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DE304888C - - Google Patents

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Publication number
DE304888C
DE304888C DENDAT304888D DE304888DA DE304888C DE 304888 C DE304888 C DE 304888C DE NDAT304888 D DENDAT304888 D DE NDAT304888D DE 304888D A DE304888D A DE 304888DA DE 304888 C DE304888 C DE 304888C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
float
water
chambers
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT304888D
Other languages
German (de)
Publication of DE304888C publication Critical patent/DE304888C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically
    • E02C5/02Mechanisms for lifting ships vertically with floating chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHESIMPERIAL

PATENTAPATENTA

PATENTSCHRIFT '* PATENT LETTERING '*

Vl 304888 — KLASSE 84*. GRUPPEVl 304888 - CLASS 84 *. GROUP

ALBERT SCHNEIDERS in AACHEN. Wasserwage zum Heben schwimmender Körper.ALBERT SCHNEIDERS in AACHEN. Spirit level for lifting floating bodies.

Zusatz zum Patent 301975.Addendum to patent 301975.

Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. November 1915" ab. Längste Dauer: 17. Oktober 1928.Patented in the German Empire on November 9, 1915 "from. Longest duration: October 17, 1928.

Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Bauart der Wasserwage nach Patent 301975. Mit der Neuerung wird bezweckt, die Kammern einer dreistufigen Schleusentreppe ohne Wasserverbrauch zu füllen und zu leeren, und zwar so, daß unter Vermittlung eines Schwimmers die Wassermenge der unteren und oberen Schleusenkammer der Wassermenge einer mittleren Doppelkammer die Wage hält.The subject of the invention is a special design of the spirit level according to patent 301975. The aim of the innovation is to avoid the chambers of a three-step lock staircase To fill and empty water consumption, in such a way that with the mediation of a swimmer the amount of water in the lower and upper lock chamber the amount of water in a middle one Double chamber holds the balance.

Die Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnung stellen die Anordnung im Längsschnitt schematisch dar; Fig. 1 zeigt den Schwimmer in halber Hubhöhe, Fig. 2 in seinem höchsten, und Fig. 3 in seinem tiefsten Stand. Die Fig. 4 ist eine schematische Aufsicht, der Anordnung.Figures 1, 2 and 3 of the drawing represent shows the arrangement in longitudinal section schematically; Fig. 1 shows the float in half Lifting height, FIG. 2 at its highest, and FIG. 3 at its lowest. FIG. 4 is a schematic top view, of the arrangement.

Nach den Fig. 1, 2 und 3 besteht die Anordnung aus der oberen Einzelkammer a, der mittleren Doppelkammer B' und der unteren Einzelkammer c, ferner aus dem drei Kammern hohen Behälter B, in welchem sich der in drei gleich hohen Kammern«', b', c eingeteilte Schwimmer 5 in einer Hubhöhe von .zwei Kammerhöhen bewegt. In der Höhenlage der Doppelkammer B' ist noch die Hilfskammer b, in Größe und Höhe einer Einzelschleusenkammer, oder was dasselbe ist, einer Schwimmerkammer, angeordnet. Der Behälter B steht mit der Schleusendoppelkammer B' durch den Kanal k in Verbindung, so daß die Höhe zwischen Unter- und Oberwasser des Behälters B' der wechselnden Höhe des Wasserspiegels im Behälter B entspricht (s. Fig. 2 und 3). Die Doppelkammer Bf und der Behälter B in Hohe dieser Doppelkammer haben den gleichen Inhalt von drei Schwimmerkammern. Beim höchsten Schwimmerstand (Fig. 2) befindet sich die unterste Schwimmerkammer c', beim tiefsten Schwimmerstand (Fig. 3) die ,oberste Schwimmerkammer β' in Höhenlage der mittleren Doppelkammer B1' und der Hilfskammer b. Der Schwimmer 5 hängt an den Seilen, m, welche über die Räder r geführt sind und zum Ausgleich des; Eigengewichtes des Schwimmers mit Gegengewichten -p versehen sind. Die Schwimmerkammer α' steht mit der Schleusenkammer a, bf mit der Hilfskammer δ und c' mit der Schleusenkammer c in — nicht dargestellter — Verbindung. Beim mittleren Schwimmerständ (Fig. 1) sind alle Kammern zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Wie die Fig. 4 zeigt, kann der Schwimmer S und die Hilfskammer b in beliebig viele Teile zerlegt werden, nur muß der Gesamtinhalt der Einzelteile der bestimmten Wassermenge entsprechen. Abweichend von der Zeichnung kann die dreistufige Schleusentreppe auch so gebaut sein, daß die mittlere Doppelkammer, in Flächengröße der Einzelkammer, doppelt so hoch ist als diese. Dies hätte u. a. jedoch nachteilig zur Folge, daß der Schwimmer in vier Kammern eingeteilt sein müßte, von welchen' die beiden mittleren Kammern mit zwei übereinanderliegenden Hilfskammer η verbunden sind.According to FIGS. 1, 2 and 3, the arrangement consists of the upper single chamber a, the middle double chamber B ' and the lower single chamber c, and also of the three-chamber high container B, in which the three chambers of equal height "', b ', c subdivided floats 5 moved in a lifting height of .zwei chamber heights. At the height of the double chamber B 'there is also the auxiliary chamber b, the size and height of a single lock chamber, or what is the same, a float chamber. The container B is connected to the double lock chamber B ' through the channel k , so that the height between the lower and upper water of the container B' corresponds to the changing height of the water level in the container B (see FIGS. 2 and 3). The double chamber Bf and the container B at the level of this double chamber have the same content of three float chambers. At the highest float level (Fig. 2) is the lowest float chamber c ', at the lowest float level (Fig. 3), the uppermost float chamber β' at the level of the middle double chamber B 1 ' and the auxiliary chamber b. The float 5 hangs on the ropes, m, which are guided over the wheels r and to compensate for the; The swimmer's own weight are provided with counterweights -p. The float chamber α 'is with the lock chamber a, bf with the auxiliary chamber δ and c' with the lock chamber c in - not shown - connection. In the middle float stand (Fig. 1) all chambers are half filled with water. As FIG. 4 shows, the float S and the auxiliary chamber b can be broken down into any number of parts, only the total content of the individual parts must correspond to the specific amount of water. Deviating from the drawing, the three-step lock staircase can also be built in such a way that the middle double chamber, in terms of the area of the single chamber, is twice as high as this. However, this would have the disadvantage, among other things, that the float would have to be divided into four chambers, of which the two middle chambers are connected to two auxiliary chambers η lying one above the other.

Claims (3)

Die Betätigung der Wage ist folgende: Wird der hochstehende Schwimmer S (Fig. 2) durch ein Antriebgewicht, beispielsweise durch Überhöhung des Wasserspiegels der Kammer δ, belastet, so sinkt der Schwimmer bis zu seinem tiefsten Stand (Fig. 3) und nimmt die Wassermenge aus den Schleusenkammern a und c sowie aus der Hilfskammer δ in seine Kammern a', b' und c' auf, füllt abergleichzeitig die 'Poppelkammer B' durch die Verv drängung einer Wassermenge von zwei Kammern aus dem Behälter B. Durch das Steigen des Wasserspiegels in dem Behälter B um eine Kammerhöhe verdrängt der eingetauchte Schwimmer (Fig. 3) die Wassermenge von drei Schwimmerkammern und ist durch das Zufließen des Wassers aus der Hilfskammer b, außer demjenigen aus den Kammern α und c, der Ausgleich zwischen Schwimmerbelastung und Schwimmerauftrieb in jeder Höhe gegeben. Der durch die Wandstärken des Schwimmers gegebene Gewichtsunterschied zwischen Schwimmerbelastung und Schwimmerauftrieb wird durch die an den Seilen m angebrachten Gewichte g ausgeglichen. Ein anderes Mittel, diesen Unterschied auszugleichen, besteht darin, dem in der Hilfskammer δ und in der mit dieser verbundenen Schwimmerkammer V befindlichen Wasser durch Zusatz einer SaIzlösung ο. dgl. eine entsprechend höhere Dichte zu geben. Bei Betätigung der Schleusentreppe (Fig. 4) ist die Möglichkeit gegeben, in allen drei Kammern gleichzeitig das Steigen oder Fallen des Wassers zum Heben oder Senken von Schiffen ohne Unterbrechung zu benutzen, da in der mittleren Doppelkammer die zu Berg und zu Tal fährenden Schiffe sich kreuzen können. Fährt beispielsweise ein in der Kammer α gesenktes Schiff in die Kammer B', so wird es bis an die rechtsseitige Wand, talwärts, gebracht, während ein anderes Schiff sich in dieser Kammer rechtsseitig, bergwärts, befindet, um von hier aus in die Kammer a geschleust zu werden, wobei gleichzeitig ein drittes Schiff in die Kammer c einfährt, nachdem ein anderes Schiff diese Kammer verlassen hat. _ Wird nun nach diesem Vorgang und nach Schließung der Tore die Wage in Bewegung gesetzt und das Unterwasser mit dem Oberwasser in den einzelnen Kammern gewechselt, so fährt das Schiff aus der Kammer c, rechtsausweichend, in die Kammer B', und hiernach das rechts talwärts angelegte Schiff von B' nach c, wobei gleichzeitig das Schleusen in der Kammer a, in Verbindung mit der oberen Wasserhaltung, in derselben Weise erfolgt. Der Vollständigkeit wegen sei hier noch erwähnt, daß die Anlage auch benutzt werden kann, indem die Hilfskammer als Schleusenkammer und die Doppelkammer als Hilfskammer dient. Es hat dieser Hinweis aber mehr einen theoretischen als praktischen Wert, weil durch eine solche Benutzung Anlage und Betrieb wesentlich vergrößert werden, da wegen der gleichzeitigen Kammerfüllung zwischen den einzelnen Schleusenkammern besondere Wasserhaltungen erforderlich sind. ι Patent-Ansprüche:The operation of the scales is as follows: If the upright float S (Fig. 2) is loaded by a drive weight, for example by raising the water level of the chamber δ, the float sinks to its lowest level (Fig. 3) and takes the amount of water from the lock chambers a and c as well as from the auxiliary chamber δ into its chambers a ', b' and c ', but at the same time fills the' Poppelkammer B 'by displacing a quantity of water from two chambers from the container B. By the rise of the water level In the container B by one chamber height, the immersed swimmer (Fig. 3) displaces the amount of water from three swimmer chambers and, through the inflow of water from the auxiliary chamber b, apart from that from chambers α and c, the balance between float load and float buoyancy in each Given height. The weight difference between the swimmer's load and the swimmer's buoyancy, given by the wall thicknesses of the swimmer, is compensated for by the weights g attached to the ropes m. Another means of compensating for this difference is to add a saline solution to the water in the auxiliary chamber δ and in the float chamber V connected to it. Like. To give a correspondingly higher density. When operating the lock staircase (Fig. 4) there is the possibility of using the rising or falling of the water in all three chambers to raise or lower ships without interruption, since the ships going up and down the mountain are in the middle double chamber can cross. For example, if a ship lowered in chamber α enters chamber B ', it is brought up to the wall on the right, down the valley, while another ship is in this chamber on the right, uphill, in order to enter chamber a to be funneled, at the same time a third ship enters the chamber c after another ship has left this chamber. _ If, after this process and after the gates have been closed, the scales are set in motion and the underwater with the upper water in the individual chambers is changed, the ship moves out of chamber c, evasive to the right, into chamber B ', and then the right downhill to the valley moored ship from B 'to c, at the same time the lock in chamber a, in connection with the upper dewatering, takes place in the same way. For the sake of completeness, it should be mentioned here that the system can also be used in that the auxiliary chamber serves as a lock chamber and the double chamber as an auxiliary chamber. However, this reference has more theoretical than practical value, because such use increases the system and operation considerably, since special water retention is required due to the simultaneous filling of the chambers between the individual lock chambers. ι Patent claims: 1. Wasserwage zum Heben schwimmender Körper nach Patent 301975, dadurch gekennzeichnet, daß eine mittlere Doppelkammer [B') einer dreistufigen Schleusentreppe durch die Wasserverdrängung eines in drei Kammern [a', b' und c') eingeteilten Schwimmersi(S), dessen Auftrieb gegenüber seiner Belastung ausgeglichen ist, gefüllt oder geleert wird, wenn die unterste und oberste Einzelkammer [c und a) der Treppe durch Abgabe ihres Wassers an die miteinander verbundenen Schwimmerkammern [c' und a') sich leeren oder durch Wasserentnahme aus diesen sich füllen, während die mittlere Schwimmerkammer (δ') ihren Wasserinhalt von einer Hilfskammer (δ) erhält oder ihn an diese abgibt.1. Water level for lifting floating bodies according to patent 301975, characterized in that a middle double chamber [B ') of a three-stage lock staircase by the water displacement of a float (S) divided into three chambers [a', b ' and c'), its buoyancy is balanced in relation to its load, is filled or emptied when the lowest and uppermost individual chamber [c and a) of the stairs empties by releasing their water to the interconnected float chambers [c ' and a') or are filled by removing water from them, while the middle float chamber (δ ') receives its water content from an auxiliary chamber (δ) or transfers it to it. 2. Ausgleich der Schwimmerbelastung gegenüber dem Schwimmerauftrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Höhenlage der untersten Schwimmerkammer (c') bei hochstehendem Schwimmer (S) der Behälter [B) den Inhalt von drei Schwimmerkammern besitzt, wovon zwei Drittel auf die Doppelkammer [B') entfallen.2. Compensation of the float load against the float buoyancy according to claim 1, characterized in that in the height of the lowermost float chamber (c ') when the float (S) is high, the container [B) has the content of three float chambers, two thirds of which are in the double chamber [B ') are omitted. 3. Regelungsvorrichtung für die Wasserwage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Hilfskammer (δ) und in der mit dieser verbundenen Schwimmerkammer (δ') befindliche Wasser' durch Erhöhung seiner Dichte den Unterschied zwischen Schwimmerauftrieb und Schwirru merbelastung ausgleicht.3. Control device for the spirit level according to claim 1, characterized in that that the water in the auxiliary chamber (δ) and in the float chamber (δ ') connected to it' through Increasing its density means the difference between buoyancy and buoyancy compensates for excessive loads. Hierzu ι Blatt Zeichnungen.For this purpose ι sheet of drawings.
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