DE3219588A1 - Verfahren zur bearbeitung von giessformhaelften und vorrichtung zu dessen durchfuehrung - Google Patents
Verfahren zur bearbeitung von giessformhaelften und vorrichtung zu dessen durchfuehrungInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft das Gießereiwesen, insbesondere
ein Verfahren zur Bearbeitung von Gießf orinhälften und eine
Vorrichtung zur Durchführung desselben.
Die vorliegende Erfindung kann in Gießereien und Produktionsabschnitten,
in welchen Formen, Verfestigung, Trocknung und Abkühlung der Gießformhälften sowie deren
!.Einlegen und Füllen mit Metall bei Einzel-, Kleinserien-,
Serien- und Massenfertigung^der Hütten- und Maschinenbau-LO
industrie durchgeführt werden, sowie in anderen Industrie- |
zweigen, in denen Gießereibetriebe bestehen, ihre Anwendung
finden.
Außerdem eignet sich diese Erfindung für die Trocknung und die Abkühlung von Schüttgütern, für die Abkühlung von f
mit Metall gefüllten Gießformen, für die Trocknung
von Baukonstruktionen auch in anderen Produktionsbereicheu,
in welchen eine scnnelle und homogene Verfestigung, Trocknung und nachfolgende Kühlung verschiedener Werkstoffe und
poröser Formteile vonnöten sind.
Am besten eignet sich die vorliegende Erfindung für .»
die Verfestigung, Trocknung und Abkühlung von Gießformhälften, § die unter Verwendung von Wasserglas-Formstoffen sowie Von
Formstoffe, die Bindemittel enthalten, deren Polymerisation
oder Härtung unter thermischer Einwirkung eines er-
wärmten Gases stattfindet, hergestellt werden.
Die Vorrichtungen zur Verfestigung und Trocknung von Gießformhälften beruhen auf dem konvektiven Wärmeaustausch, |
welcher durch die Umspülung der Gießformhälften durch einen
erwärmten, bei der Verbrennung eines (festen, flüssigen
oder gasförmigen) Brennstoffes gebildeten Gasstrom geschieht. Diese Vorrichtungen können verschiedener Aueführung sein,
und zwar Hauben-, Kammer- und Kammer-Durchiaufvorrichtungen,
und dienen entweder zur Oberflächenverfestigung und
Trocknung der Wirkflächen von Gießformhälften (Hauben- und Durchlauf trockner), oder für eine tiefere oder sogar durch- I
gehende Trocknung von Gießformhälften (Kammervorrichtungen).
Bekannt sind in der Industrie Haubenvorrichtungen, die ein metallisches Gehäuse (eine Haube) mit einem
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darin eingebauten Brenner darstellen. Mit dieser Haube wird
die Wirkflache einer Gießformhälfte geschlossen. Nachher
zündet man den Brenner an und führt eine Trocknung
der Gießformhälfte durch einen Strom dsr sich bei der Verbrennung
eines Brennstoffes entwickelnden Gase mit einer Temperatur von 550 bis 500° C durch. Die Temperaturregelung
erfolgt mit der Luft. Die Trocknungszeit beim Trocknen der Gießformhalften riohtet sich nach der Art des
Formstoffes und den an die Gießform gestellten verfahrenstechnischen
Forderungen und beläuft sich auf 20 bis 80 min, wobei die verfestigte und getrocknete Schichtdicke zwischen
10 und JO mm liegt. Derartige Vorrichtungen dienen nur für die Oberflächenvortrccknung von Gießforrahälften
mit geringen Maßen (1,2 χ 1,2 m), die für nicht hochbeanspruchte
Gußstüoke einfacher Gestalt gefertig werden. Die Verbrermun&eprodukte des Brennstoffes entweichen
aus der Haube, gelangen in den Arbeitsraum einer Halle oder eines Produktionsabschnittes und verschlechtern damit die
sanitärhygienischen Arbeitsbedingungen. Daher £?etzt der
Einsatz von llaubenvorricütungen zur Verfestigung und
Troctcnung von Gießfoxmhälften eine gut funktionierende
Frisch-und Unterdruoklüftung an der Stelle, wo diese Vorriciitungen
betrieben werden, voraus. Der Wirkungsgrad der Vorrichtungen beträgt ca. 15 bia 20 %.
Zur Sicherung einer tieferen, in manchen Fällen "durchgehenden"
verfestigten und trockenen Schicht einer Gießforinhälfte
(mit einer Dicke der verfestigten Schicht von ca. 1ΌΟ mm und darüber) werden bekannte Kammertrockner
verwendet.
Die Kaminsrtrockeneinrichtungen stellen sine Kammer dar,
die mit dicht scnließenden Türen versehen ist, innen mit einem Feuerfeststoff (z.B. feuerfestem Schamottestein) ausgekleidet ist und einen ausfahrbaren Wagen oder eine ausfahrbare
Bühne für das Aufsetzen der Gießformhälfte besitzt. Die Kammer weist eine öffnung auf, die mit
einem Fucns verbunden ist, der an ein Rohr für den Abzug von Abgasen, aus dem Arbeitsraum der Trockeneinrichtung angeschlossen
ist. Außen sind im Unterteil der Kammer Erenner bzw. Feuerungen zur Verbrennung eines Brennst of-
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fea montiert, die mit dem Innenraum der Trockeneinriohtung
mittels besonderer Hitzekanäle verbunden sind· Diese Kanäle dienen für die Zuführung der heiiien Verbrennungsprodukte
des Brennstoffes zum Innenraum der Trockeneinrichtung.
An der Außenseite der Kammer befindet sich ein Lüfter zur Erzeugung einer Gasumwälzung oder eines -Umlaufes innerhalb
der Kammer. Dieser Lüfter steht mit dem Arbeitsraum ?der Trockeneinrichtung in Verbindung. Innen sind an den
fänden der Kammer Rohre mit .Bohrungen befestigt, die an
"den Lüfter zur Erzeugung der Gasumwälzung wuer J:r ~Mmlaufes
angeschlossen sind. Die Temperatur innerhalb des Arbeitsraumes der Trockeneinrichtung hängt von den verfahrenst
ecxinischen Forderungen, die an die Gieiifοχαάί"·!^.^
■gestellt werden, ab und schwankt zwischen 100 und 50O0C*
Auf den ausfahrbaren Wagen oder die Bühne der Trockeneinrichtung können je nach den Abmessungen und den technologischen
Anforderunbeii gleicnzeitig mehrere Gießformhälften
aufgesetzt werden, Zur Intensivierung der Trocknung und
der VerfestiKung von Gießformhalften werden in die Troekeneinrichtungen
Umwälzungs- bzw. Umlaufssysteme für die Verbrennungsprodukte des Brennstoffes eingebaut. Verbrauchte
Verbrennungsprodukte des Brennstoffes mit einer nach wie vor hohen Temperatur (2^0 bis 350° C) werden mit Hilfe
eines Lüfters dem Abzugsfuchs entnommen und dem Troekenraum
wieder zugeführt«. Zur Erzeugung einer gezielten Gasströmung
(Gasumwälzung) werden dia Verbrennungsprodukte
des Brennstoffes mit einer Temperatur von 550 bis 4UO0C
mittels eines Lüfters im oberen Teil der Kammer entnommen und über die Rohre mit Bohrungen auf die Oberfläche de χ Gießforiahälfteu
geleitet» Die Umwälzung bzw* der Umlauf der
Verbrennungsprodukte des Brennstoffes ermöglicht es, die Geschwindigkeit der Gasströmung zu erhöhen und den Verfestigungsvorgang
beim Verfestigen von Gieiif or mhälf ten zu intensivieren, was zu einer Brannstoffeinsparung führt.
Die Trocknungs- und Verfestigangszeit für die Gieiifonnhälften
beträgt bei diesen Vorrichtungen von 3 bis
24 h und richtet sich nach den verwendeten Formstoffen und den an die .Virkflächen der GieJiformhälften gestellten Forderungen.
Die Maße der zu crocknenden G ießf ormhalf ten sind
unterschiedlich und achwanken zwischen 0,7 x 0,7 πι und
J x 5 (5 ι 5) m. Aufgrund einer ungleionmaßigen Strömung |,
des warmen Gasstromes an der Oberfläche der Gießform- t
hälften werden uie unten liegenden Abschnitte der Gieß- .1 ■
fcrmhälften und die üingußkanäle weniger tief verfe- ''
st igt und getrocknet als die offenen oder vorspringenden ,/
Abschnitte. So werden bei einer Gesamttiefe der " offenen Oberflächen der Gießrormhälften bis 100 mm die unten
liegenden Abscnnitte in einer Tiefe von lediglich 40 bis 50 mm verfestigt. Dies hängt damit zusammen, daß an
diesen Stellen der Gießformhalften tote Gaszonen ent- «
stehen, die mit V/asser dämpf en gesättigt sind, welche das Eindringen des Gasstromes zu diesen Stellen verhindern.
Bei der Trocknung der Gießformhälften in diesen Trockeneinrichtungen
wird eine große Wärmeenergiemenge für die Erwärmung des Feuerfeststoffes (der Auskleidung) verbraucht,
aus welchem der Arbeitsraum der Trockeneinrichtung hergestellt
ist. Hinzu kommt, daß eine große Wärmeenergiemenge .durch die abgehenden Abgase ausgetraben und für die .Erwärmung
der technologischen Ausrüstung aufgewendet wird. Der Wirkungsgrad dieser Trockeneinrientungen übersteigt
nur selten 15 %· Die Ka-iimertrockeneinrichtungen lassen
sich in automatische Fließstraßen infolge der langwierigen Trocknung und Periodizität nicht einfügen. Nach
der Trocknung hat die Oberfläche der Gießformhälfte eine
hohe Temperatur (von ca. 200 bis 250° C), so daß eine lange Zeit von 5 bis 10 h für die Abkühlung erforderlich
ist.
Um die Wärmetrocknung von Gießformhälften in Formenfließstraßen
vornehmen zu können, bedient man sich Durchlauftrockeneinrichtungen.
Im Gegensatz zu den Kammertrockeneinrichtungen sind Brenner bei den Durchlauftrockeneinrichtungen
oberhalb der Durchlaufkammer oder an deren Seiten
angeordnet. Innerhalb der Durchlaufkammer befinden
sich Rollgänge oder Wagen, auf welche Gießformhälften aufgebracht
werden. Die Durcnlaufkämmer weist mehrere Trocknungszonen
wie Wärmzone, Temperaturstabilisierungszone und
eine Zone für Kreielaufwärmeaustausch und -kühlung auf. Die
Beschickung dieser Trockeneinrichtungen mit Gieesformhälften
erfolgt an der einen Seite der Kammer und der Austrag der getrockneten Giessformhälften an der anderen
Seite. Der entladene Wagen gelangt über eine besondere Übergabevorrichtung dann wieder zur Beschickungsstelle.
Die Aufenthaltszeit einer Giessformhälfte innerhalb der Kammer beläuft sich auf 2,5 bis 6 Stunden. Die Temperatur
schwankt Je nach der Zone zwischen 250 und 4000G. Die Durchlauftrockeneinrichtungen nehmen beträchtliche Produktionsflachen
ein und setzen starke Fundamente voraus. Da '"' ,'· „die Oberfläche der Giessformhälften durch die konvektive
L 'J. „{, ; Gasströmung lediglich an den offenen Seiten umspült wird, \
.·',,''. - "befinden sich die unten liegenden Abschnitte, insbesondere
':- ' das Anschnitt-Giesssystem in der toten, mit Wasserdämpfen
-, gesättigten Gaszone, wodurch die Tiefe der verfestigten
Schicht abnimmt. Infolge einer relativ kurzen Zeit des Auf-■
· enthaltes der Giessformhälften in der genannten Einrichtung
• beträgt die verfestigte (trockene) Schicht der Giessformhälften an den offenen Oberflächen 60 bis 80 mm und den
"' 20 unten liegenden Oberflächen 15 bis 35 mm. Eine so un-V gleichmässi^e Verfestigung der Oberfläche der Giessformhälften
tritt des öfteren als Ursache für das Durchdrücken der
unteren Abschnitte der Giessforrahälften durch das Metall beim Giessen, den Bruch der Oberfläche der Giessformhälften und
die Entstehung verschiedenartiger Fehler auf. Der Wirkungsgrad der Durchlauftrockeneinrichtungen beträgt ca.10%,
da eine grosse Wärmeenergiemenge durch die Abgase über das Abzugsrohr ausgetragen und für die Erwärmung der technologischen
Ausrüstung und die Zustellung der Kammer verbraucht wird. Diese Einrichtungen können darüber hinaus als
intermittierend arbeitende Einrichtungen eingesetzt werden.
Weiter bekannt sind ein Verfahren zur Verfestigung und Trocknung von Giessformhälften und zwei Vorrichtungen
zu dessen Durchführung. Das Verfahren besteht darin, dass in einer Giessformhälfte eine gezielte Gasströmung
durch die Erzeujsung eines Druckgefälles zwischen dem oberen und dem unteren Teil der Giessformhälfte gebildet
wird.
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Die erste Vorrichtung zur Durchführung dissea Verfahrens
stellt eine Reihe von Rohren mit Bohrungen dar, die für die Erzeugung eines Druckgefälles zwischen dem
oberen und dem unteren Teil der Gießformhälfte dienen und an Rippenzellen des als Gestell der Gießformhälfte
dienenden Formkastens angesonweißt sind. Die Rohre sind
an eine Einrichtung (Vakuumpumpe, Lüfter, Luftgebläse od. dgl.) zur Urzeugung eines Unterdruckes angeschlossen.
An die Wirkfläche der Gießformhälfte (den oberen
Teil) wird ein erwärmtes Gas geleitet, das man zwangsläufig mittels der Rohre und der Sinricntung zur Erzeugung
'-*'' eines Unterdruckes durch den Werkstoff der Gieß- !.,
formhälfte strömen läßt. Die Verwendung einer solchen Ein- * richtung setzt den Bau einer besonderen Ausrüstung (z.B.
der Formkasten) νoraus und ist beim Betreiben problematisch.
Darüber hinaus /der Durchgang des Gasstromes durch den Werkstoff der Gießformhälfte einen Zonenoharaicter, der in
der Anordnungszone der Rohre mit Bohrungen, welche ihre Bohrungen an der Unterseite der Gießformhälfte aufweisen,
i ausgebildet wird»
Die zweite Vorrichtung zur Durchführung des erwähnten Verfahrens besorgt das Fördern eines erwärmten Gasstromes
an die Oberfläche der Gießformhälfte und stellt ein metallisches Gehäuse (eine Haube) dar, das mit Brennern ver-
: sehen und mit der iVirkfläche der Gießformhälfte mit Hilfe
besonderer Klemmen oder einer Andrückvorrichtung starr verbunden ist. Durch die Erzeugung eines Überdruckes unter
der Haube strömen die erwärmten Gase durch den Werkstoff der Gießformhälfte und verfestigen und trocknen ihn. Die
JO Verwendung dieser Vorrichtung benötigt eine Frisch- und
Absauglüftung zur Entfernung der durch die Gießformhälfte
strömenden Gase, eine besondere Ausrüstung (Formkasten), die Entwicklung und den Bau von unter diesen Bedingungen
einsetzbaren Brennern (in einer Zone mit Überdruck)
'35 u^d besondere Andrückvorrichtungen. Die Zeit der Trocknung
und der Verfestigung von Gießformhälften beträgt bei der Inanspruchnanme der beiden Vorriontungstypen 25 bis 160 min.
Der Wirkungsgrad beläuft ^ioh auf etwa 35 bis 45 % bsi si-
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ner mittleren Tiefe der verfestigten Schient von 70 bis
SO mm. Diese Vorrichtungen eignensioh für die Verfestigung
und die Trocknung von Gießformhälften mit Abmessungen
bis 2 χ 2 m. Für jede Typengröße der Gießformhälfte
ist eine Einzelvorriohtung erforderlich.
Bekannt ist eine Vorrichtung für die Verfestigung und Trocknung von GieJiformhälften, die unter
Verwendung von Wasserglasformstoffen hergestellt sind. Bei
dieser Vorrichtung wird die Gießformhälfte mit ihren Unterteil auf eine metallische Kammer (Unterdruckkammer) aufgebracht,
die eine ° un^[ufweist und mittels liohre an eine
Einrichtung zur' Erzeugung eines Druckunterschiedes (eine —Vakuumpumpe, einen Lüfter, ein Luftgebläse od.dgl.) angeschlossen
ist. Die Unterdruckkammer verfügt über eine an deren Umfang angeordnete Dichtung zur hermetischen Abdichtung der Stoßstelle zwischen dem Unterteil der Gießforiahälfte
und der Kammer. Auf die Wirkfläche der Gieß-.formhälfte
wird Alkohol (oder eine brennbare Farbe) gegos-'-Jsen
und angezündet, wobei die COp enthaltenden Verbrennung
eprodukte (Gase) durcü die Gießformhälfte unter Zuhilfenahme
der Einrichtung zur Erzeugung eines Druck-'Unterschiedes
zwangsläufig durchgelassen werden. Infolge
'der Wechselwirkung zwiscnen CO2 und Wasserglas (als Be-'
„standteil des iformstoffes) läuft der Verfestigungeprozeß
„bei gleichzeitiger Trocknung der Wirkflache der Gieß-
- -ftormhälfte ab. Für die Verfestigung und Trocknung der gewünschten
technologisch bedingten Schicht muß eine beachtliche
Alkoholmenfc,e (mehr als 2 1 für eine Gießformhaälfte
mit einer Abmessung von 0,7 χ 0,7 x 0,4 m bei einer Verkleidungsschicht
von etwa 70 mm) verbraucht werden. Der Verfest igungsvorgan« dauert etwa 20 bis 4ü min bei einer
mittleren Tiefe der verfestigten Schicht von 20 mm. Der Pro ^zeß ist äußerst unstabil, da ununter br ocnen darauf geachtet
werden muß , daß das Brennen des Alkohols nicht aufhört.
, Hinzu kommt, daß dieser Prozeß sich nicht automati
sieren läßt. Die Brauchbarkeit und die Anwendung des Verfahrens
in der Industrie beschränken sicn auf Wasserglasformstoffe.
- li -
Desweiteren ist eine Vorrichtung bekannt,
die für die Verfestigung und Trocknung von aus verschiedenen
Formstoffen gefertigten Gießformhälften vorgesehen
ist.
Diese Vorrichtung umfaßt einen als Gerippe ausgestalteten Träger, auf welchem eine innen mit einem Feuerfestmaterial
ausgekleidete Kammer montiert 1st. Die Kammer verfügt über ein Heizelement sowie über eine Einrichtung
zur Ausbildung einer durcn die G ie iif or inhalf te gerichteten Gasströmung, die sich an der Aussenseixe der Kammer befindet
und mit der Kammer entweder direkt oder über einen Booster mit einem Ventil verbunden ist. Im Unterteil der
Kammer ist ein Tisch (bzw. ein ausfahrbarer Wagen) angeordnet, auf aen eine Gießformhälfte aufgebracht wird.
Durch die in der Kammer auf dem Tiscii befindliche Gießformhälfte
wird mit Hilfe der Einrichtung zur Erzeugung einer gezielten Gasströmung ein Gasstrom gerichtet. Die Trocknung
der in der Ka-^mer untergebrachten Gießformhälften vollzieht sich durch Umspülung der Oberflächen mit
einem bis auf 400° C erwärmten Gasstrom sowie durch die Bildung eines gericnteten Gasstromes innerhalb der Kammer.
Hierbei kann ein gericnteter Gasstrom in der Kammer vor der Trocknung, während der Trocknung oder nach Erhitzung
der Gießformhälften gebildet werden. Als Heizelemente kommen dabei entweder Infrarotstraulungsbifenüer öder übliche
Gasbrenner (Injektor- oder zweiflutige Brenner) oder elektrische
Vorwärmer zum Einsatz. Während der Ausbildung einer gericnteten Gasströmung und der Erwärmung der Gießformhälften
werden sich dabei entwickelnde Wasserdämpfe mit Hilfe der Einrichtung zur Erzeugung des gerichteten Gasstromes
entfernt. Der Booster mit Ventil dient zur Abscheidung einer Staubfraktion, in manchen Fällen
auch der Wasserdämpfe aus dem Gasstrom.
Bei der Bildung eines geriohteten Gasstromes in der Kammer wird ein hoher Anteil der Wärmeenergie zusammen mit
den Aogasen ausgetragen und für die Erwärmung der feuerfesten Auskleidung des Arbeitsraumes der Kammer und der
te ennologischen Ausrüstung (der Formkasten, der Be-
s oh iokungs wagen und des Tisches) verbraucht, woduroh sich
der Trocknungsvorgang verlängert. Die Gießformhälften haben
nach deren Trocknung eine erhöhte Temperatur und können daher in dem weiteren technologischen ProzeßYonne
Abkühlung benutzt werden. Darüber hinaus entstenen
bei der Erzeugung eines gerichteten Gasstromes innerhalb einer solchen großdimensionierten Kammer beachtliche Energieverluste.
Die Trocknungszeit beim Trocknen der Gieß-
-formhälften beläuft sich auf 40 bis 120 min. Diese Trocken-
%0 einricntung hat eine intermittierende Wirkungsweise und
läßt sicn praktisch in automatische Fließstraßen nicht einbauen. Der Wirkungsgrad der Einrichtung liegt nicht
über 20 bis 25 %.
Zweck der Erfindung ist die Behebung der genannten Nachteile.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Behandlung von Gießformhälften mit geänderten
verfahrenstechnischen Bearbeitungsdaten und eine Vorrichtung
zu dessen Durchführung mit solchen konstruktiven Veränderungen der Kammer zu schaffen, die eine wesentliche
Verkürzung der Behand3Jjin^szeit für die Gießformhälften,
eine Keduzierung des Brennst offVerbrauches und
gleichzeitige Schaffung vun Bedingungen für eine Vollautomatisierung
des Prozesses ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch die Entwicklung eines Verfahrens zur Behandlung von Gießformhälften gelöst, bei
welcnem für die Verfestigung und Trocknung jeder Gießformhälfte
eine gezielte Gasströmung durch die Erzeugung
der Erfindung der Druckunterschied in einem Bereich von 0,01 bis 1 at aufreent erhalten wird, und der zur
Trocknung dienende Gasstrom auf eine Temperatur von 80
bis 700° C vorgewärmt wird.
Weiter wird diese Aufgabe durch die Sohaffung einer
Vorrichtung zur Durchführung des genannten Verfahrens gelöst, die eine Kammer mit einem Heizelement und einer
Einrichtung zur Erzeugung eines gericnteten.Gasstromes um-
eines Druckunterschisdes zwischen der oberen Wirkflache der M
Gießformhälfte und deren unterer Fläche ausgebildet wird, ψ
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- 15 -
faßt, bei welcher erfindungsgemäß die Kammer aus luftdicht
miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt ist, von welchen der obere Teil eine Druckkammer bildet, über das
erwähnte Heizelement verfügt und auf dem mittleren Teil aufliegt, der direkt durch die Gießformhälfte gebildet
und auf dem Aufnähmetisch des unteren Teiles der Kammer
aufgestellt ist, der eine Unterdruckkammer bildet und eine Bohrung für die Verbindung mit der Einrichtung zur Erzeugung
des gericnteten Gasstromes aufweist, wobei der Aufnähmetisch
eine öffnung für den Durchlauf des Gasstromes hat.
Durch die Ausbildung einer gerichteten Gasströmung durch die Gießformhälfte dank einem Druckunterschied zwischen
der oberen Wirkfläche und der unteren Fläche der Gießformhälfte in einem Bereich von 0,(Jl bis 1 at wird
eine Einsparung an Brexinstoff erzielt, da der beim Verbrennen des Brennstoffes in der Heizeinrichtung entstande-
Idirekt
ne Gasstroml ulu/üJT die Poren des Werkstoffes der Gießformhälfte
fließt. Dieser Strom wird lediglich für die
Erwärmung des Formstoffes und den Entzug der Feuchtigkeit aus den Tonwasser schicht) aufgewendet, die beispielsweise
die Sandgrundmasse des Formst offes bedecken. Außerdem wird
dank dem Druckunterschied und der entsprechenden Temperatur
die Bearbeitungszeit für die Bearbeitung von Gießformhälften
beachtlich verkürzt. Das wird dadurch erreicht, daß der gerichtete Gasstrom durch die Poren des Werkstoffes
der Gießformhälfte fließt und deren mit einem wasserhaltigen
Bindemittel beschichtete Sandgrundmasse umspült.
Der Gasstrom wirkt mit dem Bindemittel zusammen, erhitzt
jSQ es, und dessen Feuchte verdampft. Die Wasserdämpfe werden
durch den Gasstrom mitgerissen und den unten liegenden Schichten der Gießformhälfte zugeführt. Als Folge hiervon
sinkt die Temperatur des Gasstromes ab, und die darin enthaltenen Wasserdampfe werden teilweise kondensiert und
teilweise durch den Gasstrom aus der Gieüformhälfte ausgetragen.
Bei der Kondensation der Wasserdämpfe in den
unten liegenden Schichten steigt die Temperatur an, so daß die Durchwärmung uer unten liegenden Lagen der Gießformhälfte
bescaleunigt wird. Je nach der Fortpflanzung
- 14 -
der Verdampfungszone in die Tiefe der Gießfozmhälfte
wiederholen sich die Vorgänge, in welchen das Wasser verdampft, dessen Dämpfe durcn den Gasstrom mitgerissen werden
und deren teilweiser Austrag und teilweise Kondansation
in den unten liegenden Lagen stattfinden. Hierbei läuft ununterbrochen der Prozeß der Erwärmung immeir tieferer
Lagen der Gießformhälfte ab. Da der Gasstrom seine
gesamte Wärme nur an den Werkstoff der Gießformhälfte abgibt,
läuft der Prozeß mit einer hohen Geschwindigkeit ab.
' 10 Hinzu kommt, daß bei der gezielten Gasströmung umx-^h 1Ie
Gießformhälfte sicn die Oberfläche des Warme- und St off-.,
austausches um etwa das lOOfache (im Vergleich zu den bisher bekannten Verfahren) erhöht.
Einen großen Einfluß auf die Verfestigung, Trocknung 15 und Aukühlung der Gießformhälften in der gezielten Gas-
stromuritj übt die Laufgeschwindigkeit des Gasstromes duroh
s den Formst off aus. Diese Geschwindigkeit hängt von dem
Druckgefälle zwischen der oberen Wirkfläche und der unte-Jen
Fläche der GießfOEmhälfte ab« Die Laufgeschwindigkeit
des Gasstromes muß optimal sein und eins größtmögliche
Wecnselwirkung zwischen dem Gasstrom und dem Werkstoff der
Gießformhälfte sicherstellen. Deshalb ist die Geschwindigkeit des Gasstromes bei einem Druckgefälle von unter
nur] . : 0,01 at zu . , klein, der Gasstrom beeinflußt fimwesentlioh
die Verfestigung, die Trocknung und die Abkühlung der
!■■·■■ Gießformhälfte, bei denen eine thermische Einwirkuuig des
Gasstromes auf die oberen Schichten der GießformhsLlfte
feststellbar ist; die unteren Schichten werden hierbei äußerst langsam erhitzt. Ähnlicn läuft der J£ühl-
Vorgang ab. Daher kommt der Verfestigungs-, Trocknungs-
- und Kühlung;= ν or gang bei einem Druckunterschied von unter
0,01 at zeitmäßig der üblichen konvektiven Trocknung nahe.
Die Erzeugung eines Druckgefälles von über 1 at ist aus . zwei Gründen unzweckmäßig, erstens sind
für die Erzeugung eines solchen Druckunterschiedes
beträchtliche iinergieverlut-te erforderlich, die dorcn den
anwacnsenuen Widerstand des Werkstoffes gegen den
Durchgang des Gasstromes bedingt sind, weil dia Werkstoffporen nur eine bestimmte Gasmenge durchzulassen vermögen.
- 15 -
Hinzu kommt, daß leistungsfähige Absaug- oder Druckvorrichtungen,
die eine beachtliche Elektroenergiemenge νβϊ?-
brauohen, einzusetzen sind, was offensicntlioh nicht vor- |
brauohen, einzusetzen sind, was offensicntlioh nicht vor- |
teilhaft ist. Zweitens ist die Entwässerung des Werkst offes
duroh den bestimmten Zustand und die Verteilungsart
des Wassers im Werkstoff bedingt. Bei einer schnellen Bewegung des Gasstromes in den unteren Schichten der Gießformhälften entstehen Zonen maximaler Wassersättigung,
die ein Abblättern und eine Entfeatl^ung des J?ormstoffes an diesen Stellen veranlassen können.
des Wassers im Werkstoff bedingt. Bei einer schnellen Bewegung des Gasstromes in den unteren Schichten der Gießformhälften entstehen Zonen maximaler Wassersättigung,
die ein Abblättern und eine Entfeatl^ung des J?ormstoffes an diesen Stellen veranlassen können.
Bei einem Druckgefälle von 0,01 bis 1 at werden jedoch
Gleichförmigkeit und gewünschte verfahrenstech- Ά.Ε ·?^ -f
niscne Tiefe der verfestigten, getrockneten und gekühlten -ß%' '-% -~l·
Schicht der Wirkfläche der Gleliformhälfte erreioht, weil | "^:riiT-
der Gasstrom gleichmäßig über die ganze Wirkfläche geriohtet <-% ~" :
■ist und gleicii gut duroh die vertieften und die offenen J. i ·
Absohnitte der Gießformhälfte fließt. Die zu verfestigen- ' |,
de Oberfläche wird geformt, indem das Profil der Gießform- ' |
hälfte wiederholt wird. x §
Dieses Verfahren ist universell, weil es beliebi- «gj
ge, aus beliebigen Formstoffen hergestellte Gießformiiälf- ,:'|
ten zu verfestigen, zu trocknen und zu kühlen gestattet, "| (
da verdichtete Formstoffe beliebiger Art Bindemittel enthalt - f "
ten, die beim Durchgang des Gasstromes durch die Poren des
iOrmstoffes verfestigt werden. Dieses Verfahren läßt sich f
iOrmstoffes verfestigt werden. Dieses Verfahren läßt sich f
leicht automatisieren, weil die Erzeugung eines gerichteten k
Gasstromes einen steuerbaren Vorgang darstellt, der der f.
automatischen und Fließfertigung in Gießereien angepaßt f
werden kann. Aus· . L
Dank der vollständigen (nutzung der gesamten Wärme- §
energie des gerichteten Gasstromes, der lediglich durch die |
Poren des Werkstoffes der Gießformhälfte fließt, erhöht f
sich der Wirkungsgrad des Verfahrens auf ca. 70 bis 80 %. I
Hierbei werden Verluste für die iürwärmung der technolo- |
gischen Ausrüstung, der feuerfesten Auskleidung und der f
anderan Ausstattung völlig vermieden. Die gesamte Gasstromenergie
wird lediglich für die Verfestigung, Trocknung und Abkühlung der Gießforiuhälften aufgewendet und
durch die Abgase nicht ausgetragen.
durch die Abgase nicht ausgetragen.
Die Vorwärmung des Gasstromes auf eine Temperatur
von 80 bis 70O0C ermöglicht neben der Verfestigung der Wirkflächen der Giessformhälften die Trocknung fieren Oberflächen,
so dass diese intensiv entwässert werden, die Trocknungszeit vorküret und der Brennstoffverbrauch rediziert
wird. Die Wechselwirkung zwischen dem erwärmten durch die Giessformhälfte fliessenden Gasstrom und dem Bindemittel
des Formstoffes bewirkt dessen intensivere Ent- ~ Wässerung, so dass zu einer besseren Verfestigung der ge- . j|
samten Wirkfläche der Giessformhälfte beigetragen wird.
'{"■ >, Hinzu kommt, dass beim Pliessen des Gasstromes durch die
ij*"~ -^ sin©7
}-,'"' -""senkrechten Wände der Giessformhälften /Verfestigung
ί ' ν ' "doppelter Art eintritt, weil erst einmal die Verfestigung
! .durch den Durchgang des Gasstromes durch den Formstoff und
dann durch die konvektive Bewegung des Gasstromes an den ^'
senkrechten Wänden der Giessformhälfte bedingt ist. Ausser- I
dem sind Bindemittel enthalten, deren Härtung mit der ther- \ '. mischen Einwirkung des erwärmten Gasstromes zusam- *
, * menhängt, was ebenfalls als eine günstige Einflussgrösse
-20 der Temperatur fungiert. Eine Erwärmung des Gasstromes auf
■■';' eine Temperatur von unter 800C ist nicht sinnvoll, weil
hierbei der Effekt der thermischen Einwirkung des Gasstromes auf den Werkstoff der Giessformhälfte völlig verschwindet.
Der warme Gasstrom wird bei dieser Temperatur in den oberen Schichten der Giessformhälfte gänzlich gekühlt
und bewirkt keine Verfestigung der unteren Schichten. Eine Erwärmung des Gasstromes auf eine Temperatur von über
TOO0C ist ebenfalls nicht günstig, weil eine übermässige
Erhitzung der oberen Schichten der Giessformhälfte ein Ab- ;30 brennen und eine Entfestigung dea Bindemittels verursachen
kann, was eine Verschlechterung der Oberflächenbeschaffenheit der Giessformhälften und einen Ausschuss von Gussstücken
nach sich zieht*
Es ist hierbei sinnvoll, für die Trocknung der Giessformhälften die Verbrennungprodukte eines beliebigen Brennstoffes
ale Gas für den Gasstrom zu benutzen.
Dies gestattet es, auf elektrische Vorwärmer für den Gasstrom zu verzichten, billigere Brennstoffsorten zu verwenden
und Energiereserven einzusparen. Hinzu kommt, dass
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^hiHmutinUti^mi^^i^i^stiemir-m^emnmw^iimswmfii
Ί-'ΤΓ*1^!
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- 17 -
die für das Verbrennen eines (beispielsweise gasförmigen)
Brennstoffes dienenden Vorrichtungen in der Fertigung einfaoh sind und eine Temperaturregelung in weiten Bereichen
ermöglichen, wobei sich der Prozeß problemlos automatisieren läßt.
Eb ist vorteilhaft für dia Verfestigung der Gießformhälften, Kohlendioxid mit einer Konzentration
von 0,5 bis 20 % als Gas für den Gasstrom zu verwenden.
Dies ist wesentlich, um z. Bo Gießformhälften verfestigen
und trocknen zu können, die aus Wasserglas-Formstoffen gefertigt sind, so daß der ßinsatzbereich des gekannten
Verfahrens erweitert und die Verfestigung sowie die Trocknung der Gießformhälften beschleunigt werden. In
it
den Verbrennungsprodukt en des Brennstoffes und dann im Gas-'^
strom sind 11,5 % CO2 enthalten, wodurch sich neue Ein- ,-'satzmöglicnkeiten
für das genannte Verfahren bieten. Der erwärmte Gasstrom mit einem Gehalt an CO2 begünstigt bei
seinem Durchgang durcn Wasserglas-Formstoff eine doppelte Verfestigung, und zwar die oberen Schichten der
V/irkfläche der Gießformhälfte werden durch die Wärmeenergie
des Gasstromes verfestigt und getrocknet, während die unteren Schichten infolge der chemischen Reaktion zwischen
CO2 und dem in dem Formstoff enthaltenen Wasserglas nach
"der Formel
Na2O. mSiO2 + CO2 —*■ JmSiO2 + Na2CO5
verfestigt werden.
Hinzu kommt, daß CO2 bei seiner Bewegung durch die Poren des Formstoffes intensiver mit dem Bindemittel zusammenwIr
14 als wenn es die Oberfläche der GießforiahalfrefCwo
dessen Beeinflussung praktisch völlig fehlt). Bei einer
Senkung der Konzentration von CO2 auf unter 0,5 % geht der
Effekt der chemischen Wechselwirkung zwischen Gasstrom
und Bindemittel der Wasserglas-Formstoffe zurück, weil dessen im Gas enthaltene Menge offensichtlich nicht ausreicht,
um eine st&bile Verfestigung des Formstoffes zu bewirken,
Eine Erhöhung der C02~Konzentration des Gasstromes über
20 % (in manchen Fällen durch dessen künstliche Eingabe in
den Gasstrom) ist ebenfalls nicht zweokmäßig, weil bei hohen Geschwindigkeiten des Ablaufes des Prozesses der Form-
stoff mit Erbonaten übersättigt wird, die die Fastigkeitswerte
des iTormetoffes beeinträchtigen« Insbesondere kommt
das in einer &a einer durch den warmen Gasstrom getrockneten
Schicht unliegenden Schicht zur Geltung. Hierbei
ist mit einem Abblättern zu reohnen.
Ea ist zweckmäßig, zwecks einer besseren ieatig-
k3it jede Gießformiiälfte zusätzlich abzukühlen, indem dafür
in aer Gießformhälfte eine gericntete Gasströmung bei
einem Druckgefälle von 0,01 bis 1 at zwischen der oberen Wirkfläche und der unteren Fläche ausgebildet wird.
Dies ermöglicht, innerhalb einer optimal kurzen Zeit ,""·._ r - /die Wirkflache der Gießformhalfte auf eina gewünscirfce
j "J- " I technologische Temperatur von 30 bis 40 C abzukühlen,
'! I1 ' damit sie bei weiteren technologischen Operationen verwen-
-J 15 -det werden kann.
Die Geschwindigkeit des abkühlenden Gasstronea bei
dessen Bewegung durch die Gießformhälfte, die durch, den
Druckunterschied zwischen deren Oberflächen vorbest inimt
! · ^ wird, soll optimal sein* Daher ist ein Druckunterschied von
unter 0,01 at unzweckmäßig, weil die Abkühlung der Wirkfläche der Gießformhälfte unwesentlich sein wird* Bin
Druckunterschied von über 1 at benötigt einen größeren
Energieverbrauch, wobei eine intensive Eindringung der Feuchte in das Innere der Gießformhälfte ein Abblättern der
oberen verfestigten Kruste der .i/irkfläche der Gießformhälfte
verursachen kann, was unzulässig ist.
-.,." Ea empfiehlt sich bei der. Abkühlung der Gieß-
formhalften Luft als Gas für den Gasstrom zu benutzen.
Dies gestattet es, Gießformhälften mit auf 30
JO bis 40° C gekühlter Oberfläche zu erhalten, die sich für
p weiteren Prozeß (das Zusammenlegen von Formen, deren
Füllen mit dein Metall) sofort nach der Verfestigung; und
!^Trocknung eignen. Außerdem ist die Luft das billigste gasförmige
Produkt.
Es ist günstig, für die Verfestigung und die gleichzeitige Kühlung der Gießformhälfte Kohlendioxid mit
einer Konzentration von mindestens 50 % als Gas für den
Gasstrom zu verwenden.
β ι t t ι ί *
- 19 -
Das ermöglicht, die Tiefe der verfeat igten Oberfläche
von aus Waeserglas-Formstoffen hergestellten Gießformhälften
zu vergrößern und gleichzeitig diese Oberfläche auf eine für die weitere Produktion notwendige technologisch
bedingte Temperatur (30 bis 40° C) abzukühlen. Darüber
hinaus gestattetfVWT die Verfestigung und die Kühlung der
Gießformhälften direkt in automatisch arbeitenden iOrmsnfließstraßen
vorzunehmen.
üomit bietet sich bei der Anwendung dieses Verfahrens
zur Behandlung von G ießf crmhälft en die Möglichkeit
für eine Verkürzung der Behandlurigszeit bei der Behandlung
der Gießformhälften, eine Reduzierung des Brenn-;
st off verbrauche s und die Schaffung von Bedingungen für eine
Vollautomat isation der Bearbeitung der Gießformhälften,
die auy verschiedenen formstoffen hergestellt sind.
Überdies ist dabei die Möglichkeit gegeben,
Gleichförmigkeit und erforderliohe technologisch bedingte
Tiefe der verfestigten, getrockneten und gekühlten Schicht der Wirkfläche der Giaßformhälften bei gleichzeitiger
Erhöhung des Wirkungsgrades des Verfahrens bis auf 70
bis 80 % zu erreichen, wodurch sich die Arbeitsproduktivität
und der Ausstoß an Gußstücken steigern läßt.
Die Erzeugung eines durch die Gießformhälfte gerichteten
Gasstromes und die Verwirklichung der verfahrenstechnischen Paramqt^r. entsprechend dem vorstehend erwähnten
Verfahren sindNeiner Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens möglich» welche eine Kammer mit einem
Heizelement und einer Einrichtung zur ErzeugungTteines
/einer^Vexyer
richteten Gasstromes umfaßt, und bei welcher gemäßTdef
Erfindung die Kammer aus luftdicht miteinander verbundenen
Teilen zusammengesetzt ist, von denen der obere Teil eine Druckkammer bildet, über das erwähnte Heizelement verfügt
und auf dem mittleren Teil aufliegt, der direkt durch die Gießformhälfte gebildet ist und sich auf dem Aufnahmetisch
des unteren Teiles der Kammer befindet, der eine Unterdruckkammer
bildet und eine ßonrung für die Verbindung mit der Einrichtung zur Erzeugung eines gerichteten Gasstromes aufweist,
wobei der Aufnähmetiscn eine Öffnung für den Duroh-
• t ♦ · · ·
- 20 -
lauf des Gasstromes hat. „
Diese konstruktive Auslegung der Vorrichtung erraög-
licht, den gesamten Gasstrom duroh die Gießformhälfte
und? zu leiten, den Brennstoffverbrauch zu vermindern rale
Verfestigungs-, Trooknungs- und Kühlungszeit zu verkürzen,
da der bei der Verbrennung des Brennstoffes in der Heizeinricntung entstehende Gasstrom an die Oberfläche der
Gießformhälfte gelangt und durch den Werkstoff, aus dem sie gefertigt ist, fließt. Im vorliegenden Fall sind
'4-0 Wärmeenergieverluste des Gasstromes infolge einer
Erwärmung der Auskleidung des oberen Kammerteiles und der
tecunologischen Ausstattung praktisch ausgeschlossen.
Durch die Verhinderung von Wärmeenergie verlust
gerichteten Gasstromes wird der Wirkungsgrad der Vorrichtung
bis auf 70 bis 80 % erhöht, weil der gesamte
Gasstrom lediglich durch die Poren des Werkstoffes der Gießformhälfte fließt und für die Erhitzung der Ausstattung
und der anderen Ausrüstung nicht aufgewendet wird. | Die Große von eventuellen Verlusten beträgt etwa 20 bis
25 7° und ist auf die ßrnitzung des oberen Kammerteiles |
zurückzuführen.
Durch die Anordnung des oberen Kammerteiles auf der als mittlerer Kammerbau dienenden Gießformhälfte und des
mitteleren Teiles auf dem Aufnähmetisoh der unteren Kammer
werden · gleichmäßiger Durchiauf des Gasstromes durch die
Gießformhälfte sowie gewünschte teohnulogiscn. bedingte
Tiefe der verfestigten, getrockneten und gekühlten Schloht
der Wirkflache der Gießformhälfte sichergestellt. Dank der
hermetischen Abdichtung zwischen dem oberen Kammerteil und der Wirkfläche der Gießformhälfte werden Druckverluste des
Gasstromes im Oberteil der Kammer verhindert und ein gleichmäßiger Druck an der ganzen Oberfläche der Gießformhälfte
erzeugt
Die Anwendung fgeriohteten Gasstromes mit ver-■
achledenen verfahrenstechnischen Besonderheiten Cerwärmter
Strom, COg-haltiger Strom, Luftstrom) ermögicht es,mit
dieser Vorrichtung verschiedene Formstoffe zu verfestigen, zu trocknen und zu kühlen, da die Anordnung der
Ka.nmerteile dieser Vorrichtung eine komplexe Beeinflussung
- 21 der Gießformhälfte zuläßt.
Diese Vorrichtung ist universell, d.h. sie eignet
sich zur Verfestigung, Trocknung und Abkühlung von aus
verschiedenen Format offen hergestellten Gießforinhälften.
Das ist dadurch möglioh, das verdiohtete Formstoffe beliebiger
Art Bindemittel enthalten, uie infolge des Durchganges
des Gasstromes durch die Poren des Formstoffea verfestigt
werden. Hierbei werden wäßrige Bindemittel enthaltende Formstoff β durch die thermische Einwirkung des Gas-
stromes oder chemische Wecnselwirkung (zwischen beispielsweise
Wasserglas des Formstoffes und dsm. Kohlendioxid
des Gasstromes ) verfestigt und getrocknet. Kein Wasser enthaltende Bindemittel (z.B. Firnis, öle od.dä'l.)
werden durch Polymerisation verfestigt, die infolge
der thermiscnen Einwirkung des Gasstromes bei dessen Durchgang
durch die Poren des formst off es innerhalb der Gießformhälfte
stattfindet.
Die Vorrichtung kann problemlos automatisiert und
mechanis last werden, weil der obere und der untere Kammerteil
senkreoht verstellbar und der mittlere Kauunerteil,
d.h. die Formhälfte horizontal verschiebbar angeordnet sein können.
Es igt vorteilhaft, die Druckkammer hin- und herbewegbar
relativ zur Senkrechtachse anzuordnen. Überdies ist
2^ es vorteilhaft, wenn die Vorrichtung mit einem
Verstellwerk zum Verstellen der Gießformhälfte relativ zur
Horizontalaoh.se versehen ist, welches in unmittelbarer Nahe
der Gießformhälfte angeordnet ist. üs empfiehlt sich fernerhin,
daß die Unterdruckkammer hin- und herbewegbar relativ zu der Senkrechtachse angeordnet ist. Desweiteren ist es
wünschenswert, daß die Unterdruckkammer auf einem Verstellwerk
zu deren Verstellen relativ zur Horizont alachse aufgestellt
ist.
' Diese konstruktiven Lösungen dienen dazu, die
Möglichkeit^ für die Automat isation der Verfestigung, Trocknung
und Kühlung der Gießforrahälften sowie für den Einbau
dieser Vorrichtung in Formenfließstraßen oder das Betreiber?, als üinz6laogregat zu verbessern.
- 22 -
Für eine hermetischen Abdichtung sämtlicher Kammertei-Ip
untereinander ist die Vorrichtung mit Dichtungen
ausgestattet.
Dies ermöglicht, den gesamten Gasstrom unmittelbar durch den Werkstoff der Gießforinhälfte zu leiten, Energie-Verluste
für die Erwärmung der Ausstattung zu vermeiden und die Trocknung, Verfestigung und Kühlung der Gießformhalften
k\x bescnleunigen. Darüber hinaus tragen die über dem gesamten
Umfang der Gießformhälfte vorhandenen Dichtungen :|P .izum Ausgleich von Druckunterschieden zaic-:has ^? τ oberen
Wirkfläche und der unteren Fläche der Gießformhälfte bei, was für einen gleichmäßigen Durchgang des Gasstromes
durch die gesamte Dicke des Werkstoffes wesentlich let*
lfis ist empfehlenswert, auf dem Aufnahmetisch eine
Feststellvorrichtung zum Feststellen . der Gießformhälfte
aufzustellen.
Ks ist dabei vorteilhaft, wenn die Feststellvorrichtung zum Feststellen der Gießformhalfte auf dem Aufnahmetisch
Anschläge darstellt, die an zwei untereinander vertun,- rzo Seiten des Aufnahme t is ehe s angebracht sind. v*^«=
Dank dieser konstruktiven Ausführung kann die Gießformhälfte
relativ zum oberen und unteren KaimuerteLl sicher
arretiert, den Wärme- bzw. Kühlener^ieverlusten dea Gasstromes
begegnet und dieser völlig durch den porösen V/ericstoff
der Gioßformhälfte geleitet werden. Außerdem ist
hierbei die Möglichkeit t>egebeä, mit dieser Verrichtung
Gießformhälften verschiedener Dimensionen zu trocknen, zu
verfestigen und abzukühlen.
ϋε 1st zweckmäßig, dio bohrung dea AufnähmetIsehes
in unmittelbarer Nähe der Anschläge der Feststellvorrichtung
zum Feststellen der Gießformhälfte herzustellen.
Dies ermöglicht, mit ein und derselben Vorrichtung unterschiedlich dimensionierte Giaßformhalften, die auf
: Formmascninen gleicher Tragfähigkeit hergestellt worden
sind, zu trocknen und zu verfestigen. In diesem Fall sollte die Bohrung sich unterhalb des unteren Teiles einer beliebig
dimensionierten Gießformhälfte befinden, wodurch sloh die
Vorrichtung bei Einzel- und Kleinserienfertigung weitgehend
verwenden läßt.
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Es empfiehlt aich, Innerhalb der Druckkammer gegexiü-
üem. Heizelement einstellbare Prallbleche für den Gas=
strom anzubringen.
Das ist wesentlich, damit bei der Verfestigung,
Trocknung und Kühlung von Gießf ormhälfte^ unterschiedlicher
Maße auf ein und derselben Vorrichtung der gesamte Gasstrom, der sich vom Heizelement her bewegt, an die tVirkflache
der Gießformhälfte geleitet werden kann. Dadurch
vermeidet man Wärmeenergieverluste des Gasstromes und beschleunigt den Trocknungsvorgang, weil der aich in der
Horizontal- bzw. Vertikalebene bewegende Gasstrom innerhalb des oberen Kammerteiles durch das Hindernis (das Erallblech),
das mit seinem Unterteil auf der Gießf ormhälfte aufliegt, zurückgeworfen und an die V'irkfläche der Gießforiühdlfte
geleitet wird.
üoinit ermöglicht diese konstruktive Auslegung der
A OJ
vorliegenden Vorriohtun£,/r den ürennytoff ν erbrauch zu verringern,
di-e Verfestigungs-, Trocknungs- und Abkühlungszeit
für die Gießformhälften zu verkürzen, eine gleichförmige
und verfahrenstechnisch erforderliche Tiefe der verfestigten,
getrockneten und gekühlten Schient der Wirkfläche sicherzustellen und Vielseitigkeit sowie Automati-
sation der Verfestigung, Trocknung und Kühlung von aus
verschiedenen iormstoffen hergestellten Gieüformhälften unter
gleicnzeitiger Erhöhung des Wirkungsgrades der Vorrichtung
auf ?O bis ÜO % au erreionen, .und daö uie Arbeitsproduktivität
und den Ausstoß von Gußstücken zu steigern.
Für die Erläuterung der Erfindung sind nacnstehend Ausführungsbeispiele der Vorrichtung mit Hinweis auf die
beigelegten Zeichnungen gegeben, indiesen zeigt
Fig. 1 die Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H=II der Fig. 1,
Fig. ^ eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. J.
Die erfindungs^emaße Vorrichtung stellt eine Kammer
dar, die aus drei luftdichtste inander verbundenen Teilen
also einem oberen, als Druckkammer I dienenden Tell (Fig.l),
einem mittleren durch eine Gießformhälfte 2 gebildeten
Teil und einem unteren als Unterdruckkammer 3 dienenden
Teil zusammengesetzt ist. Die Druckkammer 1 ist als eine
steife Metallkonstruktion ausgebildet, in deren Unterteil
eine Dichtung !/-(Fig. 2) für die hermetische Abdichtung der
ütoßstelle mit der Gießformhälfte 2 vorge^enen ist.
Als Dichtung 4 ist hierbei ein Asbestseil verwendet. Die Dichtung 4 kann jedoch aus einem beliebigen feuerfesten
Material hergestellt werden. Außerdem kann alsDichtungsmittel
ein metallisches Messer oder eine andere Konstruktion, die >_ ' hermetisch abzuschllessen vermag, verwendet werden.
Die Abmessungen der Druckkammer 1 ricnten sich nach
'''. denen der Gießformhälfte 2. Die Höhe der Druckkammer 1 muß
,15 den höchsten Teil der Gießformhälfte 2 um 100 bis 150 mm übertreffen.
Der mittlere Teil der Kammer d.h. die Gießformhälfte 2 .
befindet sich auf dem Aufnähmetiech 5 der Unterdruckkammer
■ 3. Für die hermetisohe Abdichtung der Stoßstelle zwischen
/. Gießformhälfte 2 und Aufnahmetisch 5 der Unterdruckkammer
; 3 ist eine Dichtung 6 vorgesehen. Als Dichtung 6 dient ein
Gummiseil. Stattdessen kann
aber auch ein weicher Plattengumml oder ein anderer Werk-'
storf, der sich für die hermetische Abdichtung der Stoßstelle
eignet, eingesetzt werden.
Die Unterdruckkammer 3 stellt eine steife Metallkonstruktion
dar, die auf lufx and gasdichten Abschluß geprüft worden ist. Am' oberen Teil der Unterdruckkammer 3 ist
der metallische Aufnahmetisch 5 angeschweißt. Für die ge-5
kaue Anordnung der Gießformhälfte 2 auf dem Aufnahmetisch
5 der Unterdruckkammer 3 ist eine Feststellvorrichtung
7 (2ig.l) zum Feststellen der Gießformhälfte 2 vorgesehen.
Im vorliegenden Beispiel stellt die Fesjbg^ellvorrichtung
7 einen Anschlag dar, der an der Stirn£JeV Tisches '5
(ffi-g· 2) angebracht 1st. Dieser Anschlag kann aber auoh
an einer anderen beliebigen Stelle angeordnet werden. Der Aufnahmetisch 5 weist eine öffnung S für den Durchlauf des
Gasstromes zur Unterdruckkammer 3 hin, die ihrerseits über
eine Bohrung 9 an eine iiinricntung 10 zur Urzeugung eines
gerichteten Gasstromes CFIg.1) angeschlossen ist.
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- 25 -
Innernalb der Druckkammer 1 1st ein Heizelement 11
vorgesehen, das einen zwoIfIutIgen Schnellbrenner darstellt.
Als Heizelement 11 kann Jedooh eine aus 2 bis '}
Brennern bestehende Anordnung odor eine andere beliebige Heizeinrichtung Verwendung finden.
Die Druckkammer 1 kann eine Hin- und Herbewegung relativ
zur Senkrechtachse ausführen. Sie kann aber auoh
ortsfest ausgeführt sein. Das Heben, das Senken und der Andruok der Druckkammer 1 an die Gießformhälfte 2
vollziehen sich dank einer an einer Stütze 13 befestigten
Einrichtung 12 (FiK. 2). Die letztere stellt einen Druckluft zylinder dar. Es kann aber auch eine andere.
-'/ - -n exnert
'•\2_ "für /ähnlichen Bestimmungszweok passende Konstruktion 7- verwendet werden. Die Stütze 13 ist aus metallischem.
'•\2_ "für /ähnlichen Bestimmungszweok passende Konstruktion 7- verwendet werden. Die Stütze 13 ist aus metallischem.
Walzgut hergestellt und auf einem Fundament aufgestellt. !,;-' Für eine stoßfreies Verlagerung der Druckkammer 1 ist
ein System von in Nuten 15 der Stütze I3 laufenden Rollen
,- : 14 verwendet. Für die Beobachtung der Heizelemente 11
während des'Betriebes weist die Wruckkammer l (Fig.l) eine
öffnung 16 auf, die mit Quarzglas verglast 1st. Für '-' ' die Zuführung des Kohlendioxides zur Druckkammer 1 ist el-'
;- ne öffnung I? (Fig. 2) vorgesehen, in welche ein Rohr 18
• einmündet.
, ''-J Die Unterdruckkammer 3 ist nin- und herbewegbar rela-
'"'25 *iv zur Senkrechtaohae ausgeführt· Sie kann aber auoh
'"' ortsfest ausgebildet werden. Die Unterdruckkammer 3 wird
mittels Einrichtungen 19 gehoben und gesenkt, die Druckluftzylinder
darstellen. Es kann jedoch auch eine andere, für /-ähnlichen Bestimmungszweok dienende Konstruktion
verwendet werden. Die Unterdruckkammer 3 besitzt ein Rohr
20 (Fig.l), das mit der Bohrung 9 (Fig. 2) verbunden 1st
und für den Anschluß an die .Einrichtung 10 (Fig.l) zur Br-,,·>
zeugung des gericnteten Gasstromes dient.
''"' Die Gießformhalf te 2 ist relativ zur Horizont al achse
•i · 55 der Vorrichtung verschiebbar gelagert.
Für die Verschiebung der Gießformhälfte 2 bedient man
sich einer Einrichtung 21, die einen Antriebsrollgang darstellt.
Es kann auch eine andere» für einen
ähnlichen Bestimmungszweck dienende Konstruktion verwen-
' 1 I
- 26 -
in unmittelbarer Nähe der Gleßformhälfte angeordnet
werden. Die Stillegung der Gieüf ormMlfte 2 in der
Arbeitsstellung» also unter der Druckkammer 1 und ü/ber
der Unterdruckkammer 5i geschieht mit einem Mahnettjeber 22·
Im vorliegenden Beispiel erfolgt die Beb.and.lung von
Gießforinhalften in ein und derselben Vorrichtung. I>iese
Buhandlung kann aber auch in zwei, drei und mehr ähnlichen,
nacheinander oder parallel zueinander aufgestellten Vorrichtungen durchgeführt werden.
Beispiel 2
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
- "^Vorrichtung zur Behandlung von verschieden dimensionierten
,' '1IGIeBformhälften.
■^ ""' In konstruktiver Hinsicnt ist die Vorrichtung in ahn-'
^licher Weise ausgeführt, wie es.- im Beispiel 1 beschrieben
V ist.
Jedoch sind hier gewisse konstruktive Besonderheiten
zu verzeichnen.
In der Druckkammer 1 sind gegenüber dem Heizelement fil (Fig. 4) Nuten 2J vorgesehen, in welchen einstellbare
.,-Prallbleche 24 für den Gasstrom untergebracht sind . Die
Prallbleche 24 sind Γ-förmig ausgebildet und aus einem
hitaebeständigen Stahl angefertigt. Die Höhenverstellung
-* der Prallbleche 24 erfol&t durch Druckluft zylinder 25·
Anstatt der Druckluft zylinder 25 können aucn andere Einbricht
ungen zur Verstellung der Prallbleche 24 eingesetzt werden·
Die Fe st st euv or richtung 7 zum Feststellen der Gießformhälfte
2 stellt im vorliegenden Beispiel Anschläge dar., JO die an zwei, miteinander verbindenden Seiten des Aufnahmetisches
5 (Fig. 3) angebracht sind.
Die Öffnung 8 (Fig. 4) für den Austritt des Gasstromes in die Unterdruckkammer ρ ist im Aufnahmetisch 5 hergestellt
und in unmittelbarer Nuhe der Anschläge der Fest-Stellvorrichtung
7 angeordnet.
Für eine bessere Handhabung der gesamten Vorrichtung
wird die Unterdruckkammer 5 auf einem Verstellwerk: 26 für
deren Verstellen relativ zur Horizontalachse aufgebracht.
Im vorliegenden Fall stellt das Verstellwerk 26 einen Wagen
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dar, der auf Schienen 27 fahrbar 1st.
Die Vorrichtung hat folgende Wirkungsweise.
Zunächst wird innerhalb der Druckkammer 1 mit Hilfe des Heizelementes 11 die verfahrenstechnisch erforderliche
Temperatur des Gasstromes erreicnt, die dann in einem
Bereich von äO bis 700° C aufrechterhalten wird. Bei dem Infrage
kommenden Beispiel wird eine Temperatur von 6000C erzeugt, sie kann aber in Anpassung an den zu bearbeitende
Formstoff geändert werden.
Als Gas für den Gasstrom können Verbrennungsprodukte
eines beliebigen Brennstoffes zum Einsatz kommen, in welchen Kohlendioxid in einer Menge von 0,5 bis 20 % enthalten
ist.
Im beschriebenen Beispiel beträgt der Gehalt der Verbrennungsprodukte
eines gasförmigen Brennstoffes an Kohlendioxid ö %.
Anschließend wird die Gießformhälfte 2 mittels der
Einrichtung 21 zum Verstellen der Gießformhälfte 2 in die
unterhalb der Druckkammer 1 befindliche Arbeitsstellung gebracht. Die Gießformhälfte 2 wird in der Arbeltsstellung
mittels des Gebers 22 fixiert. Darm erfolgt eine Anpressung
der Druckkammer 1 mit Hilfe der Einrichtung 12 sowie die Anpressung der Unterdruckkammer 3 mittels der Einrichtungen
19 an die Gießformhälfte 2. Dieser Vorgang kann entweder gleichzeitig, oder niont gleichzeitig ablaufen. Durch die
FestSteilvorrichtung 7 zum Feststellen der Gießformhälfte
2 wird die letztere auf dem Aufnahmetisch 5 der Unterdruckkammer 5 genau angeordnet. Nach Abschluß der Anordnung
der Gießformhälfte 2 in der Arbeitsstellung und der hermetischen
Abdichtung sämtlicner drei Teile der Kammer des Vorrichtung mittels der Dichtungen 4, 6 wird die Einrichtung
10 zur Erzeugung des durch die Gießformhälfte 2 gerichteten Gasstromes betätigt. Beim geschilderten Beispiel
wird ein Druckunterschied zwischen der oberen und der unteren Teile der Gießformhälfte 2 gleicn 0,06 at eingehalten,
so daß in der Gießformhälfte 2 eine gerichtete
Gasströmung erzeugt wird. Der gerichtete Gasstrom, dessen
Temperatur über der Oberfläche der Gießforaihälfte etwa 6000C
beträgt und der durch den Werkstoff der Gießformhälfte (den
If· · ·
Formatoff) fließt, erhitzt Ihn, trocknet und entfernt aus
dem Formstoff das Wasser, welches duroh den Gasstrom mitgerissen
und teilweise aus der Gießformhälfte ausgetragen und teilweise in den unteren Lagen der Gießfornihälfte 2
kondensiert wird. Das das Wasser enthaltende Abgas wird außerhalb der Gießformhälfte 2 und dann über die öffnung
β und die Bohrung 9 sowie das Kohr 20 mittels der Einrichtung 10 zur Erzeugung des Gasstromes außerhalb des
!Produktionsabsohnittes der Werkhalle abgeleitet. jjie Höhe
:£o des Druckgefälles kann in Abhängigkeit von dem zu bearbeitenden
Formstoff geändert werden. Nach Beendigung der Versfestigung und Trocknung wird das Heizelement 11
abgestellt und durch die Gießf urmhälfte 2 Luft für die Abkühlung
der Wirkfläche der Gießformhälfte geleitet.
ßie Verfestigung, die Trocknung und die Abkühlung der
Gießformhälfte 2 geschehen auf ein und derselben Vorriohtung. Dieser Prozeß kann aber auch in zwei, drei und mehr
ähnlichen, nacheinander oder para'ilelzueinander aufgestellten
Vorrichtungen ablaufen.
Sollten entsprechend den Produktionsgegebenheiten
aus Wasserglas-Formstoffen hergestellte Gleßformhälften
verfestigt, getrocknet und abgekühlt werden, kann nach Abschluß der Trocknung durch das Hohr 18 und die öffnung
Iy Kohlendioxid mit einer Konzentration von mindestens 50 % der Druckkammer 1 zugeführt werden. Das Kohlendioxid
sor«t für die Festigkeit der unten liegenden Lagen der
Gießformhälfte 2 und kühlt parallel dazu die oberen Lagen
der Gießformhälfte 2 ab.
Die Verfestigung, Trocknung und Abkühlung von verschieden
dimensionierten Gießformhälften führt man auf
der Vorrichtung laut Beispiel 2 (Fig. 3^ in derselben
Reihenfolge wie in der Vorrichtung laut Beispiel 1 (Fig.l)
durch. Die Besonderheit hierbei zeigt sicii darin, daß die Gießformhälfte 2 auf den Aufnahmetieoh
5 der Unterdruckkammer 3» die sich auf dem Wagen 26 befindet, aufgesetzt und auf Schienen 27 In die Arbeitsstellung,
also unter die Druckkammer 1 gefaüren wird. Wenn
entsprechend den Betriebsverhältnissen die Gießformhälfte
2 kleinere Abmessungen hat als die der Druckkammer 1 und
Unterdruckkammer 3, wird die Gießformhälfte 2 dicht an der
PestStellvorrichtung 7 angeordnet. Nach der Anordnung der
Gießformhälfte 2 In der Arbeitsstellung (unter der Druckkammer 1) wird das Heizelement 11 sowie die Einrichtung
zur firzeugung des gerichteten Gasstromes eingeschaltet.
Sobald nun in der Druckkammer 1 die technologisch erforderliche Temperatur 600° C erreioht ist, läßt man die
Druckkammer 1 mit Hilfe der Einrichtung 12 bis an die Höhenlage
der Wirkfläche der Gießformhälfte 2 absinken.
Für das Absperren und die Lenkung des Gasstromes
vom Heizelement 11 an die Oberfläche der Gießformhälfte 2
wird über die Nute/22 das Prallblech 24 mittels der Einrichtung 25 gesenkt.
Der auf 600° C erwärmte Gasstrom fließt durch die Gießformhälfte dank einem Druckgöfälle von 0,06 at zwischen
der oberen Wirkfläche und der unteren Fläche der Gießformhälfte 2, erhitzt den Werkstoff der Gleßformhälfte
,(den Formstoff), verfesti«t und trocknet ihn aus. Das aue
dem Formstoff entzogene Wasser wird durch den Gasstrom mitgerissen, teilweise außerhalb der Gießformhälfte 2 abgeführt
und teilweise in deren unteren Schichten kondensiert. Das außerhalb der Gießformhälfte 2 abgeleitete Wasser wird dann
durch die Öffnung S, die Bohrung 9 und das Sohr 20 mit
Hilfe der Einriontung 10 zur Erzeugung des gerichteten Gasstromes aus der Werkhalle abgeführt. Nach der T:xöcknung
und Verfestigung der Gießformhälfte 2 wird durch /ein Luftstrom geleitet, der die Wirkfläche aer Gießformhälfte 2 abkühlt.
Sollen entsprechend den Produktionsverhältnissen nach der Trocknung die unten liegenden Schichten der Gießformhälfte
2 zusätzlich verfestigt und die oberen Schichten abgekühlt werden, wird durch das Rohr 10 und die Öffnung
17 der Druckkammer 1 Kohlendioxid mit einer Konzentration
von mindestens 50 % zugeführt, das mit Hilfe der Einrichtung
10 zur Erzeugung des Gasstromes durch die Gießfcrmhälfte
2 geleitet wird.
Claims (1)
- s^^PATENTANWALT DtatePftyri·■-!EWfOHARD LUYKENProizvodstvennoe Obiedinenle "Uralmash"Sverdlovsk / UdSSRP 88 686-M-61 25.05.19821./HoVERFAHREN ZUR BEARBEITUNG VON (HESSFORMHÄLFTEN UND VORRICHTUNG ZU DESSEN DURCHFÜHRUNGPATENTANSPRÜCHE1. Verfahren zur Bearbeitung von Gießformhälften, - bei welchem zur Verfestigung und Trocknung jeder Gießformhälfte (2) eine gezielte Gasströmung durch die% ,·' Erzeugung eines Druckunterschiedes zwischen der oberenWirkfläche und der unteren Fläche ausgebildet wird, d äduroh gekennzeichnet, daß der Druck-'' ' IO unterschied in einem Bereich von 0,01 bis 1 at aufrechterhalten wird und daß die zur Trocknung dienende ■- '. Gasströmung auf eine. Temperatur von 80 bis 700° C vorigewärmt wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Trocknung der Gießformhälften (2) die Verbrennungsprodukte eines beliebigen Brennstoffes als Gas für die Gasströmung yerwendet werden'! y < 5. Verfahren nacn Anspruch 1, dadurch ge-, - " kennzeichnet, daß für die Verfestigung der■Gießformhälften (2) Kohlendioxid mit einer Konzentration von 0,5 bis 20 /* als Gas für die Gasströmung benutzt wird.4. Verfahren nach Ansprucn !,dadurch ge- «cennze ichnet, daß zur Erhöhung der Festigkeit jeoe Gießformhalfte (2) zusätzlich abgekühlt wird,ιιι« ·· ·ίοindem darin eine gezielte Gasströmung unter einem Druckunterschied zwischen der oberen Wirkfläohe und der unteren Fläche von G,Ol bis 1 at ausgebildet wird.5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Luft als Gas für die Gasströmung verwendet wird.6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verfestigung und die gleichzeitige Abkühlung ^eder Gießformhälfte (2) Kohlendioxid mit einer Konzentration von mindestens 50 % als Gas für die Gasströmung verwendet wird.ά 7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer Kammer mit einem Heizelement (11) und einer Einrichtung zur Erzeugung einer gezielten Gasströmung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer aus luftdicht miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt ist, von welchen der obere IJEeil eine Druckkammer (1) bildet, über das erwähnte Heizelement (11) verfügt und auf dem mittleren Teil aufliegt, 'der direkt durcn die Gießformhälfte (2) gebildet und auf "einem Aufnähmet is cn (5) des unteren Teiles der Kammer aufgestellt ist, der eine Unterdruckkammer O) bildet und eine Bohrung (9) für die Verbindung mit der Einrichtung zur Erzeugung der gezielten Gasströmung aufweist, wobei der Aufnahmetisch (5) eine öffnung (8) für den Durchlauf der Gasströmung hat.8. Vorrichtung naoh Anspruch 7» dadurch, g ekennze iohnet, daß die Druckkammer (1) eine Hin- - und Herbewegung relativ zur Senkrecht achse ausführen kann.9. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch, gakennze ichnet, daß sie über ein in unmittelbarer Nähe der Gießformhälfte (2) angeordnetes Verstellwerk (21) zur Verstellung der Gießformhälfte (2) relativ zur Horizontalachse verfügt.10. Vorrichtung naoh Anspruch 7,daduroii gekennzeichnet, daß die Unterdruckkammer (3) eine Hin- und Herbewegung relativ zur Senkrechtachse ausführen kann.11. Vorrichtung nach Anspruoh 7» dadurch g.ek'ennze ichnet, daß die Unterdruckkammer (3) auf einem Verstellwerk (26) zu deren Verstellung relativ zur Horizontalachse aufgestellt 1st.12. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennze lohnet, daß für die hermetische Abdichtung der Kammerteilfc Dichttangen (^» 6) verwendet sind.IJ. Vorrichtung nach Anspruch 7»dadurch gekennze ichnet, daß der Aufnahme t is cxi (5) eine Peststellvorriohtung (7) zum Feststellen der Gießformhälfte (2) aufweist.14. Vorrichtung nach Anspruch IJ,dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung (7) zum Feststellen der Gießformhälfte (2) Anschläge darstellt, die an zwei verbundenen be it en des Aufnahmetisches C5) angeordnet sind.15. Vorricntung nach Anspruch 7»dadurch gekennze ichnet, daß die Öffnung (8) des Aufnahmetisches (5) in unmittelbares Nähe der Anschläge der Feststellvorrichtung (7) zum Feststellen der Gießformhälfte (2) angeordnet ist.16. Vorrichtung nach Anspruoh 7»dadurch gekennze ichnet, daß innerhalb der Druckkammer (1) gegenüber dem Heizelement (11) einstellbare Prallbleche (24) für die Gasströmung angeordnet sind.
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