DE2932788A1 - Signalverarbeitungsanordnung fuer teilnehmerschaltungen - Google Patents
Signalverarbeitungsanordnung fuer teilnehmerschaltungenInfo
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Description
HITACHI, LTD., Tokyo, Japan
Signalverarbeitungsanordnung für Teilnehmerschaltungen
Die Erfindung betrifft eine Signalverarbeitungsanordnung für Teilnehmersnhaltungen nach dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1.
Mit der jüngsten Entwicklung von vollelektronischen Vermittlungsstellen werden Teilnehmerschaltungen benötigt,
die verschiedene Arten von Funktionen besitzen. So sind diese mit z. B. einer Gleichstrom-Überwachungs- oder Aufsichtsfunktion zum Erfassen eines Rufsignales, eines Schlußzeichen-Signales
und eines Wählimpulses, einer Rufsignal-(oder Anruf-)Sendefunktion und einer Rufsignal-Anhaltfunktion zu
einer Zeit, wenn eine Antwort (oder ein Hörer-Abnahme-Signal) auf das Rufsignal erfaßt wird, versehen.
Um derartige Funktionen zu erfüllen, haben die herkömmlichen Teilnehmerschaltungen einen Detektor (Fühler), der
auf den Ein-Aus-Betrieb eines Gleichstrom-Schleifenstromes
81-(A 4003-04)-E
ORIGINAL INSPECTED
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anspricht, wobei der Ein-Aus-Betrieb erzeugt wird, wenn ein Teilnehmer einen Ruf, ein Schlußzeichen und ein Wählen
vornimmt, und einen Detektor (Fühler), der nicht auf ein Rufsignal oder einen Anruf, sondern auf einen Gleichstrom-Schleifenstrom
aufgrund der Antwort eines angerufenen Teilnehmers anspricht, wenn das Rufsignal abgegeben
wird.
Da jedoch Teilnehmerschaltungen in einer Fernsprechvermittlungsstelle
für jeden Teilnehmer vorgesehen sind, wird der Aufwand für einen Anschluß der Fernsprech-Vermittlungsstelle
direkt durch den Aufwand für die Teilnehmerschaltung beeinflußt. Um daher den Aufwand der Fernsprech-Vermittlungsstelle
zu verringern, ist es erforderlich, eine Teilnehmerschaltung mit einer kleinen Anzahl von Teilen
zu verwenden.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Signalverarbeitungsanordnung
für Teilnehmerschaltungen anzugeben, die die Schleifen-Überwachung für jede Teilnehmerschaltung, die
Erfassung von Anruf-Schaltsignalen und dergl. mit einem gemeinsamen
Signal-Verarbeitungssystem ausführen kann, bei der die Signalverarbeitung in jeder Teilnehmerschaltung von mehreren
Teilnehmerschaltungen gemeinsam ausführbar ist und die für Teilnehmerschaltungen wirtschaftlich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß eine Signalverarbeitungsanordnung
für Teilnehmerschaltungen vorgesehen, mit
mehreren Entnahmeschaltungen, von denen jede ein Signal entsprechend
einem Wechselstrom- und einem Gleichstrom-Signal entnimmt, die durch jede Teilnehmerschaltung von mehreren Teil-
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nehmerschaltungen fließen,
einem Analog-Multiplexer, der mit dem Ausgangsanschluß jeder Entnahmeschaltung der mehreren Entnahmeschaltungen
verbunden ist,
einem Analog/Digital-Umsetzer, der mit dem Ausgangsanschluß des Analog-Multiplexers verbunden ist, und
einer Signalverarbeitungsschaltung, die mit dem Ausgangsanschluß des Analog/Digital-Umsetzers verbunden ist
und nacheinander und periodisch ein Digital-Signal entsprechend dem Ausgangssignal jeder Entnahmeschaltung empfängt,
um das Digital-Signal zu verarbeiten, so daß der Zustand jeder Teilnehmerschaltung erfaßbar ist, wobei der Empfang des
Digital-Signales durch Abgabe eines selektiven Signales zum Analog-Multiplexer erfolgt.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachfolgend beispielsweise
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Signalverarbeitungsschaltung in herkömmlichen
Teilnehmerschaltungen,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispiels einer Signalverarbeitungsanordnung für Teilnehmerschaltungen
nach der Erfindung,
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels einer
Signalverarbeitungsanordnung für Teilnehmerschaltungen nach der Erfindung,
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Fig. 4 ein Blockschaltbild eines Hauptteiles
der in Fig. 3 gezeigten Signalverarbeitung s anordnung, und
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel eines Schaltungsaufbaues des in Fig. 3 dargestellten Analog-Multiplexers.
Bevor die Erfindung näher erläutert wird, soll anhand der Fig. 1 eine von der Anmelderin entwickelte Teilnehmerschaltung
beschrieben werden.
In Fig. 1 sind vorgesehen ein Teilnehmer-Fernsprecher 1, eine Wechselspannungsquelle 2 mit einer Frequenz von
16 Hz und einer Spannung von 75 V ff (oder eine Rufsignalquelle)
, ein Relaiskontakt 3 zum Umschalten des Sendens und Anhaltens eines Rufsignales und ein Teilnehmer-Transformator
4. Der Transformator 4 hat Primärwicklungen 4a und 4a1,
eine Sekundärwicklung 4b und eine Wicklung 4c zum Kompensieren eines Gleichmagnetfeldes, das im Teilnehmer-Transformator
4 erzeugt ist. Tonsignale werden von den Primärwicklungen 4a und 4a1 zur Sekundärwicklung 4b übertragen, die an eine
Verbindungsleitung angeschlossen ist. Weiterhin sind vorgesehen ein magnetoelektrisches Umsetzelement, wie z. B. ein
Hall-Element, das magnetisch mit dem Teilnehmer-Transformator 4 verbunden ist, ein Spannungsverstärker 6 einschließlich eines
Kondensators, der als ein Tiefpaßfilter zum Dämpfen der Tonsignale dient, ein Spannungs/Strom-Umsetzer 7, eine Gleichstrom-Signal-Detektorschaltung
8 zum überwachen der Schleife einer Teilnehmerschaltung und zum Erfassen eines Wählimpulses,
ein Tiefpaßfilter 9 zum Dämpfen eines Rufsignales und eine Anruf-Schaltsignal-Detektorschaltung
10.
In dem oben erläuterten Schaltungsaufbau wird ein im
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Teilnehmer-Transformator 4 erzeugter Magnetfluß durch das magnetoelektrische Umsetzelement 5 erfaßt und über den
Spannungsverstärker 6 an den Spannungs/Strom-Umsetzer 7 abgegeben, um in einen elektrischen Strom umgesetzt zu
werden. Der umgesetzte Strom wird durch die Wicklung 4c zum Teilnehmer-Transformator 4 rückgekoppelt, um das Gleichmagnetfeld
(Gleichstrom-Magnetfeld) im Transformator 4 zu kompensieren. Diese Gegenkopplung schließt die magnetische
Sättigung des Eisenkernes im Teilnehmer-Transformator 4 aus und verbessert die Übertragungskennlinie der Teilnehmerschaltung
für Tonsignale. Weiterhin werden eine Änderung im Gleichstromsignal zu der Zeit, wenn der Teilnehmer-Fernsprecher
1 einen Ruf oder ein Schlußzeichen liefert und Wählimpulse abgibt, und eine Änderung im Gleichstromsignal zu der
Zeit, wenn eine Antwort auf ein Rufsignal erfolgt, durch die Gleichstrom-Signal-Detektorschaltung 8 bzw. die Anruf-Schaltsignal-Detektorschaltung
10 über das magnetoelektrische Umsetzelement 5, den Spannungsverstärker 6 und den Spannungs/
Strom-Umsetzer 7 erfaßt. Die Ausgangssignale von diesen Detektorschaltungen 8 und 10 werden zu einem (nicht gezeigten)
Hauptprozessor über eine (nicht gezeigte) Abtasteinrichtung gespeist.
Im allgemeinen wird eine derartige Teilnehmerschaltung in großer Anzahl installiert, und die Gleichstrom-Signal-Detektorschaltung
und die Anruf-Schaltsignal-Detektorschaltung werden bei jeder Teilnehmerschaltung benötigt. Dies bedingt
beim herkömmlichen Schaltungsaufbau einen großen Aufwand.
Im folgenden wird anhand der Fig. 2 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Der Teilnehmer-Fernsprecher
1, die Wechselspannungsquelle 2, der Relaiskontakt 3 und der Teilnehmer-Transformator 4, die in
Fig. 1 gezeigt sind, werden in Fig. 2 zur Vereinfachung der
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Darstellung weggelassen. Das magnetoelektrische Umsetzelement 5 in Fig. 2 ist magnetisch mit dem in Fig. 1 gezeigten
Teilnehmer-Transformator 4 gekoppelt. Weiterhin sind in Fig. 2 vorgesehen ein Analog-Multiplexer 21, ein
Analog/Digital-Umsetzer 22, ein Digital-Tiefpaßfilter (DLPF) 23, eine Schwellenwert-Detektorschaltung 24, ein Zeitkanal-Zuteiler
25 und eine Abnehmerleitung 26. Ein im Teilnehmer-Transformator 4 erzeugter Magnetfluß wird erfaßt und in eine
Spannung durch das magnetoelektrische Umsetzelement 5 umgesetzt, und die Spannung wird über den Spannungsverstärker
6 und einen Anschluß b1 an den Analog-Multiplexer 21 gelegt.
Der Analog-Multiplexer 21 ist mit mehreren ähnlichen Teilnehmerschaltungen an Anschlüssen b„ bis b verbunden
und erfüllt eine derartige Funktion wie das Multiplexen jeweiliger
Signale von diesen Teilnehmerschaltungen in Zeitaufteilung. Ein durch den Analog-Multiplexer 21 gewähltes
Signal wird durch den Analog/Digital-Umsetzer 22 in z. B. ein 8-Bit-Digital-Signal umgesetzt. Das Ausgangssignal des
Analog/Digitäl-Umsetzers 22 wird durch ein Sperr-Gatter und ein UND-Gatter 33 gewählt. Zu dieser Zeit ist der Anschluß
TST bzw. R mit einem Signal des Pegels "0" bzw. einem Signal des Pegels "1" beaufschlagt. Das durch diese
Gatter 31 und 33 geschickte Digital-Signal liegt an der Schwellenwert-Detektorschaltung 24 über das Digital-Tiefpaßf
ilter 23 und ein ODER-Gatter 35. Wenn ein durch das magnetoelektrische Umsetzelement erfaßtes Signal lediglich
ein Wechselstromsignal von 16Hz enthält, wird das Signal
durch das Digital-Tiefpaßfilter 23 gefiltert, und damit nimmt
das Ausgangssignal von jeder Einheit aus dem Digital-Tiefpaßfilter
23 und der Schwellenwert-Detektorschaltung 24 den Wert Null an. Wenn ein Fernsprecher (der in Fig. 1 mit dem Bezugszeichen 1 versehen ist) in einer Teilnehmerschaltung eine
Antwort ausführt und wenn somit ein Gleichstrom durch die Teilnehmerschaltung
fließt, enthält das vom Analog/Digital-Umsetzer
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— Q
23 abgegebene Digital-Signal eine Gleichstromkomponente. Diese Gleichstromkomponente verläuft unverändert durch
das Digital-Tiefpaßfilter 23 und liegt an der Schwellenwert-Detektorschaltung 24. Wenn die Gleichstromkomponente
größer als ein Schwellenwertpegel ist, der in der Schwellenwert-Detektorschaltung
24 eingestellt ist, nimmt das Ausgangssignal der Schaltung 24 den Pegel 1 an. Dieses Ausgangssignal
wird als ein Hörer-Abnahme-Signal (oder Antwort-Signal) zum Zeitkanal-Zuteiler 25 geschickt, um an
die Abnehmerleitung 26 abgegeben zu werden.
In der obigen Beschreibung wurde ein Fall erläutert, in dem ein Signal des Pegels "1" am Anschluß R und ein
Signal des Pegels "0" an jedem der Anschlüsse TST und SCN liegen. Wenn jedoch der Anschluß TST mit einem Signal des
Pegels "1" beaufschlagt ist und an jedem der Anschlüsse R und SCN ein Signal des Pegels "0" liegt, werden die durch
ein UND-Gatter 32 geschickten Digital-Wechselstrom- und Gleichstrom-Signale als eine Art von Information zum Zeitkanal-Zuteiler
25 unverändert gespeist, um an die Abnehmerleitung
26 abgegeben zu werden. In diesem Fall erfolgt die Datenverarbeitung für das Wechselstrom- und das Gleichstrom-Signal
in einem (nicht gezeigten) Informationsprozessor, der mit der Abnehmerleitung 26 verbunden ist. Damit kann z. B.
die Kontinuität der Leitung aus der Größe eines Stromes des Rufsignales mit einer Frequenz von 16 Hz erfaßt werden, und
ein Gleichstrom-Widerstand der Schaltung kann aus der Größe eines Stromes eines Gleichstromsignales ermittelt werden.
Wenn der Anschluß SCN mit einem Signal des Pegels "1" beaufschlagt ist und an jedem der Anschlüsse R und TST ein Signal
des Pegels "0" liegt, ist das Ausgangssignal des Analog/Digital-Umsetzers
22 zur Schwellenwert-Detektorschaltung 24 gespeist, ohne durch das Digital-Tiefpaßfilter 23 zu verlaufen.
In diesem Fall erfolgt in der Zeitdauer, wenn die Schal-
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_ 1 "> _
Io
Io
tung verwendet wird, die Erfassung eines Gleichstromes für die Überwachung durch den (nicht gezeigten) Informationsprozessor, der mit der Abnehmerleitung 26 verbunden ist.
Fig. 3 ist ein Schaltbild eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung. In Fig. 3 ist lediglich ein Teil
einer Teilnehmerschaltung, insbesondere der Spannungs/Strom-Umsetzer
7, gezeigt, und andere Teile sind weggelassen, da sie gleich wie die in Fig. 1 gezeigten Teile sind. In Fig.
3 sind vorgesehen ein Analog-Multiplexer 11, der mit Signalanschlüssen
a1, a_, ..., a von mehreren Teilnehmerschaltungen
verbunden ist, ein Analog/Digital-Umsetzer 12, ein Signalprozessor 13 und ein herkömmlicher Hauptprozessor 14 zum
Steuern einer Vermittlungsstelle. In Fig. 3 wird ein Analog-Signal
dem Anschluß a1 des Spannungs/Strom-Umsetzers 7 entnommen,
der ein Teil der in Fig. 1 gezeigten Teilnehmerschaltung ist. Der Analog-Multiplexer 11 schaltet periodisch jeweilige
Analog-Signale um, die von mehreren Teilnehmerschaltungen durch selektive Signale abgegeben sind, die über eine
Signalleitung 15 vom Signalprozessor 13 (der weiter unten näher erläutert wird) eingespeist sind, um nacheinander diese
Analog-Signale zum Analog/Digital-Umsetzer 12 zu senden. Der Analog/Digital-Umsetzer 12 setzt jedes Analog-Signal in z. B.
ein 8-Bit-Digital-Signal um und sendet das Digital-Signal zum
Signalprozessor 13. Der Signalprozessor 13 verarbeitet Digital-Signale,
die periodisch zugeführt sind, um Zustände jedes Teilnehmers zu unterscheiden. Das von jeder Teilnehmerschaltung
abgegebene Analog-Signal umfaßt eine Änderung im Gleichstromsignal zu der Zeit, wenn ein Teilnehmer-Fernsprecher
einen Ruf, ein Schlußzeichen ausführt oder Wählimpulse sendet, und eine Änderung im Gleichstromsignal, die auftritt,
wenn der Teilnehmer-Fernsprecher auf ein Rufsignal antwortet (oder anspricht), und es wird dem Rufsignal überlagert. Wie
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weiter unten näher erläutert wird, erfaßt der Signalprozessor 13 diese Änderungen und führt derartige Operationen
aus, wie z. B. das Unterscheiden zwischen Ruf und Schlußzeichen, das Zählen von Wählimpulsen und das Unterscheiden
zwischen dem Vorliegen und Nicht-Vorliegen einer Antwort auf ein Rufsignal. Diese Operationen werden weiter unten
anhand der Fig. 4 näher erläutert, die einen bevorzugten Schaltungsaufbau des Signalprozessors 13 zeigt.
In Fig. 4 ist ein Anschluß 120 mit dem Ausgangssignal des Analog/Digital-Umsetzers 12 beaufschlagt, und Anschlüsse
121 und 122 sind mit dem Analog-Multiplexer 11 bzw. dem
Hauptprozessor 14 verbunden. Weiterhin sind vorgesehen ein Schwellenwert-Vergleicher 131 und ein Diskriminator 132 zum
Unterscheiden zwischen Ruf und Schlußzeichen, und diese Schaltungen bilden eine Schleifen-Überwachungsschaltung 123.
Außerdem sind vorgesehen ein Schwellenwert-Vergleicher 133
und ein Wählimpuls-Diskriminator 134, und diese Schaltungen bilden einen Wählimpuls-Zähler 124. Weiterhin sind vorgesehen
ein Digital-Filter 135 und ein Schwellenwert-Vergleicher 136, die eine Antwort-Überwachungsschaltung 125 bilden. Außerdem
sind vorgesehen ein Selektiv-Signal-Generator 137 zum Erzeugen
selektiver Signale, die den Analog-Multiplexer ansteuern, ein Steuerglied 138 und ein Speicher 139.
Im folgenden wird das Erfassen eines Rufes und eines Schlußzeichens eines Teilnehmers näher erläutert. Wenn ein
Teilnehmer einen Ruf ausführt, wird der Teilnehmer-Fernsprecher vom Hörer-Aufleg-Zustand zum Hörer-Abnahme-Zustand verändert,
und es beginnt ein Gleichstromsignal durch die Teilnehmerleitung zu fließen. Eine derartige Änderung im Gleichstromsignal
wird durch das magnetoelektrische Umsetzelement 5 erfaßt und tritt am Ausgangsanschluß des Spannungs/Strom-Umsetzers
7 über den Spannungsverstärker 6 auf, um an den An-
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. 1 O- _
Schluß a. gelegt zu werden. In einem Fall, in dem z. B.
256 Teilnehmerschaltungen enthalten sind, wird das auf der oben erläuterten Zustandsänderung beruhende Signal
durch die Schleifen-Uberwachungsschaltung 123 erfaßt, -die
in Intervallen von 128 ms betrieben ist. D. h., der Selektiv-Signal-Generator
137 speist ein selektives Signal mit einer Periode von 128 ms zu dem in Fig. 3 gezeigten Analog-Multiplexer
11 auf der Grundlage eines Steuersignales vom Steuerglied 138, und der Analog/Digital-Umsetzer 12 ist mit
einem Ruf- oder Schlußzeichen-Signal beaufschlagt{ das z.
B. am Anschluß a.. in einem Intervall von 128 ms auftritt.
Der Analog-Multiplexer 11 tastet nacheinander Signale ab,
die an den Anschlüssen a.. , a„, ..., a auftreten, um eine
Analog-Multiplex-Übertragung auszuführen. Das eingespeiste Signal wird durch den Analog/Digital-Umsetzer 12 in ein 8-Bit-Digital-Signal
umgesetzt und dann in den Schwellenwert-Vergleicher 131 gespeist. Das eingespeiste Digital-Signal
wird mit einem Digital-Schwellenwert-Pegel verglichen, um
-das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen eines Gleichstromsignales in der Teilnehmerschaltung zu entscheiden. Wenn das Vergleichsergebnis gleich dem Pegel "O" ist, zeigt sich, daß der Teilnehmer
den Hörer-Aufleg-Zustand einnimmt. Dagegen entspricht
das Ergebnis gleich dem Pegel "1" dem Hörer-Abnahme-Zustand des Teilnehmers. Das Ausgangssignal mit dem Pegel "1" oder
"O" vom Schwellenwert-Vergleicher 131 wird in den Diskriminator 132 eingespeist, um zwischen Ruf und Schlußzeichen zu unterscheiden.
Der Diskriminator 132 entscheidet, ob der Teilnehmer einen Ruf oder ein Schlußzeichen ausgeführt hat, auf
der Grundlage des oben erwähnten Eingangssignales und eines Eingangssignales, das dem Diskriminator 132 zu der vorhergehenden
Abtastzeit, insbesondere zu der Abtastzeit 128 ms zuvor, zugeführt wurde und im Speicher 139 aufgezeichnet wurde. D. h.,
wenn das vorliegende Eingangssignal den Pegel "1" annimmt, und
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wenn das aus dem Speicher 139 gelesene Eingangssignal den Pegel "O" annimmt, wird entschieden, daß der Teilnehmer
einen Ruf ausgeführt hat, und die Teilnehmer-Nummer wird im Speicher 139 gespeichert. Die Erfassung des Schlußzeichen-Signales
kann in ähnlicher Weise durchgeführt werden. D. h., wenn das Ausgangssignal des Schwellenwert-Vergleichers
131 den Pegel "0" annimmt, und wenn das Eingangssignal des Diskriminators 132, das aus dem Speicher 139 gelesen
ist, den Pegel "1" annimmt, wird erfaßt, daß der Teilnehmer abgeläutet hat. Jedoch kann der reine Vergleich zwischen
dem vorliegenden Zustand und dem Zustand zu der Abtastzeit 128 ms vorher zu einer Fehlfunktion aufgrund Prellens
od. dgl. führen, die direkt die Zuverlässigkeit der Sprache verringert. Daher werden in tatsächlichen Vermittlungsstellen
ein Signal zu der vorhergehenden Abtastung und ein Signal, das dem Diskriminator 132 zwei Abtastungen zuvor zugeführt
wurde, beide aus dem Speicher 139 gelesen. Wenn das zuerst genannte
Signal und das zuletzt genannte Signal den Pegel "0" bzw. "1" annimmt, wird entschieden, daß der Teilnehmer abgeläutet
hat, und die Teilnehmer-Nummer wird im Speicher 139 gespeichert.
Auf diese Weise wird ein Analog-Signal von jeder Teilnehmerleitung
der 256 Teilnehmerleitungen, die durch andere Ämter oder Teilnehmer nicht gerufen wurden, nacheinander und in
Intervallen von 128 ms durch den Analog-Multiplexer 11 gewählt,
um durch die Schleifen-tiberwachungsschaltung 123 verarbeitet
zu werden. Alle neu rufenden Teilnehmer und Teilnehmer, die erneut abgeläutet haben, werden im Speicher 139 gespeichert.
Die Information bezüglich der Teilnehmerleitungen, die gerade gerufen sind, z. B. die Teilnehmer-Nummer, wurde
im Speicher 139 durch den Hauptprozessor 14 gespeichert. (Da dies in üblicher Weise erfolgt, wird hierauf nicht näher ein-
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gegangen.) Deshalb kann ein Signal vom Speicher 139 zum Selektiv-Signal-Generator 137 unter der Steuerung des
Steuergliedes 138 geschickt werden, wobei dieses Signal verhindert, daß die selektiven Signale, die eine Periode
von 128 ms besitzen und den gerufenen Teilnehmerleitungen entsprechen, vom Selektiv-Signal-Generator 137 abgegeben
werden. Auf diese Weise werden Signale von Teilnehmern, die gerade gerufen sind, niemals durch den Analog/Digital-Umsetzer
12 aufgenommen.
Im folgenden wird ein Verfahren zum Zählen von Wählimpulsen in dem Fall erläutert, wenn ein neu rufender Teilnehmer
erfaßt wurde.
Wie oben erläutert wurde, wird die Teilnehmer-Nummer des neu rufenden Teilnehmers im Speicher 139 gespeichert
und vom Speicher 139 zum Hauptprozessor 14 abgegeben, um in verschiedenen Steuerungen verwendet zu werden. In diesem
Fall muß eine Fernsprecher-Nummer eines Teilnehmers, zu dem der neu rufende Teilnehmer einen Ruf ausführt, d. h.
Wähl-Nummern und eine Nummer von Ziffern oder Stellen hiervon,
erfaßt werden. Im oben erläuterten Schaltungsaufbau wird ein Steuersignal für Wählimpuls-Zählen vom Hauptprozessor
14 zum Steuerglied 138 gespeist. Das Steuerglied 138 betreibt den Wählimpuls-Zähler 124 in Intervallen von
z. B. 8 ms und gibt nacheinander die Information bezüglich der Teilnehmer-Nummer des neu wählenden Teilnehmers vom
Speicher 139 an den Selektiv-Signal-Generator 137 ab. Damit der Analog-Multiplexer 11 ein Wählsignal von der Teilnehmerleitung
entsprechend der oben erwähnten Teilnehmer-Nummer aufnimmt, sendet der Selektiv-Signal-Generator 137
ein selektives Signal durch Signalleitungen 17 (vgl. Fig. 5) zum Analog-Multiplexer 11 in einer Periode von z. B. 8 ms.
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Das aufgenommene Wählsignal wird durch den Analog/Digitalümsetzer
12 (vgl. Fig. 3) in ein Digital-Signal umgesetzt, um dem Wählimpuls-Zähler 124 zugeführt zu werden. Im Wählimpuls-Zähler
124 wird das eingespeiste Digital-Signal zuerst mit einem Digital-Schwellenwert-Pegel im Schwellenwert-Vergleicher
133 verglichen, um das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen eines Gleichstromsignales in der Teilnehmerschaltung
zu entscheiden. D. h., das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen von Wählsignal-Impulsen wird entschieden.
Ein Signal mit dem Pegel "1" oder "0", das das Vergleichsergebnis im Vergleicher 133 anzeigt, liegt an der Wählimpuls-Diskriminatorschaltung
134. Obwohl die Wählimpuls-Diskriminatorschaltung 134 in üblicher Weise aufgebaut ist,
wird sie im folgenden kurz erläutert. Das Zählen der Wählimpulse erfolgt auf der Grundlage des Vergleichsergebnisses
im Schwellenwert-Vergleicher 133 und des Vergleichsergebnisses bei der vorhergehenden Abtastung, die 8 ms zuvor durchgeführt
wurde. D. h., wenn das vorliegende Vergleichsergebnis
den Wert "0" hat und wenn das Vergleichsergebnis bei der vorhergehenden Abtastung den Wert "1" aufweist, wird
angenommen, daß ein Wählimpuls vorliegt, und ein erster Zähler der Wählimpuls-Diskriminatorschaltung 134 zählt den
Wählimpuls aufwärts, wenn dagegen das Vergleichsergebnis den Wert "0" aufweist, wird ein Digital-Wert, z. B. 13, in
einen zweiten Zähler der Wählimpuls-Diskriminatorschaltung 134 gesetzt. Dieser Digital-Wert dient zum Unterscheiden
zwischen Wählnummern. Wenn das Vergleichsergebnis den Wert "1" hat, und wenn die Inhalte des ersten und des zweiten
Zählers jeweils nicht den Wert "0" aufweisen, werden die Inhalte des zweiten Zählers um 1 abwärts gezählt. Zu der
Zeit, wenn das Vergleichsergebnis den Wert "1" hat, wenn die Inhalte des ersten Zählers nicht den Wert "0" aufweisen und
wenn die Inhalte des zweiten Zählers den Wert "0" annehmen, rückt die Ziffer oder Stelle einer Wählnummer um 1 vor, und
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der gezählte Wert (Zählerstand) des Wählimpulses im ersten Zähler wird zeitweise zum Speicherregister übertragen. Diese
Operationen werden nacheinander ausgeführt, und die Wählnummern und deren Ziffern oder'Stellen werden im Speicher
139 gespeichert. Diese Werte werden zum Hauptprozessor 14
gespeist, um die Vermittlungsstelle zu steuern, wie dies üblich ist.
Im folgenden wird ein Verfahren zum Erfassen der Antwort oder des Ansprechens eines Teilnehmers näher erläutert,
zu dem der oben erwähnte rufende Teilnehmer ein Rufsignal sendet. Die Teilnehmer-Nummer eines Teilnehmers, der zu rufen
ist, wurde im Hauptprozessor 14 in üblicher Weise gespeichert
und wird zum Speicher 139.gespeist, um darin gespeichert
zu werden. Dagegen wird die Antwort-Überwachungsschaltung 125 in Intervallen von 8 ms durch ein Steuersignal
vom Steuerglied 138 unter der Steuerung des Hauptprozessors 14 betrieben. Gleichzeitig wird die Teilnehmer-Nummer des
Teilnehmers, der gerade gerufen wurde, aus dem Speicher 139 gelesen und zum Selektiv-Signal-Generator 137 gespeist.
Damit der Analog-Digital-Umsetzer 12 ein Analog-Signal von der Teilnehmerschaltung entsprechend der oben erwähnten Teilnehmer-Nummer
aufnimmt, sendet der Selektiv-Signal-Generator 137 selektive Signale mit einer Periode von 8 ms zum Analog-Multiplexer
11. Diese selektiven Signale sind so erzeugt, daß sie in der Zeitzählung von den zuvor erwähnten selektiven
Signalen für Wählimpuls-Zählen abweichen. Die Analogsignale von allen Teilnehmern, die gerade gerufen wurden,
werden nacheinander durch den Analog-Multiplexer 11 zum Analog/Digital-Umsetzer
12 auf Analog-Multiplex-Weise durch diese
selektiven Signale mit einer Periode von 8 ms gesandt. Jedes dieser Analog-Signale wird durch den Analog/Digital-Ümsetzer
12 in ein 8-Bit-Digital-Signal umgesetzt.
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- -T7 -'
Die Antwort-überwachungsschaltung 125 hat z. B. das
Digital-Filter 135 zum Entfernen eines Rufsignales mit
einer Frequenz von 16 Hz und den Schwellenwert-Vergleicher 136. Der Aufbau des Digital-Filters 135 ist von üblicher
Art und wird daher nicht näher erläutert. Wenn die Eingangsspannung und die Ausgangsspannung des Digital-Filters
135 durch f(t) bzw. durch h(t) gegeben ist, kann die Beziehung zwischen der Eingangsspannung und der Ausgangsspannung
durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden:
h(nT) = Ah{ (n-1)«c} + Bf (η T ) (1),
mit A = ψ / (££ + Λ ) ,
B = 1/ '{ψ + 1), und
B = 1/ '{ψ + 1), und
C und R = Kapazität bzw. Widerstandswert eines Primär-CR-Filters.
Das Ausgangssignal h(t) des Digital-Filters 135 wird zum Schwellenwert-Vergleicher 136 gespeist und mit einem
Schwellenwert-Pegel verglichen» um das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen
einer Antwort vom gerufenen Teilnehmer zu erfassen. D. h., wenn die Abtastperiode t in Gleichung (1) den
Wert 8 ms aufweist und die durch CR festgelegte Zeitkonstan-
15 1 te den Wert 120 ms besitzt, gelten A = jg und B = -γχ.
Dagegen wird ein Digital-Wert, der einem elektrischen Strom von ca. 10 mA entspricht, der durch eine Teilnehmerleitung
fließt, oder einer Spannung von ca. 0,5 V, die am Anschluß a1 auftritt, als der Schwellenwert-Pegel in den
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Schwellenwert-Vergleicher 136 gesetzt. Z. B. wird ein
Digital-Schwellenwert-Pegel von 256 gesetzt. Wenn die
Analog/Digital-Umsetzung im Analog/Digital-Umsetzer 12 so durchgeführt wird, daß ein Analog-Signal von 0,5 V
in ein Digital-Signal mit einem Digital-Signal-Wert von 16 umgesetzt wird, wird die Verarbeitung bezüglich des
Koeffizienten B im Digital-Filter 135 überflüssig, und der Vergleich des Ergebnisses des Betriebs im Digital-Filter
135 mit dem Digital-Schwellenwert-Pegel wird durchgeführt, indem ein überlauf eines 8-Bit-Zählers erfaßt
wird, der auf der Einspeisung des Ausgangssignales des Digital-Filters 135 beruht.
Auf diese Weise kann die Unterscheidung zwischen Hörer-Aufleg- und Hörer-Abnahme-Zustand erfolgen, und es
kann erfaßt werden, ob der gerufene Teilnehmer auf ein Rufsignal geantwortet hat oder nicht. Wenn der Hörer-Abnahme-Zustand
erfaßt wird, d. h., wenn erfaßt wird, daß der gerufene Teilnehmer geantwortet hat, wird die Teilnehmer-Nummer
des gerufenen Teilnehmers im Speicher 139 gespeichert.
Wie oben erläutert wurde, speichert der Speicher darin die Teilnehmer-Nummer eines Teilnehmers, der die
Teilnehmer-Nummer eines Teilnehmers ruft, der ein Schlußzeichen aufweist, die Teilnehmer-Nummer eines Teilnehmers,
der Wählimpulse ausgesandt hat, die Wählnummern und die Nummer der Ziffern oder Stellen hiervon, die durch einen
wählenden Teilnehmer ausgesandt sind, die Teilnehmer-Nummer eines gerufenen Teilnehmers, der geantwortet hat, und dergl.,
wobei jede Nummer in geeigneter Weise durch die Signalleitung 16 zum Hauptprozessor 15 durch ein Steuersignal vom
Steuerglied 138 gesandt ist, um die verschiedenen Operationen in der Vermittlungsstelle zu steuern. Da der Steuerungspro-
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2332788
zeß in der Vermittlungsstelle vollkommen gleich wie in herkömmlichen
Systemen ist, wird eine nähere Erläuterung nicht benötigt.
In der obigen Beschreibung erfaßt die in Fig. 4 gezeigte Signalverarbeitungsschaltung die Tatsache, daß ein Teilnehmer
einen Ruf, ein Schlußzeichen, ein Wählen oder dergl. durchgeführt hat. Selbstverständlich kann eine derartige Erfassung
durch einen Mikrocomputer erfolgen.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel des Schaltungsaufbaues des in
Fig. 3 dargestellten Analog-Multiplexers 11. In Fig. 5 sind (m + 1)-Analog-Multiplexer 111-1 bis 111-m und 112 mit jeweils
k Eingangsanschlüssen vorgesehen. Z. B. liegen Analogsignale von 256 Teilnehmerschaltungen an 16 (m = 16) Analog-Multiplexern
111-1 bis 111-16, von denen jeder 16 (k = 16) Eingangsanschlüsse aufweist. Das Ausgangssignal jedes Analog-Multiplexers
111-1 bis 111-16 liegt am Analog-Multiplexer 112.
Wenn ein 8-Bit-Signal als das selektive Signal verwendet wird, das über die Signalleitungen 17 am Analog-Multiplexer 11 liegt,
dient der obere 4-Bit-Teil des Signales zur Steuerung des Analog-Multiplexers 112 und der untere 4-Bit-Teil steuert die
Analog-Multiplexer 111-1 bis 111-16. Die Schleifen-Überwachung
in einem Intervall von 128 ms in dem in Fig. 4 gezeigten Schaltungsaufbau
kann in der folgenden Weise erfolgen. D. h., 256 Teilnehmerleitungen sind in 16 Gruppen geteilt, und jede der
Gruppen wird nacheinander in Intervallen von 8 ms durch die Analog-Multiplexer 111-1 bis 111-16 und 112 gewählt.
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, Μt
Leerseite
Claims (4)
1. Signalverarbeitungsanordnung für Teilnehmerschaltungen, mit
mehreren Entnahmeschaltungen, die jeweils ein Signal entsprechend einem Wechselstromsignal und einem Gleichstromsignal
entnehmen, die durch jede Teilnehmerschaltung von mehreren Teilnehmerschaltungen fließen,
gekennzeichnet durch
einen Analog-Multiplexer (11), der mit dem Ausgangsanschluß jeder Entnahmeschaltung verbunden ist,
einen dem Analog-Multiplexer (11) nachgeschalteten Analog/Digital-Umsetzer (12), und
eine Signalverarbeitungsschaltung (13), die mit dem Ausgangsanschluß
des Analog/Digital-Umsetzers (12) verbunden
ist und nacheinander und periodisch ein Digital-Signal entsprechend dem Ausgangssignal jeder Entnahmeschaltung zur
Verarbeitung des Digital-Signales empfängt, um den Zustand jeder Teilnehmerschaltung zu erfassen, wobei der Empfang des
Digital-Signales durch Senden eines selektiven Signales zum Analog-Multiplexer (11) erfolgt.
2. Signalverarbeitungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Signalverarbeitungsschaltung (13) sendet das selektive Signal zum Analog-Multiplexer (11),
um das Signal zu entnehmen, das durch die Schaltung eines
Teilnehmers fließt, der gerade gerufen wurde,
81-(A 4OO3-O4)-E
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empfängt periodisch ein Digital-Signal entsprechend dem entnommenen Signal,
filtert das Digital-Signal durch ein Tiefpaßfilter (9), und
vergleicht das gefilterte Digital-Signal mit einem Schwellenwert-Pegel, um zu erfassen, ob der Teilnehmer
geantwortet hat oder nicht.
3. Signalverarbeitungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennz ei chnet,
daß die Signalverarbeitungsschaltung (13)
sendet das selektive Signal zum Analog-Multiplexer (11), um das Signal zu wählen, das durch die Schaltung eines Teilnehmers
fließt, der wählt,
empfängt periodisch ein Digital-Signal entsprechend dem gewählten Signal,
vergleicht das Digital-Signal mit einem Schwellenwert-Pegel., und
zählt Wählimpulse auf der Grundlage des Vergleichsergebnisses.
4. Signalverarbeitungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Signalverarbeitungsschaltung (13) aufweist: einen Schwellenwert-Vergleicher (131) zum Erfassen
des Vorliegens oder Nicht-Vorliegens -einer Gleichstromkomponente
in dem durch eine Teilnehmerschaltung fließenden Signal, und
einen mit dem Schwellenwert-Vergleicher (131) verbundenen Diskriminator (132), um zu unterscheiden, ob der Teilnehmer
einen Ruf oder ein Schlußzeichen aufweist.
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Applications Claiming Priority (2)
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