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DE320221C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Essigbereitung - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Essigbereitung

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Publication number
DE320221C
DE320221C DE1913320221D DE320221DD DE320221C DE 320221 C DE320221 C DE 320221C DE 1913320221 D DE1913320221 D DE 1913320221D DE 320221D D DE320221D D DE 320221DD DE 320221 C DE320221 C DE 320221C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrels
reel
barrel
cable
automatic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1913320221D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE320221C publication Critical patent/DE320221C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12JVINEGAR; PREPARATION OR PURIFICATION THEREOF
    • C12J1/00Vinegar; Preparation or purification thereof
    • C12J1/10Apparatus

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur selbsttätigen Essigbereitung. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Essig mit Hilfe von zeitweise in Umdrehung versetzten Fässern o. dgl. Diese Vorrichtung besitzt gegenüber den bekannten drehbaren Essigbildnern folgende Vorteile: Die Bewegung der sich drehenden Fässer wird selbsttätig hervorgebracht,. und zwar zu jeder Zeit, sei es am Tage oder in der Nacht, sobald die Drehung notwendig wird. Es ist mittels der neuen Vorrichtung möglich, Fässer von großen Abmessungen zu benutzen. Die selbsttätige Benutzung - des Arbeitsgutes ist dabei stets gesichert. Die Entstehung von die Essigbildung ungünstig beeinflussenden Nebengärungen wird dadurch verhindert, daß die Temperatur der Fässer niemals 37° C überschreiten kann.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der die Erfindung Mldenden Vorrichtung dargestellt. Es zeigen Fig. i und 2 eine Seiten- und Stirnansicht der Vorrichtung mit einem absatzweise drehbaren Faß, Fig. 3 und q. eine Seitenansicht und einen Grundriß der Vorrichtung mit zwei Fässern, Fig. 5 eine Stirnansicht der elektrisch angetriebenen Haspel zur Bewegung der Fässer, Fig. 6 einen Grundriß zur Veranschaulichung der Kabelführung, Fig. 7 einen Querschnitt durch einen der seitlichen Laufringe des Fasses, Fig. 8 einen Querschnitt durch den mittleren Seilführungsring des Fasses.
  • Auf dem Umfang des Fasses A sind zu beiden Seiten in gleichem Abstand vom Boden zwei Eisenringe i angebracht, die trapezförmigen Querschnitt besitzen (Fig. 7). Diese Ringe dienen als Laufschienen und bewegen sich auf den Laufrollen 2, deren Flanschen 3 gegen die hohen Kanten q. der Laufschienen i anliegen, so daß ein Abgleiten des Fasses von den Laufrollen verhindert wird. Die Laufrollen drehen sich in Lagern 5, welche auf Blöcken D aus Holz o. dgl. angeordnet sind. Die Blöcke ruhen auf dem Grundmauerwerk C, das die Gesamtanordnung trägt. Mitten zwischen den beiden Ringen i ist auf dem Bauch des Fasses A ein dritter Metallring 6 (Fig. 8) angebracht, der mit einer Schraubennut von vier Gängen versehen ist.
  • In der Schraubennut 7 des Ringes -6 ist ein aus Metall o. dgl. bestehendes Kabel 8 aufgewickelt, das mit drei Windungen das Faß umgibt, um ein Gleiten zu verhindern. Das eine Ende des Kabels ist auf der auf der Welle to sitzenden Trommel g aufgewickelt, und zwar in einer Länge, die der Länge des auf dem Faß aufgewickelten Kabelteiles entspricht. Von der Trommel g aus geht das Kabel über eine Führungsrolle =i (Fig. 6) und ist hierauf dreimal um den Nutenring eines jeden Fasses geführt; sodann läuft es über die Leitrolle i2, die fest in dem Lagerbock B gegenüber der Haspel g befestigt ist, und kehrt zu der Trommel zurück, auf welcher es nunmehr entgegengesetzt zu den ersten Windungen aufgewickelt wird, nachem es eine Führungsrolle 13 tangential passiert hat, die gleichzeitig das Anliegen des Seils an den Fässern verhindert. Die Spannung des Kabels 8 wird geregelt mit Hilfe der Halteschraube 14 der Führungsrolle 12, Die Haspel g ist in zwei gleiche Hälften geteilt. Jede Hälfte ist genutet, und zwar die eine entgegengesetzt zu der anderen. Es liegen also zwei entgegengesetzte Schraubennuten 15, 16 auf der Haspel, in welchen sich die Enden des Kabels 8 bei der Bewegung der Fässer A ab- und aufrollen. .
  • Die Haspel g wird getrieben durch einen Elektromotor z7 mit Hilfe des Riemens 18, der über das Triebrad des Motors und über eine Riemenscheibe ig auf der Welle 2o läuft. Auf dieser Welle ist ein Getrieberad 21 aufgekeilt, das mit dem Getrieberad 22 der Welle 23 kämmt. Auf letzterer ist ferner ein zweites Getrieberad 24 aufgekeilt, das @ mit dem Rade 25 der Welle 26 in Eingriff steht; ein zweites Rad 27 dieser Welle treibt ein Zahnrad 28 und mit diesem die Haspelwelle =o an (Fig, 4 und 5). Dieses Reduktionsgetriebe kann auch durch ein anderes geeignetes Getriebe, beispielsweise ein Schraubengetriebe o. dgl., ersetzt werden.
  • Die Haspel g wird abwechselnd in der einen oder anderen Richtung mit Hilfe des Elektromotors x7 in Gang gesetzt. Das Anlassen des Motors, der hier als Drehstrommotor gedacht ist, erfolgt im geeigneten Augenblick mit Hilfe eines selbsttätigen Anlassers (Fig. 3). Auf einer Tafel D sind Sicherungen E angebracht, ferner ein Unterbrecher F, ein Relais G mit Elementen P, ein Schalter H und ein Druckknopf I für wahlweises Anlassen. Das Gestell des Reduktionsgetriebes ist mit einem Stromwender und Unterbrecher J versehen, der von dem Getriebe 29 der Haspelwelle io mit Hilfe der Triebkette 3o, die über das Zahnrad 31 des Stromwenders läuft (Fig. 3 und 5), angetrieben wird.
  • Um in jedem Augenblick die Innentemperatur des Fasses A berücksichtigen zu können, ist -ein mit Quecksilber gefülltes elektrisches Kontaktthermometer 32 an der Stirnwand des Fasses angebracht, dessen Kugel in das Innere des Fasses hineinragt und stets in Berührung mit dem Inhalt desselben ist. Dieses Thermometeristdurchzweielektrische Kontakte 33 und 34 mit zwei Metallstäben 35, 36 verbunden, welche die Rolle von Stromabnehmern spielen, wenn sich die Fässer in der Stellung nach Fig. 2 befinden. Dabei steht einer der Kontakte 34 auf dem Grad 37 des Thermometers. Jeder Stab wird getrage:i durch eine Klemme 37 bzw. 38 (Fig. x und 2), die auf der Stirnwand des Fasses A verschraubt ist. Die Stäbe 35 und 36 stehen in * Verbindung mit den Kabeln 39, 40, die zu dem selbsttätigen Schaler J, - einer elektrischen Uhr L und einer Glocke S führen.
  • Für die Fabrikation von Essig mittels sich drehender Bottiche ist es notwendig, daß erstens die Fässer A eine volle Umdrehung in der einen oder anderen Richtung, und zwar einmal oder mehrmals in 24 Stunden, ausführen, damit die dauernde Benetzung des bei der Erzeugung des Essigs benutzten Füllmateials gesichert ist, und zweitens, daß die Fässer A auch dann gedreht werden, wenn das Essiggut auf eine Temperatur von 37° C kommt, damit die Temperatur wieder unter diesen Betrag sinkt.
  • Um diese abwechselnden Umdrehungen selbsttätig in den gewünschten Zeitpunkten herbeizuführen, sind die Anordnungen in folgender Weise getroffen. .
  • Die Drehung der Fässer wird durch die drei folgenden, voneinander unabhängigen Mittel erzeugt, die auf den selbsttätigen Schalter wirken i. durch das elektrische Thermometer 32, wenn die Temperatur des Essiggutes auf 37 ° C steigt. Die Einrichtung kann natürlich auch so getroffen werden, daß je nach den klimatischen Verhältnissen das Schließen des Stromes bei Temperaturen erfolgt, die über oder unter 37' C liegen, 2. durch die elektrische Uhr L, die den Strom "in regelmäßigen Zeitabständen, bei vorliegendem Ausführungsbeispiel alle drei Stunden, schließt, 3. durch den Druckknopf I zur wahlweisen Einschaltung.
  • Wenn die Innentemperatur in einem der Fässer A 37° C erreicht, so schließt die Quecksilbersäule des Thermometers den -elektrischen Strom, der sich durch die Leitung 39, 40 zum Relais G fortpflanzt. Der Kontaktschalter überträgt- unmittelbar den Strom durch den Stromwender .J -zum Elektromotor 17, der hierdurch angelassen wird und die Haspel mittels des Zwischengetriebes in Gang setzt. Die eine der Hälften des Kabels 8 rollt sich dabei auf die Haspel g auf, während die andere Hälfte sich abrollt. Hierbei werden die Fässer A einmal um sich selbst gedreht, wodurch die Innentemperatur um 2 oder .3' fällt. Nachdem die Fässer eine volle Umdrehung ausgeführt haben, unterbricht der Stromwender J den Strom und kehrt ihn für die nächste Bewegung um. Der Elektromotor hält in diesem Augenblick an und die Fässer nehmen die Lage nach Fig. 3 ein.
  • Wenn der Zeiger der elektrischen Uhr auf eine der auf dem Zifferblatt befestigten Klemmen q.2 stößt, so überträgt sich der elektrische Strom unmittelbar auf das Relais G und den Kontaktschalter H, wodurch der Elektromotor 17 abermals angelassen wird und die Fässer in Umdrehung versetzt. Die Unterbrechung des Stromes erfolgt- hierbei ebenfalls durch den Stromwender J.Durch Niederdrücken des Druckknopfes I kann der Elektromotor 17 von Hand zu beliebiger Zeit in Gang gesetzt werden, um eine Drehung der Fässer zu bewirken.
  • Im Augenblick des Schließens des elektrischen Stromes ertönt die elektrische Glocke F. Nach einmaliger Umdrehung der Fässer erfolgt durch den Stromwender eine Umschaltung des Stromes, so daß sich die nächste Umdrehung in entgegengesetztem Sinne vollzieht.
  • Um die Vorrichtung mitten in einer Umdrehung anzuhalten, wird der Unterbrecher F geöffnet. Er unterbricht dann den Strom, der Kontaktschalter H fällt herab, und der Motor 17 hält an. Um abermals anzulassen, genügt es, den Strom zu schließen, indem der Druckknopf I . gedrückt wird. Die Vorrichtung vollendet dann die unterbrochene Umdrehung.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Vorrichtung zur selbsttätigen Essigbereitung mit Hilfe von in Umdrehung versetzten Fässern o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß eine den Umlauf der Fässer vermittels aufgewickelter Kabel veranlassende Haspelwelle (io) von einem Elektromotor (17) .angetrieben wird, der abwechselnd in entgegengesetzten Drehungsrichtungen entweder durch ein mit dem Innern der Fässer in Verbindung stehendes elektrisches Kontaktthermometer oder durch eine in bestimmten Zeitabständen elektrische Kontakte schließende Uhr, oder durch einen wahlweise zu betätigenden Druckknopf unter Zwischenschaltung eines Stromwenders in Gang gesetzt wird.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Bauche jedes Fasses ein mit Schraubennuten versehener Ring mit vier Gängen aufgelegt ist, auf dessen Nuten ein Kabel ahne Ende (8) mit drei Gängen aufgewickelt ist; dessen Enden in entgegengesetzten Richtungen auf einer mit je einer entgegengesetzten Schraubennut versehenen Haspel (9) auf der Haspelwelle (ro) aufgewickelt sind.
DE1913320221D 1912-12-02 1913-11-23 Vorrichtung zur selbsttaetigen Essigbereitung Expired DE320221C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR320221X 1912-12-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE320221C true DE320221C (de) 1920-04-15

Family

ID=8889979

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1913320221D Expired DE320221C (de) 1912-12-02 1913-11-23 Vorrichtung zur selbsttaetigen Essigbereitung

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DE (1) DE320221C (de)

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