DE3210122C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60D—VEHICLE CONNECTIONS
- B60D1/00—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
- B60D1/24—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
- B60D1/30—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for sway control, e.g. stabilising or anti-fishtail devices; Sway alarm means
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B59/00—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
- A01B59/04—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Seitenstabilisierung
für die unteren Lenker des Dreipunktgestänges an Ackerschlep
pern zur Begrenzung- bzw. Unterbindung der Seitenbeweglichkeit
eines angebauten Arbeitsgerätes, bestehend aus einer zu einem
der unteren Lenker achsparallel am Schlepper angelenkten,
in sich seitensteifen und mit dem Lenker einen spitzen Winkel
einschließenden Stützstrebe, deren freies Ende vermittels
eines Steckbolzens und mindestens einer Langlochausnehmung
mit dem Unterlenker verbindbar ist.
Bei Dreipunktgestängen von Ackerschleppern sind die unteren
Lenker des Gestänges üblicherweise nicht nur um eine hori
zontale Achse in vertikaler Richtung auf- und abschwenkbar,
sondern auch seitenbeweglich gelagert, wobei die Seitenbe
weglichkeit der unteren Lenker bei angebautem Arbeitsgerät
für die Ausführung bestimmter Arbeiten in von Fall zu Fall
unterschiedlicher Größe erforderlich ist. Andererseits ist
es für die Ausführung anderer Arbeiten und insbesondere bei
Straßenfahrt des Schleppers mit angebautem Arbeitsgerät jedoch
erforderlich die Seitenbeweglichkeit der unteren Lenker des
Dreipunktgestänges vollkommen auszuschließen.
Die bekannteste Maßnahme zur Begrenzung oder Unterbindung
der Seitenbeweglichkeit der unteren Lenker ist die beispiels
weise beim Schlepper Typ "MF 1200" von Massey Ferguson (vgl. entsprechenden Firmenprospekt) vorgesehene
Verwendung mittels Spannschlösser oder dergl. straffbarer
Ketten, welche bei Bedarf so eingestellt werden können, daß
den unteren Lenkern des Gestänges eine gewisse bedarfsgerechte
Seitenbeweglichkeit verbleibt, oder aber so, daß den unteren
Lenkern des Dreipunktgestänges überhaupt keine Seitenbeweglich
keit mehr verbleibt. Bei dem bestimmungsgemäß rauhem und
robusten Einsatz von Ackerschleppern unterliegen die Spann
schlösser derartiger Spannketten jedoch einer starken Ver
schmutzung und einer schnell fortschreitenden Korrosion, so
daß sie nach einiger Zeit meist nur noch mit Hilfe von Werk
zeugen verstellbar sind. Darüber hinaus ergibt sich aus der
Art der Anordnung der zusätzliche Nachteil, daß die Spann
schlösser nur sehr schwer zugänglich sind.
Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, ist es ferner bereits
bekannt (DE-AS 12 21 833) die unteren Lenker des Dreipunkt
gestänges zur Unterbindung einer Seitenbeweglichkeit an Füh
rungskörpern abzustützen, wobei die Führungskörper hinsichtlich
der zugehörigen Führungsflächen zwar verstellbar in jeweils
eingestellten Lage jedoch starr am Ackerschlepper festlegbar
sind. Derartige Seitenstabilisierungen sind einerseits sehr
aufwendig und damit teuer und andererseits den verschiedenen,
teils durch die vorzunehmenden Arbeiten und teils durch die
anzubauenden Arbeitsgeräte vorgezeichneten Bedingungen nur
schlecht anpaßbar.
Es ist eine weitere Seitenstabilisierung für die
unteren Lenker des Dreipunktgestänges eines Ackerschleppers bekannt,
welche aus wenigstens einer gleichachsig mit den schleppersei
tigen Enden der unteren Lenker des Dreipunktgestänges ange
lenkten Stützstrebe besteht, deren freies Ende mit den unteren
Lenkern verbindbar ist, wobei für die Verbindung der Stützstre
be mit dem unteren Lenker ein um einen Schwenkbolzen bewegli
ches Übertragungselement, insbesondere ein Zwischenhebel vor
gesehen ist, welcher an der Stützstrebe über einen Steckbolzen
befestigt und mit einer langlochförmigen Ausnehmung versehen
ist, welche in Verbindung mit einer Anschlaganordnung die
zugelassene Seitenbeweglichkeit der unteren Lenker des Drei
punktgestänges begrenzt. Diese Bauart einer Seitenstabilisie
rung für die unteren Lenker eines Dreipunktgestänges ermöglicht
in Folge der Verwendung eines beweglichen Übertragungsgliedes
keine exakte Festlegung der unteren Lenker des Dreipunktgestän
ges und kann daher äußerstenfalls eine absolut starre Festle
gung der unteren Lenker und darüber hinaus eine begrenzt seiten
bewegliche Festlegung der unteren Lenker bewirken. Auf Grund
der Verwendung eines beweglichen Übertragungsgliedes ist diese
Bauart einer Seitenstabilisierung gegen ein Verschmutzen der
Gelenkstellen ebenso empfindlich wie beispielsweise Spann
schlösser für Spannketten. Darüber hinaus ist die Verwendung
eines beweglichen Übertragungsgliedes für die seitlichen
Abstützkräfte mit einem verhältnismäßig hohen Aufwand in der
Herstellung behaftet.
Schließlich ist aus der DE-AS 22 23 888 eine Seitenstabilisie
rung der eingangs aufgezeigten Bauart bekannt, bei der das
Endstück der Seitenstrebe plattenförmig verbreitert ist und
bei der die unteren Lenker ständig und lose vermittels eines
eine Langlochausnehmung durchgreifenden Zapfens mit der
Stützstrebe verbunden sind. Auch diese Bauart verwendet jedoch
ein loses Verbindungselement und ist damit gleichermaßen
mit den vorstehend aufgezeigten Nachteilen behaftet.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine einfache, ohne Zuhilfenahme von
Werkzeugen von Hand und rasch verstellbare Seitenabstützung
der unteren Lenker eines Dreipunktgestänges zu schaffen, welche
ihre Funktionsfähigkeit und Leichtgängigkeit auch unter extrem
sten Betriebsbedingungen nicht verliert und dabei mindestens
in Stufen eine Begrenzung der Seitenbeweglichkeit der unteren
Lenker ebenso ermöglicht, wie deren völlig starre Festlegung
und die darüber hinaus die Möglichkeit bietet, die seitliche
Schwenklage der unteren Lenker in verschiedenen, verschiedenen
Anbaubreiten von Anbaugeräten, gegebenenfalls auch in einer
Winkelstellung zur Schlepperlängsachse festzulegen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Lenker einen plattenförmig verbreiterten, mit wenigstens zwei
im Abstand voneinander angeordneten Bohrungen versehenen
Abschnitt aufweist, welchem ein plattenförmig verbreitertes, wenigstens eine Rundlochbohrung und
wenigstens eine Langlochausnehmung aufweisendes Endstück der
Stützstrebe zugeordnet ist, wobei Lenker und Stützstrebe über
einen eine Langlochausnehmung durchgreifenden Zapfen ständig
lose miteinander verbunden sind.
Die einfachste Ausführungsform
dieser Seitenstabilisierung für die unteren Lenker des
Dreipunktgestänges ermöglicht zunächst die Festlegung der
unteren Lenker in drei Seitenbeweglichkeitsstellungen und
zwar können die Lenker in Querrichtung frei pendeln, solange
die Stützstrebe mit wenigstens einem der Lenker lediglich
über den eine Langlochausnehmung durchsetzenden Zapfen ver
bunden ist. Eine Begrenzung der freien Seitenbeweglichkeit
der unteren Lenker ergibt sich dadurch, daß die Stützstrebe
vermittels eines eine Rundlochbohrung in dem plattenförmig
verbreiterten Bereich des Lenkers und die Langlochausnehmung
im Endstück der Stützstrebe durchgreifenden Steckstift oder
dergl. mit dem Lenker gekoppelt wird. Eine völlig starre
seitliche Festlegung des unteren Lenkers ergibt sich dann
schließlich dadurch, daß ein Steckstift eine Rundlochbohrung
im plattenförmig verbreiterten Bereich des Lenkers und die
im Endstück der Stützstrebe vorgesehene Rundlochbohrung
durchgreift. Da in aller Regel lediglich eine begrenzte
Seitenbeweglichkeit der unteren Lenker erforderlich ist genügt
für alle vorkommenden Betriebsbedingungen die Anordnung ledig
lich einer Langlochausnehmung im freien Ende der Stützstrebe.
Zur Festlegung der unteren Lenker des Dreipunktgestänges in
verschiedenen, verschiedenen Anbaugrößen von Arbeitsgeräten
entsprechenden Seitenlagen können in einfachster Weise dadurch
erzielt werden, daß im plattenförmig verbreiterten Abschnitt
des Lenkers und im plattenförmigen Endteil der Stützstrebe
eine Mehrzahl von Rundlochbohrungen vorgesehen sind, deren
gegenseitiger Abstand jeweils unterschiedlichen Anbaugrößen
von Arbeitsgeräten entspricht und deren Anordnung darüber hinaus
noch so getroffen werden kann, daß die Lenkerstellung einen
zur Schlepperlängsachse winkeligen Anbau des Arbeitsgerätes
ermöglicht.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der
plattenförmig verbreiterte Abschnitt des Lenkers durch zwei
im Abstand voneinander parallel zu seiner Hauptschwenkachse
ausgerichtet angeordnete, zwei Längenabschnitte des Lenkers
untereinander verbindende Plattenelemente gebildet, während
das plattenförmig verbreiterte freie Ende der Stützstrebe
durch ein parallel zu ihrer Hauptschwenkachse ausgerichtetes,
zwischen die die Längenabschnitte des Lenkers verbindenden
Plattenelemente eingreifendes Plattenelement gebildet ist.
Zur Aufrechterhaltung der Verbindung zwischen Lenker und
Stützstrebe bei frei seitenbeweglichen unteren Lenkern des
Dreipunktgestänges ist im plattenförmig verbreiterten freien Ende
der Stützstrebe eine von einem starr in den
Plattenelementen des Lenkers befestigten
Zapfen durchsetzte Langlochausnehmung angeordnet. Zur wahlwei
sen Verbindung von Stützstrebe und Lenker in einer die gegen
seitige Beweglichkeit begrenzenden oder aufhebenden Stellung
ist vorgesehen, daß in den
Plattenelementen des Lenkers außerhalb des Eingriffsbereiches
des plattenförmig verbreiterten Endes der Stützstrebe ein
im wesentlichen U-förmiger Steckstift über seinen einen
Schenkel axial und in Umfangsrichtung beweglich
gelagert ist. In den
Plattenelementen des Lenkers sind ferner auf einer zur Lagerachse
des einen Schenkels des U-förmigen Steckstiftes konzentrischen
Kreisbahn wenigstens zwei im Abstand voneinander angeordnete
Rundlochbohrungen vorgesehen, und im plattenförmig verbrei
terten freien Ende der Stützstrebe ist wenigsten eine Rund- und eine
Langlochausnehmung angeordnet. Zur Festlegung der unteren
Lenker des Dreipunktgestänges in verschiedenen Seitenlagen
sind in den Plattenelementen des Lenkers auf einer zur Lagerachse des
einen Schenkels des U-förmigen Steckstiftes konzentrischen
Kreisbahn in gegenseitigen, jeweils unterschiedlichen Anbau
breiten von Arbeitsgeräten entsprechenden Abständen voneinander
eine Vielzahl von Rundlochbohrungen vorgesehen. Einer Vielzahl
von Rundlochbohrungen in den
Plattenelementen des Lenkers ist eine gleich große Anzahl
von in Abständen voneinander angeordneten Bohrungsausnehmungen
im plattenförmig verbreiterten freien Ende der Stützstrebe zugeordnet,
wobei lediglich eine dieser Ausnehmungen als Langloch
ausgebildet ist.
In der nachfolgenden Beispielsbeschreibung ist eine in der
Zeichnung dargestellte Ausführungsform im Einzelnen beschrie
ben.
In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1 eine Draufsicht auf den linken Lenker samt Seitenab
stützung des Dreipunktgestänges eines Ackerschleppers;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Lenkers gemäß Fig. 1.
An dem in der Zeichnung im einzelnen nicht dargestellten
Hinterachsgehäuse eines Ackerschleppers sind durch Vermittlung
von Lageraugen 1 die unteren Lenker 2 eines Dreipunktgestänges,
von denen lediglich der linke Lenker 2 dargestellt ist,
um eine Haupt-Schwenkachse 3 in einer vertikalen Ebene
schwenkbar angelenkt. Die Lageraugen 1 sind Bestandteil eines
Kugelgelenkes 4, über welches der Lenker 2 zusätzlich zu seiner
Schwenkbeweglichkeit um die Hauptschwenkachse 3 in einem ge
wissen Umfang auch quer zur Hauptschwenkachse 3 schwenkbar ge
lagert ist. Der Lenker 2 besteht im gezeigten Ausführungsbei
spiel aus einem ersten Längenabschnitt 5 und einem zweiten
Längenabschnitt 6, die untereinander über Plattenelemente 7
verbunden sind. Mit den beiden Längenabschnitten 5 und 6 des
Lenkers 2 sind die Plattenabschnitte 7 vorzugsweise durch
Schweißung 8 verbunden. Die beiden Längenabschnitte 5 und 6
des Lenkers 2 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel um zwei
im Abstand voneinander zueinander parallel ausgerichtet ange
ordnete Plattenabschnitte 7 miteinander verbunden, wobei die
beiden Plattenabschnitte zusätzlich zur Hauptschwenkachse
3 des Lenkers 2 parallel ausgerichtet sind. Zur Haupt
schwenkachse 3 der Lenker 2 koaxial ist über eine Lagerplatte 9
am Hinterachsgehäuse des Schleppers ferner eine Stützstrebe 10
schwenkbar gelagert. Die Stützstrebe 10 schließt mit den Lenker 2
einen entgegen der Fahrtrichtung des Schleppers zeigenden
spitzen Winkel ein und ist an der Platte 9 über einen Lagerbock 11
um einen gewissen Winkelbetrag zur Hauptschwenkachse 3 anstellbar
gelagert. An ihrem freien Ende weist die Stützstrebe 10
eine plattenförmige Verbreiterung 11 auf, welche im gezeigten
Ausführungsbeispiel durch ein an das Ende des Schaftteiles
der Stützstrebe 10 angeschlossenes Plattenelement gebildet ist.
Mit ihrem plattenförmigen freien Ende 12 greift die Stützstrebe
10 in den von den beiden Plattenelementen 7 begrenzten schlitz
förmigen Raum 13 im Lenker 2 ein. Das plattenförmige freie Ende
12 der Stützstrebe 10 ist mit dem Lenker 2 über einen an den
Plattenelementen 7 starr festgelegten Zapfen 14, welcher eine
Langlochausnehmung 15 im plattenförmigen freien Ende 12 durch
setzt, ständig lose verbunden, wobei die Länge der Langloch
ausnehmung 15 so bemessen ist, daß der Lenker 2 praktisch
frei pendeln kann, seine Pendelbewegung jedoch insoweit einge
schränkt ist, als ein Anschlagen am Reifen 16 des Schleppers
gerade noch vermieden wird. Die Stützstrebe 10 und der
Lenker 2 sind in verschiedenen gegenseitigen Winkelstellungen
miteinander durch Vermittlung eines Steckstiftes 17 miteinander
koppelbar. Der Steckstift 17 weist eine im allgemeinen U-
förmige Gestalt auf und ist über seinen einen Schenkel 18 in
axialer Richtung und in Umfangsrichtung beweglich in einer
Bohrungsausnehmung 19 der Plattenelemente 7 gelagert, derart, daß
er relativ zu diesen angehoben und um die Achse 20 seines
Schenkels 18 geschwenkt werden kann. Dem anderen Schenkel 21
des U-förmigen Steckstiftes 17 sind auf einer zu seiner Achse
20 konzentrischen Kreisbahn in unterschiedlichen Abständen vonein
ander angeordnete Rundlochbohrungen 25 in den Plattenelementen
7 zugeordnet. Im plattenförmigen, freien Ende 12 der Stützstrebe
10 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel drei Rundlochbohrungen
26, 27 und 28 sowie eine Langlochbohrung 29 vorgesehen.
Die Rundlochbohrungen 22 bis 25 in den Plattenelementen 7
weisen gegenseitige Abstände auf, die jeweils verschiedenen
Anbaubreiten von Anbaugeräten entsprechen, derart, daß die
seitliche Winkellage des Lenkers 2 zur Schlepperlängsachse
der erforderlichen Anbaubreite eines Arbeitsgerätes entsprechend
festgelegt werden kann. Die im gezeigten Ausführungsbeispiel
der Rundlochbohrung 23 in den Plattenelementen 7 zugeordnete
Langlochausnehmung 29 im freien plattenförmigen Ende der Stütz
strebe 10 gewährleistet die Einstellung einer bestimmten,
begrenzten Seitenbeweglichkeit des Lenkers 2, falls diese
für bestimmte Arbeiten erforderlich sein sollte.
Die aufgezeigte Seitenstabilisierung für die unteren Lenker eines
Dreipunktgestänges ist baulich außerordentlich einfach und
gegen Verschmutzen und Korrodieren außerordentlich betriebs
sicher und ermöglicht darüber hinaus die Veränderung der Einstellung
der Lenker 2 durch einfaches Umsetzen des Steckstiftes 17,
welches unter allen Betriebsbedingungen ohne Zuhilfenahme
von Werkzeugen leicht, einfach und rasch von Hand vorgenommen
werden kann.
Claims (8)
1. Seitenstabilisierung für die unteren Lenker des Dreipunktge
stänges an Ackerschleppern zur Begrenzung - bzw. Unterbindung
der Seitenbeweglichkeit eines angebauten Arbeitsgerätes,
bestehend aus einer zu einem der unteren Lenker achsparallel
am Schlepper angelenkten, in sich seitensteifen und mit dem
Lenker einen spitzen Winkel einschließenden Stützstrebe,
deren freies Ende vermittels eines Steckbolzens und mindestens
einer Langlochausnehmung mit dem Unterlenker verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (2) einen platten
förmig verbreiterten, mit wenigstens zwei im Abstand voneinander
angeordneten Bohrungen (22 bis 25) versehenen Abschnitt
(7) aufweist, welchem ein plattenförmig ver
breitertes, wenigstens eine Rundlochbohrung (26 bis 28)
und wenigstens eine Langlochausnehmung (29) aufweisendes
Endstück (12) der Stützstrebe (10) zugeordnet ist, wobei
Lenker (2) und Stützstrebe (10) über einen eine Langlochaus
nehmung (15) durchgreifenden Zapfen (14) ständig lose mitein
ander verbunden sind.
2. Seitenstabilisierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der plattenförmig verbreiterte Abschnitt des Lenkers (2)
durch zwei im Abstand voneinander parallel zu seiner Haupt
schwenkachse (3) ausgerichtet angeordnete, zwei Längenab
schnitte (5 und 6) des Lenkers (2) untereinander verbindende
Plattenelemente (7) gebildet ist.
3. Seitenstabilisierung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das plattenförmig verbreiterte freie Ende
(12) der Stützstrebe (10) durch ein parallel zu ihrer
Hauptschwenkachse (3) ausgerichtetes, zwischen die die
Längenabschnitte (5 und 6) des Lenkers (2) verbindenden
Plattenelemente (7) eingreifendes Plattenelement gebildet ist.
4. Seitenstabilisierung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß im plattenförmig verbreiterten freien Ende
(12) der Stützstrebe (10) eine von einem starr in den
Plattenelementen (7) des Lenkers (2) befestigten Zapfen (14) durchsetzte
Langlochausnehmung (15) angeordnet ist.
5. Seitenstabilisierung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß in den
Plattenelementen (7) des Lenkers (2) außerhalb
des Eingriffsbereiches des plattenförmig verbreiterten
freien Endes (12) der Stützstrebe (10) ein im wesentlichen
U-förmiger Steckstift (17) über seinen einen Schenkel (18)
axial und in Umfangsrichtung beweglich gelagert ist.
6. Seitenstabilisierung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß in
den Plattenelementen (7) des Lenkers (2) auf einer
zur Lagerachse (20) des einen Schenkels (18) des U-förmigen
Steckstiftes (17) konzentrischen Kreisbahn wenigstens zwei
im Abstand voneinander angeordnete Rundlochbohrungen (22 bis
25) vorgesehen und im plattenförmig verbreiterten freien Ende
(12) der Stützstrebe (10) wenigstens eine Rund- (25 bis 28)
und eine Langlochausnehmung (29) angeordnet sind.
7. Seitenstabilisierung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß in den Plattenelementen (7) des Lenkers (2) auf einer
zur Lagerachse (20) des einen Schenkels (18) des U-förmigen
Steckstiftes (17) konzentrischen Kreisbahn in gegenseitigen,
jeweils unterschiedlichen Anbaubreiten von Arbeitsgeräten
entsprechenden Abständen voneinander eine Vielzahl von
Rundlochbohrungen (22 bis 25) vorgesehen ist.
8. Seitenstabilisierung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß einer Vielzahl von Rundlochbohrungen
(22 bis 25) in den Plattenelementen (7) des Lenkers (2) eine gleich große
Anzahl in Abständen voneinander angeordneter Bohrungsaus
nehmungen (26 bis 28) im plattenförmig verbreiterten
freien Ende (12) der Stützstrebe (10) zugeordnet ist,
wobei lediglich eine (29) dieser Ausnehmungen als Lang
loch ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19823210122 DE3210122A1 (de) | 1982-03-19 | 1982-03-19 | Seitenstabiliesierung fuer die unteren lenker des dreipunktgestaenges an ackerschleppern |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19823210122 DE3210122A1 (de) | 1982-03-19 | 1982-03-19 | Seitenstabiliesierung fuer die unteren lenker des dreipunktgestaenges an ackerschleppern |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3210122A1 DE3210122A1 (de) | 1983-09-22 |
DE3210122C2 true DE3210122C2 (de) | 1989-12-28 |
Family
ID=6158738
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19823210122 Granted DE3210122A1 (de) | 1982-03-19 | 1982-03-19 | Seitenstabiliesierung fuer die unteren lenker des dreipunktgestaenges an ackerschleppern |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3210122A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4021884C1 (en) * | 1990-07-10 | 1991-10-02 | J I Case Gmbh, 4040 Neuss, De | Vehicle hitch swivel limiter - has bar supported on tractor and coupled via pin to bottom rod |
Families Citing this family (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE3722621A1 (de) * | 1987-07-09 | 1989-01-26 | Walterscheid Gmbh Jean | Laengenveraenderliche seitenstrebe |
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Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE1221833B (de) * | 1966-01-19 | 1966-07-28 | Xaver Fendt & Co Maschinen U S | Seitenabstuetzung fuer die unteren Hubwerkslenker eines Dreipunktgestaenges an Ackerschleppern od. dgl. |
-
1982
- 1982-03-19 DE DE19823210122 patent/DE3210122A1/de active Granted
Cited By (1)
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DE4021884C1 (en) * | 1990-07-10 | 1991-10-02 | J I Case Gmbh, 4040 Neuss, De | Vehicle hitch swivel limiter - has bar supported on tractor and coupled via pin to bottom rod |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3210122A1 (de) | 1983-09-22 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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8127 | New person/name/address of the applicant |
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8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
D2 | Grant after examination | ||
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