DE2925665A1 - Verfahren und anordnung zur aufbereitung von gebranntem material - Google Patents
Verfahren und anordnung zur aufbereitung von gebranntem materialInfo
- Publication number
- DE2925665A1 DE2925665A1 DE19792925665 DE2925665A DE2925665A1 DE 2925665 A1 DE2925665 A1 DE 2925665A1 DE 19792925665 DE19792925665 DE 19792925665 DE 2925665 A DE2925665 A DE 2925665A DE 2925665 A1 DE2925665 A1 DE 2925665A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cooling
- clinker
- furnace
- cooler
- hot
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 17
- 239000000463 material Substances 0.000 title claims description 12
- 238000012545 processing Methods 0.000 title claims description 6
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 83
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 12
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 claims description 12
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 6
- 239000004568 cement Substances 0.000 claims description 4
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 7
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 4
- 238000000227 grinding Methods 0.000 description 3
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 3
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000005265 energy consumption Methods 0.000 description 1
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 239000011707 mineral Substances 0.000 description 1
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 238000004064 recycling Methods 0.000 description 1
- 238000005245 sintering Methods 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B7/00—Hydraulic cements
- C04B7/36—Manufacture of hydraulic cements in general
- C04B7/43—Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling
- C04B7/47—Cooling ; Waste heat management
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
- F27B7/38—Arrangements of cooling devices
- F27B7/383—Cooling devices for the charge
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D17/00—Arrangements for using waste heat; Arrangements for using, or disposing of, waste gases
- F27D17/20—Arrangements for treatment or cleaning of waste gases
- F27D17/22—Arrangements for treatment or cleaning of waste gases for removing solid constituents
- F27D17/25—Arrangements for treatment or cleaning of waste gases for removing solid constituents using cyclones
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D3/00—Charging; Discharging; Manipulation of charge
- F27D2003/0034—Means for moving, conveying, transporting the charge in the furnace or in the charging facilities
- F27D2003/0071—Use of a comminuting device, e.g. grinding mill
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P40/00—Technologies relating to the processing of minerals
- Y02P40/10—Production of cement, e.g. improving or optimising the production methods; Cement grinding
- Y02P40/121—Energy efficiency measures, e.g. improving or optimising the production methods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)
- Furnace Details (AREA)
Description
Verfahren und Anordnung zur Aufbereitung von Brenngut
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Aufbereitung von Brenngut, insbesondere von Zementklinker,
der nach dem Austritt aus dem Ofen gekühlt und anschließend zerkleinert wird.
Charakteristik· der bekannten technischen Lösungen Um den mit annähernd 1400 0C laus dem Ofen austretenden
Klinker zu Zement weiter aufbereiten zu können ist es notwendig, den Klinker auf 250 bis 80 0C zu kühlen· Als
Klinkerkühler verwendet man Planetenkühler, Rohrktihler, Schachtkühler oder Rostkühler· Alle diese Klinkerkühler
haben den Nachteil, daß wegen der Großstückigkeit des Klinkers der Wärmeübergang schlecht ist· Hierdurch wird
der Klinker ungenügend abgekühlt bzw. werden große Luftmengen, große Kühlaggregate und lange Kühlzeiten zur
ausreichenden Klinkerkühlung benötigt· In jedem Fall ist
der Wärmeverlust sehr groß· Entweder gibt der unzureichend gekühlte Klinker bei der Lagerung seine Wärme allmählich
an die Umwelt ab, oder bei einer ausreichenden Kühlung kann die gesamte benötigte Luftmenge in der
Ofenanlage nicht vollständig verwertet werden· Die ungenutzte, aufgewärmte Kühlluft muß separat entstaubt und
an die Atmosphäre abgegeben werden.
030016/0597
292SS65
Bekanntlich, ist der Zementklinker auf Grund seiner Härte
schwer mahlbar, wobei die Mahleinrichtungen durch die hohe Abrasivität des Klinkers einem hohen Verschleiß unterliegen,
Nach dem Verfahren gemäß der DE-PS 1 158 894 wird das
den Ofen verlassende Gut zunächst durch einen dem Zweck entsprechend abgewandelten, an sich gebräuchlichen Kühler
jeweils so temperiert, daß der größte Gewichtsanteil der Körner außen schon dunkel oder nahezu dunkel ist, innen
aber noch glüht, um unmittelbar anschließend durch Prallkühlung in einem von Kühlluft durchströmten Prallbrecher
bekannter Bauart stark zerkleinert und gleichzeitig weiter abgekühlt zu werden. Das mit dem Kühlluftstrom aus
dem Prallbrecher ausgetragene zerkleinerte Gut wird durch Fliehkraft abgeschieden und die erhitzte Kühlluft dem
vorgeschalteten Kühler und / oder Ofen als Verbrennungsluft zugeführt. Um die Schlagwerkzeuge des Prallbrechers
vor Überhitzung zu schützen, werden diese über Luftkanäle von innen her durch einen zweiten Kühlluftstrom höherer
Pressung gekühlt. Hierbei sind beide Kühlluftströme regulierbar, damit die Gesamtkühlluftmenge nicht oder
nicht wesentlich größer ist als der Verbrennungsluftbedarf des Ofens.
Mit der Lösung nach DE-AS 1 158 894 wird zwar erreicht, daß der Klinker mit geringem Kraftaufwand vorzerkleinert
und mit hoher Effektivität gekühlt wird, aber die Möglichkeit, den Klinker bereits im Bereich seiner geringsten
Druckfestigkeit zu zerkleinern, wurde nicht auegeschöpft. Dies hat zur Folge, daß der Verschleiß der Brechwerkzeuge
nicht auf das erreichbare Minimum gesenkt wurde. Das gleiche trifft für den Kühleffekt zu. Die Kühlung des aus
dem Ofen kommenden Klinkers birgt Mangel dahingehend, daß der im relativ groben Korn vorliegende Klinker eine geringe
Oberfläche zum VYärmetausch hat und hierdurch relativ lange Zeit zum Abkühlen benötigt wird.
Es sind also auch bei dieser Lösung relativ hohe Kühl-
030016/0597
luftmengen und baulich große Kühlaggregate notwendig, die
wiederum mit einem hohen Energiebedarf erzeugt bzw, betrieben werden·
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, beim Klinkeraufbereitungsprozeß durch wirtschaftliche Gestaltung des Kühlprozesses
und des nachfolgenden Zerkleinerungsprozesses den Materialeinsatz und den Energiebedarf zu senken·
Darlegung des wesens der Erfindung
Um den Energiebedarf und den Materialeinsatz bei der Klinkeraufbereitung
zu verringern hat die Erfindung die Aufgabe, den Klinkeraufbereitungsprozeß so zu gestalten, daß
die Vorzerkleinerung des Brenngutes zu einem Zeitpunkt erfolgt, bei dem die Druckfestigkeit des Brenngutes am
geringsten ist und mit Beginn der Kühlung günstige Wärmeaustauschbedingungen geschaffen werden·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem der aus dem Ofen austretende Klinker noch im glühenden Zustand
einer Zerkleinerung, beispielsweise Prallzerkleinerung unterzogen wird und ihm die V/ärme in weiteren Kühlstufen
entzogen wird· Hierbei kann die intensive Kühlung des Klinkers bereits in der Zerkleinerungsstufe während des
Zerkleinerungsvorganges einsetzen, so daß dem Klinker in der bzw· den nachfolgenden Kühlstufen nur noch die
Restwärme entzogen zu werden braucht· Beginnt die Kühlung des Klinkers erst nach der Zerkleinerung in den nachfolgenden
Kühlstufen, dann wird nur der Zerkleinerer durch Frischluft gekühlt· In beiden Fällen ist jedoch die gesamte
Kühlluftmenge so bemessen, daß sie vollständig dem Ofen als Verbrennungsluft zugeführt werden kann· Um
einen optimalen Brennprozeß im Ofen zu ermöglichen muß die Ofeneintrittstemperatur der als Verbrennungsluft
dienenden Kühlluft möglichst hoch (ca. 900 0C) sein. Da
diese !Temperatur aber im Kühlprozeß nicht ganz erreicht
030016/0597
■Λ--
wird, wird die Kühlluft vor Eintritt in den Ofen im
Ofenauslauf durch den aus den Ofen austretenden Klinker
im Gegenstrom erwärmt. Dieser Wärmeaustausch erfolgt jedoch nur kurzzeitig und in dem Maße, daß der Klinker
noch im glühendem Zustand zur Zerkleinerung gelangt· Um die Staubbeladung der in den Ofen eintretenden erhitzten
Kühlluft in vertretbaren Grenzen zu halten, wird die aus der Zerkleinerungsstufe und aus den nachfolgenden
Kühlstufen stammende Kühlluft nach ihrer Vermischung durch einen Abscheider geleitet und dann erst im Gegenstrom
zum Klinker dem Ofen zugeführt· Sind der Zerkleinerungsstufe zwei oder mehrere Kühlstufen
nachgeschaltet, so wird zur Wärmeentlastung des Abscheiders die aus der letzten oder kalten Kühlstufe des
oder der Kühler kommende Kühlluft und die Kühlluft aus der Zerkleinerungsstufe gemeinsam durch den Abscheider
geleitet, um anschließend über die heiße Kühlstufe der oder des nachgeschalteten Kühlers in den Ofen geführt
zu werden.
Die Anlage, mit der dieses Klinkeraufbereitungsverfahren realisiert wird, besteht aus einem Zerkleinerer und einem
oder mehreren ein oder mehrstufigen Kühlern, die dem Ofen in Reihe materialseitig nachgeschaltet und gasseitig
in umgekehrter Reihe vorgeschaltet sind· Erfolgt die Kühlung nur in den dem Zerkleinerer nachgeachalteten
Kühlern, sind diese Maschinen zwar materialseitig in Reihe geschaltet, aber gasseitig sind sie parallel geschaltet.
In beiden Fällen kann vorteilhafterweiee zwischen dem Ofen und den ihm gasseitig vorgeschalteten Maschinen
ein Abscheider angeordnet sein, der die erhitzte Kühlluft von übermäßigem Ballast befreit. Die gasseitige
Anordnung der einzelnen Maschinen kann erfindungsgemäß auch so erfolgen, daß der Zerkleinerer mit der kalten
Kühlstufe parallel geschaltet ist, aber beide gemeinsam mit dem Abscheider der heißen Stufe des Kühlers und dem
Ofen in Reihe geschaltet sind«
030016/0597
Als Zerkleinerer eignen sich, vorteilhaft Maschinen, die
einen hohen Luftdurchsatz bei geringem Druckwiderstand gewährleisten.
Dies können z· B· Prallbrecher, Autogenmühlen usw· sein·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die zugehörigen Zeichnungen
zeigen:
Pig. 1 Die material- und gasseitige Reihenschaltung von Ofen, Zerkleinerer und
Kühler
Fig. 2 Die gasseitige Parallelschaltung von Zerkleinerer und Kühler.
Fig. 3 Die Einordnung eines Abscheiders in ^nd die Gasführung·
In den Zeichnungen sind die Materialströme als durchgehende und die Gasströme als gestrichelte Linien dargestellt·
Der aus dem Ofen austretende heiße Klinker gelangt im noch glühenden Zustand in einen Zerkleinerer und wird
hierin bei gleichzeitiger Kühlung vorzerkleinert. Anschließend gelangt der vorzerkleinerte und vorgekühlte
Klinker in eine weitere Kühlstufe 3ι in der ihm weitgehendst
die Restwärme entzogen wird· Die Kühlluft aus der Nachkühlstufe 3 ist gleichzeitig Kühlluft für den
Zerkleinerer 2. Im Zerkleinerer 2 wird die Kühlluft
weiter aufgewärmt und wird anschließend im Gegenstrom zum Klinker, in den Ofen 1 geführt, wobei der Kühlluftstrom
durch den glühenden Klinker soweit aufgeheizt wird, daß die Kühlluft als Verbrennungsluft mit optimaler
Temperatur in den Ofen gelangt. Die-.Abkühlung des Klinkers erfolgt hierbei jedoch nur soweit, daß er im
noch glühenden Zustand in den Zerkleinerer 2 gelangt·
030016/0597
Die Zerkleinerung des Klinkers erfolgt deshalb im noch glühenden Zustand, weil in diesem Zustand die Druckfestigkeit
und Abrasivität des Klinkers am geringsten sind und somit der Energieaufwand und'der Verschleiß
gering sind. Der größte Vorteil ist jedoch der, daß vor dem Beginn, spätestens jedoch mit dem Beginn des Kühlprozesses
die Klinkeroberfläche vergrößert wird, wodurch günstige Bedingungen für den »/ärmeübergang geschaffen
werden» Durch die Vorzerkleinerung wird nicht nur eine große Oberfläche geschaffen, sondern auch ein
relativ gleichmäßiges Kornband, daß neben der gleichmäßigen Abkühlung mit geringeren Luftmengen als bisher
zu einer energiegünstigen Klinkervermahlung führt. Durch den geringeren notwendigen Kühlluftbedarf kann
dieser in den Größenordnungen gehalten werden, die der Verbrennungsluftmenge des Ofens entspricht, so daß zusätzliche
Kühlerabgase nicht entstehen· In Pig. 1 ist die material- und gasseitige Reihenschaltung
für die Elinkeraufbereitung schematisch dargestellt· Der glühende Klinker gelangt aus dem Ofen 1
in den Zerkleinerer 2 und von hier in den Kühler 3· Die Kühlluft gelangt zuerst in den Kühler 3» entzieht
hier dem vorzerkleinerten und vorgekühlten Klinker ein- oder mehrstufig die jRestwärme und gelangt dann als vorgewärmte
Kühlluft in den Zerkleinerer 2· Im Zerkleinerer 2 findet während der Zerkleinerung ein intensiver Wärmetausch
zwischen Klinker und Kühlluft statt, so daß der Klinker in kurzer Zeit gut vorgekühlt wird. Die heiße
Kühlluft verläßt den Zerkleinerer 2 und gelangt als Verbrennungsluft in den Ofen 1· Auf ihrem Weg zum Ofen
1 umspühlt die heiße Kühlluft den aus dem Ofen 1 austretenden glühenden Klinker und wird weiter aufgeheizte
Um den Zerkleinerer 2 vor Übererhitzungen zu schützen, können alle mit dem heißen Klinker in Berührung kommenden
Maschinenteile durch Frischluft 4 gekühlt werden· Zur Regelung der Kühllufttejnperatur und der Kühlluftmenge
kann dem ans dem Kühler 3 kommende Kühlluftstrom
030016/0597
im Bereich des Zerkleinerers 2 zusätzlich Frischluft zugesetzt werden·
In Fig. 2 ist die gasseitige Parallelschaltung von Kühler 3 und Zerkleinerer 2 schematisch dargestellt. Hier
werden Kühler 3 und Zerkleinerer 2 getrennt mit Frischluft 4,5 beaufschlagt, wobei die aus beiden Aggregaten
austretende, auf gewärmte Kühlluft vor ihrem Eintritt in
den Ofen 1 vermischt werden. Die in den Zerkleinerer 2 eintretende Frischluft 4 kann hierbei sowohl zum Kühlen
des Kühlgutes als auch zum Kühlen der Aggregatteile selbst als auch für beides verwendet werden.
Um die in der Kühlluft enthaltenen feinen Klinkerteile und Klinkerstäube nicht in den Ofen, zu schleppen, wird
die Kühlluft nach dem Passieren der Kühl- bzw. Zerkleinerungsstufe in einem Abscheider 6 entstaubt. Fig.
3 zeigt eine Schaltung analog Fig. 2 in der ein Abscheider 6 nach dem Zerkleinerer 2 bzw. dem Kühler 3
angeordnet ist.
In Fig. 4 ist die Anordnung mehrerer dem Zerkleinerer 2 nachgeschalteter Kühler schematisch dargestellt. Hier
wird dem Zerkleinerer 2 und dem kalten Kühler 8 bzw. kalten Kühlstufe 7 Frischluft-4,5 zugeführt.'-Die aus
den kalten Kühler 7 und dem Zerkleinerer 2 austretende aufgewärmte Kühlluft wird vereinigt und in einem Abscheider
6 entstaubt. Die entstaubte, aufgewärmte Kühlluft wird dem heißen Kühler bzw. heißen Kühlstufe 8
zugeleitet, um nach dem Durchdringen derselben als Verbrennungsluft in den Ofen 1 zu gelangen. Um einen kontinuierlichen
Kühlluftstrom zu gewährleisten, ist zwischen Abscheider 6 und heißem Kühler 8 ein Gebläse
9 angeordnet. Über Drosselklappen 1.0 wird die Kühlluftmenge reguliert.
Die Erfindung kann zur Anwendung kommen bei allen Brennverfahren, bei denen Mineralien oder dergleichen bis zum
Schmelzpunkt erhitzt werden, agglomerieren und anschließend gekühlt und zerkleinert werden.
030016/0597
Als Ofen können alle geeigneten Brennöfen wie Drehofen,
Schachtöfen, Sinterbänder usw. verwendet werden.
Als Zerkleinerer kommen vorteilhafterweise solche zum Einsatz, die bei hohem Luftdurchsatz einen niedrigen
Druckwiderstand aufweisen. Dies können zum Beispiel Prallbrecher, Autogenmühlen usw. sein·
Als Abscheider eignen sich alle die Typen, die den hohen Temperaturen gewachsen sind.
Als Kühler können Drehrohrkühler, Schachtkühler, Rostkühler mit ein oder mehreren Kühlkammern"usw. zum Einsatz
gelangen.
Die wesentlichen Vorteile der Erfindung liegen darin, daß der Klinker in kurzer Zeit mit geringem Aufwand
an Maschinen, Material und Elektroenergie intensiv gekühlt wird und hierdurch ein gleichmäßiges Kornband
von relativ geringer Korngröße geschaffen wird, wodurch günstige Bedingungen für die Feinzerkleinerung dahingehend
entstehen, daß die Zerkleinerungsbedingungen optimal gestaltet werden können, d. ho günstige Gattierung
und geringe Abmessung der Rohrmühle sowie Verringerung des Verschleißes und der Mahldauer·
030016/0597
Claims (1)
- Patentanspruch• Verfahren zur Aufbereitung von Brenngut, insbesondere Zementklinker, dem in mehreren Kühlstufen die llifärme entzogen wird, wobei dem Klinker nach einer Vorkühlung während einer nachfolgenden Zerkleinerung, beispielsweise Prallzerkleinerung, bei gleichzeitiger intensiver Kühlung des Klinkers und der Zerkleinerungsmaschine, die Restwärme weitgehendst entzogen und die gesamte Kühlluft als Verbrennungsluft in den Ofen geführt wird, gekennzeichnet dadurch, daß der aus dem Ofen austretende heiße Klinker im noch glühenden Zustand zerkleinert wird und dem zerkleinerten, zum Teil abgekühlten Klinker bzw· dem noch heißen und nur zerkleinertem Klinker in einer ein- bzw· mehrstufigen Kühlung die Restwärme weitgehendst entzogen wirdo2· Verfahren zur Aufbereitung von heißem Brenngut nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die aus den Kühlstufen und der Zerkleinerungsstufe kommende erhitzte Kühlluft vor Eintritt in den Ofen als auch im Ofenaüslauf durch den aus den Ofen -austretenden Klinker im Gegenstrom erwärmt wird, wobei dem Klinker, nur soviel Wärme entzogen wird, daß er im noch glühenden Zustand zur Zerkleinerung gelangt0030016/05973· Verfahren zur Aufbereitung von heißem Brenngut nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die erhitzte Kühlluft der Zerkleinerungsstufe und der nachfolgenden Kühlstufen dem Brennprozeß direkt oder nach erfolgter Reinigung im Gegenstrom zum Klinkerfluß zugeführt wird·4· Verfahren zur Aufbereitung von heißem Brenngut nach den Ansprüchen 1 bis 3» gekennzeichnet dadurch, daß die erhitzte Kühlluft aus der Zerkleinerungsstufe mit der erhitzten Kühlluft aus der letzten, kühlen Kühlstufe der der Zerkleinerungsstufe nachgeschalteten Kühler vermischt und gereinigt wird und nach einem nochmaligen Wärmetausch in der heißen Kühlstufe der der Zerkleinerungsstufe nachgeschalteten Kühler in den Ofen geführt wird·5· Anordnung zur Aufbereitung von heißem Brenngut in mehreren Kühlstufen bei gleichzeitiger Zerkleinerung und Verwendung der Kühlluft als Verbrennungsluft nach den Ansprüchen 1 bis 4 t gekennzeichnet dadurch , daß die Aufbereitungsaggregate in der Reihenfolge Zerkleinerer (2) und Kühler (3) dem Ofen (1) material- und gasseitig in Reihe nachgeschaltet sind.6· Anordnung zur Aufbereitung von heißem Brenngut nach den Ansprüchen 1 bis 4t gekennzeichnet dadurch, daß Zerkleinerer (2) und Kühler (3) materialseitig in Reihe und gasseitig parallel geschaltet sind·7· Anordnung zur Aufbereitung von heißem Brenngut nach den Ansprüchen 1 bis 4t gekennzeichnet dadurch, daß zwischen Zerkleinerer (2) und Kühler (3) und dem Ofen (1) ein Abscheider (6) zwischengeschaltet ist0030018/05978ο Anordnung zur Aufbereitung von heißem Brenngut nach den Ansprüchen 1 bis 4» gekennzeichnet dadurch, daß die kühle Zone (7) der Kühler bzw* des Kühlers
(3) mit dem Zerkleinerer (2) gasseitig parallel und beide mit einem Abscheider (6), der heißen Zone (8) der Kühler bzw· des Kühlers (3) und dem Ofen (1) in Reihe geschaltet sindo9· Anordnung zur Aufbereitung von heißem Brenngut nach Anspruch 5» gekennzeichnet dadurch, daß
der Zerkleinerer (2) bzw. die kombinierte Kühl- und Zerkleinerungsstufe eine Maschine mit hohem Luftdurchsatz und geringem Druckwiderstand, beispielsweise ein Prallbrecher, Autogenmühle usw. ist·030016/0597
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DD78206816A DD137578A1 (de) | 1978-07-20 | 1978-07-20 | Verfahren und anordnung zur aufbereitung von brenngut |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2925665A1 true DE2925665A1 (de) | 1980-04-17 |
Family
ID=5513675
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19792925665 Pending DE2925665A1 (de) | 1978-07-20 | 1979-06-26 | Verfahren und anordnung zur aufbereitung von gebranntem material |
Country Status (5)
Country | Link |
---|---|
DD (1) | DD137578A1 (de) |
DE (1) | DE2925665A1 (de) |
DK (1) | DK301079A (de) |
FR (1) | FR2431466A1 (de) |
GB (1) | GB2032592A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO1992021441A1 (de) * | 1991-06-05 | 1992-12-10 | Claudius Peters Aktiengesellschaft | Brecheranordnung bei einem klinkerkühler |
Families Citing this family (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
AT377248B (de) * | 1982-07-12 | 1985-02-25 | Maerz Ofenbau | Verfahren und schachtofen zum brennen von kalkstein |
DD210675A1 (de) * | 1982-10-06 | 1984-06-20 | Dessau Zementanlagenbau Veb | Verfahren und anordnung zur herstellung von zement nach dem belit-typ |
NL8901003A (nl) * | 1989-04-21 | 1990-11-16 | Korel Nv | Werkwijze voor het bereiden van een stof met hydraulisch bindende eigenschappen, alsmede stof bereid volgens de werkwijze. |
DE4304458A1 (de) * | 1993-02-15 | 1994-08-18 | Zementanlagen Und Maschinenbau | Vorrichtung zur Kühlung von heißem, körnigem Material |
Family Cites Families (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1158894B (de) * | 1962-02-16 | 1963-12-05 | Heidelberg Portland Zement | Verfahren und Vorrichtung zum gleichzeitigen Kuehlen und Zerkleinern von Zementklinker |
GB985679A (en) * | 1964-03-04 | 1965-03-10 | Smidth & Co As F L | Apparatus for cooling and crushing cement clinker or other material |
DE1303526B (de) * | 1964-09-03 | 1972-01-13 | Polysius Ag | |
GB1227786A (de) * | 1968-11-23 | 1971-04-07 |
-
1978
- 1978-07-20 DD DD78206816A patent/DD137578A1/de unknown
-
1979
- 1979-06-26 DE DE19792925665 patent/DE2925665A1/de active Pending
- 1979-07-18 DK DK301079A patent/DK301079A/da unknown
- 1979-07-18 GB GB7925047A patent/GB2032592A/en not_active Withdrawn
- 1979-07-19 FR FR7918732A patent/FR2431466A1/fr active Pending
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO1992021441A1 (de) * | 1991-06-05 | 1992-12-10 | Claudius Peters Aktiengesellschaft | Brecheranordnung bei einem klinkerkühler |
US5462237A (en) * | 1991-06-05 | 1995-10-31 | Claudius Peters Aktiengesellschaft | Crushing unit in a clinker cooler |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR2431466A1 (fr) | 1980-02-15 |
GB2032592A (en) | 1980-05-08 |
DD137578A1 (de) | 1979-09-12 |
DK301079A (da) | 1980-01-21 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
EP3909682B1 (de) | Verfahren und wälzmühle zum thermomechanischen aktivieren eines tongemischs | |
EP3452424B1 (de) | Verfahren und anlage zur herstellung von zement | |
WO2007141307A2 (de) | Vorrichtung und verfahren zum kühlen von schüttgütern | |
EP0678487A2 (de) | Verfahren und Anlage zur Kühlung von Weisszementklinker | |
DE3407154C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zement | |
DE2925665A1 (de) | Verfahren und anordnung zur aufbereitung von gebranntem material | |
AT404361B (de) | Verfahren und vorrichtung zum abkühlen von heissem eisenschwamm | |
DE3024541A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur wiedergewinnung von waerme aus fein bis grob geteiltem material mit hoher temperatur | |
DE3248175A1 (de) | Verfahren und anlage zur thermischen behandlung mineralischer rohstoffe | |
DE3537595C2 (de) | ||
EP2841861B1 (de) | Anlage und verfahren zur wärmebehandlung von körnigem und stückigem material | |
DE202012003687U1 (de) | Indurationsmaschine mit Vorkühlzone | |
DE4121797A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum zerkleinern von heissen, koernigen schuettguetern | |
DE2166471C3 (de) | Verfahren zur Verringerung des Alkaligehalts von vorgewärmtem, einer Brennzone zuzuführendem Zementrohmehl | |
DD226278A1 (de) | Verfahren und anlage zur herstellung von portland-schlackenzement | |
BE1030236A1 (de) | Vorrichtung zur thermischen Behandlung von mineralischem Material mit der Neigung zur Staubbildung | |
EP2998280A1 (de) | Verfahren zur Behandlung von kohlenstoffhaltigen feuerfesten Erzeugnissen sowie eine Vorrichtung zur Behandlung von solchen Erzeugnissen | |
DE4325029A1 (de) | Einrichtung zur thermischen Abfallentsorgung | |
DE3323565A1 (de) | Verfahren und anordnung zur herstellung von zement nach dem belit-typ | |
DE2432853A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum aufbereiten von giessereisand | |
WO2012095338A1 (de) | Anlage zur herstellung von zement mit zentraler mahleinheit | |
DE102022201053A1 (de) | Vorrichtung zur thermischen Behandlung von mineralischem Material mit der Neigung zur Staubbildung | |
DE4304458A1 (de) | Vorrichtung zur Kühlung von heißem, körnigem Material | |
DD150598A1 (de) | Verfahren und anlage zur aufbereitung von brenngut | |
WO2016113049A1 (de) | Verfahren zur reduzierung von stickoxiden im abgas einer flugstrombehandlungsanlage und flugstrombehandlungsanlage |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OAP | Request for examination filed | ||
OD | Request for examination | ||
OHW | Rejection |