DE2948631B2 - Schutzeinrichtung für einen Verbindungskopf von Fernsprechleitungen - Google Patents
Schutzeinrichtung für einen Verbindungskopf von FernsprechleitungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schutzeinrichtung für Niederspannungsleitungen, anpaßbar an den Verbindungskopf
zwischen einem Leitungskabel mit mehreren Teilnehmerleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen,
mit einer einer vor der Anbringung der Schutzeinrichtung gebildeten Verbindungsstelle
zwischen einem ersten Leiter und einem zweiten Leiter zugeordneten Schutzschaltung, die
mindestens einen Überspannungsableiter umfaßt, von welchem ein erster Anschluß nach der Anbringung der
Schutzeinrichtung an den Verbindungskopf mit dem ersten Leiter über erste, fest mit der Schutzeinrichtung
verbundene Leitungsmittel über die Verbindungsstelle, von dem ein zweiter Anschluß mit zweiten, fest mit der
Schutzeinrichtung verbundenen über ihre ganze Länge angeordneten Leitungsmitteln, die eine Verbindung mit
der Masselcitung des Verbindungskopfes bewirken können, verbunden sind.
Eine solche Schutzeinrichtung ist dazu bestimmt, die Leitungen gegen gefährliche elektrische Störungen zu
schützen, insbesondere gegenüber Störungen, wie sie durch Blitzeinschläge, durch elektrische Energieverteilungsleitungen
oder allgemein durch Quellen höherer Spannungen verursacht werden können.
Eine Schutzeinrichtung der genannten Art ist durch die FR 23 41 974 bekannt. Dort ist die Schutzeinrichtung
auf einem Verbindungskopf als Verbindungsstelle zwischen einem Anschlußkabel und einer Zentrale
angeordnet, der trennbare Kontaktlameüen aufweist, die zu Anschlußösen verlängert sind, die vor der
Anbringung der Schutzeinrichtung mit Leitern des Kabels oder der Zentrale verbunden werden. Die ersten
einem Paar von Verbindungsstellen einer Leitung zugeordneten Leitermittel weisen eine doppelseitig
bedruckte Platte auf, die im Körper der Schutzeinrichtung verschiebbar angeordnet ist. Diese Platte weist
zwei Paare von Leiterbändern auf, von denen eines auf der einen Seite nach de" Anbringung die ersten
Anschlüsse der beiden Schutzschaltungen mit den zwei zugeordneten Drähten der Zentrale über zwei Kontaktlamellen
verbindet, welche den beiden zugeordneten Verbindungsstellen entsprechen, und von denen das
andere nach der Anbringung der Schutzeinrichtung die zweiten Anschlüsse Ηργ beiden Schutzschaltungen mit
der Masseleitung der Zentrale über zwei iindere Lamellen der beiden zugeordneten Verbindungen und
die Anschlußmitlei verbindet. Die eingesteckte Platte
20
»o trennt die Lamellen der beiden Paare, um zwei
Überspannungsableiter dazwisehenzuschaiten. Nach dem Anbringen der Schutzeinrichtung auf dem Verbindungskopf
sind die Drähte des Kabels nicht mehr mit den Lötösen oder Enden der zugeordneten Lamellen
der Verbindungsstellen, sondern mit zwei Anschlüssen der Schutzeinrichtung verbunden, die über eine
Schmelzsicherung mit den immer mit den Leitern der Zentrale verbundenen Kontaktlamellen verbunden sind.
Um die Schutzeinrichtung auf dem Verbindungskopf anzubringen, muß also einerseits der Leiter des Kabels
einer jeden Leitung von der Anschlußöse am Ende der Kontaktlamelle der zugeordneten Verbindungsstelle
gelöst und mit einer Anschlußöse der Schutzeinrichtung verbunden werden, und andererseits muß die Anschlußöse
der Lamelle, die vorher mit dem Leiter des Kabels verbunden war, mit dem Masseanschluß der Zentrale
verbunden werden. Wenn man also eine solche Schutzeinrichtung zum Schütze des Kabelnetzes von
Teilnehmerleitungen anbringen will, müssen zahlreiche Kabelanschlüsse im Verteiler einer Zentrale gelöst und
neu geschlossen werden. Dadurch entstehen beachtliche Umstellungskosten und außerdem eine vorübergehende
lästige Unterbrechung der Telefonverbindungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schutzeinrichtung zur Anbringung an Verbindungsköp
fen zu schaffen, die keine Änderung bestehender Leiterverbindungen zwischen einem Kabel und einer
Zentrale am Verbindungskopf erforderlich macht, also keine Eingriffe in bestehende Telefonleitungen bedingt.
Die gestellte Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Bei einer ersten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, die an einen flexible und lösbare Kontaktlamellen
aufweisenden Verbindungskopf angepaßt ist, besteht die Schutzeinrichtung im wesentlichen aus einer
Karte, die beidseitig mit gedruckten Schaltungen versehen is: und auf welcher die Schutzschaltungen
angeordnet sind. Diese Karte bildet mit ihrem oberen Teil eine Reihe von gedruckten doppelseitigen Stekkern,
die jeweils zwei Paare von ersten Leiterbahnen tragen, und sie weist in ihrem unteren Teil eine leitende
Fläche auf. Zwei sich auf einem Stecker gegenüberliegende Leiterbahnen sind zwischen die beiden flexiblen
Kontaktlamellen einer zugeordneten Leitungsverbindung eingeschoben und sind mit dem ersten Anschluß
der zugeordneten Schutzschaltung verbunden, so daß also ein Lösen des Leiters des Kabels und des Leiters
der zugeordneten Zentrale vom Verbindungskopf vermieden wird. Die zweiten Anschlüsse aller Schutzschaltungen
sind mit der leitenden Fläche verbunden.
Bei einer zweiten Ausführungsform der Schutzeinrichtung, die an einen Verbindungskopf mit Schraubanschlüssen
für die Leiter angepaßt ist, sind die zweiten Leitermittel der Schutzeinrichtung flexible Leiterlamellen,
die in den Körper der Schutzeinrichtung eingeformt sind, deren eines Ende jeweils mit dem ersten Anschluß
der zugeordneten Schutzschaltung verbunden ist und deren anderes, über die Anschlußseite der Schutzeinrichtung
vorstehendes Ende mit elastischer Vorspannung auf eine Leitungsverbindung des Verbindungskopfes
aufsetzbar ist. Die zweiten Leitermittel bestehen aus einer Platte, die sich zweckmäßig über die ganze Länge
der Schutzeiniichtung erstreckt und am Körper der Schutzeinrichtung befestigt ist und die Lagcrstcllcn
aufweist, an welche die zweiten Anschlüsse aller Schutzschallungen anliegen.
Bei beiden Ausführungsformen kann die Massever-
bindung durch ein Kabel erfolgen, dessen linden, mit
Steckern oder Kabelschuhen versehen, mit zusätzlichen Leitungsmitteln der Leiterfläche oder der Leiterplatte
der .Schulzeinrichtung und einem Masseanschluß des Verbindtingskopfes verbindbar sind ohne daß hierzu ein
Lösen von bestehenden Leitungsverbindungen im Verbindungskopf erforderlich wäre. Bei der zweiten
Ausfiihrungsform kann die Platte für den Masseanschluß
der Schutzeinrichtung einen T-förmigen Querschnitt aufweisen, dessen Vertikalsteg in einer Klammer
oder Zange endet, die einen zylindrischen Steg als Masseverbindungsteil des Verbindungskopfes umgreift,
wenn die Schutzeinrichtung auf den Verbindungskopf aufgesetzt wird.
Eine erfindungsgemäß ausgebildete Schutzeinrichtung sitzt fest auf dem Verbindungskopf, wenn man sie
nicht beispielsweise durch eine Einrichtung zur Überprüfung der Leitungen ersetzen oder im Defektfalle
durch eine neue Schutzeinrichtung ersetzen will, ohne daß hierbei Leitungen unterbrochen werden und der
Telefonverkehr eine Störung erfahren müßten.
Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäß ausgebildeten Schutzeinrichtung
anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Verschaltung
der Verbindungen der Leiter eines Kabels mit den Leitern einer Zentrale eines Verbindungskopfes mit den
-Schaltungen, wie Überspannungsableitern der Schutzeinrichtung.
F i g. 2 eine schematische perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer auf einer Karte mit
gedruckten Schaltungen ausgebildeten Schutzeinrichtung, die an einen Verbindungskopf mit flexiblen und
trennbaren Vcrbmdiingskontakien angepaßt ist.
Fig. 3 einen Querschnitt durch den in F i g. 2 dargestellten Verbindungskopf auf der Höhe einer
Kammer dieses Verbindungskopfes, der eine Verbindung eines Leiters der Zentrale und eines Leiters des
Kabels und die Schutzschaltungen der zugeordneten Schutzeinrichtung zeigt.
i ι g. 4 eine Vorderansicht der in F i g. 2 dargestellten
Scnjizeinnchiung bei abgelösten Schutzschaltungen.
[ ig. 5-\ und 5B eine Ansicht von unten und eine
Seitenansicht eines Trägers für einen Anschluß einer Schutzeinrichtung nach F i g. 3.
F i g. 6 eine der F i g. 2 entsprechende Ansicht, aus
welcher die Mittel zur Verbindung der Leiterplatte der Schutzeinrichtung mit dem Masseanschluß des Verbindungskopfes
oder der Zentrale ersichtlich ist.
Fig." eine perspektivische Teüdarsteüung einer
zweiten Ausführungsform der Schutzeinrichtung, die an einen Verbindungskopf mit festen Schraubverbindungen
angepaßi ist
Fig. 8 einen Querschnitt durch den in Fig. 7 dargestellten Verbindungskopf, der einen Einzelmodul
der Schutzeinrichtung und zwei Leiterpaare von auf beiden Seiten des Verbindungskopfes angeordneten
Verbindungsstellen zeigt, die mit zwei Paaren von flexiblen Lamellen verbunden sind, und mit den den
beiden Telefonleitungen zugeordneten Schutzschaltungen.
In Fig. 1 ist die Verbindung eines Telefonkabels mit
/VTeilnehmerleitungen mit jeweils zwei Leitern 10ι_11.
bis tO\—11 \ mit /V Leitungspaaren 12i —13; bis
12\—13\ einer Telefonzentrale oder eines Verteilers dieser Zentrale dargestellt. Die Verbindung erfolgt über
Λ' Paare von identischen elektrischen Verbindungen
20, — 211 bii 2On-21 λ des Verbindungskopfes 2 des
Kabels. Gemäß der bekannten Art des hier betrachteten Verbindungskopfes, wie er nachfolgend in bezug auf die
Fig. 2 und 7 beschrieben wird, weist der Verbindungs-ϊ
kopf beispielsweise sieben oder zweiunddreißig Verbindungsstellen auf, die beispielsweise aus flexiblen,
lösbaren Lamellen oder aus starren Verbindungen bestehen, wie sie durch Schrauben, durch Löten oder
durch Einrollen geschaffen werden, um die Leitungen
ίο 10—11 des Kabels und die Leitungen 12—13 der
zugeordneten Zentrale miteinander zu verbinden. In der Fig. 1 ist man davon ausgegangen, daß jede Verbindungsstelle
des Verbindungskopfes 2, wie die Stelle 2O|, aus zwei voneinander trennbaren flexiblen Lamellen
Γ) besteht, die in Kontakt mit zugeordneten Stiften 220
stehen, um welche die Enden der Leiter des Kabels 1Oi und der Zentrale 12| gewickelt sind.
Die Schutzvorrichtung 3 erlaubt es, zwischen jede Verbindungsstelle 2Oi —20,voder jede Verbindungsstelle
2fi 211 bis 21/v und die Masseleitung der Zentrale eine
Schutzschaltung 3Oi —30/v oder 311 —31 ν zu legen, ohne
daß all die elektrischen Verbindungen der vorstehend erwähnten Leiter des Kabels und der Zentrale
aufgetrennt werden müßten, also ohne daß ein
2) Leiterende des Kabels oder der Zentrale und die
zugehörige Verbindungsstelle im Verbindungskopf gelöst werden müßten. Bei den nachfolgenden Ausführungen
wird davon ausgegangen, daß jede Schutzschaltung einen gesonderten Kleinblitzableiter, also Über-
Ki spannungsableiter, sowie anders Schutzelemente aufweist,
wie Funkenstrecken oder nichtlineare Elemente, die jede Schutzschaltung aufweisen kann, ohne daß
dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung überschritten würde.
>"· Bei einer ersten Ausführungsform, die in den Fig. 2
und 3 dargestellt ist, ist der Verbindungskopf mit Verbindungsstellen in Form von trennbaren flexiblen
Kontaktlamellen mit stiftartigen Enden versehen. Dieser Verbindungskopf 2 hat die Form einer
parallelepipedischen Anschlußleiste, wie sie in der FR 23 41974 beschrieben ist. Der Hohlkörper dieses
Verbindungskopfes ist so gegossen, daß er N Paare von Kammern 24,—25| bis 24;v—25λ/bildet, die nebeneinander
und entlang der Längssymmetrieachse des Kopfes 2
4, zentral angeordnet sind. Jedes Kammerpaar, beispielsweise
das Kammerpaar 24,-25» das in Fig.2 im
einzelnen dargestellt und bezeichnet ist, ist von den beiden benachbarten Kammerpaaren durch zwei
Querwände 260 isoliert. Die beiden Kammern jedes
-..ι Paares sind durch zwei kleine Querwände 261 isoliert,
die durch einen zentralen vertikalen Zwischenraum 262 getrennt sind. Jede Kammer eines solchen Kopfes ist so
ausgebildet, daß in ihr zwei federnde Kontaktlamellen 221 fest angeordnet werden können, die im wesentli-
., chen vertikal zu beiden Seiten einer Symmetrielängsebene verlaufen und die Verbindung eines Leiters des
Kabels 10 oder 11 und eines Leiters der Zentrale 12 oder 13 bilden. Eine Kontaktlamelle kann beispielsweise
gegenüber der Längssymmetrieebene des Verbindungs-
■■■· kopfes 2 konvex gekrümmt sein, wie aus Fig.2
ersichtlich ist. oder konvex gekrümmt und haarnadelförmig gebogen oder in sich gefaltet sein, wie dies aus
F i g. 3 ersichtlich ist.
In allen Fällen sind die gekrümmten Enden 222 durch die Federspannung der beiden Kontaktlamellen 221 in
Anlage gegeneinander, und zwar koplanar zur Längssymmetrieebene des Verbindungskopfes 2. Die anderen
Enden dieser Kontaktlamellen 221 bilden spitz auslau-
fende Stifte 220. die vertikal gegen das Ende der Kammer 24 oder 25 gerichtet sind und symmetrisch /u
beiden Seiten eines zentralen parallelepipedischen unteren Ansatzes 27 angeordnet sind, der allen einer
Leitung zugeordneten Kammerpaaren gemeinsam ist. "> Auf den Stiften 220 eines einer Kammer zugeordneten
Qiierpaares sind die Enden von Leitern des Kabels und
der Zentrale 10,11 oder 12,13 aufgerollt oder angelötet.
Wie F i g. 2 zeigt, verlängert das Innere des Ansatzes 27 in vertikaler Richtung den Zwischenraum 262 eines im
Kammerpaares 24—25 und hat die gleiche Länge wie die Gesamtheit des Kammerpaares. Folglich dringt der
Ansatz 27 in die beiden zugeordneten Kammern auf der Höhe der Krümmung 222 der beiden Paare von
Kontaktiamellen 221 ein, die in diesen Räumen i">
angeordnet sind. In einem solchen Verbindungskopf 2 ist ein Ansät/: ursprünglich dazu bestimmt, eine
Testplatte der zugeordneten Telefonleitung einzuschieben, um beispielsweise einen der Leiter des Kabels
und/oder einen der Leiter der Zentrale mit der Masseleitung zu verbinden oder bei einer vorgegebenen
Spannung Messungen auf der Telefonleitung vor oder hinter dem Verbindungskopf durchzuführen.
Bei dieser ersten Ausführungsform werden die N Ansätze 27i —27/v des Verbindungskopfes 2, die in :ί
Längsrichtung ausgerichtet sind, dazu verwendet, wie in einer Anschlußdose einen Kontakt mit den oberen
Enden oder den Doppelsteckern 320i— 320\ der Schutzeinrichtung3 zu schaffen.
Wie aus Fig.4 ersichtlich ist, ist der Körper der «1
Schutzeinrichtung 3 eine doppelseitig bedruckte Schaltungskarte 32. die einen unteren rechteckigen Bereich
321 aufweist, dessen Länge gleich der Länge der Gesamtheit der Ansätze 27 des Verbindungskopfes 2 ist
und der vertikal nach oben durch rechteckige Segmente ■'·
verlängert ist. die Doppelstecker 320: — 320* bilden, hier
sieben Stück. Diese Stecker werden durch vertikale Quereinschnitte aus einer gleichen Isolationsplatte
geschaffen, beispielsweise einer Platte aus geschichtetem und selbstlöschbarem Epoxyharz, verstärkt durch ·»<
> Glasfasern und mit einer Dicke von 0.8 mm. Die Gleichteilung dieser Stecker 32Oi—32Ov und ihrer
Abschnitte in Längsrichtung ist gleich derjenigen der Ansätze 27,—27/v des Verbindungskopfes 2. Die
gleichen oder annähernd gleichen Längen der Stecker « sind so gewählt, daß ihre Enden 322, die vorzugsweise
zugespitzt sind, mindestens über den Krümmungsstellen 222 der Lamellen 221 liegen, wenn die Stecker in die
Ansätze 27 des Verbindungskopfes eingesteckt sind und wenn die Enden 323 der Einschnitte 324 zwischen den 5t
Steckern, welche den oberen Längsrand des rechteckigen Teils 321 bilden, in Anlage gegen die Verlängerungen
der Querwände 260 sind, welche in Längsrichtung die Ansätze 27 begrenzen. Diese Einschnitte 324
erlauben das Aufstecken und die Anordnung der v> Schutzeinrichtung 3 auf dem Verbindungskopf, und das
Klemmen jedes Steckers 32Oi — 32On durch zwei Paare der zugeordneten Kontaktlamellen 221 erlaubt eine
feste Halterung der Schutzeinrichtung. Eine Stufung der Längen der Stecker und eine Quer- und/oder Längspro- eo
filierung ihrer zugespitzten Enden 322, wie dies aus F i g. 4 ersichtlich ist führen vorteilhafterweise zu einer
Verringerung der beim Aufstecken aufzuwendenden Kraft
Die beiden Seiten der Karte 32 tragen zwei identische *>5
und deckungsgleiche gedruckte Schaltungen, beispielsweise aus Kupfer mit einer Dicke von 70 μπι die durch
Fotogravur erhalten wird. Jede gedruckte Schaltung weist auf jedem Stecker 32Oi — 32Ov zwei erste parallele
vertikale Leiterbahnen 33i—33\ und 34| —34* auf. Die
oberen F.nden dieser Leiterbahnen kommen in elektrischen Kontakt mit den Krümmungsstcllen 222 der mit
den Leitern des Kabels 10, 11 oder den Leitern der Zentrale 12, 13 verbundenen Kontaktlamellen 221 auf
der betreffenden Seite der Karte. Die Längen der Leiterbahnen 33i—33*auf der linken Seite sind kleiner
als die Längen der Leitbahnen 34| — 34/v auf der rechten Seite, um die Überspannungsableiter in Längsrichtung
so anordnen zu können, daß beispielsweise die den Verbindungsstellen 20] — 20/v der ersten Leiter des
Kabels und der Zentrale lOi —10* und 12—12V
zugeordneten Überspannungsableiter 30ι— 30* oberhalb von den in Längsrichtung ausgerichteten anderen
Überspannungsableitern 311— 31*<
liegen, die den Verbindungsstellen 2ίι —2i/vder zweiten Leiter des Kabeis
lli — iin und der Zentrale 13i — 13/v zugeordnet sind.
Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, sind die Überspannungsableiter auf der gleichen Seite der Karte
32 angeordnet, damit ihre Träger in einem einzigen Arbeitsgang im Zinnbad beispielsweise angelötet
werden können, doch können diese Blitzableiter oder Überspannungsableiter auch auf beiden Seiten der
Karten 32 angeordnet sein. Die Zahl der Blitzableiterpaare kann kleiner oder größer sein als die Zahl der
Leitungen.
Jede Seite des rechteckigen Teiles 321 der Platte 32 trägt eine rechteckige leitende Fläche 35, die mit Masse
verbunden ist. Kleine parallele und vertikale Leiterbahnen 35Oi — 350* ragen über die Fläche 35 hinaus und
liegen den unteren Enden der Leiterbahnen 33i—33m
auf der Karte 32 gegenüber. Nichtmetallisierte Bereiche 351 zwischen den Leiterbahnen 350 umfangen die
unteren Enden der Leiterbahnen 34t — 34*.
Zwei übereinanderliegende Leiterbahnen 33 oder 34 jedes Steckers auf den beiden Seiten der Karte 32 sind
über zwei metallisierte Durchbrüche 330 oder 340 miteinander verbunden. Auch ist das untere Ende einer
jeden Leiterbahn 33, 34 mit einem metallisierten Durchbruch 331, 341 versehen, der in vertikaler
Richtung auf einen metallisierten Durchbruch 352, 353 einer kleinen Leiterbahn 350 oder der leitenden Fläche
35 ausgerichtet ist dergestalt, daß in diese beiden Durchbrüche die Zungen 360 von zwei Leitungsträgern
36 eines Überspannungsabieiters 30 oder 31 einsteckbar sind. Die leitende Fläche 35 ist mit zwei metallisierten
Durchbrüchen 354 versehen, die zum Halten von Zungen eines Kabelschuhs 37 dienen, der die leitende
Fläche 35 und folglich die zweiten Anschlüsse der Überspannungsableiter mit Masse oder einem Bezugspotential der Zentrale verbindet, wie Fig.6 zeigt. Zwei
Durchbrüche 355, metallisiert oder nicht, im unteren Teil
der leitenden Fläche 35 sind vorgesehen, um eventuell ein Versteifungsteil für die Karte 32 zu verankern, und
ein weiterer Durchbruch, metallisiert oder nicht ist
vorgesehen, um die Karte beim Herausziehen aus dem Verbindungskopf 2 mittels einer Zange erfassen zu
können.
Jeder der beiden Halter 36 eines Überspannungsabieiters
30,31 ist gemäß den Einzeldarstellungen in den F i g. 3, 5A und 5B als Clip ausgebildet Er weist eine
Platte 36t auf, deren Basis mit zwei gekrümmten flexiblen Zweigen 362 verbunden ist die eine parallel
zur Platte 361 verlaufende Klammer zum Einschieben einer der Anschlüsse oder zylindrischen Enden 300,301
des Kleinblitzableiters oder Überspannungsableiter 30,
31 bildet der in Anlage gegen die Platte 361 kommt.
Nach dem Einsetzen eines Überspannungsabieiters werden die beiden Enden 300, 301 in die Paare von
federnden Zweigen 362 der beiden Träger 36 eingeclipst, und die Enden der Platten 361 werden in ein Paar
von Durchbrüchen 331—352 oder 341—353 der Karte 32 eingesetzt und rechtwinklig abgebogen, um die aus
Ki g 3 ersichtliche Kontaktschuhe 360 zu bilden, und anschließend beispielsweise im Zinnbad mit der Seite
der Karte 32 verlötet zu werden, die derjenigen gegenüberliegt, welche die Überspannungsableiter
trägt.
In F i g. 6 sind sehematisch die Verbindungsmittel 28,
38 der leitenden Fläche 35 der Karte 32 mit der Masseleitung oder dem Bezugsspannungspol der
Zentrale dargestellt. Wie bereits erwähnt, ist auf einer der Flächen 35, vorzugsweise auf der gleichen Seite wie
die Überspannungsableiter 30, 31 ein Polschuh 37 vertikalgerichtet befestigt, indem seine beiden Zungen
370 in die metallisierten Durchbrüche 354 eingesetzt und dort gleichzeitig mit den Zungen 360 der Träger 36
eingelötet sind, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Dann
werden zwei Buchsen 380 und 381, die auf den Enden mehrdrähtiger Kabel 382 befestigt sind, mit dem
Steckteil 371 des Kabelschuhs 37 bzw. mit dem Steckteil 383 eines durch Abkanten erhaltenen winkelförmigen
Leiterteiles verbunden. Dieser winkelförmige Leiterteil ist vorzugsweise anderen Verbindungsköpfen der
Telefonzentrale gemeinsam. Auf der Höhe eines jeden Verbindungskopfes ist der andere Teil 384 des
winkelförmigen Leiterteiles durch ein Zwischenstück 28 horizontal gehalten, das gefaltet ist und zwei abgewinkelte
Zweige 280 und 281 bildet. Der Teil 384 des winkelförmigen Leiterteiles und der gefaltete Teil des
Zwischenstückes 28 sowie eine mit Masse verbundene Leiterlitze 283 werden durch eine Schrauben/Mutter-Kombination
zusammengehalten. Der eine Zweig 280 des Zwischenstückes ist in eine passende Halterung 29
des Verbindungskopfes eingesetzt, beispielsweise in eine zylindrische Ausbohrung, während der andere
Zweig 281 an der der Halterung 29 entgegengesetzten Seite anliegt, so daß die Zweige 280, 281 die
Verbindungsorgane starr halten.
Fig. 7 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines Verbindungskopfes des Kabels, beispielsweise einen
Verbindungskopf für /V= 32 Telefonleitungen mit jeweils zwei Leitern. Es handelt sich um einen
Verbindungskopf bekannter Art mit starren Schraubverbindungen. Diejenigen Teile, die mit den gleichen
Bezugszeichen, ergänzt durch einen Beistrich, in der in den Fig.7 und 8 gezeigten Schutzeinrichtung 3'
eingetragen sind, entsprechen weitgehend den vorher im Zusammenhang mit den Fig.2—6 beschriebenen
Elementen und haben analoge Funktionen. Der Verbindungskopf 2' hat eine parallelepipedische Grundform
und weist einen gegossenen Körper aus Isolationsmaterial auf, in welchen N Lagerstellen 2611' bis 261 λ/ in
gleichmäßigen Abständen und symmetrisch zu beiden Seiten einer vertikalen Symmetrieebene eingeformt
sind.
Jede Lagerstelle 26Γ, auf einer Längsseite ist von den
beiden benachbarten Lagerstellen durch zwei Querwände 260' getrennt und weist zn ihrem Grund zwei Stufen
25' und 25' auf, die von der betreffenden äußeren Längsseite des Körpers aus ansteigen. Die beiden
Stufen 24', 25' jeder Lagerstelle 261' sind von horizontalen Öffnungen durchdrungen, durch welche
zwei Schrauben 220 ragen, mit denen die passend gestalteten Enden von zwei Drähten 12,13 der Zentrale
einer Telefonleitung befestigt werden können. Wie aus F i g. 8 ersichtlich ist, weist jede Stufe 24', 25' eine starre
Kontaktlamelle 221' auf, die zu einem rechten Winkel gebogen ist, sowie ein kleines mit einer Gewindeboh-
> rung versehenes Ende, in welches die Schraube 220'
eingeschraubt ist. während ihr anderes, sich senkrecht zu den Stufen erstreckendes Ende mit einem Loch 223'
versehen ist, durch welches das Ende eines Leiters 10, 11 des Kabels hindurchführbar und dort anlötbar ist. jeder
ι» Satz aus zwei Schrauben und zwei Staren Lamellen
220'—221' bildet so die beiden Verbindungsstellen 20,
21 der Leiter des Kabels vid der Leiter der Zentrale
einer Telefonleitung, wie in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben worden ist.
i~> Zur Befestigung der Schutzeinrichtung 3' ist der
Verbindungskopf 2' ebenfalls in Längsrichtung und zentral mit einem Leitersieg 28' versehen, der oberhalb
der Lagerstellen 260' angeordnet ist und dessen Enden durch Schrauben mit zwei Platten 281' fest verbunden
sind. Diese Platten sind mit äußeren Querwänden '.29' des Verbindungskopfes durch Schrauben 282' verbunden
und erlauben die Verbindung des Verbindungskopfes mit der Masseleitung des Verteilers der Telefonzentrale
über eine Leiterlitze analog der in F i g. 6 gezeigten Masseverbindung. Wie aus Fi g. 8 ersichtlich ist, ist der
zentrale Steg 290 des Körpers des Verbindungskopfes aus Kunststoffmaterial zu zwei seitlichen Schalen
geformt, die gegen ein Längsprofil 291 aus Aluminium wärmegepreßt sind, auf welchem der zentrale Leitersteg
28' befestigt ist.
Bei dieser zweiten Ausführungsform bildet der Körper der Schutzeinrichtung 3' eine kompakte Form,
deren innerer Teil auf jeder Seite Zungen und Nuten 320' besitzt, die so bemessen sind, daß sie sich in die
Lagerstellen 261'—260' des Verbindurgskopfes 2'
einfügen. Die Zungen sind diejenigen von N/2 Einzelmodulen der Schutzeinrichtung, von denen jeder
zwei Telefonleitungen zugeordnet ist und aus zwei Plastikschalen besteht, die aufclipsbar oder durch
Ultraschall verschweißt sind. Der Innenraum eines Einzelmoduls ist, wie man aus der nachfolgenden
Beschreibung sehen wird, so geformt, daß er insbesondere die vier Kleinblitzableiter 30, 31 oder Überspannungsableiter
und vier Kontaktlamellen 33', 34' aufnehmen kann, die zwei Paaren von Verbindungsstellen
20—21 zugeordnet sind, die in zwei aufeinander gegenüberliegenden Seiten des Verbindungskopfes
angeordneten Lagerstellen 261' angeordnet sind und zu zwei Telefonleitungen gehören. Die Stapelung und die
vertikale Ausrichtung der Einzelmodule der Schutzeinrichtung wird einfach durch Aufclipsen auf den
Verbindungskopf erreicht Relativ zu einer der beiden, einem Einzelmodul der Schutzeinrichtung auf dessen
beiden Seiten zugeordneten Telefonleitungen sind zwei flexible Kontaktlamellen 33' und 34' in zwei Durchbrüche
322' der zugeordneten Nut 320' des Einzelmoduls eingeformt ebenfalls stufenweise versetzt entsprechend
der Stufenbildung in den Lagerstellen 26Γ des Verbindungskopfes. Jede Konataktlamelle 33', 34' ist an
ihrem in F i g. 8 unteren Ende 330', 340' so gebogen und gekrümmt daß sie unter elastischer Aufbiegung gegen
eine sich unterhalb von ihr befindliche Leiterplatte, die sich unter dem Kopf der Schraube 220' der zugeordneten
Verbindungsstelle befindet anliegt Das obere Ende 331', 341' einer jeden Lamelle 33', 34' ist im rechten
Winkel abgebogen und besitzt eine Einbuchtung, in welcher das zylindrische Ende 300' des ersten
Anschlusses des zugeordneten Überspannungsabieiters
30, 31 gelagert ist. Dieses zylindrische Ende durchdringt auch eine Öffnung einer Rippe 36Γ, gegen welche der
Überspannungsableiter 30, 31 anliegt, der zwischen zwei vorgeformten und flexiblen Stüt/.rippen 36'
angeordnet ist, die seitliche Fenster für das Einbringen der Überspannungsableiter aufweisen. Das andere Ende
30Γ des Überspannungsabieiters 30, 31. J1O sciii^h
zweiten Anschluß bildet, ist in der Ausbuchtung einer Zunge 352', 353' einer an Masse gelegten und
winkelförmigen Platten 35' gelagert. Jede von zwei symmetrisch zur Längsachse des Einzelmoduls angeordneten
Platten 35' ist mit ihrem oberen Teil im Innern des Körpers des Einzelmoduls befestigt. Die vertikalen
Seiten 354' dieser Platten 35' stoßen in einer Längsnut 38' des Einzelmoduls gegeneinander, und ihre beiden r>
Enden bilden zusammen eine Zange 357. die mit sattem Reibungssitz den zylindrischen Leitersteg 28' des
Verbindungskopfes 2' umfaßt, der allen Einzelmodulen der Schutzeinrichtung 3' gemeinsam ist.
Die Schutzeinrichtung 3' ist fest und unbeweglich angeordnet, was über die Masseverbindungen erreicht
wird, die von den Zangen 357 der Einzelmodule und den Steg 28' gebildet werden. Gegen eine seitliche
Verschiebung ist die Schutzeinrichtung 3 durch das Eintauchen der Zungen 320' in die Lagerstellen 261' des :>
Verbindungskopfes 2' gesichert. Das Einsetzen einer solchen Schutzeinrichtung oder eines Einzelmoduls von
ihr auf oder in den Verbindungskopf 2' macht also gemäß der Erfindung kein Lösen und Wiederanschließen
von Anschlüssen der Leiter des Kabels und der t<> Zentrale erforderlich, so daß der Anschluß dieser
Leitungen bei 223' und 220' nicht verändert wird und die Verbindungsstellen 22Γ nicht ersetzt oder versetzt
werden. Die Außenhülle der Schutzeinrichtung 3' ist auch seitlich so geformt, daß sie eine korrekte v*
Schutzabdeckung ergibt, wie aus F i g. 8 ersichtlich ist. und daß die Verbindung der gegebenenfalls genau
ebenen Platten 35' mit dem Masseanschluß des Verbindungskopfes 2' nicht unbedingt über einen
zylindrischen Steg 28' erfolgen muß, sondern auch mit 4<>
Hilfe von Verbindungsorganen erfolgen kann, wie sie die in F i g. 6 dargestellten Teile 28 und 38 darstellen.
Im Hinblick auf den Fluß von Starkströmen oder Überspannungen, wie sie beispielsweise bei starken
elektrischen Störungen auftreten können, sind die Abmessungen und Kinnwerte, insbesondere der elektrischen
Leitfähigkeit der Leiterbahnen 33, 34 und der leitenden Platte 35, der Schutzeinrichtung 3 oder der
Kontaktlamellen 33', 34' und der Platten 35' der Schutzeinrichtung 3' so gewählt, daß auch sehr hohe
.Störenergien vollständig zur Masse oder Erde abgeleitet werden. Gleichzeitig sind die Dimensionen und
Kennwerte aber auch so gewähk. daß sic keine Isolation
und keinen die normale Funktion der Telefonleitungen bewirkenden Widerstandseinfluß haben. So werden bei
der Schutzeinrichtung 3 der ersten Ausführungsform beispielsweise die Leiterbahnen 33 und 34 aus Kupfer
mit einer Stärke von 70 μιτι und einer Breite von 2.8 mm
und einer Länge von mehr als 40 mm und 60 mm etwa bemessen, und jede leitende Platte 35 hat eine
Oberfläche von ungefähr 15 cm2. Die gedruckte Schaltung auf ieder Seite der Karte 32 ist durch eine
Basisschicht aus Zinn und Blei mit einer Stärke von 15 μηι gebildet.
Außer den beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen können unter Verwendung der zum
Schutz beanspruchten Merkmale noch andere Ausführungslormen
der Schutzeinrichtung im Rahmen der Erfindung von einem Durchschnittsfachmann geschaffen
werden. So kann bei jeder Verbindungsstelle eines Leiters des Kabels mit einem Leiter der Zentrale neben
einem Überspannungsableiter eine Funkenstrecke, ein Varactor oder irgendein anderes nichtlineares Element
parallel zum Überspannungsableiter gelegt und vom Körper der Schutzeinrichtung getragen sein. Auch
können eine oder mehrere über den Verbindungskopf geführte Telefonleitungen durch die Schutzeinrichtung
nicht erfaßt bleiben, ohne daß dadurch die Wirkungsweise der Schutzeinrichtung beeinträchtigt würde. In
diesem Falle sind einfach die dieser. Leitungen zugehörigen Überspannungsableiter weggelassen.
Auch kann der konstruktive Aufbau der leitenden Teile und der inneren Schutzelemente in der Schutzeinrichtung
in Anpassung an die unmittelbare Umgebung des Verbindungskopfes und an den Typ des Verbindungskopfes
geändert sein. Es können auch andere Verbindungsköpfe mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Schutzeinrichtung bestückt werden, die keine flexiblen Lamellen oder Schraubverbindungsstelien
aufweisen.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Schutzeinrichtung für Niederspannungsleitungen, anpaßbar an den Verbindungskopf zwischen
einem Leitungskabel mit mehreren Teilnehmerleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen,
mit einer einer vor der Anbringung der Schutzeinrichtung gebildeten Verbindungsstelle
zwischen einem ersten Leiter und einem to zweiten Leiter zugeordneten Schutzschaltung, die
mindestens einen Überspannungsableiter umfaßt, von welchem ein erster Anschluß nach der
Anbringung der Schutzeinrichtung an den Verbindungskopf mit dem ersten Leiter über erste, fest mit
der Schubeinrichtung verbundene Leitungsmittel über die Verbindungsstelle, von dem ein zweiter
Anschluß mit zweiten, fest mit der Schutzeinrichtung verbundenen über ihre ganze Länge angeordneten
Leilungsmitteln, die eine Verbindung mit der Masseleitung des Verbindungskopfes bewirken
können, verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Anbringung der Schutzeinrichtung (3,
3') auf dem Verbindungskopf (2, 2') der erste Anschluß (300, Fig. 3) jeder Schutzschaltung
(30—31, z. B. Fig.3) über die ersten Leitungsmittel
(33—34, Fig.4) vom ersten Leiter (10, 11) aus über
die zugeordnete Verbindungsstelle (20, 21 Fig. 1) auch mit dem zweiten zugeordneten Leiter (12—13,
Fig. 1) verbunden ist.
2. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, angepaßt an einen flexible und trennbare Kontaktlamellen
aufweisenden Verbindungskopf, bei welchem die Verbindungsstellen durch Kontaktlamellenpaare gebildet
sind und der auf beidseitig bedruckten Platten " ausgebildete gedruckte Stecker aufweist, die jeweils
zwei Paare von ersten Leiterbahnen tragen, von denen eines auf der einen Seite der Platte mit den
ersten Anschlüssen von zwei den ersten Leitern zugeordneten Schutzschaltungen verbunden ist und "o
von denen zwei auf den beiden Seiten gegenüberliegende Leiterbahnen in Kontakt mit den beiden
Lamellen einer dazwischenliegenden Verbindungsstelle kommen können, dadurch gekennzeichnet, daß
alle Stecker (320) auf der doppelseitig bedruckten « Leiterkarte (32) ausgebildet sind, auf welcher die
Schutzschaltungen (30—31) auf den beiden Seiten fest angeordnet sind, sowie sich erste und zweite
Leitungsmittel, die ersten gedruckten Leiterbahnen (33, 34) und eine gedruckte Leiterplatte (35), jedes w
Paar von ersten, sich auf den beiden Seiten gegenüberliegenden Leiterbahnen (33 oder 34), die
mit dem ersten Anschluß (300) einer Schutzschaltung (30—31), und die zweiten Anschlüsse (301) aller
Schutzschaltungen (30—31), die mit der Leiterplatte (35) verbunden sind, befinden.
3. Schutzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Leiterbahnen
(33—34), die sich auf den beiden Seiten eines Steckers (320) der Karte (32) gegenüberliegen, mit «>
mindestens einem metallisierten Durchbruch (330, 331) versehen sind.
4. Schutzeinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Karte (32)
zwischen den auf ihr ausgebildeten Steckern (320) bs
Einschnitte (324) aufweist, in welche Verlängerungen
(27) am Körper des Verbindungskopfes (2) bis zum Anschlag eintauchen können.
5. Schutzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (322) dar
Stecker (320) zugespitzt sind.
6. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2—5, dadurch gekennzeichnet, daß erste Schutzschaltungen
(30), die ersten Paaren von ersten und zweiten Leitern (10—12) zugeordnet sind, auf der
Karte (32) in Längsrichtung zum Verbindungskopf (2) und parallel zur Anordnung der zweiten und
zweiten Paaren von ersten und zweiten Leitern (11 — 13) zugeordneten Schutzschaltungen (31) ausgerichtet
sind, und daß die Leiterplatte (35) der Karte (32) Leiterbahnen (350) aufweist, die den
ersten und mit den ersten Anschlüssen (300) der ersten Schutzschaltungen (30) verbundenen Leiterbahnen
(33) gegenüberliegen und welche die zweiten Anschlüsse (301) der ersten Schutzschaltungen (30)
erhalten und welche zwischen sich Einschnitte (324) begrenzen, welche die ersten Leiterbahnen (34)
aufweisen, die mit Jen ersten Anschlüssen (300) von zweiten Schutzschaltungen (31) verbunden sind und
um mindestens eine Länge der Schutzschaltungen (30—31) langer sind als die ersten Leiterbahnen (33),
die mit den ersten Schutzschaltungen (30) verbunden sind.
7. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als erste Leitungsmittel
flexible Leiterlamellen (33', 34') aufweist, die in den Körper der Schutzeinrichtung (3') eingeformt sind
und mit einem Ende (331', 34Γ) mit dem ersten Anschluß (300') der zugehörigen Schutzschaltung
(30—31) verbunden sind, während ihr anderes Ende (330', 340') unter elastischer Aufbiegung auf einer
zugeordneten Leitungsverbindung (20—21) des Verbindungskopfes (2') aufbringbar ist.
8. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Leitermittel
aus einer Leiterplatte (35) bestehen, die am Körper der Schutzeinrichtung (3') befestigt ist und
Ausbuchtungen (352', 353') aufweist, in welche die zweiten Anschlüsse (30Γ) aller Schutzschaltungen
(30-31) ragen.
9. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschaltungen
(30—31) in Stütz- und Lagerstellen (36') des Einrichtungskörpers eingeformt sind.
10. Schutzeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Verbindungskopf (2r)
gegenüberliegende Seite der Schutzeinrichtung (3') Zungen (320') aufweist, welche in Lagerstellen (261')
des Verbindungskopfes (2') eintauchen, in welchen die Verbindungsstellen (20, 21) angeordnet sind, und
daß sich aus diesen Zungen die flexiblen Leiterlamellen (33', 34') erstrecken.
11. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche
7 —10, dadurch gekennzeichnet, daß sie in gesonderte Einzelmodule (3', F i g. 8) aufgeteilt ist, von denen
jeder zwei Paaren von ersten und zweiten Leitern (10—13) zugeordnet ist.
12. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Masse
führenden Leitungsverbindungen (28) ein Kabel (38) aufweisen, dessen Enden (380, 381) in zusätzliche
Leitungsmittel (37,383) von zweiten Leitungsmitteln (35) und mit dem Masseanschluß (283) des
Verbindungskopfes (2) einschließbar sind.
13. Schutzeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Leitungsorgan
der zweiten Leitungsmittel ein starr mit der Leiterplatte (35) einer gedruckten Leiterkarte (32)
oder einer zweiten Leitungsplaüe (35') der zweiten Leitungsmittel verbundener Kabelschuh (37) ist.
14. Schutzeinrichtung nach Anspruch 8 und einem der Ansprüche 9—13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Leitungsplatte (35') einen T-förmigen Querschnitt hat, dessen Vertikalzweig (554') in einer
federnden Klammer oder Zange (357) endet, die nach der Anbringung der Schutzeinrichtung (3') auf ι ο
dem Verbindungskopf (2') einen zylindrischen Steg (28') einer yasseverbindung des Verbindungskopfes
(2') umfaßt.
15. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche
1 — 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schutz- H
schaltung (30—31) ein nichtlineares Glied, beispielsweise
einen Veractor, aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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FR7834657A FR2443758A1 (fr) | 1978-12-08 | 1978-12-08 | Equipement de protection des lignes d'une tete de cable d'un central notamment telephonique |
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-
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