DE3032177C2 - Verfahren zur Füllstandsmessung mittels eines für das Aussenden und den Empfang von Schall- oder Ultraschallwellen eingerichteten Wandlers - Google Patents
Verfahren zur Füllstandsmessung mittels eines für das Aussenden und den Empfang von Schall- oder Ultraschallwellen eingerichteten WandlersInfo
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Description
dadurch gekennzeichnet, daß
c) die Nachschwingamplitude in einen Meßwert umgewandelt wird,
d) der Meßwert mit einem festlegbaren Grenzwert verglichen wird,
e) bei dessen Erreichen sich eine vorgebbare Verzögerungszeitdauer
anschließt,
f) und darauf die Empfangsbetriebsweise eingeleitet wird.
2. Verfahren nach Ansprud: 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Einleitung der Empfangsbetriebsweise der Wandler und/oder dem Wandler nachgeschaltete
Signalverarbeitungseinrichtungen (20, 22, 24, 42) für die Echos für den Empfang der Echos
freigegeben wurden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstärkung für die vom Wandler empfangenen Echos stetig vergrößert wird und die
Anstiegsrate der Verstärkung groß gegenüber der Wiederholfrequenz der Impulspakete ist.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
a) mit einem für das periodische Aussenden und Empfangen von Schall- oder Ultraschallwellen
eingerichteten Wandler,
b) und einer Vorrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude des Wandlers,
gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale:
c) der Wandler ist mit einem Verstärker (14) verbunden, an den eine Triggerschaltung (26) angeschlossen
ist;
d) die Triggerschaltung (26) ist mit dem Rücksetzeingang eines Flip-Flop (36) verbunden;
e) der Setzeingang des Flip-Flop (36) ist mit einem zu Beginn des Sendeimpulspaketes am Ausgang
(16) einer Steuereinheit (10) erzeugten Signal beaufschlagt;
f) am Ausgang des Flip-flop (36) ist ein Freigabesignal für Echos verfügbar;
g) mit dem Flip-Flop (36) ist über eine Torschaltung
(40) ein Rampengenerator (42) verbunden, an dessen Ausgang ein Steuereingang (44) des
Verstärkers (14) angeschlossen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Zeitverzögerungs-
schaltung (28) zur Erzeugung der vorgebbaren Verzögerungszeitdauer
zwischen Triggerschaltung (26) und Flip-Flop (36) geschaltet ist
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurcn
gekennzeichnet, daß die Triggerschaltung (26) aus einem Differenzverstärker besteht, dessen invertierender
Eingang mit dem Verstärker (14) verbunden ist und dessen nichtinvertierender Eingang mit einer
dem Grenzwert entsprechenden Spannung" beaufschlagt und über einen Rückkopplungswiderstand
an den Ausgang angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitverzögerungsschaltung
(28) ein aus einem Widerstand (30) und einem Kondensator (32) bestehendes Verzögerungsglied aufweist,
wobei eine Diode (34) zum Widerstand parallel geschaltet ist
8. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Flip-Flop (36) zwei NAND-Glieder (38) enthält, deren Ausgänge kreuzweise je auf einen Eingang
des anderen NAND-Gliedes (38) zurückgekoppelt sind.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Füllstandsmessung durch periodisches
Aussenden und Empfangen von Schall- oder Ultraschallwellen mittel1.» eines Wandlers, wobei aus der zeitlichen
Differenz zwischen dem Aussenden von Schallbzw. Ultraschall-Impulspaketen und dem Empfang der
jeweiligen Echos die Füllstandshöhe bestimmt wird, wo· bei die Schwingungsamplitude des Wandlers überwacht
wird. Mit Ultraschall arbeitende Meßverfahren für die Füllstandsmessung können bei Medien eingesetzt werden,
die den Ultraschall gut reflektieren.
Die Ultraschallgeräte lassen sich kostengünstiger herstellen, wenn nur ein Schaliwandlsr verwendet wird,
der sowohl für das Aussenden als auch den Empfang des Ultraschalls verwendet wird. Dieser Schailwandler
strahlt einige Male pro Sekunde hochfrequente Schallimpulse ab. Nach dem Ende der Energiezufuhr zum
Schallwandler setzt die Schwingung nicht sofort aus. Die Schwingung klingt erst allmählich ab, wobei die
Schwingungsamplituden gen,aß einer Exponentialfunktion
abnehmen. Innerhalb der Nachschwingzeit des Schallwandlers können eintreffende Echosignale nicht
ausgewertet werden. Besondere Schwierigkeiten treten bei großen Meßstrecken auf. Die am Schallwandler ankommenden
reflektierten Echosignale haben in diesem Faii sehr kleine Amplituden. Daher muß mit der Auswertung
von Echosignalen so lange gewartet werden, bis auch die Nachschwingungen auf Amplituden zurückgegangen
sind, die noch etwas darunter liegen. Hieraus ergeben sich nach dem Unterbrechen der Zufuhr
der Sendersignale zum Schallwandler verhältnismäßig lange Totzeiten, bis Echosignale für die Füll-Standsmessung
ausgewertet werden können. Lange Totzeiten bedeuten* daß die Messung nicht bei innerhalb
eines großen Bereichs schwankenden Füllstandshöhen benutzt werden kann, wenn die Füllstandsoberfläche
dem Schallwandler bei großen Füllstandshöhen nahekommt. Befindet sich der Schallwandler bei der
höchsten zu messenden Füllstandshöhe in größerem Abstand von der Füllgutoberfläche, dann stören längere
Totzeiten nicht.
Aus »Messen + Steuern«, Technische Information der Endress & Hauser GmbH, Nr. 14 (1967), Seiten
22—24 ist ein Ultraschalldetektor für Flüssigkeiten mit einem UltraschalLsender und einem Melder für das
Erreichen eines bestimmten Flüssigkeitsspiegels bekannt, der auf der unterschiedlichen Dämpfung des Ultraschallsenders
in Luft und in der betreffenden Flüssigkeit beruht. Die Schwingungsamplitude des ständig
schwingenden Ultraschalisenders wird überwacht und die beim Eintauchen des Senders in die Flüssigkeit auftretende
Änderung der Schwingungsamplitude gemessen. Mit einer derartigen Anordnung kann jedoch nicht
die Änderung eines Flüssigkeitspegels über einen Bereich festgestellt werden wie beim weiter oben geschilderten
gattungsgemäßen Verfahren, sondern nur überwacht werden, ob die Flüssigkeit den Ultraschallsender
erreicht hat
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs erläuterten
Gattung derart weiterzuentwickeln. daß die Totzeit der Laufzeit des Ultraschalls angepaßt werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Nachschwingamplitude in einen MeSwert umgewandelt
wird, der Meßwert mit einem festlegbaren Grenzwert verglichen wird, bei dessen Erreichen sich
eine vorgebbare Verzögerungszeitdauer anschließt, und
darauf die Empfangsbetriebsweise eingeleitet wird.
Mit diesem Verfahren ist es möglich, sowohl starke Echosignale bei minimalen Abständen zwischen Schallwandler
und Füllgutoberfläche als auch schwache Echosignale zu messen. Bei sehr geringen Abständen zwischen
Füllgutoberfläche und Schallwandler kann die Totzeit wesentlich verkürzt werden, da für die Auswertung
der Echosignale nicht gewartet werden muß, bis die Nachschwingungen auf sehr kleine Amplituden abgeklungen
sind. Die Totzeit wird durch die vorstehend erläuterten Maßnahmen automatisch an die Nachschwingung
angepaßt.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird zur einleitung der Empfangbetriebsweise der
Wandler und/oder werden dem Wandler nachgeschaltete Signalverarbeitungseinrichtungen für die Echos für
den Empfang der Echos freigegeben. Dadurch treten keine Beeinträchtigungen durch die im Vergleich zu den
Echos sehr intensiven Sendeimpulse auf.
Vorzugsweise wird die Verstärkung für die vom Wandler empfangenen Echos mit zunehmender Zeitdauer
stetig vergrößert, wobei die Anstiegsrate der Verstärkung groß gegenüber der Wiederholfrequenz der
Impulspakete ist. Durch die Zunahme der Verstärkung als Funktion der Zeit werden Dämpfungen der Echowellen
bei größeren Reichweiten zumindest teilweise ausgeglichen.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des oben beschriebenen
Verfahrens mit einem für das periodische Aussenden und Empfangen von Schall- oder Ultraschallwellen
eingerichteten Wandler und einer Vorrichtung zur Messung der Schwingungsamplitude des
Wandlers besteht erfindungsgemäß darin, daß der Wandler mit einem Verstärker verbunden ist, an den
eine Triggerschaltung angeschlossen ist, die Triggerschaltung mit dem Rücksetzeingang eines Flip-Flop verbunden
ist, der Setzeingang des Flip-Flop mit einem zu Beginn des Sendeimpulspaketes am Ausgang einer
Steuereinheit erzeugten Signa! beaufschlagt ist. am Ausgang des Flip-Flop ein Freigabesignal für Echos verfügbar
ist. und mit dei,i Flip-Flop über eine Torschaltung ein Rampengenerator verbunden ist, an dessen
Ausgang ein Steuereingang des Verstärkers angeschlossen ist
In dieser Vorrichtung werden mit einfachen Mitteln die in Anspruch 1 dargelegten Schritte schaltungstechnisch
realisiert
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist eine Zeitverzögerungsschaltung zur Erzeugung der vorgebbaren Verzögerungszeitdauer zwisehen
Triggerschaltung und Flip-Flop geschaltet.
Die Zeitverzögerungsschaltung gibt den Wandler zu einem Zeitpunkt für den Empfang frei, an dem die Amplituden
der Nachwingung den unteren Grenzwert bereits unterschritten haben. Der Einfluß von Nachschwingungen
wird dadurch völlig beseitigt
Vorzugsweise besteht die Triggerschaltung aus einem Differenzverstärker, dessen invertierender Eingang mit
dem Verstärker verbunden ist und dessen nichtinvertierender Eingang mit einer dem Grenzwert entsprechenden
Spannung beaufschlagt und üVs;r einen Rückkoppiungswiderstand
an den Ausgang angei ihiossen ist
In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Zeitverzögerungsschaltung ein aus einem Widerstand
und einem Kondensator bestehendes Verzögerungsglied auf, wobei eine Diode zum Widerstand parallel
geschaltet ist
Zweckmäßigerweise enthält das Flip-Flop zwei NAND-Glieder, deren Ausgänge kreuzweise je auf einen
Eingang des anderen NAND-Gliedes zurückgekoppelt sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in einer
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert
In der Zeichnung ist ein Schaltbild, teilweise in Blockform,
eines Meßgeräts zur Füllstandsmessung dargestellt.
Ein Meßgerät zur Füllstandsmessung enthält eine Steuereinheit 10 für die Erzeugung von Sende/requenzen
und Steuersignalen. Die Sendeimpulse werden von der Steuereinheit 10 einem Sendeverstärker 12 zugeleite.,
an den ein nicht dargestellter Wandler für die Umformung von elektrischen Signalen in Schallwellen oder
Ultraschallwellen angeschlossen ist. Die Schallwellen bzw. Ultraschallwellen können als Impulspakete mit Impulspausen
ausgesendet werden. Nach der Reflexion an einer Füllgutoberfläche gelangen den Schall- bzw. UI-traschall-Impulspaketen
entsprechende Schallwellen zum gleichen Wandler, der sie in elektrische Signale umformt, die einem Verstärker 14 zugeführt werden,
dessen Verstärkungsgrad veränderbar ist. Aus der Laufzeit der Schallimpulse in der Luft wird die Entfernung
des Wandlers zur Füllgutoberfläche bestimmt.
Ζ · 3eginn der Sendezeit wird von der Steuereinheit
10 ein Sendeimpuls erzeugt, der an einem Ausgang 16 verfügbar ist. Von. Sendeimpuls wird ein Rimpengenerator
18 angestoßen, der eine linear abfallende Spannung erzeugt. Der Momentanwert dieser Rampenspannung
entsprich; zum jeweiligen Zeitpunkt der zurückgelegten Wegstrecke des Luftschalls.
Wenn eine Echowelle vom Verstärker 14 erfaßt wird, gelangt bei einem Meßvorgang ein entsprechendes Signal
zu einem Detektor 20, der einen kurzen Abtastimpuls erzeugt. Der Detektor 20 kann eine nicht näher
dargestellte Schwellwerterkennungsschaltung und eine Differenzierschaltung aufweisen.
Mit dem Rampengenerator ist eine Rampensignalabtastschaltung 22 verbunden, die von dem Detektor 20
betätigt wird. Der von dem Detektor 20 erzeugte Ab-
tastimpuls veranlaßt die Übernahme des Momentanwerts
der Rampenspannung in einen Speicher der Ram· pensignalabtastschaltung 22, der ein Ausgangsverstärker
24 nachgeschaltet ist. Mit dem Ausgangsverstärker 24 wird der in der Rampensignalabtastschaltiing 22 ge- >
speicherte Wert in einen eingeprägten Strom umgewandelt, der einem nicht dargestellten Auswertgerät, /.. B.
einem Gleichstrommeßgerät, zugeführt wird.
Der nicht näher dargestellte Wandler, der sowohl für das Aussenden als auch den Empfang von Schall- bzw.
Ultraschallwellen dient, beendet seine Schwingungen nicht gleichzeitig mit dem Ende der über den Sendeverstärker
12 zugeführten elektrischen Schwingungen. Am Wandler treten nach dem Ende der am Eingang anstehenden
elektrischen Schwingungen noch Schall- bzw. Ultraschallschwingungen auf. die nach einer Exponentialfunktion
abklingen.
Wenn zwischen dem Wandler und der Füllgutoberfläche größere Abstände vorhanden sind, liüriii können die
vom Wandler empfangenen Echosignale sehr kleine Amplituden haben. Es muß daher verhindert weiden,
daß Nachschwingungen, die eventuell noch längere Zeit auftreten, als Echosignale ausgewertet werden.
Hierzu wird ein Grenzwert für die am Wandler anstehenden Schwingungsamplituden festgelegt, der maßgebend
dafür ist, ob Schwingungsamplitude als Echosignale weiterverarbeitet werden oder nicht. Nur oberhalb
dieses Grenzwertes liegende Schwingungsamplituden werden für die Messung des Weges zwischen Wandler
und Füllgutoberfläche ausgenutzt. Die Schwingungsam- jo plituden des Wandlers einschließlich der Nachschwingungen
werden auf diesen Grenzwert hin überwacht. Der Grenzwert richtet sich unter anderem nach der
Reichweite des Wandlers in einem Behälter bzw. nach der bei maximalem Abstand zwischen Wandler und
Füllgutoberfläche noch am Wandler verfügbaren Echoschwingung.
Unterschreitet die Amplitude der sich an Sendeschwingungen des Wandlers anschließenden Nachschwingungen
den Grenzwert, dann wird eine vorgeb- *o bare Verzögerungszeit eingeleitet. Erst nach Ablauf dieser
Verzögerungszeit wird der Wandler für den Empfang von Echowellen freigegeben. Während der Sperrung
des Wandlers sind auch die dem Wandler nachgeschalteten Signalverarbeitungseinheiten 20, 22, 24 für
die Verarbeitung von Echosignalen gesperrt. Es ist auch möglich nicht den Wandler, sondern nur die dem Wandler
nachgeschalteten Einheiten 20, 22, 24 für die Dauer der Sende- und der Nachschwingungen und für die Dauer
der Verzögerungszeit zu sperren, so daß die vom Wandler dem natiigeschalteten- Empfänger zugeführten
elektrischen Signale nicht zur Messung herangezogen werden.
Nach Ablauf der Verzögerungszeit sind die Nachschwingungen des Wandlers auf hinreichend kleine Amplitudenwerte
abgeklungen, die nicht ais Echosignale ausgewertet werden.
Die nach dem Ende der Sendeschwingungen infolge des Wandlernachschwingens notwendige Totzeit wird
durch die vorstehend erläuterten Maßnahmen automatisch dem Verlauf der Nachschwingung angepaßt Bei
längerer Dauer des Nachschwingens verlängert sich die Totzeit, während ein kurzes Nachschwingen die Totzeit
vermindert
Dem Verstärker 14 ist eine Triggerschaltung 26 nachgeschaltet,
die vorzugsweise aus dem Differenzverstärker besteht, dessen invertierender Eingang an den Verstärker
14 angeschlossen ist während der nichtinvertierencle Eingang von einer dem Grenzwert entsprechenden
Gleichspannung beaufschlagt ist. Zwischen dem Ausgang und dem nichtinvertierenden Eingang ist ein
Riickkopplungswidcrstand angeordnet. Der Ausgang der Triggerschaltung 26 speist eine Zeitverzögerungsschaltung
28, die ein RC-Clied mit einem Widerstand 30
und einem Kondensator 32 enthält. Zu dem Widerstand 30 ist eine Diode 34 parallel geschaltet, deren Kathode
an den Kondensator 32 angeschlossen ist. An den Ausgang der Zeitverzögerungsschaltung 28 ist der Rücksetzeingang
eines Flip-Flop 36 angeschlossen, dessen Setzeingang mit dem Ausgang 16 der Steuereinheit 10
in Verbindung steht. Das Flip-Flop 36 enthält zwei NAND-Glieder 38. deren Ausgänge jeweils auf einen
Eingang des anderen zurückgekoppelt sind.
Das Flip-Flop 36 speist über ein Invertierglied 46 und über eine Torschaltung 40 den Detektor 20. Der zweite
Eingang der Torschaltung 40 ist an den Ausgang des Verstärkers i4 angeschlossen. Der Ausgang der Torschaltung
40 ist einerseits mit dem Detektor 20 und andererseits mit einem weiteren Rampengenerator 42
verbunden, der eine stetig ansteigende Steuerspannung als Funktion der Zeit erzeugt, wenn er über die Torschaltung
40 angestoßen wird. Der Ausgang des Rampengenerators 42 steht mit einem Steuereingang 44 des
Verstärkers 14 in Verbindung. Die vom Rampengenerator 42 abgegebene Spannung dient dazu, die Verstärkung
urs Verstärkers 14 mit zunehmender Zeitdauer
stetig zu vergrößern. Die Anstiegsgeschwindigkeit der Steuerspannung des Rampengenerators 42 ist so gewählt,
daß sie groß gegenüber aer Wiederholfrequenz wird.
Wenn die Steuereinheit 10 ein für die Dauer des Aussendens
von Schall- oder Ultraschallwellen anstehendes Signal am Ausgang 16 erzeugt und der Empfangsverstärker
14 ein der Schwingung des Wandlers entspre-
rfnal Aar
das Flip-Flop 36 gesetzt. Die Triggerschaltung 26 nimmt an ihrem Ausgang ein hohes Potential an, das den Kondensator
32 über die Diode 34 auflädt Mit dem Ende des Sendesignals am Ausgang 16 geht das hohe Potential
zurück. Da die Nachschwingung noch andauert, wird der Kondensator 32 weiterhin durch das hohe Potential
am Ausgang der Triggerschaltung 26 aufgeladen. Das Flip-Flop 36 bleibt daher auch nach dem Ende des hohen
Potentialsam Ausgang 16gesetzt
Sinkt die Nachschwingungsamplitude unter die an der Triggerschaltung 26 eingestellte Grenze ab, dann
geht der Ausgang der Triggerschaltung 26 auf niedriges Potential über. Danach entlädt sich der Kondensator 32
über den Widerstand 30. Die Dauer der Entladung hängt von der Bemessung des Widerstands 30 und des
Kondensators 32 ab. Durch die Entladung wird eine Zeitverzögerung erzeugt, nach der das Potential am
Rücksetzeingang des Flip-Flop 36 so weit abgesunken ist, daß das entsprechende NAND-Glied 38 auf den
niedrigen Pegel anspricht Es herrschen dann am Setz- und am Rückseizeingang niedrige Potentiale, durch die
das Flip-Flop 36 zurückgesetzt wird.
Bei gesetztem Flip-Flop 36 wird die Torschaltung 40 über das Invertierglied 46 gesperrt Der Detektor 20 ist
daher für die Ausgangssignale des Verstärkers 14 gesperrt Erst wenn das Flip-Flop 36 zurückgesetzt ist, d. h.
wenn eine aus der Dauer der Wandlernachschwingung bis zum Unterschreiten des Grenzwertes und aus der
Zeitverzögerung der Schaltung 28 zusammengesetzte Zeit abgelaufen ist, wird die Torschaltung 40 freigegeben.
Nach der Freigabe der Torschaltung 40 können die
vom Verstärker 14 erfaßten Echowellen zum Detektor
20 gelangen und jeweils einen Abtastimpuls auslösen.
Mit dem Zurücksetzen des Flip-Flops 36 wird der Rampengenerator 42 angestoßen, der die Verstärkung
des Verstärkers 14 mit zunehmender zeitlicher Verzögerung stetig erhöht. Hierdurch wird erreicht, daß die
bei kleinen Abständen zwischen Wandler und Füllgultio^rfläche
größeren Echoamplituden weniger verstärkt werden als die bei größeren Entfernungen zwischen
Wandler und Füllgutoberfläche kleineren Echoamplituden. Es wird also ein gewisser Ausgleich für die durch
den längeren Weg hervorgerufene Dämpfung geschaf
Mit der in der Zeichnung dargestellten Anordnung können daher die Abstände bei gefüllten Behältern,
wenn starke Echoamplituden aufgrund minimaler Abstände zwischen Wandler und Füllgutoberfläche erzeugt
werden, und bei leeren Behältern gemessen werden, wenn durch die großen Abstände zwischen Wandler
und Füllgutoberfläche nur kleinere Echoamplituden entstehen. Die Verstärkungsregelung ermöglicht diese
Messung in Verbindung mit einer entsprechend eingestellten Grenze. Hierdurch wird die Totzeit beträchtlich
verkürzt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:
1. Verfahren zur Füllstandsmessunga) durch periodisches Aussenden und Empfangen von Schall- oder Ultraschallwellen mittels eines Wandlers, wobei aus der zeitlichen Differenz zwischen dem Aussenden von Schall- bzw. Ultraschall-lmpulspaketen und dem Empfang der jeweiligen Echos die Füllstandshöhe bestimmt wird, wobeib) die Schwingungsamplitude des Wandlers überwacht wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19803032177 DE3032177C2 (de) | 1980-08-26 | 1980-08-26 | Verfahren zur Füllstandsmessung mittels eines für das Aussenden und den Empfang von Schall- oder Ultraschallwellen eingerichteten Wandlers |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19803032177 DE3032177C2 (de) | 1980-08-26 | 1980-08-26 | Verfahren zur Füllstandsmessung mittels eines für das Aussenden und den Empfang von Schall- oder Ultraschallwellen eingerichteten Wandlers |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3032177A1 DE3032177A1 (de) | 1982-03-11 |
DE3032177C2 true DE3032177C2 (de) | 1984-05-10 |
Family
ID=6110437
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19803032177 Expired DE3032177C2 (de) | 1980-08-26 | 1980-08-26 | Verfahren zur Füllstandsmessung mittels eines für das Aussenden und den Empfang von Schall- oder Ultraschallwellen eingerichteten Wandlers |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3032177C2 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19714973A1 (de) * | 1997-04-10 | 1998-10-15 | Endress Hauser Gmbh Co | Verfahren und Anordnung zur Feststellung einer Überfüllung bei der Messung des Füllstands einer Flüssigkeit in einem Behälter nach dem Impulslaufzeitverfahren |
Families Citing this family (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3405080A1 (de) * | 1984-02-13 | 1985-08-14 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren und einrichtung zur ueberwachung des fluessigkeitsvolumens im tank eines fahrzeuges |
US4785664A (en) * | 1986-04-28 | 1988-11-22 | Kay-Ray, Inc. | Ultrasonic sensor |
-
1980
- 1980-08-26 DE DE19803032177 patent/DE3032177C2/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19714973A1 (de) * | 1997-04-10 | 1998-10-15 | Endress Hauser Gmbh Co | Verfahren und Anordnung zur Feststellung einer Überfüllung bei der Messung des Füllstands einer Flüssigkeit in einem Behälter nach dem Impulslaufzeitverfahren |
DE19714973C2 (de) * | 1997-04-10 | 1999-02-11 | Endress Hauser Gmbh Co | Verfahren und Anordnung zur Feststellung einer Überfüllung bei der Messung des Füllstands einer Flüssigkeit in einem Behälter nach dem Impulslaufzeitverfahren |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3032177A1 (de) | 1982-03-11 |
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