DE309851C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D13/00—Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
- B22D13/10—Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
- B22D13/101—Moulds
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 309851 KLASSE 31c. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf ein "Verfahren
und eine/ Form zur Herstellung" scharf ausgeprägter Gußkörper, von denen mehrere
in einem einzigen Arbeitsvorgange gegossen werden sollen, und zwar unter ■ Verwendung
der Zentrifugalkraft.
Es. handelt sich um Gußkörper aus schwer schmelzbaren und wertvollen Metallen, bei-'
spielsweise Wolfram, Wolframkarbid, Mo-
o lybdän, Molybdänkarbid, Uran, Titan, Vanadium,
Bor, Silizium u. dgl.
Durch das \7erfaliren wird bezweckt, eine
größere Anzahl von Formen auf einem möglichst engen Räume unterzubringen, was insbesondere
für elektrische Schweißöfen. von Wichtigkeit ist, um einen möglichst geringen
Durchmesser des Erhitzungsraumes und eine gleichmäßige Erhitzung der geschmolzenen
Metallmasse zu erhalten, so daß diese in sämtliehe Formen mit gleicher Temperatur eintritt
und eine möglichst vollkommene Ausnutzung des wertvollen Metalles zu erzielen, so daß die
verlorenen Metallteile (verloreneKöpfe u. dgl.) auf das geringste Maß beschränkt werden.
!5 Außerdem wird durch das neue Verfahren .ein
schnelles Einsetzen der Charge erzielt.
Das Verfahren besteht darin, daß Metall durch Formen fließt, welche in einem röhrenartigen,
nicht schmelzbaren Teil (z. B. Retortenkohle) hintereinander gelegt und durch
enge Verbindungsröhren miteinander verbunden sind. Im vordersten Teil der Röhre ist
das zu schmelzende Metall angeordnet. Die Röhre wird in einen Zentrifugalofen gelegt
und dieser wird nach Einsetzen des Schmelz-Prozesses
in Umdrehungen versetzt. Das Metall wird durch die Zentrifugalkraft auf diese Weise nacheinander in sämtliche hoch
erhitzte Formen gepreßt und füllt sämtliche Formen aus. '' .
Von besonderer Wichtigkeit ist das neue Verfahren für die Herstellung von Ziehsteinen
aus Metall, die als Ersatz für Diamantziehsteine zu dienen haben. Es gelingt auf diese
Weise, tadellose Ziehsteine herzustellen, bei denen die Lochungen ganz oder zum größten
Teil schon vorhanden sind, so daß sie nur noch einer Nacharbeit bedürfen. Von be- ■
sonderer Wichtigkeit sind deshalb auch die Gußformen, welche zur Herstellung solcher
Gußziehsteine dienen.
Die Vorrichtungen, welche für das Verfahren Anwendung1 finden können, sind in
einigen Beispielen auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. i, 2, 3, 4 und 5 zeigen die \rorrichtung
zur Herstellung von Ziehsteinen.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die umhüllende Röhre aus· Retortenkohle,
■ Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Ansicht von oben,
■ Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Ansicht von oben,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die eigentliche Form für die Ziehsteine, welche in Fig. 1
nur in Ansicht dargestellt sind, und
Fig. 5 eine Aufsicht auf den obersten Stein der Fig. 4.
α ist eine Röhre aus unschmelzbarem Material,
beispielsweise aus Retortenkohle. In
dieser Röhre ist eine Anzahl von zylindrischen Teilchen b, b aufeinander geschichtet, die bis
zum unteren Boden oder nahezu bis zu diesem Boden reichen können. Der obere Teil der
Röhre besitzt einen Ausschnitt«, und in diesen Ausschnitt können die zu schmelzenden
Metallblöckchen c, c eingelegt werden, welche die in den Zylindern b ausgebildeten Hohl-
; räume auszufüllen haben.
ίο Die Gußformen sind folgendermaßen gestaltet
(Fig. 4 und 5):
■ Vollkommen gleichartige Körper b, b sind derart dicht ineinander geschachtelt, daß zwischen
zweien Hohlräume d ausgebildet sind, welche von dem Gußmaterial ausgefüllt werden
sollen. Die Löcher des Ziehsteines werden dadurch freigelassen, daß der Boden 0
eines jeden Teiles b mit zwei Erhöhungen (Spitzen) e, e versehen ist. Die Spitzen
zweier benachbarter Teile treffen aufeinander. In dem. Boden 0 eines jeden Teiles sind außerdem
einige Durchlochungen / vorbanden (im vorliegenden Fall drei), welche die Verbindung
zwischen den einzelnen Hohlräumen darstellen.
Diese ganze aufgebaute Gußform ist in die Röhre α hineingesteckt. Wird diese Röhre
nun in den Erhitzungsofen gebracht, beispielsweise in den elektrischen Ofen,' der radial auf
einem wag'erecht oder' senkrecht gelagerten Rade befestigt ist, so wartet man, bis die
Metallblöcke c zu schmelzen anfangen, läßt . den Ofen rotieren und das geschmolzene'Metall
preßt sich nacheinander, durch die Öffnungen / hindurchgehend, in jeden einzelnen
Hohlraum d hinein. Nach dem Erkalten hat man nur nötig, die Röhre α und die Formen
zu zerschlagen, worauf die einzelnen Ziehsteinchen in scharf ausgeprägter Form vorhanden
sind, so daß ihre Löcher bzw. ihre Lochandeutungen lediglich noch einer Nacharbeitbedürfen.
Es ist ersichtlich, daß hierbei eine Metallverschwendung überhaupt nicht auftreten kann, wenn man die Menge des
Metalles c so bemißt, daß sie der Summe der Metallmengen für sämtliche Formöffnungen d
entspricht.
In Fig. 6 ist eine in ähnlicher Weise aufgebaute Guß form dargestellt, welche beispielsweise
zur Herstellung von Gesteinsbohrerspitzen dient. Die Blöckchen g besitzen beispielsweise
ein sechskantiges Loch und zwischen den Blöckchen sind Zwischenscheiben h
eingefügt, deren Innenränder abgeschrägt sind, so daß ein schmaler Zwischenraum m £
entsteht. Ist- hier der Guß vollzogen und die Form erkaltet, so kann man die einzelnen
Teilchen an der Stelle in voneinander abbrechen.
In Fig: 9 ist der Querschnitt durch eine * Form 'dargestellt, die zur Herstellung einer
.Bohrerspitze dienen würde. Auch hier können zwischen den einzelnen Formen Zwischenstücke
eingesetzt werden, welche den Stücken // der Fig. 6 entsprechen, aber so ge- f
formt sind, daß sie die Schneide des Bohrers zur Ausprägung bringen.
Bei den dargestellten Ausführungen befindet sich nur je ein Gußranm in Hintereinanderschaltung
zu dem folgenden. Die Ί 'Ausführung könnte aber auch so getroffen
werden, daß mehrere Guß räume p nebeneinander angeordnet sind, von denen jeder mit
gleichartigen in Hintereinanderschaltung liegt.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung schärf ausgeprägter Gußkörper aus schwer
schmelzbaren ' Metallen, wie Wolfram" u. dgl., unter Verwendung der Zentrifugal- f
kraft, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem vorderen Teil einer Aufnahmeöfrnung
(w) geschmolzene Metallrnasse nacheinander durch eine Anzahl von hintereinander
liegenden Gußformen getrieben l wird und diese ausfüllt. '
2. Gußform für das Verfahren nach' Anspruch 1 für die Herstellung von Ziehsteinen,
. dadurch gekennzeichnet, daß zylindrische mit Absätzen dicht inein- ! andergefügte Teile (V) an ihrem Bodenteil
(0) beiderseitig" Spitzen besitzen, wobei die Spitzen zweier aufeinanderfolgender
Teile sich berühren und um sie herum der die Form des Ziehsteines aufweisende ·
Hohlraum (rf) geschaffen ist und wobei die Bodenfläche (0) dieser Teile mit Lochungen (f) versehen ist, durch welche
das geschmolzene Metall hindurchtritt.
3. Gußform für das Verfahren nach Anspruch I1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Anzahl der hintereinander geschalteten Hohlräume (p) in denselben Gußformteilen
nebeneinander geschaltet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE309851C true DE309851C (de) |
Family
ID=562984
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT309851D Active DE309851C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE309851C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0195313A1 (de) * | 1985-03-18 | 1986-09-24 | Siemens Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Verfüllen von evakuierten Hohlräumen in Material bzw. in Körpern |
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- DE DENDAT309851D patent/DE309851C/de active Active
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0195313A1 (de) * | 1985-03-18 | 1986-09-24 | Siemens Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Verfüllen von evakuierten Hohlräumen in Material bzw. in Körpern |
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