DE2946161A1 - Verfahren zur herstellung von aethanol - Google Patents
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Description
-A-
Verfahren zur Herstellung von Äthanol
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Äthanol aus einer Rohmaterialströmung, die
aus einem ein Kohlehydrat enthaltenden Substrat besteht, das seinerseits mit Zellulose enthaltenden Fasern und/oder anderen
nicht fermentierbaren Feststoffen vermischt ist. Die Rohmaterialströmung
wird in eine mit festen Substanzen angereicherte Strömung und eine von Feststoffen freie Substratströmung
unterteilt, wobei letztere in einem oder mehreren Fermentierbehältern fermentiert wird; eine Strömung der Fermentierungsflüssigkeit
wird durch Zentrifugieren abgetrennt und unterteilt in mindestens eine Strömung mit Hefekonzentrat
und eine Strömung ohne Hefe. Die Hefekonzentratströmung wird den Fermentierungsbehältern wieder zugeführt, während die von
Hefe freie Strömung in eine mit Äthanol angereicherte Strömung und eine Restströmung unterteilt wird, die mindestens
teilweise den Fermentierungsbehältern wieder zugeführt wird.
Äthanol läßt sich aus verschiedenartigen Rohmaterialien pflanzlichen Ursprungs herstellen. Diese Rohmaterialien enthalten
sämtlich von sich aus oder nach einer Behandlung ein fermentierbares Kohlehydrat, das in einer mehr oder weniger
hohen Konzentration im Wasser aufgelöst ist. Je nach den Prozessen, denen die Rohmaterialien ausgesetzt wurden, um mindestens
einen bestimmten Gehalt fermentierbarer Kohlehydrate zu erzielen (z.B. enzymatische oder saure Hydrolyse von Stärke
oder Lignin enthaltender Zellulose-Rohstoffe), ist das zu
Äthanol zu fermentierende Substrat mehr oder weniger mit
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nicht fermentierbaren Feststoffen, wie Zellulosefasern, Hülsen, Lignin usw. vermischt.
Bei der Entwicklung von Fermentierungsprozessen zur Herstellung von Äthanol wird versucht, die notwendige Energiemenge
und den Wasserverbrauch möglichst gering zu halten und die Zuckerausbeute soweit als möglich zu erhöhen.
Ein Verfahren, das diesen Ansprüchen genügt, da das Rohmaterial nicht zu stark von Fasern, Hülsen und dergleichen verunreinigt
ist, ist in der schwedischen Patentanmeldung Nr. 78 01 133-5 beschrieben; diese Patentanmeldung betrifft ein
Verfahren zur Herstellung einer flüchtigen organischen Verbindung,
insbesondere Äthanol, durch kontinuierliche Fermentierung eines Kohlehydrate enthaltenden Substrats in einem Ferment
ierungsgefäß. Die kennzeichnende Eigenschaft ist, daß
durch zentrifugale Trennung eine Strömung der Fermentierungsflüssigkeit
in mindestens eine mit Hefe angereicherte Strömung und eine hefefreie Strömung hergestellt wird, wobei die
Strömung mit dem Hefekonzentrat dem Fermentierungsgefäß wieder
zugeführt wird, wohingegen die hefefreie Strömung weiter in eine mit der flüchtigen organischen Verbindung angereicherte,
dann abgelassene Strömung und eine mindestens teilweise dem Fermentierungsgefäß wieder zugeführte Restströmung unterteilt
wird.
Falls das Rohmaterial Fasern enthält, müssen diese entfernt werden, ehe die Rohmaterialströmung in einem derartigen Verfahren
dem Fermentierungsgefäß zugeführt wird. Andernfalls wäre es unmöglich, die Hefe wieder in den Kreislauf ohne
gleichzeitige, erneute Zirkulation der Feststoffe einzubringen. Die zugeführte Rohmaterialströmung wird deshalb gewöhnlich
in eine dem Fermentierungsgefäß zugeführte Substratströmung und eine mit Feststoffen angereicherte Strömung durch Zentri-
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fugieren unterteilt; letztere Strömung wird mit Wasser gewaschen/ das nach dem Waschen mit dem an den Feststoffen
anhaftenden Substrat angereichert ist. Diese Strömung wird dem Fermentierungsgefäß zugeführt. Diese Betriebsweise ermöglicht
die Durchführung des Verfahrens gemäß der schwedischen Patentanmeldung Nr. 78 01 133-5, doch bedeutet dieses
Verfahren einen starken, unerwünschten Verbrauch von Wasser und Energie.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren der oben genannten Art zu schaffen, bei dem der Energiebedarf
und der Wasserverbrauch sehr gering sind, während die Zuckerausbeute sehr hoch ist.
Erfindungsgemäß wird das Problem dadurch gelöst, daß die mit
Feststoffen angereicherte Strömung mit mindestens einem Teil der Restströmung kontaktiert wird und daß die dabei erhaltene
Mischung teilweise in eine Feststoffströmung, von der das
verbleibende Substrat im wesentlichen entfernt wurde, und teilweise in eine mit dem Substrat angereicherte Strömung,
die dem Fermentierungsgefäß wieder zugeführt wird, unterteilt wird.
In einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird die Mischung durch mindestens eine Trenneinrichtung in der Form eines Siebs unterteilt, dem eine mit Feststoffen
angereicherte Strömung zusammen mit mindestens einem Teil der Restströmung zugeführt wird; eine Abtrennung einer Fraktion
mit einer festen Phase wird durchgeführt, die in bekannter Weise am Durchgang durch das Sieb ohne Ausbildung einer
Filterschicht auf demselben gehindert wird; außerdem findet eine Trennung in eine mit dem Substrat angereicherte flüssige
Fraktion statt, die durch das Sieb durchgeleitet und dem Fermentierungsgefäß wieder zugeführt wird.
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Diese Mischung läßt sich auch durch mindestens eine Zentrifuge mit einem Schaufelrad trennen, das horizontal in
Lagern angeordnet ist, und mit einer Förderschnecke, die koaxial zum Schaufelrad angeordnet ist und zum Abführen
der abgetrennten schweren Phase dient. Hierbei entstehen eine Fraktion mit Feststoffen, die die schwere Phase darstellt,
und eine mit dem Substrat angereicherte flüssige Fraktion, die dem Fermentierungsgefäß wieder zugeführt wird.
Es können auch Vakuumsiebe zur Trennung in die Fraktion mit der festen Phase und in die mit dem Substrat angereicherte,
flüssige Fraktion verwendet werden.
Es ist besonders vorteilhaft, die mit Feststoffen angereicherte Strömung mit mindestens einem Teil der Restströmung
zu kontaktieren; dazu werden mehrere Trenneinrichtungen in Reihe angeordnet und die mit Feststoffen angereicherte Strömung
und mindestens ein Teil der Restströmung im Gegenstrom zusammengeführt.
Dieses Gegenstromwaschen des aus der mit Feststoffen angereicherten
Strömung stammenden Substrats kann mit verschiedenen Extraktionsvorrichtungen,z.B. in Kolonnen, die mit sogenannten
Extraktionsschalen versehen sind, durchgeführt werden.
In einer besonders günstigen Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird die hefefreie Strömung durch Destillation in eine mit Äthanol angereicherte Strömung und eine
Festströmung, die sogenannte Schlempe, unterteilt, die damit zur Übertragung des an die feste Substanz anhaftenden Substras
an das Fermentierungsgefäß benutzt wird.
Was den Wirkungsgrad der übertragung des an die feste Substanz
anhaftenden Substrats an die Fermentierungsvorrichtung
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angeht, so soll die Kozentration der fermentierbaren Substanz in der Schlempe viel geringer sein als in der zugeführten
Rohmaterialströmung.
Die Erfindung wird nun im einzelnen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren beschrieben.
Fig. 1 zeigt schematisch das Flußdiagramm einer Anlage zur Durchführung des in der schwedischen Patentanmeldung
Nr. 78 o1 133-5 beschriebenen Verfahrens;
Fig. 2 zeigt schematisch das Flußdiagramm einer Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
wobei drei gekrümmte Siebe in Reihe geschaltet sind und eine Trennzentrifuge mit einem horizontalen
Schaufelrad und einer koaxialen Förderschnecke zur Rückgewinnung des Substrats aus der mit Feststoffen
angereicherten Strömung verwendet werden;
Fig. 3 zeigt schließlich eine Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei zwei Trennzentrifugen
mit horizontalen Schaufelrädern und einer koaxialen Förderschnecke zur Rückgewinnung
des Substrats aus der mit Feststoffen angereicherten Strömung verwendet werden.
In allen Figuren sind ein oder mehrere Fermentierungsgefäße
mit 1 bezeichnet; die Trennzentrifuge 2 dient zur Wiedereinführung der Hefe, während die Vorrichtung 3 zur Trennung
einer hefefreien Strömung in eine mit Äthanol angereicherte Strömung und eine Restströmung dient, die vom Äthanol abgezogen
wird, jedoch eine bestimmte Menge eines fermentierbaren Materials enthält. In dem dargestellten Beispiel handelt
es sich bei der Vorrichtung 3 um eine einfache Destillationsanlage und die Restströmung wird im folgenden als "Schlempe"
bezeichnet.
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Aus der Destillieranlage 3 wird eine mit Äthanol angereicherte Strömung durch ein Rohr 4 abgelassen, während die
Schlempe durch ein Rohr 5 abfließt. Eine aus Fermentierungsflüssigkeit bestehende Strömung wird durch Leitung 6 an Trennzentrifuge
2 geführt, wohingegen die abgetrennte Hefeströmung über ein Rohr 7 an das Fermentierungsgefäß zurückgeleitet wird.
Die hefefreie, das Äthanol enthaltende Strömung wird über ein Rohr 8 an Destillationsvorrichtung 3 zurückgeleitet. In den
drei dargestellten Anlagen wird eine Rohmaterialströmung durch ein Rohr 9 zugeführt.
Die in Figur 1 dargestellte Anlage umfaßt eine Trennzentrifuge 10, mit der die Rohmaterialströmung von jeglichen Fasern und
anderen Feststoffen befreit wird, die durch ein Rohr 11 austreten, während die Substratströmung dem Fermentierungsgefäß
durch ein Rohr 12 zugeführt wird. Mindestens ein Teil der von Destillationsanlage 3 stammenden Schlempe wird über ein
Rohr 13 dem Fermentierungsgefäß wieder zugeführt, während
eine bestimmte Menge der Schlempe der Anlage über Rohrleitung 14 entnommen wird.
In der Ausführungsform der Anlage gemäß Figur 2 zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Teil der
Schlempe durch Rohrleitung 15 abgelassen. Der Rest der Schlempe wird über eine Rohrleitung einer Einheit zugeführt, in der
die einlaufende Rohmaterialströmung in eine substratfreie Feststoffströmung und eine Substratströmung unterteilt wird.
Diese Einheit besteht aus den drei Sieben 7, 18 und 19, den drei Mischtanks 20, 21 und 22, und den daran angeschlossenen
Pumpen 23, 24 und 25. Die Einheit umfaßt ferner eine Trennzentrifuge 26 mit einem in Lagern horizontal angeordneten
Schaufelrad und einer hierzu koaxial angeordneten Förderschnecke, mit der die abgetrennte schwere Phase abgeführt
wird.
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Die Trennzentrifuge und die Siebe sind hintereinander angeordnet, wohingegen die durch Rohrleitung 9 zugeführte Rohmaterialströmung
der durch Rohrleitung 16 zugeführten Schlempenströmung entgegengerichtet ist. Die ausgewaschene feste
Substanz wird auf eine verhältnismäßig hohe Konzentration an trockenen Feststoffen in der Trennzentrifuge 26 gebracht
und geht aus der Anlage durch eine Rohrleitung 27 zur weiteren Behandlung, z.B. zur Trocknung, ab. Die von Fasern und
dergleichen befreite Substratströmung wird durch eine Rohrleitung 28 dem Fermentierungsgefäß zugeführt. Die Anordnung
der Leitungen ist im einzelnen in der Figur dargestellt. Verschiedenartige Flußdiagramme sind möglich. Die dargestellte
Einheit ist wirkungsvoll und wirtschaftlich in ihrem Betrieb.
Die in Figur 3 dargestellte Ausführungsform der Einheit besteht, wie oben erwähnt, aus zwei Trennzentrifugen 29, 30
von der Art der in Figur 2 dargestellten Trennzentrifuge 26, und aus zwei Tanks 31, 32 mit nicht dargestellten Rührern.
Wie aus der Figur ersichtlich, sind die Trennzentrifugen und die Tanks hintereinander angeordnet, über Rohrleitung 9
wird eine Rohmaterialströmung dem Tank 31 zugeführt. Die
von Trennzentrifuge 30 kommende Flüssigkeitsströmung wird diesem Tank durch eine Rohrleitung 33 zugeführt, über eine
Rohrleitung 34 wird dem Tank 32 eine Schlempeströmung zugeführt,
wohingegen die vom Substrat befreite ■, verhältnismäßig trockene Substanz aus der Einheit durch eine Rohrleitung 35
abgegeben wird.
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Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung von Äthanol aus einer Rohmaterialströmung,
die aus einem mit Zellulosefasern und/oder anderen nicht fermentierbaren Feststoffen vermischten, Kohlenhydrat
enthaltenden Substrat besteht und in eine an Feststoffen angereicherte Strömung und in eine von Feststoffen
freie Substratströmung unterteilt wird, wobei die feststofffreie Strömung in einem oder mehreren Fermentierungsgefäßen
fermentiert wird, worauf eine Strömung der Fermentierungsflüssigkeit durch Zentrifugieren in mindestens eine ein Hefekonzentrat enthaltende Strömung und eine hefefreie Strömung
unterteilt wird, von denen die Hefekonzentrat-Strömung dem Fermentierungsgefäß wieder zugeführt wird, während die hefefreie
Strömung in eine mit Äthanol angereicherte Strömung und in eine Restströmung getrennt wird, von der mindestens
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ORIGINAL INSPECTED
ein Teil wieder dem Fermentierungsgefäß zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die an fester Substanz angereicherte
Strömung mit mindestens einem Teil der Restströmung kontaktiert wird, daß die dabei erhaltene Mischung
teilweise in eine Strömung der festen Substanz, von der das verbleibende Substrat praktisch ganz entfernt wurde, und
teilweise in eine mit dem Substrat angereicherte Strömung, die wieder dem Fermentierungsgefäß zugeführt wird, unterteilt
wird. I
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mischung durch mindestens eine Trennvorrichtung in der ! Form einer Siebanordnung unterteilt wird, daß die mit Feststoffen
angereicherte Strömung der Siebanordnung zusammen ! mit mindestens einem Teil der Restströmung zugeführt und j
teilweise in eine Fraktion mit der festen Phase unterteilt ! wird, die in an sich bekannter Weise am Durchgang durch j
die Siebanordnung ohne der Ausbildung einer Filterschicht j auf derselben gehindert wird, und daß ferner eine Trennung
in eine mit dem Substrat angereicherte flüssige Fraktion
stattfindet, die durch die Siebanordnung geschickt wird und
dem Fermentierungsgefäß wieder zugeführt wird. j
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mischung mit mindestens einer Trennzentrifuge getrennt |
wird, die ein horizontal in Lagern gelagertes Schaufelrad und eine Förderschnecke, die koaxial zum Schaufelrad angeordnet
ist und die abgetrennte schwere Phase herausbefördert, aufweist, wobei eine Trennung in eine die schwere
Phase bildende, die feste Substanz enthaltende Fraktion und eine mit dem Substrat angereicherte flüssige Fraktion stattfindet,
die dem Fermentierungsgefäß wieder zugeführt wird.
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29A6161
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung durch mindestens eine Trennvorrichtung in der
Form einer Siebanordnung, an deren einer Seite ein Unterdruck herrscht, getrennt wird, daß die Fraktion mit der
festen Substanz an der einen Seite der Siebanordnung gesammelt wird, und daß die mit dem Substrat angereicherte flüssige
Fraktion durch die Siebanordnung hindurchgeschickt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit der festen Substanz angereicherte Strömung mindestens einen Teil der Restströmung durch die
Anbringung mehrerer hintereinander angeordneter Trenneinrichtungen kontaktiert, wobei die mit fester Substanz angereicherte
Strömung und mindestens ein Teil der Restströmung im Gegenstrom geführt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die hefefreie Strömung durch Destillation in eine mit Äthanol angereicherte Strömung und eine als
Schlempe bezeichnete Restströmung unterteilt wird.
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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IT1211714B (it) * | 1987-08-12 | 1989-11-03 | Technipetrol Spa | Procedimento, apparato e relativo metodo di funzionamento per la produzione di etanolo da cereali con processo continuo |
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