DE3139582C2 - Brandmeldeeinrichtung - Google Patents
BrandmeldeeinrichtungInfo
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Abstract
Eine Brandmeldeeinrichtung für einen Lagerraum, insbesondere ein Silo (12), umfaßt Meldeeinheiten (M) mit jeweils einem Ionisations-Branddetektor (D), einem Ventilator (V1) und einem sich nach unten erstreckenden mit Einlaßöffnungen (29) versehenen Einlaßabschnitt (19). Die Ventilatoren (V1) der Meldeeinheiten fördern zur Überwachung des Inneren des Lagerraumes (12) Luft aus diesem hinaus und durch die Ionisations-Branddetektoren (D) hindurch. Während des Betriebes eines dem Lagerraum zugeordneten, pneumatischen Förderers (16) werden dagegen die Ventilatoren (V1) der Meldeeinheiten (M) zur Verhinderung einer Verstaubung von deren Ionisations-Branddetektoren (D) in umgekehrter Richtung betrieben, und durch einen starken, zusätzlichen Ventilator (V2; V3) wird Luft in der umgekehrten Richtung in das Innere des Lagerraumes eingeblasen.
Description
ίο Die Erfindung betrifft eine Brandmeldeeinrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In Lagerräumen, in denen flugfähige und insbesondere
organische Materialien wie beispielsweise Sägemehl, Heu oder Getreide gelagert werden, entwickelt sich
während der Einlagerung dieses Schüttgutes Staub. Man ging daher deshalb davon aus, daß eine Brandmeldeeinrichtung
für einen solchen Lagerraum Melder aufweisen müsse, die gegen Staub unempfindlich sind, wozu
im wesentlichen nur Temperaturmelder in Frage kommen. Diese arbeiten jedoch gegenüber dem Ausbruch
eines Brandes stark verzögert
Aus der DE-AS 28 46 310 ist eine Brandmeldeeinrichtung für einen Raum großer Höhe, insbesondere eine
Lager- oder Fabrikhalle, bekannt, bei der eine Anzahl von an oder oberhalb^Jer Decke des Raumes jeweils in
einem Strömungskanal angeordneter Ionisations-Brandmelder sowie je ein in jeden Strömungskanal eingeschalteter
Ventilator vorgesehen sind Der Ventilator erzeugt hierbei ständig eine Luftströmung aus dem
Raum hinaus durch den jeweiligen Strömungskanal und den jeweiligen Ionisations-Brandmelder hindurch. Bei
jedem Strömungskanal erstreckt sich ein Einlaßabschnitt von dem Ionisations-Brandmelder durch zumindest
die Hälfte der Höhe des Raumes hindurch nach unten und weist eine Anzahl von über seine Länge verteilten
und gegenüber seinem Innenquerschnitt engeren Einlaßöffnungen auf. Eine derartige Br^ndmeldeeinrichtung
ermöglicht eine besonders frühzeitige Brandmeldung, da bereits vor Brandausbruch die durch Überhitzung
von Materialien entstehenden Schwebestoffe oder jedenfalls bereits bei einem Schwelbrand die dann entstehenden
Rauchpartikel von dem Ionisations-Brandmelder erfaßt und gemeldet werden können.
Ionisations-Brandmelder sind jedoch gegen Staub sehr empfindlich, da hierdurch der erforderliche hohe Isolationswiderstand ihrer Meßkammer herabgesetzt wird, wodurch es zu Fehlalarmen kommen kann, und weiter muß ein Zusetzen der Strömungskanäle und insbesondere der Einlaßabschnitte im Interesse einer unges'örten Funktion verhindert werden. Daher ist die bekannte Brandmeldeeinrichtung nicht zum Einsatz in Lagerräumen geeignet, die zur Lagerung von flugfähigen und insbesondere organischen Schüttgütern dienen, da solche Schüttgüter stets zumindest kleine Partikel und im allgemeinen Staubpartikel enthalten, die beim pneumatischen Fördern in den Lagerraum aufgewirbelt werden.
Ionisations-Brandmelder sind jedoch gegen Staub sehr empfindlich, da hierdurch der erforderliche hohe Isolationswiderstand ihrer Meßkammer herabgesetzt wird, wodurch es zu Fehlalarmen kommen kann, und weiter muß ein Zusetzen der Strömungskanäle und insbesondere der Einlaßabschnitte im Interesse einer unges'örten Funktion verhindert werden. Daher ist die bekannte Brandmeldeeinrichtung nicht zum Einsatz in Lagerräumen geeignet, die zur Lagerung von flugfähigen und insbesondere organischen Schüttgütern dienen, da solche Schüttgüter stets zumindest kleine Partikel und im allgemeinen Staubpartikel enthalten, die beim pneumatischen Fördern in den Lagerraum aufgewirbelt werden.
Um eine Verstaubung von Ionisations-Brandmeldern zu vermeiden, ist es auch bekannt, diesen Filter vorzuschalten,
ähnlich wie dies aus der DE-OS 21 36 968 für eine allerdings Kohlenmonoxid-Detektoren als Melder
aufweisende Brandmeldeeinrichtung bekannt ist. Bei der Überwachung von Lagerräumen für staubendes
Schüttgut würden sich allerdings solche Filter sehr schnell zusetzen, so daß dann eine sichere Brandmeldung
nicht mehr gewährleistet wäre, und um ein solches Zusetzen zu vermeiden, ist jedenfalls ein hoher Bedienungsaufwand
für die regelmäßige Entstaubung der FiI-
ter erforderlich.
Aus der DE-AS 10 61 627 ist eine insbesondere für Schiffe und auch deren Laderäume bestimmte Brandmeldeeinrichtung
bekannt, bei der ein über Verzweigungen zu allen Schiffsräumen geführter Strömungskanal
vorgesehen ist, der zu einem zentralen Brandmelder führt und in den ein Ventilator eingeschaltet ist, der Luft
aus den Schiffsräumen durch den Strömungskanal und den Brandi.ielder hindurch fördert. Wird mittels des
Brandmelders ein Brand entdeckt, so wird der Brandmelder
mittels Ventilen vom Strömungskanal isoliert, una der Strömungskanal wird stattdessen an eine
Löschmittelquelle angeschlossen, um nun unter Umkehr der Strömungsrichtung im Strömungskanal durch diesen
hindurch den Schiffsräumen das Löschmittel zuzuführen. Eine Verstaubung des Brandmelders dieser bekannten
Brandmeldeeinrichtung wird durch die genannte Maßnahme nicht verhindert
Aus der US-PS 31 54 773 ist ferner eine Brandmeldeeinrichtung
bekannt, bei welcher eine Verschmutzung des in dem Strömungskanai angeordneten Brandmeiders
durch einen Filter verhindert wird, um den Filter wieder zu reinigen, kann in bestimmten Zeitabständen
die Luftströmung in dem Strömungskanal umgedreht werden. Eine vollständige Reinigung der Filter kann dadurch
aber nicht erreicht werden, so daß diese nach und nach sich doch zusetzen und ausgewechselt oder entstaubt
werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brandmeldeeinrichtung der bekannten Art anzugeben,
die einerseits eine sehr schnelle Meldung eines Brandes ermöglicht und andererseits äußerst geringe Wartungserfordernisse hat
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst
Bei der Brandmeldeeinrichtung gemäß der Erfindung wird ein zu sehr frühzeitiger Erfassung von Bränden
geeigneter fonisations-Brandmelder verwendet, der in
einem Strömungskanal angeordnet ist, durch den mittels des Ventilators aus dem Lagerraum entnommene Luft
geführt wird. Dadurch jedoch, daß während des Betriebes des Gebläses und der dabei erfolgenden Förderung
von Schüttgut die Strömungsrichtung im Strömungskanal und damit auch in dem darin liegenden lonisations-Brandmeider
umgekehrt wird, wird vermieden, daß bei der Förderung des Schüttgutes aufgewirbelte Partikel
und insbesondere Staub in den Strömungskanal und insbesondere in den Icnisations-Brandmelder eindringen
können. Im Gegenteil kann durch die Strömungsumkehr jeweils eine Reinigung von zuvor eingedrungenem
Staub erzielt werden.
Überraschenderweise ist die durch die Strömungsumkehr erzielte (^empfindlichkeit gegen eine Verstaubung
und die damit verbundene praktische Warfjngsfreiheit besonders ausgeprägt dann, wenn sich ein Einlaßabschnitt
des Strömungskanals von dem Ionisations-Brandmelder durch zumindest die Hüifte der Höhe des
Lagerraumes hindurch nach unten erstreckt und eine Anzahl von über seine Länge verteilten und gegenüber
seinem Innenquerschnitt engeren Einlaßöffnungen aufweist, obwohl hierbei die Einlaßöffnungen bei aufgefülltem
Lagerraum innerhalb des Schüttgutes liegen, so daß eine Verstopfung der Einlaßöffnungen und ein Einsaugen
von Staub und eine damit verbundene Verschmutzung des lonisatior.s-Brandmelders befürchtet werden
könnte. Tatsächlich hut sich gezeigt, daß durch Einblasen von Frischluft in das Schüttgut durch die Einlaßöffnungen
hindurch um letztere herum Hohlräume im Schüttgut gebildet werden, und daß das um diese Hohlräume
herum liegende Schüttgut weitgehend von Staub frei ist, so daß sich bei einem anschließenden Betrieb mit
Absaugung von Luft aus dem Lagerraum keine Verstopfungen der Einlaßöffnungen und eine nur vernachlässigbar
geringe Verstaubung des lonisations-Brandmelders ergeben.
Soweit sich trotz der jeweils während der Einschaltung des Gebläses erfolgenden Strömungsumkehr noch eine Verstaubung des Ionisations-Brandmelders ergibt, wird diese weitgehend dadurch wieder aufgehoben, daß während der Strömungsumkehr der Staub in den Lagerraum zurückgeblasen wird, der Ionisations-Brandmelder also wieder gereinigt wird.
Soweit sich trotz der jeweils während der Einschaltung des Gebläses erfolgenden Strömungsumkehr noch eine Verstaubung des Ionisations-Brandmelders ergibt, wird diese weitgehend dadurch wieder aufgehoben, daß während der Strömungsumkehr der Staub in den Lagerraum zurückgeblasen wird, der Ionisations-Brandmelder also wieder gereinigt wird.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert, in denen Ausführungsbeispieie
dargestellt sind. Es zeigt
F i g. ί einen schematischen Schnitt durch ein Gebäude mit einem Lagerraum und einer Brandmeldeeinrichtung
gemäß der Erfindung;
F i g. 2 bei gleichartiger Darstellung dasselbe Gebäude oit einer weiteren Ausführungsmöglichkeit der Brandmeldeeinrichtung;
F i g. 2 bei gleichartiger Darstellung dasselbe Gebäude oit einer weiteren Ausführungsmöglichkeit der Brandmeldeeinrichtung;
F i g. 3 den Aufbau von Meldeeinheiten mit den Ionisationsbrandmeldern.
In F i g. 1 ist ein Gebäude dargestellt, das aus einer Werkhalle 10 und einem Silo 12 besteht In der Werkhalle 10 werden an einer Holzbearbeitungsmaschine 14 Holzspäne abgesaugt. Hierzu ist ein pneumatischer Förderer 16 vorgesehen. Er umfaßt ein Gebläse 18, das von einem elektrischen Motor 20 antreibbar ist, einen unter dem Dach 22 des Silos 12 angeordneten Zyklon 24 sowie einen von der Maschine 14 zum Gebläse 18 führenden Förderleitungsabschnitt 26 und ein vom Gebläse 18 zum Zyklon 24 führenden Förderleitungsabschnil,- 28. Der Zyklon 24 ist oberhalb einer Zwischendecke 30 des Silos mit in der Zwischendecke 30 liegender Gutauslaßöffiiung 32 angeordnet. Die oben liegende Windauslaßöffnung 34 des Zyklons 24 liegt benachbart zu im Dach 22 gebildeten Auslaßöffnungen 36. In der Maschine 14 abgesaugte Holzspäne gelangen so durch den Förderieitungsabschnitt 26, das Gebläse 18 und den Förderleitungsabschnitt 28 zum Zyklon 24, wo eine weitgehende Trennung zwischen den aus der Gutauslaßöffnung 32 nach unten herausfallenden Holzspänen und dem vom Gebläse 18 erzeugten, aus der Windauslaßöffnung 34 nach oben hinausströmenden Wind erfolgt
In F i g. 1 ist ein Gebäude dargestellt, das aus einer Werkhalle 10 und einem Silo 12 besteht In der Werkhalle 10 werden an einer Holzbearbeitungsmaschine 14 Holzspäne abgesaugt. Hierzu ist ein pneumatischer Förderer 16 vorgesehen. Er umfaßt ein Gebläse 18, das von einem elektrischen Motor 20 antreibbar ist, einen unter dem Dach 22 des Silos 12 angeordneten Zyklon 24 sowie einen von der Maschine 14 zum Gebläse 18 führenden Förderleitungsabschnitt 26 und ein vom Gebläse 18 zum Zyklon 24 führenden Förderleitungsabschnil,- 28. Der Zyklon 24 ist oberhalb einer Zwischendecke 30 des Silos mit in der Zwischendecke 30 liegender Gutauslaßöffiiung 32 angeordnet. Die oben liegende Windauslaßöffnung 34 des Zyklons 24 liegt benachbart zu im Dach 22 gebildeten Auslaßöffnungen 36. In der Maschine 14 abgesaugte Holzspäne gelangen so durch den Förderieitungsabschnitt 26, das Gebläse 18 und den Förderleitungsabschnitt 28 zum Zyklon 24, wo eine weitgehende Trennung zwischen den aus der Gutauslaßöffnung 32 nach unten herausfallenden Holzspänen und dem vom Gebläse 18 erzeugten, aus der Windauslaßöffnung 34 nach oben hinausströmenden Wind erfolgt
Zur Überwachung des Inneren des Silos 12 auf Brände ist eine Brandmeldseinrichtung vorgesehen, die MeI-dc.:ir.heiten
Mund eine Zentrale Zumfaßt. Die Meldeeinheiten
M sind oberhalb des Zwischenbodens 30 in einem nach obui von einem weiteren Peden 38 begrenzten,
gemeinsamen Strömungskanal 40 angeordnet, der sich diagonal durch das Silo 12 hindurch und um das
untere Ende des Zyklons 24 herum erstreckt und der an seinem einen Ende eine in der Außenwand 42 des Silos
liegende Öffnung 44 zur Umgebungsluft hat. An dieser Öffnung 44 ist ein einen Elektromotor 46 umfassender
Ventilator V2 vorgesehen, der bei Speisung des Motors 46 Luft durch die Öffnung 44 in den gemeinsamen Strömungskanal
40 hinein fördert.
Bevor auf weitere Einzelheiten der F i g. 1 eingegangen wird, sei zunächst der Aufbau der Meldeeiiiheilen
Manhand von F i g. 3 näher betrachtet.
Die Meldeeinheit Mumfaßt ein Gehäuse 37, in dessen
Die Meldeeinheit Mumfaßt ein Gehäuse 37, in dessen
Innerem ein lonisations-Brandmelder D und ein Ventilator
Vl angeordnet sind. Beim Ventilator Vl handelt es sich um einen Miniatur-Ventilator von geringerer
Leistung. Er umfaßt ein stehend angeordnetes, zylindrisches Gehäuse 39, in dem ein von der angesaugten Luft
umströmter. in F i g. 3 nicht näher dargestellter Motor
und ein von diesem angetriebenes Lüfterrad liegen. Der Ventilator Vl ist mit einem die Zwischendecke 30 und
das Gehäuse 37 durchsetzenden, sich vom Ventilator Vl nach unten erstreckenden Einlaßabschnitt 19 in der
Weise verbunden, daß die jeweiligen Achsen miteinander fluchten. Der Einlaßabschnitt 19 ist von einem biegsamen
Kunststoff-Mantelrohr 27 gebildet, das überwiegend aus Kunststoff besteht, jedoch durch einen aus
anderem Material bestehenden, biegsamen, temperaturbeständigen Mantel verstärkt ist Hierdurch behält das
Rohr in der Hitze eines Brandes seine Form bei, während der Kunststoff verschwelt und hierbei zusätzliche,
von dem in der Meldeeinheit Menthaltenen lonisations-Brandmelder
D erfaßbarer Aerosole abgibt Entlang des Rohres 27 sind in dessen Wandung in regelmäßigen gegenseitigen
Abständen Eintrittsöffnungen 29 gebildet, wobei die oberste Eintrittsöffnung 29 dicht unterhalb
der Zwischendecke 30 und die unterste Eintrittsöffnung 29 nahe dem unterem Ende des Rohres 27 nahe dem
Boden des Silos 12 (F i g.!) liegt, wo das Rohr 27 mittels einer Kappe 31 verschlossen ist Die Biegsamkeit des
Rohres 27 ermöglicht es, daß dieses seitlichen Biegekräften nachgeben kann, die die Holzspäne bei der Befüllung
des Silos 12 aufgrund von Setzbewegungen ausüben. Zumindest sollte der Einlaßabschnitt sich zweckmäßigerweise
durch die Hälfte der bis zur Decke 30 gemessenen Innenhöhe des Silos 12 von dieser Decke 30
nach unten erstrecken.
Der lonisations-Brandmelder D ist von einer üblichen, gegen seitliche Luftanströmungen besonders unempfindlichen
Bauart Er ist von kreisrundem Grundriß, und sein Außendurchmesser entspricht der quer zur
Strömungsrichtung der vom Ventilator Vl geförderten Luft gemessenen inneren Breite des Gehäuses 37, so
daß zwischen seinem Außenumfang und der Innenseite des Gehäuses 37 praktisch keine Luftströmung hindurchgeht
Mit seiner in F i g. 3 unteren Rückseite ist er auf der Innenseite des Gehäuses 37 befestigt, so daß
auch hier zwischen seiner Rückseite und der Innenseite des Gehäuses 37 keine Luftströmung möglich ist Die in
F i g. 3 oben liegende Stirnseite 53 des lonisations-Brandmelders
D ist mit einem höher liegenden, mittleren, kreisscheibenförmigen Bereich 55 und einem tiefer
liegenden, kreisringfönnigen Bereich 57 stufenförmig ausgebildet In den Bereichen 55 und 57 liegen nicht
dargestellte Luftdurchtrittsöfmungen. Zwischen der Stirnseite 53 und der ihr benachbarten Innenseite des
Gehäuses 37 ist ein Abstand belassen. Auf der in F i g. 3 oben liegenden Innenseite des Gehäuses 37 ist eine
Klappe 67 befestigt die quer zur Förderrichtung der vom Ventilator V1 geförderten Luft steht und die annähernd
eine dem Durchmesser des Ionisations-Brandmelders D gleiche Breite aufweist An ihrem dem Ionisations-Brandmelder
D zugewandten Rand ist sie derart ausgebildet daß sie sich überall fast bis zur Berührung
mit der Stirnfläche 53 hin erstreckt Die Klappe 67 unterteilt daher zusammen mit dem Ionisations-Brandmelder
D den innenraum des Gehäuses 37 in zwei Kammern 71,73, wobei der Ventilator Vl in der Kammer 71
liegt Hierdurch wird die von ihm geförderte Luft gezwungen, entsprechend den Pfeilen 75 in den lonisations-Brandmelder
D einzutreten, diesen zu durchströmen, aus ihm entsprechend den Pfeilen 77 auszutreten
und schließlich entsprechend dem Pfeil 79 das Gehäuse 37 durch eine öffnung 81 hindurch zu verlassen. Das
Innere des Ionisations- Brandmelders D, in dem eine für Brandgase und Rauch empfindliche, ionisierte Meßkammer
vorgesehen ist, bildet daher stets einen Abschnitt des Luftströmungsweges. Wird mittels des lonisations-Brandmelders
D von einem Brand stammender Rauch erfaßt, so wird ein Meldesignal erzeugt, das über eine
Leitung 48 (Fig. 1) zu der allen Meldeeinheiten M gemeinsamen
Zentrale Z übertragen wird. Die elektrische Speisung der Motoren der Ventilatoren Vl aller MeI-deeinheitcn
M erfolgt von der Zentrale Z her über Leitungen 50.
Die vorbeschriebene Wirkung der Ventilatoren Vl
der Meldeeinheiten M gilt dann, wenn sich die Brandmeldeeinrichtung
in Betrieb befindet Hierbei ist der Ventilator VI stillgesetzt, und die aus dem inneren des
Silos 12 entnommene Luft strömt nach dem Verlassen
M der Meldeeinheiten M durch den gemeinsamen Strömungskanal
40 und die öffnung 44 hindurch ins Freie. Dieser Betrieb der Brandmeldeeinrichtung ist jedoch
nur so lange möglich, wie nicht der Förderer 16 eingeschaltet ist da die dann von ihm ins Innere des Silos 12
geförderten Holzspäne dort aufwirbelnden Holzstaub erzeugen, der die Eintrittsöffnungen 29 verstopfen, sich
auf den Inru-nseiten der die lonisations-Brandmelder D
enthaltenden Strömungskanäle absetzen könnte, die Wirkung der Ventilatoren V1 beeinträchtigen könnte
und vor allem Störung-en der Ionisalions-Brandmelder
D verursachen könnte. Daher wird während des Betriebes
des Förderers 16 die Brandmeldeeinrichtung in noch zu erläuternder Weise teilweise stillgesetzt oder unwirksam
gemacht, und es wird der Ventilator V2 eingeschaltet, der in diesem Betriebsfall unter Umkehrung
der Ströniungsriciitung in dem gemeinsamen Strömungskanal
40 und den die Ionisations-Brandmelder D enthaltenden Strömungskanälen 19, 71, 73 durch diese
hindurch in den Innenraum des Silos 12 Frischluft fördert Während des Betriebes des Förderers 16 erfolgt
dann eine Überwachung von dessen Förderleitungsabschnitten 26, 28 auf Funken mittels einer Funkenerfassungs-
und Löschanlage. Diese umfaßt an den Förderleitungsabschnitten 26, 28 angeordnete, optoelektrische
Funkendetektoren 52, die über Leitungen 54 mit einer Steuerschaltung 56 verbunden sind. Letztere erzeugt
bei der Erfassung eines Funkens jeweils ein geeignetes Steuersignal für eine nicht dargestellte, stromab jedes
Detektors 52 einen Sprühkopf aufweisende Löscheinrichtung, wobei jeweils nur der unmittelbar stromab ats
angesprochenen Detektors 52 liegende Sprühkopf aktiviert wird.
Zur Einschaltung des Motors 20 des Gebläses 18 des Förderers 16 wird ein Tastschalter 58 betätigt wodurch
ein Speicher 60 gesetzt wird. Dieser kann zur Ausschaltung des Motors 20 mittels eines weiteren Tastschalters
62 zurückgesetzt werden. Das vom Speicher 60 im gesetzten Zustand abgegebene Ausgangssignal bewirkt
unverzögert die Betätigung eines Hilfsrelais R 1 und verzögert die Betätigung eines Schaltrelais R 2. Dem
Hilfsrelais R1 ist eine Abfall-Verzögerungsschaltung 64
vorgeschaltet dem Schaltrelais R 2 eine Anzugs-Verzögerungsschaltung
66. Das Ausgangssignal der Abfall-Verzögerangsschakung
64 bewirkt außer einer Betäti-
gung des Hilfsrelais R 1 auch die öffnung eines elektronischen
Schalters 68. Der Schalter 68 verhindert während des gesetzten Zustandes des Speichers 60 und darüber
hinaus während der Verzögerungszeit der Abfall-
Vorzögerungsschnllung 64 die Weitergabe eines gegclniH'iif;ills
von der /eiilink' Z er/engten Bnmdmeklesigiuils.
Die Zen'rale Z. bleibt jedoch unter allen Betriebsbedingungen
mit Leistung versorgt und überwacht zumindest die Leitungen 48 auf Kurzschluß und Unterbrechung,
um bei einem anschließenden erneuten Wirksiii-machen
der Brandmeldeeinrichtung die Sicherheit einer dann gegebenenfalls erforderlichen Brandmeldung
zu erhöhen. Gegebenenfalls von der Zentrale Z erzeugte, entsprechende Störungsmeld'ingen werden in to
nicht näher dargestellter, üblicher Weise angezeigt und ausgewertet.
Mit der Betätigung des Relais R i wird die Leistungsversorgung der Steuerschaltung 56 eingeschaltet, wodurch
die bereits erläuterte Funkenerfassung erfolgt. Gleichzeitig wird der Motor 46 des Ventilators V2 über
eine Leitung 70 mit Strom versorgt, um die erläuterte umgekehrte Strömung zu erzeugen. Schließlich wird
beim Ausführungsbeispiel auch die Zentrale Z veranlaßt,
die Speisung der Ventilatoren V1 über die Leitungen
50 hinsichtlich der Polarität des verwendeten Gleichstromes umzukehren, so daß die Ventilatoren V1
nunmehr Luft in gleicher Weise wie der Ventilator V2 in der umgekehrten Strömungsrichtung fördern.
Grundsätzlich wäre es möglich, die Ventilatoren Vl bei der Umkehr der Strömungsrichtung durch Einschaltung
des Ventilators V2 unverändert in gleicher Drehrichtung anzutreiben, wenn der Ventilator V2 eine gegenüber
der Summe der Leistungen der Ventilatoren V1 genügend und wie beim Ausführungsbeispiel mehrfach
höhere Leistung aufweist. Diese Lösung ist mit besonders geringem Schaltungsaufwand verbunden,
führt andererseits aber bei der Strömungsumkehr zu unnötigen Leistungsverlusten. Weiter ist es grundsätzlich
ebenfalls möglich, während der Strömungsumkehr die Ventilatoren Vl abzuschalten. Es ist dann jedoch
keine Überwachung der Leitungen 50 und der Ventilatoren Vl mehr auf Unterbrechung und Kurzschluß
möglich, was im Interesse der Sicherheit der Brandmeldeeinrichtung
unter allen Betriebsbedingungen erfolgen sollte. Zweckmäßiger ist es demgegenüber, wenn gemäß
einer weiteren Möglichkeit die Ventilatoren Vl zwar abgeschaltet werden, wenn man jedoch über sie
hierbei noch einen geringen Ruhestrom fließen läßt, der eine Überwachung auf Unterbrechung und Kurzschluß
ermöglicht. Diese Lösung erfordert jedoch hinsichtlich der Überwachungsmittel erhöhten Aufwand, da dann
die Abweichungen des Stromes im Unterbrechungsoder Kurzschlußfall gegenüber dem Ruhestrom andere
Werte aufweisen als bei der Speisung der Ventilatoren V1. Die günstigste Möglichkeit besteht daher darin, wie
beim Ausführungsbeispiel lediglich die Stromrichtung durch die Ventilatoren V1 umzukehren, da hierbei eine
Überwachung auf Unterbrechung und Kurzschluß abgesehen von einer gegebenenfalls erforderlichen Polaritätsumkehr
in üblicher Weise möglich ist
Es ist weiter auch möglich, die erwünschte Strömungsumkehr ausschließlich durch eine Umsteuerung
der Ventilatoren V1 zu erzielen, so daß dann der Ventilator V2 entfallen kann. Diese Möglichkeit ist insbesondere
dann zweckmäßig, wenn der Förderer 16 so ausgebildet ist, daß bei seinem Betrieb keine Druckerhöhung
im Inneren des Silos 12 auftritt. Tatsächlich führen die
meisten Bauarten solcher Förderer jedoch zu einer gewissen Druckerhöhung. Wolke man in einem solchen
Fall unter Verzicht auf den Ventilator V2 die Ventilatoren V1 zur Strömungsumkehrung benützen, so müßten
diese eine gegenüber ihrer üblichen Bemessung merklich höhere Leistung aufweisen. Diese würde zur erhöhtem
UiiunufwiiiRl UMiI bei miller llelricb befindlichem
Förderer 16 und in Betrieb befindlicher Brandmeldeeinrichtung zu einem unnötig hohen Leistungsverbrauch
durch die Ventilatoren Vl führen. Auch bestünde dann die Gefahr, daß aufgrund der relativ hohen Saugleistung
der Ventilatoren V1 Staub aus den gelagerten Holzspänen
heraus zu den lonisations-Branddetcktoren D eingesaugt würde. Die beim Ausführungsbeispiel gewählte
Lösung gestattet es dem gegenüber, mit Ventilatoren Vl auszukommen, deren Leistung äußerst gering bemessen
ist, so daß sich gerade noch die erforderliche, schwache Luftströmung durch alle Einlaßöffnungen 29
selbst dann ergibt, wenn diese von Holzspänen überdeckt sind.
Wird wie beim Ausführungsbeispiel ein gesonderter, allen Meldeeinheiten Mgemeinsamer Ventilator V2 relativ
großer Leistung vorgesehen, so hat dies noch weitere Vorteile. Erstens kann zugelassen werden, daß der
Förderer 16, wie bereits erwähnt, einen Überdruck im Inneren des Silos 12 erzeugt, so daß man mit einem
baulich unaufwendigen Zyklon 24 auskommen kann oder ein solcher Zyklon sogar völlig entfallen kann. Es
könnte also der Förderleitungsabschnitt 28 eine unmittelbare ins Innere des Silos 12 ragende Mündung aufweisen,
wobei selbstverständlich an der Oberseite des Innenraumes geeignete Luftabzugsöffnungen vorgesehen
sein müßten. Ein zweiter Vorteil des relativ stark bemessenen, gemeinsamen Ventilators V2 besteht darin,
daß hiermit eine relativ starke, die Strömungskanäle 19, 71, 73 von Staub spülende Umkehrströmung jedenfalls
solange erzeugt werden kann, wie das Gebläse 18 noch nicht oder nicht mehr voll arbeitet. Diese Wirkung
wird beispielsweise bei gleichzeitigem Einschalten des Ventilators V2 und des Gebläses 18 dadurch erzielt, daß
letzteres eine relativ große Trägheit aufweist und einige Zeit benötigt, um auf voiie Förderleistung zu gelangen,
so daß zunächst vom Förderer 16 im Inneren des Silos 12 erzeugter Überdruck noch nicht oder nicht voll aufgebaut
ist
Besonders zweckmäßig in diesem Zusammenhang ist es, wenn die Einschaltung des Gebläses 18 gegenüber
der unverzögert erfolgenden Umkehr der Strömungsrichtung durch Einschalten des Ventilators V2 mittels
der Anlauf-Verzögerungsschaltung 66 verzögert wirksam gemacht wird, da so bis zum Erreichen der vollen
Förderleistung des Gebläses 18 eine noch vergrößerte Zeit für eine starke Umkehrspülung zur Verfügung
steht. In gleicher Weise ist es günstig, daß bei dem Rücksetzen des Speichers 60 das Schaltrelais R 2 unverzögert
abfällt und die Ausschaltung des Gebläses 18 somit unverzögert erfolgt, während hierbei aufgrund der VerzögerungswirkuRg
der Abschalt-Verzögerungsschaltung 64 der Ventilator V2 zunächst noch während der
Verzögerungszeit eingeschaltet bleibt Auch hierbei ergibt sich wiederum eine starke Umkehrspülung. Darüberhinaus
ist diese Maßnahme deshalb zweckmäßig, weil unmittelbar nach dem Abschalten des Gebläses 18
im Inneren des Silos 12 aufgewirbelter Staub noch einige Zeit benötigt, um zur Ruhe zu kommen. Die Verzögerungszeit
der Abschalt-Verzögerungsschaltung 64 sollte etwas länger als diese für das Absetzen des Staubes
erforderliche Zeit sein und sollte zweckmäßig durch entsprechende Ausbildung der Abschalt-Verzögerungsschaltung
64 den Eigenschaften des Schüttgutes — im Ausführungsbeispiel der Holzspäne — hinsichtlich der
Staubentwicklung anpaßbar sein.
Die Wirkung der umgekehrten Frischluftströmung
aufgrund der Wirkung des Ventilators V2 (F i g. 1) ist in F i g. 3 in der Umgebung einer Einlaßöffnung 29 schematisch
angedeutet. Die dann aus der Einlaßöffnung 29 ausströmende Frischluft führt dazu, daß beim Befüllcn
des Silos 12 über des Niveau dieser Einlaßöffnung 29 hinaus sich im Schüttgut 83 in der Umgebung der Einlaßöffnung
29 ein Hohlraum 85 bildet und daß weiter das Schüttgut 83 in seinen an diesen Hohlraum 85 angrenzenden
Bereichen weitgehend frei von Staub ist. Wenn daher der Ventilator V 2 wieder abgeschaltet und
die Brandmeldeeinrichtung unter Einschaltung der Ventilatoren Vl wieder wirksam gemacht wird, so kann
durch die Einlaßöffnung 29 aus dem Inneren des Schüttgutes heraus relativ leicht Luft eingesaugt werden, die
zudem weitgehend frei von Staub ist.
Die Öffnung 44 (Fig. 1) in der Seitenwand 42 des Silos 12 wird man zweckmäßig nach einer der üblichen
Windrichtung abgevvandten Seite legen, um einen
Windstau im gemeinsamen Strömungskanal 40 zu vermeiden, der beim normalen Betrieb der Brandmeldeeinrichtung
dazu führen könnte, daß die Ventilatoren Vl nicht zum Fördern von Luft aus dem Inneren des Silos
12 hinaus ausreichen. In Gegenden mit stark wechselnden Windrichtungen kann es zweckmäßig sein, an die
Öffnung 44 eine Luftleitung anzuschließen, die zu einer Stelle führt, an der das Auftreten von Winddrücken
nicht zu befürchten ist. Beispielsweise kann der gemeinsame Strömungskanal 40 über eine solche Leitung mit
dem Inneren der Werkhalle 10 verbunden sein, wozu dann die öffnung 44 abweichend von F i g. 1 zweckmäßig
auf der dort rechten Seite des Silos 12 liegt.
Das in Fig.2 dargestellte Ausführungsbeispiel stimmt mit demjenigen nach F i g. 1 insoweit überein, als
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Hinsichtlich Wirkungsweise und Vorteilen gelten auch
hier die zu F i g. 1 gemachten Ausführungen, soweit nicht nachfolgend Gegenteiliges ausgeführt wird. Auch
die Meldeeinheiten M in F i g. 2 entsprechen der Darstellung
in F i g. 3, wobei auch hierfür die oben gemachten Ausführungen gelten.
Aus dem Ausführungsbdjpiel gemäß Fig.2 ist abweichend
von F i g. 1 ein bei der umgekehrten Luftströmung Luft in den gemeinsamen Strömungskanal 40 blasender
Ventilator nicht in letzterem, sondern in der Werkhalle 10 als Ventilator V3 vorgesehen, der gemeinsam
mit dem Gebläse 18 mittels dessen Motors 20 angetrieben wird. Dieser Ventilator V3 ist mit dem gemeinsamen
Strömungskanal 40 über eine Luftleitung 86 verbunden. Hierdurch wird vorteilhafterweise sichergestellt,
daß der Ventilator V3 immer dann in Betrieb ist, wenn das Gebläse 18 eingeschaltet ist, ohne daß diese
beispielsweise von elektrischen Defekten verhindert werden könnte. Andererseits ist es allerdings nicht möglich,
jeweils vor und nach dem Betrieb des Gebläses eine stärke Umkehrspülung za bewirken. Die Lösung
eignet sich daher vor allem für solche Schüttgüter, die nicht allzu große Staubentwicklung zeigen. Eine dem
Schaltrelais R2 vorgeschaltete Anlauf-Verzögerungsschaltung 66 (F i g. 1) entfällt bei dieser Ausführung.
Die Ansaugöffnung 88 des Ventilators V3 ist in nicht näher dargestellter Weise mit einer staubfreien Umgebung
verbunden; gegebenenfalls genügt das Innere der Werkhalle 10. Die Entnahmestelle sollte von Winddruckschwankungen
frei sein insofern gilt das zur Öffnung 44 in F i g.! gesagte.
Zweckmäßig ist der Ventilator V3 im Ruhestand in entgegengesetzter Richtung zu seiner Förderrichtung
durchströmbar, so daß von den Ventilatoren Vl
(F i g. 3) aus dem Inm./en des Silos 12 abgeförderte Luft
durch den gemeinsamen Strömungskanal 40, die Luftleitung 86 und den Ventilator V3 ins Freie gelangen kann.
Ist eine solche Durchströmbarkeit des Ventilators V3 jedoch nicht gegeben, so kann, wie beim Ausführungsbeispiel gezeigt, eine den gemeinsamen Strömungskanal
40 im unbetätigten Zustand zum Freien freigebende Luftklappe 90 vorgesehen sein, die mittels eines Elektromagneten
92 betätigbar ist. Letzterer kann in gleicher Weise wie der Motor 46 des Ventilators V2
(F i g. 1) über das Hilfsrelais R 1 gespeist werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Brandmeldeeinrichtung für einen Lagerraum,
insbesondere ein Silo zur Lagerung eines flugfähigen, insbesondere aus organischem Material bestehenden
Schüttgutes, wobei dem Lagerraum ein pneumatischer, ein Gebläse und Förderleitungen
umfassender Förderer und eine Mehrzahl von jeweils an oder oberhalb einer Decke des Lagerraumes
in einem Strömungskanal angeordneten Ionisationsbrandmeldern zugeordnet sind, wobei ferner
ein Einlaßabschnitt des Strömungskanales sich zumindest annähernd von dem lonisationsbrandmelder
durch zumindest die Hälfte der Höhe des Lagerraumes hindurch nach unten erstreckt und eine Anzahl
von über seine Länge verteilten und gegenüber seinem Inne« querschnitt engeren Einlaßöffnungen
aufweist und wobei in jedem Strömungskanal ein Ventilator angeordnet ist, der eine Luftströmung aus
dem Lagerraum hinaus durch den Strömungskanal und den lonisationsbrandmelder hindurch erzeugt,
dadurch gekennzeichnet, daß alle Strömungskanäle (19,71,73) in einen gemeinsamen Strömungskanal
(40) münden, in dem ein zur Zufuhr von Frischluft zum Lagerraum (12) bestimmter zusätzlicher
Ventilator (V2; V3) angeordnet ist, der in Abhängigkeit
von der Einschaltung des Gebläses (18) und der Umkehr der Strömungsrichtung in dem jeweiligen
Strömungskanal (19,71,73) einschaltbar ist und gegenüber den in den einzelnen Strömungskanälen
angeordneten ersten Ventilatoren (V 1) eine größere, vorzugsweise mehrfach größere Leistung
aufweist
2. Brandmeldeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Strömungskanal
(40) über eine einzige Öffnung (44; 88) ständig mit der Umgebungsluft in Verbindung steht
3. Brandmeldeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Ventilator
(VZ) vom Motor (20) des Gebläses (18) zusammen mit diesem angetrieben ist, daß der gemeinsame
Strömungskanal (40) eine von einer fernbetätigbaren Klappe (90) verschließbare öffnung zur Umgebungsluft
aufweist und daß die Klappe (90) in Abhängigkeit von der Einschaltung des Gebläses (18)
betätigbar ist.
4. Brandmeldeeinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von dem Einschalten des Gebiäses
(18) die Alarmgabe durch einen elektronischen Schalter (68) verhindert wird.
5. Brandmeldeeinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, wobei in den Förderleitungen (26, 28) des Förderers (16) Funkenerkennungsdetektoren
(52) und in Abhängigkeit von deren Ausgangssignalen steuerbare Löscheinrichtungen vorgesehen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit vom Einschalten und Ausschalten des Gebläses (16)
ein Umschalten von wirksam geschalteten Funkenerkennungsdetektoren (52) auf wirksam geschaltete
Ionisationsbrandmcider (D) bzw. umgekehrt erfolgt.
6. Brandmeldeeinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschalten des Gebläses (18) gegenüber der unverzögert
erfolgenden Umkehr der Strömungsrichtung mittels eines Verzögerungsgliedes (66) verzögert
erfolgt.
7. Brandmeldeeinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber dem Ausschalten des Gebläses (18) die
Umkehr der Strömungsrichtung mittels eines Verzögerungsgliedes (64) verzögert aufgehoben wird.
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