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DE2946271A1 - Messkopf fuer eine messmaschine - Google Patents

Messkopf fuer eine messmaschine

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Publication number
DE2946271A1
DE2946271A1 DE19792946271 DE2946271A DE2946271A1 DE 2946271 A1 DE2946271 A1 DE 2946271A1 DE 19792946271 DE19792946271 DE 19792946271 DE 2946271 A DE2946271 A DE 2946271A DE 2946271 A1 DE2946271 A1 DE 2946271A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
probe
socket
measuring head
freedom
cover plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792946271
Other languages
English (en)
Inventor
Wolf-Dieter 2935 Bockhorn Heimann
Enno 2930 Varel Wilken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Vereinigte Flugtechnische Werke 2800 Bremen GmbH
Vereinigte Flugtechnische Werke GmbH
Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Flugtechnische Werke 2800 Bremen GmbH, Vereinigte Flugtechnische Werke GmbH, Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH filed Critical Vereinigte Flugtechnische Werke 2800 Bremen GmbH
Priority to DE19792946271 priority Critical patent/DE2946271A1/de
Publication of DE2946271A1 publication Critical patent/DE2946271A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/004Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring coordinates of points
    • G01B7/008Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring coordinates of points using coordinate measuring machines
    • G01B7/012Contact-making feeler heads therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description

  • Meßkopf für eine Meßmaschine
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Meßkopf für eine Meßmaschine mit einem in drei Freiheitsgraden verfahrbaren Meßtaster, der in jedem Freiheitsgrad einen elektrische Meßsignale erzeugenden Meßwandler, einen durch Parallelverschiebung einstellbaren Vorlauf mit Haltevorrichtungen für die Nullage und einen im Bereich des Vorlauf kraftabhängig nachgebenden Anschlag aufweist.
  • Zur Vermessung beliebiger Körper oder Werkstücke ist es eit einiger Zeit bekannt, Meßmaschinen zu benutzen, die mit entsprechender Genauigkeit auch kooplizierte Körper zu vermessen gestatten. Das Ergebnis einer jeweiligen Messung kann je nach Ausstattung der betreffenden Meßmaschine mit Hilfe von Anzeigevorrichtungen oder in Form eines gedruckten Protokolls ausgegeben werden. Voraussetzung für eine einwandfreie und genaue Messung ist jedoch ein Meßkopf, der eine Messung in allen Freiheitsgraden mit hoher MeBaufl6sung ermöglicht.
  • Es sind eine Reihe von Meßköpfen bekannt, die aber in ihrer Leistungsfähigkeit begrenzt sind. So gibt es zahlreiche Meßköpfe, die lediglich Messungen in nur einem oder zwei Freiheitsgraden gestatten, während Meßköpfe für Messungen in drei Freiheitsgraden nur vereinzelt bekannt geworden sind. Das Problem derartiger Meßköpfe ist, daß der Meßtaster beim Meßvorgang sowohl mit hinreichender Anpreßkraft am jeweiligen Meßobjekt anliegen als auch bei. Auflaufen gegen das Meßobjekt stoßgeschützt sein soll. Zur Lösung dieses Problems sind Meßköpfe vorgeschlagen worden, bei denen der Meßtaster mit Hilfe von Blattfedern federnd aufgehängt ist. Damit läßt sich zwar eine hinreichende Anpreßkraft und ein hinreichender Stoßschutz erzielen, aber als befriedigend gilt diese Lösung nicht, und zwar, weil die Federn einerseits zum Schwingen neigen und andererseits beim Auslenken des Meßtaster einen sogcnannten Kosinus-Fehler hervorrufen.
  • Bei einem aus der DT-OS 25 35 249 bekannten Meßkopf ist für das Auslenken des Meßtasters in drei Freiheitsgraden eine Parallelverschiebung mit Hilfe von in Kugelbuchsen geführten Spindeln vorgesehen, während für die kraftabhängigen Anschläge und einstellbaren Haltevorrichtungen pneumatische Zylinder vorgesehen sind.
  • Diese Zylinder halten mit darin angeordneten Bolzen oder Kolben die in den Freiheitsgraden beweglichen Bauteile und bilden somit die Haltevorrichtung bzw. den kraftabhängigen Anschlag. Ein solcher Meßtaster gewährleistet durch die Parallelverschiebung eine gleichbleibende Genauigkeit und auch ein genügend stoßfreies Auflaufen des Meßtasters gegen ein Meßobjekt; aber die Versorgung der pneumatischen Zylinder und ihre Steuerung bereiten viele Schwierigkeiten und erfordern zusätzlichen Lösungsaufwand.
  • Der Erfindung'liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Meßkopf der eingangs genannten Art mit wenig Aufwand und funktionssicheren Bauteilen aufzubauen. Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Haltevorrichtungen und die kraftabhängignachgebenden Anschläge durch jeweils über Regelstufen steuerbare elektrische Cleichstrom-Kleinmotore gebildet sind, deren auf den Abtriebswellen angeordnete Ritzel mit zugeordneten ZzhnstzngoB der in den Frçiheitsgraden beweglichen Bauteile kXmmon.
  • Der erfindungsgemäße Meßkopf gestattet durch die elektrischen Gleichatrom-Kleinmotore sowohl die jeweilige Haltevorrichtung als auch den kraftabhängigen Anschlag zu regeln, und zwar über die Drehmomente dieser Motore. Diese Maßnahme ermöglicht auch den Vorlauf des Meßtaster in eine ganz bestimmte räumliche Richtung einzustellen oder den Meßtaster in seiner Koordinaten-Nullpunkt festzuhalten. Dabei ist es möglich, den Nullpunkt exakt einzustellen, indem den jeweiligen Kleinmotoren solange entzprechende Steuersignale zugeführt werden, bis die Ueßwandler-Nullpunktsignale ausgeben. Das beim Kämmen der Ritzel an den Zahnstangen auftretende Spiel wird dabei durch Aufteilung der Zahnstangen in zwei gegeneinander verschiebbare Einzelzahnstangen ausgeschaltet.
  • Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 eine Vorderansicht eines Meßkopfes im Schnitt, Figur 2 einen Schnitt II-II gemäß Fig. 1 und Figur 3 einen Teilausschnitt gemäß Fig. 1.
  • In den Darstellungen nach Figur 1 bis 3 ist das Prinzip eines Meßkopfes zu sehen, bei dem ein Meßtaster 1 mit einer Kupplungsbuchse 2 an einer Spindel 3 befestigt ist. Die Spindel 3 ist dabei in einer Kugelbuchse 4 längsverschiebbar angeordnet, welche ihrerseits in einer Führungsbuchse 5 sitzt. Diese Führungsbuchse 5 ist durch eine im Zentrum einer Deckplatte 7 vorgesehenen Bohrung gesteckt und in einem Flansch 6 daran befestigt. Uber ein Beuegungen in einer Raumachse zulassendes Führungslzger 8 ist diese Deckplatte 7 an eine Zwischenplatte 9 gekoppelt, die ihrerseits über ein weiteres senkrecht dazu liegendes Führungslager 10 an eine mit dem Gehäuse 12 fest verbundenen Grundplatte 11 gekoppelt ist. Die Führungslager 8 und 10 ermöglichen daher gemeinsam mit der längsverschiebbaren Spindel 3 eine Bewegung des Meßtaster 1 in den drei Raumachsen X, Y, Z durch Parallelverschiebung.
  • Wie aus Figur 1 hervorgeht, besitzt die Spindel 3 einen in das Innere des Gehäuses 12 hineinragenden Verlängerungsbolzen 15, auf den eine geschlitzte Buchse 16 aufgesteckt und mit Hilfe nicht näher dargestellter Schrauben daran festgeklemmt ist.
  • Diese Buchse 16 ist mit einer Längsnut 17 zur Aufnahme zweier parallel liegender Einzelzahnstangen 18, 19 versehen, die mit Hilfe zweier jeweils an den Enden der Buchse 16 angeschraubten Winkellaschen 20, 21 darin gehalten werden. An diesen Einzelzahnstangen 18, 19 kämmt ein gemeinsames Ritzel 22, das durch eine Verzahnung eines Endes einer mit der Abtriebswelle 25 eines Gleichstrom-Kleinmotors 24 gekoppelten Triebwelle 23 gebildet ist. Die Triebwelle 23 ist dabei mit Kugellagern in den Schenkeln eines U-förmigen Profilkörpers 26 gelagert, der mit einem Schenkel an der sich als Halbschale 27 fortsetzenden Führungsbuchse 5 angeschraubt ist. Zwei Gabellaschen 28, 29, die von den Befestigungsschenkeln des Profilkörpers 26 ausgehen, dienen zur Befestigung des die Triebwelle 23 antreibenden Gleichstrom-Kleinmotors 24. Die in der Längsnut 17 der Buchse 16 gefühten Einzelzahnstangen 18, 19 können gegeneinander verschoben werden, und zwar mit Hilfe von in den Winkellaschen 20, 21 vorgesehenen Madenschrauben 30. Hierdurch ist es möglich, das zwischen dem Ritzel 22 und den mit der Buchse 16 gekoppelten Einzelzahnstangen 18, 19 auftretende Spiel zu unterdrücken und einen spielfreien Übertragungsweg zu erhalten. Zur Erfassung der mit dem Meßtaster 1 erfühlten Position dient ein aus einer Spule 31 und einem verstellbaren Kern 32 bestehender induktiver Meßwandler, der mit der Spule 31 am oberen Ende der zu einem Vollring 33 erweiterten Halbschale 27 mit Hilfe von Schrauben befestigt ist, nährend der Kern 32 über einen Stift 34 an den Verlängerungsbolzen 15 der Spindel 3 gekoppelt ist.
  • Ein an einem Schenkel des U-förmigen Profilkörpers 26 angebrachter Mikroschalter 35 dient darüberhinaus zur Auslösung von Schaltfunktionen, wenn das Ende des Vorlaufs bei einer Versteltung des Meßtasters in beiden Richtungen erreicht wird.
  • Hieru dient eine an der Buchse 16 angebrachte Mitnehmerlasche 36, die jeweils beim Erreichen des Vorlaufende den Stellnocken des Mikroschalters 35 verstellt.
  • Der Meßtaster 1, die Spindel 3 sowie weitere noch zu erläuternde Bauteile bedeuten für den Gleichotron-Kleinmotor 24 dieser Raumachse (Z) aufgrund der jeweiligen Eigengewichte zusätzlich Last, die - wie nachfolgend erläutert - abgefangen wird. Zunächst sind an der Deckplatte 7 drei Führungewinkel 40 mit ihren kurzen Schenkeln derart angeschraubt, daß die nach unten weisenden Schenkel Segmente eines koaxialen Rohrstutzens bilden. Uber diese aus den hervorstehenden Schenkeln gebildeten Rohrstutzen ist eine mit einem Innengewinde versehene Anzeigebuchse gestreift und an den Stirnwänden der mit der Deckplatte 7 verbundenen Schenkeln der Führungswinkel 40 angeschraubt. Außerdem ist auf die Spindel 3 unmittelbar hinter der Kupplungsbuchse 2 eine Klemmscheibe 42 mit Hilfe von Schrauben aufgeklemmt, die zwei zur Deckplatte 7 weisende seitliche Laschen 43 aufweist. An diesen Laschen 43 ist mit Hilfe einer Schraube 44 und einer Exzenterbuchse 45 jeweils ein als Führungsrolle wirkendes Kugellager 46 angeschraubt, das an der zugeordneten Seitenwand eines nach unten weisenden Schenkels eines Führungswinkels 40 bei einer axialen Verschiebung der Spindel 3 abrollt und damit gleichzeitig eine Verdrehsicherung für den Meßtaster 1 bewirkt. Diese Verdrehsicherung ist insbesondere dann erforderlich, wenn die Spitze des Meßtasters 1 besonders geformt bzw. abgewinkelt ist. Zum Halten von Zugfedern 47, die für das Abfangen des Eigengewichtes vorgesehen sind, ist eine Scheibe 48 vorgesehen, die in die Anzeigebuchse 41 eingelegt ist.
  • Die anderen Enden der Zugfeder 47 sind an einer Scheibe 49 aufgehängt, die über die Kupplungsbuchso 2 gestreift ist und sich an der Klemmscheibe 42 abstützt. Zum Spannen der Zugfeder 47 dient eine Stellbuchse 50, die mit einem Außengewinde in das Innengewinde der Anzeigebuchse 41 eingeschraubt ist und dabei mit ihrer Stirnwand die Scheibe 48 mitnimmt. Eine Stellkappe 48, in welche die Stellbuchse 50 mit einem Haftsitz eingesetzt ist, greift dabei über die Anzeigebuchse 41 und liefert damit im Zusammenhang mit auf der Außenwand der Anzeigebuchse 41 angebrachten Markierungen einen aBstab für das Spannen der Zugfeder. Somit ist es möglich, das den Gleichstrom-Kltinmotor 24 in der Z-Achse zusätzlich belastende Eigengewicht bestimmter Bauteile abzufangen und eine je nach eingesetztes Meßtaster (Eigengewicht) erforderliche Einstellung durch entsprechendes Verstellen der Stellkappe 51 vorzunehmen.
  • An der Klemmacheibe 42 und an den Führungswinkeln 40 sind dabei noch federnd nachgebende Anschläge vorgesehen, deren Aufbau den im Zusammenhang mit Figur3 noch zu erläuternden Anschlägen entspricht.
  • Wie bereits erwähnt, kann der Meßtaster 1 in den drei Raumachen X, Y, Z bewegt werden. Für die Einstellung des Meßtasters 1 in der Raumachse Y ist ein Gleichatrom-Kleinmotor 55 vorgesehen, der an zwei Gabellaschen 56, 57 mit Hilfe einer elliptischen Befestigungsscheibe 58 angeschraubt ist. Die Gabellaschen 56, 57 gehen von einem Schenkel eines U-förmigen Befestigungselementes 59 aus, dessen anderer Schenkel eine abgewinkelte Befestigungslasche aufweist.
  • Mit dieser an ihrem Ende sich T-förmig erweiternden Befestigungslasche 60 ist das Befestigungselement 59 an einer Seitenwand der Deckplatte 7 angeschraubt. In den beiden Schenkeln des U-förmigen Befestigungselementes 59 ist dabei eine Triebwelle 61 mit Hilfe von Kugellagern gelagert, die an ihrem einen Ende eine als Ritzel 62 wirkende Verzahnung aufweist und mit ihrem anderen Ende an die Abtriebswelle 63 des Gleichstrom-Kleinmotors 55 gekoppelt ist.
  • An diesem Ritzel 62 kämmen zwei nebeneinander liegende Einzelzahnstangen 64, 65, die in einer Längsnut 67 eines U-förmigen Zahnstangenträgers 66 angeordnet sind. Der U-förmige Zahnstangenträger 66 ist mit seinen Schenkeln an einer Stirnwand der Zwisehenplatte 9 mit Hilfe von Schrauben befestigt und besitzt die zur Aufnahme der Einzelzahnstangen 64, 65 vorgesehene Längsnut 67 in seinem Querglied. Mit zwei Winkellaschen 68, 69, die von den Schenkeln über die in die Längsnut 67 eingesetzten Einzelzahnstangen 641 65 greifen, sind diese am Zahnstangenträger 66 bebefestigt An den Winkellaschen 68, 69 sind dabei an entsprechender Stelle noch Madenschrauben 70 vorgesehen, welche ein Cegeneinanderverschieben der Einzelzahnstangen 64, 65 zur Ausschaltung von Spiel ermöglichon Die am Zahnstangenträger 66 befestigten Einzelzahnstangen 64, 65 stehen mit dem Ritzel 62 der von Gleichstrom-Kleinmotor 55 antreibbaren Triebwelle 61 im Eingriff und bilden für die Verstellung des Meßtaster 1 in der Y-Achse die Stützposition, an der die Triebwelle 61 mit dem Ritzel 62 abrollt. Bei dieser Verstellung bewegt sich somit der an dem Befestigungselement 59 über die Gabellaschen 56, 57 befestigte Gleichatrom-Kleinmotor 55, während die Einzelsihnstangen 64, 65 für diese Raumachse das unbewegliche Bauteil bilden. Zwei von Druckfedern abgestützte, in der Befestigungslasche 60 eingesetzte und aus beiden Seiten hervorstehende Stifte 71, 72 wirken dabei als federnd nachgebende Anschläge und begrenzen damit den Vorlauf in dieser Raumachse durch Auflaufen gegen die Schenkel des Zahnstangenträgers 66.
  • Die bei einer in der Y- Raumachse erfühlte Position wird dabei ebenfalls mit einem aus Spule 73 verstellbare Kern 74 bestehenden induktiven Meßwandler erfaßt. Die Spule 73 ist dabei mit einem Spulenträger 75 an einer Stirnwand der Deckplatte 7 befestigt, die der Stirnwand gegenüber liegt, in der die Befestigungslasche 60 angeschraubt ist. Der Kern 74 ist dagegen über einen Stift 76 an einen mit der Zwischenplatte 9 verschraubten Mitnehmer 77 gekoppelt, so daß sich bei einer Verstellung des Meßtaster 1 in der Y-Achse die Spule 73 gegenüber dem feststehenden Kern 74 verstellt und die Erzeugung eines elektrischen Meßsignals zur Folge hat. Ein Mikroschalter 78, der am Spulenträger 75 angebracht ist, wird dabei durch einen mit Stellnocken versehenen Schaltschieber/72erstellt und dient damit zur Auslösung von Schaltfunktionen, wenn das jeweilige Ende des Vorlaufs erreicht ist.
  • Ebenso, wie in der Y-Achse, ist auch eine Bewegung des Meßtasters 1 in der X-Achse durch Parallelverschiebung möglich Die Einstellung des Maßtasters 1 in dieser Raumachse bewirkt ein Gleichstrom-Kleinmotor 80, der in gleicher Weise, wie in der Y-Achse eine mit einem Ritzel versehene Triebwelle antreibt. Dieses Ritzel kämmt an zwei gegeneinander verschiebbare Einzelzahnstangen 81, 82, die mit Winkjlaschen 83, 84 an einem Zahnstangenträger 85 befestigt sind. Der Zahnstangenträger 85 ist an der Grundplatte 11 befestigt, so daß der Gleichstrom-Kleinmotor durch Abrollen des angetriebenen Ritzels an den Einzelzahnstangen 81, 82 die Zwiochenplatte 9 über das zugeordnete Befestigungselement mitnimmt. Die ertastete Position des Meßtasters 1 wird dabei ebenfalls mit einem aus Spule 86 und Kern 87 bestehenden Meßwandler erfaßt. Die Spule 86 ist dabei mit einen Spulenträger 88 an einer Stirnwand der Zwischenplatte 9 gegenüber dem Gleichstrom-Kleinmotor 80 befestigt, während der Kern 87 über einen Stift 89 an einen an der Grundplatte 11 befestigten Mitnehmer 90 gekoppelt ist. Auch in dieser Raumachse ist am Spulenträger 88 ein Mikroschalter 91 angebracht, der beim Erreichen des jeweiligen Vorlaufendes durch einen mit Schaltnocken versehenen Schaltschieber 92 verstellbar ist und damit zur Auslösung vorbestimmter Schaltfunktionen dient.
  • Die Gleichstrom-Kleinmotore erlauben es, den Meßtaster 1 innerhalb seines Vorl.iufs zu positionieren. Dabei ist es möglich, jede beliebige Raumposition anzufahren. Die Motore erfüllen dabei die Aufgabe der Haltevorrichtungen, indem sie aufgrund ihrer erzeugten Drehmomente den Meßtaster 1 in der eingenommenen (gesteuerten) Position festhalten. Je nach Größe dieser Drehmomente ergibt sich dadurch ein kraftabhängiger Anschlag, welcher ein hinreichend stoßfreies Auflaufen des Meßtasters in der jeweiligen Achse bzw.
  • Achsen gewährleistet. Dadurch ergibt sich auch eine Möglichkeit zur Steuerung der Anpreßkraft, mit welcher der Meßtaster an einem Meßobjekt anzuliegen hat. Die absolute Genauigkeit im Nullpunkt kann mit Hilfe der erfindungsgemäßen Positionierung stets erreicht werden, indem den jeweiligen Kleinmotoren von den zugeordneten Regelstufen so lange Steuersignale entsprechender Polarität zugeführt werden, bis die zugeordneten Meßwandler ein Nullsignal ausgeben.
  • Die für cine sehr genaue Positionierung des Meßtasters erforderliche Spielfreihcit wird durch die Aufteilung der Zahnstangen in gegeneinander verschiebbare Einzelzahnstangen gewährleistet. Dabei kann der unvermeidbaren Abnutzung durch eine automatische Nachstellung mit Hilfe einer auf eine Einzelzahnstange einwirkenden Druckfeder Rechnung getragen werden. Bei einem Meßvorgang fühlt der Meßtaster 1 das zu vermessende Meßobjekt ab und erzeugt mit Hilfe der Meßwandler entsprechende Positionesignale. Der Meßtaster kann dabei manuell oder automatisch an ein Meßobjekt herangeführt werden. Beim manuellen Heranführen wird der Meßtaster aus seiner Nullposition herausgelenkt, wodurch Meßsignale in den entsprechenden Raumachsen (X, Y, Z) erzeugt werden. Diese Meßsignale wirken auf die bei einer Meßmaschine vorgesehene automatische Steuerung in der Weise ein, daß der Meßkopf der Auslenkung des Meßtasters folgt. Es ist daher möglich, den Meßkopf durch Auslenken des Meßtasters diagonal durch den Meßraum der Meßmaschine zu führen. Diese Methode ist besonders dann angebracht, wenn maßlich unbekannte Meßobjekte zu vermessen sind.

Claims (8)

  1. Patentansprüche Meßkopf für eine Meßmaschine mit einem in drei Freiheitsgraden verfahrbaren Meßtaster, der in Jedem Freiheitsgrad einen elektrische Meßsignale erzeugenden Meßwandler, einen durch Parallelverschiebung einstellbaren Vorlauf mit Haltevorrichtungen für die Nullage und einen im Bereich des Vorlaufs kraftabhängig nachgebenden Anschlag aufweist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Haltevorrichtungen und kraft abhängig nachgebenden Anschläge durch jeweils über Regelstufen steuerbare elektrische Gleichstrom-Kleinmotore (24, 55, 80) gebildet sind, deren mit den Abtriebswellen (25, 63) gekoppelte Ritzel (22, 62) mit zugeordneten Zahnstangen (1d, 19; 64, 65; 81, 82) zur Einstellung der in den Freiheitsgraden beweglichen Bauteile (3, 7, 9) kämmen.
  2. 2.) Meßkopf nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Zahnstangen aus zwei nebeneinander liegenden Einzelzahnstangen (18, 19; 64, 65; 81, 82) bestehen, die zur Ausschaltung von Spiel gegeneinander verstellbar sind.
  3. 3.) Meßkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß an einer Deckplatte 7 drei Führungswinkel (40) it ihren Kurzschenkeln derart angeschraubt sind, daß die nach unten weisenden Schenkel Segmente eines koaxialen Rohrstutzens bilden.
  4. 4.) Meßkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Meßtaster (l) eine in einer Kugelbuchse (4) geführten Spindol (3) aufweist, auf die eine Klemischeibe (42) auf ihrem aus des GebXuse (12) hervorstehenden Teil geklemmt ist und daß die Klemischeibe (42) zwei auf die Deckplatte (7) weisende seitliche Laschen (43) aufweist, an denen jeweils ein Kugellager (46) derart angeschraubt ist, daß dieses an einer Seitenwand eines nach unten weisenden Schonkol- von einem mit der Deckplatte (7) verbundenen Führungswinkel (40) zur Führung und Drehhinderung des Meßtaster (1) abrollt.
  5. 5.) Meßkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t ,daß die Kugellager (46) an den Laschen (43) der Klemmecheibe (42) mit einer Schraube (44) und einer B,enterbuchse (45) befestigt sind zur Unterdrückung von auftretendem Spiel zwischen dem Kugellager (46) und der Seitenwand des zugeordneten Führungswinkels (40).
  6. 6.) Meßtaster nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß an den Stirnwänden der mit der Deckplatte (7) verbundenen Schenkeln der Führungswinkel (40) eine darüber gestreifte Anzeigebuchse (41) verschraubt ist und daß eine in ein Innengewinde der Anzeigebuchse (41) mit ihrem Außengewinde einschraubbare Stellbuchse (50) eine Scheibe (48) verstellt, die über Zugfedern (47) mit einer sich an der Klemmscheibe (42) abstützenden Scheibe (49) das Eigengewicht bestimmter Bauteile der Z-Achae abfängt.
  7. 7.) Meßtaster nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gok e n n z e i c h n e t , daß die Stellbuchse (50) in eine Stellkappe (51) mit einem Haftsitz eingesetzt ist und daß die über die Anzeigebuchse (41) greifende Stellkappe (51) zusaimen mit Markierungen auf der Außenwand der Anzeigebuchse (41) einen Anzeigeraßstab zum Spannen der Zugfedern (47) bilden.
  8. 8.) Meßkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die durch das Drehm@ment der elektrischen Cleichstrom-Kleinmotore (24, 55, 80) sich ergebende Anpreßkraft des Meßtaster (1) durch entsprechende Ansteuerung dieser Kleinmotore über Regelstufen einstellbar ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0128561A2 (de) * 1983-06-09 1984-12-19 Mecof S.p.A. Dreidimensionaler Taster
US4530159A (en) * 1982-09-17 1985-07-23 Johannes Heidenhain Gmbh Multicoordinate sensing head
EP0302291A1 (de) * 1987-07-17 1989-02-08 Mora Fabrik Fur Messgeräte Helmut Freund Gmbh Am Ende eines Querarms eines Mess-oder Anreissgerätes befestigbarer Aufnahmekopf
US4937948A (en) * 1987-07-30 1990-07-03 Carl-Zeiss-Stiftung, Heidenheim/Brenz Probe head for a coordinate-measuring instrument

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Date Code Title Description
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8125 Change of the main classification
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: MESSERSCHMITT-BOELKOW-BLOHM GMBH, 8012 OTTOBRUNN,

8131 Rejection