DE3211140C2 - - Google Patents
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- B24—GRINDING; POLISHING
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- B23Q7/106—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of magazines with means to deliver a certain quantity
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zuführen von
mehreren Werkstücken zu einer Bearbeitungsmaschine, insbeson
dere einer spitzenlosen Schleifmaschine, bei dem die Werk
stücke lagerichtig auf einer Winkelrutsche herangeführt, an
in einem Einstechlineal vorgesehene Aufnahmeöffnungen überge
ben, von einer Abrollzunge liegend abgestützt und so gleich
zeitig der Bearbeitungsmaschine zugeführt werden. Die Erfindung
zeigt gleichzeitig eine Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens, mit einer Winkelrutsche, in der die Werkstücke
lagerichtig zugeführt werden, mit einer Einrichtung zum
Vereinzeln der Werkstücke, mit einer Übergabestation am Ende
der Winkelrutsche und mit einem den Transport der Werkstücke
in die Bearbeitungsmaschine übernehmenden und mehrere fluch
tend angeordnete Aufnahmeöffnungen für die Werkstücke aufwei
senden Einstechlineal, dem eine relativ bewegbare Abrollzunge
zugeordnet ist.
Bei spitzenlosen Schleifmaschinen ist es bekannt, zwischen
der Schleifscheibe und der Regelscheibe ein Einstechlineal
vorzusehen, welches mit einer Aufnahmeöffnung für das zu be
arbeitende Werkstück versehen ist und welches im Arbeitstakt
hin- und hergehend angetrieben wird. Das Einstechlineal hält
das Werkstück zwischen den beiden Scheiben während der Bear
beitung. Unter dem Einstechlineal befindet sich eine Abroll
zunge, die ebenfalls angetrieben ist. Es ist die Aufgabe die
ser Abrollzunge, das Hindurchfallen des Werkstückes aus der
Aufnahmeöffnung des Einstechlineals heraus während der Aufnah
me des Werkstückes und des Transportes in die Bearbeitungs
maschine hinein zu verhindern. Erst am Ende des Schleifvor
ganges wird die Abrollzunge relativ zum Einstechlineal in ih
rer Bewegung so gesteuert, daß die Aufnahmeöffnung im Ein
stechlineal nach unten frei wird, so daß das bearbeitete Werk
stück nach Beendigung des Bearbeitungszyklus beim Zurückfah
ren des Einstechlineals aus der Aufnahmeöffnung herausfällt.
Die Werkstücke werden wie bisher zunächst mit Hilfe eines
Schwingförderers in Reihe hintereinander gebracht, so daß
sie einzeln nacheinander, jedoch noch aneinander anschließend,
in eine Wangenrutsche gelangen, wo die Vereinzelung statt
findet. Aus dieser Wangenrutsche gelangen dann die Werkstüc
ke lagerichtig in eine Winkelrutsche. Die Winkelrutsche
endet im Bereich einer Übergabestation, die beispielsweise
als Käfig ausgebildet sein kann und die mit geringfügigem
Abstand oberhalb des Einstechlineals endet. Ein Werkstück
kann von der Winkelrutsche in eine Aufnahmeöffnung des Ein
stechlineals nur dann übertreten, wenn sich die Aufnahmeöff
nung exakt unterhalb des Endes der Winkelrutsche, also im Be
reich der Übergabestation, befindet. Das Werkstück gelangt im
freien Fall in die Aufnahmeöffnung des Einstechlineals, wo
durch sich eine mehr oder weniger genaue Positionslage des
Werkstückes in der Aufnahmeöffnung ergibt. Mit dieser bekann
ten Vorrichtung zum Zuführen ist es jeweils nur möglich, ein
einzelnes Werkstück in der Aufnahmeöffnung des Einstechline
als aufzunehmen und der Bearbeitungsmaschine zuzuführen.
Es ist zur gleichzeitigen Bearbeitung von zwei Werkstücken an
einer spitzenlosen Schleifmaschine eine Vorrichtung bekannt,
bei der dem Einstechlineal ein Kettenförderer vorgeschaltet
ist. Dieser Kettenförderer wird in der Richtung angetrieben,
in welcher auch die Bewegung des Einstechlineals vorgesehen
ist. Der Kettenförderer besitzt eine Doppelkettenanordnung,
auf der fluchtend nebeneinander zwei Aufnahmestellen angeord
net sind, die zur Aufnahme von je einem Werkstück bestimmt
sind. Die Werkstücke werden fluchtend nebeneinander liegend
nach vorn transportiert. Über je einen Fallschacht gelangen
die beiden Werkstücke gleichzeitig im freien Fall in zwei
Aufnahmeöffnungen an dem Einstechlineal und werden von diesem
dann gemeinsam der Bearbeitung zugeführt. Diese bekannte Vor
richtung setzt teilweise die doppelte Anordnung einiger Teile
voraus, die sich vor dem Kettenförderer befinden. Es müssen al
so ein Schwingförderer, eine Wangenrutsche mit einer Verein
zelungseinrichtung und einer zusätzlichen Weiche und zwei Win
kelstahlrutschen angeordnet werden. Dies ist einerseits auf
wendig, andererseits aber auch störanfällig, insbesondere auf
grund der Vielzahl der Übergaben. Außerdem ist die Positions
genauigkeit dieser Vorrichtung nicht besonders groß, weil die
Werkstücke schon auf den Aufnahmestellen der Doppelkettenan
ordnung unterschiedliche Lage aufweisen. Auch die Fallschäch
te führen die Werkstücke nicht genau, so daß Fehlbelegungen
der Aufnahmeöffnungen des Einstechlineals auftreten und Be
triebsunterbrechungen der Vorrichtung die relativ häufige
Folge sind.
Aus der Zeitschrift Maschinenmarkt, 81 (1975) 31, Seiten
555 bis 558 ist ein Verfahren zum Zuführen von mehreren Werk
stücken zu einer Bearbeitungsmaschine bekannt, bei dem am
Beispiel einer hydraulischen Presse, die mit Ein- und Mehr
fachwerkzeugen ausgerüstet ist, ein Umformvorgang stattfin
det, bei welchem Rohrabschnitt zu T-Stücken verformt werden.
Auf der einen Seite der Presse ist eine Beschickungsstation
und auf der anderen Seite der Presse eine Entnahmestation
vorgesehen. Die Rohrabschnitte werden von Hand in Werkstück
aufnahmen der Beschickungsstation eingelegt, wobei ein
Einstechlineal diese mehreren Werkstückaufnahmen aufweist.
Unter dem Einstechlineal befindet sich eine Zunge, die mit
Hilfe eines Pneumatikzylinders gegenüber dem Einstechlineal
so verschiebbar ist, daß die von Hand eingelegten Werkstücke
in das Unterwerkzeug der Presse fallen. Ein Querschieber, also
ein quer zu der Bewegungsrichtung des Einstechlineals ver
schiebbares Teil, ist hier nicht vorgesehen. Auch kommt es
beim Einlegen von Rohrabschnitten von Hand weder auf das
Problem der lagerichtigen Anordnung noch auf die positions
genaue Ausrichtung der Werkstücke relativ zu der Bearbeitungs
maschine an, da die Positionierung durch Herabfallen in das
Unterwerkzeug stattfindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Zuführen von auch mehr als zwei Werk
stücken gleichzeitig zu einer Bearbeitungsmaschine, insbe
sondere einer spitzenlosen Schleifmaschine, zu schaffen, mit
dem bzw. der reproduzierbar positionsgenau die Werkstücke
gleichzeitig an die Bearbeitungsmaschine übergeben werden
können.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die auf der
Winkelrutsche einzeln herangeführten Werkstücke nacheinander
lagerichtig in Aussparungen auf einem Querschieber überführt
und dabei von dem Einstechlineal abgestützt werden, daß
durch eine Bewegung des Querschiebers quer zu dem Einstech
lineal die Werkstücke in den Aussparungen positionsgenau
ausgerichtet werden, und daß sämtliche auf dem Querschieber
gesammelten Werkstücke durch eine Relativbewegung zwischen
Einstechlineal und Querschieber, bei der die Aussparungen und
die Aufnahmeöffnungen vertikal fluchtend übereinanderge
bracht werden, gleichzeitig aus den Aussparungen in die
Aufnahmeöffnungen am Einstechlineal übergeben werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren benutzt zunächst einmal
grundsätzlich nur eine Winkelrutsche, wobei auch sämt
liche vorgeschalteten Teile nur einfach vorgesehen sind. Wäh
rend mehrere Werkstücke in der Bearbeitungsmaschine bearbei
tet werden, wird diese Zeit schon ausgenutzt, um einzeln
nacheinander wiederum mehrere Werkstücke lagerichtig und po
sitionsgenau auf einem Querschieber zu sammeln, also einem
Schieber, dessen Bewegungsrichtung rechtwinklig zu der Bewe
gungsrichtung des Einstechlineals erfolgt. Diese rechtwinkli
ge Bewegung ist insofern wichtig, als die auf dem Querschie
ber vorgesehenen Anschläge im Bereich von Aussparungen sicher
stellen, daß die Werkstücke auch hinsichtlich ihrer axialen
Entfernung voneinander, also ihrer Positionsgenauigkeit, in
relativ und reproduzierbarer Lage an das Einstechlineal über
geben werden können. Dies ist dann nicht der Fall, wenn sich,
wie beim Stand der Technik, der Kettenförderer in der gleichen
Richtung bewegt wie auch das Einstechlineal. Die gleichzeitige
Übergabe sämtlicher auf einem Querschieber gesammelten Werk
stücke auf das Einstechlineal bzw. in dessen Aufnahmeöffnung
hinein birgt den weiteren Vorteil, daß nur eine relativ ge
ringe Höhe bei dieser Bewegung der Werkstücke zu überwinden
ist, da Fallschächte u. dgl. in Fortfall kommen. Auch dies
wirkt sich auf die Genauigkeit positiv aus. Mit dem erfindungs
gemäßen Verfahren ist die Bearbeitung von auch mehr als zwei
Werkstücken gleichzeitig möglich, ohne daß die Länge des Ar
beitstaktes gegenüber der Einzelbearbeitung im Stand der
Technik vergrößert wird. Die Werkstücke werden durch die
Bewegung des Querschiebers in Richtung auf die Übergabe an
das Einstechlineal positioniert. Durch die geringe Fallhöhe
wird ein Zurückspringen der Werkstücke nach einer Fallbewe
gung von einem Anschlag wieder weg vermieden und dessen nach
teilige Folgen behoben.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens kennzeichnet
sich erfindungsgemäß dadurch, daß zwischen der Übergabesta
tion der Winkelrutsche und dem Einstechlineal ein Querschie
ber vorgesehen ist, der mehrere Aussparungen zur Aufnahme
der Werkstücke aufweist und schrittweise quer zur Bewegungs
richtung des Einstechlineals angetrieben ist, und daß die
Antriebe für den Querschieber und das Einstechlineal sowie
die Abrollzunge so aufeinander abgestimmt sind, daß in einer
Übergabestellung die Aussparungen mit den Aufnahmeöffnungen
vertikal fluchten. Dieser Querschieber gestattet es, nur
eine einzige Winkelrutsche mit den vorgeschalteten Vorrich
tungsteilen in einfacher Anordnung zu verwenden und während
der Bearbeitung von mehreren Werkstücken diese Zeit zu
nutzen, um wiederum mehrere
Werkstücke aufzunehmen. Dabei wird jede Aussparung an dem
Querschieber nacheinander mit einem Werkstück besetzt. Durch
die schrittweise Querbewegung des Querschiebers relativ zum
Einstechlineal werden die Werkstücke mit hoher Lagegenauig
keit in ihrer axial-fluchtenden Richtung positioniert. Da
sich der Querschieber unmittelbar über dem Einstechlineal
befindet, verändert sich diese Lage der Werkstücke zueinander
bei der gleichzeitigen Übergabe an das Einstechlineal nur
noch unbedeutend, so daß insgesamt die Positioniergenauig
keit der Werkstücke an der Bearbeitungsmaschine erhöht ist.
Die Vorrichtung läßt sich auch für mehr als zwei Werkstücke
ohne weiteres einsetzen, was bisher nicht erreicht wurde.
Trotzdem wird dadurch der Arbeitstakt nicht erhöht. Somit
ergibt sich eine erhebliche Leistungssteigerung durch die
gleichzeitige Mehrfachbearbeitung. Die schrittweise Bewegung
des Querschiebers und die dadurch erfolgende Lagekorrektur
an den einzelnen Werkstücken wirkt sich auf alle jeweils
gleichzeitig zu bearbeitenden Werkstücke aus. Mit der Schaf
fung des Querschiebers wird ein angepaßtes Bauteil geschaffen,
welches zu den bisherigen Teilen der Zuführvorrichtung, näm
lich dem Einstechlineal und der Abrollzunge gehört bzw. an
diese beiden Bauteile angepaßt ist. Damit wird eine spezifi
sche Zuführeinrichtung geschaffen und das Zusammenwirken der
drei genannten Teile begünstigt. Wie im Stand der Technik auf
gezeigt wurde, liegt es für die Bearbeitung von mehreren Werk
stücken gleichzeitig nahe, die Zufuhreinrichtung in Doppelan
ordnung vorzusehen, also mit zwei Winkelrutschen und vorge
schaltetem Kettenförderer. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
kehrt sich hiervon ab und eröffnet, aufbauend auf der Einzel
bearbeitung - eine neue Entwicklungsrichtung, die ihrerseits
mit den speziellen Vorteilen der Positionsgenauigkeit und des
relativ geringen Aufwandes verbunden ist.
Der Querschieber kann in einfacher Weise auch mit einer Über
wachungseinrichtung versehen werden, die bei nicht ordnungs
gemäßer Füllung der Aussparungen zu einem Abschalten der Bear
beitungsmaschine und der Zuführvorrichtung führt. Hierdurch
wird die Bearbeitungsmaschine geschätzt. Betriebsunterbre
chungen infolge falscher Einführung von Werkstücken werden
vermieden.
Die Anzahl der Aussparungen auf dem Querschieber und die An
zahl der Aufnahmeöffnungen auf dem Einstechlineal können
übereinstimmen. Damit ist dann sichergestellt, daß sämtliche
gleichzeitig zur Bearbeitung gekommenen Werkstücke auf ein
mal übergeben werden. Dies stellt zweifellos den vorteilhaf
testen Weg dar. Es wäre aber auch denkbar, auf dem Querschie
ber beispielsweise zwei Aussparungen anzubringen und auf dem
Einstechlineal vier Aufnahmeöffnungen vorzusehen, so daß der
Querschieber zweimal arbeiten müßte, um das Einstechlineal
ordnungsgemäß mit Werkstücken zu versehen. Es können auch
mehr als zwei Aussparungen und Aufnahmeöffnungen vorgesehen
sein, wodurch eine erhebliche Leistungssteigerung an der Be
arbeitungsmaschine erzielbar ist.
Für den Antrieb des Querschiebers kann eine Kolben-Zylinder-
Einheit, ein Schrittmotor o. dgl. vorgesehen sein. Wesentlich
ist in allen Fällen die schrittweise Bewegung des Querschiebers
etwa senkrecht zu der Bewegung des Einstechlineals.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zei
gt
Fig. 1 eine schematisierte Darstellung der wesentlichen
Teile der Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Querschiebers,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Querschieber,
Fig. 4 die Darstellung eines Vertikalschnittes durch wesent
liche Teile der Vorrichtung und
Fig. 5 eine Draufsicht auf Teile der Vorrichtung.
Fig. 1 zeigt eine schematisierte Vertikaldarstellung, mit den
beiden wesentlichen Teilen einer spitzenlosen Schleifmaschine,
nämlich einer Schleifscheibe 1 und einer Regelscheibe 2, die
um horizontale Achsen umlaufen bzw. angetrieben sind. Es ist
ein Einstechlineal 3 vorgesehen, welches im wesentlichen aus
einer ebenen Platte besteht, die gemäß Pfeil 4 relativ zu der
Bearbeitungsmaschine bewegt wird. Das Einstechlineal 3 besitzt
fluchtend nebeneinander mehrere Aufnahmeöffnungen 5, die zur
Aufnahme von Werkstücken 6, beispielsweise Schrauben, dienen,
welche von dem Einstechlineal 3 gleichzeitig der Bearbeitung
im Schleifrachen 7 zugeführt werden.
Unterhalb des Einstechlineals 3 ist eine Abrollzunge 8 mit ge
ringem Abstand zu dem Einstechlineal 3 angeordnet und horizon
tal gemäß Pfeil 9 und relativ zu der Bewegung des Einstech
lineals 3 ebenfalls hin- und hergehend angetrieben. Auf die
ser Abrollzunge 8 stützen sich die Werkstücke 6 während des
Einführens in den Schleifrachen 7 ab, so daß sie aus den Auf
nahmeöffnungen 5 nach unten nicht herausfallen können. Nach
der Bearbeitung der Werkstücke 6 im Schleifrachen 7 wird das
Einstechlineal 3 wieder zurückbewegt, wodurch die Aufnahme
öffnungen 5 von der Abrollzunge 8 freigegeben werden, so daß
die bearbeiteten Werkstücke nach Beendigung des Bearbeitungs
zyklus beim Zurückfahren des Einstechlineals 3 nach unten
durchfallen können.
Kurz oberhalb des Einstechlineals 3 ist ein Querschieber 10
angeordnet, der ebenfalls horizontal bewegbar ist, jedoch
quer zu der Bewegungsrichtung des Einstechlineals 3. Dieser
Querschieber 10 besitzt mehrere Aussparungen 11, die fluch
tend neben- bzw. hintereinander angeordnet sind. Die Anzahl
der Aussparungen 11 stimmt mit der Anzahl der Aufnahmeöff
nungen 5 an dem Einstechlineal 3 überein. Es ist eine
Winkelrutsche 12 vorgesehen, auf welcher gemäß Pfeil 13
die unbearbeiteten Werkstücke 6 vereinzelt nacheinander her
abrutschen. Am Ende der Winkelrutsche 12 ist eine Übergabesta
tion 14 gebildet, wo ein einzelnes Werkstück 6 in eine einzel
ne Aussparung 11 am Querschieber 10 dann und nur dann übertre
ten kann, wenn sich eine solche Aussparung 11 gerade unter
halb der Übergabestation 14 befindet. Der Querschieber 10
wird schrittweise bewegt, so daß seine einzelnen Aussparungen
11 nacheinander unter die Übergabestation 14 gelangen, so daß
nacheinander sämtliche Aussparungen mit Werkstücken 6 gefüllt
werden. Sind sämtliche Aussparungen 11 ordnungsgemäß und lage
richtig mit Werkstücken 6 gefüllt, und ist die Bearbeitung
der vorangehenden Anzahl von Werkstücken beendet, dann wird
das Einstechlineal 3 aus dem Schleifrachen 7 herausbewegt, bis
seine Aufnahmeöffnungen 5 vertikal mit den Aussparungen 11 des
Querschiebers 10 fluchten, so daß sämtliche auf dem Querschie
ber 10 gesammelten Werkstücke 6 gleichzeitig und positions
genau mit geringer Fallhöhe in die Aufnahmeöffnungen 5 übertre
ten können. Die Werkstücke 6 sind an einem Durchfallen durch
die Abrollzunge 8 gehindert und werden nun durch eine Vor
wärtsbewegung des Einstechlineals 3 gemeinsam und gleichzei
tig der Beabeitung im Schleifrachen 7 zugeführt. Während dieser
Zufuhrbewegung und der Bearbeitung der Werkstücke 6 im
Schleifrachen 7 wird der Querschieber 10 bereits wieder
schrittweise an der Übergabestation 18 vorbeigeführt, wobei
wieder neue Werkstücke 6 vereinzelt in den Aussparungen 11
des Querschiebers 10 gesammelt werden, so daß diese Sammlungs
bewegung wieder beendet ist, wenn die Bearbeitung vorangehend
eingeführter Werkstücke in der Bearbeitungsmaschine beendet
wird. Während der schrittweisen Bewegung des Querschiebers 10
liegen die Werkstücke 6 in den Aussparungen 11 an den durch die
Aussparungen 11 gebildeten Anschlägen an. Die Werkstücke werden
dabei auf dem Einstechlineal 3 verschoben, so daß sie durch
diese Gleitreibung lagegenau positioniert werden und damit
Unterschiede in der Lage jedes Werkstückes 6 in jeder Ausspa
rung 11, die vom Herabfallen aus der Winkelrutsche 12 herrüh
ren, beseitigt werden.
Die Fig. 2 und 3 verdeutlichen noch einmal das Zusammenwirken
zwischen der Winkelrutsche 12 und dem Querschieber 10. Die Win
kelrutsche 12, die ortsfest angeordnet ist, endet in der Über
gabestation 14. Unterhalb dieser ist der Querschieber 10 ent
sprechend dem Pfeil 15 schrittweise bewegbar angeordnet und ge
führt. Hierzu ist der Querschieber 10 über eine Stange 16 mit
einem Positionierzylinder 17 verbunden, der als pneumatische
oder hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit ausgebildet sein
kann. Der Querschieber 10 besitzt hier zwei in ihren Umrissen
übereinstimmende und fluchtend angeordnete Aussparungen 11, die
in Fig. 3 ohne die Darstellung von Werkstücken wiedergegeben
sind, während in Fig. 2 in gestrichelter Linienführung diese
Werkstücke 6 als Kopfschraubenrohlinge eingezeichnet sind. Die
Aussparungen 11 können mit Einlaufschrägen 18 an dem Querschie
ber versehen sein, damit die Werkstücke 6 leichter an der Über
gabestation 14 in die Aussparungen 11 übertreten können. Gemäß
Fig. 2 ist nun die Anordnung und Bewegung des Querschiebers 10
so getroffen, daß die Schraubenrohlinge mit ihrem Schaftende
an der insoweit als Anschlag wirkenden Aussparung 11 anliegen
und dabei quer auf dem Einstechlineal 3 schrittweise transpor
tiert werden. Bei der Füllung des Querschiebers 10 gelangt al
so die Aussparung 11, die unter der Übergabestation 14 darge
stellt ist, zunächst hierher und wird zunächst mit einem Werk
stück 6 gefüllt. Sodann wird der Querschieber 10 um einen
Schritt weiter nach rechts bewegt, so daß auch seine zweite
Aussparung 11 unter die Übergabestation 14 gelangt und ein zwei
ter Schraubenrohling am Querschieber 10 aufgenommen wird. In
einer weiteren Querbewegung wird der Querschieber 10 dann
so weit verschoben, daß die Querausdehnung der Aussparungen
11 mit der Querausdehnung der Aufnahmeöffnungen 3 an dem Ein
stechlineal fluchtet. Selbstverständlich kann die Anordnung
auch umgekehrt getroffen werden, indem durch die umgekehrte
Bewegung eine Anlage der Schraubenrohlinge am Kopf erfolgt,
so daß die Kopffläche maßgebend für die Lagepositionierung
bei der Bewegung des Querschiebers 10 gemäß Pfeil 15 ist.
Fig. 4 zeigt das Zusammenwirken der Teile in dem Moment, wenn
die Werkstücke 6 aus den Aussparungen 11 in die Aufnahmeöff
nungen 5 am Einstechlineal übergetreten sind. Dies geschieht
selbstverständlich außerhalb des Schleifrachens in einer La
ge, bei der das Einstechlineal 3 so weit unter den Querschie
ber 10 zurückgezogen ist, daß sich die Aufnahmeöffnungen 5
exakt unterhalb der Aussparungen 11 befinden. Es ist auch
hier noch die Abrollzunge 8 relativ zum Einstechlineal 3 dar
gestellt, die verhindert, daß die Werkstücke 6 aus den Aufnah
meöffnungen 5 nach unten durchfallen. Damit die Werkstücke 6
waagerecht ausgerichtet zu liegen kommen, besitzt die Abroll
zunge 8 entsprechende Ausnehmungen 19 für die Schraubenköpfe.
Während der Querschieber 10 gemäß Pfeil 15 bewegt wird, wer
den das Einstechlineal 3 und die Abrollzunge 8 senkrecht zur
Zeichenebene der Fig. 4 bewegt.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht in einer Stellung, bei der die
Werkstücke 6 noch in den Aussparungen 11 des Querschiebers
10 unter Anlage des Kopfes und auf dem Einstechlineal 3 la
gern. Die Aufnahmeöffnungen 5 am Einstechlineal 3 fluchten be
reits quer mit den Aussparungen 11 des Querschiebers 10. Das
Einstechlineal 3 muß jedoch noch gemäß Pfeil 4 unter den
Querschieber 10 zurückgezogen werden, damit die Werkstücke
6 übergeben werden können. Man sieht weiterhin an den Aufnah
meöffnungen 5 Hartmetalleinsätze 20, an denen die Werkstücke
6 während des Schleifens zur Anlage kommen. Unterhalb des Ein
stechlineals 3 ist die Regelscheibe 2 angedeutet. Es versteht
sich, daß die Vorrichtung auch mit mehr als zwei Aufnahmeöff
nungen 5 und Aussparungen 11 ausgebildet werden kann, ohne
daß hierdurch die Taktzeit der Bearbeitung vergrößert würde.
Claims (5)
1. Verfahren zum Zuführen von mehreren Werkstücken zu
einer Bearbeitungsmaschine, insbesondere einer
spitzenlosen Schleifmaschine, bei dem mehrere Werkstücke
lagerichtig nacheinander auf einer Winkelrutsche
herangeführt, an in einem Einstechlineal vorgesehene
Aufnahmeöffnungen übergeben, von einer Abrollzunge
liegend abgestützt und so gleichzeitig der
Bearbeitungsmaschine zugeführt werden, dadurch
gekennzeichnet, daß die auf der Winkelrutsche (12)
einzeln herangeführten Werkstücke (6) nacheinander
lagerichtig in Aussparungen (11) auf einem Querschieber
(10) überführt und dabei von dem Einstechlineal (3)
abgestützt werden, daß durch eine Bewegung des
Querschiebers (10) quer zu dem Einstechlineal (3)
die Werkstücke (6) in den Aussparungen (11)
positionsgenau ausgerichtet werden, und daß sämtliche
auf dem Querschieber (10) gesammelten Werkstücke (6)
durch eine Relativbewegung zwischen Einstechlineal
(3) und Querschieber (10), bei der die Aussparungen
(11) und die Aufnahmeöffnungen (5) vertikal fluchtend
übereinandergebracht werden, gleichzeitig aus den
Aussparungen (11) in die Aufnahmeöffnungen (5) am
Einstechlineal (3) übergeben werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1, mit einer Winkelrutsche, in der die
Werkstücke lagerichtig zugeführt werden, mit einer
Einrichtung zum Vereinzeln der Werkstücke, mit einer
Übergabestation am Ende der Winkelrutsche und mit einem
den Transport der Werkstücke in die Bearbeitungsmaschine
übernehmenden und mehrere fluchtend angeordnete
Aufnahmeöffnungen für die Werkstücke aufweisenden
Einstechlineal, dem eine relativ bewegbare Abrollzunge
zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
der Übergabestation (14) der Winkelrutsche (12) und dem
Einstechlineal (3) ein Querschieber (10) vorgesehen ist,
der mehrere Aussparungen (11) zur Aufnahme der
Werkstücke (6) aufweist und schrittweise quer zur
Bewegungsrichtung des Einstechlineals (3) angetrieben
ist, und daß die Antriebe für den Querschieber (10) und
das Einstechlineal (3) sowie die Abrollzunge (8) so
aufeinander abgestimmt sind, daß in einer
Übergabestellung die Aussparungen (11) mit den
Aufnahmeöffnungen (5) vertikal fluchten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der Aussparungen (11) auf dem
Querschieber (10) und die Anzahl der Aufnahmeöffnungen
(5) auf dem Einstechlineal (3) übereinstimmen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß mehr als zwei Aussparungen (11) und
Aufnahmeöffnungen (5) vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß für den Antrieb des Querschiebers (10) eine
Kolben-Zylinder-Einheit, ein Schrittmotor o. dgl.
vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19823211140 DE3211140A1 (de) | 1982-03-26 | 1982-03-26 | Verfahren und vorrichtung zum zufuehren von mehreren werkstuecken zu einer bearbeitungsmaschine, insbesondere einer spitzenlosen schleifmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19823211140 DE3211140A1 (de) | 1982-03-26 | 1982-03-26 | Verfahren und vorrichtung zum zufuehren von mehreren werkstuecken zu einer bearbeitungsmaschine, insbesondere einer spitzenlosen schleifmaschine |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3211140A1 DE3211140A1 (de) | 1983-10-06 |
DE3211140C2 true DE3211140C2 (de) | 1987-12-10 |
Family
ID=6159358
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19823211140 Granted DE3211140A1 (de) | 1982-03-26 | 1982-03-26 | Verfahren und vorrichtung zum zufuehren von mehreren werkstuecken zu einer bearbeitungsmaschine, insbesondere einer spitzenlosen schleifmaschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3211140A1 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE10316956B4 (de) * | 2003-04-12 | 2008-04-03 | Carsten Scheunchen | Einlegevorrichtung für eine automatische Werkstückzuführung an einer Spitzenlos-Schleifmaschine |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2807573C2 (de) * | 1978-02-22 | 1984-07-19 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Vorrichtung zum Einbringen von stiftförmigen Einzelteilen in Haltekörper |
-
1982
- 1982-03-26 DE DE19823211140 patent/DE3211140A1/de active Granted
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3211140A1 (de) | 1983-10-06 |
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