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DE3018010A1 - Kapazitiver taster als elektrischer signalgeber - Google Patents

Kapazitiver taster als elektrischer signalgeber

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Publication number
DE3018010A1
DE3018010A1 DE19803018010 DE3018010A DE3018010A1 DE 3018010 A1 DE3018010 A1 DE 3018010A1 DE 19803018010 DE19803018010 DE 19803018010 DE 3018010 A DE3018010 A DE 3018010A DE 3018010 A1 DE3018010 A1 DE 3018010A1
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DE
Germany
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pad electrode
electrode
movable
capacitive button
button according
Prior art date
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Granted
Application number
DE19803018010
Other languages
English (en)
Other versions
DE3018010C2 (de
Inventor
Albert 7981 Blitzenreute Wasmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rafi GmbH and Co KG
Rafi GmbH and Co Elektrotechnische Spezialfabrik
Original Assignee
Rafi GmbH and Co KG
Rafi GmbH and Co Elektrotechnische Spezialfabrik
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Publication date
Application filed by Rafi GmbH and Co KG, Rafi GmbH and Co Elektrotechnische Spezialfabrik filed Critical Rafi GmbH and Co KG
Priority to DE19803018010 priority Critical patent/DE3018010C2/de
Publication of DE3018010A1 publication Critical patent/DE3018010A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3018010C2 publication Critical patent/DE3018010C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/94Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
    • H03K17/965Switches controlled by moving an element forming part of the switch
    • H03K17/975Switches controlled by moving an element forming part of the switch using a capacitive movable element

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)

Description

  • Kapazitiver Taster als elektrischer Signalgeber
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen kapazitiven Taster als elektrischen 5ignalgeber mit einer beweglichen Belagelektrode' die mittels eines axial verschiebbaren und selbsttätig in die Ruhestellung zurückk,ehrenden Verstellgieds betätigbar und zusammen mit einen Dielektrikum sowie mindestens einer stationär angeordneten Belagelektrode einen veränderbaren Kondensator bildet, bei dem in Ruhestellung die beiden Belagelektroden mit Abstand übereinanderliegen und eine klone Kapazität aufweisen und in Schaltstellung isoliert aufeinanderliegen und eine größere Kapazität bilden.
  • Eine derartige Schalttaste, bei der bei einer Betätigung beispielsweise durch einen Tastenanschlag die Kapazität des Kondenb sators geändert wird, so daß keine Kontaktstücke erforderlich sind, die einem Verschleiß durch Schaltfunken unterliegen, ist durch die DE-PS 22 29 406 bekannt. Das axial verschiebbare Betätigungsglied ist bei dieser Ausgestaltung an seiner Unterseite mit einer isolierenden Trägerscheibe bestückt, an der die Schenkelenden einer gebogenen Blatt feder befestigt sind, die die bewegliche Belagelektrode bildet-und mit der auf einer Grundplatte angeordneten stationären Belagelektrode zusammenwirkt. Das Betätigungsglied, die Trägerscheibe sowie die Belagelektroden sind hierbei somit axial hintereinander angeordnet. In Ruhestellung liegt unter der Einwirkung einer Vorspannung nur der etwas ausgewölbte Teil der Blattfeder auf der isolierenden stationären Belagelektrode auf, in Schaltstellung dagegen werden durch den Hub und die Druckeinwirkung des Betätigungsgliedes die Schenkel der Blattfeder derart verformt, daß diese satt auf der isolierenden Belagelektrode aufliegt. Auf diese Weise soll eine große Schalthysterese geschaffen werden und-die Taste soll einen großen Uberhub nach Uberwindung des Schaltpunktes aufweisen.
  • Diese kapazitive Schalttaste besteht zwar nur aus wenigen Einzelteilen, dennoch ist eine einwandfreie Funktion, insbesondere nicht für eine längere Betriebszeit nicht sichergestellt. Die beiden Belagelektroden sind nämlich nicht vor Verschmutzung durch Staub geschützt, auch ist, dies nicht ohne weiteres zu bewerkstelligen, da das bewegliche Betätigungsglied in den Raum, in dem die Belagelektroden angeordnet sind, hineinragt und somit bei jedem Betätigungsvorgang Schmutz zu den Belagelektroden gelangen kann. Und selbst durch sehr feine Staubkörner wird der Abstand zwischen den beiden Belagelektroden vergrößert, so daß dadurch bedingte Fehlschaltungen unvermeidbar sind. Des weiteren kann, da ohne weiteres auch Luftfeuchtigkeit an die Belagelektroden gelangt und es somit zu einer Kondenzwasserbildung an diesen kommen kann, die Funktionsfähigkeit dadurch beei-nträchtigt werden.
  • Da aber die als Feder ausgebildete bewegliche Belagelektrode bei jedem Schaltvorgang mechanisch beansprucht wird, verändert sich ferner auch die Betätigungscharakteristik der Taste. Der Schaltpunkt bleibt daher nicht gleich, dieser verschiebt sich vielmehr, da die Vorspannung der Feder mit der Zeit nachläßt. Auch ist von Nachteil, daß eine Schalthysterese nur bedingt gegeben ist und daß der Offnungsvorgang sehr rasch erfolgt. Die als Feder ausgebildete Belagelektrode wird nämlich bei einer BetAtigung,gespannt, so daß, sofern eine bestimmte, den Schaltvorgang auslösende Kapazität gegeben ist, das Betätigungsglied zwar noch einen Überhub ausführen kann, die Spannung der Feder wird dadurch aber weiter erhöht, so daß der Rückhub und damit die Abnahme der Kapazität selbsttätig somit schnell erfolgt. Und wird die den Schaltvorgang auslösende Kapazität, der eine bestimmte Anlagefläche der beweglichen Belagelektrode an der stationären Belagelektrode entspricht, unterschritten, ist die Taste außer Funktion.
  • Die beiden Schaltpunkte sind demnach nahezu gleich. Außerdem liegt bei dieser Ausgestaltung die zum Wellen neigende Feder meist nicht plan an der stationären Belagelektrode an, so daß bei Verwendung derartiger Tasten in Tastaturen eine große Exemplarstreuung unvermeidbar ist. Eine hohe Betriebssicherheit und eine lange hebensdauer dieser bekannten kapazitiven Taste ist demnach nicht gegeben.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen kapazitiven Taster als elektrischer Signalgeber zu schaffen, der diese Nachteile nicht aufweist. Es soll vielmehr erreicht werden, daß der Taster weder staub noch feuchtigkeitsempfindlich ist und daß somit keine dadurch bedingten Kapazitätsveränderungen auftreten, daß eine hohe Lebensdauer gegeben ist und daß der vorgegebene Schaltpunkt auch bei sehr intensiver Benutzung stets beibehalten wird. Des weiteren sollen die beiden Schaltpunkte unterschiedlich sein, damit eine echte Schalthysterese vorhanden ist, und die maximale Kapazität soll stets gleich sein, damit keine Streuung auftritt und somit eine Verwendung in Tastaturen auch unter verschiedenen Umweltbedingungen ohne weiteres möglich ist.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die stationäre Belagelekt.rode und die bewegliche Belagelektrode seitlich neben dem Verstellgied. sich in dessen Verstellrichtung erstreckend, angeordnet sind und daß zur Beeinflussung der beweglichen Belagelektroden das Verstellglied mit einem Per -manentmagneten bestückt ist, der durch die stationäre Belagelektrode von der beweglichen Belagelektrode getrennt und mittels des Verstellgliedes in deren Verstellbereich einführbar ist.
  • Zweckmäßig ist es hierbei, die beiden Belagelektroden als ebene oder konzentrisch zu dem Betätigungsglied gekrümmte dünnwandige Platten oder Bänder auszubilden, die in Ruhelage parallel zueinander angeordnet sind, wobei die beweglichte Elektrode auch aus einer vorzugsweise vorgespannten Blattfeder bestehen kann.
  • Sehr vorteilhaft ist.es ferner, die bewegliche Belagelektrode einseitig im äußeren Randbereich einer senkrecht zur Verstellric"htung' des Verstellgliedes verlaufenden Längsseite, vorzugsweise in dem dem Permanentmagneten in dessen Ruhestellung unmittelbar zugekehrten Randbereich, mit Hilfe eines Distanzstückes mit Abstand an der stationären Belagelektrode zu befestig..
  • Angebracht ist es des weiteren, die bewegliche Belagelektrode zur Reduzierung des verformbaren Querschnittes mit einem oder mehreren Einschnitten, vorzugsweise im Bereich der'Befestigung an der stationären Belagelektrode mit einer, U-förmig-ausgegebildeten Freisparung- zu versehen.
  • Die stationäre Belagelektrode kann, um diese auf einfache Weise zu befestigen, in schlitzartigen Ausnehrnungen eines das Betätigungsglied haltenden Tasterunterteils eingesetzt sein.
  • Um die Belagelektroden zuverlässig vor Staub oder Feuchtigkeit zu schützen, ist es ferner vorteilhaft, wenn die stationäre Belagelektrode zusammen mit einer an dem Unterteil angeformten Zwischenwand ein geschlossenes Gehäuse für die bewegliche Belagelektrode und das Dielektrikum bildet. Die beiden Belagelektroden sowie das Dielektrikum können zu dem gleichen Zweck aber auch in einem gesonderten geschlossenen Gehäuse angeordnet sein, das in einem das Betätigungsglied haltenden Tasterunterteil eingesetzt ist.
  • Angebracht ist es des weiteren, das Betätigungsglied zur Aufnahme des Permanentmagneten mit einer angeformten Tasche zu versehen, in der dieser mittels Rastvorsprüngen oder dgl. unverrückbar gehalten ist.
  • Außerdem sollte das Betätigungsglied entgegen der kraft einer Feder zwischen zwei durch Anschläge begrenzte Endstellungen verstellbar sein.
  • Ein gemäß der Erfindung ausgebildeter kapazitiver Taster besteht nicht nur aus wenigen Bauteilen und ist damit auf wirtschaftliche Weise herzustellen, sondern dieser ist vor allem sehr zuverlässig in der Funktion, störunempfindlich und vielseitig, auch unter unterschiedlichen Umweltbedingungen einsetzbar. Werden nämlich die beiden Belagelektroden seitlich neben dem Verstellglied angeordnet und wird zur Beeinflussung der beweglichen Belagelektrode ein verschiebbarer Permanent magnet vorgesehen, so ist es ohne Schwierigkeiten möglich, die einen Kondensator bildenden Bauteile völlig von dem Betätigungsglied zu trennen und abzukapseln, so daß kein Schmutz und keine Luftfeuchtigk!eit an diese gelangen kann.
  • Dadurch bedingte Fehlfunktionen aufgrund evtl. Kapazitätsänderungen sind demnach ausgeschlossen.
  • Des weiteren wird die bewegliche Belagelektrode durch das Betätigungsglied nicht mechanisch beansprucht. Die Anlage an der stationären Belagelektrode erfolgt vielmehr ausschließlich durch die Magnetkraft des Permanentmagneten, so daß der erste Schaltpunkt stets bei einer bestimmten Magnetkraft erreicht ist und somit-auch keine Schaltpunktverschiebungen auftreten. Und bei einer dem ersten Schaltpunkt entsprechenden Anlage der beweglichen Belagelektrode an der stationären Belagelektrode ist sofort, bedingt durch die magnetische Anziehung auch die maximale Kapazität,, die außerdem immer gleich hoch ist', gegeben. Streuungen sind somit ausgeschlossen, ein Einsatz der vorschlagsgemäß ausgebildeten Taste ist-demnach ohne Schwierigkeiten in sehr vorteilhafter Weise möglich.
  • Durch die. magnetische Anziehung der beweglichen Belagelektrode ist ferner auch eine echte Schalthysterer gegeben.
  • Beim Rückhubdes Betätigungsgliedes liegt nämlich, bedingt durch das.magnetische Kraftfeld, die bewegliche Belage.lektrode über den ersten Schaltpunkt hinaus an der stationären Belagelektrode an,' auch auf diese Weise werden Fehlfunktionen vermieden.
  • Weitere Einzelheiten eines gemäß der Erfindung ausgebildeten kapazitiven Tas'ters als elektrischer Signalgeber sind dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel, das nach folgend im einzelnen erläutert ist, zu entnehmen. Hierbei zeigen: Fig. 1 den kapazitiven Taster in einem Axial schnitt, in Ruhestellung, Fig. 2 den Taster nach Fig. 1 in einem Schnitt nach der Linie II - II der Fig. 1, Fig. 3 den Taster nach Fig. 1'ohne Tasterkappe in Schaltstellung, Fig. 4 die den veränderbaren Kondensator bildenden Bauteile des Tasters nach Fig. 1 in einer perspektivischen.Darstellung und Fig. 5 den Taster-nach Fig. 1 in Schaltstellung mit den in einem gesonderten Gehäuse eingesetzten Belagelektroden.
  • Der in der Zeichnung mit 1 bezeichnete als'elektrischer Signalgeber ausgebildete kapazitive Taster besteht hierbei im wesentlichen aus einem ortsfest angeordneten Unterteil 2, einem mit einer Tastenkappe 4 abgedeckten axial verschiebbaren Verstellglied 3 sowie einer stationären Belagelektrode 11 und einer beweglichen Belagelektrode 13, die zusammen mit einem zwischen diesen eingesetzten Dielektrikum 15 einen veränderbaren Kondensator bilden. Das Verstellglied 3 ist mittels eines zapfenförmigen Ansatzes 6 in einer Führungsbohrung 5 des Unterteils 2 verschiebbar entgegen der Kraft einer Feder 7 geführt und zwischen zwei durch Anschläge 9 und 10, mit denen eine angeformte Nase 8 zusammenwirkt, begrenzte Endstellungen verschiebbar.
  • Die stationäre Belagelektrode 11 ist mittels der Randteile 11' in schlitzförmigen Ausnehmungen 19 des Unterteils 2 gehalten und in einem durch eine an dem Unterteil 2 angeformte Zwischenwand 20 gebildeten Gehäuse eingesetzt. Es ist aber auch möglich, daß die stationäre Belagelektrode 11 den dem Verstellglied 3 zugekehrten Teil der Wand 20 übernimmt. An der stationären Belagelektrode 11 sind das Dielektrikum 15 und mittels eines Distanzstückes 16 und Nieten 17, die die in diese Teile einqearbeiteten Schlitze 18-, 18', 18" und 1S'''' durchgreifen,. mit Abstand auch die bewegliche magnetisch empfindliche Belagelektrode 13 an die sem befestigt.
  • Die beiden Belageiektroden 11 und 13, deren Anschlußfahnen 12 bzw. 14 aus dem Unterteil 2' herausgeführt sind, sind als dünnwandige Platten ausgebildet und seitliche neben dem Verstellglied 3 angeordnet. Zur Beeinflussung der beweglichen Belagelek.trode ,13 ist das Verstellglied 3 mit einem Permanentmagneten 21 bestückt, der in einer mit einer Öffnung 23 versehenen angeformten Tasche .22 eingesetzt und mittels einer Rastnase 24 gehalten ist.
  • Wird das Verstellglied 3 durch eine auf die Tastenkappe 4 ausgeübten Kraft in Richtung A bis zur Anlage der Nase 8 an der Anschlagfläche 10 verstellt, so wird durch das von dem Permanentmagneten 21 ausgehende Magnetfeld die bewegliche Belagelektrode. 13 zu der stationären -Belagelektrode 11 hingezogen und legt sich, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, an dieser durch das Dielektrikum 15 elektrisch getrennt an.
  • Dadurch wird die Kapazität zwischen-den einen veränderbaren Kondensator bildenden Belagelektroden 11 und 13, die in Ruhelage gemäß Fig. 1 mit. Abstand übereinanderliegen und eine geringe-- Kapazität aufweisen,' vergrößert, so daß ein Schaltvorgang ausgeführt wird.-Um den zu verformenden Querschnitt der beweglichen Belagelektrode 13 und damit die erforderliche Schaltkraft iu verringern,. ist in diese eine U-förmige Preisparung 25--eingearbeitet.
  • Wird auf die Tastenkappe 4 keine Kraft mehr ausgeübt, so wird durch die Kraft der Feder 7 das Verstellglied 3 und damit der Permanentmagnet 21 in die in Fig. 1 dargestellte Ruhestellung- zurückgedrückt. Die Nase 8 liegt hierbei an der Anschlagfläche 9 an. Sobald die Federkraft der beweglichen Belagelektrode 13 größer ist als die von dem Permanentmagneten 21 ausgeübte Magnetkraft, löst sich die bewegliche Belagelektrode 13 von der stationären Belagelektrode 11, der Schaltvorgang wird dadurch beendet. Der'zweite Schaltpunkt ist jedoch, bedingt durch die Hysterese des Permanentmagneten 21, von dem ersten Schaltpunkt verschieden, so daß der kapazitive Taster eine große Schalthysterese aufweist.
  • Und da die den veränderbaren Kondensator bildenden Bauteile, nämlich die stationäre Belagelektrode 11, die bewegliche Belagelektrode 13 sowie das Dielektrikum 15 völlig von dem Betätigungsglied 3 getrennt sind - gemäß Fig. 5 können diese Bauteile auch in einem gesonderten Gehäuse 26, das in einer Ausnehmung 27 des Unterteils eingesetzt ist, angeordnet werden - und nur durch die Magnetkraft betätigt werden, sind Beeinträchtigungen durch Schmutz, Feuchtigkeit und mechanische Beanspruchungen ausgeschlossen. Eine lange Lebensdauer und ein Einsatz auch bei unterschiedlichen Umweltbedingungen und ohne daß Schaltpunktverschiebungen und Exemplarstreuungen in Kauf zu nehmen sind, sind somit bei dem kapazitiven Taster 1 gewährleistet.
  • L e e r s e i t e

Claims (10)

  1. Patentansprüche: Kapazitiver Taster als elektrischer Signalgeber mit einer beweglichen Belagelektrode, die mittels eines axial verschiebbaren und selbsttätig in die Ruhestellung zurückkehrenden Verstellglieds bestätigbar und zusammen mit einem Dielektrikum sowie mindestens einer stationär angeordneten Belagelektrode einen veränderbaren Kondensator bildet, bei dem in Ruhestellung die beiden Belagelektroden mit Abstand übereinanderliegen und eine kleine Kapazität aufweisen und in Schaltstellung isoliert aufeinanderliegen und eine größere Kapazität bilden, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die stationäre Belagelektrode (11) und die bewegliche Belagelektrode (13) seitlich neben dem Verstellglied (3) sich in dessen Verstellrichtung (A) erstreckend angeordnet sind und daß zur Beeinflussung der beweglichen Belagelektrode (13) das Verstellglied (3) mit einem Permanentmagneten (21) bestückt ist, der durch die stationäre Belagelektrode (11) von der beweglichen Belagelektrode (13) getrennt und mittels des Verstellgliedes (3) in deren Verstellbereich einführbar ist.
  2. 2. Kapazitiver Taster nach Anspruch 1, d a d u r c h gekennzeichnet daß die beiden Belagelektroden (11, 13) als ebene' oder konzentrisch zu dem Betätigungsglied (3) gekrümmte dünnwandige Platten oder Bänder ausgebildet sind, die in Ruhelage parallel zueinander angeordnet sind.
  3. 3. Kapazitiver Taster nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die bewegliche'Belagelektrode (13) als vorzugsweise vorgepsannte Blattfeder ausgebildet ist.
  4. 4. Kapazitiver Taster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die bewegliche Belagelektrode (13) einseitig im äußeren Randbereich einer senkrecht zur Verstellrichtung (A) des Verstellgliedes (3) verlaufenden Längsseite, vorzugsweise in dem dem Permanentmagneten (21) in dessen Ruhestellung unmittelbar zugekehrten Randbereich mit Hilfe eines Distanzstückes (16) mit Abstand an der stationären Belagelektrode (11) befestigt ist.
  5. 5. Kapazitiver Taster nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die bewegliche Belagelektrode (13) zur Reduzierung des verformbaren Querschnittes mit einem oder mehreren Einschnitten, vorzugsweise im Bereich der Befestigung an der stationären Belagelektrode (11) mit einer U-förmig ausgebildeten Freisparung (25) versehen ist.
  6. 6. Kapazitiver Taster nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e,t ! daß die stationäre Belagelektrode (11) in schlitzartigen Ausnehmungen (19) eines das Betatigungsglied (3) haltenden Tasterunterteils (2) eingesetzt ist.
  7. 7. Kapazitiver Taster nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die stationäre Belagelektrode (11) zusammen mit einer an dem Unterteil (2) angeformten Zwischenwand (20) ein geschlossenes Gehäuse für die bewegliche Belagelektrode (13) und das Dielektrikum (15) bildet.
  8. 8. Kapazitiver Taster nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die beiden Belagelektroden (11, 13) sowie das Dielektrikum (15) in einem gesonderten geschlossenen Gehäuse (26) angeordnet sind, das in einem das Betätigungsglied (3) haltenden Tasterunterteil (2) eingesetzt ist.
  9. 9. Kapazitiver Taster nach einem der Ansprüche 1 bis 8, d a d u r c h g e k e n, n z e i ch n e t daß das Betätigungsglied (3) zur Aufnahme des Permanentmagneten (21) mit einer angeformten Tasche (22) versehen ist, in der dieser mittels Rastvorsprüngen (24) oder dgl. unverrückbar gehalten ist.
  10. 10. Kapazitiver Taster nach einem der Ansprüche 1 bis 9 d a d u r c h g-e k e n n z e i c h n e t daß das Betätigungsglied (3) entgegen der Kraft einer Feder (7) zwischen zwei durch Anschläge (9, 10) begrenzte Endstellungen verstellbar ist.
DE19803018010 1980-05-10 1980-05-10 Kapazitiver Taster als elektrischer Signalgeber Expired DE3018010C2 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4034234A (en) * 1975-01-10 1977-07-05 Texas Instruments Incorporated Switching module for solid-state keyboard
DE2162044B2 (de) * 1970-12-17 1979-04-19 Teletype Corp., Skokie, Ill. (V.St.A.) Kapazitiver Schalter
DE2229406C3 (de) * 1971-06-17 1980-01-24 International Business Machines Corp., Armonk, N.Y. (V.St.A.) Kapazitive Schalttaste als elektrischer Signalgeber
FR2431223A1 (fr) * 1978-07-13 1980-02-08 Lewiner Jacques Perfectionnements aux dispositifs de commande electrique a bouton-poussoir ou analogues

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