DE3144805C2 - Verfahren zur Messung von Relativbewegungen mittels Laserstrahlung nach dem Dopplerradarprinzip - Google Patents
Verfahren zur Messung von Relativbewegungen mittels Laserstrahlung nach dem DopplerradarprinzipInfo
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- DE3144805C2 DE3144805C2 DE19813144805 DE3144805A DE3144805C2 DE 3144805 C2 DE3144805 C2 DE 3144805C2 DE 19813144805 DE19813144805 DE 19813144805 DE 3144805 A DE3144805 A DE 3144805A DE 3144805 C2 DE3144805 C2 DE 3144805C2
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- G01S17/02—Systems using the reflection of electromagnetic waves other than radio waves
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Abstract
Beim sogenannten Heterodynverfahren zur Messung von Relativbewegungen mittels Laserstrahlung nach dem Dopplerradarprinzip werden zwei Laserstrahlen mit konstanter Frequenzdifferenz benötigt. Unter Ausnutzung der Wechselwirkung transversaler Lasermoden werden in Teilbereichen eines einzigen Lasers Laserstrahlen mit konstanter Frequenzdifferenz erzeugt und ausgekoppelt.
Description
1. Verkippen und/oder dreidimensionales Verformen der Resonatorspiegel,
2. Änderung der Resonatorlänge,
3. sämtliche Möglichkeiten der mechanischen Verformung
der Resonatorgeometrie, z. B. Querschnittsveränderungen und Durchbiegen des Plasmarohrs,
4. Verformung des aktiven Lasermediums,
5. Änderung der Resonatorsymmetric. z. B. des Reflexionsvermögens
des Plasmarohres,
so 6. Kombination dieser Maßnahmen.
f" (fs+ Vo) —
Da vzf gemessen werden kann und /Sv. bekannt ist,
kann aus (1) und (2) die Relativgeschwindigkeit bestimmt werden:
c{vZF -Av)
2 · v.
2 · v.
Je nach dem Wert der Differenz Av=*vs—vlo unter
scheidet man zwei Verfahren:
Av = 0
Av ψ 0
Av ψ 0
Darüber hinaus besitzt die Strahlung der einzelnen Teilbereiche des Modenbildes unterschiedliche optische
— vlo) + vd=Av+vd (2) Trägerfrequenzen, wobei die entsprechenden Diffe-55
renzfrequenzen durch die obengenannten Maßnahmen in weiten Bereichen einstellbar sind.
Mit Hilfe einfacher Verfahren, vgl. die Patentschrift DE-PS 3143 056, ,>Laser mit Intensitätsmodulation«
können die Differenzfrequenzen bis auf einige Hz Banclbreite Iangzeit-stabilisiert werden. Die Kurzzeitschwankungen
des Lasers wirken sich auf beide Laserstrahlen annähernd in gleicher Weise aus, so daß auch in dieser
Hinsicht das neue Verfahren den bisherigen Verfahren klar überlegen ist. Aufgrund der einfachen Stabilisier
rungsmaßnahmen mittels Regelkreisen kann die Meßgenauigkeit der Apparatur ohne wesentlichen Mehraufwand
um mehrere Größenordnungen erhöht werden.
Die Vorteile der Erfindung gegenüber den bisherigen
Die Vorteile der Erfindung gegenüber den bisherigen
Homodynverfahren
Heterodynverfahren
Heterodynverfahren
Verfahren liegen in der Tatsache, daß mit einem Bruchteil
des bislang notwendigen technischen Aufwandes eine erheblich höhere Meßgenauigkeit bei der Bestimmung
von Relativgeschwindigkeiten erreicht werden kann.
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Claims (2)
1. Verfahren zur Messung von Relativbewegungen mittels Laserstrahlung nach dem Dopplerradarprinzip,
unter Verwendung eines Laseroszillators zur Abstrahlung eines Sendesignals (ys) und Abgabe
eines Oszillatorsignals (yLo) mit konstanter Frequenzdifferenz
(Av) (=sogenanntes Heterodynverfahren), gekennzeichnet durch die Verwendung
eines Wellenleiter- oder TEA-Lasers mit Einrichtungen zur gezielten Einflußnahme auf die Parameter
des Laserresonators, wobei durch Ausnutzung der Wechselwirkung transversaler Lasermoden
in Teilbereichen des Laseroszillators Laserstrahlen mit abstimmbarer, konstanter Frequenzdifferenz
(Av) erzeugt und ausgekoppelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Frequenzdifferenz (Av) der ausgekoppelten Strahlung durch Regelkreise iangzeiisiabilisiert
wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung von
Relativbewegungen mittels Laserstrahlung nach dem Dopplerradarprinzip, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Die Anwendung von Laserstrahlung für die Messung von Relativgcschwindigkeiten ist bekannt, A. Javan,
E. A. BaIHk, W. L. Bond, J. Opt. Soc. Am, Vol. 52, No. 1,
S. 96—98 (1962). Die Messung beruht auf dem Prinzip des optischen Überlagerungsempfang. Ein Laserstrahl
(Sendestrah!) der Frequenz vs trifft auf ein bewegtes
Objekt. Dieses streut einen Bruchteil der gesendeten Intensität auf die Empfangsoptik. Entsprechend der Relativgeschwindigkeit
vr des Objekts zur Sende-/Empfangsapparatur
ist die Frequenz ve der rückgestreuten
Strahlung (Empfangssignal) um den Betrag «O»dopplerverschoben«.
Es gilt:
vn
2v„
c = Lichtgeschwindigkeit
Wird das optische Empfangssignal Ve=Vs+Vd mit
dem Strahl der Frequenz vlo eines Lokaloszillators, der vom Sendestrahl einen Frequenzabstand Av hat, auf einem
optischen Detektor überlagert, so ergibt sich ein elektrisches Signal der Zwischenfrequenz vzp:
Gegenüber dem Homodynverfahren bietet das Heterodynverfahren erhebliche Vorteile wie geringeres
Rauschen. Allerdings ist es technisch aufwendig. Entweder man verwendet zwei verschiedene Laser, die durch
umfangreiche Maßnahmen so stabilisiert werden, daß Av konstant bleibt, oder die Laserintensität eines Lasers
wird in zwei Teilstrahlen (Sendestrahl und LO-Strahl) aufgespaltet Durch geeignete resonatorexterne Modulation
(elektro-optisch oder akusto-optisch) eines Teil-Strahls erzielt man den notwendigen Frequenzversatz
Av. In der Regel sind diese Modulationsverfahren sehr aufwendig und reduzieren sie die verwertbaren Strahlungsleistungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Messung von Relativbewegungen nach dem Heterodynverfahren mit geringerem technischem Aufw?rrd zu bewerkstelligen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Messung von Relativbewegungen nach dem Heterodynverfahren mit geringerem technischem Aufw?rrd zu bewerkstelligen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren
gelöst, wie es durch den Anspruch 1 gekennzeichnet ist. Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung beruht auf der Ausnutzung der Wechselwirkung bzw. spontanen Kopplung transversaler Lasermoden,
wie sie in den Patentschriften DE-PS 31 25 544 und DE-PS 31 43 057, die »Wellenleiter- und
TEA-Laser« behandeln, beschrieben ist Basierend auf dieser Wechselwirkung transversaler Lasermoden können
durch eine gezielte Einflußnahme (z. B. Ausblenden der Teilstrahlen, Verwendung von Auskoppelspiegeln
örtlich unterschiedlicher Reflexion) aus einem einzigen Laserresonator Laserstrahlen mit geeigneten Differenzfrequenzen
für das Heterodynverfahren erhalten werden.
Wie in der Patentschrift DE-PS 31 43 057 für den Spezialfall von Wellenleiter- und TEA-Laser beschrieben, kann die Laserstrahlung durch gezielte Veränderung der Parameter des Laserresonators hinsichtlich ihrer Amplitude, Frequenz und Polarisation verändert werden. Solche Maßnahmen sind
Wie in der Patentschrift DE-PS 31 43 057 für den Spezialfall von Wellenleiter- und TEA-Laser beschrieben, kann die Laserstrahlung durch gezielte Veränderung der Parameter des Laserresonators hinsichtlich ihrer Amplitude, Frequenz und Polarisation verändert werden. Solche Maßnahmen sind
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19813144805 DE3144805C2 (de) | 1981-11-11 | 1981-11-11 | Verfahren zur Messung von Relativbewegungen mittels Laserstrahlung nach dem Dopplerradarprinzip |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19813144805 DE3144805C2 (de) | 1981-11-11 | 1981-11-11 | Verfahren zur Messung von Relativbewegungen mittels Laserstrahlung nach dem Dopplerradarprinzip |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3144805A1 DE3144805A1 (de) | 1983-05-26 |
DE3144805C2 true DE3144805C2 (de) | 1986-09-11 |
Family
ID=6146143
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19813144805 Expired DE3144805C2 (de) | 1981-11-11 | 1981-11-11 | Verfahren zur Messung von Relativbewegungen mittels Laserstrahlung nach dem Dopplerradarprinzip |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3144805C2 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3440376C2 (de) * | 1984-11-05 | 1987-05-14 | Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt eV, 5300 Bonn | Verfahren zum Bestimmen von Vorzeichen und Betrag einer Frequenzverschiebung |
Family Cites Families (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3825341A (en) * | 1971-06-11 | 1974-07-23 | Tokyo Shibaura Electric Co | Doppler radar using laser |
GB2075787B (en) * | 1980-04-09 | 1984-09-05 | Secr Defence | Measuring velocity by doppler shift of laser radiation |
DE3125544C2 (de) * | 1981-06-29 | 1984-03-08 | Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8000 München | Stabiler optischer Resonator bei Lasern |
DE3143057C2 (de) * | 1981-10-30 | 1984-01-26 | Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8000 München | Glaslaser mit Intensitätsmodulation |
DE3143056C2 (de) * | 1981-10-30 | 1984-01-26 | Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8000 München | Wellenleiterlaser mit Intensitätsmodulation |
-
1981
- 1981-11-11 DE DE19813144805 patent/DE3144805C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3144805A1 (de) | 1983-05-26 |
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