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DE3021558A1 - Verfahren zum verrohren von mit fluessigkeit gefuellten bohrloechern o.dgl. unter verwendung von einzelnen rohrschuessen - Google Patents

Verfahren zum verrohren von mit fluessigkeit gefuellten bohrloechern o.dgl. unter verwendung von einzelnen rohrschuessen

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Publication number
DE3021558A1
DE3021558A1 DE19803021558 DE3021558A DE3021558A1 DE 3021558 A1 DE3021558 A1 DE 3021558A1 DE 19803021558 DE19803021558 DE 19803021558 DE 3021558 A DE3021558 A DE 3021558A DE 3021558 A1 DE3021558 A1 DE 3021558A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
float
pipe sections
lock
bodies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803021558
Other languages
English (en)
Other versions
DE3021558C2 (de
Inventor
Uwe Dr.-Ing. Behrens
Albert 5020 Frechen Wegert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinbraun AG
Original Assignee
Rheinische Braunkohlenwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinische Braunkohlenwerke AG filed Critical Rheinische Braunkohlenwerke AG
Priority to DE19803021558 priority Critical patent/DE3021558C2/de
Publication of DE3021558A1 publication Critical patent/DE3021558A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3021558C2 publication Critical patent/DE3021558C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D7/00Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/52Piles composed of separable parts, e.g. telescopic tubes ; Piles composed of segments
    • E02D5/523Piles composed of separable parts, e.g. telescopic tubes ; Piles composed of segments composed of segments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verrohren von mit Flüssigkeit gefüllten Bohr-
  • löchern oder dgl. unter Verwendung von einzelnen Rohrschüssen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verrohren von wenigstens auf Teilen ihrer Längserstreckung mit Flüssigkeit gefüllten Bohrlöchern oder dgl. unter Verwendung von einzelnen, miteinander verbindbaren Rohrschüssen, bei welchen der Rohrstrang wenigstens auf Teilen seines in der Flüssigkeit befindlichen Bereiches unter der Einwirkung von Körpern steht, die leichter sind als das von ihnen verdrängte Flüssigkeitsvolumen sowie zur Durchführung des Verfahrens benutzbare Schwimmkörper und Sperren.
  • Die DE-AS 1 231 190 offenbart im Zusammenhang mit einem derartigen Verfahren die beim Einbau von Rohrsträngen auftretenden Schwierigkeiten. Die wesentlichen Probleme ergeben sich aus der Tatsache, dass im Verlauf des Einbauens der Rohrschüsse das Gewicht des Rohrstranges sich fortlaufend erhöhnt. Dies führt zu einer entsprechend zunehmenden Belastung des Einbaugerätes, welches bis zur Fertigstellung der Verrohrung das Gewicht derselben aufzunehmen hat. Die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten nehmen mit wachsender Teufe der Bohrlöcher und damit der Länge der Verrohrung zu. Schwierigkeiten ergeben sich auch dadurch, dass während des Einbaus die im oberen Bereich der Verrohrung befindlichen Rohrschüsse selbst durch das Gewicht des an ihnen hängenden Teiles des Rohrstranges belastet werden. Die sich daraus ergebende Zugbeanspruchung der einzelnen Rohrschüsse kann zumindest bei bestimmten Werkstoffen, wie beispielsweise Asbestzement, das zulässige Mass leicht übersteigen. Dies gilt in besonderem Masse dann, wenn, wie es beispielsweise bei Filterrohren der Fall ist, die Wandung bestimmter Rohrschüsse durch darin angebrachte Durchbrechungen geschwächt ist. Im übrigen werden auch die Verbindungen zwischen den einzelnen Rohrschüssen durch das Gewicht des jeweils an ihnen hängenden Abschnittes der Verrohrung in erheblicnem Masse beansprucht.
  • Als Beispiel für Bohrlöcher der hier in Frage kommenden Art seien Entwässerungsbrunnen, wie sie im Braunkohlen-Tagebau üblich sind, genannt. Derartige Brunnen erreichen bereits heute Teufen von 500 m, in den nächsten Jahren bis 700 m.
  • Bei dem durch die DE-AS 11 31 190 bekannten Verfahren wird der die Verrohrung des Bohrloches bildende Rohrstrang vor dem Einbau ganz oder auf Teilen seines in der Flüssigkeit befindlichen Bereiches aussenseitig mit Leichtstoff, vorzugsweise Schaumstoff, versehen, der ein geringes spezifisches Gewicht aufweist, so dass das Volumen des Gesamtrohrstranges und damit auch das Volumen der verdrängten Flüssigkeit erheblich vergrössert werden. Da der Leichtstoff nur ein geringes Gewicht aufweist, führt dies zu einer merklichen Verringerung der auf das Einbaugerät, die Rohrschüsse und die Verbindungen einwirkenden Zugbeanspruzhungen.
  • Ein wesentlicher Nachteil des bekannten Verfahrens besteht darin, dass der als Schwimmkörper benutzte Leichtstoff nach Beendigung des Einbauvorganges imBohrloch verbleibt, also nicht wiedergewinnbar ist. Dadurch entstehen erhebliche Mehrkosten, insbesondere auch in Anbetracht der Tatsache, dass mit zunehmender Teufe der Bohrlöcher die Menge des jeweils benötigten Leichtstoffes zunimmt. Hinzu kommt, dass bei überschreiten einer bestimmten Teufe die Festigkeit des normalerweise verwendeten Polystyrol-Schaumstoffes in Anbetracht des Druckes der Flüssigkeitssäule nicht mehr ausreicht. Es besteht zwar die Möglichkeit, beispielsweise glasfaserverstärkten Kunststoff zu verwenden, wodurch die Aufwendungen für die Entlastung von Einbaugerät, Rohrwandung und Verbindung noch grösser würden. Es ist auch möglich, die Anbringung des Schaumstoffes auf den Oberen Bereich des Rohrstranges, beispielsweise die obere Hälfte, zu beschränken, da die durch das Gewicht des Rohrstranges verursachten Probleme erst mit zunehmender Länge desselben auftreten. Jedoch ändert dies nichts an der Tendenz, dass mit grösser werdender Teufe der Brunnen die Schwierigkeiten und Aufwendungen ebenfalls, unter Umständen sogar überproportional, zunehmen.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren de? einleitend beschriebenen Art so abzuwandeln, dass die Nachteile bekannter Verfahren vermieden werden. Insbesondere soll es möglich sein, die die Verminderung des wirksamen Gewichtes des Rohrstranges verursachenden Körper wiederzugewinnen. Die Körper sollen in ihrer Herstellung und Handhabbarkeit, insbesondere auch bezüglich des Einbringens und der Wiedergewinnbarkeit, einfach und billig sein.Die einfache Handhabbarkeit soll auch den normalerweise gegebenen Betriebsbedingungen an der Stelle Rechnung tragen, an der ein Brunnen oder dgl. niedergebracht wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass wenigstens ein Teil des Innenraumes wenigstens eines Teiles der Röhrschüsse mit Schwimmkörpern gefüllt und der letztere aufnehmende Bereich des Rohrschüsses oberseitig mit einer den Durchgang der Schwimmkörper nach oben verhindernden, entfernbaren Sperre versehen wird, die nachträglich beseitigt wird.
  • Die zweckmässig aus Kunststoff bestehenden Hohlkörper können ohne Schwierigkeiten, insbesondere ohne irgendein&iins Gewicht fallenden Arbeitsaufwand, in den jeweiligen Rohrschuss eingebracht werden. Dabei ist in Abhängigkeit von der Anzahl der Hohlkörper pro Rohrschuss auch das Ausmass der Verringerung des wirksamen Gewichtes kalkulierbar. Es ist ferner möglich, alle oder eine bestimmte Anzahl von unmittelbar aufeinanderfolgenden Rohrschüssen mit diesen Hohlkörpern zu versehen, wobei dann auch jeder Rohrschuss mit einer Sperre versehen sein müsste. Andererseits kann es auch ausreichen, die Hohlkörper nur in jedem zweiten oder dritten Rohrschuss vorzusehen und dabei gegebenenfalls die Anzahl derselben zu vergrössern. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass bei einem Durchmesser eines Rohres von beispielsweise 1 m der von den Schwimmkörper auszufüllende Abschnitt des Innenraumes des Rohrschusses ohnehin nur einen geringen Teil der Länge desselben einnehmen wird, wenn es sich um ein Rohr beispielsweise aus Asbestzement oder Kunststoff handelt.
  • Die vorteilhaft eine Kugelform aufweisenden Hohlkörper können unterschiedliche Volumen oder Durchmesser haben. In Abhängigkeit vom Rohrdurchmesser kann der Durchmesser der Hohlkörper beispielsweise zwischen 20 mm und 200 mm liegen.
  • Die Beseitigung der Sperren wird im allgemeinen nach Festlegen des Rohrstranges im Brunnen, Bohrloch oder dgl. durchgeführt werden. Dies kann der Fall sein, wenn der Rohrstrang auf der Sohle des Bohrloches oder dgl. aufsitzt. Es ist aber auch möglich, die Sperren erst dann zu entfernen, wenn, wie es insbesondere bei Brunnen der Fall ist, der Raum zwischen Bohrlochwandung und äusserer Umfangsfläche des Rohrstranges mit geeignetem Material, beispielsweise Kies, verfüllt ist. Ein Entfernen der Sperren hat zur Folge, dass die in den Rohrschüssen befindlichen Hohlkörper aufschwimmen und in geeigneter Weise am oberen Ende der Flüssigkeitssäule entnommen werden. Wenn die Flüssigkeitssäule innerhalb des Rohrstranges bis zur Tagesoberfläche ansteht, ist das Wiedergewinnen der Hohlkörper besonders leicht möglich.
  • Als besonders zweckmässig hat sich eine Ausführung herausgestellt, bei welcher die Sperren aus verhältnismässig sprödem Material, beispielsweise Asbestzement, bestehen. Die Platten - oder bodenförmigen Sperren - können an den Verbindungsstellen zwischen zwei benachbarten Rohrschüssen beim Einbau derselben angebracht werden, nachdem in den jeweils darunter befindlichen Rohrschüssen die Schwimmkörper eingebracht worden waren. Es besteht dann nach Fertigstellung der Verrohrung die Möglichkeit, die Sperren durch Einführen eines Gewichtes, das über eine kurze Distanz auf die Sperren fallengelassen wird , zu zerstören, so dass die darunter befindlichen Hohlkörper aufschwimmen können. Im übrigen können auch die vorteilhaft mit Sollbruchstellen versehenen Sperren mit Schwimmkörpern versehen sein, die eine Gewähr dafür geben, dass nach Zerstörung die resultierenden Teile ebenfalls aufschwimmen. Anstelle von Asbestzement können auch Teile aus entsprechend eingestelltem Kunststoff, Kunstharz oder dgl. verwendet werden.
  • Bei allen Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung gilt, dass in jedem Fall eine einfache Handhabung gewährleistet ist. Im Gegensatz zum Verfahren gemäss DE-AS 12 31 190 besteht keine Notwendigkeit, Schaumststoff aussen auf die Rohrschüsse aufzubringen, ggf.
  • anzupassen und zu befestigen. Weiterhin können bei Anwendung der Erfindung auch Filterrohre eine Verringerung ihres wirksamen Gewichtes erfahren. Dies ist im bekannten Fall nicht möglich, weil sonst die in den Filterrohren befindlichen Durchbrechungen durch den Schaumststoff abgedeckt sein würden. Bezüglich der Anbringung der Sperren ist keine grosse Genauigkeit erforderlich, da es lediglich darauf ankommt, Durchgänge zu vermeiden, die so gross sind, dass ein Hohlkörper mit dem hier in Frage kommenden Durchmesser passieren könnte. Es ist also auch möglich, die Sperren sieb- oder netzartig auszubilden. Entscheidend ist lediglich, dass die Sperren, gegen die sich die Schwimmkörper von unten anlegen, in der Lage sind, die von den Schwimmkörpern auf sie übertragenen Auftriebskräfte aufzunehmen und auf den Rohrstrang zu übertragen.
  • Da das Gewicht eines Rohrschusses mit zugehörigen Verbindungsteilen im allgemeinen innerhalb enger Grenzen feststehen wird, ist es insbesondere bei Verwendung von Schwimmkörpern mit unterschiedlichen Durchmessern normalerweise ohne weiteres möglich, die Auftriebskräfte der Hohlkörper so zu bemessen, dass sie in einem genau gewünschten Umfang dem Gewicht eines oder mehrerer Rohrschüsse einschliesslich Verbindungsteilen und dgl. entgegenwirken, so dass im Ergebnis die Zugbelastung der Rohr und der Verbindungen sowie des Einbaugerätes ziemlich genau vorherbestimmbar und einstellbar sind. Falls das spezifische Gewicht der im Brunnen, Bohrloch oder dgl. befindlichen Flüssigkeit auch zu berücksichtigen sein sollte, könnte dies unter Verwendung einfacher MIttel ohne weiteres von Fall zu Fall festgestellt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 im Schema einen Längsschnitt durch eine Brunnenbohrung mit darin eingebauter Verrohrung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Verbindung zweier Rohrschüsse in grösserem Maßstab, Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Sperre, Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform, Fig. 5 die dazugehörige Draufsicht.
  • Bohrloch 11 der Fig. 1 ist mit Wasser gefüllt. Nach seiner Fertigstellung wird es unter Verwendung eines Einbaugerätes 12 mit einer Verrohrung 14 versehen, die aus Vollwandrohren 15 und Filterrohren 16 besteht. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass zwischen jeweils zwei Filterrohren 16 sich drei Vollwandrohre 15 befinden. Die Verbindung zwischen den einzelnen Rohrschüssen 15 bzw. 16 erfolgt in bekannter Weise jeweils über eine Muffe 17.
  • Sowohl Muffe 17 als auch Rohre 15 bzw. 16 sind mit Nuten 18 bzw.
  • 19 (Fig. 2) versehen, die jeweils gemeinsam einen umlaufenden Kanal bilden. In diesen ist als Verbindungselement ein Metallseil 20 eingeschoben, das in gummlel;stisches Material eingebettet sein kann. Auf diese Weise werden die einzelnen Rohrschüsse 15 und 16 zugfest miteinander verbunden. Die Art der Verbindung ist insbesondere für Rohre aus nichtmetallischem Werkstoff wie Asbestzement und Kunststoff geeignet.
  • Insbesondere Fig. 2 lässt erkennen, dass an der Verbindungsstelle zwischen zwei benachbarten Rohrschüssen 15 bzw. 16 eine den Querschnitt der Verrohrung durchsetzende Sperre in Form einer Scheibe 22 eingesetzt ist. Diese aus Asbestzement oder anderem, geeignetem Werkstoff bestehende Scheibe ist oberseitig und unterseitig mit zwei kreuzweise angeordneten Kerben 24, 26 versehen. Beim Einbau der einzelnen Rohrschüsse werden in jedes Rohr beispielsweise zwölf Kugeln mit einem Durchmesser von 200 mm gegeben, die in Fig. 2 der Zeichnung der Einfachheit halber als in einer vertikalen Ebene liegend dargestellt sind, so dass der Rohrschuss einen Innendurchmesser von 800 mm aufweist. Beim Herstellen der Verbindung mit dem darüber befindlichen, nächstfolgenden Rohr wird der offene Querschnitt durch die Scheibe, den Zwischenboden oder dgl. 22 abgedeckt oder zumindest soweit verkleinert, dass eine oder mehrere der Kugeln 28 die Verbindungsstelle nicht mehr passieren kann. Dies hat zur Folge, dass, sobald der die Kugeln 28 aufweisende Rohrabschnitt mit Flüssigkeit gefüllt ist, diese Kugeln soweit auf schwimmen, bis sie gegen den Zwischenboden oder dgl. 22 stossen. Auf diese Weise wird aufgrund des Auftriebs der Kugeln 28 eine dem Gewicht des Rohrstranges entgegengerichtete Kraft wirksam, die zu einer entsprechenden Verringerung des wirksamen Gewichtes und somit der darauf zurückgehenden Beanspruchungen der von diesem Gewicht beaufschlagten Teile führt. Jeder Rohrschuss 15 bzw. 16 kann mit diesen Kugeln und der zugehörigen, als Sperre dienenden Scheibe 22 versehen sein. Es ist auch möglich, dies nur bei einzelnen Rohrschüssen vorzusehen.
  • Nach Beendigung des Einbaus und Festlegen der Verrohrung 14 werden dann die Scheiben oder Zwischenböden 22 dadurch entfernt, 30 dass ein beispielsweise an einem Seil hängendes Gewichtçauf die jeweils zuoberst befindliche Scheibe 22 fallengelassen wird mit der Folge, dass die Scheibe zerstört wird und den Durchgang für die Kugeln 28 freigibt, die somit bis zum oberen Ende der Verrohrung 14 aufschwimmen können. Die einzelnen Bereiche der als Sperre wirkenden Scheibe oder dgl. 22 können ebenfalls, beispielsweise durch Kleben angebrachte, Kugeln oder anders geformte auch Schwimmkörper 32 aufweisen, deren Auftrieb ausreicht, um die Einzelteile der Sperre 20 auf schwimmen zu lassen.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 4 und 5 sind die Kugeln 128 zu Paketen 134 zusammengefasst, die jeweils aus mehreren Lagen von Kugeln 128 bestehen. Zwischen den einzelnen Lagen sind kreisförmige Platten 136 angeordnet, deren Durchmesser etwas kleiner ist als der Innendurchmesser des Rohres 115. Kugeln 128 und Platten 136 sind mit Durchbrechungen 138 bzw. 140 versehen, durch die Seile 142 hindurchgeführt sind, mittels welcher die Pakete 134 zusammengehalten werden. Mit Durchbrechungen 138 versehene Kugeln sind beispielsweise als Schwimmerkugeln im Handel erhältlich. Platten 134 und Seile 142 sollten aus einem Material bestehen, dessen spezifisches Gewicht unter 1 liegt. Als Beispiel seien Polyäthylen oder anderer Kunststoff genannt.
  • Beim Einbau des Rohrstranges kann das Paket 134 ohne Schwierigkeiten in den jeweils oberen Rohrschuss 115 abgesenkt werden.
  • Die danach anzubringende Sperre kann aus einem einfachen Band, einem Seil oder dgl. 144 bestehen, das später mit einer geeigneten Vorrichtung, beispielsweise einem umlaufenden Messer, durchtrennt wird. Auch hier ist es möglich, die Sperre zwischen den beiden einander zugekehrten Enden zweier benachbarter Rohre 115 anzubringen. Bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform ist das Band 144 an der Wandung des Rohres 115 befestigt. Dies kann in einfacher Weise, z. B. mittels Kleben geschehen.
  • Das Auschwimmen der Pakete 134 erfolgt ruhiger als bei einzelnen Kugeln.
  • Dergleiche Effekt kann auch dadurch erzielt werden, dass die Kugeln in ein Netz gegeben werden, dessen Durchmesser in auf geweitetem Zustand nicht grösser bzw. geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser des Rohres 115.
  • In Abhängigkeit von der Teufe des Brunnens kannes zweckmässig sein, für bestimmte Teufebereiche daran angepasste Hohlkörper zu verwenden. Dabei geht es im wesentlichen darum, die Hohlkörper gemäss dem in der jeweiligen Teufe herrschenden Flüssigkeitsdruck auszubilden. Es ist natürlich möglich, sämtliche Hohlkörper von vornherein bezüglich ihrer Formbeständigkeit an die grösstmögliche Teufe anzupassen. Dies würde jedoch einen Verlust an Auftrieb bedeuten. So werden bei einem Vollwandrohr aus Asbestzement von 5 m Länge einschlie-slich Kupplung und Sperre zur Erzeugung eines Auftriebes von 7,75 KN etwa 240 Kugeln mit einem Aussendurchmesser von 200 mm benötigt, wenn diese Kugeln auf eine Festigkeit abgestellt sind, die einem Wasserdruck in 300 m Teufe entspricht. Unter den gleichen Voraussetzungen würden in einer Teufe von 1000 m 300 Kugeln einen Auftrieb in derselben Grössenordnung bewirken.
  • Die Vergrösserung der Anzahl der Kugeln bei gleichzeitiger Verringerung des Auftriebes ist darauf zurückzuführen, dass die Kugeln - oder ggf. auch anders geformte Hohlkörper - dickwandiger ausgeführt und somit schwerer sind.
  • In jedem Fall gilt jedoch, dass bei Anwendung der Lehre gemäss der Erfindung eine wesentliche Vereinfachung des Einbaus von Rohrsträngen erreicht werden kann. Im allgemeinen wird es aus Kostengründen vorzuziehen sein, den durch die Hohlkörper bewirkten Auftrieb und damit die Anzahl der Hohlkörper so einzustellen, dass das verbleibende wirksame Gewicht der Verrohrung der höchstmöglichen Zugbelastung an der schwächsten Stelle des Gesamtsystems entspricht oder geringfügig darunter bleibt. Andererseits gibt die Erfindung aber auch die Möglichkeit, dort, wo beispielsweise Asbestzementrohre eingesetzt werden, Rohre aus einem Material einzusetzen, welches in bestimmter Hinsicht günstigere Eigenschaften aufweist, jedoch ein grösseres Gewicht hat. Hier könnte die Erfindung das Mehrgewicht gegenüber den üblichen für Brunnenverrohrungen benutzten Leitungen kompensieren, so dass trotz des grösseren Gewichtes die bisher benutzten Einbaugeräte, Verbindungselemente und dgl. verwendet werden können.
  • Das Verfahren gemäss der Erfindung stellt keine Komplizierung des Einbauens eines Rohrstranges in einen Brunnen, ein Bohrloch oder dgl. dar. Das Verfahren ist somit ohne Einschränkung anwendbar.
  • Leerseite

Claims (14)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum Verrohren von wenigstens auf Teilen ihrer Längserstreckung mit Flüssigkeit gefüllten Brunnen, Bohrlöchern oder dgl. unter Verwendung von einzelnen, miteinander verbindbaren Rohrschüssen, bei welchem der Rohrstrang wenigstens auf Teilen seines in der Flüssigkeit befindlichen Bereiches unter der Einwirkung von Körpern steht, die leichter sind als das von ihnen verdrängte Flüssigkeitsvolumen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil des Innenraums wenigstens eines Teils der Rohrschüsse mit losen Schwimmkörpern gefüllt und der letztere aufnehmende Bereich des Rohrschusses oberseitig mit einer den Durchgang der Schwimmkörper nach oben verhindernden, entfernbaren Sperre versehen wird, die nachträglich beseitigt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für für die Schwimmkörper vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Hohlkörper verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperren nach Beendigung des Einbaus nacheinander beseitigt werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerstörung der Sperren durch ein in die Rohrleitung eingelassenes Gewicht durchgeführt wird.
  5. 5. Schwimmkörper zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie unterschiedliche Volumen bzw. Durchmesser aufweisen.
  6. 6. Schwimmkörper zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie gleiche Volumen bzw. Durchmesser aufweisen.
  7. 7. Schwimmkörper nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussendurchmesser der kugelförmigen dhwimskörper (28) zwischen 200 und 20 mm liegt.
  8. 8. Schwimmkörper nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie zu Paketen (134) zusammengefasst sind, deren Durchmesser nicht grösser, vorzugsweise etwas kleiner ist als der kleinste Innendurchmesser der Rohrschüsse (115).
  9. 9. Schwimmkörper nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie lagenweise zwischen vorzugsweise plattenförmigen Halterungen (136) angeordnet sind.
  10. 10. Sperre zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit wenigstens einerSollbruchstelle (24, 26)versehen ist.
  11. 11. Sperre zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als vorzugsweise aus Asbestzement oder Kunststoff bestehende Böden (22) ausgebildet ist.
  12. 12. Sperre nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie bzw. die durch die Sollbruchstelle (24, 26) begrenzten Einzelbereiche der Sperre mit einen Auftrieb bewirkenden Schwimmkörpern (32) versehen sind.
  13. 13. Sperre nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie im Bereich der Verbindung zwischen zwei benachbarten Rohrschüssen (15, 16) angebracht ist.
  14. 14. Sperre zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus wenigstens Seil oder Band (144) besteht.
DE19803021558 1980-06-07 1980-06-07 Verfahren zum Verrohren von mit Flüssigkeit gefüllten Brunnen, Bohrlöchern od.dgl. unter Verwendung von einzelnen Rohrschüssen Expired DE3021558C2 (de)

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