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DE3213774A1 - Treppenaufzug, insbesondere fuer einen krankenfahrstuhl - Google Patents

Treppenaufzug, insbesondere fuer einen krankenfahrstuhl

Info

Publication number
DE3213774A1
DE3213774A1 DE19823213774 DE3213774A DE3213774A1 DE 3213774 A1 DE3213774 A1 DE 3213774A1 DE 19823213774 DE19823213774 DE 19823213774 DE 3213774 A DE3213774 A DE 3213774A DE 3213774 A1 DE3213774 A1 DE 3213774A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
stair
elevator according
attached
plate
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19823213774
Other languages
English (en)
Inventor
Erich 8263 Burghausen Unterreiter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/06Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures inclined, e.g. serving blast furnaces
    • B66B9/08Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures inclined, e.g. serving blast furnaces associated with stairways, e.g. for transporting disabled persons
    • B66B9/0807Driving mechanisms
    • B66B9/083Pull cable, pull chain

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

  • Treppenaufzug, insbesondere für einen Krankenfahrstuhl.
  • Die Erfindung betrifft einen Treppenaufzug, insbesondere für einen Krankenfahrstuhl nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein derartiger, durch die DE-OS 2434009 bekannter Treppenaufzug erfordert vor der untersten Treppenstufe und nach der obersten Treppenstufe viel Platz, da das Traggestell am Treppenanfang vorn Boden bis zur Höhe der ersten Stufe schräg hochgefahren und über die oberste Stufe waagerecht hinausgefahren werden muß. Dadurch ergibt sich auch ein Mehraufwand an Führungs- und Antriebsmitteln mit entsprechenden Kosten.
  • In der DE-OS 2434009 ist zwar erwähnt, den Wagen (Traggestell) des Treppenaufzugs mittels einer stationär angeordneten Antriebs einrichtung, z.B. Drahtseilen, die über Treibscheiben init doppelter Umschlingung und Ablenkrolle geführt sind, zu bewegen. Eine konkrete Ausbildung dieser Antriebseinrichtung ist jedoch nicht offenbart und läßt sich mit dem gezeigten Treppenaufzug auch nicht verwirklichen.
  • Der in der DE OS 2434009 bevorzugte Antrieb mit im Rahmen bzw.
  • Traggestell angeordneten Antriebsmotor und in einer unterhalb der Schienenbahn angeordneten Zahnung, wobei diese auch eine Rollenkette sein kann, kämmenden Zhhnrad weist dagegen Nachteile auf.
  • Durch die erforderliche offene Bauweise und die Notwendigkeit der ständigen Schmierung des Zahnradantriebes ist der Antrieb erhöhter Verschmutzung ausgesetzt und es läßt sich nicht verhindern, daß Schmiermittel auf den Boden bzw. die Stufen tropft oder abgeschleudert wird.
  • Durch die Anordnung des Antriebsmotors am vor fahrbaren iahtnen ist auch eine entsprechende Energiezuleitung entlang der strecke vorzusehen, die zwar im einzelnen nicht offenbart ict, aber offensichtlich einen erheblichen iiaterial- und Monta.eauSwand erfordert, sei es, daß ein bewegliches Stromkabel oder starre tromzuführungsschienen verlegt werden müssen. Eine bewegliche Stromzuleitung ist zudem erhöhter Abnutzung und der Gefahr von Kurzschlüssen ausgesetzt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Treppenaufzug der eingangs genannten Art zu schaffen, der nur so viel Platz wie unbedingt notwendig benötigt, .möglichst geringen Energie-, Material-und Montageaufwand erfordert und der einen sauberen, sicheren sowie einfachen Betrieb gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
  • Vorteilhafte Eineelheiten sowie Ausgestaltungen bzw. Weiterbildungen der Erfindung sind in den anschließenden Ansprüchen gekennzeichnet.
  • Durch die platzsparende und kompakte Ausbildung des Treppenaufzuges mit dem erfindungsgemäßen Bewegungsablauf können auf einfache Weise insbesondere kleine und mehrfach gewinkelte Treppenhäuser, ohne daß wesentliche bauliche Veränderungen vorgenommen werden müssen, für Behinderte in Rollstühlen benutzbar gemacht werden. Durch den elektrohydraulischen Antrieb mit dem flaschenugartigen Seilzug wird mit geringstmöglichem Energieaufwand der größtinögliche Nutzen erreicht. Die Konstruktion kommt im wesentlichen mit handelsüblichen Teilen für die Antriebsteile aus. Sie ist im wesentlichen auch wartungsfrei. Die Konstruktion des Treppenaufzugs ist aber auch so getroffen, daß er im Bedarfsfall vormontiert und freitragend, z.B. zur Aufstellung im Freien ausgebildet werden kann, wobei das Andübeln von zwei Eisenprofilen an der Treppenwange bzw. das Einbetonieren von zwei Eisenprofilen ausreicht. Eine vorteilhafte Ausgestaltung wird mit der hochklappbaren Plattform erreicht, wodurch der Treppenraum bei Nichtbenützung des Aufzugs weitgehend freigegeben wird.
  • Eine besonders vorteilhafte, leichtgeänderte und wartungsfreie Konstruktion ergibt sich bei der Ausbildung mit Linearführungen.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich im Zusammenhang mit der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand schematischer Zeichnungen.
  • Es zeigen: Fig.1 eine erste Ausbildung eines erfindungsgemäß gestalteten Treppeiaufzugs mit drei angedeuteten Stellungen des Traggestells in Seitenansicht, Fig.2 den Treppenaufzug nach Fig. 1, jedoch nur mit anbedeuteter unterster Stellung des Traggestells im Vorderansicht, Fig.3 einen Teil des Treppenaufzugs nach Fig. 1 und Traggestell im unteren Bereich in Seitenansicht und vergrößertem Maßstab, Fig.4 den in Fig. 3 dargestellten Teil des Treppenaufzugs mit Traggestell in Vorderansicht und teilweise geschnitten nach der Linie A.-A der Fig. 3 Fig.5 einen horizontalen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 3 im Bereich der vertikalen Führungseinrichtung Fig.6 die Antriebseinrichtung des erfindungsgemäßen Treppenaufzugs Fig. 6A ein Paket Umlenkrollen für die I;;chenzugartige Umlenkeinrichtung Fig.7 einen Teil einer mit Linearführungen abgewandelten zweiten Ausbildung eines erfindungsgemäßen Treppenaufzugs im unteren Bereich in Seitenansicht Fig.8 den in Fig. 7 dargestellten Teil des Theppenaufzugs mit Traggestell in Vorderansicht und teilweise geschnitten nach Linie 0-0 der Fig. 7 und Fig.9 einen horizontalen Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 7 im Bereich der vertikalen Führungseinrichtung Wie aus den Fig. 1 bis 4 zu sehen ist, besteht bei der ersten Ausbildung des Treppenaufzugs das Traggestell aus einer vertikalen Tragplatte 4 und einer horizontalen Plattform 5, z.B. für einen Krankenfahrstuhl. Tragplatte 4 und Plattform 5 sind über ein Scharnier oder ein Gelenk 19 miteinander verbunden, können bei einfacherer Ausführung aber auch ungelenkig, z.B. duch Schweißen, miteinander verbunden sein. Bei gelenkiger Verbindung kann die Plattform 5 bei Nichtgebrauch parallel zur Wand hochgeklappt werden, wodurch die Treppe weitgehend zur normalen Benutzung freigemacht wird.
  • Aber auch wenn die Plattform 5 nicht hochgeklappt wird, ist sie in ihrer Stellung I am unteren Ende der Treppe wegen ihrer geringen Höhe für die normale Treppenbenutzung nicht hinderlich.
  • Zwar kann die Plattform 5 so niedrig gehalten werden, daß man ohne große Anstrengung mit dem Krankenfahrstuhl auf sie auffahren kann, doch wird man zweckmäßig am vorderen Ende der Plattform eine Auf fahrrampe 6 vorsehen, die zwar auch fest angeordnet werden kann, doch wiederum zweckmäßig willkürlich über ein nicht gezeigtes Hebelgestänge oder zwangsgesteuert über einen Seil zug 18 und eine an die untere Führung anlenkende Hebelrolle 17 mit ubertotpunktsteuerueg in beiden Fällen schwenkbar ausgebildet ist, um, wie in Fig. 1 aus der unter I gezeigten abgesekten Stellung in die unter II und III gezeigte hochgeschwenkte Stellung bewegt zu werden, wo sie als Sicherung für den Krankenfahrstuhl dient.
  • Die Sicherung eines Krankenfahrstuhls auf der Plattform 5 kann jedoch auch auf andere Weise erfolgen, z.B. durch eine eingebaute Feststellbremse oder durch auf der Plattform 5 vorgesehene,. nicht gezeigte Rastausnehmungen oder Rastvertiefuxgen für Räder des Krankenfahrstuhls. Es können aber auch nicht gezeigte Rastleisteu minddestens am vorderen Endbereich der Plattform 5 angebracht werden1 die mit den Rädern leicht überwunden werden können.
  • Wie besonders aus Fig. 3 zu sehen ist, ist am oberen Ende der Tragplatte 4 eine Trag- und Führungsrolle 12 befestigt, die in der oberen, an der Wand befestigten, nach der Seite offenen C-förmigen Führungsschiene 1 rollt und das Traggestell trägt. Die obere Führungsschiene 1 hat über dem Bereich des unteren Endes 32 der Treppe 30, d.h. der letzten unteren Stufe, eine Abkröpfung 1 a nach unten, derart, daß bei Abwärtsfahrt des Aufzugs der Lauf der Tragrolle 12 und damit der Tragplatte 4 von der Schräge zwischen den Positionen III u. II in eine Senkrechte zwischen den Positionen II u. I übergeht, wobei die Plattform 5 mit ihrem hinteren Ende 5a entlang der Stirnseite 32a der untersten Stufe bis zum Boden 32 abgesenkt wird. Selbstvers tändli oh muß der abgekröpfte Teil 1a der oberen Führungsschiene 1 so lang sein, daß sich in der abgesenkten Stellung des Traggestells die Tragrolle 12 noch innerhalb des Schienenprofils Befindet.
  • Im oberen Endbereich 1b ist die obere Führungsschiene 1 derart zum Treppenende hin abgebogen, daß in der oberen Endstellung III des Treppenaufzugs die Oberseite der Plattform 5 mit der Oberseite 31 der obersten Stufe fluchtet.
  • Die Tragplatte 4 ist im unteren Bereich in einer diese zu beiden Seiten umgreifenden Führungsplatte 3 (siehe auch Fig.5) geführt. Die Führungsplatte 3 ist über die Führungsrolle 13 mit der unteren, an der Wand befestigten, entsprechend der Treppenneigung gerade verlaufenden, nach der Seite offenen, C-förmigen FUhrungsschiene 2 verbunde. Die Führungsrolle 13 stellt gleichzeitig eine Zentrierrolle dar und ist mit dem von der Vorderseite des Traggestells aus einstellbaren Zentrierbolzen 13a mit der Rückseite der Führungsplatte 3 verbunden. Die Führungsrolle verhindert gleichzeitig ein eventuelles Abheben der Führungsplatte 3 und damit der Tragplatte 4. Zur Stabilisierung des Laufes der Führungsplatte 3 entlang der unteren Führungsschiene 2 aind weiter au der Führungsplatte Druckrollen 14 befestigt, die auf der oberen und unteren Außenseite der unteren Führungsschiene abrollen. Damit die Tragplatte 4 in der Führungsplatte 3 entsprechend dem Verlauf der oberen Führungsschiene im unteren abgekröpften Bereich la und im oberen abgebogenen Bereich ib vertikal gleiten kann, ist im unteren Bereich der Tragplatte 4 ein vertikaler Führungsschlit 4a vorgesehen, durch den der nach vorn verlängerte Bolzen 13a für die mit der Führungsplatte 3 verbundene Führungsrolle 13 ragt. Der Führungsschlitz 4a ist dabei so angeordnet, daß sich der durch den Schlitz ragende Bolzen 13a bei abgesenktem Traggestell etwa am oberen Ende des Schlitzes befindet.
  • Als Antriebseinrichtung ist ein Hydraulikzylinder 21 vorgesehen (Fig. 1,6 und 6A), der im oberen Bereich der Treppe 30 über eine Grundplatte 23 als Festpunkt an der Wand befestigt ist. Die Befestigung der gesamten elektro-hydraulischen Antriebseinrichtung kann bei freitragender Konstruktion auch an geeigneten Trägern zwischen oberer und unterer Führung erfolgen. Gesteuert wird der Hydraulikzylinder 21 durch einen ebenfalls in diesem Bereich an der Wand befestigten Elektromotor lo über einen Ölbehälter mit HydraulikDumpe 11 und Hydraulikleitungen 24, 25.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist zwischen die festen Hydraulikleitungsabschnitte 25 und die flexiblen Hydraulikleitungsabschnitte 24 ein Umstellventil 29 geschaltet, mit dem die AntriebseinrichFung im Bedarfsfall oder Notfall, z.B. bei Stromausfall, auf Handbetrieb umgestellt werden kann, wofür eine hydraulische Handpumpe 27 mit einem aufsteckbaren Handhebel 28 vorgesehen ist, der über ebenfalls flexible Hydraulikschläuche 24a mit dem Umstellventil 29 verbunden sind. Die für den Handbetrieb erforderlichen Teile sind in gleicher Weise wie die übrigen Antriebsteile befestigbar.
  • Am unteren Ende der Kolbenstange 26 des Hydraulikzylinders 21 und an seinem oberen Ende sind jeweils nebeneinanderliegend eine von der Treppenlänge abhängige Anzahl Seilrollen 22 befestigt, wovon ein Paket in Fig. 6A gezeigt ist. Ein Zugseil 20 ist an der Grundplatte 23 befestigt, in Schlaufenform abwechselnd über die unteren und oberen Seilrollen 22 geschlungen und von der Oberseite der am weitesten außen bzw. zur Vorderseite des Treppenaufzugs gelegenen oberen Seilrolle 22 über eine im unteren Bereich der Führungsschiene 1 vor der Abkröpfung Ia angeordneten TiYnlaufrolle 15, welche mit der Bühruagsschiene 1 bzw. la fest verbunden ist, zu einem an der Tragplatte 4 befindlichen Seilfestpunkt 16 geführt. Die Bewegung der Kolbenstange 26 bewirkt eine Vergrößerung oder Verminderung des Abstandes der oberen zu den unteren Seilrollen 22 zwischen den in Fig. 6 gezeigten Stellungen I und III und damit ein flaschenzugartiges Betätigen des Zugseiles 20 für das entsprechende Auf- oder Abwärtsbewegen des Traggestells zwischen den in Fig.1 gezeigten Stellungen I und III.
  • Der Treppenaufzug ist mit einer Verkleidung 8 versehen, die alle beweglichen Teile überdeckt, als Witterungsschutz und Berührungsschutz dient und in ihrem oberen Teil einen Handlauf 7 bildet. An dem oberen Teil linken und dem oberen rechten Ende sind jeweils Ruftasten 9 zur Steuerung des Elektromotors 1o für das Heranholen sowie den Betrieb des Treppenaufzugs angeordnet.
  • Anstelle der Steuerung über Ruftasten 9 könnte auch eine Fernsteuerung vorgesehen sein, wie sie beispielsweise zur Steuerung von Garagentoren verwendet wird.
  • Zweckmäßig bestehen (in an sioh bekannter Weise) alle Rollen aus Kunststoff mit wartungsfreien Lagern.
  • Zur Sicherheit kann eine Seilbremse vorgesehen sein. Zur weiteren Sicherheit kann. zweckmäßig die in der oberen Führungsschiene 1 laufende Tragrolle 12 mit einer Freilaufsperre oder Fliehkraftsperre versehen sein, die z.B. bei einem Seilriß ein sofortiges Abbremsen des Traggestells bewirkt.
  • In der Fig. 7 bis 9 ist eine wegen ihrer Einfahhheit besonders vorteilhafte zweite Ausbildung des Treppenaufzugs gezeigt. Bei dieser Ausbildung werden sowohl für die vertikalen als auch die schrägen Bewegungen des Traggestells, das aus der Tragplatte 38 mit den Seitenabschnitten 42 und der wie bei der ersten Ausbildung gestalteten und angelenkten Plattform 5 besteht, Linearführungen verwendet. Es besteht im Rahmen der Erfindung auch die Möglichkeit, bei der ersten Ausbildung z.B. nur die untere Führung der als Linearführung auszubilden. Die der Treppenneigung folgenden Linearführungen bestehen aus Führungsstangen 33, die an einer, oder wie gezeigt an mehreren im Querschnitt etwa dreieckförmigen Stützen 36 befestigt sind und zwar derart, daß geschlitzte rohrförmige Führungsgehäuse 35, in denen sich Kugellager befinden, die Führungsstangen 33 umgreifen und an diesen entlaggleiten können.
  • An dem oberen und dem unteren Führungsgehäuse 35 iat die Führungsplatte 37 z.B. durch Schweißen befestigt. An jeder Seite der Führungsplatte 37 befindet sich vorne ein vertikal es Führungsrohr 39 als Teil der vertikalen Führungseinrichtung. Zur vertikalen Führungseinrichtung gehört auch ein vertikaler Führungsschlitz 4b in der Mitte der Führungsplatte 37 und nahe der unteren Schrägführung.
  • Vor der Führungsplatte 37 und zwischen den vertikalen Führungsrohren 39 ist entsprechend schmal ausgebildet, die Tragplatte 38 angeordnet, die unten zwei Seitenabschnitte 42 aufweist, an denen ebenfalls vorne vertikale Führungsstangen 34 befestigt sind. Zur Befestigung der Führungsstangen 34 sind Versteifungen 40a vorgesehen, die verschraubt 41 sein können. Bei vertikaler Bewegung des Traggestells gleiten die Führungsstangen 34 in den Führungsrohren 39. Wie bei der ersten Ausbildung ist zur Umlenkung des Zugseils 20 eine erste ortsfeste Umlenkrolle 15b vorgesehen, die sich in der angehobenen Stellung II am Ende der vertikalen Bewegung neben dem oberen Bereich des Führungsschlitzes 4b in Richtung zum Antrieb befindet. Am oberen Ende der Tragplatte 38 ist mittig eine zur vertikalen Bewegung des Traggestells dienende zweite Umlenkrolle 15a über einen durch den Führungsschlitz 4b ragenden Bolzen derart befestigt, daß sie sich ebenfalls hinter der Führungsplatte 37 in gleicher Ebene wie die erste Umlenkrolle 15b befindet. Das Zugseil 20 ist vom Antrieb her über die erste Umlenkrolle 15b von unten um die zweite Umlenkrolle 15a zu dem oberhalb der zweiten Umlenkrolle 15a an der Führungsplatte 37 vorgesehenen SeilSestpunkt 16 geführt.
  • Je nach Material und Dicke der Führungsplatte 37 können an deren oberer Rückseite Versteifungen 40 vorgesehen sein.
  • Alle übrigen Teile zum Betrieb wie auch der Betriebsablauf sind die gleichen wie bei der ersten Ausbildung und aufgrund der Beschreibung der Einzelteile ist die Fahrt des Treppenaufzugs leicht verständlich.
  • Ebenso erfordern die technischen Maßnahmen zur vormontierten freistehenden Ausbildung keine eigene Beschreibung, wie es aueh klar iEt, daß der Treppenaufzug ebenso für stehende Personen und sonstige Lasten geeignet ist.

Claims (20)

  1. Ansprüche: 1. Treppenaufzug, insbesondere für einen Krankenfahrstuhl oder dgl., mit einem aus einer vertikalen Tragplatte und einer horizontalen Plattform bestehenden Traggestell, das entlang zweier im Treppenbereich einer entsprechenden Neigung folgender, übereinander, insbesondere entlang der Wand vorgesehener schräger Führungen mittels einer durch einen elektrischen Antriebsmotot gespeisten Antriebseinrichtung verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zum unteren Ireppenende (32) in Verbindung mit der oberen und/ oder unteren schrägen Führungen (1,2; 33,36) eine vertikale Führungseinrichtung für das fraggestell (4,5 ; 38,5) vorgesehen ist, durch die in der unteren Endstellung des Traggestells (4,5 ; 38,5) das hintere Ende (5a) der Plattform (5) vor der Stirnseite (32a) der untersten Stufe endet, daß im Bereich zum oberen Treppenende (31) die schrägen Führungen derart verlegt sind, daß in der oberen Endstellung des Traggestells (4,5 ;38,5) das hintere obere Ende (5a) der Plattform (5) mit der Oberseite der obersten Stufe (31) bzw. dem oberen Treppenende fluchtet und daß als Antriebseinrichtung ein im oberen Bereich des Aufzugs von dem Elektromotor (?o) antreibbarer Hydraulikzylinder (26) sowie eine von dessen Kolbenstange (26) betätigbare, flaschenzugartige Umlenkeinrichtung (22) für ein Zugseil (20) vorgesehen sind, das über eine Umlenkrollenanordnung (15, 15a, 15b) an der vertikalen Sührungseinrichtung geführt und an einem Seilfestpunkt (16) an der Tragplatte (4 ; 38) bzw. Führungsplatte (37) befestigt ist.
  2. 2. Treppenaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als obere und untere Führungen (1, la, 7, 2) nach der Seite offene, Trag- und/bzw. Führungsrollen (12 und/bzw. 13) des Traggestells (4,5) aufnehmende C-fömmige Schienen vorgesehen sind.
  3. 3. Treppenaufzug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekeenzeichnet, daß für die vertikale Führungseinrichtung eine im Bereich zum unteren Treppenende (32) vertikale Abkröpfung (la) der oberen Fuhrungoschiene (1) für die an der Tragplatte (4) befestigte Trag- und Führungsrolle (12), eine mit der unteren geradlinigen Führungaschiene (2) in Wirkverbindung stehende und dieser folgende, die Tragplatte (4) seitlich umschließende Führungsplatte (3), ein im unteren Bereich der Tragplatte (4) vertikal verlaufender Führungsschlitz (4a) sowie an der Rückseite der Führungsplatte (3) die an dieser befestigte zentrierbare Führungsrolle (19) mit eine nach vorn verlängerten, durch den Führungsschlitz (4a) ragenden Bolzen (13a) vorgesehen sind.( Fig. 1 bis 5)
  4. 4. Treppenaufzug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der nach vorn verlängerte Bolzen (13a) im Durchmesser der lichten Weite des Führungsschlitzes (4a) anpaßbar ist.
  5. 5. Treppenaufzug nach den Ansprüchen 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite der Führungsplatte (3) Druckrollen befestigt sind(14), die auf der oberen und unteren Außenseite der unteren Führungsschiene (2) abrollen.
  6. 6. Treppenaufzug nnch den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Bereich (1b) der oberen Führungsschiene (1) im Bereich zum oberen Treppenende (31) leicht zu diesem hin abgebogen ist. (Fig. 1)
  7. 7. Treppenaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und untere Führung (33,35,36) aus Linearführungen bestehen, bei denen jeweils an einer oder mehreren Stützen (36) Führungsstangen (33) befestigt sind, auf denen geschlitste rohrförmige Führungsgehäuse (35) mit Kugellager intlanggleitee und an den Führungsgehäusen (35) die Führungsplatte (37) für das Traggestell (38,5) befestigt ist.
  8. 8. Treppenaufzug nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Führungseinrichtung ebenfalls aus mindestens einer Linearführung besteht.
  9. 9. Treppenaufzug nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß als vertikale Führungseinrichtung mindestens eine in einem an der Führungsplatte (37) vorgesehenen Führungsrohr (39) gleitende, an der Tragplatte (38,42) befestigte Führungsstange (34) vorgesehen ist.
  10. 10. Treppenaufzug nach den Ansprüchen 1, 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Führungseinrichtung an jeder Seite der Führungsplatte (37) ein Führungsrohr (39,in der Mitte der Führungsplatte (37) einen vertikalen Führungsschlitz (4b) sowie auf der Rückseite der Führungsplatte (37) in der angehobenen Stellung (II) neben dem oberen Bereich des Führungsschlitzes (4b) in Richtung zum Antrieb eine ortsfeste erste Umlenkrolle (15b) aufweist, an den vor der Führungsplatte (37) befindlichen beiden Seitenahschnitten (42) der Tragplatte (38) nach oben gerichtete, innerhalb der Führungsrohre (39) gleitende Führungsstangen (34) befestigt sind und eine zur vertikalen Bewegung des Traggestells dienende zweite Umlenkrolle (15a) mittig am oberen Ende der Tragplatte (38,42) befestigt und über einem durch den Führungsschlitz (4b) ragenden Bolzen hinter der Führungsplatte(37) angeordnet ist. (Fig. 7-9)
  11. 11. Treppenaufzug nach den Ansprüchen 1 und 7 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich der Rückseite der Führungsplatte (37) und an der unteren Vorderseite der Tragplatte (38,42) Versteifungen (40) vorgesehen sind.
  12. 12. Treppenaufzug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende der Plattform (5) eine über Seilzug (18) und Hebelrolle (17) mit Ubertots punktsicherung schwenkbare Auffahrrampe (6) gelagert ist.
  13. 13. Treppenaufzug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Plattform (5) Rastausnehmungen oder Rastvertiefungen für wenigstens zwei Räder des Krankenfahrstuhls vorgesehen ind.
  14. 14. Treppenaufzug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens im Bereich der und parallel zur Vorderseite der Plattform (5) durch die Räder des Krankenfahrstuhls überwindbare Rastleisten angeordnet sind.
  15. 15. Treppenaufzug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (5) über ein Schwenklager (19) an das untere Ende der Tragplatte (4) angelenkt ist.
  16. 16. Treppenaufzug nach den Ansprüchen 1 bis 7o, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seilbremse vorgesehen ist.
  17. 17. Treppenaufzug nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Tragrolle (12) für die Tragplatte (4) eine Freilaufbremse bzw. Fliehkraftbremse eingebaut ist.
  18. 18. Treppenaufzug anch den Ansprüchen 1 bis 6 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen aus Kunststoff mit wartungsfreien Lagern bestehen.
  19. 19. Treppenaufzug nach den Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verkleidung (8) vorgesehen ist, die auf ihrer Oberseite einen Handlauf (7) aufweist und an deren oberen seitlichen Endbereichen Ruf- bzw. Steuertasten (9) für den Elektrohydraulischen Antrieb angeordnet sind.
  20. 20. Treppenafuzug nach den Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß in die Hydraulikleitung (24,25) zum Hydraulikzylinder (21) ein Umstellventil (29) eingefügt ist, das über flexible Hydraulikleitungen (24a) mit einer von Hand zu betreibenden Ölhydraulikpumpe (27) verbunden ist.
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