DE3205079A1 - Brennstoffeinspritzsystem mit elektronischer steuerung - Google Patents
Brennstoffeinspritzsystem mit elektronischer steuerungInfo
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Description
Brennstoffeinspritzsystem mit elektronischer
Die Erfindung bezieht sich auf'ein Brennstoffeinspritzsystem
mit elektronischer Steuerung, das die Brennstoffeinspritzung
unterbricht, wenn eine Maschine abgebremst wird; insbesondere betrifft die Erfindung die Brennstoffeinspritzung
bei der Wiederaufnahme der Brennstoffeinspritzung von der Unterbrechung der Brennstoffeinspritzung an
zu ihrem Normalzustand hin.
Bei einer herkömmlichen Brennstoffeinspritzvorrichtung
ist an dem Drosselventil einer Maschine ein Drosselfühler angebracht, der erfaßt, ob das Öffnungsausmaß des Drosselventils
kleiner alc ein vorbestimmter Wert ist oder nicht. Falls das Öffnungsausmaß kleiner als der vorbestimmte Wert
ist (wobei ein Leerlaufschalter im Einschaltzustand ist)
und die Maschinendrehzahl höher als ein Sollwert bzw. eine
Solldrehzahl
ist, wird das Einspritzen des Brennstoffs
Deutsche Bank (München) Kto. 51/61070
Dresdner Bank (München) Kto. 3939844
Postscheck (München) Kto. 670-43-804
-5- DE 1894
in die Maschine unterbrochen; wenn dann das Drosselventil
bis zu einem vorbestimmten Öffnungsausmaß oder darüber geöffnet wird (wobei der Leerlaufschalter im Ausschaltzustand
ist) oder wenn das Drosselventil auf weniger als das vorbestimmte Öffnungsausmaß geöffnet ist (wobei der
Leerlaufschalter in dem Einschaltzustand ist) und die Maschinendrehzahl
auf die Soll-Drehzahl N- oder darunter abfällt, erfolgt wieder aus dem Brennstoffunterbrechungszustand
heraus eine Wiederaufnahme der Brennstoffeinspritzung
zum Zuführen des Brennstoffs.
Als Verfahren zur Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr beim
Abfallen der Maschinendrehzahl auf die Solldrehzahl N.
oder darunter während des Einschaltzustands des Leerlauf-.
schalters gibt es die folgenden beiden Wege:
■ i) die Impulsbreite (der Einspritzimpulse) wird durch die normale Berechnung bestimmt; und
ii) wie es aus der JP-OS 55237/79 bekannt ist, wird zuerst bei der Wiederaufnahme der Brennstoffeinspritzung
ein Impuls für die Brennstoffzufuhr verwendet, dessen Impulsbreite
verringert ist, so daß sie kleiner als die durch die normale Berechnung bestimmte ist, und dann im
Ablauf der Zeit der Wert der Impulsbreitenverringerung allmählich herabgesetzt, bis der Normalwert erreicht wird;
dies wird als Verringerungssteuerung bei der Wiederaufnahme der Brennstoffeinspritzung bezeichnet.
Das Verfahren i) hat die folgenden Nachteile: da unmittelbarnach
dem Aufheben der Brennstoffeinspritzungs-Unter-.brechung
die normale Brennstoffmenge eingespritzt wird, wird die Brennstoff-Verbrennung plötzlich eingeleitet,
so daß das Maschinendrehmoment plötzlich ansteigt, was beim Fahren ein unangenehmes Empfinden auslöst. Diese Erscheinung
hat auf das Empfinden eine große Auswirkung dann, wenn die Maschinendrehzahl niedrig ist; daher muß
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die Brennstoffzufuhr-Unterbrechungs-Drehzahl N hoch gewählt
werden, um die Beeinträchtigung des Fahrempfindens zu verhindern. Dadurch werden die sehr vorteilhaften Wirkungen
wie der geringe Brennstoffverbrauch, der geringe Ausstoß schädlicher Abgase und eine geringe Wärmebelastung
eines Katalysators beeinträchtigt. Bei dem Verfahren (ii) das im Hinblick auf die Unzulänglichkeiten des Verfahrens
(i) entwickelt wurde, ist zwar das Fahrempfinden während
des normalen Bremslaufs bei eingerückter Kupplung verbessert, jedoch können folgende Unzulänglichkeiten auftreten:
wenn die Geschwindigkeit der Änderung der Maschinendrehzahl groß ist, wie bei dem "Durchgehen" bzw. dem last.freien
Betrieb der Maschine (nämlich dem Maschinenbetrieb unter ausgerückter Kupplung), und wenn auf den plötzlichen
Abfall der Maschinendrehzahl hin nach dem Aufheben der Brennstoffeinspritzungs-Unterbrechung bei der Wiederaufnahme
der Einspritzung die Verringerung'der Brennstof fir.enge
vorgenommen wird, ist bis zur Wiederherstellung des normalen Luft/Brennstoff-Verhältnisses viel Zeit erforderlieh;
die unvollständige Verbrennung dauert bis zur Wiederherstellung
des Verhältnisses an, so daß kein ausreichendes Drehmoment erzielt wird, was zu einer starken Verringerung
der Maschinendrehzahl führt; in diesem Fall kann
die verringerte Maschinendrehzahl auch dann nicht auf den ursprünglichen Wert zurückgeführt werden, wenn das normale
Luft/Brennstoff-Verhältnis erreicht ist, so daß ein Abdrosselri
bzw. "Abwürgen" der Maschine auftreten kann. Daher ist es unvermeidbar, wie bei dem Verfahren (i) notwendig,
die Brennstoffunterbrechungs-Drehzahl N1 zu steigern,
Lio daß daher die gleichen Unzulänglichkeiten wie bei dem
Verfahren i) auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Ausschaltung der vorstehend genannten Schwierigkeiten ein Brennstoff-
° einspritzsystem mit elektronischer Steuerung zu schaffen,
3 2 U b Ü 7
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das es ermöglicht, bei der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr
ein "Abwürgen" der Maschine sowie eine Beeinträchtigung des Fahrverhaltens zu verhindern.
Erfindungsgemäß wird der Umstand berücksichtigt, daß bei
dem "Durchgehen" bzw. dem lastfreien Betrieb (also auch im Falle des Ausrückens der Kupplung im Ablauf der normalen
Brernufahrt) die Abbremsungsguschwind t p;ke i t, die dii?
Geschwindigkeit der Änderung der Maachinendrtihzahl darstellt,
im Vergleich zu der normalen Abbremsungsgeschwindigkeit bei eingerückter Kupplung sehr groß ist. Bei· dem
erfindungsgemäßen System wird die Abbremsungsgeschwindigkeit der Maschine erfaßt, wenn die Maschinendrehzahl die
Brennstoffunterbrechungs-Drehzahl N. erreicht hat; falls
die Abbremsungsgeschwindigkeit einen Sollwert hat oder darüber liegt, wird der Zustand als lastfreier Betriebszustand
bzw. "Durchgehen" erkannt. Zu diesem Zeitpunkt wird gleichzeitig mit der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr
eine größere Impulsbreite angewandt, um das Abwürgen der Maschine zu verhindern. Falls die Abbremsungsgeschwindigkeit
niedriger al» der Sollwert ist, wird der Zustand aJυ
Bremsfahrzustand mit eingerückter Kupplung erkannt, bei dem zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr
eine Brennstoffzufuhr-Verringeruhgssteuerung vorgenommen
wird, um eine Beeinträchtigung des Fahrempfindens zum
Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr während
der Bremsfahrt zu verhindern. Bei dem erfindungsgemäßen
Brennstoffeinspritzsystem kann die Brennstoffunterbrechungs- oder Absperr-Drehzahl N1 niedriger als bei dem
ÜU herkömmlichen Verfahren gewählt werden, so daß daher der
Bereich der Unterbrechung der Brennstoffzufuhr erweitert werden kann und damit der Vorteil der Unterbrechung der
Brennstoffzufuhr gesteigert werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines AusführunRübeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
• ·
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Ι'Ίμ. 1 /.i-'iKt die Gesamtanordnung bei ninem Ausführungsbeispiel
des Brennstoffeinspritzsystems.
Fig. 2 ist ein Blockschaltbild einer Steuerschaltung nach Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm des Betriebsablaufs eines Mikroprozessors nach Fig. 2.
Fig. 4 ist eine Darstellung zur Erläuterung des Verfahrens zur Ermittlung des Fahrzustands aus der Abbremsungageschwindigkeit
der Maschine.
L·1 ijj,. L) i;;L ein Ab L uui'd i acramin von DrennsLof f-Zufuhrunter-Ib
brechungs-Steuerschritten in dem Ablaufdiagramm nach Fig. 3.
Fig. 6 zeigt Impulse, die an ein elektromagnetisches Einspritzventil
anzulegen sind, und dient zur Erläuterung der Funktionsweise des Ausführungsbeispiels.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Brennstoffeinspritzsystems.
Eine Maschine 1 ist ein in einem Kraftfahrzeug eingebauter bekannter Viertakt-Ottomotor, der Verbrennungsluft
über ein Luftfilter 2, ein Ansaugrohr 3 und ein Drosselventil 4 ansaugt. Ein Auagangssignal einer
Steuerschaltung 20 bewirkt das Öffnen elektromagnetischer
Einspritzventile 5, um damit den jeweiligen Zylindern on
Brennstoff zuzuführen. Die Abgase werden nach der Verbrennung in einen Auspuffsammler 6, ein Auspuffrohr 7 usw.
ausgestoßen. In dem Ansaugrohr 3 ist ein Potentiometer-Ansaugluftmengen-Fühler
8 angebracht, der die in die Maschine 1 aufgenommene Luftmenge ermittelt und eine der Ansaugluftmenge
entsprechende analoge Spannung erzeugt; ferner
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ist in dem Ansaugrohr 3 ein Thermistor-Lufttemperaturfühler
9 zur Ermittlung der Temperatur der Ansaugluft und Erzeugung einer der Ansaugluft-Temperatur entsprechenden
analogen Spannung angebracht. In der Maschine 1 ist ein Thermistor-Wassertemperaturfühler 10 zur Ermittlung der
Temperatur des Kühlwasses und Erzeugung einer der Kühlwassertemperatur entsprechenden analogen Spannung angebracht
(analoges Meßsignal). Ein Maschinendrehzahlgeber 11 dient zur Ermittlung der Umlaufdrohzahl der Kurbelwelle der Maschine
1 und zur Erzeugung eines Impulssignals mit einer der Maschinendrehzahl entsprechenden Impulsperiode. Dieser
Maschinendrehzahlgeber 11 kann beispielsweise eine Zündspule der Zündvorrichtung sein, wobei das Zündimpulssignal
von der Primärwicklung der Zündspule als Signal für die Maschinendrehzahl verwendet werden kann. An dem Drosselventil
4 ist ein Leerlaufschalter 12 angebracht, der erfaßt,
daß das Drosselventil-Öffnungsausmaß kleiner als ein vorbestimmtes Ausmaß ist, d.h., ob das Drosselventil
völlig geschlossen ist oder nicht. Auf diese Weise wird die Steuerschaltung 20 mit den Meßsignalen aus den jeweiligen
Meßfühlern 8 bis 12 gespeist und berechnet aufgrund dieser Signale die einzuspritzende Brennstoffmenge. Daü
sich ergebende Ausgangssignal der Steuerschaltung 20
steuert die Öffnungszeit der Brennstoffeinspritzventile
steuert die Öffnungszeit der Brennstoffeinspritzventile
2^ 5, um dadurch die einzuspritzende Brennstoffmenge zu regeln.
Die Steuerschaltung 20 in Form eines Mikrocomputers wird anhand der Fig. 2 beschrieben. Mit 100 ist ein Prozessor
bzw. eine Zentraleinheit (CPU) zum Berechnen der einzuspritzenden
Brennstoffmenge bezeichnet, während 101 eine Zählereinheit ist, die zur Bestimmung der Maschinendrehzahl
die Periode der Signale^ aus dem Maschinendrehzahlgeber 11 mißt. Diese Zählereinheit 101 führt einer Unterbrechungssteuereinheit
102 synchron mit dem Umlauf der Ma-
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schine ein Unterbrechungsbefehlssignal zu. Bei Speisung mit diesem Signal erzeugt die Unterbrechungssteuereinheit
102 ein Unterbrechungssignal und führt es über eine gemeinsame Sammelleitung 150 der Zentraleinheit 100 zu. Eine
Digitaleingabeeinheit 103 empfängt Digitalsignale wie Anlassersignale usw. beispielsweise von einem Anlasserschalter
13, mit dem der Betrieb eines (nicht gezeigten) Anlassers ein- und ausgeschaltet wird. Eine Analogeingabeeinheit
1Ü4 hat einen Analogmultiplexer und einen. Analog/Digital-Umsetzer
und dient dazu, die Signale von dem Ansaugluftmengen-Fühler
8 , dem Lufttemperaturfühler 9 und dem Wassertemperaturfühler 10 in digitale Werte umzusetzen
und diese in Aufeinanderfolge der Zentraleinheit 100 zuzuführen. "JHe von den Einheiten 101, 102, 103 und 104 abgegebenen
Informationen werden über die gemeinsame Sammelleitung 150 der Zentraleinheit 100 zugeführt. 105 ist eine
Stromversorgungsschaltung, die über einen Schlüsselschalter 15 an eine Batterie 14 angeschlossen ist, 106 ist ein
Schreib/Lese-Speicher (RAM) zum Lesen und Schreiben von Informationen, 107 ist ein Festspeicher (ROM), in dem Programme
und verschiedenerlei Konstanten gespeichert sind, und 108 ist ein Brennstoffeinspritzzeit-Steuerzähler, der
ein Register enthält. Dieser Zähler 108 ist mit einem Abwärtszähler aufgebaut und setzt ein digitales Signal, das
die Ventilöffnungszeit des Kraftstoffeinsprifzventils 5
bzw. die von der Zentraleinheit 100 berechnete einzuspritzende Brennstoffmenge angibt, in ein Impulssignal einer
Dauer um, die der tatsächlichen Ventilöffnungszeit des Brennstoffeinspritzventils 5 entspricht. 109 ist eine Lei-
stungsverstärkereinheit für die Ansteuerung der Brennstoff einspritzventile 5, während 110 ein Zeitgeber ist,
der den Zeitablauf mißt und eine Information über die gemessene Zeit an die Zentraleinheit 100 abgibt. Die Maschinendrehzahl-Zählereinheit
101 mißt die Maschinendrehzahl einmal je Umlauf der Maschine mit Hilfe des Ausgangssig-
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rials des Maschinendrehzahlgebers 10 und führt nach Abschluß
einer jeden Messung der Unterbrechungssteuereinheit 102 das Unterbrechungsbefehlssignal zu. Die Unterbrechungssteuereinheit
102 spricht auf das Befehlssignal durch' Erzeugung des Unterbrechungssignals an, durch das
in der Zentraleinheit 100 die Ausführung eines Unterbrechungsverarbeitungsprogramms
für die Berechnung der einzuspritzenden Brennstoffmenge herbeigeführt wird.
Die Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm der Funktion der Zentraleinheit
100. Anhand der Fig. 3 werden nachstehend die Funktion der Zentraleinheit 100 und die Betriebsweise der
Gesamtanordnungen beschrieben. Wenn die Maschine 1 durch Einschalten des Schlüsselschalters' 15 und des Anlasserschalters
13 angelassen wird, beginnt bei einem ersten Schritt 1000 das Hauptprogramm für die Rechenverarbeitung.
Danach wird bei einem Schritt 1001 die Vorbereitung ausgeführt und bei einem Schritt 1002 aus der Analogeingabeeinheit
104 ein der Kühlwassertemperatur entsprechender digitaler Wert abgerufen. Aufgrund der Ergebnisse wird bei
einem Schritt 1003 eine Brennstoffkorrekturmenge K. berechnet
und in den Schreib/Lesespeicher 106 eingespei-, chert. Wenn der Schritt 1003 abgeschlossen ist, kehrt das
Programm zu dem Schritt 1002 zurück. Gewöhnlich führt entsprechend dem Steuerprogramm die Zentraleinheit 100
wiederholt das Hauptprogramm mit den Schritten 1002 und 1003 in' Fig. 3 aus. Wenn die Zentraleinheit 100 mit dem
Unterbrechungssignal aus der Unterbrechungssteuereinheit 102 gespeist wird, unterbricht die Zentraleinheit selbst
ow während des Ablaufs des Hauptprogramms einen Prozeß und
wechselt auf eine Unterbrechungsverarbeitungsroutine bzw. ein Unterbrechungsprogramm bei dem Schritt 1010. Bei einem
Schritt 1011 empfängt die Zentraleinheit 100 von der Maschinendrehzahl-Zählereinheit 101 ein Signal, das die
Maschinendrehzahl N der Maschine angibt, wonach die Zen-
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traleinheit bei einem Schritt 1012 aus der Analogeingabeeinheit 104 ein Signal empfängt, das die Ansaugluftmenge
Q darstellt. Bei einem Schritt 1013 berechnet die Zentraleinheit eine Grundmenge für den einzuspritzenden
b Brennstoff, die durch die Maschinendrehzahl N und die Ansaugluftinenge
Q bestimmt wird (nämlich eine Einspritzzeit t, während welcher die Brennstoffeinspritzventile 5 geöffnet
werden). Die Einspritzzeit t ist durch t = F χ Q/N bestimmt (F = Konstante). Bei einem Schritt 1014 liest
die Zentraleinheit aus dem Schreib/Lesespeicher 106 die bei dem Hauptprogramm ermittelte Korrekturmenge K- für
die Brennstoffeinspritzung aus und berechnet eine Korrektur
der Einspritzmenge (Einspritzzeit), die das Luft/ Brennstoff-Verhältnis bestimmt. Das Programm schreitet
zu einem Schritt 1015 für die Brennstoffabsperr- bzw.
Brennstoffzufuhrunterbrechungs-Steuerung fort und kehrt dann über einen Schritt 1016 zu dem Hauptprogramm zurück.
Vor der Beschreibung der Brennstoffabsperr-Steuerung bei
eiern Schritt 1015, die ein Merkmal des Brennstoffeinspritzsystems
bildet, wird das System hinsichtlich eines Verfahrens zur Ermittlung des Betriebszustands der Maschine
beschrieben, bei dem ermittelt wird, ob die Abbremsungsgeschwindigkeit
der Maschinendrehzahl zur Zeit cles Abbremsens größer als ein vorbestimmter Wert bzw. eine
vorbestimmte Geschwindigkeit ist.
Die Fig. 4 zeigt die zeitliche Änderung der Maschinendrehzahl beim Abbremsen der Maschine. Wenn die Maschine
aus dem Brennstoffabsperr-Zustand heraus verlangsamt bzw.
abgebremst wird und die Maschinendrehzahl N einen vorgewälil
Lon bzw. Sollwort N- erreicht hat, erfolgt die Wiederaufnahme
der Brennstoffeinspritzung. Eine Abbremsungs-
bei der Wiederaufnahme der Brennstoffeinspritzung (Maschinendrehzahl-Verminderung) ^ N wird ausgedrückt
durch
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wobei N die Maschinendrehzahl an einem Punkt ist, der η
mit dem Zeitpunkt eines Grund-Einspritzimpulsdauer-Ausgangssignals
(Ausgangssignal 301 bei dem Schritt 1013 unmittelbar vor dem Abfallen der Maschinendrehzahl auf N1
oder darunter synchron ist, während N ., die Maschinendrehzahl
an einem Punkt ist, der mit dem Zeitpunkt eines Impulses bzw. Ausgangssignals 302 unmittelbar vor dem Impuls
bzw. Ausgangssignal 301 synchron -ist. In der Fig. 4 stellen die gestrichelten Bereiche A die Verringerung
der Maschinendrehzahl bei dem Lauf unter Abbremsung mit eingerückter Kupplung dar, während die gestrichelten Bereiche
B die Drehzahlverringerung beim Lauf unter Abbremsung mit ausgerückter Kupplung bzw. beim "Durchgehen"
oder lastfreien Betrieb darstellen. Die Abbremsungsge-,
schwindigkeit Δ N während des lastfreien Betriebs (bzw. während des Laufs unter Abbremsung mit ausgerückter Kupplung) und diejenige während des Laufs unter Abbremsung mit eingerückter Kupplung unterscheiden sich stark voneinander. Durch Ermittlung, ob der Wert Δ Ν größer als eine vorgewählte Abbremsungsgeschwindigkeit /^N ist, die auf ungefähr .die Mitte zwischen den vorstehend genannten beiden Abbremsungsgeschwindigkeiten ΔΝ vorgewählt wird, ° ist es möglich, zu ermitteln, ob die Maschine im lastfreien Betriebszustand oder im Abbremsungszustand bei.
eingerückter Kupplung läuft. Aufgrund der vorstehenden Gedankengänge wird nun der Schritt 1015 unter Bezugnahme
oder lastfreien Betrieb darstellen. Die Abbremsungsge-,
schwindigkeit Δ N während des lastfreien Betriebs (bzw. während des Laufs unter Abbremsung mit ausgerückter Kupplung) und diejenige während des Laufs unter Abbremsung mit eingerückter Kupplung unterscheiden sich stark voneinander. Durch Ermittlung, ob der Wert Δ Ν größer als eine vorgewählte Abbremsungsgeschwindigkeit /^N ist, die auf ungefähr .die Mitte zwischen den vorstehend genannten beiden Abbremsungsgeschwindigkeiten ΔΝ vorgewählt wird, ° ist es möglich, zu ermitteln, ob die Maschine im lastfreien Betriebszustand oder im Abbremsungszustand bei.
eingerückter Kupplung läuft. Aufgrund der vorstehenden Gedankengänge wird nun der Schritt 1015 unter Bezugnahme
auf das Ablaufdiagramm in Fig. 5 beschrieben.
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Der Schritt 1015 beginnt bei einem Brennstoffabsperrungs-Steuerschritt
1015' nach Fig. 5, wonach bei einem Schritt 601 ermittelt wird, ob der Leerlaufschalter 12 eingeschaltet
ist oder nicht. Falls der Schalter ausgechaltet
ist, schreitet das Programm zu einem Schritt 608 fort,
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bei dem die einzuspritzende Brennstoffmenge in den Zähler
eingegeben wird. Falls der Leerlaufschalter 12 eingeschaltet
ist, schreitet das Programm zu einem Schritt 602 fort, bei dem ermittelt wird, ob die Maschinendrehzahl
höher als die Brennstoffabsperr-Drehzahl ist oder nicht.
Falls die Drehzahl höher ist, springt das Programm über den Schritt 608 und zu dem Schritt 1016, bei dem die
Brennstoffeinspritzung unterbrochen bzw. gesperrt wird. Falls die Drehzahl niedriger als die. Brennstoffabsperr-Drehzahl ist, schreitet das Programm zu einem Schritt 603 fort, bei dem ermittelt wird, ob die bei dem Schritt 1013 ermittelte Ausgangsimpulsbreite innerhalb einer Zeitperiode für die Brennstoffeinspritzungs-Wiederaufnahme
liegt oder nicht. Falls die Impulsbreite innerhalb der Periode liegt, schreitet das Programm zu einem Schritt bO4 l'ort., tu» i dem die Abbromisungagesehw Lnd i y.ko i t der Maschine zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Brennstoffeinspritzung bei jeder Umdrehung bestimmt wird. Wenn sich ergibt, daß die Abbremsungsgeschwindigkeit Δ,Ν gleich
Brennstoffeinspritzung unterbrochen bzw. gesperrt wird. Falls die Drehzahl niedriger als die. Brennstoffabsperr-Drehzahl ist, schreitet das Programm zu einem Schritt 603 fort, bei dem ermittelt wird, ob die bei dem Schritt 1013 ermittelte Ausgangsimpulsbreite innerhalb einer Zeitperiode für die Brennstoffeinspritzungs-Wiederaufnahme
liegt oder nicht. Falls die Impulsbreite innerhalb der Periode liegt, schreitet das Programm zu einem Schritt bO4 l'ort., tu» i dem die Abbromisungagesehw Lnd i y.ko i t der Maschine zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Brennstoffeinspritzung bei jeder Umdrehung bestimmt wird. Wenn sich ergibt, daß die Abbremsungsgeschwindigkeit Δ,Ν gleich
oder größer als die vorgewählte Abbremsungsgeschwindigkeit AN ist (ΔΝ ~"ΔΝ ), wird daraus bestimmt, daß die
C ' C
Maschine in dem lastfreien Zustand (einschließlich des Abbremsungszustande bei ausgerückter Kupplung) läuft, so
daß das Programm zu einem Schritt 605 fortschreitet, bei dem die Brennstoffeinspritzung wieder aufgenommen wird
und zugleich die Brennstoffzufuhr gesteigert wird, um ein
Abwürgen der Maschine zu verhindern. Falls Λ Ν kleiner
als A, N ist, wird dadurch bestimmt, daß die Maschine
in dem sogenannten normalen AbbremsungszusLand mit eingerückter
Kupplung läuft, so daß das Programm zu einem
Schritt 606 fortschreitet, bei dem die Brennstoffzufuhr-Verringerungssteuerung zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr ausgeführt wird, um eine Beeinträchtigung des Fahrempfindens zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr zu verhindern. Falls innerhalb
Schritt 606 fortschreitet, bei dem die Brennstoffzufuhr-Verringerungssteuerung zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr ausgeführt wird, um eine Beeinträchtigung des Fahrempfindens zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr zu verhindern. Falls innerhalb
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der vorgewählten Periode der Brennstoffzufuhr-Wiederaufnähme
die Kupplung ausgerückt bzw, ausgekuppelt wird,
wirdt das Entscheidungsergebnis bei dem Schritt 604 zu 11 /\NgiN ", so daß daher die'Brennstoffmengen-Verringerung bei der Brennstoffzufuhr-Wiederaufnähme beendet wird und die Brennstoffmengen-Steigerung bei der Brennstoff zufuhr-Wiederauf nähme vorgenommen wird, um dadurch das Abdrosseln bzw. Abwürgen der Maschine zu verhindern. Wenn das Entscheidungsergebnis bei dem Schritt 603 darin besteht, daß die Impulsbreite außerhalb der gewählten Periode der Brennstoffzufuhr-Wiederaufnahme liegt, schreitet das Programm zu einem Schritt 607 fort, bei dem ermittelt wird, ob gerade eine Brennstoffmengen-Verringerung bei der Brennstoffzufuhr-Wiederaufnahme ausgeführt wird oder nicht. Falls eine Brennstoffmengen-Verminderung ausgeführt wird, wird die Verminderung fortgesetzt. Falls keine Verminderung erfolgt, schreitet das Programm zu dem Schritt 608 fort. Die Fig. 6 zeigt derartige Steuerungsvorgänge aufgrund des zur Zeit der Brennstoffzufuhr-Wie- deraufnahme. an die Brennstoffeinspritzventile 5 angelegten Impulsbreiten-Signals. Wenn Λ. N ^ A N gilt, wird
wirdt das Entscheidungsergebnis bei dem Schritt 604 zu 11 /\NgiN ", so daß daher die'Brennstoffmengen-Verringerung bei der Brennstoffzufuhr-Wiederaufnähme beendet wird und die Brennstoffmengen-Steigerung bei der Brennstoff zufuhr-Wiederauf nähme vorgenommen wird, um dadurch das Abdrosseln bzw. Abwürgen der Maschine zu verhindern. Wenn das Entscheidungsergebnis bei dem Schritt 603 darin besteht, daß die Impulsbreite außerhalb der gewählten Periode der Brennstoffzufuhr-Wiederaufnahme liegt, schreitet das Programm zu einem Schritt 607 fort, bei dem ermittelt wird, ob gerade eine Brennstoffmengen-Verringerung bei der Brennstoffzufuhr-Wiederaufnahme ausgeführt wird oder nicht. Falls eine Brennstoffmengen-Verminderung ausgeführt wird, wird die Verminderung fortgesetzt. Falls keine Verminderung erfolgt, schreitet das Programm zu dem Schritt 608 fort. Die Fig. 6 zeigt derartige Steuerungsvorgänge aufgrund des zur Zeit der Brennstoffzufuhr-Wie- deraufnahme. an die Brennstoffeinspritzventile 5 angelegten Impulsbreiten-Signals. Wenn Λ. N ^ A N gilt, wird
η —■ c
gemäß der Darstellung in der Fig. 6(a) zugleich mit der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr ein Impuls mit einer
Impulsbreite angelegt, die größer als die durch die normale Berechnung ermittelte Impulsbreite ist (Fig.6(c))
Wenn /i N kleiner als ^ N ist, wird gemäß der Darstellung
in' der Fig. 6 (b) zugleich mit der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr ein Impuls mit einer Impulsbreite
angelegt, die kleiner als die durch die normale Berech-
nung bestimmte Impulsbreite ist (Fig.6 (c)). In beiden
Fällen werden die gesteigerten bzw. verminderten Impulsbreiten allmählich auf die ursprüngliche normale Impulsbreite
zurückgeführt, wie es in den Fig. 6(a) und 6 (b)
gezeigt iüt.
3b
3b
-16 DE 1894
En wird ein Brennstoffeinspritzsystem mit elektronischer
Steuerung angegeben, bei dem während des Abbremsens einer Maschine die Brennstoffeinspritzung unterbrochen wird;
wenn aus dem Brennstoffeinspritzungs-Unterbrechungszustand heraus wieder eine normale Brennstoffeinspritzung
aufgenommen wird, wird bei einer Maschinendrehzahl-Verringerungsgeschwindigkeit,
die kleiner als ein vorgewählter Wert ist, zuerst eine Brennstoffmenge eingespritzt,
die geringer als die Brennstoffeinspritzmenge bei dem
Normalantrieb ist, und darauffolgend die einzuspritzende
Brennstoffmenge allmählich gesteigert, während bei' einer Muachinendrehzahl-Verringerungsgeschwindigkeit, die höher
als der vorgewählte Wert ist, eine Brennstoffmenge eingespritzt wird, die größer als die Brennstoffeinspritzmenge
1^ bei dem normalen Antrieb ist.
Claims (4)
- Patentansprüche( 1J Brennstoffeinspritzsystem mit elektronischer Steuerung, gekennzeichnet durch mehrere Meßfühler (8 bis 13) einschließlich eines Maschinendrehzahlgebers (11), die zur Erfassung des Maschinenzustands eingesetzt sind, eine Recheneinrichtung (20, 100 bis 104) zum Abfragen der Erfassungs-Ausgangssignale der mehreren Fühler und zum Berechnen der einzuspritzenden Brennstoffmenge, eine Umsetzeinrichtung (108), die ein die einzuspritzende Brennstoffmenge anzeigendes Signal aus der Recheneinrichtung in ein Impulssignal mit einer Impulsbreite umsetzt, die der Zeit entspricht, während welcher der Brennstoff einzuspritzen ist, und eine Einspritzventileinrichtung (5), die zum Einspritzen des Brennstoffs in die Maschine (1) in Übereinstimmung mit dem Impulssignal öffnet, wobei die Recheneinrichtung derart betreibbar ist, daß dann, wenn die Maschinendrehzahl (N) verringert wird und höher als eine vorbestimmte Absperrdrehzahl ist, die Brennstoffeinspritzung unterbrochen wird/und dann, wenn die die Geschwindigkeit der Verringerung der Maschinendrehzahl darstellende Abbremsungsgeschwindigkeit ( ./£n) kleiner als ein vorbestimmter Wert (^JtNc) ist, bei der Wiederaufnahme der
Brennstoffzufuhr an die Einspritzventileinrichtung zuerst ein Impulssignal mit einer Breite angelegt wird, die klei-A/22Deutsche Bank (München) Klo. 51/61070Dresdner Bank (München] Klo. 3939844Postsctleck (Mundion) KIo 670-43-8CM-2- DE 1894ner als die Impulsbreite bei der normalen Antriebszeit ist, und danach die Breiten der aufeinanderfolgend angelegten Impulse allmählich bis zu der Impulsbreite bei der normalen Antriebszeit gesteigert werden, während dann, wenn die Abbremsungsgeschwindigkeit der Maschine größer als der vorbestimmte Wert ist, bei der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr an die Einspritzventileinricht.urif.', ein Impulaaignal mit einer Breite angelegt wird, die größer als die vorangehende Impulsbreite ist. - 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,' daß die Recheneinrichtung (20,100 bis 104) derart.betreibbar ist, daß dann, wenn die Abbremsungsgeschwindigkeit ( /d N) der Maschine (1) größer als der vorbestimmte Wert ( t> Nc) ist, bei der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr an die Einspritzventileinrichtung (5) zuerst ein Impulssignal mit einer Breite angelegt wird,'die größer als die Impulsbreite bei der normalen Antriebszeit ist.
- 3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Recheneinrichtung (20,100 bis 104) derart betreibbar ist, daß dann, wenn ein auf das Öffnungsausmaß eines Drosselventils (4) der Maschine (1) ansprechender Leerlaufschalter (12) eingeschaltet ist und die Maschinendrehzahl (N) höher als die vorbestimmte Absperrdrehzahl (N1) ist, die Brennstoffeinspritzung unterbrochen wird, während dann, we'nn der Leerlauf schalter eingeschaltet ist und die Maschinendrehzahl niedriger als die vorbestimmte Absperrdrehzahl ist, innerhalb einer vorgewählten Periode der3® Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr in dem Fall, daß die Abbremsungsgeschwindigkeit kleiner als eine yorbestimmte Soll-Abbremsungsgeschwindigkeit ist, bei der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr an die Einspritzventileinrichtung (b) zuerst ein Impulssignal mit einer Breite angelegt wird, die kleiner als die Impulsbreite bei der normalen-3- DE 1894Antriebszeit ist, und die Breiten der darauffolgend angelegten Impulse allmählich gesteigert werden, und in dem Fall, daß die Abbremsungsgeschwindigkeit höher als die Soll-Abbremsungsgeschwindigkeit ist, bei der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr an die Einspritzventileinrichtung ein Impulssignal mit einer Breite angelegt wird, die größer als die Impulsbreite bei der normalen Antriebszeit ist, wobei dann, wenn bei der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr eine BrennstoffzufUhrverringerung vorgenommen wird, die Brennstoffzufuhrverringerung auch nach der vorgewählten Periode der Wiederaufnahme der Brennstoffzufuhr fortgesetzt wird.
- 4. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Recheneinrichtung (20,1OO bis 104) einen Mikrocomputer aufweist.
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