schneidkanten der Stanzelemente 2 aufweist, welches jedoch ausreichend hart ist, um einen Druck auf das zu lochende Papier auszuüben. Am einen Ende der Basisplatte 7 ist ein aufrechtstehendes Element 9 vorgesehen, das in Eingriff bringbar ist mit der vertikal beweglichen Getriebeeinheit 14.
  • Aus vorstehender Beschreibung ist ersichtlich, daß der Griff 11 und die vertikal bewegliche Getriebeeinheit 14, welche funktionsmäßig dem Griff 11 zugeordnet ist, eine Betätigung des Lochers mit kleiner Kraft zulassen, um einen dicken Stapel von Papierbögen zu lochen. Nach dem Lochen des Papieres kann es leicht von den Stanzelementen 2 entfernt werden, da die Basisplatte 7 nur dann angehoben wird, wenn der Griff 11 angehoben wird. Der Locher ist praktisch unbegrenzt verwendbar, da jedes verbrauchte Stanzelement oder jede abgeschlissene Papier-Halteplatte leicht durch eine neue ersetzbar ist.
  • Leerseite

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1. Locher zum Lochen von Papier, gekennzeichnet durch ein Paar von aufrechten zylindrischen Stanzelementen (2), die an einer Basis (1) neben deren einem Ende entfernbar befestigt sind, eine normalerweise nach oben vorgespannte Basisplatte (7) auf der Basis (1) mit einem Paar von Öffnungen (6), die jeweils einen Durchgang für eines der Stanzelemente (2) festlegen, wobei die Basisplatte (7) in Vertikalrichtung um das andere Ende der Basis (1) drehfähig ist, eine vertikal bewegbare Getriebeeinheit (14), die neben dem einen Ende der Basis (1) vorgesehen ist und in Eingriff mit einem Paar von Zahnrädern (13) steht, die ihrerseits mit einem Griff (11) drehfähig sind, so daß die Getriebeeinheit (14) bei Bewegung des Griffs (11) vertikal verlagerbar ist, ein Paar von Papier-Halteplatten (20), die an der Getriebeeinheit (14) entfernbar befestigt sind und jeweils einem der Stanzelemente (2) gegenüberliegen, wobei die Halteplatten (20) aus einem Material bestehen, das geringere Härte als die Schneidkanten der Stanzelemente (2) aufweist, aber eine ausreichende Härte, um das zu lochende Papier niederzuhalten, und ein aufrechtes Element (9), das am einen Ende der Basisplatte (7) vorgesehen ist und mit der Getriebeeinheit (14) in Eingriff bringbar ist.
  2. 2. Locher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatten (20) einen nach oben gerichteten Vorsprung (24) aufweisen, daß die Getriebeeinheit (14) an ihrem Boden mit einem Paar von Öffnungen (26) versehen ist, die jeweils durch ein Öffnungssegment (26a) zur Festlegung eines Durchgangs für den Vorsprung eines der Halteplatten (20) und ein öffnungssegment (26b) mit kleinerem Durchmesser gegenüber dem ersten Öffnungssegment (26a) gebildet ist, wobei das zweite Öffnungssegment (26b) sich an das erste Öffnungssegment (26a) anschließt und die Halteplatte (20) drehfähig hält.
  3. 3. Locher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Halteplatte (41) in ihrer Mitte eine Öffnung aufweist, daß die Getriebeeinheit (14) an ihrem Boden mit einem Paar von Sätzen von nach unten abstehenden Stiften (42) aus elastischem Material versehen ist, wobei jede Halteplatte (41) drehfähig und entfernbar über einen dieser Stiftsätze aufgesetzt ist, die sich durch die mittige Öffnung erstrecken.
  4. 4. Locher nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einheit (27) zur Festlegung der Position einer Querkante des zu lochenden Papiers vorgesehen ist, daß die Einheit an der Basisplatte (7) befestigt ist und daß die Einheit ein Anschlagelement (30) aufweist, gegen welches die Querkante des Papiers gehalten wird, und daß das Anschlagelement (30) in Richtung auf die Stanzelemente (2) bzw. von den Stanzelementen (2) wegbewegbar ist.
  5. 5. Locher nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einheit (33) zur Festlegung der Position einer Längskante des zu lochenden Papiers vorgesehen ist, und daß diese Einheit (33) einen Positionierstreifen aufweist, welcher sich in Querrichtung zur Basisplatte (7) erstreckt und an wenigstens einem Ende nach oben gebogen ist, wobei der Streifen eine Vielzahl von Öffnungen (34a) aufweist, die in Abstand zueinander in Querrichtung zur Basisplatte (7) vorgesehen sind, und daß unterhalb des Positionierstreifens (34) ein Hebel vorgesehen ist mit einem Vorsprung (37), der normalerweise durch eine Blattfeder (38) vorgespannt wird und mit einer der öffnungen (34) in Eingriff bringbar ist, wobei der Hebel (35) gegen die Kraft der Blattfeder absenkbar ist, damit sein Vorsprung (37) gegenüber einer der öffnungen (34) außer Eingriff bringbar ist, so daß der Positionierstreifen (34) in Querrichtung der Basisplatte (7) bewegbar wird.
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Legal Events

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