DE3200646C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Steckverbinder für Einschübe
in Gestelle von elektrischen Anlagen gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1, und zwar insbesondere auf solche Steckverbinder, bei
denen einzelne oder alle Kontakte nicht nur bei völlig ein
gesetzten Einschüben, sondern auch bei teilweise herausgezogenen
Einschüben geschlossen erhalten bleiben.
Ein Stecker der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art ist
z.B. aus der CH-PS 5 16 238 bekannt.
Meist werden elektrische Steckverbinder an der Rückseite
von Einschüben sowie an der Rückwand eines Gestells ange
bracht, die ineinandergreifen, wenn die Einschübe ganz ein
gesetzt sind. Besonders für Schwachstromkontakte werden meist
Kontaktstifte mit U-förmigen Kontakten in Verbindung gebracht,
bei denen der Einschub im Gestell sehr genau geführt werden
muß, d.h. mit sehr geringen Toleranzen.
Insbesondere bei schwergewichtigen Einschüben besteht die
Gefahr, daß die Kontaktstifte des Einschubs nicht genau in
die Gegenkontakte hineingleiten und verbogen oder gar abge
brochen werden. Außerdem ist es bei derartigen Steckverbin
dern nicht möglich, die elektrische Kontinuität für einzelne
Schwachstromverbindungen aufrechtzuerhalten, während andere
Verbindungen, insbesondere Starkstromverbindungen, durch
partielles Herausziehen des Einschubs aus seiner Endstellung
bereits aufgetrennt werden. Schließlich besteht ein Nachteil
der an der Rückseite der Einschübe angeordneten Steckverbin
der darin, daß diese Steckverbinder für Messungen und Steue
rungen schlecht zugänglich sind.
Der in der obengenannten CH-PS beschriebene Steckverbinder
befindet sich an der Rückseite des Einschubs und besteht aus
zwei Bereichen, einem ersten Bereich zum Anschluß sogenannter
Hauptstromkreise und einem zweiten Bereich zum Anschluß sogenann
ter Steuerkreise, die alleine in einer Prüfstellung des Einschubs
noch betriebsfähig sein sollen. In diesem letztgenannten Bereich
ist der am Einschub befestigte Stecker gegen diesen verschiebbar
montiert, so daß er beim Herausziehen des Einschubs von der
Betriebsstellung in die Prüfstellung ortsfest, d.h. mit dem am
Gestell befestigten Gegenstecker gekoppelt bleibt und erst beim
weiteren Herausziehen des Einschubs vom Gegenstecker gelöst wird.
Um hierbei Fehlbedienungen zu vermeiden, kommen umfangreiche
Sperrklinken-Mechanismen zum Einsatz.
Aufgabe der Erfindung ist es gegenüber diesem Stand der Technik,
einen Steckverbinder der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Art so auszubilden, daß die in der Prüfstellung noch aktiven
Kontakte besser zugänglich werden, als dies an der Ge
stellrückseite möglich ist, und daß weiter die Gefahr eines
Drahtbruches beseitigt wird, die beim Stand der Technik im
Bereich der Verbindung zwischen den Stromkreisen des Einschubs
und dem im Einschub verschiebbar montierten Stecker besteht, wenn
der Einschub mehrfach in die Prüfstellung gebracht wird.
Diese Aufgabe wird durch den Steckverbinder mit den kennzeichnen
den Merkmalen des Anspruch 1 gelöst.
Bezüglich von Merkmalen bevorzugter Ausführungsformen der
Erfindung wird auf die Unteransprüche verwiesen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Aus
führungsbeispiels mit Hilfe der Zeichnungen näher erläutert.
Die Fig. 1A, 1B, 1C zeigen einen Einschub in einem Gestell
mit einem Steckverbinder in drei verschie
denen Stellungen.
Die Fig. 2 und 3 zeigen eine Aufsicht auf die Organe des
Steckverbinders in den Einschubstellungen
entsprechend den Fig. 1A und 1B.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch den Steckverbinder gemäß
Fig. 2 entlang der Schnittlinie IV-IV.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt entlang der Schnittlinie V-V aus
Fig. 3.
Der Steckverbinder ist insbesondere für
Gestelle 1 und Einschübe 2 gedacht, deren nicht dargestellte
elektrische Anlagen mit äußeren Stromklemmen in Verbindung
stehen sollen, wenn der Einschub ganz eingesetzt ist (Fig. 1A),
während diese Verbindungen aufgetrennt sein sollen, wenn der
Einschub weit herausgezogen ist (Fig. 1C).
In einer Zwischenstellung des Einschubs nahe der Endstellung
(Fig. 1B) können noch einzelne Stromkreise geschlossen bleiben.
Dies ist beispielsweise nützlich, um Starkstromverbindungen,
die üblicherweise an der Rückseite des Einschubs angeordnet
sind, schon aufzutrennen, während gleichzeitig Verbindungen
zu Hilfsgeräten wie z.B. zu Wartungs-, Meß- und Prüfgeräten,
über den erfindungsgemäßen Steckverbinder noch aufrechterhal
ten bleiben.
Gemäß den Fig. 1A, 1B und 1C ist der Einschub 1 in einem
Gestell 2 untergebracht und besitzt einen Steckverbinder 3
seitlich neben dem Einschub, wie auch aus Fig. 5 ersichtlich
ist. Die elektrischen Anlagen des Einschubs sind zumindest
teilweise über den Steckverbinder 3 mit dem Kabelraum des
Gestells 1 verbunden. Selbstverständlich können weitere Steck
verbinder an anderen Stellen zur Leistungsversorgung ange
ordnet sein.
In üblicher Weise ist der Einschub 1 von seiner Stirnseite
10 her zugänglich, und er wird von vorne nach hinten und umge
kehrt entlang einer Bewegungsachse F verschoben, die senk
recht auf der Vorderseite 10 steht.
Der Steckverbinder 3 enthält ein erstes Organ 30, das im
Gestell 2 befestigt ist, ein zweites Organ 31, das am Ein
schub 1 befestigt ist, und ein Gleitglied 32, das am zweiten
Organ 31 gleitend befestigt ist.
Das erste Organ 30 besteht aus einem starren Körper aus Iso
lierstoff und enthält mindestens ein elektrisch leitendes Bau
teil 300 mit einem Kontakt 301, der mit einem zusätzlichen
Kontakt 321 auf dem Gleitglied 32 zusammenwirkt (Fig. 2), sowie ein
Führungselement 307 für die Verschiebung des zweiten Organs
31, das ein dazu komplementäres Führungselement 327 besitzt.
Das leitende Bauteil 300, das am ersten Organ 30 befestigt
ist, bildet eine Verbindung zwischen dem Kontakt 301 und
einer Drahtanschlußklemme 302. Über diese Klemme kann eine
Verbindung zwischen dem elektrischen Bauteil 300 und einem
Draht des Kabelbaums des Gestells über ein Drahtführungsloch
303 hergestellt werden. Das erste Organ 30 ist seitlich im
Gestell in Höhe des ihm zugeordneten Einschubs 1 angeordnet,
wobei der Raum für dieses Organ durch Gestellstäbe 20, 21
und 22 umschlossen wird. Das Organ 30 ist auf irgendeine
brauchbare Art und Weise im Gestell 2 so befestigt, daß es
in den für den Einschub vorgesehenen Raum mindestens um eine
Breite 1 entsprechend der die Kontakte 301 des Einschubs
tragenden Einschubabmessung hineinragt.
Das Organ 30 ist am Gestellstab 20 des Gestells 2 so befestigt,
daß es zu beiden Seiten dieses Stabs vorragt. Das setzt vor
aus, daß im Gestell 2 ein zusätzlicher Raum zumindest auf
einer Einschubseite vorhanden ist, der im vorliegenden Fall
durch die Baubreite einer Strebe 23 gegeben ist, und daß
dieser Raum, der üblicherweise einen Teil des Gestellkabel
baums aufnimmt, zugänglich ist.
Das Organ 30 liegt in der Nähe dieser Strebe 23, die ihrer
seits mit der Gestellvorderseite abschließt, so daß die Ver
bindungsklemmen 302 sowie Prüfzungen 305 leicht zugänglich
sind, über die die leitenden Bauteile 300 (Fig. 2) angezapft
werden können.
Das zweite Organ 31 besteht ebenfalls aus einem starren
Körper aus Isolierstoff und besitzt eine Schiene 310 (Fig. 3),
die parallel zur Bewegungsachse F des Einschubs 1 verläuft
und auf der das Gleitglied 32 gleitet. Diese Schiene ist an
ihrem der Einschub-Stirnseite zugewandten Ende verschlossen
und besitzt zwei Vertiefungen 311 und 311′ zur Aufnahme der
Enden zweier Spiralfedern 312 und 312′.
Das andere Ende der Schiene 310 ist offen, so daß ein Teil
des Gleitglieds 32 unter Wirkung der Federn 312 und 312′ über
die Schiene nach hinten hinausragt, wobei die Bewegung des
Gleitglieds durch einen Anschlag 313 beschränkt wird.
Das zweite Organ 31 trägt außerdem mindestens ein Kontakt
stück 314, das eine oder mehrere Verbindungszungen 315 und
316 (Fig. 3) aufweist. Diese Zungen dienen einerseits der
Verbindung der in dem zugeordneten Einschub befindlichen
elektrischen Anlagen, andererseits der kurzfristigen Ver
bindung von nicht dargestellten Meß- oder Prüforganen.
Jedes Kontaktstück 314 besitzt außerdem eine längliche ebene
Zone 317 (Fig. 4), die parallel zur Bewegungsachse F des
Einschubs 1 verläuft und so ein längliches Kontaktband bil
det, dessen Länge vorzugsweise gleich dem Abstand D gewählt
wird, um den der Einschub herausziehbar sein soll, ohne daß
die Verbindungen am Steckverbinder unterbrochen werden.
Das zweite Organ 31 ist an der Seitenwand 11 des Einschubs
in der Nähe der Strebe 23 so angeordnet, daß es zu beiden
Seiten der Wand 11 übersteht (Fig. 5).
Das Gleitglied 32, das ebenfalls einen starren Körper aus
Isoliermaterial enthält, umgreift die Schiene 310 des zweiten
Organs 31 derart, daß es parallel zum ersten Organ 30
während der Verschiebung des Einschubs bewegt werden kann.
Das Gleitglied 32 wird in Abwesenheit äußerer Kräfte durch
die Federn 312 und 312′ bis an den Anschlag 313 nach hinten
verschoben (Fig. 3). Das Gleitglied 32 besitzt außerdem
mindestens ein elektrisches Verbindungselement 322, das
einerseits einen elastischen Reibkontakt 323, der sich auf
der länglichen ebenen Zone 317 des Kontakts 314 abstützt,
und andererseits einen zusätzlichen Kontakt 321 aufweist,
der hier gewölbt ist und am Gleitglied 32 senkrecht zur Be
wegungsachse F befestigt ist, derart, daß der zusätzliche
Kontakt eine Verbindung zum Kontakt 301 des Organs 30 her
stellt, wenn der Einschub weitgehend oder ganz in das Gestell
eingesetzt ist (Fig. 1A).
In dieser Stellung drücken die zusätzlichen Kontakte 321 des
Gleitglieds 32 gegen den Kontakt oder die Kontakte 301 des
ersten Organs 31, das am Gestell befestigt ist, während der
oder die Reibkontakte 323 auf entsprechende flache läng
liche Zonen 317 der Kontaktstücke 314 drücken und so eine
elektrische Verbindung von den Schaltkreisen der in dem
Einschub befindlichen Anlagen zu dem Kabelbaum des Gestells
2 über die leitenden Bauteile 300 herstellen.
Wenn der Einschub 1 teilweise herausgezogen wird bis zu
einer Stellung, die in Fig. 1B gezeigt ist, dann bleiben
solange die zusätzlichen Kontakte 321 in Verbindung mit den
entsprechenden Kontakten 301, da das Gleitglied 32 auf der
Schiene 310 aufgrund der Wirkung der Federn 312 und 312′,
während gleichzeitig die Reibkontakte auf den ebenen Zonen
317 des Kontaktstücks 314 unter Beibehaltung der entspre
chenden elektrischen Verbindungen zwischen dem Einschub und
dem Gestell gleiten.
Zieht man den Einschub 1 weiter als um eine Strecke D aus
dem Gestell heraus, dann wird das Gleitglied 32 am Anschlag
313 der Schiene 310 festgehalten, und die zusätzlichen Kon
takte 321 heben von den zugeordneten Kontakten 311 ab, wie
Fig. 1C zeigt.
Um einen zuverlässigen Kontakt zwischen dem Gleitglied und
den beiden Organen 30 und 31 herzustellen und um mechanische
Stöße am Ende der Einschubbewegung abzufangen, wurden Federn
in Form von geschlitzten Ringen 324 und 325 zwischen den zu
sätzlichen Kontakten und dem Körper des Gleitglieds ange
ordnet.
Wie insbesondere aus Fig. 5 hervorgeht, setzt sich der
Steckverbinder aus untereinander gleichen Bau
einheiten zusammen, die je eine zweipolige Verbindung sichern.
Jede Baueinheit besitzt ein Gleitglied 32 n mit zwei Reib
kontakten 323 und 323′ (Fig. 2), die je mit einem anderen
zusätzlichen Kontakt 321 und 321′ in Verbindung stehen. Diese
beiden zusätzlichen Kontakte 321 und 321′ eines gemeinsamen
Bauteils liegen nebeneinander, und die entsprechenden Reib
kontakte 323 und 323′ liegen auf der gleichen Seite des Gleit
glieds, und zwar teilweise in Längsrichtung gegeneinander ver
schoben und durch eine Isoliermembran 326 voneinander ge
trennt, die Bestandteil des Isolierkörpers des Gleitglieds
ist.
Außerdem sind die Kontaktstücke 314 und 314′, die den Reib
kontakten 323 und 323′ entsprechen, gleich aufgebaut und liegen
einander in verkehrter Lage gegenüber (Fig. 5), während die
Membran 326 des Gleitglieds zwischen diesen Kontaktstücken
hindurchbewegt wird.
Um die Baulänge des zweiten Organs 31 und des Gleitglieds 32
zu verringern, sind auch die beiden Kontaktstücke 314 und 314′
teilweise in Längsrichtung gegeneinander verschoben, so daß
sie sich in ihrem Mittelbereich (Fig. 4) überlagern, derart,
daß ihre Kontaktzungen 315 und 316 bzw. 315′ und 316′ zu bei
den Seiten der mittleren Zone angeordnet sind, was die Her
stellung von Verbindungen erleichtert.
Die Kontakte 301 und 301′ sind im gewählten Ausführungsbei
spiel als ebene Kontakte ausgebildet und besitzen Einheits
flächen, die die Seitentoleranzen bei der Führung des Ein
schubs definieren. So wird beispielsweise die Abmessung des
Kontakts 301 quer zur Bewegungsachse F des Einschubs größer
gewählt als die zulässige Seitenverschiebung des Einschubs.
In bekannter Weise sind die den ebenen Kontakten gegenüber
stehenden zusätzlichen Kontakte 321 und 321′ gewölbt; selbst
verständlich könnten auch umgekehrte Verhältnisse vorliegen.
Aus Gründen besserer Zugänglichkeit zu den Prüfzungen 305
und den Klemmen 303 sind die Teile 306 und 306′ des Organs
30, in denen diese Zungen und Klemmen 302 und 305 einerseits
und 302′ und 305′ andererseits untergebracht sind, um einen hal
ben Einheitsschritt gegeneinander verschoben und zur Bewe
gungsachse F des Einschubs schräg angeordnet, wodurch zu
sätzlich die Bauhöhe des ersten Organs 30 in Richtung dieser
Achse verringert wird.
Der Steckverbinder besteht also, wie in
Fig. 5 dargestellt, aus einem Stapel von Baueinheiten, die
je ein Gleitglied 32 n, zwei Kontaktstücke 314 n und 314′n und
zwei Leitstücke 300 n und 300′n enthalten.
Claims (8)
1. Steckverbinder für Einschübe in Gestelle von elektrischen
Anlagen, der neben einer Betriebsstellung auch eine Prüfstellung
einnehmen kann und der ein erstes Organ, das ortsfest im Gestell
befestigt ist, und ein zweites Organ aufweist, das am Einschub
fest angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß er außerdem ein
Gleitglied (32) aufweist, das auf einer Schiene (310) des zweiten
Organs gleitet und Reibkontakte (323) besitzt, die sich auf
länglichen ebenen Zonen (317) von am Einschub fest angeordneten
Kontakten (314) abstützen, und daß zusätzliche Kontakte (321) auf
dem Gleitglied angeordnet sind, die mit je einem der Reibkontakte
verbunden sind und sich auf entsprechenden ersten Kontakten
(301) des ersten Organs abstützen, wobei die Kontaktflächen
zwischen den zusätzlichen Kontakten und den ersten Kontakten
senkrecht zur Bewegungsachse des Einschubs im Gestell liegen,
während die länglichen ebenen Zonen sich parallel hierzu er
strecken.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das erste Organ (30) einen starren
Körper aus Isoliermaterial enthält, an dem mindestens ein
erster Kontakt (301) angebracht ist und der ein Führungs
element (307) für die Einschubbewegung aufweist, daß das
Gleitglied (32) ebenfalls einen starren Körper aus Isolier
material enthält, an dem mindestens ein einen zusätzlichen
Kontakt (321) sowie einen hierzu seitlich angeordneten
elastischen Reibkontakt (323) aufweisendes Verbindungselement
(322) angebracht ist, derart, daß die Kontaktfläche zwischen
den ebenen Zonen und den Reibkontakten senkrecht zur Bewe
gungsrichtung des Einschubs liegt, und daß das zweite Organ
(31) ebenfalls einen starren Körper aus Isoliermaterial mit
der Schiene (310) enthält, an dem mindestens ein Kontakt (314)
fest angebracht ist, der außer der ebenen länglichen Zone
eine Verbindungszunge (315) aufweist, wobei das zweite Organ
ebenfalls ein Führungselement (327) aufweist, das zum Führungs
element (307) des ersten Organs komplementär ist.
3. Steckverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß für je zwei elektrische Verbindungen
ein Gleitglied (32) vorgesehen ist und daß die beiden Ver
bindungselemente (322, 322′) je einen Reibkontakt (323, 323′)
enthalten, die auf derselben Seite des Gleitglieds angeordnet
sind und zwar in Längsrichtung teilweise verschoben und gegen
einander durch eine Isoliermembran (326) getrennt.
4. Steckverbinder nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Kontakte (314, 314′), die
mit den beiden Reibkontakten (323, 323′) eines Gleitglieds
(32) zusammenwirken, einander gleichen und je eine Verbin
dungszunge (315) und eine ebene längliche Zone (317) auf
weisen, deren Länge den Bewegungshub des Gleitglieds auf der
Schiene übersteigt, wobei die Kontakte (314, 314′) einander
in invertierter Stellung überlagert und in Längsrichtung
teilweise verschoben angeordnet sind.
5. Steckverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß Anschlußorgane (302, 302′), die den
beiden ersten Kontakten (301, 301′) sowie zwei zusätzlichen
Kontakten (321, 321′) eines gemeinsamen Gleitglieds zugeordnet
sind, in gleicher Weise bezüglich der Bewegungsrichtung geneigt
sowie doppelt gegeneinander verschoben sind, und zwar einer
seits in Bewegungsrichtung des Einschubs und andererseits
bezüglich der Höhe des Steckverbinders.
6. Steckverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß er aus aneinandergelegten Baueinheiten
zusammengesetzt ist, die je zwei elektrische Verbindungen her
stellen und je ein Gleitglied (32 n) für die beiden elektri
schen Verbindungen aufweisen.
7. Steckverbinder nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zusätzlichen Kontakte (321, 321′)
und die Reibkontakte (323, 323′) gegen das sie tragende Gleit
glied mit Hilfe von Federn (325, 325′, 324, 324′) abgestützt
sind.
8. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die ersten Kontakte (301, 301′) und die
zusätzlichen Kontakte (321, 321′) paarweise gewölbt bzw. eben
ausgebildet sind, wobei die die Ausdehnung der ebenen Kon
takte das zulässige seitliche Spiel zwischen dem Gestell und
dem Einschub bestimmt.
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