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DE3213580A1 - Anordnung zum mischen und abgeben von getraenken - Google Patents

Anordnung zum mischen und abgeben von getraenken

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Publication number
DE3213580A1
DE3213580A1 DE19823213580 DE3213580A DE3213580A1 DE 3213580 A1 DE3213580 A1 DE 3213580A1 DE 19823213580 DE19823213580 DE 19823213580 DE 3213580 A DE3213580 A DE 3213580A DE 3213580 A1 DE3213580 A1 DE 3213580A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling
pressure vessel
water
arrangement according
flow
Prior art date
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Granted
Application number
DE19823213580
Other languages
English (en)
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DE3213580C2 (de
Inventor
Alexander 2401 Groß Sarau Kückens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Technica Entwicklungs GmbH and Co KG
Original Assignee
Technica Entwicklungs GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Technica Entwicklungs GmbH and Co KG filed Critical Technica Entwicklungs GmbH and Co KG
Priority to DE19823213580 priority Critical patent/DE3213580C2/de
Publication of DE3213580A1 publication Critical patent/DE3213580A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/0012Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes provided with mixing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • 1'Anordnung zum Mischen und Abgeben von Getränken"
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Mischen und Abgeben von Getränken, insb. Getränkeautomat, mit wenigstens einer Aufnahme für einen -vorzugsweise auswechselbaren- Vorratsbehälter für Fruchtsirup oder dgl., dem eine steuerbare Dosier- und Abgateeinrichtung zugeordnet ist, einem Karbonisator, bestereiid aus einem Druckbehälter zur Aufnahme einer vorbestimmten Wassermenge, dem wenigstens eine an ein Kühlaggregat angescjjiossene Kühifläche, eine Frischwasser- urid C02-Gaszuf'uhreinrichtung, eine antreibbare Vorrichtung zur Erzeugung einer Rotationsströmung innerhalb des Druckbehälters und eine Vorrichtung zur dosierten Entnahme von karbonisiertem Wasser zugeordnet sind, welche zusammen mit der Dosier- und Abgabeeinrichtung I'iir Pructitsirup mit einer Getränkeausgabestellung verbunden ist.
  • Durch diese Anordnung können karbonisierte und gekühlte Frucjjtsaftgetränke belit,biger Geschmacksrichtung auch in Form eines Automaten abgegeben werden. Dabei können mehrere derartige Aufnahmen für Vorratsbehälter vorgesehen sein, die individuell anwählbar sind und Fruchtsirupe unterschiedlichen Geschmacks enthalten. Die Anordnung ist auch geeignet, gekühltes und karbonisiertes Wasser alleine als Getränk abzugeben (vergl.
  • DE-PS 25 56 067).
  • Auf der anderen Seite ist es bekannt, im dafür gesondert vorgesehenen Automaten heiße Mischgetränke, beispielsweise Tee oder Kaffee, und ggf. in Verbindung damit gekühlte, nicht karbonisierte Fruchtsaftgetränke dosiert abzugeben (vergl.
  • DE-AS 12 92 327). Diese bekannte Vorrichtung weist ein Kühlaggregat auf, mittels dem das Innere eines wärmeisolierten Abteils gekühlt werden kann, indem die Fruchtkonzentrate und Kaffee- oder Teekonzentrate in entsprechenden Vorratsbehaltern und mit zugehörigen Dosiervorrichtungen angeordnet sind. Das zum Mischen benötigte Wasser läuft, wenn es für die Her stellung eines heißes Getränkes benötigt wird, durch einen Wasserbehälter mit Tauchsieder oder mit Durchlauferhitzer.
  • Für die Herstellung kalter Getränke wird das Frischwasser direkt oder aus einem Vorratsbehälter von nicht erhitztem wasser entnommen.
  • Mann kann selbstverständlich in einem einzigen Gerät beide Automatenarten miteinander kombinieren, so daß sowohl ge kühlte karbonisierte Getränke als auch weiße Kaffeeetränke Cdcr ugl. ahgeüeben werden können. Der Aufwand hierfür ist jedoch erheblich, da mit Hilfe des Kälteaggregats getrennte Gerätebereiche gekühlt werden müssen, nämlich der Bereich iti dem die Vorratsbehälter für die zu kühlenden Getränkekonzentrate angeordnet sind sowie dem Karbonisator, in dem Frischwasser gekühlt und mit C02-Gas bis zu möglichst hoher Konzentration imprägniert wird. Wegen dieses Aufwandes hat man bisher getrennte Automaten für karbonisierte Getränke bzw, für heiße Getränke vorgesehen, es sei denn, daß bei Vollautomaten sú großzügige Raumverhältnisse vorliegen, daß zwei Ausgabesysteme in einem Geräteschrank angeordnet werden können.
  • ei Getränkeautomaten, die karbonisierte, gekühlte Getränke und gleichzeitig heiße Getränke ausgeben, wobei flüssige Konzentrate benutzt werden, die teilweise gekühlt und teilweise nicht gekühlt zu werden brauchen, treten konstruktive Schwierigkeiten dann auf, wenn mit ein und demselben Kälteaggregat verschiedene Külaufgaben übernommen werden sollen. Das bedeutet im allgemeinen, daß zwei verschieden gesteuerte Verdampfer eingesetzt werden müssen.
  • Diese Verdampfer wiederum müssen thermostatisch gesteuert getrennt arbeiten, da die Kühlanforderung in den meisten Fällen unterschiedlich ist. Je kleiner der zur Verfügung stehende Geräteraum ist, desto größer werden die konstruktiven Probleme durch Lösung der verschiedenen Aufgabenstellungen.
  • Im nlle beispielsweise eines Kleingetränkeautomaten für karbonisierte Limonaden, der gleichzeitig heiße Getränke ausgeben und überdies bei Integrierbarkeit z.B. in Einbauküchen Verwendung finden soll, ist wegen geringer Raumverhältnisse die Lösung mit zwei Verdampfern fast unmöglich. Ferner ist es außerordentlich schwierig, die nötige Isolation anzubringen, da auch diese wiederum das Gerätevolumen erheblich beeinflussen kann.
  • Bei unzureichender Isolation kann die Durchführung der Kühlaufgabe am Behälter nur durch eine kontinuierliche Kontaktkühlung erfolgen. In diesem Falle würde aber eine ständig arbeitende Kontaktkühlung eine ständige Einschaltung des Kühlaggregates bedeuten, oder aber thermostatisch gesteuert würde durch die schlechte Isolation ein ständiges Ein- und Ausschalten des Kühlaggregates und somit eine starke Beeinträchtigutig der Lebensdauer der Kältemaschine verursacht werden.
  • er Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde die einer Kombination beider Möglichkeiten in einem Gerät entgegenstehenden Schwierigkeiten auf einfache, billige und raumsparende Weise zu lösen und eine Anordnung der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß sowohl eine intensive Kühlung des zu karbollisierenden Wassers im Karbonisator als auch eine ausreichende Kühlung solcher Getränkekonzentrate oder Sirupe gewährleistet, die nicht durch Konservierungsrnittel oder durch hohen Zuckergehalt selbstkonservierend sind und daher bci Raumenperaturen in Vorrat gehalten werden können.
  • L;iese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß wenig.-stens eine weitere Aufnahme mit einer von einer Kühlflüssigkeit d@rchströmbaren Kühleinrichtung für den, vorzugsweise auswectlseltar Vorratsbehälter eines Konzentrates oder Sirups, insb.
  • eines Kaffee- oder Teekonzentrates, und eine Einrichtung vorgesehen ist, mittels der gekühltes karbonisiertes Wasser aus dem Druckbehälter durch die Kühleinrichtung geleitet werden kann.
  • Damit sieht die Erfindung vor, das für die Getränkeherstellung bettötigte, karbonisierte Wasser für die nötige Kühlung heranzuziehen.
  • Bekanntlich hängt u.a. eine erfolgreiche Imprägnierung mit CO2 in erster Linie vom Druck und einer niedrigen Temperatur ab. Man versucht daher, die zu imprägnierende Flüssigkeit (meistens Wasser) im unteren Temperaturbereich leicht über Null zu falten. Ferner versucht man, zur Steigerung der Kältekapazi tät sogenannte Eispanzer anzulegen, damit auch bei momentan eitlsetzerldem Stoßbedarf die erfrischende Kühlung und die günstigen Irnprägnierungsvoraussetzungen nicht gestört werden.
  • Mit dem schnellen Abtragen eines Eispanzers ist aber zwangsläufig eine Rotation verbunden. Die notwendige Konvektion die durch einen rotierenden Körper oder durch eine Unterwasserpumpe ausgelöst wird, nutzt die Erfindung aus, um eine ständige Kühlung beispielsweise eines Kaffeekonzentratbehälters, über direkten Kontakt zu ermöglichen. Da im allgemeinen die die Rotation auslösenden Elemente unabhängig vom Lauf der Kühlmaschinen arbeiten, in den rneisten Fällen sogar irn Dauerlauf, wird keine gesonderte Thermostatsteuerung mehr benötigt.
  • Ein entsprechend aufgebautes System für ein zu kühlendes Konzentrat kann als geschlossene Kammer dann aufgebaut werden, wenn eine Befüllung mit dem neuen Behälter von oben möglich ist. Wenn beispielsweise eine rechteckige Verpackung nur von vorne einschiebbar ist, kann die Kühlung statt umlaufend, nur an einigen Verpackungskontaktflächen vorgenommen werden, z,B.
  • an der unteren Auflage und an der hinteren Seite, respektive auch oben oder beidseitig.
  • Aufgrund der neuen Anordnung wird ohne großen zusätzlichen Aufwand die im Karbonisator erfolgende Kühlung in einem sekundären Kühlkreis zur notwendigen Kühllagerung der Konzentrate oder Sirupe herangezogen, indem das karbonisierte Wasser selbst als Kühlmittel verwendet wird. Dieses karbonisierte Wasser im Karbonisator ist ohnehin stets auf eine vorbestimmte niedrige Temperatur gekühlt, da bei einem Automatten jederzeit der Befehl zur Abgabe einer oder mehrerer Portionen von gekühltem karbonisierten Wasser ausgelöst werden kann. Das gekühlte karbonisierte Wasser steht also ständig in ausreichender Menge und bei konstanter niedriger Temperatur zu Kühlzwecken zur Verfügung, Das in den Druckbekälter zurückfließende und Wärme aus dem Sekundärkühlkreis mitführende karbonisierte Wasser wird in dem Karbonisator rasch und automatisch wieder auf die erforderliche niedrige Temperatur herabgekühlt, wobei die dem Kondensator zugeordnete Kühleinrichturlg und thermostatische Steuerung unmittelbar mit ausgenutzt werden können.
  • Für deri sekundären Kühlkreis kann eine gesonderte einfache KreislauSpul,y,e vorgesehen sein, wie sie in Keizungskreisen oder Kühlkreisen üblich sind.
  • Da in einem effektiven Karbonisator jedoch ohnehin eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche die in dem Karbonisator enthaltende Wassermenge ständig in Rotationsbewegung entlang der Kühlflächen hält, ist die Anordnung besonders einfach und vorteilhaft, wenn man die diese Rotationsströmung erzeugende Vorrichtung selbst dazu heranzieht, den Durchlauf des karbonisierten Wassers durch den Sekundärkühlkreis zu erzwingen, Dazu kann der Sekundärkühlkreis direkt an Saug- und Druckseite der die Rotationsströmung erzeugenden Vorrichtung angeschlossen sein Noch einfacher und vorteilhafter gestaltet sich jedoch die Anordnung, wenn der Sekundärkreislauf direkt eingangs- und ausgangsseitig an den Mantel des Druckbehälters angeschlossen ist urid wenn im Druckbehälter Leitvorrichtungen oder dgl. vorgesehen sind, welche zur Erzeugung der Sekundärkühlströmung lediglich eine Teilmenge des gekühlten karbonisierten Wassers direkt aus der Rotationsströmung innerhalb des Druckbehälters ableiten.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Es zeigen; Figur 1 in vereinfachter Darstellung eine Vorderansicht einer Anordnung gemäß der Erfindung und Figur 2 einen horizontalen Schnitt im größeren Maßstabe entlang der Schnittlinie II-II der Fig. 1.
  • Auf einer Tragkonsole 1 eines nicht weiter gezeigten Ausgabegerätes oder Getränkeautomaten sind die verschiedenen Teile der neuen Anordnung abgestützt, In Fig. 1 am rechten Ende der Tragkonsole 1 ist ein Karbonisator 1 angeordnet, Dieser weist einen Druckbehälter 3 auf, der an seinem oberen offenen Ende druckdicht mit einem Deckel 4 geschlossen ist Durch den Deckel 4 sind die verschiedenen Anschlüsse hindurchgeführt, von denen nur einige Anschlüsse gezeigt sind. So ist bei 5 der Anschluß für eine CO2- Druckgasflasche vorgesehen. Bevorzugt mündet diese Leitung 5 direkt im Kopfraum des Druckbehälters 3. Bei 6 ist der Anschluß für Frischwasser gezeigt, der über ein nicht gezeigtes Schwimmerventil gesteuert wird und ebenfalls frei, ggf. gegenüber einem Prallblech im Kopfraunt des Druckbehälters 2 münden kann. Bei 7 ist eine tief in den Druckbehälter 3 geführte Steigleitung gezeigt, die über eine Leitungsverbindung 9 und ein steuerbares Ventil 10 zu einer Druckreduziereinrichtung 11 führt Diese mündet an dem rechten Ende (Fig. 1) einer zur Umgebungsatmosphäre offenen schwach geneigten Mischrinne 12, durch die das entnommene, gekühlte karbonisierte Wasser in schwacher, ruhiger Strömung bis zum tiefer liegenden anderen Ende fließt, an dem ein Auslauf 13 angeordnet ist, unter den ein Getränkebecher gestellt werden kann.
  • Auf der Konsole 1 sind Aufnahmen für Vorratsbehälter von Geschmacksstoffen angeordnet. Hierbei kann es sich um auswechselbare Behälter handeln, die zugleich als Transportbehälter für Konzentrate oder Sirupe dienen und die mit ihre offenen Ende nach unten mit einer Dosiervorrichtung 16 so verbunden werden können, daß bei Betätigung der Dosiervorrichtung das Konzentrat oder der Sirup aus den Vorratsbehältern 14 oder 15 bei 17 in dosierter Menge direkt in die flach geneigte Rinne 12 abtropfen kann. Dabei werden die Dosiervorrichtungen 16 und das Ventil 10 so zeitlich gesteuert, daß das Konzentrat oder der Sirup in die gerade die Rinne 12 durchströmende Wassermenge gelangt. Der Mischvorgang kann so erfolgen, wie dies in der DE-PS 25 56 067 erläutert ist.
  • Wie die Schnittdarstellung nach Fig. 2 zeigt ist im Inneren des Druckbehälters 3 eine Kühleinrichtung, z,B, in Form einer kühlschlange 32 angeordnet, die über durch den Deckel 4 nach augSen geführte Leitungsverbindungen 8 mit einem Kälteaggregat über einen Kühlmittelkreislauf verbunden ist, Entsprechende Temperaturfühler und dgl. steuern das Kälteaggregat, so daß das in dem Druckbehälter 3 bis zu einer bestimmten Füllhöhe befindliche Wasser auf eine vorbestimmte Temperatur gekühlt wird.
  • Diese Wassermenge wird innerhalb des Druckbehälters 3 mit Hilfe eines Rotors 35, der z.B. entsprechend dem Pfeil 36 zwangsweise in Drehung versetzt werden kann, in Rotation versetzt, wie dies durch die Pfeile 39 und 40 angedeutet ist.
  • Aus Figur 2 erkennt man, daß die Kühleinrichtung 32 das %rire des Druckbehälters 3 in zwei Räume 37 und 38 unterteilt, wobei das Rotationselement 35 so angeordnet und ausgebildet ist, daß in beiden Bereichen eine ausreichend kräftige ìSotationsströmung entsteht. Bei 33 in Fig. 2 ist das Steigrotor zur Entnahme karbonisierten Wassers gezeigt, während mit 34 ein Ansaugrohr angedeutet ist, das am unteren Ende im Unterdruckbereich des Rotationselementes 35 mündet und mit dem oberen Ende in dem Kopfraum des Druckbehälters ragt, so daß über das Rotationselement C02-Gas aus dem Kopfraum angesaugt und in die Wassermenge fein verteilt eingemischt werden kann.
  • Statt des Rotationselementes 35 kann auch eine Unterwasserpumpe vorgesehen sein. Statt der Ansaugung des C02-Gases kann dieses auch mit Hilfe einer in die Wassermenge tauchenden Leitung und eines porösen Körpers direkt in die Wassermenge eingedrückt werden. Wesentlich ist hier nur, daß innerhalb des Druckbehälters 3 eine ausreichend kräftige Rotationsströmung entsprechend den Pfeilen 39 und 40 entsteht. Bevorzugt ist ein solches Rotationselement ständig in Betrieb, so daß die Wassermenge in dem Druckbehälter 3 ständig und gleichförmig an den Kühlflächen entlangrotiert und so sehr genau die gewünschte niedrige Temperatur behält.
  • Die Vorrichtung weist wenigstens eine weitere Aufnahme 20 für wenigstens einen weiteren Vorratsbehälter 23 für Sirup oder Konzentrat auf, wobei es sich hier um eine Geschmacksflüssigkeit handelt, die weder durch Konservierungsmittel noch durch keimfreie Abfüllung noch durch hohen Zuckergehalt haltbar ist, vielmehr für die Aufbewahrung einer ständigen Kühlung unbedingt bedarf.
  • Die AuSnahme 20 ist im dargestellten Beispiel durch ein kastenförmiges Gehäuse 21 gebildet, das oben durch einen Deckel 22 abgeschlossen ist. Wenigstens Teile des Gehäuses 21 sind im dargestellten Beispiel als Hohlkammer 45 ausgebildet, und zwar so, daß in horizontaler Schnittebene die hohle Kammer einen in sich geschlossenen Ringraum um die Aufnahme bildet. Statt dessen kann die Aufnahme 20 auch durch eine Kühlschlange von großem Rohrquerschnitt gebildet sein, Das ganze kann nach außen allseitig wärmeisoliert sein. Bei dem Mischverfahren nach dem deutschen Patent 25 56 067, bei dem die Geschmacksstoffe in den Vorratsbehältern 14 gnd 15 bevorzugt etwa Raumtemperatur behalten sollen, kann zwischen der Aufnahme 20 und der Aufnahme des nächstliegenden Vorratsbehälters 15 noch eine zusätzliche Wärmeisolierung 31 vorgesehen sein.
  • Die hohle Kühlkammer 45 kann über Leitungen direkt mit der Saugseite und der Druckseite des die Rotationsströmung 39 und 40 im Druckbehälter 3 erzeugenden Rotors 35 verbunden sein.
  • Dazu können entsprechende Leitungsverbindungen vorgesehen sein.
  • Bevorzugt ist die Hohlkammer 45 jedoch über Leitungsverbindungsabschnitte 43 und 44 mit in Umfangsrichtung im gegenseitigen Abstand liegenden Umfangsbereicf?en des Druck behälters 3 so verbunden, daß diese Leitungsabschnitte etwa tangential in entgegengesetzten Richtungen in dem Druckbehälter 3 münden.
  • Im Druckbehälter 3 selbst sind, im dargestellten Beispiel in dem Ringraum 38, Leitelemente wie die Leitbleche 41 und 42 vorgesehen. Diese sind so angeordnet, daß sie vom äußeren Umfang der Rotationsströmung 39,40 des Druckbehälters 3 eine vorbestimmte Ringschicht abschälen und zwangsweise in den Sekundärkreislauf einleiten, so daß stets ein Teil des karbonisierten gekühlten Wassers durch den Sekundärkreislauf fließt und so die Aufnahme und den darin befindlichen Vorratsbehälter 23 auf niedrigen Temperaturen nahe 0 Grad halten.
  • In vielen Fällen genügt es, wenn bezogen auf die Aufnahme 20 der dortige Sekundärkühlkreis offen ist und lediglich durch die Leitungsverbindungen 43 und 44 mit dem Druckbehälter 3 verbunden ist. Wenn jedoch die Aufnahme 20 vollständig kreisförmig durch die Kühlströmung 47 eingeschlossen sein soll, kann die Anordnung so getroffen sein, wie dies Fig. 2 zeigt, Hierbei ist es zweckmäßig, daß an den Anschlußenden der Verbindungsabschnitte 43 und 44 Leitbleche 46 vorgesehen sind, um einen Teil des Wassers in den Bereich der Kühlkammer 35 zu leiten, der zwischen der Aufnahme 20 und dem Druckbehälter 3 liegt.
  • Die Aufnahme 20 dient bevorzugt zur Aufnahme eines Vorratsbehälters 23 für Kaffee- oder Teekonzentrat, das wiederum zur Herstellung eines heißen Getränkes dienen soll. Für die Abgabe des heißen Getränkes kann eine gesonderte Abgabestelle 26 vorgesehen sein. Um zu verhindern, daß sich die Rinne 12 durch das heiße Wasser erwärmt ist durch die Rinne ein isolierter Auslauf 25 hindurchgeführt, der strömungstechnisch so ausgebildet und angeordnet ist, daß er die ruhige Strömung des karbonisierten Wassers durch die Rinne 12 nicht nennenswert beeinträchtigt. Am oberen Ende des Auslaufes 25 münden der Auslauf 24 der Dosiervorrichtung, die dem Vorratsbetlälter 23 zugeordnet ist, sowie das Austrittsende einer Heißwasserleitung 27, die an einen Durchlauferhitzer und eine Wasserquelle angeschlossen ist, wobei die beiden Letzteren nicht gezeigt sind.
  • Ist in dem Karbonisator ein angetriebenes Element vorgesehen, das in dem Karbonisator eine Umlaufströmung des Wassers in einer vertikalen Ebene erzeugt, kann selbstverständlich auch dieses angetriebene Element oder die dadurch erzeugte Strömung herangezogen werden, um den Sekundärkühlkreis für die Aufnahme 20 mit gekühltem Wasser zu speisen. Das Kühlaggregat für den Karbonisator kann in seiner Steuerung einen zusätzlichen Wärmefühler aufweisen, der die Temperatur in der Aufnahme 20 überwacht. In der Aufnahme 20 können auch zwei oder mehr als zwei Vorratsbehälter 23 angeordnet sein, ohne daß hierdurch an dem Aufbau der Anordnung sich grundsärzlich etwas ändert.
  • im dargestellten Beispiel ist das Einsetzen des zu kühlenden Behälters von oben vorgesehen. Die Kühlanordnung kann aber auch so getroffen werden, daß der Behälter von vorne eingesetzt werden kann.
  • Leerseite

Claims (8)

  1. Ansprüche 1. Anordnung zum Mischen und Abgeben von Getränken, insb Getränkeautomat, mit wenigstens einer Aufnahme für einen vorzugsweise auswechselbaren- Vorratsbehäiter für Fruchtsirup oder dgl., dem eine steuerbare Dosier- und Abgabeeinrichtung zugeordnet ist, einem Karbonisator, bestehend aus einem Druckbehälter zur Aufnahme einer vorbestimmten Wassermenge, dem wenigstens eine an ein Kühlaggregat angeschlossene Kühlfläche, eine Frischwasser- und C02-Gaszuführeinrichtung, eine antreibbare Vorrichtung zur Erzeugung einer Rotationsströmung innerhalb des Druckbehälters ufld eitle Vorrichtung zur dosierten Entnahme von karbonisiertem Wasser zugeordnet sind, welche zusammen mit der Dosier- und Abgabeeinrichtung für Fruchtsirup oder dgl. mit einer Getränkeausgabestelle verbunden ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, uaß wenigstens eine weitere Aufnahme (20) mit einer von einer Kühlflüssigkeit durchströmbaren Kühleinrichtung (21) für den, vorzugsweise auslJechselbarell, Vorratsbehälter (23) eines Konzentrates, insb. Kaffee- oder Teekonzentrat, sowie eine Einrichtung vorgesehen ist, mittels der gekühltes karbonisiertes Wasser aus dem Druckbehälter (2) durch die Küt0leinrichtung (21) geleitet wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß die dem Druckbehälter 2 zugeordnete, antreibbare Vorrichtung (35) zur Erzeugung einer Rotationsströmung (49,40) so angeordnet und ausgebildet ist, daß sie zugleich eine Teilmenge des karbonisierten Wassers durch die Kühleinrichtung (21) fördert.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß eine Vorrichtung zur zwangsweisen Abzweigung einer Teilmenge des karbonisierten Wassers aus der Rotations-Jüröwung (39w4U) irn Druckbehälter (2) vorgesehen ist.
  4. lt. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß die Aufnahme (20) selbst wenigstens bereichsweise- als von dem karbonisierten Wasser durchströmbare Kammer (45) ausgebildet ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Kühleinrichtung bzw. Kühlkammer und der Druckbehälter (2) über Leitungsverbindungen (28) zu einem geschlossenen Kühlkreislauf verbunden sind.
  6. G. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß die Kreislaufverbindung (28) symmetrisch ausgebildet ist, der Art, daß die Kühleinrichtung bzw. die Kühlkammer unabhängig von der Drehrichtung der Rot;ationsströmung (39,40) in dem Druckbehälter (2) von gekühltem karbonisierten Wasser durchströmt wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch g e lc e n n -z e i c h n e t, daß die Leitungsverbindung (28) sich etwa tangential in den Druckbehälter (2) öffnende Abschnitte (43,44) aufweist.
  8. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch g e -e e k e n n z e i c h n e t, daß in dem Druckbehälter (2) Leit- oder Ablenkelemente (41,42) so angeordnet sind, daß sie einen Teilstrom der Rotationsströmung (39,40) des karbonisierten Wassers zwangsweise in die Leitungsver bindung ablenken.
DE19823213580 1982-04-13 1982-04-13 Getränkebereiter mit Kühlung eines Getränkekonzentratvorratsbehälters durch das im Karbonisator umgewälzte Trinkwasser Expired DE3213580C2 (de)

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