DE2916387A1 - Bildaufzeichnungsvorrichtung - Google Patents
BildaufzeichnungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bildaufzeichnungsvorrichtung und insbesondere eine Vorrichtung unter
Verwendung eines Aufzeichnungsmediums, welches die Einstellung
einer Vielzahl von Aufzeichnungsspuren unabhängig voneinander zur Aufzeichnung von Abbildungssignalen auf
jeder der Spuren gestattet.
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Bildaufzeichnungsvorrichtungen derjenigen
Art, die ein Aufzeichnungsmedium verwenden, welches die Einstellung
einer Vielzahl von Aufzeichnungsspuren unabhängig
voneinander zur Aufzeichnung von 8ig;nalen von Standbild-Abbildungen
auf jeder der eingestellten Spuren gestatten, sind bereits vorgeschlagen worden.
Deutsche Bank (München) Klo. 51/61070
Dresdner Bank (München) Kto 3939 844
Posischeck (München] KIo 670-43-804
Da die Bildaufzeichnungsvorrichtung dieser Art zur Aufzeichnung von Standbild-Abbildungen konstruiert ist, besteht
ihre Grundfunktion beispielsweise darin, die Aufzeichnung einer Abbildung jedesmal dann vorzunehmen, v/enn
eine Kamera aiisgelöst wird. V/enn es nur möglich ist, bei
jedem Auslösevorgang immer nur eine Abbildung aufzuzeichnen, dann ist unter Berücksichtigung der Anwendungen einer
Vorrichtung dieser Art ihre Betriebsweise nicht immer zufriedenstellend und die Vorrichtung ist daher nur in einem
begrenzten Aufgabenbereich einsetzbar.
Wenn eine Vorrichtung dieser Art derart ausgebildet ist, daß sie kontinuierlich Abbildungen auf Aufzeichnungsspuren
aufzeichnen kann, 'solange der Kameraauslöser ständig betätigt wird, dann wäre sie zur Aufzeichnung der Abbilder
eines bewegten Objekts geeignet, beispielsweise für die Aufzeichnung der Bewegungsanalyse odor einem sog. Zeitrafferfilm.
Derartige Ausbildungen finden sehr vorteilhafte Anwendungen beispielsweise bei der Analyse eines Golfschwunges,
eines Schlages, einer Kippbewegung oder ähnlichem und würde daher aufgrund der funktioneilen Verbesserung
einen weiteren Anwendungsbereich finden.
Andererseits ist der größte Vorteil der Bildaufzeichnungsvorrichtung
dieser Art darin zu sehen, daß sie anders als eine photographische Kamera, die einen Silbersalzfilm verwendet,
beispielsweise die folgenden Möglichkeiten eröffnet: Sogar v/enn die Aufzeichnung auf dem Aufzeichnungsmedium
nur halb durchgeführt worden ist, dann kann die Aufzeichnung herausgenommen und zur Begutachtung lediglich
des aufgezeichneten Teils in eine geeignete Wiedergabevorrichtung gebracht v/erden; nach der Begutachtung kann
das Aufzeichnungsmedium wieder· in die Aufzeichnungsvorrichtung
zurückgeführt v/erden und danach andere Abbildungen auf dem verbleibenden Rost dos Aufzeichnungsmediunis auf ge-
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BAD
zeichnet werden. Es können auch bei einem voll mit Aufzeichnungen versehenen Medium in einer Wiedergabevorrichtung
einige der aufgezeichneten Spuren mittels einer Löschvorrichtung gelöscht werden und dann als Ersatz der gelöschten
Spuren andere Abbildungen aufgezeichnet v/erden.
Für derartige Anwendungsfälle ist es wichtig, eine Möglichkeit zu schaffen, die eine genaue Unterscheidung einer
mit Aufzeichnungen versehenen Spur und einer aufzeichnungslosen Spur gestattet. Ohne diese Erkennungsmöglichkeit
würden bei Aufzeichnung eines weiteren Bildes auf der bereits aufgezeichneten Spur zwei Abbildungssignale gemischt
v/erden; das reproduzierte Bild wäre dann kaum akzeptabel, da es in einer Vorrichtung dieser Art extrem schwierig ist,
die Köpfe von zwei AbbildungsSignalen zur Synchronisation
genau auszurichten, so daß die Synchronisation dazu neigt, verloren zu gehen.
Es ist dalier sehr vorteilhaft für eine Vorrichtung dieser
Art, mit einer Anordnung ausgestattet zu sein, um genau eine bespielte Spur von einer Spur ohne Aufzeichnung unterscheiden
zu können und dabei ein Warnsignal abzugeben, wenn eine Aufzeichnungsspur, auf der eine Aufzeichnung durchgeführt
werden soll, bereits mit einer Aufzeichnung versehen ist; alternativ könnte auch automatisch eine Doppelaufzeichnung
auf einer bereits mit einer Aufzeichnung versehenen Spur verhindert v/erden, oder bei einer noch fortgeschritteneren
Ausführung die Spur eines Aufzeichnungskopfes auf eine andere Spur verschoben v/erden, wenn die
gerade zur Aufzeichnung vorgesehene Spur bereits eine Aufzeichnung enthält, und2war entweder durch mechanische
Verschiebung des Kopfes oder durch elektrische Verschiebung des Kopfes mittels eines Wechsels zwischen verschiedenen
Kanälen des Kopfes. Eine derartige Ausbildung würde
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automatisch sicherstellen, daß eine Aufzeichnung stets auf einer Aufzeichnungsspur durchgeführt wird, die noch keine
Aufzeichnung enthält.
Überdies ist es erforderlich, daß eine Vorrichtung dieser Art eine Einrichtung zur Anzeige der mit einer Aufzeichnung
versehenen Spuren aufweist. Wenn eine derartige Anzeige dadurch erzielt werden soll, daß direkt ermittelt wird,
bis zu welcher der Aufzeichnungsspuren bereits eine Aufzeichnung durchgeführt worden ist und daß die Anzahl der
aufgezeichneten Spuren entsprechend dem Ergebnis dieser Ermittlung angezeigt wird, dann muß die Vorrichtung ziemlich
kompliziert aufgebaut sein, was wiederum bei der kompakten Ausbildung der Vorrichtung hinderlich wäre. Bei
einer v/eiteren denkbaren Anordnung kann das Aufzeichnungsmedium in einer Kassette untergebracht werden; eine Codemarkierung
könnte an einem Teil von deren Gehäuse jedesmal dann angebracht v/erden, wenn auf einer Aufzeichnungsspur
eine Aufzeichnung durchgeführt wird, worauf dann die Anzahl der mit einer Aufzeichnung versehenen Spuren durch
Ermittlung der Codemarkierungen angezeigt werden könnte. In diesem Fall ist es vorteilhaft, daß die Anzahl der Aufzeichnungsspuren,
die bereits mit einer Aufzeichnung versehen worden sind, angezeigt werden kann, wenn die Kassette
auf halbem Weg während eines Aufzeichnungsvorgangs aus der Aufzeichnungsvorrichtung herausgenommen wird und danach
wieder in die Vorrichtung eingebracht wird. Dieses Verfahren ist jedoch nicht völlig zufriedenstellend,da es
immer noch unnötigerweise den konstruktiven Aufbau kompliziert und überdies Fehlbedingungen verursachen könnte,
wenn die Vorrichtung mit der Kassette wieder beladen wird.
Wie vorstehend erläutert, erfordert also die Bildaufzeichnungsvorrichtung
gemäß dem Stand der Technik Verbesserungen
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in verschiedenen Punkten.
Durch die Erfindung soll eine Lösung der vorstehend genannten Probleme gegeben werden«
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine verbesserte Bildaufs eichnungsvorrichtung mit Vorabbildung, die ein Aufzeichnungsmedium
verwendet, welches die Einstellung einer Vielzahl von Aufzeichnungsspuren unabhängig voneinander zur Aufzeichnung
von Abbildungen auf jeder dieser Spuren verwendet, und die alle der vorstehend erwähnten verschiedenen Forderungen
erfüllt.
Insbesondere wird 'durch die Erfindung eine Bildaufzeichnungsvorrichtung
zur Aufzeichnung von Standbild-Abbildungen geschaffen,
die zur Aufzeichnung bewegter Objekte einsetzbar und daher mit Vorteil für viele Zwecke verwendbar ist.
Zur Erreichung dieses Ziels ist gemäß der Erfindung die Bildaufzeichnungsvorrichtung in wenigstens zwei Betriebsweisen
betätigbar, und zwar in einem ersten Betriebsmodus, in dem die Aufzeichnung nur auf einer Aufzeichnungsspur erfolgt
und in einem aweiten Betriebsmodus, in dem die Aufzeichnung
kontinuierlich oder sequentiell auf einer Vielzahl von AufZeichnungsspuren erfolgt, wobei die Vorrichtung der™
art ausgebildet ist, daß sie zwischen den beiden Betriebsweisen umstetierbar ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsforra der Erfindung, die
nachstehend weiter beschrieben wird, kann die Vorrichtung zv/ischen zwei verschiedenen Geschwindigkeiten in dem zweiten
Betriebsmodus umgeschaltet v/erden. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel kann die Vorrichtung zur Video-Aufzeichnung
mit gewöhnlicher Video-Aufzeichnungsgeschwindigkeit verwendet
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v/erden, indem sie zusammen mit einer Video-Aufzeichmmgsvorrichtung
verwendet wird. Diese Ausbildungen erhöhen die Funktionsmöglichkeiten einer Vorrichtung dieser Art zusätzlich.
Vorteilhafterweise kann bei einer Bildaufzeichnungsvorrichtung
gemäß der Erfindung vorgesehen sein, daß eine Doppelauf zeichnung auf einem Aufzeichnungsmedium, d. h. die Aufzeichnung
auf einer bereits mit einer Aufzeichnung versehenen Spur wirksam verhindert werden kann.
Dabei ist die Bildaufzeichmmgsvorrichtung mit einer Detektoreinrichtung
versehen, die zur Zeit der Aufzeichnung eines Abbildungssignals automatisch feststellt, ob die
Aufzeichnungsspur des Aufzeichnungsmediums, auf der das Abbildungssignal gerade aufgezeichnet werden soll, nicht
schon bereits mit einer Aufzeichnung versehen worden ist.
Bei dieser Ausbildung der Vorrichtung wird der Nachteil einer Doppelaufzeichnung dadurch verhindert, daß mittels
eines Ausgangssignals der dafür verwendeten Detektoreinrichtung eine Warnung gegen Doppelaufzeichnung gegeben
und die Doppelaufzeichnung automatisch verhindert wird. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist überdies
eine Steuereinrichtung vorgesehen, die das Umschalten der Spur einer Aufzeichnungseinrichtung (Wechsel von einer
Aufzeichnungsspur zu einer anderen) in Abhängigkeit von dem Ausgang der .Detektoreinrichtung steuert; die Aufzeichnungoopur
der Aufzeichnungseinrichtung wird durch die Steuereinrichtung automatisch auf eine Spur ohne vorherige
Aufzeichnung umgeschaltet. Dies stellt bei einer Vorrichtung der fraglichen Art einen beträchtlichen Vorteil
dar.
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Weiterhin kann die erfindungsgemäße Bildaufzeichnungsvorrichtung mit einer einfachen, verläßlichen und preisgünstigen Anordnung zur automatischen Anzeige der Anzahl von
bereits mit einer Aufzeichnung versehenen Spuren eines Aufzeichnungsmediums
versehen werden.
■"■o1-
Bei einer derartigen Ausführung ist die Aufzeichnungsvorrichtung mit einer Schaltanordnung versehen, die die Abbildungssignal-AufZeichnungsvorrichtung
von einer Aufzeichnungsspur zu einer anderen verschiebt, sowie mit einer Anzeigeeinrichtung,
die die Anzahl von bereits mit einer Aufzeichnung versehenen Spuren in Abhängigkeit von der Verschiebung
der Aufzeichnungseinrichtung anzeigt.
Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung verschiebt
die Schaltanordnung die Aufzeichnungseinrichtung mechanisch in bezug zu den Aufzeichnungsspuren, während die Anzeigeeinrichtung
mechanisch mit dem Verschiebevorgang der Aufzeichnungseinrichtung verbunden ist, um die Anzahl der mit
einer Aufzeichnung versehenen Spuren anzuzeigen; die Aufzeichnungseinrichtung kann auch als Mehrkanal-Aufzeichnungseinrichtung
ausgebildet sein, die elektrisch zwischen vielen Kanälen umschaltbar ist, wobei die Schalteinrichtung als
elektrische Kanalschalteinrichturig ausgebildet ist und die Anzahl der mit einer Aufzeichnung versehenexa Spuren dadurch
angezeigt wird, daß die Anzeigeeinrichtung elektrisch auf den Ausgang der Schaltanordnung anspricht.
Die Erfindung betrifft also eine Bildaufzeichnungsvorrichtung mit Vorabbildung, bei der ein Aufzeichnungsmedium verwendet
wird, welches die Einstellung einer Vielzahl von Auf— Zeichnungsspuren unabhängig voneinander zur Aufzeichnung
von Abbildungssignalen auf jeder der Spuren gestattet. Gemäß der durch die Erfindung ersielten Verbesserung kann der
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Betriebsmodus der Vorrichtung zwischen wenigstens zwei Betriebsweisen
umgeschaltet werden, und zwar einem ersten Betriebsmodus, bei dem die Abbildungsaufzeichnung nur auf
einer Aufzeichnungsspur erfolgt und einem zweiten Betriebsmodus, bei dem die Abbildungsaufzeichnung kontinuierlich
oder sequentiell auf einer Vielzahl von Aufzeichnungsspuren erfolgt.
einer Aufzeichnungsspur erfolgt und einem zweiten Betriebsmodus, bei dem die Abbildungsaufzeichnung kontinuierlich
oder sequentiell auf einer Vielzahl von Aufzeichnungsspuren erfolgt.
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Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Aufbauanordnung
eines wesentlichen Teils einer Kamera mit einer Bildaufzeichnungsvorrichtung mit Vorabbildung gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie H-II der Fig. 1;
Fig. 5 eine Seitenansicht gemäß der Linie IH-III der
Fig. 1;
Fig. 4- eine Ansicht der Beziehung zwischen einer Modus-Wählscheibe
und einem in der Fig. 3 gezeigten Modus-Wählschieber;
Fig. 5 sin Blockdiagramm der Grundanordnung eines Schaltungssystems
zur Bildaufnahme, Videosignal-Erzeugung und magnetischen Aufzeichnung, welches in
der erfindungsgemäßen Vorrichtung anwendbar ist;
Fig. 6 eine schematische Ansicht eines ladungsgekoppelten Bildfühlers, der als Festkörper-Bildaufnahmeelement
in der in Fig. 5 gezeigten Schaltung verwendet ist;
Fig. 7 ein Schaltbild der Anordnung einer elektrischen Schaltung, wie sie in einem Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendet wird;
Fig. 7A ein Logikschaltbild, das die logische Verknüpfung
einer Flip-Flop-Schaltung zeigt, wie sie in der in Fig. 7 dargestellten Schaltung verwendet ist;
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Fig. 7B die Wahrheitstabelle der Flip-Flop-Schaltung gemäß Fig. 7A;
Fig. 8 eine vergrößerte perspektivische Ansicht, in v/elcher Einzelheiten des Aufbaus eines Magnetkopfes
gezeigt sind, der zur Verwendung in der in Fig. gezeigten Schaltung geeignet ist;
Fig« 9 eine perspektivische Ansicht der Aufbauanordnung
eines wesentlichen Teils zur Darstellung der Anzahl von Aufzeichnungsspuren, der für die Schaltung gemäß
Fig. 7 geeignet ist;
Fig. 10 eine Zeittabelle der Eingangs-Ausgangs-Beziehung
eines Zählers und eines UMD-Gatters, wie sie zur Erzeugung von Steuersignalen in der Schaltung gemäß
Fig. 7 verwendet werden;
Fig» 11 ein Zeitdiagramm, in dein der Betrieb der wesentlichen
Teile der in Fig. 7 gezeigten Schaltung im S-Hodus (Einzelbild-Aufnahme) unter Verwendung
einer noch niemals zur Aufzeichnung verwendeten Kassette erläutert ist;
Fig. 12 ein Zeitdiagramm, in dem der Betrieb der wesentlichen
Teile der Schaltung gemäß Fig. 7 im 3-Modus
unter Verwendung einer bereits vorher zur Aufzeichnung verwendeten Kassette erläutert ist;
Fig. 13 ein Zeitdiagramm, in dem der Betrieb der wesentlichen
Teile der Schaltung gemäß Fig. 7 im 01-
oder C2-Hodus (kontinuierliche oder sequentielle Bildaufnahme) erläutert ist;
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BAD ORIGINAL
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Fig. 14 ein Schaltbild der Anordnung eines wesentlichen Teils eines abgewandelten Beispiels der Ausführungsform
gemäß Fig. 7;
Fig. 15 ein Schaltbild der Anordnung eines wesentlichen
Teils bei einem anderen abgewandelten Beispiel der Ausführungsform gemäß Fig. 7; und
Fig. 16 ein Schaltbild der Anordnung eines wesentlichen Teils in einem weiter abgewandelten Beispiel der
Ausführungsform gemäß Fig. 7·
Die hier beschriebenen Ausführungsbeispiele sind Anwendungsfälle der Erfindung bei einer Handkamera. In den Fig. 1 bis
3 bezeichnet das Bezugszeichen CA die Kamera, TL eine Bildaufnahmelinse,
1 einen Fokussierungsring, 2 einen Zoom-Be tätigungs st ab, 3 einen halbdurchlassigen Spiegel, der
zur Herausführung des Sucherlichtes vorgesehen und hinter der Bildaufnahmelinse L schräg im Kamerakörper angeordnet
ist, 4 einen halbdurchlässigen Spiegel, der im Pfad des vom Spiegel 3 herkommenden reflektierten Lichtes angeordnet
ist, um eine photometrische Lichtmenge herauszuführen. Ein Lichtmeßelement 5 ist derart angeordnet, daß es reflektiertes
Licht von dem Spiegel 4· empfängt. Hinter einem totalreflektierenden
Spiegel ist ein optisches Suchersystem von bekanntem Aufbau angeordnet. Das Bezugszeichen 7 bezeichnet
eine für den Sucher vorgesehene Augenkappe. Hinter dem vorstehend genannten Spiegel 3 ist eine Bildaufnahmeblende vorgesehen,
die derart ausgebildet ist, daß sie bei diesem besonderen Ausführungsbeispiel eine völlige Unterbrechung ermöglicht.
Das Bezugszeichen 9 bezeichnet einen ladungsgekoppelten (CCD) Bildfühler, der als Festkörper-Bildaufnahmeelement
verwendet ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Bildfühler ein zweidimensionales ladungsgekoppeltes
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Element zur Bildaufnahme, und zwar von der Art des bekannten
Rahmen- bzw. Halbbild-Übertragungstyps, wie in der Fig.6
dargestellt. Wie nachstehend beschrieben wird, sind überdies vor dem Bildaufnahmeteil des OCD-BiIdfühlers 9 in bekannter
Weise eine Rasterlinse und ein Farbstreifenfilter angeordnet. Es ist eine Kassetten-Beladungskaramer 10 zur Aufnahme einer
Magnet-Aufzeichnungskassette 12 vorgesehen, welche eine frei drehbare Magnet-Aufzeichnungsscheibe 11 enthält. Wie
in der Fig. 2 gezeigt, ist die Welle 12a der Kassette 12 zur drehbaren Halterung der Scheibe 11 ausgebildet. Im Gehäuse
der Kassette sind eine zentrale öffnung 12b zur Aufnahme der Scheibenantriebsspindel 14· der Kamera CA, sowie
ein Schlitz 12c vorgesehen, der zur Aufnahme eines an der Seite der Kamera CA angeordneten Magnetkopfes 15 ausgebildet
ist. Wie in der Fig. 1 dargestellt, ist die Scheibe 11 mit einem zentralen Loch 11a versehen, an dem die Scheibe drehbar
auf der Welle 12a gehaltert ist. Die Scheibe 11 ist überdies mit einem bogenförmigen Schlitz 11b versehen, der konzentrisch
zu dem zentralen Loch 11a angeordnet ist. Bei diesem Aufbau ist die Scheibe 11 mittels einer in der Kassette
12, wie in der Fig. 2 gezeigt, angeordneten Blattfeder 13 in Richtung auf die zentrale ü filing 12b zu vorgespannt. Wie
überdies durch das Bezugszeichen 10a in der Fig. 2 angezeigt ist, ist der hintere Teil der Kassetten-Aufnahmekammer 10
zurückgesetzt, so daß die Kassette 12 bei geöffnetem Deckel 16 der Kammer schräg , wie durch die gestrichelten Linien
der Fig. 2 angedeutet, in die Kassetten-Aufnahmekammer 10 eingeführt werden kann. Beim Einsetzen der Kassette wird
die Spindel 14- in die zentrale Öffnung 12b und der Magnetkopf 15 in den Schlitz 12c eingeführt und dann die Kassette
in ihre normale Stellung gebracht.
Die Spitze des Kopfes 15 steht in Berührung mit einem magnetischen Aufzeichnungsteil 11c der Scheibe 11. Der
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Aufzeichnungsteil 11c kann dadurch eingestellt werden, daß darauf eine Vielzahl von beispielsweise 4-0 Aufzeichnungsspuren derart angeordnet werden, daß sie voneinander getrennt
sind. Jede der Aufzeichnungsspur/ist zur Aufzeichnung von magnetischen Signalen für einen Rahmen bzw«, ein
Halbbild eines Standbildes ausgebildet, wie nachstehend beschrieben wird. Die Scheibe 11 selbst ist zur nachgiebigen
Aufnahme des Kopf druckes des Kopfes 15 flexibel ausgebildet«. Bei geschlossenem Deckel 16 der Ladekammer ist die Kassette
12 fest und genau durch die in der Fig. 12 gezeigten Blattfedern 17 und 18 in ihrer Position gehalten. Die Scheibenantriebsspindel
14 ist mit einem Antriebsstift 14a versehen, der mit dem in der Scheibe 11 vorgesehenen bogenförmigen
Schlitz 11b in Eingriff gebracht werden kann; die Spindel 14 ist mit der Welle 19a eines Schwungrades 19 verbunden.
Die Schwungradwelle 19a ist an einem Nabenteil 21 des Kamerarahmens von einem Lagermetall-Glied 20 gehaltert,
so daß weder in axialer noch in Drehrichtung ein Rattern bzw. Schlagen auftritt«, Diese Ausbildung ist wichtig, da
die Bildaufzeichnungs-Eigenschaften der Vorrichtung durch
ein derartigas Schlagen der Welle 19a stark beeinträchtigt
würden. Es ist ein Motor FIo vorgesehen, der das Schwungrad 19 dreht. Zwischen einer Ausgangs-Riemenscheibe 22 des
Motors Mo und dem Schwungrad 19 ist ein Gummi-Riemen 23 angeordnet. Bei einem derartig ausgebildeten Antriebssystem
wird die Scheibe 11 in Richtung des Pfeiles C der Fig. 1 drehend angetrieben» Das Bezugszeichen 25 bezeichnet
ein Kopfträgerglied, das zur Halterung des vorstehend erwähnten
Kopfes 15 an einem an seinem vorderen Ende vorgesehenen
gebogenen Armteil 25a ausgebildet ist. Das Kopfträgerglied
25 ist von einer Halterungsstange 24 getragen, so daß es entlang der Stange 24, die an einem Teil des
Kamerarahmens entlang des Schlitzes 12c der Kassette 12 befestigt ist, gleitend verschiebbar ist. Eine Feder 26
drängt das Kopfträgerglied 25 in Richtung des in Fig. 2 angegebenen
Pfeils D. Das Kopfträgerglied 25 ist an einem Teil mit Klinkenzähnen 25b versehen, die zur Begrenzung
der Abstände zwischen den magnetischen Aufzeichnungsspuren
des Aufzeichnungsteils 11c der magnetischen Aufzeichnungsscheibe 11 ausgebildet sind. Wenn überdies das Kopfträgerglied
25 in Richtung des in der Fig. 2 angegebenen Pfeils D durch die Feder 26 in eine extreme Endposition versetzt
ist, dann steht der Magnetkopf in einer Position, die der äußersten Umfangsspur des Aufzeichnungsteils 11c der Scheibe
11 entspricht. Die Anzahl der Zähne des Gesperres 25b ist entsprechend der Anzahl der auf der Scheibe 11 vorgesehenen
Spuren festgelegtj bei diesem Ausführungsbeispiel beträgt
die Anzahl der Klinkenzähne 41 für die 40 Spuren der Scheibe.
Dementsprechend \tfeist der Kopf 15 eine Gesamtzahl von 41
Einstellpositionen auf. Das Bezugszeichen 27 bezeichnet eine Gesperr-Vorschubklaue, die derart ausgebildet ist, daß sie
das Kopfträgerglied 25 Zahn um Zahn entgegen der Kraft der
Feder 26 und entgegen der Richtung des Pfeiles D verschiebt. Die Gesperr-Vorschubklaue 27 ist durch eine Feder 28 in
Richtung des Eingriffs mit den Klinkenzähnen 25b vorgespannt;
sie ist überdies mit einem beweglichen Anker Am eines Schubmagneten P1 verbunden. Wenn der Schubmagnet eingeschaltet
ist, dann schiebt sich der Anker Am um einen Hub vorwärts, der das Kopfträgerglied 25 entgegen der Richtung des Pfeiles
D und gegen die Kraft einer Feder 29 genau um einen Zahn
verschiebt. Das Kopfträgerglied 25 wird in der verschobenen
Position durch eine Sperrklaue 30 gehalten, die frei drehbar
auf einer Welle 31 gelagert ist, welche an einem Teil des
Kamerarahmens befestigt ist; die Sperrklinke 30 ist überdies
durch eine Feder 32 in Richtung des Eingriffs mit den Klinkenzähnen 25b vorgespannt. Wenn der Deckel 16 der Ladekammer
geöffnet ist, dann wird das Kopfträgerglied 25 durch ein
Rückstellglied 33 automatisch in eine Anfangsposition zurück-
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geführt, in der der Kopf 15 der äußersten Spur der Scheibe 11 gegenübersteht. Der Kopfabschnitt des Rückstellgliedes
33 ist sich verjüngend oder kreisförmig als Hakenteil geformt und das Rückstellglied 33 ist an einem Teil des
Kammerdeckels 16 derart angeordnet, daß sein Hakenteil mit dem hinteren Ende 30b der Sperrklinke 30 im Eingriff steht.
Wenn daher der Deckel 16 geöffnet wird, dann bewirkt das Rückstellglied 33 » daß sich die Sperrklinke 30 in Draufsicht
auf die Zeichnung im Gegenuhrzeigersinn entgegen der Kraft einer Feder 32 dreht. Gleichzeitig schiebt der Kopfteil 30a des Vorderendes der Sperrklinke 30 einen Vorsprung
27a des Vorderendes der Vorschubklaue 27 derart, daß die
Vorschubklaue 27 in Draufsicht auf die Zeichnung im Uhrzeigersinn
um einen Punkt gedreht v/ird, an dem die Vorschubklaue 27 mit dem Anker Am verbunden ist. Auf diese V/eise
werden sowohl die Sperrklinke als auch die Vorschubklaue γοτι den Klinkenzähnen 25b gelöst. Das Kopfträgerglied 25
wird dadurch automatisch in seine Anfangsposition zurückgeführt, wie vorstehend erwähnt. Dieses Rückstellglied 33
weist eine gewisse Biegsamkeit auf und wenn der Deckel 16 mehr als um einen bestimmten Winkel geöffnet v/ird, dann
löst sich das Rückstellglied 33 von der Sperrklinke 33; wenn der Deckel 16 geschlossen wird, dann gerät der Kopfteil
des Rückstellgliedes 33 in Berührung mit dem hinteren
Ende 30b der Sperrklinke 30 und gleitet daran vorbei, um
seinen Hakenteil in Eingriff mit dem hinteren Ende 30b zu bringen. Es ist daher vorteilhaft, daß die Kante des Hinterendes
30b der Sperrklinke 30 wie in der Fig. 2 gezeigt abgerundet ist. Überdies wird, obwohl dies in der Zeichnung
nicht klar dargestellt ist, die Sperrklinke 30 daran gehindert, an der vorderen Stirnfläche der Vorschubklaue 27
anzustoßen, und zwar dadurch, daß sie etwas senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 2 von der Vorschubklaue 27 weg versetzt
wird. Der Vorsprung 27a des Vorderendes der Vorschub-
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klaue 27 ist indessen etwas in Richtung senkrecht zur Zeichenebene
verlängert, so daß dieser verlängerte Teil mit dem Kopfteil 30a der Sperrklinke 30 in Eingriff treten kann.
In den Fig. 1 und 3 bezeichnet das Bezugszeichen 54- einen
Kameraauslöserknopf, der als sogenannter zweistufiger Auslöserknopf ausgebildet ist; 35 bezeichnet einen Griffteil,
der zur Aufnahme einer Stromversorgungsbatterie E ausgebildet ist. In der Fig. 1 bezeichnet das Symbol EU eine
elektrische Schaltungseinheit, deren Einzelheiten nachstehend beschrieben werden. In der Fig. 3 bezeichnet das
3d
Bezugszeichen eine Betriebsart-Wahlscheibe, die zwischen Positionen mit den Indizes S, 01, 02 und MV verschiebbar ist. Der Index S bezeichnet eine Einzelbildrahmen-Aufnahme; 01 bezeichnet kontinuierliche Bildrahmen-A-ufnahmen, die beispielsweise mit einer Bildaufnahmegeschwindigkeit von etwa 6 Bildrahmen pro Sekunde durchgeführt v/ird; C2 bezeichnet eine kontinuierliche Bildrahmen-Aufnahme, die beispielsweise mit einer Geschwindigkeit von etwa 3»3 Bildrahmen pro Sekunde durchgeführt wird und MV bezeichnet eine Bildaufnahme, die mit einer Geschwindigkeit von 30 Bildrahmen pro Sekunde durchgeführt wird, was einer Kino-Bildaufnahme mit normaler Video-Aufzeichnungsgeschwindigkeit entspricht. Der Ausdruck "Aufnahme" bezeichnet hier einen Bildaufnahmevorgang. Wie nachstehend beschrieben wird, besteht ein Bildrahmen aus zwei Teilbild-Signalen. Das Bezugszeichen 37 bezeichnet einen Schieber, der zur Auswahl zv/ischen automatischer Verschiebung und manueller Verschiebung des Kopfes 15 in Beziehung zu den Aufzeichnungsspuren für die Einzelbildrahmen-Aufnahme verschiebbar ist, der also zwischen den Indizes A und M verschiebbar angeordnet ist. Der Index A bedeutet automatische Verschiebung und der Index M manuelle Verschiebung. Das Bezugszeichen 38 bezeichnet einen Druckknopf, der für die manuelle Verschiebung des Kopfes 15
Bezugszeichen eine Betriebsart-Wahlscheibe, die zwischen Positionen mit den Indizes S, 01, 02 und MV verschiebbar ist. Der Index S bezeichnet eine Einzelbildrahmen-Aufnahme; 01 bezeichnet kontinuierliche Bildrahmen-A-ufnahmen, die beispielsweise mit einer Bildaufnahmegeschwindigkeit von etwa 6 Bildrahmen pro Sekunde durchgeführt v/ird; C2 bezeichnet eine kontinuierliche Bildrahmen-Aufnahme, die beispielsweise mit einer Geschwindigkeit von etwa 3»3 Bildrahmen pro Sekunde durchgeführt wird und MV bezeichnet eine Bildaufnahme, die mit einer Geschwindigkeit von 30 Bildrahmen pro Sekunde durchgeführt wird, was einer Kino-Bildaufnahme mit normaler Video-Aufzeichnungsgeschwindigkeit entspricht. Der Ausdruck "Aufnahme" bezeichnet hier einen Bildaufnahmevorgang. Wie nachstehend beschrieben wird, besteht ein Bildrahmen aus zwei Teilbild-Signalen. Das Bezugszeichen 37 bezeichnet einen Schieber, der zur Auswahl zv/ischen automatischer Verschiebung und manueller Verschiebung des Kopfes 15 in Beziehung zu den Aufzeichnungsspuren für die Einzelbildrahmen-Aufnahme verschiebbar ist, der also zwischen den Indizes A und M verschiebbar angeordnet ist. Der Index A bedeutet automatische Verschiebung und der Index M manuelle Verschiebung. Das Bezugszeichen 38 bezeichnet einen Druckknopf, der für die manuelle Verschiebung des Kopfes 15
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bestimmt ist, wenn der manuelle Verschiebungsmodus M ausgewählt worden ist. Der Druckknopf 38 ermöglicht eine manuelle
Betätigung des Schubmagneten P1 mittels der nachstehend beschriebenen Schaltungsanordnung. In den Betriebsweisen C1,
C2 oder MV ist es offensichtlich widersinnig, den Kopf 15
manuell zu verschieben. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann daher der Schieber 37 in den Betriebsarten C1, C2 oder MV
nicht von A nach M verschoben werden, er kann nur im S-Modus in die Position M verschoben werden. Wenn die Betriebsweise
von S nach C1, C2 oder MV verändert wird, während der
Schieber 37 sich in der Position M befindet, dann wird der Schieber 37 automatisch durch eine Nocke 39» die mit der
Wählscheibe 36 gekoppelt ist, in die Position A zurückgesetzt.
Diese Nocke 39 ist gegenüberliegend einem Nachführungsteil 40a einer Platte 4-0 angeordnet, die für einen Stift-Schlitz-Eingriff
ausgebildet ist und an welcher der Schieber 37 angebracht ist. Das Bezugszeichen 41 bezeichnet eine
Rastfeder. Die auf der Nocke "39 in Klammern markierten
Modus-Symbole bezeichnen den jeder Betriebsweise entsprechenden Bereich der Nocke.
Wie in der Fig. 3 dargestellt ist, ist eine Buchse 42 zur Herausführung eines Videosignals (NTSC-Signal) vorgesehen. Die Buchse 4-2 dient zum Anschluß eines gewöhnlichen
Video-Bandaufnahmegeräts und ist insbesondere in der Betriebsweise I1IV nutzbar. Wie vorstehend erwähnt wurde, ist
die Anzahl von auf der Scheibe 11 aufzeichenbaren Bildrahmen
auf etv/a 40 begrenzt. Wenn auf der Scheibe 11 eine Kinobild—Folge mit Standard-Videoaufzeichnungsgeschwindigkeit
aufgezeichnet ist, dann dauert die Aufzeichnung nicht mehr als etwa 1 Sekunde. Die Anzahl von Aufzeichnungsspuren
kann erhöht werden. Diese Erhöhung ist ,jedoch offensichtlich begrenzt. Es ist zunächst widersinnig, einen Kinofilm
auf einer Scheibe aufzuzeichnen. Mit der Anschlußbuchse
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in Verbindung mit der Betriebsweise MV kann jedoch über eine
lange Zeitdauer in Verbindung mit einem gewöhnlichen bekannten Videobandaufnahmegerät eine Kino-Aufnahme durchgeführt
werden. Diese Ausbildung erweitert zusätzlich die Betriebsmöglichkeiten der Kamera. Es ist auch eine Anschlußbuchse
43 für Fernsteuerung vorgesehen. An diese Anschlußbuchse 43 wird ein Fernsteuergerät angeschlossen.
Die strukturelle Anordnung der wesentlichen Teile der Erfindung in der Kamera CA äst gemäß der vorstehenden Beschreibung
getroffen. Die Einzelheiten der Schaltungsanordnung in der vorstehend erwähnten elektrischen Schaltung bis EU ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
In der Fig. 5 ist die Anordnung eines Systems zur Bildaufnahme,
Video (NTSG)-Signalerzeugung und magnetischen Aufzeichnung dargestellt; dabei bezeichnet das Bezugszeichen
44 eine Oszillatorschaltung, die Taktimpulse von verhältnismäßig hoher Frequenz in der Gegend von MHz erzeugt. Das Bezugszeichen
44 bezeichnet eine Synchronisationssteuerschaltung, die verschiedene Synchronisationssteuerimpulse erzeugt,
welche zur Synchronisationssteuerung über den Bildfühler und der gezeigten Schaltungsanordnung mit den Taktimpulsen
aus der Oszillatorschaltung 44 erforderlich sind. Wie in der Fig. 6 in modellhafter Weise gezeigt, umfaßt der ladungsgekoppelte
Bildfühler 9 einen Bildaufnahmeteil (ein photoempfindlicher Teil) 9a, der aus vielen lichtempfindlichen
Elementen zusammengesetzt ist, die nach Art einer Matrix angeordnet sind, sowie einen Speicherteil 9b, der eine
auf dem Bildaufnahmeteil 9a aufgebaute elektrische Ladung
entsprechend der Helligkeit jedes der Bildelemente aufnimmt und auf diese V/eise die elektrische Ladung in einer Speicherzelle
an einer Adresse abspeichert, die der Adresse jedes Elements entspricht; weiterhin ist ein analoges Schieberegister
9c zur zeitlich seriellen Übertragung der gespeicherten
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elektrischen Ladungen vorgesehen. Mit Ausnahme des Bildaufnahmeteils
9a sind bekanntermaßen alle Teile des Bildfühlers 9 gegen Lichteinfall abgeschirmt. Vor dem Bildaufnahmeteil
9a sind überdies ein Farb-Streifenfilter 48 und eine
Rasterlinse 49 angeordnet. Die Synchronisations-Steuerschaltung
45 versorgt den ladungsgekoppelten Bildabtaster 9 mit
Treibersignalen Pa, einschließlich eines Signals zur Steuerung der Ansammlung von elektrischen Ladungen im Bildaufnahmeteil
9a, sowie mit Taktimpulsen zur Übertragung der aufgebauten elektrischen Ladungen des Bildaufnahmeteils 9a in den Speicherteil
9b, und zwar innerhalb einer extrem kurzen Zeitspanne mit vorgegebener Zeitsteuerung, beispielsweise jede 1/60 see
(dies entspricht der Zeitfolge eines vertikalen Synchronisationssignals)
; außerdem werden Taktimpulse zur zeitlich seriellen Herausführung all der in dem Speicherteil 9b
aufgenommenen elektrischen Ladungen durch das Schieberegister 9c innerhalb einer Zeitspanne von 1/60 see, wobei
diese Zeitspanne der Zeit von 1V minus 1 der vertikalen Abtastperiode des Fernsehens entspricht (d. h. für das
Auslesen der gespeicherten elektrischen Ladungen). Obwohl in der Fig. 6 nicht dargestellt, ist es für den Fachmann
klar, daß die von dem Schieberegister 9c über-tragenen elektrischen
Ladungen letztlich in einem Zustand erhalten werden, in dem sie in Spannungen oder Ströme oder ähnliches umgewandelt
wurden. Eine weitere detaillierte Beschreibung erübrigt sich, da die ladungsgekoppelten Bildabtaster des
Rahmenübertragungstyps bekannt sind.
In der Fig. 5 bezeichnen die Bezugs zeichen 50 und y\ Abtast-
und Speicherschaltungen, die den Ausgang des ladungsgekoppelten Bildabtasters 9 abtasten und speichern. Diese
Abtast- und Speicherschaltungen sind durch Steuersignale Pb (Abtastsignale) aus der Synchronisationssteuerschaltung
45 gesteuert. Das Bezugszeichen 52 bezeichnet eine Videosignal
(WTSO-Signal)-Erzeugungsschaltung, die aus den fol-
gen den Teilen besteht: eine Helligkeitssignal-Erzeugungsschaltung
53, die ein Helligkeitssignal Y entsprechend dem Ausgang der Abtast- und Speicherschaltung 50 erzeugt; eine
Farbsignal-Erzeugungsschaltung 54» die Primär-Farbsignale
R und B entsprechend dem Ausgang der Abtast- und Speicherschaltung 51 erzeugt; und ein Kodierer 551 der auf der Grundlage
der von den Schaltungen 53 und 5^- empfangenen Signale
Y, R und B ein NTSC-Signal (ein Farbvideosignal des NTSC-Systems) erzeugt. Bekanntermaßen liefert die Synchronisationssteuerschaltung
45 Synchronisationssteuersignale Pc und Pd an die Farbsignal-Erzeugungsschaltung 54 und den Kodierer
55· Die Videosignal-Erzeugungsschaltung dieser Art ist
nach dem Stand der Technik gründlich bekannt und ist beispielsweise in der japanischen Offenlegungsschrift
SHO 53-344-17 beschrieben. Die Darstellung dieser Schaltung
ist deshalb hier auf funktionale Blöcke beschränkt. Das Bezugszeichen 56 bezeichnet eine Magnetaufzeichnungsschaltung
zur Aufzeichnung von Videosignalen. Diese Magnetaufzeichnungsschaltung 56 besteht aus einem Tiefpaßfilter 57» einer
Preemphasis-Schaltung 58, einer Frequenzmodulationsschaltung
59» einem Hochpaßfilter 60, einem Bandfilter 61, einer Frequenzumsetzerschaltung 62, einem Tiefpaßfilter, einer
Mischschaltung 64- und einem Aufzeichnungsverstärker 65· Die magnetische Aufzeichnungsschaltung 56 ist also als sog.
Farbträger-Multiplex-Aufzeichnungssystem mit niedriger Umsetzung
ausgebildet. Die Funktionsweise der Schaltung dieses Systems ist wohl bekannt und erfordert hier keine detaillierte
Beschreibung. Kurz zusammengefaßt, wenn also das NTSC-Signal, d. h. ein kombiniertes Farb-Videosignal
aus der vorstehend erwähnten Videosignal-Erzeugungsschaltung 52 abgegeben wird, dann werden ein Helligkeitssignal
Y und ein Farbträgersignal fc von 3,58 MHz von dem Videosignal durch den Tiefpaßfilter 57 bzw. den Bandfilter 61
getrennt. Das abgetrennte Helligkeitssignal Y wird durch
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die Preemphasis-Schaltung 58 vorverzerrt und nach Frequenzmodulierung
durch die Frequenzmodulationsschaltung 59 als
frequenzmoduliertes Helligkeitssignal an die Mischerschaltuhg 64 weitergegeben, wobei ein Teil seines unteren Seitenbandes
mittels des Hochpaßfilters 60 entfernt wurde. Andererseits wird das Farbträgersignal fc in der Frequenzumsetzerschaltung
62 mit einem aus der Synchronisationssteuerschaltung
45 kommenden Signal Pe (fn) symmetrisch moduliert. Dann
wird durch den Tiefpaßfilter 63 ein Differenzsignal, d. h. ein Farbträgersignal mit niedriger Umsetzung f = f - f
herausgefiltert und an die Mischschaltung 64 gegeben. Die Mischschaltung 64 mischt dann das von diesem Farbträger f
mitgeführte Farbsignal mit dem frequenzmodulierten (FM)
Helligkeitssignal," aus dem ein Teil seines unteren Seitenbandes herausgenommen worden ist, um ein gemischtes Signal
(ein Video-Bandaufnahmesignal) zu erhalten. Das gemischte Signal ist über den Verstärker 65 an den Kopf I5 angelegt,
so daß es auf der Aufzeichnungsspur der Scheibe 11 magnetisch aufgezeichnet wird.
Die vorstehend beschriebene strukturelle Anordnung wird nun mit Bezug auf die Fig. 7 nachstehend anhand eines konkreten
Beispiels des elektrischen Schaltungssystems verständlich gemacht:
Bei dem ersten beschriebenen Beispiel wird als vorstehend erwähnter Magnetkopf 15 ein Magnetkopf vom kombinierten Typ
verwendet. Der kombinierte Magnetkopf besteht aus einem Detektorkopf I5A, der lediglich dafür vorgesehen ist, um zu
entdecken, ob eine magnetische Aufzeichnungsspur der Scheibe 11, auf der ein Bildsignal aufgezeichnet werden soll (nachstehend
als "Bildaufzeichnung" benannt) bereits vorher mit einer Bildaufzeichnung versehen worden ist, oder nicht,
sowie aus einem Aufzeichnungskopf 15B, der lediglich für den
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Zweck der Aufzeichnung vorgesehen ist. Wenn die Scheibe 11 in Richtung des Pfeiles C in der Fig. 1 rotiert, dann ist
der Detektorkopf 15A stets vor dem Aufzeichnungskopf 15B
angeordnet. Wenn die Spur bereits vorher mit einer Aufzeichnung versehen worden ist, dann wird bei der Aufzeichnung
eine Doppelaufzeichnung durch diese Anordnung verhindert, um sicherzustellen, daß eine korrekte Aufzeichnung
auf einer Spur erfolgt, die nicht bereits schon mit einer Aufzeichnung versehen worden ist.
In der Fig. 7 bezeichnet das Bezugszeichen E die vorstehend
bereits erwähnbe Schaltungs-Versorgungsquelle; SWE bezeichnet einen normalerweise geschlossenen Endschalter, der nach
Beendigung der Bildaufzeichnung auf allen Spuren der Scheibe 11 geöffnet wird. Der Schalter SWE ist in Serie mit der
Schaltungsversorgungsquelle E geschaltet. Bei der zum Öffnen dieses Endschalters SWE erforderlichen Anordnung ist
der Gebrauch der in Fig. 9 dargestellten Anordnung oder einer ähnlichen vorteilhaft. Bei der Anordnung der Fig. 9
ist ein Spurzählerglied 72 vorgesehen, das in Abhängigkeit
von der Vorschubbewegung des Kopfträgergliedes 85 geschwenkt wird, wobei sein Endteil schwenkbar an einem Teil
des Kamerarahmens angebracht ist und ein Stift 71 an dem
Kopfträgerglied 85 mit einem Schlitz 72a im Eingriff steht,
der im mittleren Teil des Zählgliedes 72 vorgesehen ist. Ein an dem vorderen Ende des Zählgliedes 72 befestigter Zeiger
73 zeigt die Anzahl von bereits aufgezeichneten Spuren auf einer Spurzahl-Anzeigeskalenplatte 75 an, die innerhalb
eines Fensters 74- angeordnet ist. Wenn das Kopfträgerglied
25 gemäß der Zeichnung soweit nach links verschoben wird, wie die gesamte Anzahl der Zähne der Klinkenzähne 25b, d.
h. wenn es von der innersten kreisförmigen Spur des Aufzeichnungsteils 11c der Scheibe 11 freikommt und um einen
Zahn noch weiter einwärts verschoben wird, dann wird über-
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dies der Endschalter SWE durch einen Schalteröffnungsvorsprung 76 geöffnet, der an dem vorderen Ende des Zählgliedes
72 vorgesehen ist.
Ein PNP-Schalttransistor Tr1 ist emitterseitig mit dem Endschalter
SWE verbunden. Das Bezugszeichen SI7R1 bezeichnet einen normalerweise offenen ersten Stufenkippschalter, der
von dem ersten Schritthub des vorstehend erwähnten Auslöserknopfes
33T eingeschaltet wird und der mit der Basis des
Transistors Tr1 verbunden ist. Das Bezugszeichen SW1 bezeichnet
einen Umschalter, der in Abhängigkeit von der vorstehend erwähnten Modus-Wählscheibe 36 zwischen feststehenden
Anschlüssen S, C1, 02 und MV umschaltbar ist. Das bewegliche Kontaktstück des Schalters SV71 ist mit der
Kollektorseite des Transistors Tr1 verbunden. Die feststehenden Anschlüsse S-," 01 und C2 sind rait-einander verbunden.
Das Bezugszeichen PUC bezeichnet eine Energieversorgungs-Anstiegsfreigabeschaltung,
die einen einzigen Impuls (ein Freigabesignal bei anliegender Stromversorgung)
erzeugt, wenn die Stromversorgungsquelle eingeschaltet ist; DFC bezeichnet eine Differenzierschaltung,
die einen einzelnen negativen Impuls erzeugt, wenn ihr Anschluß a mit der Minusseite der Stromversorgungsquelle
E verbunden ist; SV/2 bezeichnet einen Umschalter, der zwischen feststehenden Anschlüssen S, C1, C2 und MV in Abhängigkeit
von der Modus-Wählscheibe 36 umschaltbar ist, wobei die Anschlüsse S und MV neutrale Anschlüsse sind,
die Anschlüsse C1 und C2 mit dem Ausgangsanschluß b der vorstehend erwähnten Differenzierschaltung DFC und das bewegliche
Kontaktstück mit dem Anschluß a der Differenzierschaltung DFC verbunden sind; das Bezugszeichen FF4- bezeichnet
ein SR-Flip-Flop, welches den Ausgang der Stromversorgungsfreigabeschaltung
PUC an seinem Rücksetzeingang R empfängt und an seinem Setzeingang S den Ausgang eines
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Inverters IV1 aufnimmt, der zur Erzeugung des Ausgangs
eines Schmitt-Triggers SMC (der nachstehend beschrieben wird) durch eine invertierte Logik vorgesehen ist. Der
Q-Ausgang des SR-Flip-Flops ist an die Basis eines NPN-Schalttransistors
Tr4 angelegt, dessen Kollektorseite mit dem beweglichen Kontaktstück des vorstehend erwähnten Umschalters
SW2 verbunden ist. Das Bezugszeichen SWR2 bezeichnet einen zweiten Stufenkippschalter, der von dem
zweiten Schaltschritt des erwähnten Auslöseknopfes eingeschaltet wird und der mit dem Emitter des Transistors Tr4
verbunden ist; FF1 bezeichnet ein SR-Flip-Flop, das an seinem Setzeingang S den Ausgang eines Inverters IV2 empfängt, der
zur Erzeugung des Ausgangs der Differenzierschaltung DFC durch eine invertierte Logik vorgesehen ist; der Rücksetzeingang
R des Flip-Flops FF1 empfängt das Ausgangssignal eines ODER-Gatters 0G1, welches eine logische Summe des
Ausgangs der Stromversorgungsfreigabeschaltung PUC und den Ausgang des Schmitt-Triggers SMC bildet. Das SR-Flip-Flop
FF1 ist somit derart angeordnet, daß es die Stromversorgung aufrechterhält. Der wJ-Ausgangsanschluß des Flip-Flops ist
mit der Basis des Transistors Tr1 verbunden. Wenn der zweite Stufenkippschalter SWR2 eingeschaltet wird, während
der Ausgang des ODER-Gatters 0G1 niedrig und der (^-Ausgang
des Flip-Flops FF-'+ hoch liegt (d. h. in einem Zustand, in
dem der Transistor Tr4 leitend ist und der zweite Stufenkippschalter
SV/R2 eingeschaltet ist), dann wird das Flip-Flop FF1 durch einen hohen Ausgangspegel des Inverters IV2
gesetzt und der Q-Ausgang des Flip-Flops FF1 nimmt einen niedrigen Pegel an. Da der Q-Ausgang mit der Basis des
Transistors Tr1 verbunden ist, wird der Transistor Tr1 durch Drücken des Auslöserknopfes 34 in den zweiten Schaltschritt
im leitenden Zustand gehalten und wird nicht gesperrt, wenn der Auslöserknopf 34 aus seiner gedrückten
Stellung unverzüglich losgelassen wird. Der Transistor Tr1
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wird aus diesem leitenden Zustand dann freigegeben, wenn der
Detektorkopf I5A eine bereits mit einer Aufzeichnung versehene
Spur entdeckt, wie nachstehend beschrieben wird. Wenn also zu diesem Zeitpunkt der erste Stufenkippschalter SWR1
ausgeschaltet ist, dann wird der Transistor Tr1 nichtleitend, um die Stromversorgung des Schaltungssystems abzuschalten.
Für die Aufzeichnungssteuerung ist ein SR-Flip-Flop FF2 vorgesehen.
Der Setzeingang S des Flip-Flops FF2 empfängt den Ausgang eines ODER-Gatters 0G2, welches seinerseits die logische
Summe der Ausgangssignale der Stromversorgungs-Freigabeschaltung
PUC und des Schmitt-Triggers SMC bildet, während dem Rücksetzeingang R des Flip-Flops FF2 der Ausgang
eines UND-Gatters AG1 zugeführt ist , welches ein logisches Produkt des Ausgangs einer Verzögerungsschaltung
DLC (nachstehend beschrieben) und des Q-Ausgangs eines Flip-Flops FF3 (nachstehend beschrieben) bildet. Das Bezugszeichen
CNT1 bezeichnet einen Vier-Bit-Binärzähler des Impulsabfall-Synchronisationstyps.
Der Zähler CfITI zählt die Ausgangsimpulse (Fig. 10, (b)) eines Inverters IV3, der durch invertierte
Logik die Impulse Pf (Fig. 10, (a)) mit einer Zeitfolge (1/60 see) entsprechend dem vertikalen Synchronisationssigrial
aus der Synchronisationssteuerschaltung 4-5
der Fig. 5 erzeugt. Bei der Durchführung dieser Zählung erzeugen die Ausgangsanschlüsse A, B, C und D des Zählers CNT1
jeweils Impulssignale, wie sie in der Fig. 10 mit (c), (d),
(e) und (f) dargestellt sind. Das Bezugszeichen AG5 bezeichnet
ein UND-Gatter, das ein logisches Produkt der Ausgänge B und C des Zählers CNTI liefert. Der Ausgang des UND-Gatters
AG5 ist durch (g) in Fig. 10 dargestellt. Ein weiteres UND-Gatter AG6 liefert ein logisches Produkt der Ausgänge B, C
und D des Zählers CNT1. Der Ausgang des UND-Gatters AG6 ist mit (h) in Fig. 10 angegeben. Wenn man also annimmt,
daß die Periode des Ausgangsimpulses Pf der Synchronisationssteuer schaltung 45, der mit (a) in Fig. 10 dargestellt ist,
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_ 36 _
1/60 sec beträgt, dann ergibt sich die Periode des Ausgangs
A des Zählers CNT1 zu 1/30 see, die des Ausgangs B des
Zählers 1/15? die des Ausgangs C des Zählers 1/7,5 und die
des Ausgangs D des Zählers zu 1/3,75 see. Da Jeweils die
Zeit in der der Ausgang B des Zählers CM1I und die Ausgänge
der UND-Gatter AG5 und AG6 auf einem hohen Pegel liegen, Jeweils 1/30 see beträgt, sind diese Ausgänge als Aufzeichnungssteuersignal
jeweils in den Betriebsarten S, C1 und C2 nutzbar. Der Ausgang B des Zählers CNT1 und die Ausgänge
der UND-Gatter AG5 und AG6 können in den Betriebsarten S, C1 und C2 durch den Umschalter SV/3, der auf die Modus-Wählscheibe
36 anspricht, gewählt werden. Obwohl die Periode des Ausgangs des UND-Gatters AG5, die in der Betriebsart
01 angewählt ist,-1/7,5 see beträgt, und die Periode des
Ausgangs des UND-Gatters AG6, die im Modus C2 angewählt ist, 1/3j75 see, entsprechen diese Perioden bei der Schaltung
dieses Ausführungsbeispiels etwa 6 Bildern pro Sekunde in der Betriebsart C1 und etwa 3>3 Bildern pro Sekunde in der
Betriebsart 02 für die Ausführung kontinuierlicher Aufnahmen.
Jeder der durch den Schalter SW3 ausgewählten Ausgänge B
des Zählers CNT1 und der UITD-Gatter AG5 und AG6 ist an
die Ausgangsstufe (d. h. die in der Fig. 5 gezeigte Verstärkerschaltung
65) des gemäß Fig. 5 ausgebildeten Schaltungssystems für die Bildaufnahme, die Videosignalerzeugung
und die magnetische Aufzeichnung angelegt, und überdies an den Aufzeichnungssteuerungs-Analogschalter ASV/, der zwischen
dem Aufzeichnungskopf 15B und der Schaltung 69 vorgesehen
ist, um die Aufzeichnungssteuerung durchzuführen. Der Löschanschluß CLR des Zählers CM1I ist mit dem Q-Ausgang des
Flip-Flops FF2 verbunden. Wenn demgemäß der Q-Ausgang des Zählers CNT1 hoch liegt, dann wird der Zähler CNT1 im
gelöschten Zustand gehalten. Der Zähler GOTI zählt also
die Ausgangsimpulse des Inverters IV3 nur dann, wenn der Q-Ausgang des Flip-Flops FF2 auf einens niedrigen Pegel liegt.
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Das Bezugszeichen La2 bezeichnet eine Anzeigelampe, die durch den PNP-Schalttransistor Tr2 erleuchtet wird, welcher
an seiner Basis mit dem Q-Ausgang des Flip-Flops PP2
verbunden ist. Die Anzeigelampe La2 leuchtet also auf, um anzuzeigen, daß eine Aufzeichnung durchgeführt wird,
wenn der Zähler CNT1 einen Zählvorgang durchführt, während
der Q-Ausgang des Flip-Flops PP2 auf einem niedrigen Pegel liegt. Das Bezugszeichen AP bezeichnet einen Verstärker,
der den Ausgang des Detektorkopfes 15A verstärkt;
C bezeichnet einen Gleichstrom-Sperrkondensator; HIG bezeichnet eine gleichrichtende Integrationsschaltung, die
eine Wechselstrom-Signalkomponente gleichrichtet und integriert, d. h. eine Video-Signalkomponente im Ausgang des
Verstärkers AP; SMG bezeichnet einen Schmitt-Trigger, der auf den Ausgang der gleichrichtenden Integrationsschaltung
HIC anspricht. Der Ausgang des Schmitt-Triggers nimmt einen hohen Pegelwert an, wenn die Spur, auf der die Aufzeichnung
vorgenommen wird, bereits vorher mit einer Aufzeichnung versehen worden ist; der Ausgang nimmt einen niedrigen Pegelwert
an, wenn die Spur vorher noch nicht mit einer Aufzeichnung versehen worden ist. Der Ausgang des Schmitt-Triggers SMC
ist an das UND-Gatter AG3 unddie ODER-Gatter 0G1, 0G2 und
0G3 und über den Inverter IV1 auch durch eine invertierte
Logik an das UND-Gatter AG2 und den Setzeingang S des Flip-Flops FF4- geführt. Das Bezugszeichen CNT2 bezeichnet einen
2-Bit-Binärzähler eines Impulsabfall-Synchronisationstyps , der die Ausgangsimpulse aus dem Inverter IV3 empfängt
und zählt. Der Ausgang des höherwertigen Bits, d. h. der Ausgang B des Zählers CNT2 wird zum Treiben des Schubmagneten
P1 genutzt und ist an den anderen Eingangsanschluß des UND-Gatters AG3 angelegt. Der Ausgang des
UND-Gatters AG3 ist an die Basis des NPN-Sehalttransistors
Tr3 angelegt. Der Ausgang B des Zählers CNT2 weist eine Hochpegel-Zeitdauer von 1/30 see auf, und zwar ebenso wie
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der Ausgang B des anderen Zählers CNT1. Bei einer zum
Treiben des Schubmagneten P1 erforderlichen minimalen Ansteuerperiode von etwa 15 bis 20 msec gibt also der Ausgang
B des Zählers CNT2 einen ausreichenden Impuls ab, um den Schubmagneten P1 anzutreiben. Die Zeitkonstante der
Integrationsschaltung HIC ist überdies auf einen ausreichenden Wert von beispielsweise etwa 30 msec eingestellt, um
den Schubmagneten P1 anzutreiben. Es ist eine Anzeigelampe La3 vorgesehen, die aufleuchtet, wenn die zur Aufzeichnung
vorgesehene Spur bereits vorher in der Betriebsart S-M zu einer Aufzeichnung verwendet wurde, d. h. in der Betriebsart
der Einzelbildaufnahme mit manueller Verschiebung des Kopfes. In der Betriebsart M ist die Anzeigelampe La3
mit dem Kollektor"des Transistors Tr3 über den Schalter
SWM1 verbunden, der auf den Schieber 37 anspricht. In der Betriebsart A verbindet der Schalter SWM1 den Schubmagneten
P1 mit dem Kollektor des Transistors Tr3. Das Bezugszeichen SWP bezeichnet einen Druckschalter, der durch den Druckknopf
38 eingeschaltet wird; SWM2 bezeichnet einen Schalter, der in der Betriebsart M den Schalter SWP mit dem Schubmagneten
P1 in Abhängigkeit von dem Schieber 37 verbindet.
Zur Drehzahlkonstanthaltung des Motors Mo ist eine Motorsteuerschaltung
MCO vorgesehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Drehgeschwindigkeit des Motors Mo durch die
Steuerschaltung MCC derart gesteuert, daß sich die Scheibe 11 mit einer Geschwindigkeit von 1800 Umdrehungen pro Minute
dreht, so daß die Signale für einen Rahmen, d. h. für zwei Teilbilder, auf einer Spur während jeder Rotation der Scheibe
11 aufgezeichnet werden. Es ist eine Verzögerungsschaltung DLC mit einer Verzögerungszeit vorgesehen, die einer
Zeitspanne (50 bis 100 msec) entspricht, wie sie für den Geschwindigkeitsaufbau bzw. den Anlauf des Motors Mo erforderlich
ist. Der Ausgang der Verzögerungsschaltung ist
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dem UND-Gatter AG1 zugeführt. Das Bezugszeichen FF3 bezeichnet ein SR-Flip-Flop. Der Setzeingang S des Flip-Flops
FF3 empfängt den Ausgang des UND-Gatters AG2, das ein logisches Produkt des Q-Ausgangs des Flip-Flops FF1
und des Ausgangs des Inverters IV1 bildet. Der Rücksetzeingang R des Flip-Flops FFJ empfängt den Ausgang des
ODER-Gatters 0G3, welches die logische Summe des Ausgangs
der oben erwähnten Stromversorgungsfreigabeschaltung PUC und des Ausgangs des Schmitt-Triggers SMC bildet. Der
Q-Ausgang des Flip-Flops FFJ ist an das UND-Gatter AG1
angelegt. Das Bezugszeichen PMC bezeichnet eine Lichtmessungsschaltung, die aufgrund des Ausgangs eines Lichtmessungselements
5 und der am Bild-aufnähmeteil 9a des Bildabtasters
9 erhaltenen Aufbauzeit der elektrischen Ladung (d. h. der integrierten Zeit der Bildelementsignale) einen
richtigen Blendenöffnungswert bestimmt. Die Lichtmessungsschaltung
PHC empfängt die Stromversorgung zusammen mit der oben erwähnten Schaltung 69 über die Diode D3 oder D4-, und
zwar unabhängig von der Betriebsart-Auswahl der Modus-7/ählscheibe
36, d. h. unabhängig davon, welcher der Betriebsartenanschlüsse mit dem Schalter SV/1 verbunden ist. Bei diesem
Ausführungsbeispiel wird die Aufbauzeit der elektrischen Ladung ausschließlich durch die Zeitsteuerung des
Auslese-Startimpulses (Startimpuls) bestimmt, der in dem von der Synchronisationssteuerschaltung -4-5 erzeugten Fühler-Treibsignal
Pa enthalten ist.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist beispielsweise die Aufbauzeit der elektrischen Ladung auf
etwa 1/60 see festgelegt. In diesem Fall wird folglich eine
feststehende Information dieser Zeitspanne an die Lichtmessungsschaltung PMC gegeben. Diese Zeitspanne entspricht
gerade der Filmbelichtungszeit in einer gewöhnlichen Kamera die einen Silbersalzfilm verwendet. Es kann also die gleiche
grundsätzliche Anordnung bei dieser Lichtmessungsschaltung PKC
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verwendet werden, wie sie als Lichtmessungsschaltung einer
Filmkamera bekannt ist. Das Bezugszeichen 66 bezeichnet eine Blendentreibereinrichtung, wie ein Meßinstrument oder ein
Motor, der eine Blende 8 in-Abhängigkeit von dem Ausgang
der Lichtmessungsschaltung PMC auf einen korrekten Öffnungswert einstellt. Die Ausgangswelle der Blendenantriebseinrichtung
ist mit der Blende 8 verbunden. Die Blende 8 ist derart ausgebildet, daß sie eine völlige Unterbrechung ermöglicht,
um das sog. "Verstopfen" des ladungsgekoppelten Bildabtasters 9 zu verhindern. Bei einer für eine solche
vollständige Unterbrechung erforderlichen Anordnung kann
bei Verwendung eines Meßinstruments als Blendenantriebseinrichtung 66 eine Feder derart angeordnet sein, daß sie
auf die Drehspule' des Meßinstruments so einwirkt, daß die Blende im vollständig geschlossenen Zustand bleibt, wenn
die Spule nicht eingeschaltet ist. Bei Verwendung eines Motors als Antriebseinrichtung 66 kann eine Speichereinrichtung,
wie ein Kondensator mit dem Motor verbunden sein, um die Blende 8 völlig zu unterbrechen, indem sie mit der Haltekraft
dieser Speichereinrichtung angetrieben wird, wenn der Ausgang der Lichtmeßschaltung abgeschaltet ist. Das Bezugszeichen 67 bezeichnet ein Skalenglied zur Anzeige von öffnungswerten.
Das Glied 67 wird zusammen mit der Blende 8 durch die Blendenantriebseinrichtung 66 angetrieben und
wird beispielsweise dadurch gebildet, daß Skalenraarkierungen von üffnungswerten auf eine transparente Folie oder
ähnliches aufgebracht werden. Das Glied 67 ist innerhalb eines Suchers der Kamera angeordnet und zeigt einen eingestellten
Öffnungswert der Blende durch Zusammentreffen einer Skalenmarkierung mit einem feststehenden Zeiger 68. Das
Bezugszeichen La1 bezeichnet eine Lampe,die zur Beleuchtung
des Skalengliedes 67 von hinten dient und die mit den Dioden D3 und D4- verbunden ist. Die Lampe La1 empfängt die- Versorgungsspannung
zum Aufleuchten, wenn der Transistor TrI
eingeschaltet ist, und zwar unabhängig von der durch die
Modus-Wählscheibe ausgewählten Betriebsart. Zusätzlich zur Beleuchtung des Skalengliedes 67 gibt also die Lampe La1
eine Anzeige, daß der Auslöserknopf in seine erste Schrittstellung gedrückt ist.
Bei der vorstehend erläuterten Anordnung empfangen die Schaltung 69, die Lichtmessungsschaltung PMC und die Lampe
La1 die Versorgungsspannung, wenn der Transistor Tr1 im
leitenden Zustand ist, und zwar unabhängig von der Betriebsartstellung, in welche die Modus-V/ählscheibe 36 eingestellt
ist. Mit Ausnahme dieser Schaltungsteile empfangen also andererseits
die anderen Schaltungen bei leitendem Transistor Tr1 nur dann die Versorgungsspannung, wenn die Modus-Wählscheibe 36 in den Betriebsarten-Stellungen S, C1 oder 02
steht. Überdies weist jede der in der in Fig. 7 gezeigten Schaltung verwendeten SR-Flip-Flop-Schaltungen F1-FF4- eine
logische Anordnung aus einer Kombination von zwei NOR-Gattern N0G1 und N0G2 auf, wie in der Fig. 7Λ. Die Wahrheit
stabeile der Flip-Flop-Schaltungen ist in der Fig. 7B
dargestellt.
Eine Buchse zur Herausführung des NTSC-Signals ist an die
Schaltung 69 angeschlossen, und insbesondere an die Ausgangsstufe der Videosignal-Erzeugungsschaltung 52, die
in der Fig. 5 dargestellt ist. Eine Fernsteuerungsanschlußbuchse
43 ist über die Dioden D1 und D2 parallel mit den Schaltern SWR1 und SV/R2 verschaltet.
Die Kamera mit dem strukturellen Aufbau gemäß der vorstehenden Beschreibung arbeitet in der folgenden Weise:
Wie vorstehend erwähnt, ermöglicht die Kamera die Auswahl
von einer von fünf Betriebsarten, nämlich der Betriebsart
909844/093$
S-A (Einzelbildaufnahme - automatische Kopfverschiebung),
der Betriebsart S-M (Einzelbildaufnahme - manuelle Kopfverschiebung) , der Betriebsart C1 (kontinuierliche Aufnahme
mit einer Geschwindigkeit von 7,5 Bildern pro Sekunde), der Betriebsart C2 (3,75 Bilder pro Sekunde bei kontinuierlicher
Aufnahme) und der Betriebsart MV (Kino-Aufnahme mit Video-Bandauf
nahmegerät-Geschwindigkeit unter Verwendung eines Video-Bandaufnahmegeräts). Zur Erleichterung des Verständnisses
wird zuerst die Betriebsart S-A mit Bezug auf das Zeitdiagramm der Fig. 11 beschrieben: Dabei wird angenommen,
daß die Kamera CA mit einer Aufzeichnungsscheibe 11 geladen ist, auf der vorher keine Aufzeichnungsspuren bespielt worden
sind. Der Kopf 15 wird in seine Anfangsposition, wie vorstehend
erläutert·eingestellt. Der Endschalter SWE ist deshalb eingeschaltet. Wenn die Wählscheibe 36 in die Modusposition
S eingestellt ist, ist daher unter diesen Umständen der Schalter SV/1 eingeschaltet und der Schalter SW2 wird
geöffnet, während der Schalter SW5 an den Ausgangsanschluß B des Zählers CIIT1 angeschlossen wird. Wenn daraufhin der
Schieber 37 in die Betriebsartstellung A gebracht wird, dann wird der Schalter SWM1 an den Schubmagneten PI angeschlossen,
während der Schalter SWM2 geöffnet wird und die Kamera OA
in die Betriebsart S-A eingestellt ist. In diesem Zustand richtet die Bedienungsperson die Kamera CA auf das gewünschte
Aufnahmeobjekt und blickt dabei durch den Sucher; wenn die
Bedienungsperson den Auslöseknopf 3L^ in die erste Schaltstellung
bringt, dann wird der erste Stufenkippschalter SWR1 eingeschaltet, und bringt den Transistor Tr1 in den
leitenden Zustand. Folglich beginnt die Lichtmessungsschaltung HIC zu arbeiten und die Blende 8 wird aus ihrem
vollständig unterbrochenen Zustand auf einen korrekten Öffnungswert eingestellt. Inzwischen leuchtet die Lampe
La1 auf und beleuchtet die Skalenplatte 67 während der Motor Mo sich zu drehen beginnt und eine Rotation der Scheibe
11 herbeiführt. Dieser Vorgang ist in der Fig. 11 unter den
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Symbolen (a), (b), (d), (e) und (f) dargestellt. Wenn überdies der Transistor Tr1 in den leitenden Zustand gebracht
wird, dann erzeugt die Stromversorgungs-Freigabeschaltung PUC Impulse, wie in Fig. 11(g) gezeigt, um dadurch die
Flip-Flop-Schaltungen FF1, FF3 und FFA- zurückzustellen und
das Flip-Flop FF2 zu setzen. Dann gelangen der Q-Ausgang des Flip-Flops FF1 und der Q-Ausgang des Flip-Flops FF2
auf einen hohen Pegel, wie in Fig. 11(k) und (1) dargestellt ist. Wenn der Transistor Tr1 im leitenden Zustand
ist, dann empfängt andererseits die Schaltung 69 die Versorgungsspannung und beginnt, den ladungsgekoppelten Bildabtaster
9 zu treiben, der dadurch mit der Bildaufnahme, der Videosignal-Erzeugung und der Video-Bandaufnahmesignalerzeugung
beginnt; Zu diesem Zeitpunkt erzeugt die Synchronisationssteuerschaltung
4-5 Impulse Pf mit einer Zeitfolge, die dem vertikalen Synchronisationssignal entspricht,
wie in der Fig. 11(o) dargestellt. Die Impulse Pf werden über den Inverter IV3 an die Zähler CNT1 und 0ΙΪΤ2 angelegt.
Da jedoch der Q-Ausgang des Flip-Flops FF2 zx\ diesem Zeitpunkt auf einem hohen Pegel liegt, ist der Zähler CIIT1 im
gelöschten Zustand, d. h. er wird in einem Zustand gehalten, in dem er nicht zählen kann. Die Impulse werden also von
dem Zähler CNT1 nicht gezählt. Dementsprechend liegt der Ausgang B des Zählers ClTTI auf einem niedrigen Pegel, wie
in der Fig. 11 (p) dargestellt ist. Der Analogschalter ASVJ ist und bleibt daher abgeschaltet. Andererseits beginnt der
Zähler CNT2 dann die Ausgangsimpulse aus dem Inverter IVJ
zu zählen. Nach Verstreichen einer Zeitspanne, von der vermutet wird, daß sie der Zeit entspricht, die der Motor Mo
zum Aufbau seiner normalen Geschwindigkeit benötigt, gelangt bei leitendem Transistor Tr1 der Ausgang der Verzögerungsschaltung DLC auf einen hohen Pegel, wie in der Fig. 11(h)
gezeigt und dementsprechend nimmt auch der Eingang des UND-Gatters AG1 einen hohen Pegelwert an.
Zu diesem Zeitpunkt erscheint am Ausgang des Detektorkopfes I5A keine Wechselstrorn-Signalkomponente, da auf der Scheibe
11 vorher noch keine Aufzeichnung erfolgt war. Der Ausgangspegel der Integrationsschaltung HIO liegt daher unterhalb
eines vorbestimmten Wertes und dementsprechend liegt auch der Ausgang des Schmitt-Triggers SMC auf einem niedrigen
Pegel, wie in der -Fig. 11(g) dargestellt. Der Schubmagnet
P1 ist daher nicht eingeschaltet. Die Köpfe I5A und I5B
befinden sich in ihren Ausgangspositionen, in denen sie in Kontakt mit der äußersten Spur des Aufzeichnungsteils 11c
der Scheibe 11 stehen. Da der Ausgang des Inverters IV1 zu diesem Zeitpunkt auf einen hohen Wert gelangt, wird überdies
auch ein Eingang des UND-Gatters AG2 auf einen hohen Pegel angehoben. Das Flip-Flop FF4- wird gesetzt und sein
Q-Ausgang geht auf einen hohen Pegel.
Wenn der Auslöseknopf 34 in diesem Zustand in den zweiten
Schaltschritt gedrückt wird (Fig. 11(a)), dann wird der
zweite Stufenkipp-s ehalt er SWR2 eingeschaltet, wie in der Fig. 11 (c) gezeigt, so daß der Transistor Tr4- in den leitenden
Zustand kommt. Dies bewirkt, daß die Differenzierschaltung DFC einen negativen Impuls erzeugt, wie in der
Fig. 11(h) gezeigt ist. Wie in der Fig. 11(i) dargestellt, erzeugt dann der Inverter IV2 Impulse mit hohem Pegel. Dadurch
wird das Flip-Flop FF1 gesetzt und der Q-Ausgang des Flip-Flops FF1 geht auf einen hohen Wert, wie in der Fig.
11(<j) dargestellt. Der Ausgang des UND-Gatters AG2 nimmt
zu diesem Zeitpunkt also einen hohen Pegel an um das Flip-Flop FF3 zu setzen und der Q-Ausgang des Flip-Flops FF3
geht auf einen hohen Wert, wie in der Fig. 11(m) gezeigt. Dadurch werden die beiden Eingänge des UND-Gatters AG1
auf einen hohen Pegel gebracht, so daß auch zu diesem Zeitpunkt sein Ausgang auf einen hohen Wert übergeht. Dementsprechend
wird das Flip-Flop FF2 zurückgesetzt und sein Q-Ausgang wird invertiert und geht auf einen niedrigen
9098U/0938
Pegel. Der Zähler CNT1 wird dadurch aus seinem gelöschten
Zustand freigegeben und beginnt, die Eingangsimpulse zu zählen.
Wenn überdies das Flip-Flop FF1 durch den Impuls mit hohem Pegel aus dem Inverter IV2 gesetzt ist, dann geht der Q-Ausgang
des Flip-Flops FF1 auf einen niedrigen Pegel, wie in der Fig. 11 (k) dargestellt. Dies bewirkt, daß der
Transistor Tr1 im leitenden Zustand gehalten wird und das Schaltungssystem setzt seinen Betrieb fort, da die Stromversorgung
sogar dann nicht abgeschaltet wird, wenn der Auslöseknopf 3^ aus seinem gedrückten Zustand zu diesem
Zeitpunkt gelöst wird.
Wenn in diesem Zustand der Zähler CWT1 mit der Zählung der
Eingangsimpulse beginnt und wenn sein B-Ausgang auf einen hohen Pegel geht, wie in -k'ig. 1i(p) gezeigt, dann wird
dadurch der Analogschalter ASW eingeschaltet und der Ausgang
der Verstärkerschaltung 65 (Fig. 5) wird an den Aufzeichnungskopf 15B angelegt, so daß dieser die magnetische
Aufzeichnung von Signalen für einen Rahmen des Bildes eines Objektes auf der äußersten Spur der Scheibe 11 durchführt.
Der B-Ausgang des in diesem Ausführungsbeispiel vorgesehenen Zählers CITTI wird durch eine Frequenzteilung um den Faktor
2 der Impulse Pf erhalten, deren Zeitfolge dem vertikalen Synchronisationssignal (Fig;. 10(a)) aus der Synchronisations-
.eirtspricirt
steuerschaltung 4y, wie es oereits mit Bezug auf die Fig. erläutert worden ist. Die Zeitspanne des hohen Pegels des B-Ausgangs des Zählers CIfTI beträgt 2 Perioden der Impulse Pf, d. h. 1/30 see. Unterdessen wird in dem in der Fig. 5 dargestellten Schaltungssystem der Ausgang des Bildabtasters ausgelesen und dementsprechend wird das Teilbildsignal kontinuierlich zweimal in wiederholter Weise innerhalb dieser Zeitspanne von 1/30 see erzeugt. Deshalb wird ein Signal von
steuerschaltung 4y, wie es oereits mit Bezug auf die Fig. erläutert worden ist. Die Zeitspanne des hohen Pegels des B-Ausgangs des Zählers CIfTI beträgt 2 Perioden der Impulse Pf, d. h. 1/30 see. Unterdessen wird in dem in der Fig. 5 dargestellten Schaltungssystem der Ausgang des Bildabtasters ausgelesen und dementsprechend wird das Teilbildsignal kontinuierlich zweimal in wiederholter Weise innerhalb dieser Zeitspanne von 1/30 see erzeugt. Deshalb wird ein Signal von
9098U/0938
zwei Teilbildern = ein Rahmen magnetisch auf der Spur der Scheibe 11 aufgezeichnet. Wie bereits erwähnt ist deshalb
die Motorsteuerschaltung MCG derart ausgebildet, daß sie die Drehgeschwindigkeit des Motors Ho derart steuert, daß
die Scheibe 11 mit der Geschwindigkeit von 1800 Umdrehungen pro Minute gedreht wird.
Wenn 1/30 see verstrichen sind, nachdem der B-Ausgang des
Zählers CNT1 auf einen hohen Pegel gelangt ist, wie in der
Fig. 11(p) gezeigt, dann geht der B-Ausgang wieder auf einen niedrigen Pegel, um den Analogschalter ASV/ abzuschalten.
Während dieser Zeitspanne wird ein Signal für einen Bildrahmen magnetisch auf der Spur der Scheibe 11 derart aufgezeichnet,
daß jeweils zwei Teilbilder einem Bildrahrnen entsprechen. Da der Detektorkopf 15A voreilend zum Aufzeichnungskopf
15A angeordnet ist, wie vorstehend erwähnt, wird nach
vollendeter Aufzeichnung eines Bildrahmens das durch den Aufzeichnungskopf 15B aufgezeichnete magnetische Signal
von dem Detektorkopf 15A aufgenommen. Folglich erscheint
am Ausgang des Detektorkopfes 15A eine Wechselspannungs-Signalkomponente,
d. h. eine Videosignalkomponente und dadurch wird bewirkt, daß der Ausgangspegel der Integrationsschaltung HIG höher wird, als ein vorbestimmter Pegel. Dies
hebt wiederum den Ausgang des Schmitt-Triggers SMG auf einen hohen Pegel, wie in der Fig. 11(g) gezeigt. Das Flip-Flop
FF3 wird nun dadurch zurückgesetzt und der ü-Ausgang des
Flip-Flops FF3 geht auf einen niedrigen Pegel, wie in der
Fig. 11(m) gezeigt. Dementsprechend geht der Rücksetzeingang R des Flip-Flops FF2 auf einen niedrigen Pegel und das Flip-Flop
FF2 wird durch den hohen Pegel am Ausgang des Schmitt-Triggers SMC gesetzt. Danach geht der Q-Ausgang des Flip-Flops
FF2 auf einen hohen Pegel, wie in der Fig. 11(1) dargestellt. Der Zähler CNT1 wird dadurch gelöscht und kann
nicht mehr weiterzählen. Der B-Ausgang des Zählers CiJTI
909844/0938
gerät und bleibt nach Vollendung der Aufzeichnung somit auf einem niedrigen Pegel, wie in Fig. 1i(p) dargestellt.
Dementsprechend wird der Analogschalter ASV/ abgeschaltet. Nachdem der Ausgang des Schmitt-Triggers SMC auf einen
hohen Pegel gelangt ist, wird der B-Ausgang des Zählers CNT2 der Basis des Transistors Tr3 über das UND-Gatter
AGJ zugeführt, wie in der Fig. 11(s) dargestellt. Dadurch
wird der Transistor Tr3 in den leitenden Zustand gebracht, so daß er den Schubmagnet PI einschaltet. Dementsprechend
wird das Kopfträgerglied 25 durch die Vorschubklaue 27 um einen Zahn der Klinkenzähne 25b vorwärtsbewegt. Die Köpfe
I5A und I5B v/erden dadurch auf eine zweite Spur verschoben.
Da die zweite Spur in diesem Fall vorher noch nicht mit einer Aufzeichnung versehen war, verschwindet die Wechselspannungs-Signalkomponente
am Ausgang des Detektorkopfes I5A, während die Verschiebung der Köpfe I5A und I5B auf
die zweite Spur durchgeführt wird. Nach einer vorbestimmten Zeitspanne wird daher der Ausgangspegel der Integrationsschaltung niedriger als der vorbestimmte Pegel und dementsprechend
gerät der Ausgang des Schmitt-Triggers SMG auf einen niedrigen Pegel, wie in der Fig. 11(g) gezeigt.
Wenn der Ausgang des Schmitt-Triggers SMG auf einen hohen Pegel geht, wird das Flip-Flop FF1 zurückgesetzt und sein
Q-Ausgang geht auf einen niedrigen Pegel, wie in der Fig. 11(j) dargestellt. Da das Flip-Flop FF1 danach solange nicht gesetzt
wird, wie vom Inverter IV2 kein Impuls mit hohem Pegel erzeugt \vird, wird auch das Flip-Flop FF3 danach nicht
gesetzt. Dementsprechend ist der Betrieb der Kamera CA angehalten oder in einem Zustand gehalten, in dem die Verschiebung
der Köpfe I5A und 15B zu der nächsten Spur ohne
Aufzeichnung vollendet ist. Wenn unter diesen Bedingungen die Betätigungsstellung des Auslöseknopfes 34- in die erste
Schaltstufe zurückgebracht wird, so daß nur der zweite Stufen-
kippschalter SWR2 geöffnet wird, und wenn danach der Auslöseknopf
34- wieder in die zweite Schaltstufe gedrückt wird, um den zweiten Stufenkippschalter SV7R2 einzuschalten,
dann erzeugt die Differenzierschaltung DFG wieder negative Impulse. Das Flip-Flop FF1 wird wieder durch die Impulse
mit hohem Pegel aus dem Inverter IV2 gesetzt und ermöglicht dadurch die Aufzeichnung auf der Spur ohne vorherige Aufzeichnung.
Nach Vollendung der Aufzeichnung auf dieser aufzeichnungslosen Spur werden die Köpfe 15A und 15B zu
einer weiteren aufzeichnungslosen Spur verschoben und die Kamera wird wieder angehalten oder in diesem Zustand gehalten.
Wenn der Betrieb der Kamera CA durch Rücksetzung des Flip-Flops FF1 angehalten oder aufgeschoben wird, dann ist der
Q-Ausgang des Flip-Flops FF1 auf einem hohen Pegel gewesen. Zu diesem Zeitpunkt wird folglich der Transistor TrI aus
seinem leitenden Zustand freigegeben. Wenn der Auslöseknopf 34- aus ssinern gedrückten Zustand freigegeben worden ist und
die Stufenkippschalter bzw. Auslöseschalter SV/R1 und SWR2 dadurch zu diesem Zeitpunkt abgeschaltet worden sind, dann
wird der Transistor Tr1 nichtleitend und sperrt die Stromversorgung
zu dem gesamten Schaltungssystem. Die Zeitfolge für die Freigabe des Auslöseknopfes 54- aus der gedrückten
Stellung verläuft wie folgt: Wenn der Schalter S//R2 durch Drücken des Knopfes 34- in die zweite Schalt st ellung einmal
eingeschaltet worden war, wie durch (A) in Fig. 11(a) gezeigt,
dann wird der Transistor Tr1 durch die Einwirkung des Flip-Flops FF1 in einem leitenden Zustand gehalten, wie
vorstehend erläutert. Die Kamera führt daher automatisch den vorstehend erläuterten Betriebsvorgang aus und die
Köpfe I5A und I5B werden angehalten, nachdem sie vollständig
zu der zweiten Aufzeichnungsspur verschoben sind. Wenn
andererseits der Auslöseknopf 34- nur bis in die erste Schalt-
9098U/0938
Stellung gedrückt und dann freigegeben wird, ohne in die
zweite Schaltstellung zu gelangen, dann wird, wie durch
(B) in Fig. 11 (a) gezeigt, die Leitungszustands-Halteanordnung
nicht an den Transistor Tr1 angelegt. Die Kamera wird daher augenblicklich angehalten, wenn der Auslöseknopf
aus dem niedergedrückten Zustand in dieser Weise freigegeben
wird.
Während der Q-Ausgang des Flip-Flops FF2 auf einem niedrigen
Pegel liegt, d. h. während der Aufzeichnung, wird die Lampe La2 durch den in den leitenden Zustand gebrachten
Transistor Tr2 zum Aufleuchten gebracht, um anzuzeigen, daß gerade eine Aufzeichnung erfolgte Es ist vorteilhaft, diese
Lampe La2 derart anzuordnen, daß sie im Sucher beobachtet werden kann«
Wach Vollendung der Aufzeichnung eines Bildrahmens in dieser
Betriebsart S-A werden die Köpfe 15A und 15B entweder
angehalten oder in einem Zustand gehalten, in dem sie automatisch zur nächsten Aufzeichnungsspur verschoben wurdeno
Danach wird der vorstehend erläuterte Betriebsvorgang wiederholt, um Bildsignale für einen Bildrahmen auf jeweils einer
Aufzeichnungsspur nacheinander jedesmal dann aufzuzeichnen,
wenn der Auslöseknopf 34- in die zweite Schaltstellung gedrückt
wird»
Die Anzahl der Aufζeichnungsspuren, die in dieser Weise mit
einer Aufzeichnung versehen wurden, wird auf der Spurzahl-Anzeigeskalenplatte 73 durch den Zeiger 73 angezeigt, der
an dem Vorderende des in der Figo 9 dargestellten Zählgliedes 72 befestigt ist. Nach Beendigung der Aufzeichnung
auf der innersten Spur der Scheibe 11 und wenn die Köpfe I5A und I5B automatisch verschoben worden sind, dann gelangt
der Vorsprung 76 am Vorderende des Zählgliedes 72
09844/09
zur Öffnung des Endschalters SWE und die Stromversorgung zum gesamten Schaltungssystem wird abgeschaltet.
Die vorstehende Beschreibung bezog sich auf den Aufzeichnungsvorgang
auf einer Aufzeichnungsscheibe 11, die vorher überhaupt noch nicht mit einer Aufzeichnung versehen
worden war. Wenn die Kamera jedoch mit einer Kassette geladen wird, die eine Scheibe enthält, welche auf einigen
ihrer Aufzeichnungsspuren bereits mit einer Aufzeichnung versehen worden war, dann arbeitet die Kamera in der folgenden
Weise:
Unter der Annahme,daß die erste Spur der Scheibe 11 bereits
mit einer Aufzeichnung versehen ist, werden die
Flip-Flop-Schaltungen FF1, FF? und FF4- zurückgesetzt und die Flip-Flop-Schaltung FF2 wird durch die\on der Stromversorgungs-Freigabeschaltung FUC erzeugten Impulse gesetzt, wenn der erste Stufenausloseschalter SWR1 eingeschaltet wird«, Der Ausgangspegel der Integrationsschaltung HIC wird höher als ein vorbestimmter Pegel v/enn der Motor startet. Wie in der Fig. 12(m) gezeigt, geht daher der Ausgang des Schmitt-Triggers SMC auf einen hohen Pegel. Wie aus der Fig» 7B zu ersehen ist, bleiben demgemäß die Q-Ausgänge der Flip-Flop-Schaltungen FF1 und FF3 auf einem niedrigen Pegel, wie in Fig„ 12(e) und (h) gezeigt, da
wenigstens ihre Rücksetzeingänge R auf einem hohen Pegel verbleiben. Das Flip-Flop FF2 wird daher nicht zurückgesetzt und der Q-Ausgang des Flip-Flops PF2 bleibt auf einem hohen Pegel, wie in der Fig. 12(g) gezeigt. Man erhält also einen Zustand, in dem die Aufzeichnung unterwinden ist.
Da überdies der Ausgang des Inverters IV1 auf einen niedrigen Pegel geht, v/enn der Ausgang des Schmitt-Triggers SMG auf einem hohen Pegel liegt, wird das Flip-Flop FF4-nicht gesetzt und sein Q-Ausgang bleibt auf einem niedrigen
Flip-Flop-Schaltungen FF1, FF? und FF4- zurückgesetzt und die Flip-Flop-Schaltung FF2 wird durch die\on der Stromversorgungs-Freigabeschaltung FUC erzeugten Impulse gesetzt, wenn der erste Stufenausloseschalter SWR1 eingeschaltet wird«, Der Ausgangspegel der Integrationsschaltung HIC wird höher als ein vorbestimmter Pegel v/enn der Motor startet. Wie in der Fig. 12(m) gezeigt, geht daher der Ausgang des Schmitt-Triggers SMC auf einen hohen Pegel. Wie aus der Fig» 7B zu ersehen ist, bleiben demgemäß die Q-Ausgänge der Flip-Flop-Schaltungen FF1 und FF3 auf einem niedrigen Pegel, wie in Fig„ 12(e) und (h) gezeigt, da
wenigstens ihre Rücksetzeingänge R auf einem hohen Pegel verbleiben. Das Flip-Flop FF2 wird daher nicht zurückgesetzt und der Q-Ausgang des Flip-Flops PF2 bleibt auf einem hohen Pegel, wie in der Fig. 12(g) gezeigt. Man erhält also einen Zustand, in dem die Aufzeichnung unterwinden ist.
Da überdies der Ausgang des Inverters IV1 auf einen niedrigen Pegel geht, v/enn der Ausgang des Schmitt-Triggers SMG auf einem hohen Pegel liegt, wird das Flip-Flop FF4-nicht gesetzt und sein Q-Ausgang bleibt auf einem niedrigen
!08844/0931
Pegel, wie in der Fig. 12(i) dargestellt. Sogar wenn zu diesem Zeitpunkt der zweite Stufenausloseschalter SWR2
durch weiteres Niederdrücken des Auslöseknopfes 3^ eingeschaltet
wird, wird daher der Transistor Tr2J-. dadurch nicht
in den leitenden Zustand gebracht. Die Differenzierschaltung DFC erzeugt daher keinen negativen Impuls. Wenn andererseits
der Ausgang des Schmitt-Triggers SMC auf einen hohen Pegel geht, dann wird der B-Äusgang des Zählers CNT2
über das UND-Gatter AG3 an die Basis des Transistors Tr3
gelegt, wie in der Fig. 12(o) dargestellt. Wenn der Transistor Tr3 in den leitenden Zustand gebracht worden ist, wird
demgemäß der Schiebemagnet P1 eingeschaltet, um die Köpfe I5A und I5B zur nächsten Spur zu verschieben. Wenn die
nächste Spur vorher noch nicht mit einer Aufzeichnung versehen
worden v/ar, dann wird der Ausgangspegel der Integrationsschaltung HIC niedriger als der vorbestimmte Pegel.
Der Ausgang des Schmitt-Triggers SMC geht daher , wie in
der Fig. 12(m) gezeigt, nach einer vorbestimmten Zeitspanne auf einen niedrigen Pegel, um den Ausgang des Inverters
XV1 auf einen hohen Wert zu bringen. Dadurch wird das Flip-Flop FF4- gesetzt und sein Q-Ausgang geht auf
einen hohen Pegel, wie in der Fig. 12(i) dargestellt. Wenn daher zu diesem Zeitpunkt der zweite Stufenausloseschalter
eingeschaltet worden ist, dann wird der Transistor Tr4- leitend
und bewirkt, daß die Differenzierschaltung DFC einen negativen Impuls erzeugt, wie in der Fig. 12(c) dargestellt.
Der Impuls mit hohem Pegel aus dem Inverter IV2 (Fig. 12(d))
setzt dann das Flip-Flop FF1 und dessen Q-Ausgang gelangt
auf einen hohen Pegel, wie in der Fig. 12(e) dargestellt. Dadurch wird das Flip-Flop FF3 gesetzt und sein Q-Ausgang
geht auf einen hohen Pegel, wie in der Fig. 12(h) gezeigt. Wenn der Ausgang der Verzögerungsschaltung DLC auf einen
hohen Pegel gelangt (Fig. 12(J)), dann wird demgemäß das Flip-Flop FF2 zurückgesetzt und sein Q-Ausgang geht auf
8098U/09SB
einen niedrigen Pegel, wie in der Fig. 12(g) gezeigt. Nun v/erden, wie vorstehend erwähnt, Signale für einen Bildrahmen
auf der neuen Aufzeichnungsspur aufgezeichnet. V/enn diese Aufzeichnungsspur Jedoch schon vorher mit einer Aufzeichnung
versehen worden war, dann bleibt der Ausgang des Schmitt-Triggers SMC auf einem hohen Pegel, wie mit gestrichelten
Linien in der Fig. 12(m) dargestellt. Bei diesem unveränderten Aufzeichnungs-Verhinderungs-Zustand,
wie er in gestrich-elten Linien in der Fig. 12(c) - (i),
(1) und (o) dargestellt ist, werden die Köpfe 15A und 153
weiter zur nächsten Spur verschoben. V/enn danach der Ausgang des Schmitt-Triggers SMC auf einen niedrigen Pegel
geht, wie durch eine unterbrochene Linie in Fig. 12(m) dargestellt, d. h. wenn diese Köpfe an eine Spur ohne vorherige
Aufzeichnung gelangen, dann werden die vorstehend erläuterten Vorgänge durchgeführt, wie in unterbrochenen
Linien in der Fig. 12(c) - (i) und (1) dargestellt, so daß Signale für einen Bildrahmen auf dieser Spur ohne vorherige
Aufzeichnung aufgezeichnet werden.
Bei Verwendung einer Kassette, in der einige ihrer Spuren bereits mit einer Aufzeichnung versehen sind, wird daher
eine Doppelaufzeichnung auf den mit einerAufzeichnung versehenen Spuren verhindert und die Köpfe I5A und I5B werden
automatisch solange verschoben, ohne daß eine Aufzeichnung auf den Spuren mit vorheriger Aufzeichnung erfolgt, bis eine
Spur ohne vorherige Aufzeichnung entdeckt worden ist. Nach Vollendung der Aufzeichnung auf der Spur ohne vorherige
Aufzeichnung, werden die Köpfe zu der nächsten Spur ohne vorherige Aufzeichnung verschoben. Nach Vollendung der Verschiebung
wird die Kamera CA entweder angehalten oder in einen Wartezustand gebracht. Nachdem nun vorstehend die
Betriebsart S-A beschrieben wurde, folgt nun die Beschreibung des nächsten Betriebszustands S-H, d. h. die Einzelbildauf-
8098U/09S8
nähme mit manueller Kopfverschiebung:
Wenn der Schieber 37 in die Position M verschoben wird,
dann wird der Schalter SWM1 dadurch von der Seite des
Schubmagneten P1 auf die Seite der Lampe La3 verschoben,
während der Druckschalter SWP über den Schalter SWM2 mit dem Schubmagneten P1 verbunden wird. Folglich v/erden,
sogar dann wenn eine den Köpfen 15A und 15B gegenüberliegende
Spur als eine bereits mit einer Aufzeichnung versehene Spur erkannt wird, die Köpfe I5A und I5B nicht automatisch
zur nächsten Spur verschoben. Stattdessen blinkt die Lampe La3 in Abhängigkeit von dem Ausgang des UND-Gatters
AG3 oder des B-Ausgangs des Zählers CIIT2, um eine
Warnung zu erteilen, daß die diesen Köpfen I5A und I5B
gegenüberstehende Spur bereits mit einer Aufzeichnung versehen worden ist» Siehe hierzu die Fig. 12(p)o In diesem
Fall wird der Druckknopf 38 niedergedrückt, um den Schalter SWP zur Verschiebung der Köpfe I5A und I5B zu einer nächsten Spur einzuschalten.
In dieser Betriebsart S-M, kann eine Aufzeichnung dadurch ausgeführt werden, wenn die den Köpfen I5A und I5B gegenüberliegende
Spur noch nicht mit einer Aufzeichnung versehen worden ist, indem der Auslöserknopf in gleicher Weise
wie vorstehend erläutert betätigt wird. Nach Vollendung der Aufzeichnung auf dieser Spur werden jedoch die Köpfe
I5A und 153 nicht zur nächsten Spur verschoben$ während
die Lampe La3 sogar dann nur blinkt, wenn der Ausgang des Schmitt-Triggers SHC auf einen hohen Pegel gerät -= siehe
hierzu die unterbrochenen Linien in der Figo 11(g) und (s) und Figo 11(t). In diesem Fall werden die Köpfe I5A
und I5B dadurch verschoben, daß der Druckschalter SWP eingeschaltet
wird. Wenn andererseits die den Köpfen I5A und
I5B gegenüberliegende Spur bereits mit einer Aufzeichnung
OSS44/O9
versehen worden ist, dann blinkt die Lampe La3 wie in der Fig. 12(p) gezeigt. Die Köpfe 15A und 15B können deshalb
durch Einschalten des Schalters SV/P zu einer nächsten Spur verschoben werden. Wenn diese nächste Spur noch nicht mit
einer Aufzeichnung versehen war, dann kann auf ihr eine Aufzeichnung vorgenommen werden. Wenn diese Spur jedoch
ebenfalls schon mit einer Aufzeichnung versehen ist, dann blinkt die Lampe La3 weiterhin und gibt eine zusätzliche
Warnung. Auf diese V/eise wird die Warnung durch die Lampe La3 wiederholt, bis die Köpfe I5A und 153 an einer Spur
ohne vorherige Aufzeichnung ankommen; wenn nun der Druckknopf 38 wiederholt gedrückt v/ird, dann wird auf einer
Spur ohne Aufzeichnung eine Aufzeichnung durchgeführt,
wenn die Köpfe I5A und I5B zu der Spur ohne Aufzeichnung
gelangen.
Die Einzelheiten der Funktion des Flip-Flops FF4- und des
Transistors Tr4- sind nachfolgend erläutert:
Wenn das Flip-Flop FF4- und der Transistor Tr4- in dem in der
Fig. 7 dargestellten Schaltungssystem nicht vorgesehen sind, dann wird in den Fällen, in denen der Auslöserknopf 34- rasch
in die zweite Sehaltstellung gedrückt wird, um fast gleichzeitig
die Auslöserschalter SWR1 und SWR2 einzuschalten, wenn eine den Köpfen I5A und 15B gegenüberstehende Aufzeichnungsspur als in der Betriebsart S-A bereits mit einer Aufzeichnungsspur
versehen erkannt sind und gefunden wird, daß auch nachfolgende Spuren bereits mit einer Aufzeichnung versehen
sind, oder wenn in der Betriebsart S-M eine den Köpfen 15A
und I5B gegenüberliegende'Spur als mit einer Aufzeichnung
versehen erkannt \vird9 dann geht der Ausgang des Schmitt-Triggers
SMO möglicherweise nicht auf einen hohen Pegel und zitfar sogar dann, wenn das Einschalten des Auslöserschalters
SV/S2 bewirkt, daß die Differenzierschaltung DFC
8098U/09SI
einen negativen Impuls erzeugt und. dadurch auch der Inverter
IV2 einen Impuls mit hohem Pegel abgibt. Wie aus der Fig. ?B
erkennbar ist, würde dann das Plip-ϊΊορ FF1 nicht gesetzt
werden und wenigstens sein Q-Ausgang würde auf einem niedrigen Pegel bleiben. Sogar dann, wenn die Köpfe 15A und I5B durch
automatische Verschiebung in der Betriebsart S-A oder durch Betätigung des Druckknopfes 38 in der Betriebsart S-M zu
einer Spur ohne Aufzeichnung gebracht würden, dann wäre der Ausgang des Schmitt-Triggers SMC zu diesem Zeitpunkt auf
einem niedrigen Pegel, während das Flip-Flop FF1 immer noch nicht gesetzt würde und sein Q-Ausgang auf einem niedrigen
Pegel bliebe. Die Kamera GA wird daher entweder angehalten
oder in einen Wartezustand versetzt, in welchem ihre Köpfe I5A und I5B su der Spur ohne Aufzeichnung gebracht werden,
so daß auf der Spur ohne Aufzeichnung keine Aufzeichnung
durchgeführt v/erden kann. Wenn andererseits das Flip-Flop PF4 und der Transistor Tr4 in der Schaltung vorgesehen
sind, dann wird das Flip-Flop FF4- nur dann gesetzt, wenn der
Ausgang des Inverters IV1 auf einem hohen Pegel liegt, d. h. \/enn der Ausgang des Schmitt-Triggers SMG auf einem niedrigen
Pegel liegt und anzeigt, daß die den Köpfen I5A
und I5B gegenüberliegende Spur noch nicht mit einer Aufzeichnung
versehen ist. Wie sich aus den Fig. 12(a), (c), (i) und (rn) ergibt, wird daher der Transistor Tr4- solange
nicht leitend, als der Ausgang des Schmitt-Triggers auf einem hohen Pegel liegt, d. h. solange wie die Köpfe I5A
und I5B einer Spur mit Aufzeichnung gegenüberstehen, und
zwar sogar dann, wenn der Schalter SWR2 eingeschaltet worden ist. Aus diesem Grunde erzeugt die Differenzierschaltung
DFC keinen negativen Impuls. Wenn dann die Köpfe I5A und
I5B in Gegenüberstellung zu einer Spur ohne Aufzeichnung
gelangen und der Ausgang des Schmitt-Triggers auf diese Weise auf einen niedrigen Pegel geht, dann wird das Flip-Flop
FFA- gesetzt, so daß der Transistor Ti4 in den leitenden
Zustand gebracht wirdo Nun erzeugt die Differenzier-
90984 4/0911
schaltung DFG einen negativen Impuls und das Flip-Flop
FF1 wird dadurch gesetzt. Bei dieser Anordnung kann daher das vorstehend erwähnte Problem der Betriebsunterbrechung
wirksam vermieden werden.
In der folgenden Beschreibung wird nun die Funktion der Betriebsart
der kontinuierlichen Bildaufnahme erläutert:
Für die fortlaufende Bildaufnahme wird die Wählscheibe 36
in die Betriebsart C1 oder 02 vorschoben. Dadurch bewegen
sich die Schalter SV/1-SV/3 zu den Anschlüssen 01 oder 02.
Sogar wenn der Schieber 37 sich in der Position M befindet, dann verschiebt in diesem Fall die auf die Modus-Wählscheibe
36 ansprechende Hocke 39 den Schieber 37 in die Betriebsartposition
A. Folglich wird jeder der Schalter SWf-H und SWF.2 mit dem Anschluß A verbunden. Wenn der Schalter SV/2
mit dem Anschluß 01 oder 02 verbunden ist, dann erzeugt die Differenzierschaltung DFC einen Kurzschluß zwischen ihren
Anschlüssen auid b. Wenn einmal das Flip-Flop FF4 gesetzt
ist, dann bleibt deshalb der Ausgang der Differenzierschaltung DFC auf einem niedrigen Pegel, und zwar solange der
zweite Stufenauslöseschalter 3WR2 eingeschaltet ist. Der
Setzeingang S des Flip-Flops FF1 ist deshalb solange auf einem hohen Pegel, als der Schalter S17R2 eingeschaltet ist
und, wie sich aus der Fig. 7B ergibt, der Q-Ausgang des
Flip-Flops FF1 ist auf einem hohen Pegel solange an seinem Rücksetzeingang R ein niedriger Pegel anliegt. Der "-Ausgang
des Flip-Flops FF1 bleibt solange auf einem niedrigen Pegel, als sein Setzeingang S auf einem hohen Pegel liegt. Während
der Auslöserknopf 3^ in die zweite Schaltstellung gedrückt
ist, wird daher die Bildaufzeichnung· nicht verhindert und
es werden Aufnahraenaufzeichnungen solange durchgeführt, als
die Köpfe 15A und 15B einer aufzeichnungslosen Spur gegenüberstehen.
Wenn eine Spur mit vorheriger Aufzeichnung während
8098U/093S
des Aufzeichnungsvorgangs erkannt wird, dann geht überdies der Ausgang des Schmitt-Triggers SMC durch diese Entdeckung
auf einen hohen Pegel. Dadurch wird das Flip-Flop FF2 gesetzt und der Zähler CHT1 wird gelöscht (d. h. die Aufzeichnung
wird unterbunden). Gleichzeitig wird der Schubmagnet eingeschaltet, um die Köpfe 15A und 15B automatisch
zur nächsten Spur zu verschieben. Wenn in diesem Fall der Ausgang des Schrnitt-Triggers SMC auf einen hohen Pegel geht,
dann tritt sowohl am Setzeingang S als auch am Rücksetzeingang R des Flip-Flops FF1 ein hoher Pegel auf. Wie sich
aus der Fig. 7B entnehmen läßt, geht daher der Q-Ausgang
des Flip-Flops FF1 auf einen niedrigen Pegel und andererseits wird das Flip-Flop FF3 zurückgesetzt. Dieser Zustand
bleibt solange unverändert, als die Köpfe Λ ^A und 15B einer
Spur mit vorheriger Aufzeichnung gegenüberstehen. Wenn die Köpfe 15A und 15B an einer aufzeichnungslosen Spur eintreffen,
dann geht der Ausgang des Schmitt-Triggers SMC auf einen niedrigen Pegel, so daß der Q-Ausgang des Flip-Flops FF1
auf einen hohen Pegel geht. Dementsprechend wird das Flip-Flop FF3 gesetzt und sein Q-Ausgang geht auf einen hohen
Pegel. Dies setzt nun andererseits-das Flip-Flop FF2 zurück, so daß die Aufzeichnungssperre aufgehoben wird und die Aufzeichnung
wieder aufgenommen werden kann. Dieser Vorgang wird solange fortwährend ausgeführt, als der Auslöseschalter
34- in dem in die zweite Schaltstellung niedergedrückten Zustand
gehalten wird. Die Leitfähigkeit des Transistors Tr1 wird in der gleichen V/eise kontinuierlich aufrechterhalten,
wie vorstehend beschrieben worden ist» Der Schalter SV/3 wählt den Ausgang des UND-Gatters AG5 in der Betriebsart
C1 und wählt den des UND-Gatters AG6 in der Betriebsart C2 an. Der kontinuierliche Aufnahmevorgang wird mit einer Geschwindigkeit
von etwa 6 Bildern pro Sekunde in der Betriebsart C1 und mit etwa 3,3 Bildern pro Sekunde in der Betriebsart
C2 durchgeführt.
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Die Fig. 13 zeigt den Betriebsvorgang des Schaltungssystems
in der Betriebsart 01 oder 02. In dieser Zeichnung ist die
Betriebsart 01 in durchgehenden Linien und die Betriebsart 02 in unterbrochenen Linien dargestellt.
Die Kamera CA ist mit einer externen Ausgangsbuchse 42 versehen. Wenn ein gewöhnliches Video-Bandaufnahmegerät an diese
Buchse angeschlossen ist und die Modus-Wählscheibe 36 in die Modus-Position HV eingestellt wird, dann kann eine Kinobild-Aufnahme
durchgeführt werden, und zwar mit einer Geschwindigkeit von 30 Bildrahmen/sec, wobei zwei Teilbilder jeweils
einem Bildrahmen entsprechen. Wenn die Wählscheibe 36 in die Modus-Position MV eingestellt ist, dann ist jeder der
Schalter SW1-SW3 auf seinen Anschluß MV eingestellt. Wenn der Auslöserknopf 34 wenigstens bis zur ersten Schaltstellung
gedruckt wird, um gerade den Schalter SWR1 einzuschalten, dann v/erden die Schaltung 69 und die Lichtmessungsschaltung
PMC aktiviert. Es wird dann ein kombiniertes Färb—Video- Signal
im NTSC-System aus der Buchse 42 herausgeführt und kann auf dem Magnetband in dem Video-Bandaufnahmegerät aufgezeichnet
werden.
Die vorstehend erläuterten Betriebsvorgänge der Kamera CA können überdies dadurch gestartet werden, daß anstelle der
Betätigung des Auslöserknopfes eine mit der Fernsteuerbuchse 43 verbundene Fernsteuerungseinrichtung betätigt wird. Da
die in der Fig. 7 dargestellte Schaltung mit einer Sicherheitsschaltung aus dem Flip-Flop FF4 und dem Transistor Tr4,
wie vorstehend erwähnt, ausgestattet ist, ist in diesem Fall lediglich erforderlich, daß die Fernsteuerungseinrichtung
mit einem einzigen Schalter versehen ist.
Mit Bezug auf die Fig. 14 wird nun ein Abwandlungsbeispiel der vorstehend erläuterten Ausführungsform der Erfindung
erklärt:
80984 4/0938
Bei diesem abgewandelten Beispiel wird ein einziger Magnetkopf
für die kombinierten Zwecke" der Entdeckung von Spuren mit und ohne vorherige Aufzeichnung und der Durchführung
des Aufzeichnungsvorgangs verwendet. Die Betriebsart der Vorrichtung kann unter Ausnutzung des Ausgangs des Zählers
CIiTI in gleicher Weise wie bei dem in der Fig. 7 dargestellten
Steuersystem verändert werden. Pig. 14 zeigt nur
die von der Anordnung der Fig. 7 unterschiedlichen Teile.
Die in der Darstellung der Fig. 14 weggelassenen Elemente sind in genau der gleichen V/eise wie in Fig. 7 ausgebildet.
Die Beschreibung wird daher auf die von der Anordnung der Fig. 7 unterschiedlichen Teile beschränkt.
In der Fig. 14 bezeichnet das Bezugszeichen 15' einen Magnetkopf,
der gemeinsam für die Entdeckung der Spuraufzeichnung und für die Aufzeichnung selbst verwendet wird. Der Kopf
15' ist mit dem Analogschalter ASV/ und überdies mit einem
Analogschalter ASW verbunden, der mit dem Gleichstrom-Sperrkondensator C verbunden ist, welcher in der Eingangsstufe der oben erläuterten Schaltung für die Entdeckung
einer Spur mit oder ohne Aufzeichnung (d. h. der "Verstärker AP, die Integrationsschaltung HIC und der Schmitt-Trigger
SMC) vorgesehen ist. Der Analogschalter ASW empfängt aus dem Inverter IV4 den invertierten Ausgang des an den Analogschalter
ASo/ geführten Signals.. Wenn bei dieser Anordnung das Aufzeichnungssteuersignal (d. h. der B-Ausgang des
Zählers CNT1 oder der Ausgang des UND-Gatters AG^ oder
AG6), das durch den Schalter SV/3 ausgewählt ist, auf einem
niedrigen Pegel liegt, dann wird der Analogschalter ASW eingeschaltet,und der Kopf 15' für die Entdeckung einer
Spur mit oder ohne vorherige Aufzeichnung genutzt. Wenn hierdurch eine aufzeichnungslose Spur entdeckt wird, und
das Aufzeichnungssteuersignal aus dem Schaltor SW$ auf einen
hohen Pegel geht, um die Aufzeichnung zu ermöglichen, dann
wird der Analogschalter ASV/ eingeschaltet, um den Kopf I51
für die Aufzeichnung auf der aufzeichnungslosen Spur zu
nutzen. Andere Einzelheiten des Betriebsvorgangs sind genau die gleichen wie bei der in Fig. 7 dargestellten Schaltung
und v/erden daher hier nicht näher erläutert.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen wird der Kopf mechanisch relativ zu den Spuren der Scheibe
11 verschoben. Zusätzlich zu diesen Ausführungsbeispielen sind weitere Ausführungsbeispiele in den Fig. 15 un-d 16 beschrieben.
Bei jeder dieser Ausführungsformen ist der Magnetkopf
als Hehrkanalkopf mit einer Anzahl von Kanälen entsprechend der Anzahl von Spuren der Scheibe 11 ausgebildet
und feststehend angeordnet, so daß er die Funktion der Erkennung einer Spur mit Aufzeichnung oder einer aufzeichnungslosen
Spur und zusätzlich die Funktion der Aufzeichnung auf einer aufzeichnungslosen Spur durchführen kann, indem er
von einem Kanal zu einem weiteren geschaltet wird. Die Fig. 15 und 16 zeigen nur die wesentlichen Teile, die für die
Durchführung der vorstehend erwähnten Funktionen erforderlich sind; wenn dabei nicht anders angemerkt, dann sind
die in diesen Figuren nicht dargestellten Teile genau die gleichen wie bei der Anordnung gemäß Fig. 7·
In der der Fig. 7 entsprechenden Fig. I5 bezeichnet das
Bezugszeichen CNTJ einen Binärzähler vorn Impulsabfall-Synchronisationstyp
mit einem Dekodierer, oder einen Zähler-Dekodierer, der zur Kanalverschiebung baw. sum Kanalwechsel
vorgesehen ist. Der Löscheingang GLR des Zählers CIiTJ)
empfängt das Ausgangssignal der Stromversorgungs-Freigabeschaltung
PUC. Das Bezugszeichen IV5 bezeichnet einen Inverter, der aus dem Ausgang der Stromversorgungs-Freigabeschaltung
PUC ein invertiertes Signal formt; OC bezeichnet ein Monoflop bzw. einen monostabilen Multivibrator, der
909844/09SB
durch das Ansteigen des Ausgangssignals des Inverters IV5
getriggert wird; 0G4 bezeichnet ein ODER-Gatter, das zur
Bildung einer logischen Summe des Ausgangs des Monoflops OC und des Ausgangs eines Inverters IV?* dessen Eingangsanschluß mit einem anstelle des Schubmagneten P1 angeordneten
Widerstands R verbunden ist, vorgesehen ist. Der Ausgang des ODER-Gatters 4- ist dem Takteingang CK des
Zählers CNT3 als Vorwärts-Zähltakt zugeführt. Die Bezugszeichen 15A1-15An bezeichnen Detektorköpfe für Spuren
mit oder ohne Aufzeichnung, die feststehend den auf der Scheibe 11 vorgesehenen Spuren entsprechend angeordnet
sind; 15B1 bis 15Bn bezeichnen Aufzeichnungsköpfe, die
ebenfalls feststehend entsprechend diesen Spuren angeordnet sind. Diese Köpfe bilden zusammen einen sog» Mehr—
kanalkopf. In gleicher Weise wie bei dem in l?igo 8 dargestellten
Kopf 15 sind die Detektorköpfe I5AI bis 15An vorderhalb der Aufzeichnungsköpfe 15B1 bis 15Bn relativ zur Rotation
der Scheibe 11 angeordnet» Bei diesem besonderen Ausführungsbeispiel ist die Zahl η der Köpfe gleich 40 und diese Köpfe
sind in einem Körper zusammengefaßt. Die Bezugszeichen ASWΊ
bis ASv1/'n bezeichnen Analogschalter, die jeweils mit den
Köpfen I5AI bis 15An und mit der Eingangsstufe der vorstehend
erwähnten Schaltung für die Entdeckung einer Spur mit oder ohne Aufzeichnung verbunden sind, d. tu mit einem
Gleichspannungs-Sperrkondensator am Eingang des Verstärkers APo Die Bezugszeichen ASV/1 bis ASWn bezeichnen Analogschalter,
die mit den Köpfen I5BI bis 15Bn und überdies mit der
Ausgangsstufe der Schaltung 69 für die Bildaufnahme, die
Videosignalerzeugung und die magnetische Aufzeichnung verbunden
sindo Die Bezugszeichen AKD1 bis ANDn bezeichnen UND-Gatter, die zur Bildung logischer Produkte des durch
den Schalter 8W3 ausgewählten Aufzeichnungssteuersignals,
do ho des B-Ausgangs des Zählers CI-IT1 oder des Ausgangs
der UND-Gatter AG5 oder AG6, mit den dekodierten Ausgängen
1 bis η des Zählers CRT3 angeordnet sind« Die Ausgänge dieser
SQ9844/Q0SS
-62- 29Ί6387
UND-Gatter AND1 bis ANDn sind an die Arialog-Gatter ASW1
bis ASWn geführt. Überdies sind die dekodierten Ausgänge 1 bis η des Zählers CNT 3 ,jeweils an die Analogschalter
ASV/"1 bis ASVJ1 η geführt.
Die vorstehend beschriebene Anordnung arbeitet wie folgt:
Wenn der Auslöserknopf ~oLV in die erste Schaltstellung gedrückt
wird, dann erzeugt die Stromversorgungs-Freigabeschaltung
FUG Impulse, wie sie in der J1Ig. 11 (g) gezeigt
sind. Dadurch gehen alle dekodierten Ausgänge 1 bis η des Zählers CIiT3 auf einen niedrigen Pegel. Wenn daraufhin das
Monoflop OC durch Aufbau des Ausgangssignals des Inverters IV5 getriggert wird und wenn der Ausgangsinipuls des Monoflops
OC erzeugt wird, dann zählt der Zähler CNT3 um einen
Schritt aufwärts und sein erster dekodierter Ausgang 1 geht auf einen hohen Pegel» Der Analogschalter ASW Ί wird
eingeschaltet und der Ausgang des Detektorkopfes 15Λ1 wird
über den Kondensator C an den Verstärker AP gelegt. Wenn
dabei die den Köpfen 15A1 und 15B1 gegenüberliegende erste
Spur noch keine Aufzeichnung enthält, dann wird das Flip-Flop FF1 zurückgesetzt und das Flip-Flop FF3 wie vorstehend
erwähnt gesetzt und der Aufzeichnungskopf I5BI führt die
Aufzeichnung auf der ersten Spur durch» flach der Aufzeichnung
wenn die Vollendung der Aufzeichnung auf dieser Spur
durch den Detektorkopf 15A1 festgestellt worden ist, dann
bringt der Ausgangsinipuls mit hohem Pegel des UND-Gatters AG3 den Transistor Tr3 momentan in den leitenden Zustand.
Wenn dabei die Schalter SWM1 und 3V/M2 in der Betriebsartstellung
A stehen (d. h. in der Betriebsart S-A, CI oder 02)? dann erzeugt dadurch der Inverter IV7 ein Ausgangssignal
mit hohem Pegel» Der Aufbau dieses Ausgangsimpulses des Inverters IV7 läßt den Zähler CNT 3 einen Schritt aufwärts
zählen, so daß sein dekodierter Ausgang 2 einen hohen
109844/09
Pegel annimmt. Nun wird diesmal der Analogschalter ASW'2
eingeschaltet. Der Detektorkopf 15A2 stellt fest, ob die
zweite Spur eine Aufzeichnung enthält. Wenn in der Betriebsart 01 oder 02 die zweite Spur keine Aufzeichnung enthält,
dann führt der Aufzeichnungskopf 15B2 eine Aufzeichnung auf
der zweiten Spur durch, wenn das Aufzeichnungssteuersignal aus dem Schalter SW3 einen hohen Pegel annimmt, und zwar
in der gleichen V/eise wie vorstehend erläutert worden ist. Wenn andererseits festgestellt wird, daß die zweite Spur
bereits eine Aufzeichnung enthält, dann bringt ein Ausgangsimpuls mit hohem Pegel des UND-Gatters AG3 den Transistor
Tr3 momentan in den leitenden Zustand. Nun läßt der Aufbau
des Inverters I\r7 den Zähler CWT3 um einen Schritt aufwärts
zählen und dessen'dekodierter Ausgang 3 nimmt einen hohen Pegel an. Dementsprechend wird nun die vorstehend erläuterte
Aufzeichnungsüberprüfung auf der dritten Spur vorgenommen. In der Betriebsart 01 oder 02 wird auf diese Weise die Aufzeichnung auf aufzeichnungslosen Spuren solange fortgesetzt,
als der Auslöserknopf 34- gedrückt gehalten wird, und zwar in
gleicher Weise wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel.
Nach Vollendung der Aufzeichnung auf einer aufzeichnungslosen Spur in der Betriebsart S-A läßt der Impulsabfall des Ausgangsimpulses
des Inverters IV7 den Zähler CNP3 um einen Schritt aufwärts zählen; in diesem Zustand wird die Kamera
entweder angehalten oder in einen Wartezustand versetzt;
nachdem der Auslöserknopf 34 aus seinem niedergedrückten
Zustand freigegeben wurde und wieder gedrückt wird, wird nun die Aufzeichnungsüberprüfung vorgenommen, indem beginnend mit
dem Kopf 15A1 von einem der Detektorköpfe I5AI bis 15An zu
einem anderen geschaltet wird, bis dadurch eine aufzeichnungslose Spur entdeckt worden ist? nach Feststellung einer
aufzeichnungslosen Spur wird auf dieser durch einen dieser
Spur entsprechenden Aufzeichnungskopf die Aufzeichnung durch-
OBSi
-64- 2316387
geführt. In der Betriebsart G-M wird der Kanalwechsel
der Köpfe 15A bis 15An und I5BI bis 15Bn durch Betätigung
des Druckschalters SWP in der gleichen Weise durchgeführt,
wie bei dem in der Fj.g. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel. Der Eingang des Inverters IV7 geht mit anderen Worten auf
einen niedrigen Pegel, wenn der Schalter SV/P eingeschaltet wird. Der Aufbau des Ausgangssignals des Inverters IV7
läßt daher den Zähler CN3 um einen Schritt aufwärts zählen,
so daß die Kanalumschaltung der Köpfe ermöglicht wird.
Bei dem in der Fig. 16 dargestellten abgewandelten Beispiel,
welches der in Fig. 12 gezeigten Ausführungsform entspricht, besteht ein Mehrkanalkopf aus den Köpfen 15'1
bis 15'n, von denen Jeder die kombinierte Aufgabe der Äufzeichnungsentdeckung
und der Aufzeichnung hat, und zwar im Gegensatz zu den bei der Anordnung; gemäß Fig. 15 verwendeten
Köpfen 15Λ1 bis 15An und 15B1 bis 15Bn. Jeder dieser Köpfe
15 Ί bis 15'η ist mit Analogschaltern ASW Ί und AS V/1, ASV/'2
und ASV/2 , oder ASW1 η und ASWn verbunden. Die UND-Gatter
AND'1 bis AND1η bilden logische Produkte des durch den
Schalter SW3 ausgewählten Aufzeichnungssteuersignals (beispielsweise des B-Ausgangs des Zählers CNÜT1 oder des Ausgangs
von AGp oder AG6), welches als durch einen Inverter IV6 invertiertes Signal erhalten wird, mit den dekodierten
Ausgangs Signalen 1 bis η des Zählers C N1T 3. Die Ausgänge dieser
UND-Gatter AND'1 bis ΑΙΤΰ'η sind jerweils an die entsprechenden
Analogschalter ASv/Ί bis ASW'η geführt.
Die in der Fig. 16 dargestellte Vorrichtung arbeitet in einer Weise, die aus der vorstehenden Beschreibung der Anordnung
gemäß den Fig. 14 und 15 ohne weiteres verständlich ist. Die Erläuterung der Betriebsweise dieser Vorrichtung
v/ird daher hier weggelassen.
909844/09S8
Bei den in den Fig. 15 und 16 gezeigten Anordnungen ist der mechanische Aufbau zur Verschiebung des Kopfes, wie
in Fig. 2 gezeigt, nicht mehr erforderlich. Bei Verwendung dieser Anordnungen ist es vorteilhaft, eine Wechselvorrichtung
von "A" nach "M" vorzusehen, die den Schieber 37, den Druckknopf 38 und die Schalter ÖV/i-H , S',/2 und SV/P umfaßt.
Bei diesen Abwandlungsbeispielen kann die Lampe La3 mit dein Kollektor des Transistors Tr3 verbunden werden, um
das Aufwärtszlüilen des ZählersCNT3 anzuzeigen, d. h. den
Kanalwechselzustand der Köpfe 15A1 bis IpAn und 15B1 bis
15Bn. Zur Anzeige der Anzahl von mit einer Aufzeichnung versehenen
Spuren bei den in den Fig. 15 und 16 gezeigten Abwandlungsbeispielen,
kann die Anzeige beispielsweise in der folgenden Art und·V/eise ausgebildet sein:
Die Vorrichtung ist mit einer Anzeigeeinheit DU versehen, die aus einem Dekoder-Treiber und einer 7-Segment-Anseige
aus Leuchtdioden besteht. Die Ausgänge 1 bis η des Zählers CIIT3 werden dem in der Anzeigeeinheit DU enthaltenen Dekoder
zugeführt, um eine digitale Anzeige herbeizuführen«, Es ist auch möglich, eine Leuchtdioden-Anseigeeinheit mit
Punktanordnung zu verwenden, die aus einer Anzahl η von
lichtemittierenden Dioden (LED) besteht«. In einem derartigen
Fall wird es bequem sein, die Anzeige innerhalb des Suchers anzuordnen,,
Bei den in der Fig«, 15 oder 16 gezeigten Abwandlungsbeispielen
sind der Endschalter 8WE und die Steuerung für den Schalter SiVE beispielsweise wie folgt ausgebildet:
Ein sogenannter Verriegelungs-Relaisschalter LRS wird,
wie in der Zeichnung dargestellt als Endschalter SV/E verwendet«, Dieser Verriegelungs-Relaissehalter ist derart ausgebildet
j daß sein bewegliches Kontaktstück von einem An-
i0984A/093
Schluß b zu einem Anschluß a verschoben wird, wenn seine Spule GLa eingeschaltet v/ird. Die Verbindung mit dem An-Schluß
wird beispielsweise durch die Haltekraft eines Permanentmagneten aufrechterhalten, und zwar sogar dann,
wenn die Stromversorgung zur Spule CLa abgeschaltet wird. Wenn dann die Versorgungsspannung wieder an die Spule angelegt
wird, dann bewegt sich das bewegliche Kontaktstück HC von dem Anschluß a zu dem Anschluß b und wird wiederum
durch die Haltekraft des Permanentmagneten in Kontakt mit dem Anschluß b gehalten. Ein Ende der Spule CLa ist mit
dem Kollektor eines NPN-Schalttransistors Tr5 verbunden,
der den dekodierten Ausgang n+1 des Zählers CNT3 empfängt,
während das andere Ende der Spule CLb mit einem der Kontaktstücke eines normalerweise offenen Schalters SW4- verbunden
ist, der beispielsweise durch Öffnung des Deckels 16 der Kassettenladekammer eingeschaltet wird. Das bewegliche
Kontaktstück MC und das andere Ende jeder Spule CLa und CLb sind mit dem Pluspol der Stromversorgung E verbunden,
während der Anschluß b mit dem Emitter des Transistors Tr1 verbunden ist. Der Emitter des Transistors Tr5 und das
andere Kontaktstück des Schalters SVW sind mit dem Minuspol
der Stromversorgung E verbunden« Wenn bei dieser Anordnung der Deckel 16 der Kassettenkammer sum Laden der
Kamera CA mit einer Kassette 12 geöffnet v/ird, dann wird der Schalter SV/4 eingeschaltet, um die Spule CLB mit Strom
zu versorgen» Das bewegliche Kontaktstück HC ist dann mit dem Anschluß b verbunden» Wenn dann durch Drücken des Auslöserknopfes
der erste Stufenauslöseschalter SWR1 eingeschaltet wird, dann gerät der Transistor Tr1 in den leitenden
Zustand und verbindet das Schaltungssystem mit der Stromversorgung» Nach Vollendung der Aufzeichnung auf allen
Spuren der Scheibe 11, wenn der dekodierte Ausgang n+1
des Zählers CNT3 auf einen hohen Pegel geht, dann, gerät
der Transistor Tr5 dadurch in den leitenden Zustand und die Spule CLa v/ird eingeschaltet, um das bewegliche Kontakt-
844/0938
-67~ 2316387
stück PlC von dem Anschluß b zum Anschluß a umzulegen. Dadurch
wird die Stromversorgung des Schaltungssystems zu
diesem Zeitpunkt abgeschaltet, und zwar sogar dann, wenn der erste Stufenauslöseschalter SV/R1 eingeschaltet ist.
Wenn der Ladekammerdeckel 16 zum Herausnehmen der aufgezeichneten Kassette geöffnet wird, dann"wird der Schalter
SVW eingeschaltet, so daß die Spule GLb mit Strom versorgt
wird. Wiederum bewegt sich das bewegliche Kontaktstück KC vom Anschluß a zum Anschluß b und \tfird dort gehalten, bis
die Spule CLa wieder durch den Transistor Tr5 mit Strom
versorgt wird.
Wie vorstehend beschrieben wurde, ermöglicht eine verhältnismäßig einfache"logische Anordnung gemäß der Erfindung
nicht nur die Aufzeichnung von Einzelbildern, sondern auch die kontinuierliche Aufzeichnung auf einer Vielzahl von
Spuren. Es muß hervorgehoben werden, daß es die Erfindung
ermöglicht, eine analytische photographische Aufzeichnung für bewegliche Objekte durchzuführen, so daß in einzigartiger
Weise interessierende Bilder durch Wiedergabe dieser Aufzeichnungen reproduziert v/erden können. Die gemäß der
Erfindung erzielte funktioneile Verbesserung macht die Aufzeichnungsvorrichtung für" einen"weiten Bereich von
Anwendungszwecken geeignet.
Wie auch in dem erläuterten Ausführungsbeispiel gezeigt
wurde, kann überdies die kontinuierliche Aufzeichnung mit unterschiedlichen auswählbaren Geschwindigkeiten durchgeführt
werden. Diese Ausbildung bringt v/eitere Vorteile. Da überdies die erfindungsgemäße Vorrichtung in Verbindung
mit einem herkömmlichen Video-Bandaufnahmegerät verwendet v/erden kann, ist es möglich, ein bewegtes Objekt mit Video-Bandaufnahmegeschwindigkeit
aufzuzeichnen, ohne auf die Aufzeichnung auf einem Aufzeichnungsmedium mit begrenzter
909844/0 33β
Anzahl von Aufzeichnungsspuren beschränkt zu sein.
Bei dem Aufbau der Ausführungsbeispiele kann genau festgestellt
werden, ob eine Spur, auf der die Aufzeichnung vorgenommen
v/erden soll, bereits vorher mit einer Aufzeichnung versehen worden ist oder nicht. Dies ist für eine Vorrichtung
dieser Art, die die zusätzlichen, am Anfang der Beschreibung erwähnten Forderungen erfüllen muß, eine sehr vorteilhafte
Eigenschaft. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann mit einer einfachen logischen Anordnung vorteilhafte Funktionen ausführen,
wie die Unterbindung einer Doppelaufzeichnung, die Abgabe einer Warnung gegen Doppelaufzeichnung, die automatische
Verschiebung der Aufzeichnungseinrichtung auf eine aafzeichnungslose 'Spur und ähnliches.
Die Anordnung zur Anzeige der Anzahl von mit einer Aufzeichnung versehenen Spuren ist, wie in den Ausführungsbeispielen
dargestellt, sehr einfach. Die Anzeigeanordnung kann daher einfach in die Vorrichtung eingebaut werden, ist wenig störanfällig
und kann mit geringen Kosten hinzugefügt werden, so daß sie der Bildaufzeichnungsvorrichtung mit Vorabbildung
einen großen Vorteil verleiht. Wie überdies in den Ausführungsbeispielen gezeigt ist, wird die Stromversorgung der Aufzeichnungsvorrichtung
automatisch nach Vollendung der Aufzeichnung auf allen Aufzeichnungsspuren abgeschaltet. Dies
ist wiederum ein sehr vernünftiges und ökonomisches Merkmal einer Vorrichtung dieser Art.
Bei den erläuterten Ausführungsbeispielen ist das Schaltungssystem zur Bildaufnahme, Videosignalerzeugung und magnetischen
Aufzeichnung gernäß der Erfindung zur Verwendung eines ladungsgekoppelten (CCD)-Bildabtasters als Bildaufnahmeelement
ausgebildet. Anstelle des ladungsgekoppelten Bildfühlers können jedoch auch herkömmliche bekannte Bildauf-
nahmerÖhren, wie ein Videkon oder ähnliches als Bildaufnahmeelement
verwendet werden. Überdies wird in den Ausführungsbeispielen eine magnetische Scheibe als Aufzeichnungsmedium
verwendet. Die Erfindung ist Jedoch hierauf nicht beschränkt. Die Verwendung anderer Aufzeichnungsmedien,
wie einer magnetischen Trommel ist gleichermaßen mit geringfügigen Abwandlungen des strukturellen Aufbaus
der Vorrichtung möglich.
Claims (1)
- PatentansprücheBildaufzeichnungsvorrichtung r bei der ein Aufzeichnungsmedium verwendet wird, auf welchem eine Vielzahl von Aufzeichnungsspuren getrennt voneinander einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung mit einer Steuersignal-Erzeugungseinrichtung (DFC, IV2) versehen ist, die ein erstes Steuersignal (Fig. 11(i); Fig. 12(d)) erzeugt, welches der Aufzeichnungseinrichtung (15B; 15'j 15B1-15Bn; -15"1-151Ii) erlaubt, ein Abbildungssignal des Bildes für eine Abbildung auf wenigstens eine der Aufzeichnungsspuren des Aufzeichnungsmediums aufzuzeichnen, sovri.e ein zweites Steuersignal (Fig. 1J(d)), welches der Aufzeichnungseinrichtung ermöglicht, sequentiell Abbildungssignale des Bildes für eine Vielzahl von Abbildungen auf eine Vielzahl von Aufzeichnungsspuren des Aufzeichnungsmediums aufzuzeichnen, mit einer Aus-ORIGINAL INSPECTEDwähleinrichtung (SW2) zur Auswahl des Ausgangs der Steuersignalerzeugungseinrichtung, und mit Steuereinrichtungen (PPI-PFJ, 0G1-0G3, AG1, AG2, O, AP, HIO, SMG, IV1, OHTI, AG5, AG6, ASV/, 0MT2, AG3, Tr3, P1 oder IV5, OG, R, IV?, 0G4, 0HT3, ANDI-ANDn und ASW1-ASWn), die den Aufzeichnungsvorgang der Aufzeichnungseinrichtung entsprechend dem durch die Auswahleinrichtung ausgewählten Ausgang der Steuersignalerzeugungseinrichtung steuern,wobei die Steuereinrichtung zur Steuerung des Aufzeichnungsvorgangs der Aufzeichnungseinrichtung entsprechend dem Ausgang der Steuersignalerzeugungseinrichtung ausgebildet ist, um die Aufzeichnungseinrichtung zu veranlassen, das Abbildungssignal für eine Abbildung auf wenigstens eine der Aufzeichnungsspuren des Aufzeichnungsmediums in Abhängigkeit von dem ersten Steuersignal aufzuzeichnen und sequentiell Abbildungssignale für eine Vielzahl von Abbildungen auf eine Vielzahl von Aufzeichnungsspuren des Aufzeichnungsmediums in Abhängigkeit von dem zweiten Steuersignal aufzuzeichnen, und die Auswahleinrichtung derart betätigbar ist, daß sie den Betriebsmodus der Vorrichtung (OA) von einer ersten Betriebsart, in der Abbildungssignale für eine Abtäidimg auf wenigstens einer der Aufzeichnungsspuren des Aufzeichnungsmediums aufgezeichnet werden, in eine zweite Betriebsart verändert, in der Abbildungssignale für eine Vielzahl von Abbildungen sequentiell auf einer Vielzahl der Aufzeichnungsspuren aufgezeichnet werden.2„ Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß eine Detektoreinrichtung (15A; 15'; 15A1-15An; 15'1-15'n) zur Erkennung der Vollendung der Aufzeichnung des Abbildungssignals für eine Abbildung durch die Aufzeichnungseinrichtung auf wenigstens eine der Aufzeichnungsspuren des Aufzeichnungsmediums vorgesehen ist, uncj die Steuereinrichtung miteiner Schaltanordnung (P1; CNT3, ANDI-ANDn, ASV/1-ASWn) zum Umschalten von einer Spur zu einer anderen Spur, auf der das Abbildungssignal durch die Aufzeichnungseinrichtung aufgezeichnet werden soll, versehen ist,vobei die Steuereinrichtung die Schaltanordnung entsprechend dem Ausgang der Detektoreinrichtung steuern kann und derart ausgebildet ist, daß sie die Schaltanordnung Jedesmal dann betätigt, wenn die Detektoreinrichtung die Vollendung der Aufzeichnung von Abbildungssignalen für eine Abbildung im zweiten Betriebsmodus der Vorrichtung feststellt, so daß die Aufzeichnungsspur, auf der die Abbildung durch die Aufzeichnungseinrichtung aufgezeichnet werden soll von einer zu einer anderen geschaltet werden kann.5» Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Steuereinrichtung mit einem Zeitgeber (CNT1, AG5, AG6)'versehen ist, der ein Zeitsignal erzeugt, urn die Aufzeichnungseinrichtung derart zu steuern, daß sie Abbildungssignale für eine Abbildung auf wenigstens eine der Aufzeichnungsspuren aufzeichnet, wokei der Zeitgeber gernäß dem Ausgang der Steuersignalerzeugungseinrichtung und gemäß dem Ausgang der Detektoreinrichtung derart steuerbar ist, daß im ersten Betriebsmodus der Vorrichtung die Steuereinrichtung den Zeitgeber entsprechend dem ersten Steuersignal aus der Steuersignalerzeugungseinrichtung steuert und dann den Betrieb des Zeitgebers gemäß dem Ausgang der Detektoreinrichtung anhält, und daß in dem zweiten Betriebsmodus der Vorrichtung die Steuereinrichtung wiederholt den Zeitgeber entsprechend dem zweiten Steuersignal aus der Steuersignalerzeugungseinrichtung und gemäß dem Ausgang der Detektoreinrichtung betätigt.909844/094. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet , daß der Zeitgeber das Zeitsignal in Gestalt von verschiedenen Arten von Zeitsignalen (Fig. 13(1)) mit voneinander unterschiedlichen Ansgangszeitfolgen erzeugen kann, und daß eine zweite Auswahleinrichtung (SW3) zur Auswahl des Ausgangs des Zeitgebers vorgesehen ist, wobei die Auswahl des Ausgangs des Zeitgebers durch die zweite Auswahleinrichtung derart ausgebildet ist, daß die Geschwindigkeit mit der Abbildungssignale aufgezeichnet v/erden im zweiten Betriebsmodus der Vorrichtung aus unterschiedlichen Aufzeichnungsgeschwindigkeiten auswählbar sind.5« Vorrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet , daß die Auswahleinrichtung (SW2) und die zweite Auswahleinrichtung (SW3) durch eine gemeinsame Betätigungseinrichtung (36) betätigbar sind.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5i dadurch gekennzeichnet , daß die Steuereinrichtung mit einer Gatter-Anordnung (ASW; ASWI-ASWn) versehen ist, die die Zufuhr der auf dem Aufzeichnungsmedium aufzuzeichnenden Abbildungssignale zu der Aufzeichnungseinrichtung steuert, und daß die Gatter-Einrichtung auf den Ausgang des Zeitgebers anspricht und derart ausgebildet ist, daß sie die Zufuhr der Abbildungssignale zu der Aufzeichnungseinrichtung entsprechend dem Ausgang des Zeitgebers steuert.7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Detektoreinrichtung auch zur Zeit der Aufzeichnung der Abbildungssignale durch die Aufzeichnungseinrichtung zur Ermittlung nutzbar ist, ob die Aufzeichnungsspur, auf der das Abbildungs-S098U/09&8signal aufgezeichnet werden soll, bereits mit einer Aufzeichnung versehen ist oder nicht, und daß die Steuereinrichtung derart ausgebildet ist, daß sie entsprechend dem Ausgang der Detektoreinrichtung der Schaltanordnung ermöglicht zu arbeiten, bis die Detektoreinrichtung eine aufzeichnungslose Spur entdeckt, wobei gleichzeitig die Schaltanordnung den Aufzeichnungsvorgang der Aufzeichnungseinrichtung derart steuert, daß die Aufzeichnung des Abbildungssignals auf einer auf zeichnungslosen Spur nur dann erfolgt, wenn durch die Detektoreinrichtung eine aufzeichnungslose Spur ermittelt wurde.8. Vorrichtung nach Anspruch 7 ■> dadurch g e k e η η ζ e i c h η e "t , daß die Detektoreinrichtung (15A; 15A.1-15A.n) in einem einheitlichen Körper zusammen mit der Aufzeichnungseinrichtung derart angeordnet ist, daß die Spur, auf der das Abbildungssignal durch die Aufzeichnungseinrichtung (1"5B; Ί5ΒΊ-15Βη) aufgezeichnet werden soll stets vor der Aufzeichnungseinrichtung verfolgt wird.9· Vorrichtung nach Anspruch 7S dadurch gekennzeichnet 5 daß die Aufzeichnungseinrichtung und die Detektoreinrichtung in Gestalt einer gemeinsamen Kopfeinrichtung (159; 15'1-15'n) ausgebildet sind, daß die Steuereinrichtung zur Steuerung der mit der Kopfeinrichtung verbundenen Gatter-Anordnung (ASW9 ASW| ASWI-ASWn, ASWΊ-ASW'n) ausgebildet ist und zur Zeit der Verfolgung der Aufzeichnungsspuren des Aufzeichnungsmediums durch die Kopfeinrichtung ermittelt, ob die verfolgte Spur bereits mit einer Aufzeichnung versehen worden ist oder nicht und zusätzlich Abbildungssignale an die Kopfeinrichtung liefert, damit nur dann aufgezeichnet \tfirds wenn die verfolgte Spur nicht schon be-reits mit einer Aufzeichnung versehen ist.10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß eine erste Betätigungseinrichtung (38, SV/P) vorgesehen ist, die manuell für eine manuelle Betätigung der Schaltanordnung bedienbar ist, wenn die Vorrichtung in dem ersten Betätigungsmodus arbeitet, sowie eine zweite Betätigungseinrichtung (37, SWM1, SWM2), die zur Umschaltung der Schaltanordnung aus einem Zustand, in dem sie unter der Steuerung der Steuereinrichtung steht, in einen Zustand, in der sie unter der Steuerung der ersten Betätigungseinrichtung steht, und umgekehrt, ausgebildet ist.11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß eine Anzeigeeinrichtung (La3) zur Anzeige ob die Aufzeichnungsspur, auf der das Abbildungssignal durch die Aufzeichnungseinrichtung aufgezeichnet werden soll bereits mit einer Aufzeichnung versehen ist oder nicht, vorgesehen ist, daß die Anzeigeeinrichtung derart ausgebildet ist, daß sie von dem an die Schaltanordnung anzulegenden Steuersignal steuerbar ist, wobei die Anzeigeeinrichtung durch die zweite Betätigungseinrichtung in einen Zustand gebracht ist, in dem sie unter der Steuerung der Steuereinrichtung anstelle der Schaltanordnung steht, wenn die Schaltanordnung durch die zweite Betätigungseinrichtung von einem Zustand, in dem sie unter der Steuerung der Steuereinrichtung steht, in einen anderen Zustand geschaltet ist, in dem sie unter der Steuerung der ersten Betätigungseinrichtung steht.12e Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen der Auswahleinrichtung und der zweiten Betätigungseinrichtung eine Be--?- 2516387schrärdcungsvorrichtung (39> 4-Qa) angeordnet ist, daß die Beschränkungsvorrichtung derart ausgebildet ist, daß sie die zweite Betätigungseinrichtung auf einen Zustand beschränkt, in dem die Schaltanordnung unter der Steuerung der Steuereinrichtung gehalten ist, wenn die Vorrichtung im zweiten Operationsmodus arbeitet, und die die zweite Betätigungseinrichtung nur dann in einen betätigbaren Zustand bringt, wenn die Vorrichtung im ersten Betriebsmodus arbeitet.13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Aufzeichnungseinrichtung (I5B·, I51) in bezug zu dem Aufzeichnungsmedium beim Aufzeichnen von AbbildungsSignalen auf jede einer Vielzahl von Aufzeichnungsspuren, die getrennt ■voneinander auf dem Aufzeichnungsmedium einstellbar sind, mechanisch verschiebbar ist, und daß die Schaltanordnung als elektromechanische Vorrichtung ausgebildet ist, um die Aufzeichnungseinrichtung relativ zu dem Aufzeichnungsmedium mechanisch zu verschieben.14-, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Aufzeichnungseinrichtung (15B1-15Bn; 15'1-15'n) eine Mehrkanal-Kopfeinrichtung mit einer Anzahl von Kanälen entsprechend der Anzahl von auf dem Aufzeichnungsmedium einstellbaren Aufzeichnungsspuren ist, und daß die Schaltanordnung (CNT3, ANDI-ANDn, ASWI-ASWn). als elektrische Einrichtung zur elektrischen Umschaltung der Kanäle der Kopfeinrichtung von einem zu einem anderen ausgebildet ist*15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet , daß eine Anzeigeeinrichtung (70-75; DU) zur Anzeige der Anzahl von mit einer Auf-909844/0918zeichnung versehenen Spuren auf dem Aufzeichnungsmedium vorgesehen ist, daß die Anzeigeeinrichtung mit der Schaltanordnung gekoppelt und derart ausgebildet ist, daß sie die Anzahl der mit einer Aufzeichnung versehenen Spuren in Verbindung mit dem Vorgang anzeigt, bei dem die Schaltanordnung von einer Spur zu einer anderen Spur umschaltet, auf der das Abbildungssignal durch die Aufzeichnungseinrichtung aufgezeichnet werden soll.16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15» dadurch gekennzeichnet , daß zum Anhalten des Betriebs der Vorrichtung nach Vollendung der Aufzeichnung von AbbildungsSignalen auf alle der auf dem Aufzeichnungsmedium einstellbaren Aufzeichnungsspuren eine Unterbrechungseinrichtung (SV/E; LTlS) vorgesehen ist, daß die Unterbrechungseinrichtung mit der Schaltanordnung gekoppelt und derart ausgebildet ist, daß sie den Betrieb der Vorrichtung dann anbiilt, wenn der Vorgang, bei dem die Schaltanordnung von einer Spur zu einer v/eiteren Spur, auf der ein Abbildungssignal aufzuzeichnen ist, öfter durchführt, als es der Zahl von auf dem Aufzeichnungsmedium einstellbaren Aufzeichnungsnpuren entspricht.17· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß eine manuell betätigbare Auslöseeinrichtung (J4-SV/R1, SV/R2) zur Betätigung der Vorrichtung vorgesehen ist, daß die Steuereinrichtung mit einer Halteeinrichtung (FF1) ausgestattet ist, die nach Auslösung der Vorrichtung durch die Auslöseeinrichtung die Vorrichtung im Betriebszustand hält, bis wenigstens die Aufzeichnung eines Abbildungssignals für eine Abbildung durch die Aufzeichnungseinrichtung auf das Aufzeichnungsmedium vollendet ist.909844/0930BAD ORIGINAL18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet , daß die Auslöseeinrichtung rnit einem ersten Stufenausloseschalter (SWR1) zum Setzen der Vorrichtung in einen Bereitschaftszustand für den Betrieb und mit einein zweiten Stufenausloseschalter (SWR2) zum Starten des Aufzeichnungsvorgangs der Vorrichtung versehen ist, und daß nach der Betätigung des zweiten Stufenauslöseschalters zum Starten des AufzeichnungsVorgangs die Halteeinrichtung die Vorrichtung wenigstens solange in einem betriebsfähigen Zustand hält, bis die Aufzeichnung des Abbildungssignals für eine Abbildung auf das Aufzeichnungsmedium durch die Aufzeichnungseinrichtung vollendet ist.19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet , daß die Steuersignalerzeugungseinrichtung auf den zweiten Stufenausloseschalter anspricht und das erste oder zweite Steuersignal erzeugt, wenn der zweite Auslöseschalter betätigt wird, und daß die Halteeinrichtung auf den Ausgang der Steuersignalerzeugungseinrichtung anspricht und dazu dient, die Vorrichtung im betriebsfähigen Zustand zu halten, und zwar in Abhängigkeit von dem ersten oder zweiten von der Steuersignalerzeugungseinrichtung erzeugten Steuersignal, bis wenigstens die Aufzeichnung des Abbildungssignals für eine Abbildung auf das Aufzeichnungsmedium durch die Aufzeichnungseinrichtung vollendet ist.20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß eine externe Ausgangseinrichtung (4-2) zur Herausführung der auf das Aufzeichnungsmedium aufzuzeichnenden Abbildungssignale aus der Vorrichtung vorgesehen ist.909844/0930- Ίύ -21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet , daß eine Bildabtastungs-Signalerzeugungseinrichtung zur Bildung von Bildabtastungs-Signalen (NTSC) und eine Signalumsetzervorrichtung (56) zur Umsetzung der Bildabtastungssignale aus der Bildabtastungs-Signalerzeugungsvorrichtung in durch die Aufzeichnungseinrichtung auf dem Aufzeichnungsmedium aufzuzeichnende Aufzeichnungssignale vorgesehen ist, daß die externe Ausgangseinrichtung mit einer Ausgangsstufe der Bildabtastungs-Signalerzeugungseinrichtung gekoppelt ist, um die Zufuhr der von der Bildabtastungs-Signalerzeugungseinrichtung gelieferten Bildabtastungssignale zur Außenseite der Vorrichtung zu ermöglichen.22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet , daß die Auswahleinrichtung zusätzlich mit einer dritten Position versehen ist, in der weder das erste noch das zweite der von der Steuersignalerzeugungseinrichtung erzeugten Steuersignale ausgewählt ist.009844/09$«
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