DE3141350A1 - Verfahren zum synchronisieren der tasterbewegung eines teilungs- und/oder rundlaufmessgeraetes fuer zahnraeder und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens - Google Patents
Verfahren zum synchronisieren der tasterbewegung eines teilungs- und/oder rundlaufmessgeraetes fuer zahnraeder und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrensInfo
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Description
Dr.-Ing. Willy Höfler, Fridtjof-Nansen-Straße 35,
7500 Karlsruhe 41 -
Verfahren zum Synchronisieren der Tasterbewegung eines Teilungs- und/oder Rundlaufmeßgerätes
für Zahnräder und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Synchronisieren der Tasterbewegung eines Teilungs- und/oder Rundlaufmeßgerätes
für Zahnräder, wobei zumindest ein Taster in die Zahnlücken des zu prüfenden, sich drehenden Zahnrades
einfährt und zur Teilungs- oder Rundlaufmessung
von dem Zahnrad ein Stück mitgenommen wird und nach der Messung automatisch zurückfährt und wobei die Wartezeit
des Tasters in seiner hinteren Position und das erneute Einfahren in die nächste Zahnlücke durch einen
Rechner gesteuert wird, der mit einem Zeitgeber gekoppelt ist. Außerdem betrifft die Erfindung eine Vorrichtung
zur Durchführung dieses Verfahrens.
Teilungs- und/oder Rundlaufmeßgeräte für Zahnräder sind
bezüglich des Meßvorganges inzwischen weitgehend automatisiert. So ist es durch die DE-OS 21 23 960 bekannt,
die Meßwerte einem elektronischen Auswertegerät zuzu-
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führen, das aus den Einzelmeßwerten die absoluten Teilungsfehler, Teilungssprünge und den Summenteilungsfehler
errechnet. Weiter ist es durch die DE-AS 24 12 574, von der der Hauptanspruch der vorliegenden Anmeldung ausgeht,
bekannt, ein Teilungsmeßgerät mit einem Prozeßspeicher zu versehen, der nicht nur die Fehlerauswertung
vornimmt, sondern auch die Bewegung des Tasters in Ab-. hängigkeit von der Drehbewegung des zu prüfenden Zahnrades
steuert.
Ein grundsätzlicher Nachteil dieser bekannten Geräte besteht jedoch noch darin, daß zu Beginn des Meßvorganges
durch eine Bedienungsperson von Hand die Tasterbewegung mit der Drehbewegung des zu prüfenden Zahnrades synchronisiert
werden muß, damit sichergestellt ist, daß der vorlaufende Taster in die Zahnlücke hineintaucht und
nicht gegen einen Zahn stößt. Die Synchronisierung erfolgt in der Weise, daß die Bedienungsperson in dem Augenblick,
wo sich vor dem Taster eine Zahnlücke befindet, eine Synchronisiertaste drückt und diese Synchronisiertaste
solange gedrückt bleibt, bis sich die nächste Zahnlücke vor dem Taster befindet. Dieser manuelle Abstimmvorgang
erfordert vor allem bei relativ kleinen Zahnlücken oder bei Zahnrädern, die auf relativ schnelllaufenden
Drehtischen gelagert sind, ein gutes Augenmaß und Reaktionsvermögen.
Dasselbe gilt auch für alle anderen bekannten Tellungs- und/oder Rundlaufmeßgeräte (beispielsweise DE-PS 1 423 570),
soweit sie für Zahnräder mit unterschiedlichen Abmessungen verwendet werden.
Hiervon ausgehend, liegt die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, das eingangs beschriebene Verfahren
hinsichtlich der manuellen Synchronisation zu vereinfachen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung soll
außerdem die Möglichkeit gegeben werden, DrehzahlSchwankungen an dem zu prüfenden Zahnrad automatisch auszu·»
gleichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
während der Mitnahme des Tasters durch das sich drehende Zahnrad entweder die Zeitspanne gemessen wird,
während der der Taster eine vorgegebene Wegstrecke mitgenommen wird oder die Wegstrecke gemessen wird, die
der Taster während einer vorgegebenen Zeitspanne zurücklegt und daß der Rechner hieraus und aus den eingegebenen
Zahnraddaten die zu einem vorgegebenen Drehweg des Zahnrades gehörende Wartezeit des Tasters errechnet.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die bisher
notwendige manuelle Synchronisation dadurch wesentlich vereinfacht werden kann, daß man die Drehgeschwindigkeit
des Zahnrades mißt und aus der Drehgeschwindigkeit aufgrund der bekannten Verzahnungsdaten die Wartezeit
des Tasters in seiner rückwärtigen Position berechnet.
Selbstverständlich braucht die Geschwindigkeit nicht explizit errechnet zu werden, vielmehr genügt
eine Weg/Zeit-Zuordnung, aus der dann die zu dem vorgegebenen
Drehweg gehörende Wartezeit zu errechnen ist.
Wird dieser Vorgang in Jeder Zahnlücke durchgeführt, so ergibt sich zugleich auch eine automatische Berücksichtigung
eventueller DrehzahlSchwankungen des zu
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prüfenden Zahnrades, wie sie vor allem bei einfacheren Tischantrieben zu befürchten ist, wo mit Drehzahländerungen
von + 10 % bis -15 %, entsprechend den zulässigen
Netzspannungsschwankungen gerechnet werden muß.
Die Erfindung bietet den Vorteil, daß lediglich noch das Startkommando gegeben werden muß, wenn sich eine Zahnlücke
vor dem Taster befindet. Die Wartezeitbestimmung und die Synchronisation erfolgen hingegen automatisch,
unabhängig davon, wie schnell sich das zu prüfende Zahnrad dreht und unabhängig von eventuellen Drehgeschwindigkeit
sänderungen.
Zudem ergibt sich bei der Teilungsmessung in zahlreichen Anwendungsfällen die Möglichkeit, auch auf das manuelle
Auslösen der ersten Einfahrbewegung der Taster zu verzichten und stattdessen die Taster bei ruhendem
Zahnrad direkt in den entsprechenden Zahnlücken zu positionieren, dann nämlich, wenn der Drehweg des Zahnrades
von der Einsehaltstellung bis zur Anlage der zu
prüfenden Flanke am Taster so groß ist, daß das Zahnrad nahezu seine Endgeschwindigkeit erreicht. Es kann dann
zu einem beliebigen Zeitpunkt der Drehantrieb des Zahnrades eingeschaltet werden, worauf sich automatisch die
richtige Synchronisation, wie oben beschrieben, ergibt.
In der Praxis hat es sich als günstig erwiesen, daß die Weg- oder Zeitmessung an dem vom Zahnrad mitgenommenen
Taster erst nach einer passiven Mitnahmestrecke des Tasters erfolgt. Denn der zu Beginn der Tastermitnahme
stattfindende Aufprall des Tasters an der Flanke des Zahnrades kann zu Schwingungen führen, die die Genauigkeit
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der Weg- oder Zeitmessung beeinträchtigen. Führt man
die Messung hingegen erst nach einer gewissen Beruhigungsstrecke durch, so sind diese Schwingungen abgeklungen,
Da man bei der Teilungsmessung ohnehin einen Taster verwendet, der nach einer vorgegebenen Auslenkbewegung die
Teilungsmessung auslöst, empfiehlt es sich auch,, für die
Messung der Drehgeschwindigkeit des Zahnrades eine bestimmte Wegstrecke vorzugeben und die Zeitspanne zu messen, während der der Taster diese vorgegebene Wegstrecke
mitgenommen wird, entsprechend der ersten Alternative im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches. Die vorgegebene Wegstrecke beträgt zweckmäßigerweise-* 1 mm.
Hat das zu prüfende Zahnrad sehr tiefe Lücken oder ist es auf einem sehr schnellen Drehtisch aufgespannt, so
können die Einfahr- und Ausfahrzeiten des Tasters ins Gewicht fallen. Es empfiehlt sich dann, daß der Rechner
die Wartezeit um die Ein- und Ausfahrzeit des Tasters verkürzt. Diese beiden Zeiten sind Gerätekonstanten und
somit bekannt. Sie können also vom Rechner bei der Wartezeiterrechnung mitberücksichtigt werden.
Als Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens bieten sich verschiedene schaltungstechnische Realisierungsmöglichkeiten. Wird ein mechanisch vorgespannter
Taster verwendet, der ein seiner Auslenkung proportionales Signal erzeugt und bei einer vorgegebenen Auslenkung
die Teilungs- oder Rundlaufmessung auslöst, ist
es besonders günstig, daß bei einer vorgegebenen geringeren Auslenkung dieses Tasters ein Zähler eingeschaltet und bei einer vorgegebenen stärkeren Auslenkung ge-
stoppt wird, daß dieser Zähler an einen. Rechner angeschlossen
ist, dem die Teilung des zu prüfenden Zahnrades und der während der Wartezeit erwünschte Drehweg
des Zahnrades eingegeben sind und daß dieser Rechner an einen Komparator angeschlossen ist, der die errechnete
Wartezeit mit der Zeitangabe eines bei Tasterrücklauf gestarteten Zählers vergleicht und bei Gleichstand den
Vorlauf des Tasters auslöst.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
anhand der Zeichnung; diese zeigt ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Teilungsmeßgerätes.
Die Zeichnung zeigt schematisch die beiden Taster 1 und 2, die in an sich bekannter Weise auf einem nicht
dargestellten Schlitten angeordnet sind, der motorisch vorwärts und rückwärts bewegt wird, so daß sich die Taster
1 und 2 in die Zahnlücken des Zahnrades 3 hinein- bzw. aus ihnen herausbewegen. Die Taster sind in der üblichen
Weise als verschwenkbare Signalgeber ausgebildet
und erzeugen ein zur Auslenkung proportionales Signal, so daß bei ihrer Anlage an den zu messenden Zahnflanken
deren Abstand, also das Teilungsmaß, angezeigt wird.
Im allgemeinen erfolgt die Teilungsmessung derart, daß die beiden Taster 1 und 2 von dem sich drehenden Zahnrad
ein Stück mitgenommen werden, wobei die Auslenkung des einen Tasters, im Ausführungsbeispiel des Tasters 1,
zur Auslösung der Teilungsmessung verwendet wird. Der
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-3-
Taster 1 ist hierzu mechanisch vorgespannt und liefert zu Beginn seiner Auslenkbewegung eine negative Vorspannung, die mit zunehmender Auslenkung gegen null geht und
sodann zunehmende positive Werte annimmt. Im Nulldurchgang löst der induktive Meßwegaufnehmer 1a des Tasters
die Teilungsmessung aus, d. h., es wird das in diesen
Augenblick angezeigte Signal des Meßwegaufnehmers 2a des Tasters 2 festgehalten und in an sich bekannter Weise
weiterverarbeitet und ausgedruckt.
Damit die Vor- und Rückwärtsbewegung der Taster 1 und 2
auf die Drehgeschwindigkeit des Zahnrades 3 abgestimmt ist, ist der Meßwegaufnehmer 1a über einen an sich bekannten Verstärker-Demodulator 4 und über einen Drei=·
fachkomparator 5 an einen Zähler Z 1 angeschlossenο Der
Zähler Z 1 ist seinerseits mit einem Zeitgeber 6 in
Form eines 10-KHz-Oszillators verbunden. Der Zählerausgang
liegt an einem Rechner 7, der seinerseits über einen Zweifachkomparator 8 auf die Motorsteuerung 9 für
den Vor- und Rücklauf des die Taster 1 und 2 tragenden Schlittens einwirkt.
Der Synchronisiervorgang läuft nun wie folgt ab? Befindet sieh vor den beiden auf das Teilungsmaß ©ingestellten Tastern 1 und 2 Jeweils eine Zahnlücke des Zahnrades
3, so wird von der Bedienungsperson das Startsignal gegeben, worauf die beiden Taster in ihr© entsprechenden Zahnlücken einfahren. Je nachdem, wie schnell
das Zahnrad 3 rotiert, gelangen die beiden Taster nach wenigen Sekunden in Anlage mit den zu messenden Flanken
3a bzw. 3b und werden von diesen in Urafangsrichtung
des Zahnrades mitgenommen. Dabei ändert sich die in den Meßwegaufnehmern 1a und 2a erzeugte Spannung wegproportional.
Der als Nullschalter ausgebildete Meßwegaufnehmer 1a möge beispielsweise um 0,4 mm vorgespannt
sein und hierbei eine negative Spannung von -4 V liefern. Nachdem der Taster durch das Zahnrad 3 um einen Weg
von beispielsweise 0,2 mm mitgenommen worden ist, so daß die im Meßwegaufnehmer 1a erzeugte Spannung -2 V
beträgt, wird über den Komparator 5 der Zähler Z 1 und ein ggf. vorhandener weiterer Zähler Z 2 auf null gestellt.
Befindet sich der Taster nach weiterer Mitnahme noch 0,1 mm vor seinem Nulldurchgang, so wird der Zähler
Z 1 freigegeben und beginnt, die vom Oszillator 6 eingespeisten Impulse zu zählen.
Beim Nulldurchgang des Tasters 1 wird die im Zähler Z 1
gemessene Impulszahl in den Rechner 7 eingegeben. Der Rechner 7 ermittelt aus der von der Zahnflanke zurückgelegten
Wegstrecke von 0,1 mm und der hierfür benötigten Zeit, ausgedrückt in der Impulszahl I, diejenige Zeitspanne
(ebenfalls ausgedrückt als Impulszahl), die verstreichen muß, ehe sich das nächste Lückenpaar von
den beiden Tastern 1 und 2 befindet. Setzt man die Wartezeit mit 60 % des Teilungsmaßes an, so beträgt der
in dieser Zeit von den Zahnflanken zurückzulegende Weg 0,6 7C M/cos/3 , wobei M der Modul des zu prüfenden
Zahnrades und der Winkel β der Zahnschrägungswinkel ist.
Setzt man wie im Ausführungsbeispiel die zur Zeitmessung herangezogene Wegstrecke zu 0,1 mm an und bezeichnet
man die vom Zähler Z 1 hierbei gemessene Impulszahl mit I1, so ergibt sich für die Wartezeit eine
Impulszahl von
I2 » I1 0,67EM /0,1 cos/3
bzw.
I2 - I1 67CM / cos/3.
Damit steht die unter Berücksichtigung der Drehgeschwin digkeit des Zahnrades 3 und der Zahnraddaten ermittelt©
Wartezeit fest.
Zugleich wird beim Nulldurchgang des Tastars 1 die
Teilungsmessung in der bisher bekannten Weise ausgelöst und das dem Teilungsmaß entsprechende Signal der gegen»
einander geschalteten Meßwegaufnehmer 1a und 2a in dem Speicher 10 gespeichert.
Außerdem wird beim Nulldurchgang des Tasters 1 in
bisher üblichen Welse automatisch der Rücklauf des die beiden Taster 1 und 2 tragenden Schlittens ausgelöst«
Um nun die tatsächliche Wartezelt der Taster in ihrer
zurückgezogenen Stellung an die vom Rechner 7 vorgegebene Wartezeit anzugleichen, ist ein weiterer Zähler Z
vorgesehen. Dieser Zähler Z 2 ist ebenfalls an den als Zeitgeber fungierenden Oszillator 6 angeschlossen. Er
wird entweder beim Nulldurchgang des Tasters 1 oder erst
dann, wenn der Taster 1 seine zurückgezogene Position erreicht hat, gestartet. Sein Ausgang ist an den Komparator
8 angeschlossen.
Wenn nun der Zähler Z 2 die vom Rechner 7 errechnete Impulszahl I2 erreicht hat, ist die Wartezeit beendet
und der Komparator 8 löst Über die Motorsteuerung 9 das Vorfahren der Taster in das nächste Lückenpaar aus
und der Vorgang wiederholt sich.
Selbstverständlich kann anstelle der separaten Zähler Z und Z 2 auch ein einziger Zähler verwendet werden, der
entweder durchzählt oder aber, sofern die Zählung der Wartezeit erst in der zurückgezogenen Tasterstellung beginnt, vorher auf null gestellt wird.
Das beschriebene Gerät erlaubt es also, ohne zusätzliche Fühler od. dgl. eine automatische Synchronisation
der Schlittenbewegung an die Drehgeschwindigkeit des zu prüfenden Zahnrades herbeizuführen. Die Bedienungsperson braucht lediglich noch beim Einschalten zu beachten, daß sich zum Einschaltzeitpunkt ein Lückenpaar
vor den beiden Tastern befindet. Selbst diese Maßnahme kann aber entfallen, wenn die beiden Taster bei ruhendem
Zahnrad unmittelbar in ihrem LUckenpaar positioniert
werden und das Anfahren des Zahnrades so schnell erfolgt, daß bei der Flankenanlage an den Tastern nahezu
die Endgeschwindigkeit erreicht ist.
Soll anstelle der Teilung lediglich eine Rundlaufmessung durchgeführt werden, so entfällt der Taster 2 und
anstelle des Tasters 1 wird ein Geber verwendet, dessen kugelförmiges Ende beidseitig an den Flanken anliegt und
der einen radialen Eintauch-Tiefenmesser aufweist. Die Synchronisation erfolgt in gleicher Weise wie bei dem
beschriebenen Teilungsmeßgerät.
Claims (5)
- Dr.-Ing. Willy Höfler, Fridtjof-Nansen-Straße 35, 7500 Karlsruhe 41PatentansprücheTi) Verfahren zum Synchronisieren der Tasterbewegung "eines Teilungs- und/oder Rundlaufmeßgerätes für Zahnräder, wobei zumindest ein Taster in die Zahnlücken des zu prüfenden, sich drehenden Zahnrades einfährt und sur Teilungs- oder Rundlaufraessung von dem Zahnrad ein Stück mitgenommen wird und nach der Messung automatisch zurückfährt und wobei die Wartezeit des Tasters in seiner hinteren Position und das erneute Einfahren in die nächste Zahnlücke durch einen Rechner gesteuert wird, der mit einem Zeitgeber gekoppelt ist,
dadurch gekennzeichnet,daß während der Mitnahme des Tasters durch das sich drehende Zahnrad entweder die Zeitspanne gemessen wird, während der der Taster eine vorgegebene Wegstrecke mitgenommen wird oder die Wegstrecke gemessen wird, die der Taster während einer vorgegebenen Zeitspanne zurücklegt und daß der Rechner hieraus und aus den eingegebenen Zahnraddaten die zu einem vorgegebenen Drehweg des Zahnrades gehörende Wartezeit des Tasters errechnet. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Weg- oder Zeitmessung an dem vom Zahnrad mitge-nommenen Taster erst nach einer passiven Mitnahmestrecke des Tasters erfolgt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Zeitmessung vorgegebene Wegstrecke £ 1 mm beträgt.
- 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechner die Wartezeit um die Ein- und Ausfahrzeit des Tasters verkürzt.
- 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der mechanisch vorgespannte Taster ein seiner Auslenkung proportionales Signal erzeugt und bei einer vorgegebenen Auslenkung die Teilungs- oder Rundlaufmessung auslöst, dadurch gekennzeichnet,daß bei einer vorgegebenen geringen Auslenkung des Tasters (1) ein Zähler (Z 1) eingeschaltet und bei einer vorgegebenen stärkeren Auslenkung gestoppt wird, daß dieser Zähler an einen Rechner (7) angeschlossen ist, dem die Teilung des zu prüfenden Zahnrades (3) und der während der Wartezeit erwünschte Drehweg des Zahnrades eingegeben sind und daß dieser Rechner an einen Komparator (8) angeschlossen ist, der die errechnete Wartezeit mit der Zeitangabe eines beim Tasterrücklauf gestarteten Zählers (Z 2) vergleicht und bei Gleichstand den Vorlauf des Tasters (1) auslöst.
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