DE309921C - - Google Patents
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- DE309921C DE309921C DENDAT309921D DE309921DA DE309921C DE 309921 C DE309921 C DE 309921C DE NDAT309921 D DENDAT309921 D DE NDAT309921D DE 309921D A DE309921D A DE 309921DA DE 309921 C DE309921 C DE 309921C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
- F01K11/00—Plants characterised by the engines being structurally combined with boilers or condensers
- F01K11/04—Plants characterised by the engines being structurally combined with boilers or condensers the boilers or condensers being rotated in use
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 309921 -KLASSE 14h. GRUPPE
FRIEDRICH HANSEN tn HAMBURG.
Vorrichtung zur Erzeugung von Arbeitsdampf aus Abdampf.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. September 1917 ab.
Bei bekannten, nach dem Wärmekreisprozeß arbeitenden Dampfkraftanlagen wird
der Abdampf durch Kondensation zu Wasser verdichtet, welches nach Abscheiden des Fettes
und sonstiger Beimengungen dem Dampfkessel als Speisewasser zugeführt wird. Bei der Kondensation
geht die etwa 6/e der Gesamtwärme des Abdampfes betragende gebundene Wärme
ungenutzt verloren und es bedarf großer Mengen Kühlwassers und einer zu dessen Förderung
nötigen beträchtlichen Arbeitsleistung, um die Kondensation durchzuführen. Die auf solche
Weise verloren gehende Wärme nutzbar zu machen, ist der Zweck vorliegender Erfindung,
welche im wesentlichen darin besteht, daß der Abdampf ohne Kondensation in Arbeitsdampf
von beliebiger Spannung umgewandelt und der Maschine zu erneuter Arbeitsleistung zugeführt
wird. Bei dem Erfindungsgegenstand wird der Abdampf durch eine Reihe zusammenhängender,
nur durch Wasserschichten voneinander getrennter Räume geleitet, die ständig von außen geheizt werden und in denen
Spannung und Temperatur des Dampfes nach und nach bis zu der erforderlichen Höhe gesteigert
werden.
Es ist zwar vorgeschlagen worden, eine einmal erzeugte Dampf menge unter Erhaltung
des Aggregatzustandes zu stets erneuter Kraftabgabe zu benutzen. Eingang in den praktischen
Gebrauch hat dieser Vorschlag jedoch nicht gefunden, aus welchem Grunde es bisher
bei den Kondensationsmaschinen verblieben ist.
Zur Ausführung des Erfindungsgedankens dient eine umlaufende, von außen beheizte
schraubenförmige Rohrschlange, welche aus einem mit dem Niederdruckzylinder der Dampfmaschine
verbundenen Behälter wechselweise Abdampf und Wasser schöpft, die nach Durchströmen
sämtlicher Windungen in einem mit dem Hochdruckzylinder verbundenen Druckbehälter
abfließen. Die in ihrer Drehungsachse liegenden offenen Enden der Rohrschlange tauchen etwa zui Hälfte in Wasser ein und
das Eintrittsende ist tunlichst zu einem Schöpfarm umgebogen oder mit einem solchen auf
andere Weise versehen, welcher bei der Drehung der Schlange abwechselnd durch Wasser und
Abdampf geführt wird, so daß die Windungen in ihrer unteren Hälfte sich ständig mit Wasser
füllen, welches am anderen Ende der Schlange in den Druckbehälter austritt. Da der Dampf
sich oberhalb des Wassers in den Windungen sammelt, werden auJL ,solche Weise Dampfräume
gebildet, d;,
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einander getrenn sind. Ii
Drehung der Scr i.nge von j
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idurch gebildete η einem Dampfhgewicht.
Ein auf diesen Voraussetzungen beruhender Dampferzeuger ist in der Zeichnung durch
Fig. ι im Längsschnitt,
Fig. 2 im Querschnitt, und
Fig. 3 in Endansicht
bildlich dargestellt.
Fig. ι im Längsschnitt,
Fig. 2 im Querschnitt, und
Fig. 3 in Endansicht
bildlich dargestellt.
In einem mit Feuerung f versehenen, gegen äußere Abkühlung möglichst geschützten Heizraum
h ist in äußeren Lagern i, i1 eine hohle
ίο Welle α drehbar, deren Inneres durch eine
Zwischenwand a1 in zwei getrennte Räume a2,
a3 geteilt ist. Um die Welle α ist eine von
Stützen b1 getragene Rohrschlange b gewunden,
deren eines Ende mit dem Räume a2 durch
eine Verschraubung b2 und deren anderes Ende mit dem Räume a3 durch eine Verschraubung b3
in offener Verbindung stehen.
Das den Hohlraum a2 enthaltende Ende der Welle α ist durch eine Kapsel c geschlossen,
mit welcher ein in den Hohlraum a2 einmündendes offenes Schöpfrohr c1 verbunden ist.
Dieses bewegt sich mit dem durch eine Stopfbüchse d1 abgedichteten Wellenende in einem
Niederdruckbehälter d, welcher durch ein Rohr rf2
an den nicht abgebildeten Niederdruckzylinder der Dampfmaschine angeschlossen ist. Das
den Hohlraum a3 enthaltende offene Ende der Welle α dreht sich, durch eine Stopfbüchse e1
abgedichtet, in dem Hochdruckbehälter e, weleher
durch ein Rohr e1 mit dem nicht abgebildeten
Hochdruckzylinder der Maschine -verbunden ist.
Niederdruckbehälter d und Hochdruckbehälter e stehen durch eine Rohrleitung g mit
eingeschaltetem Überdruckventil g1 in ständiger Verbindung, so daß der Wasserstand in beiden
Behältern stets auf gleicher Höhe gehalten wird.
Um einem frühzeitigen Abnutzen der Stützen b1
tunlichst vorzubeugen, können diese aus Rohren bestehen, welche gegen die Rohrschlange
abgeschlossen, mit dem Innern der Welle a in offener Verbindung stehen und sich wechselweise
mit Wasser oder Dampf füllen. Zur zeitweiligen Unterbrechung der Verdampfung, wie solche beim Abstellen der Dampfmaschine
erforderlich wird, kann ein den Schornstein 0 mit der Feuerung/" verbindender Kanal A vorgesehen
sein, in welchem eine von außen einstellbare Klappe k1 die Leitung der Heizgase
in der einen oder anderen Richtung regelt.
Die durch an einer Kettenscheibe, Zahnrad r o. dgl. angreifende Maschinenkraft oder
auf andere geeignete Weise angetriebene Welle a schöpft aus dem bis zur Wellenmitte mit
Wasser gefüllten Behälter d mittels des Schöpfrohres c1 abwechselnd Wasser und Abdampf,
welche aus dem Hohlraum a2 durch die Verschraubung
b2 in die Rohrschlange übertreten, deren Windungen anfüllen und in den Hohlraum
as durch Verschraubung b3 abfließen.
Da auch in dem Hochdruckbehälter e der Wasserstand ständig bis zur Wellenmitte reicht,
werden die Windungen der Rohrschlange b und die Hohlräume α1, α3 stets zur Hälfte mit
Wasser, und zwar in ihrem unteren Teile gefüllt erhalten, während die obere Hälfte mit
Dampf von entsprechender Spannung angefüllt ist. Die Spannung wächst von dem Räume a2
ausgehend mit jeder Windung der von den Heizgasen umspülten Rohrschlange b, bis sie
schließlich in dem Räume as und dem Behälter
β eine Höhe erlangt, welche dem Druck der gegendrückenden Wassersäule das Gleichgewicht
hält. Aus dem Behälter e wird der hochgespannte Dampf durch das Rohr e2 in
den Hochdruckzylinder der Dampfmaschine geleitet, um nach erfolgter Arbeitsleistung aus
deren Niederdruckzylinder als Abdampf durch das Rohr d2 nach dem Behälter d zu strömen,
von wo aus der Kreislauf stets von neuem beginnt. Infolge von Undichtigkeiten etwa
eintretende Verluste an Wasser werden durch Zusatzwasser in bekannter Weise ergänzt, so
daß der Wasserstand in beiden Behältern d, β stets in gleicher Höhe erhalten bleibt, was an
entsprechend angebrachten Wasserstandsanzeigern beobachtet werden kann. Die Temperatur und Spannung des Dampfes in der ständig
von den Feuergasen bestrichenen Rohrschlange b wachsen von Windung zu Windung, während
ein Teil des mitgeführten Wassers gleichzeitig verdampft, so daß die in dem Behälter d bei
der Berührung des Abdampfes mit der Wasseroberfläche etwa eintretende geringe Kondensation
mehr als ausgeglichen wird. Je nach der Größe der aufzunehmenden Dampfmenge sind die Weite der Rohrschlange b, der Durchmesser
ihrer Windungen und deren Umfangsgeschwindigkeit zu wählen, während die Anzahl und der Durchmesser der Windungen von
der Höhe der zu erzielenden Dampfspannung abhängig ist.
Um von dem Dampf auf seinem Wege durch die Windungen der Rohrschlange etwa mitgerissenes
Wasser zurückzuhalten, bzw. den Dampf zu trocknen oder zu überhitzen, kann in dem Schornstein ein Überhitzer angebracht
werden, welchen der Dampf vor seinem Eintritt in den Hochdruckzylinder durchströmt.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. Vorrichtung zur Erzeugung von Arbeitsdampf aus Abdampf ohne Kondensation bei einer Dampfmaschinenanlage, gekennzeichnet durch eine in einem Heizraum (h) liegend umlaufende, schraubenförmig gewundene Rohrschlange (δ) mit in ihrer Drehungsachse liegenden, etwa zur Hälfte in Wasser tauchenden offenen Enden, durch deren eines in einem den Abdampf aufnehmenden Behälter (d) sich miteinem Schöpfarm (c1) drehendes Ende abwechselnd Dampf und Wasser eintreten, die Windungen etwa zur Hälfte mit Wasser, im übrigen mit Dampf anfüllen und am anderen Ende der Rohrschlange (b) in einen Druckbehälter (e) ausströmen, wobei die Windungen oberhalb der Drehungsachse Dampfräume bilden, welche durch die unterhalb der Drehungsachse befindlichen Wassermengen begrenzt und voneinander getrennt sind.
- 2. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschlange (δ) um eine in Lagern (i, i1) drehbare hohle Velle (a) gewunden ist, deren Inneres dur ;h eine Zwischenwand (α1) in zwei getrennte, an den Enden der Welle offene Räurr e (α2, α3) geteilt wird, mit deren einem (a2) d is eine Ende und mit deren anderem («3 das andere Ende der Rohrschlange (5) in offener Verbindung stehen.
- 3. Vorricitung nach Patentanspruch 1, dadurch gf kennzeichnet, daß die Behälter (d, e) untf ι sich durch eine Rohrleitung (g) mit eingeschaltetem selbsttätigen Überdruckve itil (g1) verbunden sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE309921C true DE309921C (de) |
Family
ID=563052
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT309921D Active DE309921C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE309921C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2613418A1 (de) * | 1976-03-30 | 1977-10-20 | Morcov Dipl Ing Paune | Drehverdampfer |
DE2758619A1 (de) * | 1977-12-29 | 1979-07-05 | Paul Dipl Ing Morcov | Vollkommenheit der vorrichtung zur druckerhoehung des dampfes oder gases -drehverdampfer/druckregenerator- durch ersetzung der zwei zellenraeder durch ein einziges zellenrad |
-
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- DE DENDAT309921D patent/DE309921C/de active Active
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2613418A1 (de) * | 1976-03-30 | 1977-10-20 | Morcov Dipl Ing Paune | Drehverdampfer |
FR2367909A1 (fr) * | 1976-03-30 | 1978-05-12 | Morcov Paune | Regenerateur de pression pour ele |
DE2758619A1 (de) * | 1977-12-29 | 1979-07-05 | Paul Dipl Ing Morcov | Vollkommenheit der vorrichtung zur druckerhoehung des dampfes oder gases -drehverdampfer/druckregenerator- durch ersetzung der zwei zellenraeder durch ein einziges zellenrad |
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