DE3220949A1 - Banknotenausgabevorrichtung - Google Patents
BanknotenausgabevorrichtungInfo
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F19/00—Complete banking systems; Coded card-freed arrangements adapted for dispensing or receiving monies or the like and posting such transactions to existing accounts, e.g. automatic teller machines
- G07F19/20—Automatic teller machines [ATMs]
-
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Description
L 86 PlOO+GmH
Anmelder; Leif LUNDBLAD, Häradsvägen 102, S-141 41 Huddinge, Sweden
Erfindung: Banknotenausgabevorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Banknotenausgabevorrichtung, im besonderen
auf eine Vorrichtung, die Banknoten aus einem Lagerbestand an Banknoten
an eine dem Kunden zugängliche Entnahme Öffnung in der Vorrichtung ausgibt. Die Vorrichtung enthält ein erstes Fördermittel, um Banknoten für dieses
Lager zu einer Sammelkammer zu fördern und ein zweites Fördermittel, um die Banknoten von der Sammelkammer zu der Entnahme Öffnung zu fördern.
Eine Vorrichtung dieser Art ist z.B. aus der schwedischen Patentschrift Nr.
7711412-2 bekannt, in der eine Ausgabevorrichtung beschrieben wird, die eine weitere Entnahme Öffnung hat und in der das zweite Fördermittel elektronisch
so gesteuert wird, daß, wenn ein Kassierer oder Kunde Banknoten zur Ausgabe anfordert, in der Sammelkammer gesammelte Banknoten von dort zu der Entnahmeöffnung
gefördert werden, die von dem Kassierer oder dem Kunden bei der Anforderung dieser Banknoten zur Ausgabe gewählt wurde.
Bisher sind Banknotenausgabe vorrichtungen bekannt, bei denen der Kunde sein
Geld nur erhält, wenn er eine bestimmte Folge von Schritten unternimmt. Der Kunde muß seine Bankkarte - eine besondere Karte für den gewünschten Geschäfts-
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-r-Ή
Vorgang - hineinstecken, einen persönlichen Kode auf einem Tastenfeld eingeben,
die gewünschte Summe eingeben - die Abhebung auf dem Tastenfeld quittieren die Bankkarte zurückziehen und endlich die Banknoten entnehmen, die von der
Vorrichtung herausgegeben wurden.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß diese Vorrichtungen wegen ihrer besonderen'
Konstruktion relativ langsam in der Durchführung des Geschäftsvorganges sind und leicht zur Bildung von Schlangen führen können. Die Erfindung stellt sich
die Aufgabe, die besagten Nachteile zu beseitigen und eine Vorrichtung vorzusehen,
die einen Geschäftsvorgang in relativ kurzer Zeit vornehmen kann, einfach in der Auslegung und leicht zu gebrauchen ist.
In einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art mit einem Bestand an Banknoten,
ersten und zweiten Fördermitteln und einer oder mehreren Entnahmeöffnungen ist ein erstes Tastenfeld zur Eingabe der gewünschten Anzahl von Banknoten
bzw. der gewünschten Summe vorgesehen, ein Kartenleser, ein zweites
Tastenfeld zur Eingabe des persönlichen Kodes des Auftraggebers, und ein elektronisches
Gerät zur Steuerung des gesamten Mechanismus, wobei besagtes elektronisches Gerät so ausgelegt ist, daß zur Ansteuerung des ersten Fördermittels
der Kunde erst das erste Tastenfeld und den Kartenleser betätigen muß, während zur Ansteuerung des zweiten Fördermittels der Kunde zusätzlich auch das zweite
Tastenfeld betätigen muß.
Die Erfindung wird nachstehend mit Hinblick auf die beigefügten Zeichnungen
näher beschrieben, in denen
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Fig.l eine schematische Darstellung der in einer bekannten Banknotenausgabevorrichtung
angeordneten Fördermittel usw. ist,
Fig.2 einen Teil des äußeren Aufbaus einer Vorrichtung gemäß der Erfindung
zeigt, und
Fig.3 die elektronischen Steuergeräte näher beschreibt.
Der in Fig.l gezeigte und beispielhaft in Fig.2 erläuterte äußere Aufbau der
Banknotenausgabevorrichtung gemäß der Erfindung enthält ein Vorratslager
an Banknoten, ein erstes Fördermittel 13, 14 zur Förderung von Banknoten aus
dem Lager 10 zu einer Sammelkammer 15, sowie ein zweites Fördermittel 15, 16 zur Förderung eines Bündels Banknoten aus der Sammelkammer 15 zur Entnahmeöffnung
bzw. zu einer von zwei Entnahme öffnungen 11 und 12 über jeweilige weitere Fördermittel 17 und 18. Es wird nachstehend angenommen, daß zwei
Entnahme öffnungen vorgesehen und damit zwei Konsolen gemäß Fig.2 nebeneinander angeordnet sind und daß Banknoten aus einem einzigen Lager 10 geliefert
werden. Ein getrennter Lagerraum 19 ist zum Empfang von gebündelten Banknoten angeordnet, die nicht zu einer Entnahme öffnung gefördert werden sollen.
Wie aus Fig.2 hervorgeht, hat das Pult eine gut einsehbare Sichttafel 20, auf
der Informationen dahingehend gegeben werden können, daß die Vorrichtung betriebsbereit ist. (Ist die Vorrichtung nicht betriebsbereit, kann die Sichttafel
20 Auskunft über die nächstgelegene verfügbare Ausgabevorrichtung geben.)
Ein erstes Tastenfeld 21 hat drei relativ große Tasten 300, 500 und 1000. Unterhalb
des ersten Tastenfeldes 21 ist ein Kartenleser 23 angeordnet, der einen engen Schlitz 231 aufweist, dessen Eingabeende 2311 zum Tastenfeld 21 hinweist,
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und dessen anderes Ende 2312 zu einem zweiten Tastenfeld 22 hinweist, sowie
eine Entnahme öffnung 11.
Die oben genannten Geräte sind mechanisch und elektrisch mittels eines elektronischen
Gerätes 24 miteinander gekoppelt, das nachstehend mit Bezugnahme auf Fig.3 näher beschrieben ist, zu dem Steuerleitungen von den Tastenfeldern
und dem Kartenleser ausgehen, und das mittels Leitungen an die erforderlichen Fördermittel (siehe Fig.l), Erkennungseinrichtungen, Zähleinrichtung usw.
gekoppelt ist, wobei solche Einrichtungen an sich bekannt sind und in ähnlichen Zusammenhängen verwendet werden.
Nachstehend wird die Betriebsweise der oben beschriebenen Vorrichtung erläutert.
Der Kunde geht mit seiner Bankkarte auf die Vorrichtung zu, sieht sofort an
der Sichttafel 20, daß sie betriebsbereit ist, und drückt eine der großen Tasten
am Tastenfeld 21, z.B. "500", womit der Kunde in diesem Fall 500 schwedische Kronen abheben will. Es wird nachstehend angenommen, daß die im Lager 10
enthaltenen Banknoten einen Wert von jelOO schwedischen Kronen aufweisen,
so daß im vorliegenden Fall fünf Banknoten ausgegeben werden.
Die Taste 500 leuchtet sofort auf und bestätigt damit den Kundenauftrag. Der
Kunde zieht dann seine Bankkarte durch den Kartenleser 23 in der durch den großen Pfeil angegebenen Richtung. Der Kunde gibt dann seinen persönlichen
Kode am zweiten Tastenfeld 22 ein und sofort nach der Eingabe der letzten Kodestelle wird ein Bündel Banknoten im Werte von 500 schwedischen Kronen
an die Entnahme öffnung 1 ausgegeben, die rechterhand des zweiten Tastenfeldes liegt. Die zwischen Auftrag und Empfang der Summe verstrichene Zeit beträgt
weniger als 10 Sekunden.
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Wird eine Taste auf dem ersten Tastenfeld 21 gedrückt, geht ein Signal an das
elektronische Gerät 24 und eine der drei für die Ausgabe der Banknoten bestehenden
Vorbedingungen ist damit erfüllt. Es finden gewisse Vorbereitungen in der Vorrichtung statt, aber kein Fördermittel ist bisher in Gang gesetzt.
Wird eine gültige Bankkarte durch den Kartenleser 23 gezogen, geht ein zweites
Signal an das elektronische Gerät 24 und damit sind zwei der drei Vorbedingungen
jetzt erfüllt. Das erste Fördermittel 13,14 wird in Gang gesetzt und ein Bündel
Banknoten in der Sammelkammer 15 gesammelt.
Wird der perlönliche Kode auf dem Tastenfeld 22 eingegeben, geht ein drittes
Signal an das elektronische Gerät und alle drei Vorbedingungen zur Ausgabe
der Banknoten sind damit erfüllt. Das zweite Fördermittel 16,17 läuft an und die angeforderten Banknoten liegen in der Entnahme öffnung 11 noch ehe der
Kunde seine Hand vom Tastenfeld nehmen kann.
Will der Kunde seinen bzw. ihren Auftrag ändern, kann dies vor Eingabe des
persönlichen Kodes durch Drücken einer anderen Taste auf dem ersten Tastenfeld geschehen, womit die Leuchte der erstgedrückten Taste erlischt und die
zweite Taste aufleuchtet. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß das
erste Tastenfeld zehn Tasten von 0 bis 9 numeriert enthalten kann, womit eine gewählte Summe innerhalb eines vorbestimmten Höchstbetrages eingegeben
werden kann. Zweckmäßigerweise kann auch eine Korrekturtaste vorgesehen werden, mit der die Wirkung vorhergehender Maßnahmen gelöscht werden kann.
Wird aus irgend einem Grunde kein persönlicher Kode oder ein falscher Kode
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eingegeben, wird das Bündel Banknoten nach Verstreichen eines vorbestimmten
Zeitraumes, z.B. 15 Sekunden, aus der Sannmelkammer 15 in den Lagerraum
bewegt, erlischt die Leuchte in der vorher gewählten Taste ("500") und die Vorrichtung
ist für den nächsten Kunden betriebsbereit.
Die Vorrichtung kann auch mit einem Druckwerk zum Ausdrucken einer Quittung
für jeden Vorgang versehen werden. Die Quittung wird dabei zweckmäßigerweise
gleichzeitig mit dem Anfahren des ersten Fördermittels ausgedruckt und die
Quittung geht zusammen mit den Banknoten aus der Sammelkammer an die
Entnahmeöffnung.
Die große Schnelligkeit, mit der die Vorrichtung gemäß dieser Erfindung arbeitet,
ergibt sich teils aus der logisch richtigen Auslegung und Arbeitsweise der
Vorrichtung und auch aus der geänderten Haltung der Bank dem Kunden gegenüber;
die Bank verläßt sich auf den Kunden und nimmt an, daß er das Recht besitzt, Geld abzuheben. Damit kann das Ausgabeverfahren innerhalb der Vorrichtung
bereits früher einsetzen, nämlich sobald die Bankkarte durch den Kartenleser gezogen und noch bevor der persönliche Kode eingegeben wird. Durch
dieses Verfahren allein wird die zur Ausführung vorhergehender Funktionen
benötigte Zeit um mehr als die Hälfte verkürzt.
Die beschriebene Auslegung erübrigt auch relativ große Anzeigeeinrichtungen
mit Anweisungen zur Handhabung der betreffenden Vorrichtung, wobei diese
Anweisungen oft relativ kompliziert ausfallen und ständige Überprüfungen verlangen, womit insgesamt Zeit verloren geht. Die Vorrichtung gemäß dieser
Erfindung kann auch mit zwei Anzeigenleuchten versehen werden, die z.B.
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blinken, wenn eine Anweisung auszuführen ist. In Fig.2 sind solche kleine Anzeigenlampen
beispielsweise gezeigt und mit den Bezugszeichen 261-265 versehen. Die Leuchte 261 hat die Form eines Zeigefingers und ist unterhalb der Sichttafel
20 neben dem Tastenfeld 21 angeordnet. Diese Leuchte blinkt so lange, bis der Kunde einen Knopf auf dem ersten Tastenfeld 21 drückt. Ist die Leuchte
erloschen, leuchtet 262 auf und zeigt den großen Pfeil zwischen Tastenfeld 21 und Kartenleser 23. Zieht der Kunde seine bzw. ihre Bankkarte durch den Kartenleser,
erlischt die Leuchte 262 und die Leuchte 263 geht in der Form ein blinkenden
Pfeiles neben dem zweiten Tastenfeld 22 an. Gibt der Kunde seinen persönlichen Kode ein, erlischt die Leuchte 262, und 264 leuchtet auf. Diese Lampe
hat die Form einer Hand, die ein Bündel Banknoten hält, und befindet sich neben
der Entnahmeöffnung 25. Nimmt der Kunde die Banknoten aus der Entnahmeöffnung, erlischt die Leuchte 264 und kurz danach leuchtet 261 unterhalb der Sichttafel
20 auf. Werden aus irgend einem Grunde keine Banknoten ausgegeben, leuchtet 265 auf, die die Form eines dick durchgestrichenen Bündels Banknoten
hat und sich unterhalb der Leuchte 264 neben der Entnahmeöffnung 11 befindet.
Wie aus der obigen Schilderung hervorgeht, verläuft die normale Betriebsfolge
wie folgt: Eingabe der gewünschten Summe, Ablesen der Bankkarte, und Eingabe des persönlichen Kodes. Sollte diese Folge in irgend einer Form abgeändert
werden und fängt z.B. mit der Eingabe des persönlichen Kodes an, wird die Vorrichtung
dadurch in ihrer Funktion nicht gehindert. Verständlicherweise muß die Vorbedingung, gemäß derer das erste Fördermittel erst anfährt, wenn das
erste Tastenfeld und der Kartenleser betätigt wurden, weiterhin erfüllt werden,
während das zweite Fördermittel nicht anfährt ehe das erste Tastenfeld, das zweite Tastenfeld und der Kartenleser betätigt wurden.
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λΟ
Obwohl die Vorrichtung mit Bezug auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
beschrieben und bildlich dargestellt wurde, lassen die nachstehenden Patentansprüche
noch viele Abänderungen zu, wie z.B. daß das Lager 10 eine Mehrzahl
von Teillagern enthält, von denen das Großteil Banknoten von je 100 Kronen und ein oder mehrere Bündel 1000er enthalten entsprechend den technischen
Beschreibungen und Abbildungen z.B. in der U.S. Patentschrift Nr. 4 066 253.
Ebenso muß das Kundenpult nicht unbedingt die in Fig.2 gezeigte Auslegung aufweisen,
um die reibungslose Funktion der Vorrichtung zu gewährleisten. Beispielsweise
kann die Sichttafel 20 einen großen Teil der linken Fläche der oberen vorderen Schräge des Pultes bedecken; das erste Tastenfeld 21 kann rechterhand
der Sichttafel 20 und auf gleicher Höhe damit angeordnet sein; der Kartenleser kann weiter nach rechts auf der Vorderseite des Pultes angebracht werden,
und zwar etwas unterhalb des Tastenfeldes 21; und das zweite Tastenfeld 22 kann auf dem im wesentlichen waagerechten Tisch unterhalb und etwas links
vom Kartenleser angebracht werden; während die Entnahme Öffnung 25 rechts vom Kartenleser, ungefähr gleich unterhalb des Kartenlesers 23, wahlweise
im Tisch eingelassen, angeordnet werden kann. In einem Pult dieser Auslegung kann der Kartenieser noch nahe dem ersten Tastenfeld 21 angeordnet sein, während
das zweite Tastenfeld 22 in der Nähe des Kartenleser 23 mit größerem Abstand
vom ersten Tastenfeld 21 als Kartenleser 23 untergebracht ist.
Es wurde vorstehend angenommen, daß der Kartenleser 23 so ausgelegt ist,
daß der Kunde seine Bankkarte durch den Leser führt, ohne die Karte aus der Hand zu geben. Natürlich können auch Kartenleser verwendet werden, bei denen
die Karte eingegeben wird und die die Karte erst dann zurückgeben, wenn die
Kartenlese folge beendet ist.
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Wird eine Sichttafel verwendet, die größer als die Tastenfelder und der Kartenleser
ist, und werden die Tastenfelder und der Kartenleser einander gemäß der obigen Beschreibung zugeordnet, kann der Kunde dahingehend beeinflußt werden,
daß er die Vorrichtung optimal nutzt und die Banknoten reibungslos ausgegeben werden.
Die Betriebsweise des elektronischen Gerätes 24 wird nachstehend mit Bezug
auf Fig.3 beschrieben, die wesentliche Teile des Gerätes und der elektronischen Schaltkreise aufzeigt.
Die Banknoten werden mit Hilfe eines Förderrades 31, das zur Zuführung einer
Banknote aus einem Bündel bei jeder Umdrehung des Rades angeordnet ist,
aus dem Lager 10 zugeführt. Das Rad 31 ist an einer Welle 32 angebracht, die von einem E-Motor 33 angetrieben wird. Hierzu ist zu beachten, daß die Zeichnung
stark vereinfacht ist und nur dazu dient, die wesentliche Auslegung und Arbeitsweise
der Vorrichtung zu erläutern. Die Sammeleinrichtung 15 des abgebildeten Ausführungsbeispieles ist mit einem schwenkbaren, rechtwinkligen Boden 37
versehen, der an einer Welle 48 befestigt ist. Wurde die angeforderte Anzahl
Banknoten richtig aus dem Lager 10 ausgegeben, wird der Boden 47 in einer im wesentlichen waagerechten Stellung gehalten. Wenn aus irgend einem Grund
nehr als die angeforderte Anzahl von Banknoten ausgegeben wird, wird der
Boden 47 in eine senkrechte Stellung geschwenkt, wozu eine elektrische Antriebseinrichtung
oder Ε-Motor dient, und die Banknoten fallen dann hinunter in einen
Behälter oder Lagerraum 19.
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Wie bereits erwähnt, bildet die Sammeleinrichtung 15 ein zweites Fördermittel
bestehend aus einem endlosen Band 16, das um Rollen 44,45 mit im wesentlichen senkrechten Wellen läuft. Eine Rolle 44 wird mit Hilfe eines umkehrbaren Motors
so angetrieben, daß wenn zwei Entnahme öffnungen 11,12 vorgesehen sind, die Drehrichtung der Rollen 44,45 verändert werden kann. Weitere Fördermittel 18
bzw. 17 sind zwischen der Sammeleinrichtung 15, der Entnahme öffnung 12 und der Entnahmeöffnung 11 vorgesehen. Beide dieser weiteren Fördermittel enthalten
je zwei miteinander wirkende endlose Bänder, und es wird nachstehend angenommen,
daß diese Fördermittel kontinuierlich angetrieben werden, wie auch die beiden Rollen 14, die sich im Gegenuhrzeigersinn drehen und jeweils eine Banknote
von den Bändern 34,35 des Fördermittels 13 zur Sammeleinrichtung 15 fördern,
wobei diese Bänder von den Rollen 46,47 angetrieben werden.
Bei dem abgebildeten Ausführungsbeispiel enthält das erste Tastenfeld 21 drei
Anforderungstasten, die mit 300, 500 bzw. 1000 bezeichnet sind. Wird z.B.
die Taste 500 gedrückt, wird ein dem Wert 500 entsprechendes Signal über eine
Leitung 51 an einen Speicher 52 übertragen, der das Signal, z.B. den Wert 500, speichert, wobei das Signal beispielsweise die Form einer Impulsfolge annimmt.
Entsprechende Leitungen sind auch jeweils zwischen den Tasten 300 und 1000 und dem Speicher 52 vorgesehen. Das Signal 500 erscheint am Ausgang des Speichers
52 und wird dem Eingang einer Gatterschaltung 54 zugeführt. Das Signal von dem ersten Tastenfeld 21 geht ebenfalls über eine Leitung 55 an eine
Zählschaltung 53 und stellt den Zähler auf 5, da fünf 100er Banknoten auszugeben
sind. Das Signal geht weiterhin vom Tastenfeld 21 über Leitung 57 und zeigt an, daß eine Ausgabeanforderung vom Pult (Fig.2) mit Entnah me öffnung 11
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β"
eingegangen ist, und dieses Signal wird von einem Steuerkreis 36 empfangen,
der so ausgelegt ist, daß das Band 16 des zugehörigen Antriebsmotors in der
richtigen Richtung gedreht wird, also einer Richtung, in der das Bündel Banknoten
zur Entnahme öffnung 11 geführt wird.
Der Kunde führ dann seine Bankkarte in den Kartenleser 23 ein, der eine herkömmliche
Bauart aufweist und beispielsweise magnetisch aufgezeichnete Kodemerkmale des Kunden erfaßt, diesen Kode über eine Leitung 60 an einen zweiten
Speicher 61 leitet, in dem der Kode gespeichert wird. Der Speicher 61 leitet
die von der Karte abgelesenen Daten an eine Vergleichseinheit 62 weiter. Der Kunde gibt dann seine Kodenummer am Tastenfeld 22 ein und die Eingabe wird
der Vergleichseinheit 62 über Leitung 63 zugeführt. Stimmt der vom Kartenleser erhaltene Kode mit dem eingegebenen Kode überein, wird auf Leitung 64 ein
O.K.-Signal erzeugt. Besteht keine Übereinstimmung, wird auf Leitung 65 ein
Fehlersignal erzeugt.
Hat der Kartenleser sein Signal an den Speicher 61 gegeben, erzeugt der Speicher
ein Empfangssignal auf Leitung 66 und dieses Signal Öffnet die Gatterschaltung
54, die über Leitung 67 ein Signal durch einen Anfahrsteuerkreis 68 führt, der geöffnet wird, wenn der Zähler 53 sein Signal bekommt. Dieses Signal wird
vom Anfahrsteuerkreis an Leitung 58 und E-Motoren 33 und 38 geleitet. Der
Motor 33 führt jeweils eine Banknote zu und der Motot 38 treibt die Bänder und 34 an, die zwischen sich die Banknoten an das Magazin bzw. die Sammelvorrichtung
führen. Jede einzelne vom Lager 10 zugeführte Banknote wird durch die Einrichtung 40 gezählt, die die Form einer optoelektrischen Abtast vor-
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AU
richtung aufweisen kann, und für jede gezählte Banknote wird ein Zählimpuls
bestimmter Amplitude über Leitung 59 an den Zähler 53 angegeben, der rückwärts
zählt. Wenn fünf Banknoten abgezählt sind, ist der Zähler auf Null angekommen
und sendet ein Schließsignal an den Anfahrsteuerkreis 68. Bei dem abgebildeten, angenommenen Ausführungebeispiel liegen fünf Banknoten jetzt auf dem Band
und werden durch die Platte 47 transportiert. Zu dem Zeitpunkt, an dem das Signal an den Anfahrsteuerkreis 68 abgeht, gibt auch die Zählschaltung 53 ein
Signal an die Steuerschaltung 56 über Leitung 69 ab. Der umschaltbare Motor
fährt an, und vorausgesetzt die Vergleicheinheit hat über Leitung 64 ein O.K.Signal
abgegeben, wird ein Betätigungssignal an den Motor 56 geleitet, der das
Band 16 startet und das Bündel Banknoten damit zur Entnahme öffnung 11 transportiert.
Erzeugt die Vergleichseinheit ein Fehlersignal, wird der Steuerkreis
nicht geöffnet und das Fehlersignal wird stattdessen über Leitung 55 an den Motor 15 geleitet. Dieser Motor läßt dann den Boden 47 nach unten fallen, so
daß der Kunde nicht an die Banknoten gelangen kann.
Die Vergleichseinheit 62 schließt einen Taktschaltkreis 70 ein, der bei Drücken
einer Taste auf dem Tastenfeld 21 mittels eines Signales auf Leitung 71 eingeschaltet
wird und wenn z.B. innerhalb einer Zeit von 40 Sekunden der Vorgang nicht beendet ist, Trennsignale über Leitung 72 an die Speicher 52 und 61 und
den Motor 50 sendet, womit die ganze Anlage genullt wird.
Zusammenfassend kann die erfindungsgemäße Banknotenausgabevorrichtung
nochmals wie folgt dargestellt werden.
Eine Vorrichtung, die Banknoten aus einem Lager (10) für Banknoten an eine
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dem Kunden zugängliche Entnahme öffnung (11) ausgibt, enthält ein erstes Fördermittel
(13-14), um Banknoten zu einem Magazin oder Sammelraum (15) zu fördern
und ein zweites Fördermittel (16-17), um die gesammelten Banknoten zu der Entnahme öffnung (11) zu fördern.
Die Vorrichtung enthält außderdem ein erstes Tastenfeld (21), in das die Anforderung
einer gewünschten Anzahl von Banknoten bzw. einer gewünschten Summe eingegeben werden kann; einen Kartenleser (23), der neben dem ersten
Tastenfeld (21) angeordnet ist, ein zweites Tastenfeld (22), das neben dem Kartenleser
(23), allerdings beträchtlich weiter entfernt von dem ersten Tastenfeld (21) als der Kartenleser (23) angeordnet ist, wobei in das zweite Tastenfeld
der persönliche Kode des Kunden eingegeben wird; und ein elektronisches Gerät (24),
das die Ausgabe der Banknoten je nach Betätigung der beiden Tastenfelder (21,22)
und des Kartenlesers (23) durch den Kunden steuert. Das elektronische Gerät (24)
ist so ausgelegt, daß das erste Tastenfeld (21) und der Kartenleser (23) betätigt
werden müssen, um das erste Fördermittel (13-14) in Gang zu setzen, während auch das zweite Tastenfeld (22) betätigt werden muß, um das zweite Fördermittel
(16-17) in Gang zu setzen.
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Claims (2)
- L 86 P 106+GmHAnmelder; Leif LUNDBLAD, Häradsvägen 102, S-141 41 Huddinge, SwedenBezeichnung derErfindung: BanknotenausgabevorrichtungPatentansprüche;ι 1.) Eine Vorrichtung, die Banknoten aus einem Lager (10) an Banknoten an eine dem Kunden zugängliche Entnahme Öffnung (10) in der Vorrichtung ausgibt, wobei die Vorrichtung ein erstes Fördermittel (13-14) enthält, um Banknoten aus dem Lager (10) zu einer Sammelkammer (15) zu fördern und ein zweites Fördermittel (16-17), um die gesammelten Banknoten von der Sammelkammer (15) zu der Entnahme Öffnung (11) zu fördern, gekennzeichnet durch ein erstes Tastenfeld (21), auf dem die Anzahl der gewünschten Banknoten bzw. die gewünschte Summe eingegeben wird; ein Kartenleser (23), der sich neben dem ersten Tastenfeld (21) befindet; ein zweites Tastenfeld (22), das neben dem Kartenleser (23) an einer Stelle angeordnet ist, die beträchtlich vveiter entfernt von dem ersten Tastenfeld (21) liegt als der Kartenleser (23) und mit dem der persönliche Kode des Kunden eingegeben wird; und ein elektronisches Gerät (24), mit dem die Ausgabe von Banknoten aus dem Lager (10) an die Entnahme öffnung (11) je nach Betätigung der beiden Tastenfelder (21,22) und des Kartenlesers (23) durch den Kunden gesteuert wird,L 86 P 106+GmH3. Juni 1982 - 2 -wobei das elektronische Gerät so ausgelegt ist, daß der Kunde das erste Tastenfeld (21) und den Kartenleser (23) betätigen muß, um das erste Fördermittel (13-14) in Gang zu setzen und daß auch das zweite Tastenfeld (22) betätigt werden muß, um das zweite Fördermittel (16-17) in Gang zu setzen.
- 2. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kartenleser (23) einen engen Schlitz (231) aufweist, dessen eines Ende (2311), durch das ein Teil der Bankkarte hineingesteckt werden soll, dem ersten Tastenfeld (21) gegenüberliegt und dessen anderes Ende (2312) dem zweiten Tastenfeld (22) gegenüberliegt.L 86 P 106+GmH
3. Juni 1982
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