DE3000900C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen magnetischen Entwickler
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Magnetische Einkomponentenentwickler, die aus Teilchen eines
feinverteilten magnetischen Materials in einem Bindemittel
bestehen, wurden in großem Umfang in der Elektrophotographie
angewandt, da kein spezieller magnetischer Träger in diese
Entwickler zur Magnetbürstenentwicklung eingebaut zu werden
braucht. Bei der häufigsten Art der magnetischen Einkomponentenentwickler
wird die Oberfläche der Entwicklerteilchen
elektrisch leitend gemacht, damit der Kanteneffekt und die
Schleierbildung verhindert werden. Falls jedoch ein elektrisch
leitender magnetischer Entwickler dieser Art auf ein
Kopierpapier mit einem relativ niedrigen elektrischen Widerstand,
wie Normalpapier, übertragen wird, wird lediglich ein
dunkles Bild mit verbreiterten Konturen erhalten. Dies ist
ein gravierender Nachteil der Entwickler dieser Art.
Es ist bereits bekannt, daß magnetische Einkomponentenentwickler
mit einem hohen elektrischen Widerstand verwendet
werden. Beispielsweise ist in der US-PS 36 45 770 ein
Verfahren angegeben, bei dem eine Magnetbürste eines magnetischen
Einkomponentenentwicklers mit einem hohen elektrischen
Widerstand durch Koronaentladung aufgeladen und ein
elektrostatisches latentes Bild durch die geladene Magnetbürste
entwickelt wird. Auch dieses Verfahren ist immer
noch wegen verschiedener Gesichtspunkte unzureichend. Beispielsweise
ist es sehr schwierig, die Magnetbürste einheitlich
aufzuladen, und es muß ein spezieller Ladungsmechanismus
in der Entwicklungszone angeordnet werden, wodurch
diese kompliziert wird. Ferner wird der Aufladungsmechanismus
leicht mit dem Entwickler verschmutzt, wobei
Störungen auftreten.
In letzter Zeit wurde ein Verfahren vorgeschlagen,
bei dem ein elektrisch nichtleitender Entwickler durch
Reibung mit der Oberfläche eines Trägers, der ein elektrostatisches
latentes Bild trägt, aufgeladen wird, so daß
das latente Bild durch den in dieser Weise aufgeladenen
Entwickler sichtbar gemacht wird (vgl. JP-OS 62 638/75),
sowie ein Verfahren, bei dem die Entwicklung durch die
elektrische Polarisation eines elektrisch nichtleitenden
Entwicklers erreicht wird (vgl. JP-OS 1 33 028/76). Diese
Verfahren sind jedoch immer noch unzureichend.
Beim erstgenannten Verfahren müssen die Entwicklungsbedingungen
genau gesteuert werden. Wenn dies nicht geschieht,
tritt leicht eine Schleierbildung in den Nichtbildbereichen
auf, besonders dann, wenn der Kontakt zwischen
der Oberfläche des lichtempfindlichen Materials und den
äußersten Enden der magnetischen Tonerteilchen groß ist.
Die magnetischen Tonerteilchen werden an der Entwicklertrommel
gebunden und stauen sich dort. Das Auftreten dieser
Störungen ist besonders ausgeprägt, wenn das Kopieren kontinuierlich
ausgeführt wird.
Beim letzteren Verfahren ist zwar die Schleierbildung
nicht so ausgeprägt, jedoch wird, da ein sichtbares Bild
unter Ausnützung eines in dem magnetischen Toner induzierten
dielektrischen Polarisationseffektes auf einem elektrostatischen
latenten Bild ausgebildet wird, der Teil des latenten
Bildbereiches mit niedrigem Potential nicht wirksam entwickelt.
Infolgedessen hat die erhaltene Kopie eine harte
Tönung, und es ist unmöglich, bei den Kopien Halbtöne
wiederzugeben.
Ferner sind die Bilder der nach diesen üblichen Verfahren
erhaltenen Kopien von schlechter Schärfe, und es ist
bei diesen Verfahren sehr schwierig, Bilder mit einer ausreichend
hohen Dichte zu erhalten.
Als weiterer magnetischer Einkomponentenentwickler
wurde ein zusammengesetzter magnetischer Entwickler vorgeschlagen,
der aus einem homogenen Gemisch eines magnetischen
Entwicklers von hohem elektrischen Widerstand mit einem elektrisch
leitenden magnetischen Entwickler besteht (vgl. JP-OS
33 152/78). Ferner ist ein zusammengesetzter Entwickler bekannt,
der aus einem homogenen Gemisch aus einem magnetischen
Entwickler und einem nichtmagnetischen Entwickler besteht (vgl. DE-OS
27 58 726). Diese bekannten zusammengesetzten Entwickler sind jedoch
insofern nachteilig, als sich die Zusammensetzung allmählich
ändert, während kontinuierlich kopiert wird, und die
Dichte der übertragenen Bilder beträchtlich verringert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuen magnetischen
Einkomponentenentwickler zu entwickeln, der klare Bilder
mit einer hohen Dichte auf Normalpapier übertragen kann,
selbst wenn kontinuierlich kopiert wird. Außerdem soll bei
längerem Gebrauch der Entwickler seine Zusammensetzung möglichst
nicht ändern und eine hohe Bilddichte beibehalten.
Diese Aufgaben löst die Erfindung durch einen magnetischen
Entwickler, wie er im Patentanspruch 1 gekennzeichnet
ist.
Es wurde gefunden, daß die Aufladung des Entwicklers am
wirksamsten durch gegenseitige Reibung der Entwicklerteilchen
bewirkt wird und klare Bilder mit einer hohen Dichte
kontinuierlich durch die Kombination von Entwicklern erzeugt
werden können, von denen jeder allein kein klares Bild ergibt.
Ferner erfordert der Entwickler gemäß der Erfindung
keine genaue Steuerung der Entwicklungsbedingungen.
Wenn eine aus Entwicklerteilchen aufgebaute Magnetbürste
eines magnetischen Einkomponentenentwicklers mit der Oberfläche
eines Trägers, der ein elektrostatisches latentes
Bild trägt, in Kontakt gebracht wird, wirkt zwischen den
Entwicklerteilchen und dem latenten Bild eine elektrostatische
Anziehungskraft (Coulomb-Kraft) und zwischen den Entwicklerteilchen
und dem die Magnetbürste bildenden Magnet
(Entwicklertrommel) eine magnetische Anziehungskraft. Infolgedessen
werden Entwicklerteilchen, auf welche die
Coulombkraft stärker wirkt, zu dem elektrostatischen latenten
Bild gezogen und Entwicklerteilchen, auf welche die
magnetische Anziehungskraft stärker wirkt, werden zu der
Entwicklertrommel gezogen, wobei die Entwicklung entsprechend
der Ladung auf dem Träger ausgebildeten elektrostatischen
latenten Bild erfolgt.
Die Differenz der Dielektrizitätskonstanten (ε) der im
erfindungsgemäßen Entwickler enthaltenen verschiedenartigen
Tonerteilchen beträgt vorzugsweise 0,25 bis 0,8, insbesondere
von 0,3 bis 0,7. Die Entwicklerteilchen werden durch gegenseitige
Reibung aufgeladen.
Wie aus den Werten der Probe A des nachfolgenden Beispiels
1 ersichtlich, erhält man bei alleiniger Verwendung
eines Toners mit einer Dielektrizitätskonstante von 5,49 und
einer elektrostatischen Kapazität von 10,7 pF ein übertragenes
Bild mit einer Bilddichte von 0,33 und gemäß Probe B bei
einem Toner mit einer Dielektrizitätskonstante von 5,08 und
einer elektrostatischen Kapazität von 9,9 pF eine Bilddichte
von 0,32. Andererseits wird im Fall eines zusammengesetzten
Entwicklers (Probe E), welcher durch Kombination dieser
Toner gebildet wurde, so daß die Differenz der Dielektrizitätskonstante
0,41 beträgt, ein übertragenes Bild von solch
hoher Bilddichte erhalten, wie es sich nicht aus der Einzelanwendung
jedes der vorstehenden Toner erwarten läßt, nämlich
von 1,65. Im Gegensatz hierzu kann im Fall eines zusammengesetzten
Entwicklers (Probe F), welcher durch Kombinieren
des vorstehenden Toners (Probe A) und eines weiteren
magnetischen Toners (Probe C) erhalten wurde, wobei
die Differenz der Dielektrizitätskonstante (ε) kleiner als
0,2 ist, oder eines zusammensetzten Entwicklers (Probve G),
der durch Kombinieren des vorstehenden Toners (Probe A) und
eines weiteren magnetischen Toners (Probe D), erhalten wurde
wobei die Differenz der Dielektrizitätskonstante (ε) größer
als 0,85 ist, eine Erhöhung der Bilddichte nicht erzielt
werden.
Es ist nicht vollständig klar, warum durch Kombination
einer Mehrzahl von Einkomponententonern in der Weise, daß
die Differenz der Dielektrizitätskonstante (ε) innerhalb
des vorstehenden Bereiches liegt, Bilder mit einer derartigen
hohen Bilddichte erhalten werden, wie sie auf Grund
der Einzelwirkung jedes dieser Toner nicht zu erwarten sind.
Es können folgende Gründe vorliegen:
Um ein übertragenes Bild von hoher Dichte unter Anwendung
eines magnetischen Einkomponentenentwicklers auszubilden,
ist es notwendig, daß eine ausreichende Menge des
Entwicklers auf das auf einer elektrophotographisch empfindlichen
Platte ausgebildete elektrostatische latente Bild
durch Coulomb-Kraft angezogen wird und der dort abgeschiedene
Entwickler auf ein Kopierpapier gut übertragen wird.
Um deshalb ein entwickeltes Bild von ausreichender Dichte
zu erhalten, ist es zunächst notwendig, daß der magnetische
Entwickler eine zum Anziehen des Entwicklers an das elektrostatische
latente Bild ausreichende Ladung hat. Es wird angenommen,
daß beim Einsatz einer Mehrzahl von magnetischen
Tonern, die bei der Ausbildung von Bildern mit einer ausreichenden
Dichte bei Einzelverwendung versagen und die
gemäß der vorliegenden Erfindung so kombiniert werden, daß
die Differenz der Dielektrizitätskonstante innerhalb des
spezifischen Bereiches liegt, die Reibungsaufladung sehr
leicht erfolgt und deshalb die Toner von den elektrostatischen
latenten Bildern gut angezogen werden, wodurch
übertragene Bilder mit einer hohen Dichte entstehen.
Es ist bekannt, daß ein polymeres Material mit einer
hohen Dielektrizitätskonstante durch Reibungsaufladung
leicht positiv geladen wird (vgl. den Artikel "The Society
of Photographic Scientists and Engineers, 2nd Int. Conf.,
1974, Seiten 95 bis 100′′). Es wurde auch gefunden, daß in
magnetischen Materialien, die aus einem Pulver eines in
einem Bindemittel dispergierten magnetischen Materials bestehen,
bei niedriger Dielektrizitätskonstante die magnetischen
Tonerteilchen durch Reibung negativ und bei hoher
Dielektrizitätskonstante positiv aufgeladen werden.
Die Dielektrizitätskonstanten der einzelnen miteinander
zu kombinierenden magnetischen Toner können leicht
durch die Wahl eines aus einem polymeren Material mit einer
bestimmten Dielektrizitätskonstante aufgebauten Bindemittels,
d. h. einer Reibungsladungsreihe innerhalb eines bestimmten
Bereiches, eingestellt werden. Ferner kann die
Dielektrizitätskonstante des magnetischen Toners durch Absenkung
der Menge des magnetischen Materials oder Zugabe
eines Ladungssteuerungsmittels, welches zur Beibehaltung
einer negativen Ladung fähig ist, verringert werden. Im
Gegensatz hierzu kann die Dielektrizitätskonstante durch
Erhöhung der Menge des magnetischen Materials oder durch Zugabe eines
elektrisch leitenden Materials, wie Kohlenstoff, oder eines Ladungssteuerungsmittels,
welches zur Beibehaltung einer positiven Ladung fähig ist,
erhöht werden. Ferner kann die Dielektrizitätskosntante durch Einverleibung
einer Substanz mit einer hohen Dielektrizitätskonstante,
beispielsweise TiO₂ oder BaTiO₃, gewünschtenfalls
erhöht werden. Durch Anpassung können die Dielektrizitätskonstanten
der zu vereinigenden magnetischen Toner verändert
werden, und bei der Herstellung von zusammengesetzten
Entwicklern durch inniges und homogenes Vermischen von mindestens
zwei magnetischen Tonern können die Reibungsaufladungseigenschaften,
beruhend auf der Differenz der Dielektrizitätskonstanten
der Entwickler, durch Änderung des
Mischungsverhältnisses frei gesteuert werden. Dies stellt
ein weiteres charakteristisches Merkmal der vorliegenden
Erfindung dar.
Für den zusammengesetzten Entwickler gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es, um entwickelte Bilder mit hoher
Übertragungsleistung auf Übertragungsblätter mit einem
niedrigen elektrischen Widerstand, wie Normalpapier, ohne
Verbreiterung der Konturen oder Ausbluten zu übertragen,
bevorzugt, daß der spezifische Widerstand, bestimmt unter
den gleichen Bedingungen, wie sie zur Bestimmung der Dielektrizitätskonstante
angewandt werden, jedes einzelnen
Toners mindestens 5×10¹³ Ωcm, insbesondere 1×10¹⁴ bis
1×10¹⁶ Ωcm, und der spezifische Widerstand des erhaltenen
innigen homogenen Gemisches mindestens 5×10¹³ Ωcm, insbesondere
1×10¹⁴ bis 1×10¹⁶ Ωcm, beträgt.
Da die Tendenz besteht, daß die Anzahl der zu dem elektrostatischen
latenten Bild einer bestimmten Ladung gezogenen
Entwicklerteilchen sich erhöht, wenn die elektrostatische
Kapazität der Entwicklerteilchen gering ist, wird es
für den zusammengesetzten magnetischen Entwickler gemäß der
Erfindung bevorzugt, daß das innige homogene Gemisch eine
relativ niedrige elektrostatische Kapazität aufweist. Das
heißt, es wird bevorzgut, daß die elektrostatische Kapazität
des innigen homogenen Gemisches der magnetischen Toner,
bestimmt unter den gleichen Bedingungen, wie sie zur Bestimmung
der Dielektrizitätskonstante angewandt werden,
7,8 bis 15 pF, insbesondere 8 bis 14 pF, beträgt.
Wachse, Harze und Kautschuke mit einer geeigneten
Haftfähigkeit unter Anwendung von Wärme und Druck und Gemische
hiervon können als Bindemittel verwendet werden. Im
Hinblick auf die Fließfähigkeit der Entwicklerteilchen und
ihre Eigenschaft, sich nicht zusammenzuballen, werden Harze
und Massen, die ein Harz als Hauptkomponente und ein Wachs
oder dgl. enthalten, als Bindemittel bevorzugt.
Als bevorzugt gemäß der Erfindung einsetzbare Harze
seien beispielsweise Homopolymere und Copolymere von
äthylenisch ungesättigten Monomeren, Polyamidharze, Polyesterharze,
Polycarbonatharze, Epoxyharze, Phenolharze,
Phenoxyharze, Polyurethanharze, Alkydharze, Erdölharze
und Naturharze oder Kolophonium erwähnt. Als Polymere
von äthylenisch ungesättigten Monomeren können beispielsweise
Polystyrol, Polyvinyltoluol, Acrylharze, Styrol/
Acrylmonomer-Copolymere und Styrol/Butadien-Copolymere
aufgeführt werden. Es ist selbstverständlich, daß auch
andere auf dem vorliegenden Fachgebiet übliche Bindemittelharze
verwendet werden können, sofern die übrigen Erfordernisse
erfüllt sind.
Als feinzerteilte magnetische Materialien wurden bereits
Trieisentetroxid (FeO₄), Dieisentrioxid (γ-Fe₂O₃),
Zinkeisenoxid (ZnFe₂O₄), Yttriumeisenoxid (Y₃Fe₅O₁₂),
Cadmiumeisenoxid (CdFe₂O₄), Gadoliniumeisenoxid
(Gd₃Fe₅O₁₂), Kupfereisenoxid (CuFe₂O₄), Bleieisenoxid
(PbFe₁₂O₁₉), Nickeleisenoxid (NiFe₂O₄), Neodymeisenoxid
(NdFe₂O₃), Bariumeisenoxid (BaFe₁₂O₁₉), Magnesiumeisenoxid
(MgFe₂O₄), Manganeisenoxid (MnFe₂O₄), Lanthaneisenoxid
(LaFeO₃), Eisenpulver (Fe), Kobaltpulver (Co) und
Nickelpulver (Ni) verwendet. Diese magnetischen Materialien
können erfindungsgemäß auch einzeln oder in Form von Gemischen
aus zwei oder mehreren dieser Stoffe eingesetzt werden.
Trieisentetroxid und γ-Dieisentrioxid werden besonders
bevorzugt.
In dem zusammengesetzten magnetischen Entwickler gemäß
der Erfindung kann das feinzerteilte magnetische Material
in Mengen von 65 bis 230 Gew.-teilen, vorzugsweise 80 bis
190 Gew.-teilen, auf 100 Gew.-teile des Bindemittels vorliegen.
Um die Änderung der Zusammensetzung oder die Verringerung
der Bilddichte zu steuern, wenn der Kopiervorgang
während eines langen Zeitraumes ausgeführt wird, ist
es bevorzugt, daß bei sämtlichen zu vereinigenden Entwicklerkomponenten
das Mischungsverhältnis des feinzerteilten
magnetischen Materials praktisch gleich ist, und es wird
gewöhnlich bevorzugt, daß Variationen der Mengen der magnetischen
Materialien in zu kombinierenden Entwicklerkomponenten
innerhalb des Bereiches von ±5 Gew.-teilen liegen.
Die Dielektrizitätskonstante jeder Entwicklerkomponente
hängt vom Harz des Bindemittels ab. Deshalb werden gemäß
der Erfindung magnetische teilchenförmige Einkomponentenentwickler
hergestellt, indem verschiedene Harze als Bindemittel
verwendet werden, die Dielektrizitätskonstanten der Toner
gemessen werden und eine Mehrzahl der magnetischen Toner
so kombineirt wird, daß die Differenz der Dielektrizitätskonstanten
innerhalb des vorstehend aufgeführten Bereiches
liegt. Bevorzgutes Kombinationen von Harzen zur Ausbildung
der zusammengesetzten Entwickler sind folgende: Styrol/
Acrylmonomer-Copolymer und Polystyrol, Styrol/Acrylmonomer-
Copolymer und Acrylharz, Styrol/Acrylmonomer-Copolymer und
Polyester, Epoxidharz und Polyester, Acrylharz und Polyester,
Styrol/Acrylmonomer-Copolymer und Polyamid, Acrylharz und
Polyamid, Epoxidharz und Polyamid.
Verschiedene, sich von mindestens einem der zahlreichen
Acrylmonomeren, wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Äthylacrylat
Methylmethacrylat, Butylacrylat, Butylmethacrylat,
2-Äthylhexylacrylat, 2-Äthylhexylmethacrylat, 3-Hydroxypropylacrylat,
2-Hydroxyäthylmethacrylat, 3-Aminopropylacrylat,
3-N,N-Diäthylaminopropylacrylat und Acrylamid,
ableitende Acrylharze sind bekannt. Selbstverständlich
können die Bindemittel aus derartige Acrylharzen so gewählt
werden, daß die Differenz der Dielektrizitätskonstanten
innerhalb des vorstehend aufgeführten Bereiches
liegt. Dies gilt auch im Hinblick auf die anderen Harze,
die auf einer Vielzahl verschiedener Monomere basieren,
wie Polyamide, Polyester und Vinyl-Copolymere.
Die Dielektrizitätskonstanten der zu kombinierenden
Entwicklerkomponenten werden durch Zusatz eines Ladungssteuerungsmittels
in das Bindemittel oder entsprechend der
Art des Ladungssteuerungsmittels verändert. Beispielsweise
ist ein positioves Ladungssteuerungsmittel wirksam zur Erhöhung
der Dielektrizitätskonstante des Entwicklers, und
ein negatives Ladungssteuerungsmittel hat eine absenkende
Wirkung auf die Dielektrizitätskonstante. Deshalb kann sogar,
falls ein Harz gewöhnlich als Bindemittel für sämtliche Entwicklerkomponenten
verwendet wird, durch Zugabe eines bestimmten
Ladungssteuerungsmittels in eine Entwicklerkomponente
oder durch Zugabe von unterschiedlichen Ladungssteuerungsmitteln
in beide Entwicklerkomponenten die Differenz der Dielektrizitätskonstanten innerhalb des vorstehend aufgeführten
Bereiches eingestellt werden.
Es können bekannte positive Ladungssteuerungsmittel,
insbesondere öllösliche Farbstoffe, eingesetzt werden.
Als öllösliche Farbstoffe können beispielsweise C.I.
Solvent Black 1, C.I. Solvent Black 2, C.I. Solvent
Black 3, C.I. Solvent Black 5 und C.I. Solvent Black 7
aufgeführt werden. Bekannte negative Ladungssteuerungsmittel,
insbesondere metallhaltige Farbstoffe, können
eingesetzt werden. Als metallhaltige Farbstoffe können
beispielsweise mit Chrom versetztes C.I. Acid Black 123,
C.I. Solvent Black 22, C.I. Solvent Black 23, C.I. Solvent
Black 28, C.I. Solvent Black 42 und C.I. Solvent Black
43 erwähnt werden. Derartige Ladungssteuerungsmittel können
in Mengen von 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Bindemittelharz,
zugesetzt werden.
Die Entwicklerteilchen können nach bekannten Verfahren
hergestellt werden, beispielsweise dem Knetpulverisierungsverfahren
oder dem Sprühgranulierverfahren. Zum Beispiel
wird das Bindemittelharz mit dem feinzerteilten magnetischen
Material durch eine Heizwalze oder einen Kneter
vermischt, während das Harz weich oder geschmolzen ist.
Das verknetete Gemisch wird abgekühlt, pulverisiert und
gegebenenfalls klassiert, um den gewünschten Entwickler
zu erhalten. Ferner kann ein Entwickler mit der gewünschten
Teilchengröße erhalten werden, indem das Bindemittelharz
in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst, das feinzerteilte
magnetische Material in der Lösung dispergiert und die Dispersion
in eine Trocknungsatmosphäre gesprüht wird.
Bei jedem der vorstehenden Verfahren können bekannte
Hilfskomponenten für den Entwickler nach bekannten Ansätzen
vor der Granulierung zugesetzt werden. Um beispielsweise die
Tönung des Entwicklers zu verbessern, können Pigmente, wie
Ruß, und Farbstoffe, wie Nigrosin, einzeln oder in Form von
Gemischen aus zwei oder mehreren Komponenten, in Mengen von
0,5 bis 5 Gew.-%, bezogen auf den gesamten Entwickler, zugesetzt
werden. Außerdem können, um einen Fülleffekt zu erreichen,
ein Füllstoff, wie Calciumcarbonat oder feinzerteilte
Kieselsäure, in einer Menge von bis zu 20 gEw.-%,
bezogen auf den gesamten Entwickler, zugesetzt werden.
Falls ein Fixierverfahren unter Anwendung einer Heizwalze
angewandt wird, kann ein Trennmittel, wie ein Siliconöl, ein
Olefinharz von niedrigem Molekulargewicht oder ein Wachs, in
einer Menge von 2 bis 15 Gew.-%, bezogen auf den gesamten
Entwickler, verwendet werden. Falls ein Fixierverfahren unter
Anwendung einer Druckwalze angewandt wird, kann ein Mittel zur
Verbesserung der Druckfixierung, wie Paraffinwachs, ein tierisches
oder pflanzliches Wachs, eine höhere Fettsäure oder
ein Fettsäureamid, in einer Menge von 5 bis 30 Gew.-%, bezogen
auf den gesamten Entwickler, zugesetzt werden. Weiterhin kann,
um die Agglomerierung der Entwicklerteilchen zu verhindern
und deren Fließfähigkeit zu verbessern, ein Fließfähigkeitsverbesserungsmittel,
wie z. B. feinzerteiltes Polytetrafluoräthylen
oder Kieselsäure, in einer Menge von 0,1 bis 1,5
Gew.-%, bezogen auf den gesamten Entwickler, zugesetzt werden.
Gemäß der Erfindung wird es bevorzugt, daß die Teilchen
jeder Entwicklerkomponente eine Größe von 5 bis 40 µm aufweisen,
und es wird besonders bevorzugt, daß der Entwickler
aus Teilchen von unbestimmter Form aufgebaut ist, welche
nach dem Pulverisierungsverfahren hergestellt wurden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden magnetische
Tonerteilchen (A) mit einer relativ hohen Dielektrizitätskonstante
und magnetische Tonerteilchen (B) mit einer relativ
niedrigen Dielektrizitätskonstante, welche nach einem der vorstehend
beschriebenen Verfahren hergestellt wurden, so kombiniert,
daß die Differenz der Dielektrizitätskonstanten (ε)
innerhalb des vorstehend angegebenen Bereiches liegt. Außerdem
werden sie homogen vermischt. Gewöhnlich kann dieses
Mischen durch Trockenvermischung erreicht werden, und gewünschtenfalls
kann das erhaltene Gemisch leicht mit einer
Kugelmühle zur Einstellung der Teilchengröße gemahlen werden.
In dieser Stufe kann eine geringe Menge eines Mittels zur
Verbesserung der Fließeigenschaften zugesetzt werden. Das
Mischungsverhältnis der Teilchen (A) und der Teilchen (B)
wird entsprechend der Art der lichtempfindlichen Platte, die
das elektrostatische latente Bild trägt, eingestellt. Um
jedoch eine Änderung der Zusammensetzung oder eine Verringerung
der Bilddichte während des kontinuierlichen Kopierens
zu verhindern, wird es bevorzugt, daß für negative elektrostatische
latente Bilder das Gewichtsverhältnis der Teilchen
(A) zu den Teilchen (B) 1 : 0,08 bis 1 : 1, insbesondere
1 : 0,1 bis 1 : 05, beträgt. Für positive elektrostatische
latente Bilder werden gute Ergebnisse erhalten,
wenn die vorstehend aufgeführten Gewichtsverhältnisse
zwischen den Teilchen (A) und den Teilchen (B) umgekehrt
sind.
Gemäß der Erfindung kann das elektrostatische latente
Bild nach sämtlichen bekannten Verfahren erzeugt werden.
Beispielsweise kann ein Verfahren angewandt werden, bei
dem eine photoleitende Schicht auf einem elektrisch leitenden
Substrat einheitlich aufgeladen und dann bildweise zur
Herstellung des elektrostatischen Bildes belichtet wird.
Die Oberfläche des Substrats mit dem darauf ausgebildeten
elektrostatischen latenten Bild wird mit einer
Magnetbürste des vorstehend beschriebenen magnetischen
Einkomponentenentwicklers zur Bildung eines sichtbaren Bildes
des Entwicklers in Kontakt gebracht.
Das auf dem Substrat ausgebildete Entwicklerbild wird
in Kontakt mit einem Aufzeichnungsmaterial gebracht, und
eine Koronaentladung der gleichen Polarität, wie sie das
elektrostatische latente Bild aufweist, wird zur Übertragung
des Entwicklerbildes auf das Aufzeichnungsmaterial auf
dessen Rückseite aufgebracht.
Zur Fixierung des übertragenen Bildes wird ein geeignetes
Fixierverfahren unter den bekannten Verfahren ausgewählt,
wie Heißwalzenfixierung. Blitzlampenfixierung oder Druckwalzenfixierung,
abgestimmt auf die Art des eingesetzten Entwicklers.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Sämtliche nachfolgend angegebenen Teile sind auf das
Gewicht bezogen.
Auf einer Heißwalzenmühle wurden 55 Teile Fe₃O₄ als
magnetisches Material und 45 Teile eines thermoplastischen
Harzes, welches aus den vier nachfolgend aufgeführten thermoplastischen
Harzen gewählt wurde, verschmolzen und verknetet.
Das verknetete Gemisch ließ man sich abkühlen, und
es wurde auf einer Schneidemühle pulverisiert, so daß grobe
Teilchen mit einer Größe von 0,5 bis 2 mm erhalten wurden.
Dann wurden die groben Teilchen in einer Strahlmühle fein
pulverisiert und in einem Zickzack-Klassierer sortiert, um
den magnetischen Toner zu erhalten.
Die folgenden thermoplastischen Harze wurden verwendet:
Probe A:
Epoxidharz (Epoxyäquivalent 1750-2150, Erweichungspunkt 122 bis 132°C)
Probe B:
Polyesterharz
Probe C:
Epoxidharz (Molekulargewicht 1400; Epoxyäquivalent etwa 900 bis 1000)
Probe D:
Acrylharz.
Probe A:
Epoxidharz (Epoxyäquivalent 1750-2150, Erweichungspunkt 122 bis 132°C)
Probe B:
Polyesterharz
Probe C:
Epoxidharz (Molekulargewicht 1400; Epoxyäquivalent etwa 900 bis 1000)
Probe D:
Acrylharz.
In der Probe C wurde das thermoplastische Harz in einer
Menge von 40 Teilen auf 60 Teile des magnetischen Materials
verwendet.
Die Dielektrizitätskonstante jedes magnetischen Toners
wurde unter den Bedingungen eines Elektrodenabstandes von
0,65 mm, einer Elektrodenquerschnittsfläche von 1,43 cm²
und einer Beladung zwischen den Elektroden von 105 g/cm²
bestimmt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle I aufgeführt.
Neben den vorstehenden vier magnetischen Tonern wurden
zusammengesetzte Entwickler (Proben E, F und G) durch Vermischen
der Proben A und B, der Proben A und C und der
Proben A und D hergestellt. In jedem Fall betrug das
Mischungsverhältnis der beiden Proben 1 : 1.
Der Kopiertest wurde unter Verwendung der auf diese
Weise hergestellten sieben magnetischen Toner oder Entwickler
wie folgt durchgeführt:
In einer Kopiermaschine mit einer Selentrommel als
lichtempfindlichem Teil wurde der magnetische Toner auf
die Entwicklungswalze mit einem im Inneren angebrachten
Magneten durch ein nichtmagnetisches Teil aufgetragen, während
eine Schneidplatte und der Toner auf 0,3 mm eingestellt
wurden. Der Abstand zwischen der Oberrfläche des lichtempfindlichen Teils
und der Entwicklungswalze wurde auf 0,5 mm eingestellt, und die Entwicklungswalze
wude in der gleichen Richtung wie die Bewegungsrichtung des
lichtempfindlichen Teils, jedoch mit zweifacher Geschwindigkeit, bewegt. Unter
diesen Bedingungen wurden Aufladung, Belichtung, Entwicklung
und Übertragung ausgeführt. Ein Hochqualitätspapier
mit einer Stärke von 80 µm wurde als Aufzeichnungsmaterial
verwendet. Die physikalischen Eigenschaften der jeweiligen
Toner und die Ergebnisse des Kopiertests sind aus Tabelle I
ersichtlich. Die Bilddichte in Tabelle I ist der Wert, der
im Hinblick auf den schwarzen Scherbereich erhalten wurde.
Der zusammengesetzte magnetische Toner (Probe E)
gemäß der Erfindung, bei dem die Differenz der Dielektrizitätskonstanten
0,41 betrug, lieferte eine Kopie mit einer
höheren Bilddichte als die einzeln benutzten Toner oder die zusammengesetzten
Entwickler, bei denen die Differenz der Dielektrizitätskonstanten
0,15 oder 0,87 betrug.
Ein zusammengesetzter Entwickler wurde in der gleichen
Weise wie vorstehend unter Verwendung der Proben A und B in
einem Verhältnis von 0,5 : 1 hergestellt, und der Kopiertest
wurde unter den gleichen Bedingungen, wie vorstehend, unter
Verwendung des in dieser Weise hergestellten Entwicklers
ausgeführt. Eine Kopie mit einer Bilddichte von 1,60 wurde
erhalten. Ferner lieferte ein zusammengesetzter Entwickler,
der durch Kombination der Proben B und D (Differenz der Dielektrizitätskonstanten
0,46) hergestellt worden war, eine
Kopie mit einer Bilddichte von 1,64.
In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wurden magnetische
Toner unter Anwendung der folgenden drei thermoplastischen
Harze hergestellt, und der Kopiertest wurde durchgeführt:
Probe H:
Styrol/2-Vinylpyridin/2-Äthylhexylacrylat-Copolymer
Probe I:
Polystyrol (auf Gewicht bezogenes Molekulargewicht 52 235)
Probe J:
Gemisch aus gleichen Mengen der Harze der Proben H und I (gebildet durch Schmelzen und Verkneten der beiden Harze in einem Gewichtsverhältnis von 1 : 1).
Probe H:
Styrol/2-Vinylpyridin/2-Äthylhexylacrylat-Copolymer
Probe I:
Polystyrol (auf Gewicht bezogenes Molekulargewicht 52 235)
Probe J:
Gemisch aus gleichen Mengen der Harze der Proben H und I (gebildet durch Schmelzen und Verkneten der beiden Harze in einem Gewichtsverhältnis von 1 : 1).
Die physikalischen Eigenschaften der erhaltenen Toner
sind in Tabelle II aufgeführt. Die Ergebnisse des Kopiertestes
mit diesen drei Tonern und den durch Vermischen der
Toner der Proben H und I in verschiedenen Mischungsverhältnissen
hergestellten zusammengesetzten magnetischen Entwickler
(Differenz der Dielektrizitätskonstanten 0,77) sind aus
Tabelle III ersichtlich.
Tabelle III | ||
Bilddichte | ||
Probe H | ||
0,24 | ||
Probe I | 0,41 | |
Probe J | 0,25 | |
Probe H/Probe I Mischverhältsnis @ | 10 : 1 | 0,77 |
10 : 3 | 0,87 | |
10 : 5 | 1,56 | |
5 : 10 | 1,71 | |
3 : 10 | 1,73 | |
1 : 10 | 1,77 |
Selbst wenn ein Polymergemisch, welches durch Schmelzen
und Verkneten der beiden Harze gebildet worden war, verwendet
wurde, konnte die Bilddichte nicht verbessert werden
(Probe J). Im Gegensatz hierzu lieferte ein zusammengesetzter
magnetischer Entwickler, der durch Vermischen der beiden magnetischen
Toner gebildet worden war (Proben H und I) Kopien
mit hoher Bilddichte.
Im Fall des durch Vermischen der Proben H und I gebildeten
zusammengesetzten Entwicklers in einem Gewichtsverhältnis
von 10 : 5 wurde die Bilddichte allmählich verringert,
wenn eine große Anzahl von Kopien kontinuierlich angefertigt
wurde.
In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wurden magnetische
Toner unter Anwendung der folgenden thermoplastischen
Harze hergestellt:
Probe K:
Styrol/Acrylmonomer-Copolymer (Erweichungspunkt: 115 bis 125°C gemäß Ring-Kugel-Methode; Viskosität der Lösung: 2,2 bis 2,8 mm²/s)
Probe L:
Polyamidharz (Erweichungspunkt: 105 bis 115°C; Dichte: 0,98 bei 20°C; Gardner Farbzahl; unter 7; Viskosität: 1,2 bis 18 Pa · s bei 150°C).
Probe K:
Styrol/Acrylmonomer-Copolymer (Erweichungspunkt: 115 bis 125°C gemäß Ring-Kugel-Methode; Viskosität der Lösung: 2,2 bis 2,8 mm²/s)
Probe L:
Polyamidharz (Erweichungspunkt: 105 bis 115°C; Dichte: 0,98 bei 20°C; Gardner Farbzahl; unter 7; Viskosität: 1,2 bis 18 Pa · s bei 150°C).
Zusammengesetzte magnetische Entwickler (Proben M, N, O,
P und Q) wurden durch Vermischen der beiden in Tabelle IV angegebenen
Toner in einem Verhältnis von 1 : 1 hergestellt und
dem Kopiertest in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 unterworfen.
Die physikalischen Eigenschaften der magnetischen Toner
oder Entwickler und die Testergebnisse sind aus Tabelle IV
ersichtlich.
Die zusammengesetzten magnetischen Entwickler, bei denen
die Differenz der Dielektrizitätskonstanten innerhalb des
erfindungsgemäß vorgeschriebenen Bereichs war, lieferten
Kopien mit einer hohen Bilddichte, während die zusammengesetzten
magnetischen Entwickler, bei denen die Differenz
der Dielektrizitätskonstanten außerhalb des erfindungsgemäß
vorgeschriebenen Bereiches lag, Kopien von
niedriger Dichte ergaben, so daß damit keine Verbesserung
erzielt wurde.
Zu einem Gemisch aus 45 Teilen eines Acrylharzes
(Schmelzindex: 5 bis 9 g/10 min bei 169°C; Tg=49°C) und
55 Teilen eines magnetischen Materials (Fe₃O₄) wurden
1,8 Teile C.I. Solvent Black 22 als negatives Ladungssteuerungsmittel
oder C.I. 50 415 B als positivies Ladungssteuerungsmittel
zugesetzt. In der gleichen Weise wie in Beispiel
1 wurde ein magnetischer Toner unter Verwendung des
erhaltenen Gemisches hergestellt und dem Kopiertest unterworfen.
Die physikalischen Eigenschaften der magnetischen Toner
sind aus Tabelle V ersichtlich.
Die Bilddichten der erhaltenen Kopien betrugen
0,18 im Fall der Probe R, 0,41 im Fall der Probe S und
0,18 im Fall der Probe T. Im Fall eines zusammengesetzten
Entwicklers, der durch Vermischen der Proben S und T in
einem Verhältnis von 1 : 1 gebildet worden war (Differenz
der Dielektrizitätskonstanten 0,31), betrug die Bilddichte
der erhaltenen Kopie 1,61.
Wenn kugelförmige magnetische Toner mit einer Teilchengröße
von 5 bis 25 µm aus den Massen der Proben R, S
und T nach dem Sprühtrocknungsverfahren hergestellt und
dem Kopiertest unterzogen wurden, zeigte sich, daß
die Dielektrizitätskonstanten um 1,51, 1,52 bzw.
1,58 erhöht waren, jedoch werden die Bilddichten praktisch
nicht geändert. Andererseits betrug in dem zusammengesetzten
magnetischen Entwickler (Differenz der Dielektrizitätskonstanten
0,37) die Bilddichte 1,65.
Zur Bildung der kugelförmigen Toner wurde Toluol
als Lösungsmittel verwendet, und es wurde eine Dispersion mit
einem Feststoffgehalt von 34,5 Gew.-% hergestellt und gerührt.
Die Dispersion wurde bei einem Düsendruck von 5,4 bar
und einer Trocknungstemperatur von 140°C sprühgetrocknet,
während die Temperatur und die Viskosität der Dispersion
auf 64°C bzw. 35 mPa · s eingestellt wurden.
Wenn der magnetische Toner der Probe R jeweils
mit der Probe H (Differenz der Dielektrizitätskonstanten
0,66), der Probe L (Differenz der Dielektrizitätskonstanten
0,36) oder der Probe K (Differenz der Dielektrizitätskonstanten
0,48) kombiniert wurde, betrugen die erhaltenen
Bilddichten 1,65, 1,31 bzw. 1,14. Wenn andererseits der
magnetische Toner der Probe R mit der Probe C (Differenz
der Dielektrizitätskonstanten 1,38) oder der Probe I
(Differenz der Dielektrizitätskonstanten 0,11) kombiniert
wurde, lag die Bilddichte unter 0,7, und es wurden keine
guten Ergebnisse erhalten.
Claims (5)
1. Magnetischer Entwickler, der im wesentlichen aus einem homogenen
Gemisch verschiedenartiger elektrisch isolierender magnetischer
Tonerteilchen besteht, die ein Bindemittel und ein
darin dispergiertes feinteiliges magnetisches Material umfassen,
dadurch gekennzeichnet, daß bei den verschiedenartigen Tonerteilchen
die Differenz der Dielektrizitätskonstanten (ε), bestimmt
mit einem Elektrodenabstand von 0,65 mm, einer Elektrodenquerschnittsfläche
von 1,43 cm² und einer Beladung zwischen
den Elektroden von 105 g/cm², im Bereich von 0,2 bis 0,85 liegt.
2. Entwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Art der Tonerteilchen einen spezifischen Widerstand von mindestens
5×10¹³ Ωcm sowie der Entwickler einen spezifischen
Widerstand von mindestens 10¹⁴ Ωcm, jeweils bestimmt unter den
im Anspruch 1 angegebenen Bedingungen zur Bestimmung der Dielektrizitätskonstante,
ausweisen.
3. Entwickler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß er eine elektrostatische Kapazität von 7,8 bis 15 pF, gemessen
unter den im Anspruch 1 angegebenen Bedingungen zur Bestimmung
der Dielektrizitätskonstante, aufweist.
4. Entwickler zur Entwicklung von negativen elektrostatischen
latenten Bildern nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß er (A) magnetische Tonerteilchen mit einer relativ hohen
Dielektrizitätskonstante und (B) magnetische Tonerteilchen mit
einer relativ niedrigen Dielektrizitätskonstante in einem
Gewichtsverhältnis von (A) : (B) von 1 : 0,08 bis 1 : 1, insbesondere
1 : 0,1 bis 1 : 0,5, enthält.
5. Entwickler zur Entwicklung positiver elektrostatischer latenter
Bilder nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
er (B) magnetische Tonerteilchen mit einer relativ niedrigen
Dielektrizitätskonstante und (A) magnetische Tonerteilchen mit
einer relativ hohen Dielektrizitätskonstante in einem Gewichtsverhältnis
von (B) : (A) von 1 : 0,08 bis 1 : 1, insbesondere 1 : 0,1
bis 1 : 0,5, enthält.
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- 1980-01-11 DE DE19803000900 patent/DE3000900A1/de active Granted
- 1980-01-11 FR FR8000625A patent/FR2446508B1/fr not_active Expired
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Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: KOHLER, M., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., 8000 MUENCHEN |
|
8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |