DE3107870A1 - "fuer einen bildsuchlauf geeignetes aufzeichnungsformat sowie anordnungen zum aufzeichnen und abspielen dieses formats" - Google Patents
"fuer einen bildsuchlauf geeignetes aufzeichnungsformat sowie anordnungen zum aufzeichnen und abspielen dieses formats"Info
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N9/00—Details of colour television systems
- H04N9/79—Processing of colour television signals in connection with recording
- H04N9/80—Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback
- H04N9/808—Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback involving pulse code modulation of the composite colour video-signal
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Description
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ECA 74 242 Ks/Ei
Brit.Appln No: 8007163
Piled: March 5, 1980
Brit. Appln No:8007669
Piled: Maren 6, 1980
U.S. Serial No: 163,150
Piled: June 26, 1980
ECA Corporation New Tork, N.Y., V.St.v.A.
Pur einen Bildsuchlauf geeignetes Aufzeichnungaformat
sowie Anordnungen zum Aufzeichnen und Abspielen dieses Pormats
Die Erfindung betrifft ein Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem für Parbfernsehsignale, das nach dem Abfrage- oder Digitalverfahren
arbeitet und worin ^jedes Pernsehvollbild oder -teilbild
auf eine Gruppe mehrerer Bandspuren aufgezeichnet wird. Während des Bildsuchlauf- oder "Hoviola"-Betriebs eines solchen Systems
wird das Aufzeichnungsmedium mit einer sehr hohen Bandgeschwindigkeit abgespielt, wobei nur aus einem !Teil der für viele Vollbilder
oder Teilbilder aufgezeichneten Information ein Farbfernsehsignal verminderter Qualität für ein Vollbild oder Teilbild
rekonstruiert wird. Es ist zwar möglich, herkömmliche Methoden (die weiter unten erläutert werden) auch bei dem vorstehend erwähnten
System zur Durchführung des Bildsuchlaufbetriebs anzuwenden,
jedoch bekommt das dabei wiedergegebene Bild eine sehr
schlechte Qualität.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Bildqualität im
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Suchlaufbetriefe bei einem Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem
der vorstehend genannten Gattung zu verbessern. Diese Aufgabe
wird erfindungsgemäß durch Merkmale gelöst, wie sie in den Patentansprüchen angegeben sind.
Gemäß den Prinzipien der Erfindung werden nur ganze Farbhilfsträgerperioden
auf die Spuren im Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem aufgezeichnet, so daß ein Videosignal mit einwandfreier
Farbinformation rekonstruiert werden kann. Gemäß einer bevorzugten
Ausfuhrungsform werden Gruppen von Bildpuiakten, die aufeinanderfolgenden
Hilfstragerperioden zugeordnet sind, auf getrennte Bandspuren in der mehrteiligen Bandspurgruppe aufgezeichnet,
wobei diejenigen Bildpunktgruppen, die zur Sekonstruktion
des Videosignals während des Suchlaufbetriebs zu benutzen sind, auf einer einzigen Spur aufgezeichnet und in einer Folge
mehrere Male wiederholt werden, um eine iüllinformation für die
anderen Spuren zu gewinnen. Eine geeignete Anordnung zum Aufzeichnen eines Farbfernsehsignals gemäß diesem Prinzip enthält
einen Pufferspeicher für jede Spur und einen Multiplexer, über welchen Gruppen von Bildelementen, die ganzen iarbhilfsträgerperioden
zugeordnet sind, nacheinander zu den Pufferspeichern geleitet werden. Während jedes Zyklus des Multiplexers wird
dann Bildpunkt information in den Pafferspeichern gespeichert
und am Ende jedes Multiplexerzyklus gleichzeitig zu den Spuren
ausgelesen. Eine geeignete Anordnung zur Wiedergabe, eines Suchlauf-Bilds
igaals gemäß der Erfindung enthält einen Umsetzer, um den larbhilfsträgerperioden zugeordnete Bildpunktgruppen
einzeln von einer einzigen Spur in Parallelform bereitzustellen,
so daß jeder Bildpunkt an einem gesonderten Ausgang zur Verfugung steht. Ein Multiplexer, dem die Ausgangsgrößen des Umsetzers
angelegt werden, durchläuft wiederholt seinen Zyklus, um jede Suchlauf-Bildpunktgruppe so viele Male auszugeben, wie
Spuren in der mehrteiligen Spurgruppe vorhanden sind, so daß während des Suchlaufbetriebs unverzüglich kohärente Information
geliefert wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen anhand
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von Zeichnungen näher erläutert.
Pig. 1 veranschaulicht das allgemeine Erinzip der Erfindung für
eine einzelne Abtastzeile des Kasters, die in drei Bandspuren aufgezeichnet ist;
Pig. 2 veranschaulicht eine Abspieltechnik zur Rekonstruktion
der Easterzeile nach Pig. 1 aus einer einzigen Spur während des Suchlaufbetriebs;
Pig. 3 zeigt eine Einrichtung, mit welcher Bandformate in einem erfindungsgemäßen Aufzeichnungssystem aufgezeichnet werden
können;
Pig. 4 zeigt eine Einrichtung, mit welcher Bandformate in dem
erfindungsgemäßen Aufzeichnungssystem abgespielt werden können;
Pig. 5 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, worin vergleichbare
Parbhilfsträgerperioden aus jeder Zeile in einem Raster in der gleichen Reihenfolge auf den Spuren aufgezeichnet
werden;
Pig. 6 zeigt eine Anordnung des Pormatwählers in Pig. 3 für das
Bandformat nach Pig. 5;
Pig. 7 zeigt die vertikale Ausrichtung von Rastersegmenten, die
erhalten wird, wenn die Rasterzeilen nach Pig. 3 unter Verwendung der in Pig. 2 veranschaulichten Technik abgespielt
werden;
Pig. 8 zeigt eine andere Ausfuhrungsform der Erfindung, worin
vergleichbare Parbhilfsträgerperioden benachbarter Zeilen eines Rasters auf den Spuren in einer anderen Reihenfolge
aufgezeichnet werden;
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«- - w tf W
Fig. 9 zeigt eine andere Anordnung des Formatwählers in Fig. 3
für das Bandformat nach Fig. 8;
Fig. 10 zeigt die diagonale Ausrichtung von Eastersegmenten, die
erhalten wird, wenn eine andere Abspielmethode angewandt wird, um die Rasterzeilen der Fig. 8 zu rekonstruieren.
Bei den in Abfrage- oder Digitaltechnik arbeitenden Aufzeichnungsund
Abspielsystemen für Farbfernsehen, in denen jedes Vollbild oder Teilbild des Fernsehrasters auf eine Gruppe mehrerer Spuren
aufgezeichnet wird, erfordert es die sehr hohe Geschwindigkeit des Aufzeichnungsmediums während des Bildsuchlauf- oder JMoviola-Betriebs,
daß ein Videosignal aus nur einem Teil der aufgezeichneten
Information rekonstruiert wird. Bei manchen Systemen der erwähnten Art wird das aufzuzeichnende Videosignal digitalisiert,
indem es mit irgendeinem Torbestimmten Vielfachen seiner Farbhilfsträgerfrequenz
abgefragt wird. In solchen Systemen können bekannte Methoden angewandt werden, um die für den Suchlauf wiederzugebende
Information aus nur einer einzigen Spur abzuspielen, während sich das Aufzeichnungsmedium mit der erhöhten Geschwindigkeit
bewegt. So kann man z.B. die für den Suchlauf ausersehene Spur mittels eines Kopfs aufzeichnen, der einen in einem Azimutwinkel
stehenden Spalt hat, und sie mit einem entsprechenden aber überbemessenen Kopf abspielen. Da das Suchlaufbild aus nur
einem Teil der aufgezeichneten Information gewonnen wird, ist bei Aufzeichnungs- und Abspielsystemen der erwähnten Art im
Suchlaufbetrieb nur ein Bild verminderter Qualität möglich. Außerdem enthält der im Suchlauf wiedergegebene Raster Zufügungen
aus vielen aufgezeichneten Vollbildern oder Teilbildern, weil die Geschwindigkeit -des Aufzeichnungsmediums während des
Bildsuchlaufs anders ist als während des Aufzeichnungsvorgangs.
Bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und Abspielsystem ist jedoch die Bildqualität im Suchlaufbetrieb viel besser, denn
hier werden nur Gruppen von Abfragewerten (Bildpunktgruppen), die zu ganzen Farbhilfsträgerperioden gehören, auf die einzelnen
Spuren aufgezeichnet, aus denen sich dann ein Videosignal
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mit einwandfreier Farbinformation leicht rekonstruieren läßt,
indem man im Suehlaufbetrieb einen Teil dieser zu ganzen Farbhilfsträgerperioden
gehörenden Bildpunktgruppen abspielt.
Wie weiter unten noch erläutert werden wird, kann man ohne weiteres
herkömmliche Digitalschaltungen verwenden, um formatbildende Einrichtungen zu schaffen, die nur Bildpunktgruppen ganzer
Farbhilfsträgerperioden beim Aufzeichnen zu den Spuren lenken
oder beim Abspielen von den Spuren nehmen. Da man den Suchlaufbetrieb gewöhnlich in Geräten findet, die sowohl aufzeichnen als
auch abspielen können, werden nachstehend formatbildende Einrichtungen sowohl für das Aufzeichnen als auch für das Abspielen in
Verbindung mit einem Aufzeichnungs- und Abspielgerät beschrieben. Es bedarf sicherlieh keiner näheren Erläuterung, daß die Aufzeichnungs-und
Abspielfunktionen auch durch getrennte und unterschiedliche Teilsysteme wahrgenommen werden können, wobei in dem
einen Teilsystem eine erfindungsgemäße formatbildende Einrichtung für das Aufzeichnen und im anderen Teilsystem eine erfindungsgemäße
formatbildende Einrichtung für das Abspielen vorhanden ist und wobei ein Bandaufzeichnungsformat gemäß der Erfindung mittels
des einen Teilsystems aufgezeichnet und mittels des anderen Teilsystems abgespielt wird.
Ein bevorzugtes "Bandformat" (d.h. die Form der Unterbringung der aufgezeichneten Informationen auf dem mehrspurigen Band), das bei
dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und Abspielsystem verwendet werden kann, ist in der Fig. 1 veranschaulicht. Bei diesem Format
sind Bildpunktgruppen, die zu aufeinanderfolgenden Farbhilfsträgerperioden einer einzelnen Sasterzeile gehören, auf verschiedenen
Spuren der mehrteiligen Spurgruppe des Bandes aufgezeichnet. Im dargestellten Fall werden wahrend jeder Farbhilfsträgerperiode
vier Signalproben (Bildpunkte) genommen, und die mehrteilige Bandspurgruppe enthält drei Spuren. Hierbei handelt es sich jedoch
nur um ein Beispiel zum Zwecke der Erläuterung. Die ersten vier Bildpunkte, die durch dicke schwarze Punkte dargestellt
sind, gehören zur ersten Farbhilfsträgerperiode und werden auf
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der Spur 1 aufgezeichnet; die zweiten vier Bildpunkte, die
durch schwarze Dreiecke dargestellt sind, gehören zur zweiten Farbhilfsträgerperiode und werden auf der Spur 2 aufgezeichnet;
die dritten vier Bildpunkte, die durch schwarze Rechtecke dargestellt sind, gehören zur dritten Farbhilfsträgerperiode und
werden auf der Spur 3 aufgezeichnet. Dieses Verteilunfsformat
wiederholt sich für jede Folge dreier Far"bhilfsträgerperiöden,
"bis die -vollständige Basterzeile aufgezeichnet ist. Während
der Ibspielung im Bildsuchlaufbetrieb wird das Videosignal für diese Easterzeile aus nur einem Teil der aufgezeichneten Bildpunktgruppen
konstruiert, z.B. aus Bildpunktgruppen nur einer der drei Spuren, wie es weiter unten noch näher erläutert wird.
Datei "bleibt jedoch die Farbartinformation bewahrt, weil diese Eekonstruktion mit ganzen Farbhilfsträgerperioden erfolgt. Daher
ist die resultierende Bildqualität besser als die mit herkömmlichen
Aufzeichnungssystemen erzielbare Qualität.
Auch ohne nähere Erläuterung ist einzusehen, daß die den einzelnen
Farbhilfsträgerperioden zugeordneten Bildpunktgruppen in allen Easterteilen eines jeden Teilbildes oder Vollbildes im
erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und Abspielsystem aufgezeichnet werden. Außerdem sei erwähnt, daß die Eeihenfolge der Spuren,
in welcher die aufeinanderfolgenden Bildpunktgruppen aufgezeichnet
werden, nicht auf die in Fig. 1 veranschaulichte Eeihenfolge beschränkt ist. In Wirklichkeit können die Spuren
auch in anderer Folge an die Eeihe kommen, um bessere Ergebnisse für den Bildsuchlaufbetrieb zu erzielen, wie es weiter unten noch
erläutert wird.
Wenn ein normales Videosignal für die in Fig. 1 dargestellte Easterzeile rekonstruiert wird, werden alle aufgezeichneten
Bildpunktgruppen in der Eeihenfolge ihrer Aufzeichnung aus den Spuren der mehrteiligen Spurgruppe abgespielt. Während des Bildsuchlaufbetriebs
jedoch muß das Videosignal für die Easterzeile aus nur einem Teil der aufgezeichneten Bildpunktgruppen wiederhergestellt
werden, wobei von jeder dieser Bildpunktgruppen
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augenblicklich kohärente Information zur Wiedergabe als ein
Teil des im Suchlauf gezeigten Basters abgeleitet wird. Obwohl der während des Suchlaufs wiederzugebende Teil der Bildpunktgruppen
auch über alle Spuren der Spurgruppe verstreut liegen könnte (dieser Fall liegt ebenfalls innerhalb des Bereichs der
Erfindung), werden in einer vorteilhaften Ausfuhrungsform des Bandformats diese Bildpunktgruppen auf eine einzige "Suchlauf"-Spur
der Spurgruppe aufgezeichnet, z.B. in der Spur 1 bei dem in Fig. 1 dargestellten Bandformat. Dann wird die im Augenblick
kohärente Information zur Darstellung eines Teilabschnitts des Suchlauf-Easters dadurch gewonnen, daß jede Suchlauf-Bildpunktgruppe
so viel Haie wiederholt wird, wie es der Anzahl der Spuren in der Spurgruppe entspricht. Wenn man diese Wiedergabetechnik
verwendet, werden beispielsweise die zu der ersten und
der vierten Farbhilfsträgerperiode in der Easterzeile der Fig. gehörenden Bildpunktgruppen dreimal hintereinander genommen, wie
es die Fig. 2 veranschaulicht. Natürlich kann bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungs- und Abspielsystem jede beliebige Anzahl Z
von Spuren in der mehrteiligen Spurgruppe verwendet und jede beliebige Anzahl Γ von Bildpunkten für j ede Farbhilfsträgerperiode
genommen werden. Allgemein gilt dann, daß jede Gruppe von Y-BiIdpunkten,
die einer Farbhilfsträgerperiode in der Suchlaufspur
entspricht, Σ-mal wiederholt wird.
Eine bevorzugte formatbildende Einrichtung, welche beim Aufzeichnen
nur Bildpunktgruppen ganzer Hilfsträgerperioden den einzelnen
Spuren zuweist, ist in Fig. 3 dargestellt. Die aufeinanderfolgenden,
jeweils zu ganzen Farbhilfsträgerperioden gehörenden Bildpunktgruppen für jedes Vollbild oder Teilbild des Videosignals
werden den Spuren über einzelne Pufferspeicher 10 zugeteilt, wobei
zu jeder Spur der Spurgruppe ein solcher Speicher gehört. Ein Multiplexer 12 wird zyklisch we it er geschalt et, um einen Bildpunkttakt
als Schreibtakt und die einzelnen Bildpunktgruppen nacheinander
auf jeden Pufferspeicher 10 zu geben, wobei die Folge der Zuteilung durch eine Formatwähleinrichtung 14 festgelegt
wird, die den Multiplexer 12 steuert und die Reihenfolge der
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Eingabe der aufeinanderfolgenden Bildpunktgruppen in die Pufferspeicher
10 "bestimmt. Die den einzelnen Farbhilfsträgerperioden zugeordneten Bildpunktgruppen werden während jedes Zyklus des
Multiplexers 12 in den Pufferspeichern 10 gespeichert und am Ende jedes Multiplexerzyklus gleichzeitig zu den Spuren ausgelesen,
wenn der Bildpunkttakt über einen Frequenzteiler 16, der
die Taktfrequenz durch eine der Anzahl der Spuren in der Spurgruppe entsprechende Zahl teilt, als Iiesetakt angelegt wird.
Das Horizontalsynchronsignal und der Bildpunkttakt werden zur Steuerung der Formatwähleinrichtung 14 herangezogen. Die den
einzelnen Farbhilfsträgerperioden zugeordneten Bildpunktgruppen
können durch die das Aufzeichnungsformat bildende Einrichtung als Digitalwörter in Serienform oder Parallelform verarbeitet
werden. Werden DigitalWörter in Parallelform verwendet, dann
ist dem Ausgang jedes Pufferspeichers 10 ein Parallel-Serien-TJmwandler
18 nachgeschaltet.
Während der normalen Rekonstruktion eines Videosignals aus den verschiedenen Spuren der Spurgruppe werden alle in den Spuren
aufgezeichneten Bildpunktgruppen durch eine Abspiel-Formatierungseinrichtung
verarbeitet, die in ähnlicher Weise,jedoch in umgekehrter Sichtung aufgebaut ist wie die vorstehend beschriebene
Aufzeichnungs-Formatieruagseinrichtung. Eine solche Abspiel-Formatierungseinrichtung^
wird als© die den ganzen Farbhilfsträgerperioden
zugeordneten Bildpunktgruppen von den Spuren über Serien-Parallel-Umwandler auf eine parallele Anordnung von
Pufferspeichern geben und von den Pufferspeichern über einen Multiplexer, der unter der übergeordneten Steuerung einer Formatwähleinrichtung
steht, an die Wiedergabesehaltung liefern. Während der Eekonstruktion eines Videosignals für den Bildsuchlaufbetrieb
jedoch hängt die Art der Wiedergabe-Formatierungseinrichtung davon ab, wie die diesem Betrieb zugewiesenen Bildpunktgruppen
in den verschiedenen Aufzeichnungsspuren verteilt sind. Außerdem muß von jeder für den Suchlaufbetrieb abgespielten
Bildpunktgruppe augenblicklich kohärente Information abgeleitet
werden. Daher muß ein Aufzeichnungs- und Abspielsystem
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das solche Information mit dem vorstehend "beschriebenen, die
Suchlauf-Bildpunktgruppen wiederholenden Verfahren gewinnt, eine Wiedergabe-Formatierungseinrichtung und eine Wiederholungseinrichtung enthalten, um die Suchlauf-Bildpunktgruppen von der
Spurengruppe abzunehmen und jede solche BiIdpunktgruppe während
der Wiedergabe zu wiederholen.
Wenn das Videosignal im Bildsuchlaufbetrieb gemäß der oben in
Verbindung mit Fig. 2 beschriebenen Weise von einer einzigen Spur genommen wird, dann kann eine solche Einrichtung zur Wiedergabeformatierung
und Wiederholung den in Fig. 4 dargestellten Aufbau haben. In dieser Anordnung ist ein Umwandler 20 vorgesehen,
der jede Suchlauf-BiIdpunktgruppe aus der Suchlaufspur
in Parallelform bereitstellt, wobei jeder Bildpunkt an einem gesonderten Ausgang zur Verfügung gestellt wird. Ein Multiplexer
24, dem die Ausgangssignale des Umwandlers 20 angelegt werden, wird wiederholt zyklisch fortgeschaltet, um jede Suchlauf-Bildpunktgruppe
so oft hintereinander durchzugeben, wie Spuren in der Spurgruppe enthalten sind. Je nach dem gewünschten Bildwiedergabeformat
kann das Ausgangssignal des Multiplexers 24 direkt
zur Wiedergabeschaltung weitergegeben werden, wie es weiter unten ausführlicher erläutert wird. Dem Umwandler 20 wird ein Spur-Bildpunkttakt
angelegt, um die Bildpunktgruppen nacheinander durch
den Wandler zu schleusen. Der gleiche Takt wird außerdem einem
Frequenzvervielfacher 28 zugeführt, der die Taktfrequenz mit einer Zahl entsprechend der Anzahl der Spuren in der Spurgruppe
multipliziert. Diese vervielfachte Taktfrequenz wird dann in einem nachgeschalteten untersetzenden Zähler 30 durch eine Zahl geteilt,
die gleich der Anzahl der Bildpunkte in jeder Bildpunktgruppe für eine Farbhilfsträgerperiode ist. Das Ausgangssignal
des untersetzenden Zählers 30 steuert den Multiplexer 24.
In der Fig. 5 ist ein spezielles "Bandformat" für das erfindungsgemäße
Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem dargestellt, worin
einander entsprechende Bildpunktgruppen aus jeder Abtastzeile eines Easters in der gleichen Reihenfolge auf die Spuren der
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Spurgruppe aufgezeichnet werden. Zum Zwecke der Erläuterung,
also nur als Beispiel, ist hier die Anzahl von Bildpunkten in jeder auf jeweils eine Farbhilfsträgerperiode kommenden Gruppe
und die Anzahl der Spuren in der Spurgruppe genauso gewählt wie für die einzige Easterzeile bei der Aufzeichnungsart nach Fig. 2.
Die in die erste Farbhilfsträgerperiode jeder Easterzeile fallenden
Bildpunkte 1-4 werden also auf die Spur 1 gezeichnet, die der zweiten Farbhilfsträgerperiode in jeder Easterzeile zugeordneten
Bildpunkte 5-8 werden auf die Spur 2 gezeichnet, die der dritten Farbhilfsträgerperiode in jeder Easterzeile zugeordneten Bildpunkte
9-12 werden auf die Spur 3 gezeichnet, die auf die vierte Farbhilfsträgerperiode in jeder Easterzeile kommenden Bildpunkte
13-16 werden wiederum auf die Spur 1 gezeichnet; die zur fünften
Farbhilfsträgerperiode in jeder Easterzeile gehörenden Bildpunkte 17-20 werden wieder auf die Spur 2 gezeichnet; die zur sechsten
Farbhilfsträgerperiode in jeder Easterzeile .gehörenden Bildpunkte
21-24 werden wieder auf die Spur 3 gezeichnet, usw., bis die den einzelnen Farbhilfsträgerperioden zugeordneten Bildpunktgruppen
in allen Easterzeilen aufgezeichnet sind. Somit enthält die Spur
1 die Bildpunktgruppen 1-4-, 13-16, usw. der Zeile 1 in der gleichen
Eeihenfolge wie die entsprechenden Bildpunktgruppen für die Zeilen 2, 3» usw..
Die Aufzeichnungs-Formatierungseinrichtung oder die Einrichtung
zur Formatierung und zur Wiederholung bei der Wiedergabe, die in Fig. 3 bzw. in Fig. 4 dargestellt sind, können in Verbindung
mit dem Bandformat nach Fig. 5 verwendet werden. Wie in Fig. 6 gezeigt, wird dann die Formatwähleinrichtung 13 in der Anordnung
nach Fig. 3 einen untersetzenden Zähler 32 und einen Frequenzteiler
34 enthalten. Der Zähler 32 ist auf eine Zahl eingestellt,
die gleich der Anzahl der Spuren in der Spurgruppe ist, und sein Ausgangssignal wird dem Multiplexer in der Anordnung nach Fig. 3 als Steuersignal angelegt. Der Frequenzteiler
34 teilt die Bildpunkt-Taktfrequenz durch die Anzahl der Bildpunkte in jeder Bildpunktgruppe, und sein Ausgangssignal wird
dem Zähleingang des untersetzenden Zählers 32 angelegt. Der
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Eüekstelleingang des Zählers 32 empfängt das HorizontalSynchronsignal.
Das Ausgangssignal des Zählers 32 in Pig· 6 schaltet somit den Multiplexer 12 in Fig. 3 immer nach einer Reihe von
Bildpunkt-Taktimpulsen, deren Dauer gleich der Dauer einer Bildpunktgruppe ist, auf einen jeweils neuen Pufferspeicher weiter,
und stellt den Multiplexer 12 nach jedem Horizontalsynchronimpuls auf den ersten Pufferspeicher zurück. Wie weiter oben beschrieben,
rekonstruiert die in Fig. 4 dargestellte Formatierungs-Wiederholungseinrichtung
das Suchlauf-Videosignal aus Bildpunktgruppen
einer einzigen Spur. Diese Bildpunktgruppen werden in ihre einzelnen
Bildpunkte an den Ausgängen der Umwandler 20 aufgeteilt und dann durch den Multiplexer 24 zum Zwecke der Wiedergabe wiederholt,
indem dieser Hultiplexer durch den untersetzenden Zähler 30 für jede Bildpunktgrup.pe so oft zyklisch durehge schalt et wird,
wie Spuren in der Spur gruppe vorhanden sind. Es sei angenommen, daß die Spur 1 des Bandformats der Pig. 5 fur eine solche Suchlauf-Wiedergabe
herangezogen wird. In diesem Fall wird ein Videosignal für ein vollfarbiges Bild aus den Bildpunktgruppen 1-4,
13-16, usw. in {Jeder Easterzeile rekonstruiert, wie es das Abspielformat
in Fig. 7 zeigt, wobei jede Bildpunktgruppe dreimal
nacheinander genommen wird, um die augenblicklich kohärente Information zur Darstellung eines ieilabschnitte des Suchlaufbildes
zu liefern. Da Bildpunktgruppen, die zu einander entsprechenden Farbhilfsträgerperioden in jeder Easterzeile gehören, jedoch auf
denselben Spuren des Bandformats der Fig. 5 aufgezeichnet sind, sind entsprechende Bildabschnitte, die durch Wiederholung der
Suchlauf-Bildpunktgruppen erzeugt werden, in einem vertikalen
Muster zueinander ausgerichtet. Obwohl das resultierende Suchlaufbild wie oben erwähnt bessere Qualität hat, schränkt das
vertikale Muster diese Qualität ein, und zwar infolge der verminderten Horizontalauflösung, die zur Farbstreifenbildung führt.
Das erwähnte vertikale Muster kann vermieden werden, indem man für das erfindungsgemäße Aufzeiehnungs- und Abspielsystem ein
anderes Bandformat verwendet, worin die Bildpunktgruppen für einander entsprechende Farbhilfsträgerperiode in benachbarten
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Easterzeilen auf getrennten Spuren der Spurgruppe aufgezeichnet
sind, wie es in Fig. 8 gezeigt ist. Zum Zwecke der Erläuterung, also nur als Beispiel, ist hier die Anzahl von Bildpunkten in
jeder auf eine Farbhilfsträgerperiode fallenden Gruppe und die
Anzahl von Spuren in der Spurgruppe genauso gewählt wie für die einzelne Easterzeile bei dem Aufzeichnungsformat nach Fig. 1.
Im einzelnen wird die Easterzeile 1 mit ihren Bildpunktgruppen 1-4, 13-16, usw. auf die Spur 1 aufgezeichnet; ihre Bildpunktgruppen
5-8, 17-20, usw. werden auf die Spur 2 aufgezeichnet,
und ihre Bildpunktgruppen 9-12, 21-24, usw. werden auf die Spur
aufgezeichnet. Für die Easterzeile 2 werden die Bildpunktgruppen
5-8, 17-20, usw. auf die Spur 1, die Bildpunktgruppen 1-4, 13-16, usw. auf die Spur 2 und die Bildpunktgruppen 9-12, 21-24, usw.
auf die Spur 3 aufgezeichnet. Für die Easterteile 3 werden die
Bildpunktgruppen 9-12, 21-24, usw. auf die Spur7,die Bildpunktgruppen
5-8, 17-20, usw. auf die Spur 2 und die Bildpunktgruppen
1-4-, 13-16, usw. auf die Spur 3 aufgezeichnet. Einander entsprechende
Bildpunktgruppen 1-4 beispielsweise sind somit für die Zeile 1 in der Spur 1, für die Zeile 2 in der Spur 2 und für die
Zeile 3 in der Spur 3 aufgezeichnet.
Das Bandformat nach Fig. 8 kann mit Hilfe der AufZeichnungs-Formatierung
s einrichtung nach Fig. 3 realisiert werden, wobei die Formatwähl einrichtung 14 den Multiplexer 12 über einen Festwertspeicher
36 zu steuern hätte, wie er in Fig. 9 dargestellt ist. Der Festwertspeicher 36 wird durch Ausgangssignale zweier
untersetzender Zähler 38 und 40 durch sein Erogramm gesteuert, welches so eingerichtet ist, daß entsprechende Bildpunktgruppen
benachbarter Easterzeilen auf getrennten Spuren der Spurgruppe
aufgezeichnet werden. Jeder der untersetzenden Zähler 38 und
ist auf eine Zahl eingestellt, die gleich der Anzahl der Spuren in der Spurgruppe ist. Dem Zähleingang des Zählers 40 und dem
Bückstelleingang des Zählers 39 wird das HorizontalSynchronsignal
angelegt. Der Zähleingang des Zählers 38 empfängt das Bildpunkt-Taktsignal über einen Frequenzteiler 39, der die Frequenz dieses
Signals durch eine Zahl teilt, die gleich der Anzahl von BiId-
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punkten in jeder Bildpunktgruppe ist. Infolgedessen lenkt der
Multiplexer 12 in Pig. 3 mit jedem Impuls, den der Festwertspeicher
36 vom Zähler 38 empfängt, die Bits für eine vollständige
Bildpunktgruppe an jeweils einen einzelnen Pufferspeicher 10, und mit jedem Impuls, den der Pestwertspeicher 36 vom Zähler
40 empfängt, schaltet sich der Multiplexer 12 weiter. TJm
das Bandformat nach Pig. 8 zu schreiben, ist die Schaltfolge des Multiplexers folgendermaßen: Pufferspeicher 1, 2, 3» usw.
für die Zeile 1; Pufferspeicher 2, 1, 3, usw. für die Zeile 2; Pufferspeicher 3j 2, 1,usw. für die Zeile 3» und diese Polge
wird wiederholt, "bis alle Easterzeilen aufgezeichnet sind.
Das Bandformat nach Pig. 8 kann mit Hilfe der Formatierungsund Wiederholungseinriehtung nach Pig. 4 abgespielt werden, wobei
ein weiterer Multiplexer 42 verwendet wird, um das Abspielen
jeder Easterzeile gegenüber den benachbarten Rasterzeilen zu versetzen und dadurch ein Wiedergabeformat zu erhalten, welehes
ein diagonales Muster sich wiederholender Bildpunktgruppen hat,
die einander in benachbarten Zeilen nicht entsprechen. Dieses Muster ist in Pig. 10 dargestellt. Der Multiplexer 42 hat einen
einzigen Ausgang und mehrere Eingänge, deren Anzahl gleich der
Anzahl der Spuren in der Spurgruppe ist. Diese Eingänge bilden
eine Seihe von einem ersten zu einem letzten Eingang. Aufeinanderfolgende
Eingänge zwischen dem ersten und dem letzten Eingang sind jeweils über eine Verzögerungsleitung 44 verbunden, deren
Verzögerungszeit gleich der Dauer einer Parbhilfsträgerperiode ist. Dem ersten Eingang wird das Ausgangssignal des Multiplexers
24 angelegt. Der Multiplexer 42 wird durch das Horizontalsynchronsignal gesteuert, das ihm über einen untersetzenden Zähler 46 angelegt
wird, der auf eine Zahl gleich der Anzahl der Spuren in der Spurgruppe eingestellt ist. Wenn also der Multiplexer 42 auf
seinem ersten Eingang steht, dann werden vom Multiplexer 24 kommende wiederholte Bildpunktgruppen ohne Verzögerung zur Wiedergabe
durchgelassen. Da sich der Multiplexer 42 jedoch mit jedem HorizontalsyBchronsignal
auf den nächsten Eingang umschaltet, wird die Wiedergabe der jeweils bereitgestellten Bildgruppen nach je-
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dem Umschalten um eine zusätzliche Farbhilfsträgerperiode verzögert.
Die Formatierungs- und Wiederholungseinriehtung nach Fig. 4 reproduziert
also das in Fig. 8 dargestellte Bandformat in dem in Fig. 10 dargestellten Wiedergabeformat, "bei welchem die Rasterzeile
1 unter dreifacher Wiederholung der Bildpunktgruppe 1-4 zum Ausfüllen der Bildpunktpositionen 1-12, unter dreifacher
Wiederholung der Bildpunktgruppe 13-16 zum Ausfüllen
der Bildpunktpositionen 13-24, usw. wiedergegeben wird. Die Easterzeile 2 wird wiedergegeben durch eine Attrappen-Bild—
punktgruppe, welche die Bildpunktpositionen 1-4· während einer
Verzögerungsperiode ausfüllt, dann dreifache Wiederholung der Bildpunktgruppen 5-8 zum Ausfüllen der Bildpunktpositionen 5-16,
dann dreifache Wiederholung der Bildpunktgruppe 17-20 zum Ausfüllen
der Bildpunktpositionen 17-28, usw.. Die Easterzeile 3 wird wiedergegeben mit zwei Attrappen-Bildpunktgruppen, welche
die Bildpunktpositionen 1-8 während zweier Verzögerungsperioden ausfüllen, dann durch dreifache Wiederholung der Bildpunktgruppe
9-12 zum Ausfüllen der Bildpunktpositionen 9-20, dann dreifache
Wiederholung der Bildpunktgruppe 21-24 zum Ausfüllen der Bildpunktpositionen 21-32, usw.. Die Easterzeile 4 wird in der gleichen
Weise wiedergegeben wie die Easterzeile 1, und dieses Wiedergabeformat
wird wiederholt, bis der Easter bzw. das Fernsehteilbild vollständig ist. Wegen der üblichen Bedingungen am
Eand eines Easters ist die Natur der Attrappen-Bildpunktgruppen unwichtig, denn viele Bildpunkte sowohl am Beginn als auch am
Ende jeder Easterzeile sind ohnehin nicht sichtbar. Eine typische Easterzeile kann z.B. 910 Bildpunkte enthalten, von denen
nur 768 Punkte sichtbar sind. Die Bildpxmktgruppen für irgendeine
Easterzeile können in verschiedenster Weise abgeleitet werden, man kann z.B. die Bildpunktgruppen am Ende der unmittelbar
vorangehenden Easterzeile dazu verwenden, oder man kann den durch die Versetzung entstandenen Eaum einfach leerlassen. Das
diagonale Muster einander nicht entsprechender Bildpunktgruppen beim Wiedergabeformat nach Fig. 10 ergibt für den Suchlaufbetrieb
ein Bild sehr annehmbarer Qualität. Natürlich sind als
- 21 130064/0620
-21- 310787Q
Such! auf -Wieder gabeformate auch, andere diagonale Muster von
nicht einander entsprechenden Bildpunktgruppen möglich, die Bilder besserer Qualität liefern als das weiter oben beschriebene
Wiedergabeformat nach Fig. 7? wo das vertikale Muster
einander entsprechender Bildpunkte vorhanden ist.
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Leerseite
Claims (11)
1. Bandaufzeichnungsformat, "bei welchem Bildpunkte eines Farbfernsehsignal
s, die mit einem vorbestimmten Vielfachen der Farbhilfsträgerfrequenz abgefragt wurden, in Digitalform
so aufgezeichnet sind, daß jedes Vollbild oder Teilbild des Fernsehsignals auf mehrere Spuren des Aufzeichnungsbandes
verteilt ist, wobei nur ein Teil der aufgezeichneten Information dazu ausersehen ist, zur Eekonstruierung des
Farbfernsehsignal während eines Suchlaufbetriebs abgespielt
zu werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bildpunkte nur in zu ganzen Farbhilfsträgerperioden gehörenden Gruppen (1-4, 5-8, 9-12, usw.) zusammengefaßt
sind und in diesen Gruppen auf die Spuren (1, 2 oder 3) des Bandes aufgezeichnet werden, so daß wäh-
_ 2 —
13ÖÖ6 4/0620
ZUGELASSEN BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT · PROFESSIONAL REPRESENTATIVES BEFORE THE EUROPEAN PATENT OFFICE
POSTSCHECK MÖNCHEN NR. 6 91 48-800 · BANKKONTO HYPOBANK MÖNCHEN (BLZ 7OO 200 40) KTO. 60 60 25 73 78 SWIFT HYPO Df-MM
rend des Bildsuchlaufbetriebs ein Videosignal mit richtiger Färbinformation leicht aus den Spuren rekonstruiert werden
kann.
2. Aufzeichnungsformat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgende Bildpunktgruppen auf getrennte Spuren
aufgezeichnet werden, wobei die im Bildsuchlaufbetrieb
wiederzugebenden Bildpunktgruppen auf eine einzige Spur (1) aufgezeichnet werden, so daß diese Bildpunktgruppen bei der
Rekonstruktion des Videosignals während des Suchlaufbetriebs nacheinander wiederholt werden können, um augenblicklich kohärente
Information zu liefern.
3. Aufzeichnungsformat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß einander entsprechende Bildpunktgruppen jeder Zeile des
Bildrasters jeweils in der gleichen Eeihenfolge auf die Spu-
' ren aufgezeichnet werden, so daß während des Suchlauf betriebs
jede wiederholte Folge einer Bildpunktgruppe aus einer Rasterzeile
mit den wiederholten Folgen entsprechender Bildpunktgruppen aus den anderen Rasterzeilen vertikal ausgerichtet
ist.
4-, Aufzeichnungsformat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß einander entsprechende Bildpunktgruppen in benachbarten Zeilen des Bildrasters auf getrennte Spuren des Bandes so
aufgezeichnet sind, daß während des Suchlaufbetriebs Attrappen-Bildpunkte eingefügt werden können, um die Wiedergabe
jeder Rasterzeile gegenüber der benachbarten Rasterteile zu
versetzen und dadurch ein Wiedergabeformat zu erhalten, in welchem wiederholte Folgen von einander nicht entsprechenden
Bildpunktgruppen in benachbarten Rasterzeilen gemäß einem
diagonalen Muster miteinander ausgerichtet sind.
5. Aufzeichnungsanordnung für das Aufzeichnungsformat nach Anspruch
1, gekennzeichnet durch eine !Pormatierungseinrichtung,
welche nur Bildpunktgruppen,die zu ganzen Farbhilfsträger-
- 3 130064/0620
Perioden gehören, "beim Aufzeichnen auf die einzelnen Spuren
gibt.
6. Aufzeiehnungsanordnung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufzeichnungs-Formierungseinriehtung folgendes
enthält:
einen Pufferspeicher (10) für jede Spur des Bandes;
einen Multiplexer (12), durch welchen nacheinander einlaufende Bildpunktgruppen getrennt zu den Pufferspeichern
durchgelassen werden, um die Bildpunktgruppen im Verlauf jedes Zyklus des Multiplexers in die Pufferspeicher einzuspeichern
und sie am Ende Jedes MuItipiexerzyklus gleichzeitig
zu den Spuren auszulesen;
eine Formatfähleinrichtung (14-), welche den Multiplexer
steuert, um die Reihenfolge der Eingabe der aufeinanderfolgenden Bildpunkt gruppen in die Pufferspeicher zu "bestimmen.
7. Aufzeichnungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die IOrmatwähleinrichtung (14) den Multiplexer (12)
über einen untersetzenden Zähler (32; 38) steuert, um einander entsprechende Bildpunktgruppen aus jeder Zeile des Bildrasters
jeweils in der gleichen !Reihenfolge auf die Spuren des Bandes aufzuzeichnen, und daß der untersetzende Zähler
auf eine der Anzahl der Spuren entsprechende Zahl eingestellt ist und an seinem Eückstelleingang das Horizontalsynchronsignal
empfängt und an seinem Zähleingang ein Bildpunkt-Taktsignal über einen !Frequenzteiler (34-; 39) empfängt, der
die Taktfrequenz durch eine Zahl teilt, die gleich der Anzahl von Bildpunkten in jeder Bildpunktgruppe ist.
8. Aufzeichnungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Formatwähl einrichtung (14·) den Multiplexer (12) über einen Festwertspeicher (36) steuert, der mit der Multiplexersequenz
programmiert ist, die notwendig ist, um einan-
130064/0620
der entsprechende BiIdpunktgruppen benachbarter Zeilen des
Bildrasters auf getrennte Spuren des Bandes aufzuzeichnen, und daß der Festwertspeicher (36) das Horizontalsynchronsignal
über einen ersten untersetzenden Zähler (40) empfängt,
der auf eine der Anzahl der Spuren gleiche Zahl eingestellt ist, und daß der Festwertspeicher außerdem das Ausgangssignal
eines zweiten untersetzenden Zählers (38) empfängt, der auf eine der Anzahl der Spuren gleiche Zahl eingestellt
ist und der an seinem Kückstelleingang das Horizontalsynchronsignal
und an seinem Zähleingang das BiIdpunkt-Taktsignal
über einen Frequenzteiler (39) empfängt, der die Frequenz durch eine Zahl teilt, welche gleich der
Zahl der Bildpunkte jeder Bildpunktgruppe ist.
9. Abspi el anordnung für das Aufzeichnuagsformat nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch eine Formatierungs- und Wiederholungseinrichtung (20, 24, 28, 30), die wShrend des Bildsuchlaufbetriebs
die für den Suchlauf ausersehenen Bildpunktgruppen von den Spuren des Bandes nimmt und jede dieser Bildpunktgruppen
mehrmals wiederholt, um augenblicklich kohärente Information zu liefern.
10. Abspielanordnung nach Anspruch 9 für den Fall, daß das Aufzeichnungsformat
aufeinanderfolgende Bildpunktgruppen aufgetrennten Spuren des Bandes enthält, wobei einander entsprechende
Bildpunktgruppen aus jeder Zeile des Bildrasters
in der gleichen Reihenfolge auf den Spuren des Bandes aufgezeichnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Formatierungs- und Wiederholungseinrichtung nur die auf einer einzigen Spur aufgezeichneten Bildpunktgruppen
für den Suchlaufbetrieb verarbeitet und folgendes enthält:
einen Umwandler (20), um die für die Suchlaufwiedergabe ausersehenen Bildpunktgruppen von der einzelnen Spur
in Parallelform bereitzustellen, so daß jeder Bildpunkt an einem gesonderten Ausgang zur Verfügung steht;
einen Multiplexer (24), dem die Ausgangssignale des Um-
- 5 -130064/0620
-5- 310787Q
■wandlers (20) zugeführt werden und der zyklisch fortgeschaltet
wird, um Jede Suchlauf-Bildpunktgruppe so
viel Male hintereinander durchzulassen, wie Spuren auf dem Band vorhanden sind, so daß bei der Wiedergabe jede
wiederholte Folge der Bildpunktgruppen aus einer Zeile des Bildrasters mit der entsprechenden wiederholten Folge
von Bildpunktgruppen aus den anderen Easterζeilen vertikal
ausgerichtet ist.
11. Abspielanordnung nach Anspruch 9 für ein Aufzeichnungsformat,
bei welchem aufeinanderfolgende Bildpunktgruppen auf getrennten Spuren des Bandes so aufgezeichnet sind, daß einander
entsprechende Bildpunktgruppen aus benachbarten Zeilen des
Bildrasters auf getrennten Spuren des Bandes liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Formatierungs-
und Wiederholungseinrichtung für den Bildsuchlaufbetrieb die auf einer einzigen Spur aufgezeichneten Bildpunktgruppen
verarbeitet und folgendes enthält:
einen Umwandler (20), um die für den Suchlaufbetrieb ausersehenen Suchlauf-Bildpunktgruppen der erwähnten einzigen
Spur in Parallelform so bereitzustellen, daß jeder Bildpunkt an einem gesonderten Ausgang zur Verfügung steht;
einen ersten !Multiplexer (24), der die Aus gangs signale
des Umwandlers empfängt und zyklisch fortgeschaltet wird,
um jede Such!auf-Bildpunktgruppe so viel Male hintereinander
durchzulassen, wie Spuren auf dem Band vorhanden sind;
einen zweiten Multiplexer (42), der einen einzigen Ausgang und eine der Anzahl der Spuren gleiche Anzahl von Eingängen
hat, die eine von einem ersten zu einem letzten Eingang nacheinander angewählte Reihe von Eingängen bilden, wobei
aufeinanderfolgende Eingänge über jeweils ein Verzögerungselement (44) miteinander verbunden sind, dessen Verzögerungszeit
gleich der Dauer einer Farbhilfsträgerperiode
ist, und wobei der erste Eingang mit dem Ausgang des ersten Multiplexers verbunden ist, während der zweite MuIti-
- 6 130064/0620
plexer durch das HorizontalSynchronsignal (über 46) über
aufeinanderfolgende Eingänge zyklisch weitergeschaltet wird, so daß bei der Wiedergabe Jede Zeile des Bildrasters
gegenüber den benachbarten Easterzeilen versetzt ist und jede wiederholte Folge einer Bildpunktgruppe in einer
Easterzeile diagonal ausgerichtet ist mit wiederholten !Folgen von dieser Bildpunktgruppe nicht entsprechenden
Bildpunktgruppen in benachbarten Easterzeilen.
- 7 -130064/0620
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|---|---|---|---|
| GB8007163 | 1980-03-03 | ||
| GB8007669 | 1980-03-06 | ||
| US06/163,150 US4355324A (en) | 1980-03-03 | 1980-06-26 | Sampled or digitized color in a high speed search record and replay system |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3107870A1 true DE3107870A1 (de) | 1982-01-28 |
| DE3107870C2 DE3107870C2 (de) | 1987-01-22 |
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ID=27260882
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| FR (1) | FR2477353B1 (de) |
| GB (1) | GB2070887B (de) |
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| US4395738A (en) * | 1980-11-26 | 1983-07-26 | Rca Corporation | Helical scan tape recording and/or replay apparatus |
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- 1981-03-02 DE DE19813107870 patent/DE3107870C2/de not_active Expired
- 1981-03-03 FR FR8104204A patent/FR2477353B1/fr not_active Expired
Patent Citations (1)
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|---|
| Proc. IEE, Vol. 125, Nr. 6, 1978, S.606-610 * |
| Rundfunktechn. Mitt., Jahrg. 24, 1980, H. 6, S. 248-259 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2477353A1 (fr) | 1981-09-04 |
| GB2070887A (en) | 1981-09-09 |
| DE3107870C2 (de) | 1987-01-22 |
| FR2477353B1 (fr) | 1985-10-25 |
| GB2070887B (en) | 1984-08-08 |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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