[go: up one dir, main page]

DE3214437C2 - Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen - Google Patents

Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen

Info

Publication number
DE3214437C2
DE3214437C2 DE3214437A DE3214437A DE3214437C2 DE 3214437 C2 DE3214437 C2 DE 3214437C2 DE 3214437 A DE3214437 A DE 3214437A DE 3214437 A DE3214437 A DE 3214437A DE 3214437 C2 DE3214437 C2 DE 3214437C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
running rail
profile parts
flanges
running
rail according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3214437A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3214437A1 (de
Inventor
Franz Ing. Oberperfuß Hörtnagl
Siegfried 7000 Stuttgart Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
R Stahl & Co 7000 Stuttgart De GmbH
Original Assignee
R Stahl & Co 7000 Stuttgart De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by R Stahl & Co 7000 Stuttgart De GmbH filed Critical R Stahl & Co 7000 Stuttgart De GmbH
Priority to DE3214437A priority Critical patent/DE3214437C2/de
Priority to EP82111482A priority patent/EP0092608B1/de
Priority to AT82111482T priority patent/ATE18686T1/de
Priority to CA000423012A priority patent/CA1231004A/en
Priority to JP58063101A priority patent/JPS58189401A/ja
Publication of DE3214437A1 publication Critical patent/DE3214437A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3214437C2 publication Critical patent/DE3214437C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/22Tracks for railways with the vehicle suspended from rigid supporting rails
    • E01B25/24Supporting rails; Auxiliary balancing rails; Supports or connections for rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Leg Units, Guards, And Driving Tracks Of Cranes (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Abstract

Eine freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen besteht aus einem oberen und einem dazu parallelen unteren Profilteil, wobei die beiden Profilteile durch einen Mittelteil unter Bildung einer über die Länge der Laufschiene durchgehende, seitlich in etwa C-förmigen Öffnungen miteinander verbunden sind, in deren Bereich hintergriffige Befestigungselemente für die Aufhängung anzuordnen sind. Um die Laufschiene an jeder beliebigen Stelle längs ihres Profiles befestigen zu können und um sie wahlweise als Strangpreßprofil oder als Walzprofil herstellen zu können, sind zu ihrer Befestigung an die beiden Profilteile und/oder an den Mittelteil in Schienenlängsrichtung verlaufende und aufeinander zuweisende Flansche angeformt, die parallel und im gleichen Abstand zu dem Mittelteil verlaufen und sich auf derselben Seite bezüglich des Mittelteils befinden.

Description

Die Erfindung betrifft eine freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 oder 2.
Aus der DE-OS 30 19 301 ist eine derartige freitragende Laufschiene aus gewalztem Blech bekannt, bei der der Mittelteil omegaförmig ausgebildet ist und einstückig in die beiden Profilteile übergeht. Die Befestigungselemente hintergreifen dabei die durch die omegaförmige Querschnittsgestalt entstandenen Flansche oder Schenkel. Auf der durch die parallel und im glcichen Abstand zu dem Mittelteil sich erstreckenden und eine im wesentlichen C-förmige öffnung begrenzenden Flanschen gegenüberliegenden Seite sind auf das Mittelteil mittels zugeordneter, im wesentlichen U-förmi-
ger, federelastischer Klammern aus Isoliermaterial bestehende Formkörper aufgesetzt, die Schleifleitungen etc. tragen. Da die beiden hohlen Profilteile jeweils an einer Seite im Abstand von der Symmetrieebene der Laufschiene mit dem Mittelteil verbunden sind, tritt bei einer Belastung der Laufschiene durch ein auf einem der Profilteile laufendes Laufwerk ein Torsionsmoment an der Verbindungsstelle dieses Profilteils mit dem Mittelteil auf, das bei hohen Belastungen die Tragfähigkeit der Laufschiene begrenzt Auch können im Bereiche der Verbindungsstelle federelastische Erscheinungen auftreten, die für bestimmte Anwendungsfälle unerwünscht sind.
Ein solches Federn der Profiiteile gegenüber dem Mittelteil ist bei Laufschienen vermieden, wie sie bspw. aus der DE-AS 18 06 381 und der EP-OO 30 647 bekannt sind. Bei diesen Laufschienen ist der stegartige Mittelteil in der Symmetrieebene der Laufschiene angeordnet und mit den beiden Profilteilen in deren Symmetrieebene verbunden. Die Befestigung der Laufschiene an der Schienenaufhängung kann aber nicht an jeder Stelle längs der Laufschiene erfolgen, weil die Laufschiene dazu in ihrem Mittelteil mit einer Lochreihe versehen ist, deren Lochabstände die jeweilige Lage der Befestigungspunkte vorgeben. Als Befestigungselemente dienen durch Löcher der Lochreihe durchgesteckte Schraubenbolzen oder dergl. Elemente. Außerdem sind diese Laufschienen nicht so eingerichtet, daß Schleifleitungen etc. an jeder Stelle ihrer Längserstreckung befestigt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Laufschiene der eingangs genannten Art in dem Sinne zu verbessern, daß sie unter Beibehaltung der Möglichkeit, ein Ansetzen der Befestigungselemente der Laufschiene und die Befestigung der Schleifleitungen etc. an jeder Stelle längs der Laufschiene zu gestatten, eine hohe Tragkraft aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Laufschiene erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 oder des Patentanspruchs 2 gekennzeichnet.
Bei der neuen Laufschiene ist eine hohe Tragfähigkeit dadurch gewährleistet, daß in der einen Ausführungsform der gesamte Mittelteil in der Symmetrieebene der Profilteile liegt oder in der anderen Ausführungsform der Mittelteil in der Symmetrieebene liegende Stützschenkel aufweist, die mit der Schienenaufhängung in Eingriff stehen. Gleichzeitig gewährleisten aber die am Mittelteil an der den Flanschen abgewandten Seite und/ oder an den Profilteilen angeordneten, in Schienenlängsrichtung verlaufenden Nuten die Möglichkeit, Schleifleitungen etc. an jeder beliebigen Stelle der Laufschienenlängserstreckung in einfacher Weise zu befestigen. Außerdem weisen diese Laufschienen eine so einfache Querschnittsgestalt auf, daß sie sowohl im Strangpreß- oder Stranggußverfahren als auch aus Blech gewalzt herstellbar sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen dieser Laufschiene sind Gegenstand der Unteransprüche.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Laufschiene mit einem halbrundförmigen oberen und einem rechteckigen unteren Profilteil, in einem Querschnitt und zugleich in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine Laufschiene mit einem omegaförmigen, aus Blech gewalzten Mittelteil, mit dem ebenfalls aus Blech srcwalzte Profilteile verbunden sind, unter Veranschaulichung der Befestigung der Laufschiene an einem Bügel, in einem Querschnitt, und
F i g. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Laufschiene mit einem omegaförmigen Mittelteil, mit dem die beiden Profilteile einstückig verbunden sind.
Eine in F i g. 1 geschnitten perspektivisch dargestellte freitragende Laufschiene 1 für Einschienen-Hängebahnen besteht aus einem oberen, im wesentlichen halbkreisförmigen und einem dazu parallelen unteren, im wesentlichen rechteckigen Profilteil 2 bzw. 3, die beide miteinander durch einen sich wie die beiden Profile 2,3 über die Schienenlängsrichtung durchgehend erstrekkenden Mittelteil 4 einstückig miteinander verbunden sind. Die Laufschiene 1 besteht aus einem Aluminiuni-Strangpreßprofil, das aushärtet und lediglich geringes Materialfließen zeigt
An das obere Profilteil 2 sowie das untere Profilteil 3 sind aufeinander zuweisende Flansche 5 und 6 angeformt, die sich bezüglich des Mittelteiles 4 auf derselben Seite befinden und parallel und im gleichen Abstand zu dem Mittelteil 4 über die gesamte Schienenlängsrichtung verlaufen. Die Anordnung der Flansche 5, 6 ist dabei derart getroffen, daß ihre auf den Mittelteil 4 zuweisenden Seitenflächen 7 und 8 parallel zu der nicht veranschaulichten Hochachse des Mittelteiles 4 verlaufen, während ihre nach außen weisenden Flächen 9 und 10 in einer Ebene liegen und etwa trapezförmige, in Schienenlängsrichtung verlaufende Nuten 11 und 12 enthalten.
Auf der den Flanschen 5,6 gegenüberliegenden Seite des Mittelteiles 4 sind in die beiden Profilteile 2 und 3 aufeinander zuweisende Nuten 13 und 14 eingeformt zur Aufnahme von Befestigungselementen für die nicht veranschaulichten Schleifleitungsstege zur Stromzufuhr zu auf der Fahrschiene 1 entlanglaufenden Fahrwerken. Um das Einsetzen der Befestigungsstege zu erleichtern bzw. um für die Schleifleitungsstege einen größeren Platz zu bekommen, sind die beiden Profile 2 und 3, wie aus F i g. 1 ersichtlich, bei 15 und 16 angefast.
Wenn, wie in Fi g. 1 dargestellt, die Laufschiene 1 aus einem Aluminiumstrangpreßprofil besteht, können die beiden Profilteile 2 und 3 je mit einem Hohlraum 17 und 18 ausgeführt werden, so daß sich bei hinreichender Festigkeit ein geringeres Gewicht der Laufschiene 1 ergibt. Gleichzeitig können die sich in Schienenlängsrichtung erstreckenden Hohlräume 17 und 18 zur Aufnahme von nicht veranschaulichten Verbindungselemente dienen, mit denen an einer Stoßstelle zwei der in Fig. 1 dargestellten Laufschienen 1 fluchtend miteinander verbunden sind.
Die in Fig. 1 veranschaulichte Laufschiene 1 kann auch als Stahlpreßprofil hergestellt sein, wobei dann jedoch in der Regel die beiden Profile 2 und 3 massiv ausgeführt sind.
Die Befestigung der Laufschiene 1 in dem Gebäude, in dem eine Einschienen-Hängebahn installiert werden soll, erfolgt mit Hilfe von in dem Gebäude zu befestigenden, etwa L-förmigen Bügeln 20, wie sie in F i g. 2 ausschnittsweise veranschaulicht sind, wobei auf das kurze Ende des L-förmigen Bügels 20 eine Halteplatte 21 stumpf aufgeschweißt ist, die sich mit ihrer der Laufschiene 1 zugewandten Fläche an die Flansche 5 und 6 anlegt, während an der Halteplatte 21 angeformte Laschen 22 in den zwischen den Flanschen 5 und 6 begrenzten Schlitz eingreifen. Hierbei ergibt sich infolge der Nuten 11 und 12 eine statisch besser bestimmte Fläche, mit denen die Flansche 5 und 6 mit der Halteplatte 21 in Eingriff stehen. Die Nuten 11,12 erleichtern
gleichzeitig die Befestigung von Endschaltern od. dgl. an den Flanschen 5 und 6, da die Nuten 11 und 12 ein formschlüssiges Eingreifen von diese Schaltmittel beherbergenden Gehäusen ermöglichen.
Das Fahrwerk einer nicht veranschaulichten Einschienen-Hängebahn läuft mit einer oder mehreren Tragrollen auf dem konvexen, halbrundförmigen oberen Profilteil 2, während seitliche Führungsrollen an den zueinander parallelen seitlichen Führungsflächen des unteren Profilteiles 3 entlanglaufen.
Anstatt, wie bei dem in F i g. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel, das obere Profilteil 2 halbrundförmig und das untere Profilteil 3 rechteckig zu gestalten, ist es auch möglich, beide Profilteile mit im wesentlichen rechteckiger Gestalt auszuführen oder beide Profilteile mit im wesentlichen halbkreisförmiger Querschnittsgestalt zu versehen. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn sich an den halbkreisförmigen Abschnitt des Profilteiles 2 zueinander parallele Seitenflächen 23 und 24 anschließen.
In F i g. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Laufschiene 30 veranschaulicht, die im Gegensatz zu der Laufschiene 1 nach F i g. 1 nicht aus einem Strangpreßprofil, sondern aus gewalztem Blech besteht; im übrigen sind gleiche Bauteile wie bei der Laufschiene 1 nach F i g. 1 mit denselben Bezugszeichen versehen.
Das Mittelteil 4 hat unter Ausbildung zweier in Schienenlängsrichtung verlaufender und aufeinander zuweisender Stützschenkel 31 und 32 etwa omegaförmige Querschnittsgestalt. Die Stützschenkel 31 und 32 sind doppelwandig ausgeführt, wobei der von dem Mittelteil 4 wegweisende bzw. außenliegende Abschnitt 33 des Stützschenkels 31 parallel zu der Hochachse der Laufschiene 30 nach oben verläuft und im Bereich des Profilteiles 2 rechtwinklig nach außen abgebogen ist und einen Abschnitt 34 bildet. An den nach außen weisenden Abschnitt 34 ist der Flansch 5 angeformt, der ebenfalls doppelwandig ausgeführt ist, indem das untere Ende des Flansches 5 um 180° nach oben umgeschlagen ist. In ähnlicher Weise ist der Stützschenkel 32 geformt, der ebenfalls einstückig in den Befestigungsflansch 6 übergeht. Dabei ist der Abstand der beiden Stützschenkel 31, 32 voneinander kleiner oder gleich dem Abstand, den die beiden Befestigungsflansche 5 und 6 voneinander haben.
Zwischen die beiden Wände des Befesti^un^sflansches 5 ist ein Fortsatz 35 des oberen Profilteiles 2 eingesteckt, das nach einem geraden, nach oben weisenden Abschnitt 36 bei 37 halbkreisförmig abgebogen ist und im Anschluß daran an einen zu dem Abschnitt 36 parallelen Abschnitt 38 übergeht. Im Anschluß an den geraden Abschnitt 38 befindet sich ein horizontal verlaufender Bereich 39, der etwa in der Verlängerung des Abschnittes 34 des Stützschenkels 31 abgeordnet ist Der horizontale Bereich 39 geht schließlich etwa in der Mitte zwischen den beiden geraden Bereichen 36 und 38 in einen vertikalen Bereich 40 über, der zwischen die beiden Wände des Stützschenkels 31 eingesteckt ist. Das in dieser Gestalt aus Blech gewalzte Profilteil 2 ist zwischen den beiden Wänden des Befestigungsflansches 5 und den beiden Wänden des Stützschenkels 31 verschweißt, beispielsweise durch Punktschweißen oder durch Rollschweißen. Das untere Profilteil 3 ist zu dem oberen Profilteil 2 spiegelsymmetrisch und in entsprechender Weise in den unteren Stützschenkel 32 bzw. den unteren Befestigungsflansch 6 eingesteckt und dort festgeschweißt.
Zur fluchtenden Verbindung von zwei aneinanderstoßenden Laufschienen 30 stecken in den Profilteilen 2 und 3 stirnseitig an einem Ende der Laufschiene 30 stramm eingepaßte Rohrabschnitte 41 und 42, die beim Zusammenfügen der beiden Laufschienen 30 in die Profilteile 2 und 3 der benachbarten Laufschiene 30 eindringen und so die fluchtende Verbindung der aneinander anstoßenden Laufschienen 30 sicherstellen. Um zu verhindern, daß sich beim Zusammenfügen der Laufschienen 30 und dem Eindringen der Rohrabschnitte 4J und 42 in die benachbarte Laufschiene 30 die Rohrabschnitte 41 und 42 zurückschieben, ohne in die benachbarte Laufschiene 30 einzudringen, können sie in der Laufschiene 30, zu der sie ursprünglich gehören, befestigt sein. Diese Befestigung kann beispielsweise durch Kleben mit Cyanacrylatkleber erfolgen. Um das Zusammenschieben der Laufschienen 30 zu erleichtern, können die Rohrabschnitte 41 und 42 längsgeschlitzt sein, so daß sie beim Eindringen in die Profile 2 und 3 der benachbarten Laufschiene 30 federnd zusammengedrückt werden.
Die Befestigung der Laufschiene 30 in dem Gebäude, in dem die Einschienen-Hängebahn zu installieren ist, erfolgt wiederum mit Hilfe von L-förmigen Bügeln 20, von denen einer in F i g. 2 ausschnittsweise dargestellt ist. Auf dem horizontalen Abschnitt 43 des Bügels 20 steckt die Halteplatte 21, die mit ihren auf die Laufschiene 30 zu umgeklappten Laschen 22 zwischen die beiden Befestigungsflansche 5 und 6 eingreift und sich von außen an die Befestigungsflansche 5 und 6 anlegt. Das über die Halteplatte 21 hinausstehende Ende 43 des Bügels 20 reicht bis in den Bereich der beiden Stützschenkel 31 und 32 und steht dort mit diesen in Eingriff. Die Befestigung der Laufschiene 30 an der Halteplatte 21 erfolgt mittels nicht veranschaulichter, die Befestigungsflansche 5 und 6 hintergreifender Befestigungsmittel, die an der Halteplatte 21 festgeschraubt sind und ein Heruntergleiten der Laufschiene 30 von dem Bügelende 43 verhindern.
Da sich die Stützschenkel 31 und 32 etwa unter der Mitte der Profilteile 2, 3 befinden, ergibt sich eine günstige Krafteinleitung der durch das nicht dargestellte Laufwerk erzeugten Vertikalkraft in den Befestigungsbügel 20, während die Halteplatte 21 nurmehr die Aufgabe hat, Horizontalkräfte aufzunehmen.
In Fig.3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Laufschiene 50 veranschaulicht, die im Unterschied zu der Laufschiene 30 aus einem Strangpreßprofil, beispielsweise aus Stahl, besteht, wobei im übrigen wieder gleiche Bauteile, wie in den F i g. 1 und 2, mit denselben Bezugszeichen versehen sind.
Der die beiden Profilteile 2 und 3 miteinander einstükkig verbindende Mittelteil 4 ist wiederum im Querschnitt unter Ausbildung der Stützschenkel 31 und 32 leicht omegaförmig gestaltet, während die Befesiigungsflansche 5 und 6 einstückig an den Mittelteil 4 angeformt sind, etwa in der Nähe der Stelle, in der der Mittelteil 4 in das jeweils zugehörige Profilteil 2 bzw. 3 übergeht.
Falls insbesondere bei Stahl die Profilteile 2 und 3 ohne die Hohlräume 17 und 18 ausgeführt werden, können zur Aufnahme der Verbindungselemente zum Verbinden von benachbarten Laufschienen im Bereich ihrer Stoßstelle in die Profilteile 2 und 3 Bohrungen eingebracht werden. In die Bohrungen auf einer Seite der Laufschiene sind dann Bolzen stramm eingepreßt, die beim Zusammenfügen der Laufschienen in die entsprechenden Öffnungen der benachbarten Laufschiene eingeschoben werden. Die Bolzen können in dem Bereich, mit dem sie in die benachbarte Schiene eindringen, kc-
schlitzt sein, so daß ein einfacheres Zusammenstecken möglich ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
10
15
20
30
40 45 50 55 60 65

Claims (17)

Patentansprüche:
1. Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen, mit an der Laufschiene befestigten Schleifleitungen etc., bestehend aus einem oberen und einem dazu parallelen unteren Profilteil, wobei die beiden Profilteile durch ein Mittelteil miteinander verbunden sind, dem zwei in der Nähe der Profilteile angeformte, auf derselben Seite des Mittelteiles liegende, in Schienenlängsrichtung verlaufende und aufeinanderzuweisende Flansche zugeordnet sind, die parallel und in gleichem Abstand zu dem Mittelteil sich erstrecken und eine im wesentlichen C-förmige öffnung zur Anbringung hintergriffiger, zur Befestigung der Schiene dienender Befestigungselemente begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß der stegartige Mittelteil (4) in an sich bekannter Weise in der Symmeirieebene der Laufschiene angeordnet und mit den beiden Profilteilen (2, 3) in deren Symmetrieebene verbunden ist und daß am Mittelteil (4) auf der den Flanschen (5, 6) abgewandten Seite und/oder an den Profilteilen (2, 3) eine oder mehrere in Schienenlängsrichtung verlaufende Nuten (13,14) zur formschlüssigen Befestigung der Schleifleitungen etc. angeformt sind.
2. Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen, mit an der Laufschiene befestigten Schleifleitungen etc., bestehend aus einem oberen und einem dazu parallelen unteren Profilteil, wobei die beiden Profilteile durch einen Mittelteil miteinander verbunden sind, dem zwei in der Nähe der Profilteile angeformte, auf derselben Seite des Mittelteiles liegende, in Schienenlängsrichtung verlaufende und aufeinanderzuweisende Flansche zugeordnet sind, die parallel und in gleichem Abstand zu dem Mittelteil sich erstrecken und eine im wesentlichen C-förmige, zur Anbringung hintergriffiger Befestigungselemente dienende öffnung begrenzen, wobei diese Befestigungselemente mit der Schienenaufhängung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der stegartige Mittelteil (4) mit den beiden Profilteilen (2, 3) in deren Symmetrieebene verbunden ist, daß der Mittelteil (4) unter Ausbildung von aufeinanderzuweisenden, in der Symmetrieebene der Profilteile (2, 3) befindlichen und in Schienenlängsrichtung verlaufenden Stützschenkeln (31, 32) etwa Oemga-förmige Querschnittsgestalt aufweist, wobei der Abstand der Stützschenkel (31,32) kleiner oder gleich dem Abstand der Flansche (5,6) voneinander ist, daß die Schienenaufhängung (20) durch die mit ihr fest verbundenen Befestigungselemente (21) hindurchreicht und mit ihrem durch die Befestigungselemente hindurchreichenden Ende (43) mit den Stützschenkeln (31,32) in Eingriff steht, und daß am Mittelteil (4) auf der den Flanschen (5, 6) abgewandten Seite und/oder an den Profilteilen eine oder mehrere in Schienenlängsrichtung verlaufende Nuten zur formschlüssigen Befestigung der Schleifleitungen etc. angeordnet sind.
3. Laufschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Mittelteil (4) zuweisenden Flächen (7, 8) der Befestigungsflansche (5, 6) zu der Hochachse des Mittelteils (4) parallel verlaufen.
4. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Flansche (5, 6) an seiner nach außen weisenden Fläche (9, 10) eine in Schienenlängsrichtung verlaufen de Nut (11,12) aufweist
5. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nach außen wcisenden Flächen (9, 10) der beiden Flansche (5, 6) in einer Ebene liegen.
6. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei auf der den Flanschen (5,6) abgewandten Seite des Mittelteiles (4) in
ίο beiden Profilteilen (2, 3) angeordneten Nuten (13, 14) letztere aufeinanderzuweisend sind.
7. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilteile (2, 3) einstückig mit dem Mittelteil (4) verbunden sind.
8. Laufschiene nach einem der Ansprüche ! bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Aluminiumstrangpreßprofil ausgebildet ist
9. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Stahlpreßprofil ausgebildet ist
10. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilteile hohl ausgebildet sind.
11. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilteile massiv ausgebildet sind.
12. Laufschiene nach einem der Ansprüche 2, 3, 5 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (4) aus Blech gewalzt ist.
13. Laufschiene nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilteile (2,3) Walzteile sind, die wenigstens im Bereich der Stützschenkel (31,32) mit dem Mittelteil (4) verbunden sind.
14. Laufschiene nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilteile (2, 3) mit dem Mittelteil (4) zusätzlich im Bereich der Befestigungsflansche (5,6) verbunden sind.
15. Laufschiene nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilteile jeweils in die doppelwandigen Stützschenkel (31, 32) und in die doppelwandig ausgebildeten Flansche eingesteckt und dort verschweißt sind.
16. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Profilteile (2,3) eine im wesentlichen rechteckige Querschnittsgestalt aufweist.
17. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Profilteile (2, 3) eine im wesentlichen halbkreisförmige Querschnittsgestalt aufweist.
DE3214437A 1982-04-20 1982-04-20 Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen Expired DE3214437C2 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3214437A DE3214437C2 (de) 1982-04-20 1982-04-20 Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen
EP82111482A EP0092608B1 (de) 1982-04-20 1982-12-10 Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen
AT82111482T ATE18686T1 (de) 1982-04-20 1982-12-10 Freitragende laufschiene fuer einschienenh|ngebahnen.
CA000423012A CA1231004A (en) 1982-04-20 1983-03-07 Elongated track structure for monorail suspended transport systems
JP58063101A JPS58189401A (ja) 1982-04-20 1983-04-12 懸垂モノレ−ル用の軌条

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3214437A DE3214437C2 (de) 1982-04-20 1982-04-20 Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3214437A1 DE3214437A1 (de) 1983-11-03
DE3214437C2 true DE3214437C2 (de) 1986-09-25

Family

ID=6161303

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3214437A Expired DE3214437C2 (de) 1982-04-20 1982-04-20 Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen

Country Status (5)

Country Link
EP (1) EP0092608B1 (de)
JP (1) JPS58189401A (de)
AT (1) ATE18686T1 (de)
CA (1) CA1231004A (de)
DE (1) DE3214437C2 (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4545303A (en) * 1984-06-26 1985-10-08 Daifuku Co., Ltd. Monorail conveyor system
DE8508070U1 (de) * 1985-03-19 1985-05-02 Blaser, René, Luzern Tragschiene für Hängebahnen
DE3539751C1 (de) * 1985-11-09 1987-06-11 Mannesmann Ag I-foermige stranggepresste Tragschiene fuer Haengebahnen
JP2754207B2 (ja) * 1988-01-18 1998-05-20 株式会社ダイフク 自走台車用のレール
CN102774620B (zh) * 2012-07-05 2016-08-10 无锡金洋铝业有限公司 一种异型工字导轨
CN109610246A (zh) * 2018-10-26 2019-04-12 安徽鑫铂铝业股份有限公司 一种高强度超薄中空轨道交通铝型材

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE457573C (de) * 1923-06-23 1928-11-15 Franz Kruckenberg Dipl Ing Schienenweg
DE485377C (de) * 1926-03-07 1929-10-30 Franz Kruckenberg Dipl Ing Schienenbefestigung an Kragtraegern von Einschienenhaengeschnellbahnen mit sehr hohen Geschwindigkeiten
DE1806381C3 (de) * 1968-10-31 1975-10-30 Rene Blaser, Hebe- Und Foerderanlagen Maschinenbau, Luzern (Schweiz) Selbsttragende Laufschiene für Einschienenhängebahnen
DE7346004U (de) * 1972-12-28 1974-04-04 Tonon & C Sas Einschienentransportvorrichtung
DE2342777C2 (de) * 1973-08-24 1975-07-24 Demag Ag, 4100 Duisburg Tragschiene fur Hangebahnen
FR2387149A1 (fr) * 1977-04-15 1978-11-10 Tourtellier Sa Ets Dispositif de manutention en particulier voie suspendue
CH644914A5 (de) * 1979-12-12 1984-08-31 Inventio Ag Trag- und fuehrungsprofil fuer flurfreie materialflusssysteme.
DE3019301C2 (de) * 1980-05-21 1982-06-24 R. Stahl Gmbh & Co, 7000 Stuttgart Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen

Also Published As

Publication number Publication date
EP0092608A1 (de) 1983-11-02
CA1231004A (en) 1988-01-05
ATE18686T1 (de) 1986-04-15
DE3214437A1 (de) 1983-11-03
JPS58189401A (ja) 1983-11-05
EP0092608B1 (de) 1986-03-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0040292B1 (de) Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen
EP0139915B1 (de) Tragschienenanordnung für Hängebahnen od. dgl.
DE4140910C1 (de)
CH681383A5 (de)
WO2012034895A1 (de) Anordnung zum verbinden zweier schienenabschnitte
DE102014107323A1 (de) Kranträger für einen Kran, insbesondere für einen Brücken- oder Portalkran, und einen Kran hiermit
WO2014056808A1 (de) Kran, insbesondere brückenkran oder portalkran, mit mindestens einem kranträger
EP0215856B2 (de) Verbundelement aus aneinander festliegenden profilelementen
EP0735209B1 (de) Längs- oder Querträger für eine Deckenverkleidung
DE3214437C2 (de) Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen
EP0218237B1 (de) Laufschiene
EP0298328B1 (de) Fassadenwand
DE3527238C2 (de)
DE29823135U1 (de) Führungsrinne
EP4284993B1 (de) Laufbahn-beschlagsgruppe für schiebetüren und laufbahnsystem
DE3247506C2 (de) Gasdichte Unterdecke
DE2219743C3 (de) Zweiteilige Stahlgurtung
DE3407075C2 (de) Fugenüberbrückungskonstruktion für den nachträglichen Einbau bei beabstandeten Bauwerken oder Bauteilen
DE3123491A1 (de) Freitragende laufschiene fuer einschienen-haengebahnen
EP0141212B1 (de) Fahrschiene für Einschienenhängebahn
EP0153463A2 (de) Plattenelement aus Hohlkammer-Profilen
EP0141211B1 (de) Fahrschiene für Einschienenhängebahn
EP0141210B1 (de) Halterung für Profilschienen, insbesondere für Fahrschienen von Einschienenhängebahnen
DE19503429B4 (de) Vorrichtung für das stirnseitige Verbinden von Kabelbahnen
AT213026B (de) Aufhängevorrichtung für Unterdecken von Gebäuden

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee