DE2928031C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine zeitgesteuerte, elektrische
Schaltvorrichtung für einen elektrischen Verbraucher, insbe
sondere für die Heckscheibenheizung eines Kraftfahrzeuges
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruches 1.
Die US-PS 35 71 665 beschreibt bereits eine derartige zeit
gesteuerte, elektrische Schaltvorrichtung für die Heckschei
benheizung eines Kraftfahrzeuges. Hierdurch wird die Heck
scheibenheizung nach Betätigung eines Einschalters von Hand
für eine vorbestimmte Einschaltdauer eingeschaltet. Die vor
gegebene Einschaltdauer der Heckscheibenheizung bleibt auch
bei wiederholten Einschaltungen aufrechterhalten. Die Ein
schaltdauer der Heckscheibenheizung richtet sich dabei nach
extremen Verhältnissen, z. B. Eisbildung und Schneeauflage im
Winter. Andererseits dient diese Heckscheibenheizung auch
dazu, das Beschlagen der Heckscheibe zu beseitigen. Hierfür
wäre eine kurze Einschaltdauer der Heckscheibenheizung aus
reichend. Bei voreingestellter, gleich
bleibender, selbsttätig bestimmter Einschaltdauer tritt jedoch ein unnö
tiger Energieverbrauch sowie eine unnötige Verkürzung der
Lebensdauer der Heckscheibenheizung auf.
Aus der DE-AS 22 43 799 ist ein Mehrbereichs-Zeitrelais be
kannt, welches einen Impulsgenerator mit einem digitalen
Teiler umfaßt. Hierdurch sind sehr unterschiedliche Verzöge
rungszeiten zur Betätigung von Schaltkontakten für Verbrau
cher einstellbar. Auch bei diesem Zeitrelais ist es nicht
möglich, einer Folgezeitdauer einen gegenüber der vorange
henden Zeitdauer unterschiedlichen Wert zu geben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs be
schriebene zeitgesteuerte elektrische Schaltvorrichtung so
zu verbessern, daß es möglich wird, den Energieverbrauch des
Verbrauchers bei Folgeeinschaltungen zu vermindern und da
durch auch die Lebensdauer der Verbraucher zu vergrößern.
Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Patentanspruches 1.
Hierdurch bietet sich der Vorteil, den Verbraucher, z. B.
eine Heckscheibenheizung eines Kraftfahrzeuges, zunächst für
eine lange Zeitdauer einzuschalten, wogegen die darauffol
genden Einschaltzeiten kürzer gewählt werden können. Die
lange Einschaltdauer ist dann z. B. daran angepaßt, Vereisun
gen und Schnee zu beseitigen, wogegen die Folgeeinschalt
zeiten lediglich das Beschlagen der Heckscheibe beseitigen.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist eine
selbsttätige Rückstellung vorgesehen, wenn z. B. nach Anhal
ten des Kraftfahrzeugs das Zündschloß in die Aus-Stellung
überführt wird. Bei Wiederanlassen des Kraftfahrzeuges durch
Betätigen des Zündschlosses wird der normale Zeitzyklus wie
der hergestellt. Eine typische Steuerperiode sieht vor, daß
die erste Zeitschaltdauer für eine Heckscheibenheizung 10
Minuten beträgt, während darauffolgende Einschaltzeiten sich auf 5
Minuten verringern. Bei einigen Anwendungen genügen für die
nachfolgenden Einschaltzeiten 2,5 Minuten.
Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung sind die Bau
einheiten der Schaltvorrichtung in einem Gehäuse einer
Schaltereinheit untergebracht. Hierdurch werden ein einfacher
Einbau und geringere Kosten, erreicht.
Schließlich ist nach einer anderen Ausgestaltung der Erfin
dung vorgesehen, das EIN- und AUS-Schalten von Hand der Be
dienungsperson fühlbar anzuzeigen. Hierfür werden Erschütte
rungen im Schalter durch Ein- und Ausstoßen von Teilen des
Eisenkreises eines schaltenden Elektromagneten herangezogen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
übrigen Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der
Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Schnitt einer Ausführungsform der Schaltvor
richtung;
Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung;
Fig. 3 eine Ansicht von unten der Vorrichtung nach Fig. 1
und
Fig. 4 ein Schaltschema für die Schaltvorrichtung.
Nach Fig. 1 und 3 ist an einem Gehäuse 1 aus Kunststoff am
einen Ende an abstehenden Schwenkzapfen 2, (Fig. 3) ein von
Hand kippbarer Betätigungsteil 3 in Wippenform angelenkt. Am
anderen Ende des Gehäuses 1 erstrecken sich von einer Monta
geplatte 4 elektrische Kontaktstife 5 zur Verbindung mit
einem Verdrahtungskabel oder anderen, nicht gezeigten Steck
anschlüssen nach außen. Federnde Ansätze 6 am Gehäuse 1 er
möglichen in Verbindung mit Anschlagflanschen 7 eine
Schnappsitzbefestigung des Gehäuses 1, z. B. in einem Arma
turenbrett eines Kraftfahrzeuges. In einem Sockel 9 des Be
tätigungsteils 3 ist ein Ansatz 8 eines der Betätigung die
nenden Arms 10 aufgenommen. Der Arm 10 ist an kurzen Achsen
8′ angelenkt, die axial zu den Zapfen 2 am Gehäuse 1 verlau
fen. Er weist zwei sich abwärts erstreckende Abschnitte 10′
auf, von denen sich in Fig. 1 der eine hinter dem anderen
befindet. Sie sind durch einen Steg 10′′ verbunden. Eine
Rückstellfeder 11 wirkt mit Fortsätzen am Arm 10 zur Rück
stellung zusammen, wenn der kippbare Betätigungsteil 3 aus
seiner in Fig. 1 gezeigten Mittelstellung verstellt wird.
Eine hinter der Feder 11 befindliche nicht gezeigte zweite
Feder ergreift den Arm 10 nur dann, wenn der Betätigungsteil
3 gekippt wird zur Verstellung des Arms im Gegenuhrzeiger
sinn, wodurch auf dem Betätigungsteil 3 ein größerer elasti
scher Widerstand wirkt, wenn der Arm 10 im Gegenuhrzeiger
sinn gedreht wird, als wenn der Arm 10 im Uhrzeigersinn ge
dreht wird. Hierdurch wird das "Schaltgefühl" der Vorrich
tung verbessert, wie noch zu erläutern ist.
An der Montageplatte 4 ist eine aus einem Eisenjoch, einer
Spule und einem Kern bestehende Ausschaltvorrichtung 15,
eine Zeitgeberschaltplatte 16 und eine aus Federmetall, z. B.
Berylliumkupfer oder Phosphorbronze, bestehende Ausgangskon
taktstütze 17 angeordnet, die mit einem Ausgangskontaktstift
18 verbunden ist. Berylliumkupferlegierungen werden für das
Stützenmaterial bevorzugt.
Der als Ausschaltvorrichtung 13 dienende Elektromagnet ent
hält ein Joch 20 mit einer Spule 19 und einen Spulenkörper
21, einen bewegbaren Kern 22 mit einem Anker oder einer
Schließvorrichtung 23 aus einem geeigneten leitenden Feder
material, etwa Berylliumkupfer oder Phosphorbronze. Die
Schließvorrichtung trägt einen Kontakt 25. Dadurch, daß die
Schließvorrichtung 23 an ihrem unteren Ende zwischen dem
Joch 20 und einer magnetisch leitenden Endplatte 26 be
festigt ist, bewirkt eine Abwärtsbewegung des Kerns 22 eine
Bewegung des Kontakts 25 nach außen und unten und bewirkt
somit eine sehr wirksame, streifende Kontaktbewegung gegen
über dem an der Stütze 17 befestigten Kontakt 30.
Eine Schulter 31 ist am oberen Ende des Kerns 22 vorhanden,
die mit dem Steg 10′′ in Eingriff kommen kann. Ein Schwenken
des Arms 10 im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 1 drückt über den
Steg 10′′ die Schulter 31 nieder, die den Kern 22 in den Spu
lenkörper 21 drückt, und schließt die Kontakte 25, 30. Wenn
der Kern 22 vollständig in den Spulenkörper 21 gedrückt ist,
berührt sein unteres Ende die Endplatte 26 und vervollstän
digt dadurch den magnetischen Kreis über das Joch 20, den
Kern 22 und die Endplatte 26. Da die Wicklung 19 am Spulen
körper 21 durch Schließen der Kontakte 25 und 30 mit Strom
gespeist wird, schnappt der Kern 22 gegen die Endplatte 26
und wird in dieser Stellung gehalten, nachdem der kippbare
Betätigungsteil 3 freigegeben und der Arm 10 in die in Fig.
1 gezeigte Stellung zurückgekehrt ist. Das Schließen des ma
gnetischen Kreises gewährleistet ein sicheres Halten des
Kerns 22 auch bei starken Schwingungen.
Wenn der Kern 22 freigegeben werden soll, bewirkt ein Kippen
des Betätigungsteiles 3 und des Arms 10 im Gegenuhrzeiger
sinn, daß der Arm 10 gegen den oberen Schenkel 35 der Kon
taktstütze 17 drückt. Hierdurch werden die Kontakte 25 und
30 geöffnet, der Strom durch die Spule 19 des Spulenkörpers
21 wird abgeschaltet. Dadurch wird der Magnetfluß im aus dem
Joch, dem Kern und der Endplatte bestehenden Eisenkreis (un
terstützt durch zufällige Luftspalte zwischen dem Joch und
dem Kern am oberen Ende und zwischen dem Kern und der End
platte am unteren Ende) unterbunden, so daß sich der Kern 22
schnell aus dem Spulenkörper in die in Fig. 1 gezeigte Stel
lung zurückbewegt.
Es wird eine Schnappwirkung erzeugt, die durch die Bedie
nungsperson fühlbar ist, wenn bei der Betätigung der Vor
richtung beim Schließen des Elektromagneten der Kern 22 auf
die Platte 26 trifft. Auch beim Ausschalten von Hand wird
die hämmernde Wirkung der Schulter 31 gegen den Steg 10′′
fühlbar. Ein fühlbarer Ausgleich erfolgt bei der Vorrichtung
noch dadurch, daß die einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn
entgegenwirkende zweite Feder 11 vorhanden ist, da der auf
den Arm 10 wirkende elastische Widerstand bei einer Bewegung
im Uhrzeigersinn zum Eindrücken des Kerns 22 in den Spulen
körper 21 etwas größer ist als der Widerstand, der angetrof
fen wird, wenn der Arm 10 zum Öffnen der Kontakte 25 und 30
gegen den Schenkel 35 gekippt wird. Dies ergibt im wesentli
chen, daß die gesamte von Hand aufgebrachte Kippkraft beim
Einschalten der Vorrichtung an der Schulter 32 ausgeübt
wird, während der von Hand ausgeübten Kraft durch die Fendern
11 (und den Schenkel 35) ein Widerstand entgegengesetzt
wird, wenn die Vorrichtung von Hand ausgeschaltet wird.
Ein Anzeigelicht 40, z. B. eine Leuchtdiode, ist im
oberen Ende des Gehäuses 1 vorgesehen und so ausgerichtet,
daß ihr Licht auf ein Fenster oder eine Linse 41 am kippba
ren Betätigungsteil 3 fällt. Die Bedienungsperson erhält da
durch eine Anzeige, wenn die Vorrichtung betätigt ist und
sich die Kontakte 25 und 30 in der geschlossenen Stellung
befinden.
Das Schaltschema von Fig. 4 zeigt die Kontakte 25, 30, die
Leuchtdiode 40, die Spule 19 für den Eisenkern 22 und einen
Anschluß 50 für eine Heckscheibenheizung 70. Über den Ein
gangsanschluß 18 ist der Pluspol 53 der Batterie mit dem
Kontakt 30 und einem Zündschalter 80 verbunden, der seiner
seits mit einem Eingangsanschluß 51 verbunden ist. Der nicht
gezeigte Minuspol der Batterie ist an Masse angeschlossen,
die am Eingangsanschluß 52 liegt.
Fig. 4 zeigt eine Baueinheit 55 in integrierter Schaltung
mit einer Stromquelle 56, einem Impulsgenerator 57, einem
Zähler 58, einer Logikeinheit 59 und einer Ausgangsstufe 60.
Die an dieser Baueinheit 55 vorgesehenen Anschlüsse sind:
die Masse 61, die Eingangsanschlüsse 62 und 63 für die Stromquelle, ein Stromquelleneingang 64, ein Starteingang 65, ein Anschluß 66 für die logische Zeitwahl und ein Aus gang 67. Der Batterieanschluß 53 ist mit dem Kontakt 30 ver bunden. Wenn die Einschaltvorrichtung für die Kontakte 25 und 30 von Hand betätigt wird, wird die Batterie mit dem An schluß 50 und damit der Heckscheibenheizung 70 verbunden. Mit der vom Kontakt 25 zum Anschluß 50 führenden Leitung sind verbunden: ein Ende eines Widerstandes 75, ein Ende der Spule 19, ein in Reihe geschalteter Widerstand 76 und die Leuchtdiode 40, deren anderes Ende mit der Masse verbunden ist. Liegt das Batteriepotential am Kontakt 25, dann liegt es auch als Eingangsspannung am Eingang 65 und an der Leuchtdiode 40, die aufleuchtet. Die an die Spule 19 des Elektromagneten angelegte Spannung bewirkt einen Stromfluß durch die Spule 19 über den Anschluß 67, die Ausgangsstufe 60 zum Masseanschluß. Dieser Strom erzeugt einen ausreichen den Magnetfluß, der aus Joch, Kern und Endplatte bestehenden Anordnung zum Halten des Kerns in seiner in die Spule gezo genen Stellung. Dieser Strom würde selbst nicht ausreichen, den Kern in die Spule zu ziehen, wenn kein Eingriff des Ar mes 10 an der Schulter 31 ohne Handbetätigung erfolgt. Da ein nur geringer Strom für Haltezwecke benötigt wird, wirkt die Spule 19 nur als Haltespule.
die Masse 61, die Eingangsanschlüsse 62 und 63 für die Stromquelle, ein Stromquelleneingang 64, ein Starteingang 65, ein Anschluß 66 für die logische Zeitwahl und ein Aus gang 67. Der Batterieanschluß 53 ist mit dem Kontakt 30 ver bunden. Wenn die Einschaltvorrichtung für die Kontakte 25 und 30 von Hand betätigt wird, wird die Batterie mit dem An schluß 50 und damit der Heckscheibenheizung 70 verbunden. Mit der vom Kontakt 25 zum Anschluß 50 führenden Leitung sind verbunden: ein Ende eines Widerstandes 75, ein Ende der Spule 19, ein in Reihe geschalteter Widerstand 76 und die Leuchtdiode 40, deren anderes Ende mit der Masse verbunden ist. Liegt das Batteriepotential am Kontakt 25, dann liegt es auch als Eingangsspannung am Eingang 65 und an der Leuchtdiode 40, die aufleuchtet. Die an die Spule 19 des Elektromagneten angelegte Spannung bewirkt einen Stromfluß durch die Spule 19 über den Anschluß 67, die Ausgangsstufe 60 zum Masseanschluß. Dieser Strom erzeugt einen ausreichen den Magnetfluß, der aus Joch, Kern und Endplatte bestehenden Anordnung zum Halten des Kerns in seiner in die Spule gezo genen Stellung. Dieser Strom würde selbst nicht ausreichen, den Kern in die Spule zu ziehen, wenn kein Eingriff des Ar mes 10 an der Schulter 31 ohne Handbetätigung erfolgt. Da ein nur geringer Strom für Haltezwecke benötigt wird, wirkt die Spule 19 nur als Haltespule.
Das Schließen des Zündschalters 80 eines Fahrzeuges gibt
auch auf den Anschluß 51 Batteriepotential, das über den Wi
derstand 81 an dem Eingang 64 anliegt. Zum Schutz gegen
Spannungsspitzen sind ein Kondensator 78 zwischen dem An
schluß 65 und dem Masseanschluß 52 und ein Kondensator 82
zwischen dem Anschluß 64 und dem Masseanschluß 52 vorgese
hen. Das Anlegen der Startspannung am Anschluß 65 schaltet
den Impulsgenerator und die Ausgangsstufe 60 ein. Der Im
pulsgenerator ist ein Kippkreis, dessen Zeitsteuerung durch
einen Widerstand zwischen den Anschlüssen 62 und 63 und
durch einen Kondensator 84 zwischen dem Anschluß 63 und
Masse bestimmt wird. Eine typische Impulsfrequenz ist 3,4
Hz. Diese wird auf den Zähler 58 gegeben. Der Zähler gestat
tet in typischer Weise ein Zählen bis 2048, was einer Dauer
von 10 Minuten entspricht. Der Zähler wird durch die Aus
gangslogik 59 gelesen. Wenn der Gesamtzählbetrag von 2048
erreicht ist, triggert die Ausgangslogik 59 die Ausgangs
stufe 60, die abschaltet, wodurch der Strom durch die Spule
19 unterbrochen und der Kern 22 zum Austreten aus der Spule
19 veranlaßt wird. Eine Zenerdiode 77 begrenzt den Span
nungsimpuls, der aufgrund der Induktion der Spule 19 am An
schluß 67 auftritt. Das Austreten des Kerns 22 öffnet die
Kontakte 25, 30 zur Unterbrechung der Stromzufuhr zur Heck
scheibenheizung 70, zur Leuchtdiode 40 und zum Eingang 65.
Bleibt der Zündschalter jedoch geschlossen, so wird die
Stromquelle 56 weiter angeschlossen, wobei die Ausgangslogik
59 in einem empfindlichen Zustand bleibt, da sie im Anschluß
an die Anfangszählung durch den Zähler 58 einen Ausgang er
zeugt hat.
Wenn nun der die Kontakte 25, 30 steuernde Zeitgeber 55 ein
zweites Mal dadurch betätigt wird, daß die Bedienungsperson
den Anschluß 65 erneut an das Batteriepotential legt, wird
der Impulsgenerator 57 wiederum eingeschaltet und der Zähler
58 zählt. Die Ausgangslogik 59 liest den Zähler 58 und er
zeugt nun jedoch ein Signal für die Ausgangsstufe 60 bereits
nach Erreichen der gezählten Zahl 1024. Dieser Zahl entspre
chen 5 Minuten, weshalb die Kontakte 25, 30 nach einer Dauer
von 5 Minuten geöffnet werden. Solange die Ausgangslogik 59
eingeschaltet ist, ergeben nachfolgende Starts der Vorrich
tung durch Schließen der Kontakte 25 und 30 jedes Mal die
Schaltdauer von 5 Minuten. Wenn der Zündschalter 50 geöffnet
wird, wird der Eingang zum Anschluß 64 unterbrochen, wodurch
die Ausgangslogik 59 ihren Zustand ändert. Jedes nachfol
gende Schließen des Zündschalters 80 führt die Ausgangslogik
in ihren Ausgangszustand zurück und ergibt einen anfängli
chen Startsteuerausgang nur nach dem Erreichen einer Zählung
von 2048.
Die Ausgangslogik 59 ist mit einem Zeitwählanschluß 66 ver
sehen, der in Abhängigkeit von der an den Anschluß 66 geleg
ten Spannung unterschiedliche Funktionen der Ausgangslogik
steuerung 59 ermöglicht. Wenn der Zeitwählanschluß 66 gemäß
Fig. 4 an Masse 52 gelegt ist, dann ermöglicht, wie oben be
schrieben, das erste Zeitsteuerintervall eine Zählung von
2048 (10 Minuten), während die nachfolgenden Zählungen 1024
(5 Minuten) betragen. Wenn aber der Zeitwählanschluß 66 mit
der positiven Spannung am Anschluß 64 verbunden wird, be
trägt die Anfangszählung, wie vorher, 2048, während die
nachfolgenden Zählungen 512 (oder 2,5 Minuten) betragen.
Wenn der Anschluß 66 nicht angeschlossen ist, besteht keine
Änderung des Zähleransprechens zwischen ersten und jeglicher
nachfolgender Zeitgeberbetätigung.
Somit besteht je nach Bedarf eine beträchtliche Anpassungs
fähigkeit an Änderungen der Schaltdauer zwischen einer an
fänglichen Zeitsteuerung und nachfolgenden Zeitsteuerungen.
Die Anwendung einer digitalen Logik mit einem Zähler läßt
weitaus höhere Impulsfrequenzen zu, wodurch kleinere Kon
densatoren mit viel höheren Toleranzen und niedrigerer Tem
peraturempfindlichkeit eingesetzt werden können. Es ergibt
sich eine kleinere Baueinheit, niedrigere Kosten, höhere Ge
nauigkeit und verbesserte Anpassungsfähigkeit sowie Lei
stung.
Bei dieser Vorrichtung wird das Prüfen dadurch stark verein
facht, daß der Impulsgenerator mit konstanter Frequenz ar
beitet und innerhalb einiger Sekunden auf genaue Frequenz
geprüft werden kann.
Bei der dargestellten speziellen Konstruktion kann ein von
Hand erfolgendes Ausschalten des Zeitgebers zu beliebiger
Zeit vor dessen automatischem Ausschalten erfolgen, da das
Abschalten des Potentials vom Eingang 65 durch von Hand er
folgendes Öffnen der Kontakte 25, 30 die Ausgangsstufe 60
abschaltet. Das Abschalten des Eingangs 65 schaltet auch den
Impulsgenerator 57 ab, wobei ein nachfolgendes Wiederein
schalten und Starten des Impulsgenerators 57 einen Start des
Zählers von Null aus bewirkt. Die zum Zuschalten der Aus
gangslogik 59 erforderliche Zählung hängt davon ab, ob die
Ausgangslogik vor Ausführung der Handabschaltung bereits
einen ersten Ausgang erzeugt hat oder nicht.
Claims (9)
1. Zeitgesteuerte, elektrische Schaltvorrichtung für einen
elektrischen Verbraucher, insbesondere für die Heckschei
benheizung eines Kraftfahrzeuges, mit einem mit dem Ver
braucher und einer Stromquelle in Reihe geschalteten
Schaltkontaktpaar, das von Hand ein- und ausschaltbar
ist, einem Zeitgeber, der bei geschlossenem Kontaktpaar
eingeschaltet ist und einen voreingestellten Zeitdauer
wert bestimmt und mit einer Ausschaltvorrichtung für das
Schaltkontaktpaar, die gesteuert vom Zeitgeber das Kon
taktpaar nach Ablauf des voreingestellten Zeitwertes öff
net, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber (55) zwei
unterschiedliche Zeitdauerwerte bestimmt und daß er eine
Folgeschaltvorrichtung (59) aufweist, die nach Ablauf des
ersten Zeitdauerwertes die Ausschaltvorrichtung (16) des
Zeitgebers mit dem zweiten, kürzeren Zeitdauerwert schal
tet.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Zeitgeber ein digitaler Zeitgeber (55) mit
Impulsgenerator (57), Zähler (58), Logikkreis (59) zum
Zählerlesen und Ausgangsstufe (60) ist und daß der Lo
gikkreis die Ausgangsstufe nach einem ersten Zählerwert
für den ersten längeren Zeitdauerwert und bei nachfolgen
der Wiedereinschaltung nach einem zweiten Zählerwert für
den zweiten, kürzeren Zeitdauerwert schaltet.
3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
vom Zeitgeber (55) über seine Ausgangsstufe (60) gesteu
erte Ausschaltvorrichtung einen Elektromagneten (15) auf
weist, dessen Magnetspule (19) mit einen Selbsthaltekreis
für das geschlossene Schaltkontaktpaar (25, 30) bildet,
der vom Zeitgeber (55) ausschaltbar ist.
4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Elektromagnet (15) der Ausschaltvorrichtung
mit einem von Hand betätigbaren Schaltarm (10) zur Bewe
gung des Kerns (22) in die Magnetspule (19) zum Schließen
des Schaltkontaktpaares (25, 30) zusammenwirkt, wodurch
der Zeitgeber (55) einen Stromfluß durch die Magnetspule
(19) und ein schnappendes Anziehen des Kerns in eine an
gezogene, den Eisenkreis schließende Stellung einleitet.
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß beim Ausschalten von Hand der Schaltarm (10) den
Kern (22) des Elektromagneten (15) freigibt und daß die
ser durch eine Feder in die Ausgangsstellung bewegbar
ist.
6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß der Schaltarm (10) mit einer von Hand betätigba
ren schwenkbar gelagerten Wippe (3) verbunden ist, welche
beim Schwenken in eine erste Richtung den Kern (22) des
Elektromagneten (15) in die Magnetspule (19) hineinbewegt
und das Schaltkontaktpaar (25, 30) schließt und beim
Schwenken in eine zweite Richtung das Schaltkontaktpaar
(25, 30) öffnet.
7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Einrichtung (80) zum Zurückstellen des
Zeitgebers (55) bei Abschaltung und Wiederanschluß der
Stromquelle (56) für den Zeitgeber vorhanden ist, der
hierdurch auf den ersten Zeitdauerwert zurückgestellt
wird.
8. Schaltvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß bei Verwendung für eine Heckscheibenheizung (70)
eines Fahrzeuges der Zündschalter (80) des Fahrzeuges bei
seiner Betätigung die Stromquelle (56) für den Zeitgeber
einschaltet und daß der Zeitgeber (55) nach Aus- und an
schließendem Wiedereinschalten des Zündschalters zurück
gestellt wird.
9. Schaltvorrichtung nach einem der vorstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem
Schaltergehäuse (1) mit Handbetätigungswippe (3) unterge
bracht ist.
Priority Applications (7)
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DE2928031C2 true DE2928031C2 (de) | 1988-11-17 |
Family
ID=27508112
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (2)
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DE (1) | DE2928031A1 (de) |
FR (1) | FR2460538B1 (de) |
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