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DE301917C - - Google Patents

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Publication number
DE301917C
DE301917C DENDAT301917D DE301917DA DE301917C DE 301917 C DE301917 C DE 301917C DE NDAT301917 D DENDAT301917 D DE NDAT301917D DE 301917D A DE301917D A DE 301917DA DE 301917 C DE301917 C DE 301917C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tapes
strips
drying
drying rack
pairs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT301917D
Other languages
English (en)
Publication of DE301917C publication Critical patent/DE301917C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B25/00Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
    • F26B25/06Chambers, containers, or receptacles
    • F26B25/14Chambers, containers, receptacles of simple construction
    • F26B25/18Chambers, containers, receptacles of simple construction mainly open, e.g. dish, tray, pan, rack

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Trocknen und Fertigmachen von mit Gummi- oder anderer klebender Lösung einseitig bestrichenen Klebbändern aus Gewebstoff oder Papier für Isolier-, Abschluß- oder Heilzwecke, bei der die Bänder nach dem Auftragen der Klebstoffschicht, bevor sie für die Aufbewahrung und den Verkauf in Spulenform aufgewickelt werden, mit ihren Enden
ίο an Nadelleistenpaaren befestigt und zwischen diesen eine gewisse Zeit zum Trocknen an der Luft gespannt gehalten werden. Bei so behandelten Bändern wird das spätere Zusammenkleben beim Aufspulen vermieden.
Bisher wurden bei der Herstellung derartiger mit Klebstoff bestrichener Bänder zum Trocknen Gestelle benutzt, in denen eine Anzahl von mit einer Nadelreihe versehenen Leisten paarweise in einem der Länge der zugeschnittenen Bänder entsprechenden Abstande einander gegenüber ortsfest angebracht sind. Diese Bauart erforderte, daß jedes einzelne der übereinander angeordneten ortsfesten Nadelleistenpaare entweder von unten nach oben oder'umgekehrt mit Bändern besteckt werden mußte, bis das Gestell voll war, worauf man dieses zum Trocknen längere Zeit stehenlassen mußte, bevor die Bänder abgenommen v und aufgespult werden konnten. Um den Betrieb dauernd aufrecht zu erhalten, waren daher eine größere Anzahl solcher Trockengestelle notwendig, wozu bei der bedeutenden Länge der Bänder, 25 m und mehr, ein erheblicher Raum erforderlich war, der sehr schlecht ausgenutzt wurde.
Nach der Erfindung wird ein ununterbrochenes Arbeiten bei dem Trocknen und der Fertigstellung solcher Klebbänder dadurch ermöglicht, daß das zweckmäßig bis in den Bereich einer über dem zu ebener Erde befindliehen Arbeitsplatz angeordneten Arbeitsbühne erhöhte Trockengestell lotrechte Führungsschlitze hat, und daß lose Nadelleisten genommen werden, die in den Führungsschlitzen der senkrechten Träger des Gestelles verschiebbar ruhen. Diese Bauart ermöglicht, daß die von zwei auf der oberen Arbeitsbühne sich bewegenden Arbeitern mit frisch bestrichenen Bändern behängten Nadelleistenpaare durch Auflegen immer neuer Leisten allmählich in den Bereich des zu ebener Erde befindlichen Arbeitsplatzes abwärts bewegt werden, wo die inzwischen an der Luft genügend getrockneten Bänder von zwei anderen Arbeitern von den Nadelleisten abgenommen und aufgespult werden können. Hierdurch ist bei geringem Bedarf an Bodenfläche und ohne Ortswechsel der Bestreich Vorrichtung ein ununterbrochener Betrieb gewährleistet. Diese Gleichförmigkeit des Betriebes bringt noch den Vorteil mit sich, daß sich auch eine große Gleichförmigkeit in dem Gefüge des Klebstoffauftrages ergibt.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in Fig. ι in Seitenansicht, und in
Fig. 2 in Endansicht dargestellt.
Das Trockengestell der Vorrichtung besteht aus zwei in einer der gewünschten Länge der Bänder entsprechenden Entfernung angeordneten Böcken 1, die durch Längsträger 2 und eine Tischplatte 3 miteinander verbunden sind, und deren lotrecht hoch aufragendes Säulenpaar 4 mit je einem lotrechten Längs-
schlitz 5 versehen ist, der von dem oberen Ende dieser Tragsäulen bis dicht über den Tisch 3 herabreicht. In dem Längsschlitz der Tragsäulenpaare sind dicht übereinander eine Reihe von Leisten angeordnet, die sich in lotrechter Richtung in diesen Schlitzen verschieben lassen und auf ihrer Oberkante eine Reihe von spitzen Stiften, Nadeln oder Haken η tragen, die zur Befestigung der
ίο Bandenden durch einfaches Aufstecken dienen. Neben diesem Trockengestell ist in ausreichender Höhe über dem Boden, mindestens etwas über Mannshöhe, eine über die ganze Länge des Trockengestells reichende Laufbahn oder Arbeitsbühne 8 angeordnet, welche auf in Abständen vorgesehenen Stützen oder Bökken 9 ruht, die in solchem Abstande von dem Trockengestell angeordnet sind, daß vor diesem ausreichender Raum für die Bewegung eines Arbeiters frei bleibt. Der Boden der oberen Arbeitsbühne selbst ist dem Trockengestell so weit genähert, daß die auf ihm stehenden Arbeiter noch zu dem abgewandten Ende der Nadelleisten bequem langen können.
Die Arbeitsbühne selbst ist an beiden Seiten mit Geländern 10 versehen.
An einem Ende der Arbeitsbühne, das über das Ende des Trockengestells etwas vorragt, ist die Bestreichvorrichtung 11 angeordnet, von deren Spule 12 das zu . verarbeitende Band abgezogen wird, während es beim Durchgang durch die Bestreichvorrichtung in bekannter Weise einseitig mit Klebstoff bestrichen wird. Der eine der beiden auf der oberen
35. Bühne sich bewegenden Arbeiter. zieht das Band aus der Bestreichvorrichtung heraus, bis er an das andere Ende der Trockenvorrichtung gelangt ist, worauf der andere Arbeiter das Band abschneidet und nun gleichzeitig mit dem einen Arbeiter das Bandende auf einer Nadel der jeweilig obersten Nadelleiste befestigt. Sobald ein Nadelleistenpaar mit Bändern vollgesteckt ist, wird über die-' ses ein neues leeres Nadelleistenpaar in die Längsschlitze 5 jedes der Säulenpaare 4 eingelegt. Dadurch, daß unten ein Leistenpaar mit den getrockneten Bändern abgenommen wird, gleiten die vorher über diesem Leistenpaar befindlichen, in den Schlitzen 5 geführten Leistenpaare abwärts. Eine zwangläufige Führung der Nadelleisten ist nicht nötig, da diese durch die Fadenspannung in den Längsschlitzen der Säulen 4 festgeeckt oder durch Reibung festgehalten werden. Nach dem Abnehmen der getrockneten Bänder von der jeweilig unteren Nadelleiste wird diese seitlich herausgezogen und nach der oberen Arbeitsbühne heraufgegeben, wo sie wieder von oben in die Führungsschlitze 5 eingelegt und mit Bändern besteckt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Trocknen von mit Gummilösung einseitig bestrichenen Klebbändern, bei der die Bänder mit ihren Enden an Nadelleistenpaaren befestigt und zwischen diesen gespannt gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockengestell (ι) lotrechte Längsschlitze (5) hat, in denen die eingelegten Nadelleisten (6) derart abwärts gleitbar ruhen, daß die Leisten mit den frisch bestrichenen Bändern oben eingelegt und die Leisten mit den getrockneten Bändern unten abgenommen werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT301917D Active DE301917C (de)

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