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DE312974C - - Google Patents

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Publication number
DE312974C
DE312974C DENDAT312974D DE312974DA DE312974C DE 312974 C DE312974 C DE 312974C DE NDAT312974 D DENDAT312974 D DE NDAT312974D DE 312974D A DE312974D A DE 312974DA DE 312974 C DE312974 C DE 312974C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cabinet
frame
darkroom
cupboard
closet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT312974D
Other languages
English (en)
Publication of DE312974C publication Critical patent/DE312974C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D17/00Dark-room arrangements not provided for in the preceding groups; Portable dark-rooms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen als Dunkelkammer ausgebildeten Schrank. Die bisher bekannten Dunkelkammern in Schrankform müssen entweder vor j.edesmäligem Gebrauch erst aus verschiedenen Teilen unter Verwendung von Vorhängen oder anderen lichtdichten Geweben aufgebaut werden, oder sie ahmen, schneller gebrauchsfertig, das bekannte Vorbild der Balgenkamera im großen nach, indem sie aus einem schrankartigen Gehäuse bestehen, dessen hinterer Teil mit dem ausziehbaren Vorderteil, wie bei der Kamera Kassettenrahmen mit Objektivbrett, durch einen BaI-gen verbunden ist. Diese Vorrichtungen bedürfen zur Abhaltung des Lichtes der unsicheren Vorhänge, Tuchteile oder Balgen.
Die vorliegende' Erfindung besteht darin, daß der Schrank aus teleskopartig ineinanderschiebbaren festen Teilen besteht, deren äußerster den eigentlichen Schrank ohne Rückwand darstellt. Die ,Vergrößerungslampe wird zweckmäßig in zusammengeschobenem Zustand des Wandschrankes vom äußersten Teil desselben umfaßt. Ein lichtabdichtender Rahmen an der Außenfläche des inneren Schrankteiles und ein darüber greifender zweiter Rahmen gleicher Art an der Innenfläche des anschließenden, überschiebbaren Schrankteiles dienen zur Abdichtung.
Der Dunkelkammerschrank gemäß dieser Erfindung stellt ausgezogen eine Dunkelkammer dar, die durchweg von festen, lichtsicheren, widerstandsfähigen und glatten Wänden umschlossen ist.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsfprm in Fig. 1 in ausgezogenem, in Fig. 2 in zusammengeschobenem Zustand, beide im Längsschnitt. Fig. 3 zeigt die beiden Schrankteile auseinandergenommen.
Der zusammenschiebbare Dunkelkammerschrank besteht aus zwei schrankartigen Gehäusen, von denen das kleinere a: feststeht und vorn offen ist, während das größere. & sich über dem kleineren hin und her schieben läßt, auf vier Rollen läuft und keine Rückwand hat. Beide sind mit ihren Öffnungen einander zugewandt. Das kleinere besitzt von den an Schränken üblichen Füßen nur die beiden hinteren c, der Zimmerwand zugekehrten, während die beiden vorderen "Füße fehlen. Das zweite, in allen seinen Abmessungen größere Gehäuse b gleicht äußerlich in jeder Beziehung einem gewöhnlichen (Kleider- oder Bücher-) Schrank mit Türen. An Stelle seiner Rückwand ist ein einige Zentimeter breiter Rahmen: d eingelassen, dessen lichte Öffnung in Breite und Höhe größer gehalten ist als die entsprechenden {!.Maße des feststehenden Schrankes, - so daß der' bewegliche Schrank über de*h feststehenden geschoben werden kann. Da dabei die erwähnten beiden Füße des feststehenden Schrankes ein Hindernis bilden,- ist der Rahmen in das Innere des beweglichen Schrankes urn ein Stück e hineingerückt, 'das der Stärke der Füße entspricht, und ausi'.dem über den Rahmen hinaus vorspringenden Streifen des Schrankbodens jedem Fuße gegenüber ein entsprechendes Stück ausgeschnitten.
Der bewegliche Teil darf sich nur so weit
ausziehen lassen, bis die Öffnungen der beiden Schränke ungefähr in einer Ebene liegen. Gleichzeitig muß hier das Eindringen von Licht verhindert sein. Zu diesem Zweck wird beim Bau der Dunkelkammer vom Innern des über das feststehende Gehäuse gescho- ■. benen beweglichen Schrankes aus auf die Öffnung'des feststehenden ein Rahmen / aufgesetzt, der, wie die Krempe beim Hut, von ,
ίο außen rings um die Öffnung läuft und so breit ist, als es die Wände, des beweglichen Schrankes gestatten, der aber andererseits die Beweglichkeit dieses Schrankes nicht hemmt. Der Rahmen trägt unten zwei Rollen g, die auf zwei auf der inneren Bodenfläche des beweglichen Schrankes mit den Seitenflächen gleichlaufend befestigten. Schienen ruhen. Die beiden Rahmen, der des feststehenden und der des beweglichen Schran-
:2o kes, sind auf ihrer Berührungsfläche ringsum mit einer Filz- oder Tuchäüflage versehen. An der Vorderwand des beweglichen Schrankes sind im Schrankinnern oberhalb und unterhalb der Türen je ein Paar Streben h angelenkt, die gegen den Rahmen des feststehenden Schrankes gedrückt werden und so die ausgezogene Dunkelkammer versteifen. Der bewegliche' Schrank umfaßt in dieser Stellung mit seinem Rahmen von hinten den Rahmen des feststehenden Schrankes von allen Seiten, die mit der Filzauflage versehenen • Innenflächen der beiden Rahmen werden dabei durch die Streben aneinandergedrückt, und dadurch wird das Eintreten von Licht zwischen den beiden Schränken verhindert. In eine Seitenwand des feststehenden Gehäuses ist ein Fenster mit auswechselbaren farbigen Scheiben eingesetzt. Unterhalb dieses Fensters wird von außen ein Stützbrett angehängt, das die Lichtquelle trägt.
Um den Dunkelkammerschrank gebrauchsfertig zu machen, braucht man nur die Schranktüren zu öffnen, den auf Rollen beweglichen Schrank-hervorzuziehen und die erwähnten Spreizen gegen den Rahmen des feststehenden Schrankes zu drücken.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Als Dunkelkammer ausgebildeter Schrank, !gekennzeichnet durch ineinanderschiebbare Teile, deren äußerster den eigentlichen Schrank ohne Rückwand darstellt.
  2. 2. Ausführungsform der Dunkelkammer nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Vergrößerungslampe im zusammengeschobenen Zustand des Wandschrankes vom äußersten Teil desselben umfaßt wird.
  3. 3. Ausführungsform der Dunkelkammer nach Anspruch 1, gekennzeichnet "durch einen lichtabdichtenden Rahmen an der Außenfläche des inneren Schrankteiles und einen darüber greifenden zweiten ' Rahmen gleicher Art an der Innenfläche des anschließenden,- überschiebbaren Schrankteiles; ■ , . "
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT312974D Active DE312974C (de)

Publications (1)

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DE312974C true DE312974C (de)

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ID=565867

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT312974D Active DE312974C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE312974C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2616638A1 (fr) * 1987-06-19 1988-12-23 Laine Didier Meuble de rangement destine a etre utilise comme chambre noire photographique

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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