DE2911983C2 - Vorrichtung zum Regeln von Anlagen zum Streckbiegerichten kontinuierlich durchlaufender Bänder - Google Patents
Vorrichtung zum Regeln von Anlagen zum Streckbiegerichten kontinuierlich durchlaufender BänderInfo
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- DE2911983C2 DE2911983C2 DE19792911983 DE2911983A DE2911983C2 DE 2911983 C2 DE2911983 C2 DE 2911983C2 DE 19792911983 DE19792911983 DE 19792911983 DE 2911983 A DE2911983 A DE 2911983A DE 2911983 C2 DE2911983 C2 DE 2911983C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D1/05—Stretching combined with rolling
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)
- Control Of Metal Rolling (AREA)
Description
dieser Regelung ergeben, auf andere Bänder übertragen
werden, d. h. mit Hilfe von Analogiebetrachtungen der Biege- und Zugverhältnisse von Bändern mit bekannten
Bandquerschnitten, Werkstoffen, Maschineneinstellungen und gezielten Werkstoffeigenschaften sind ohne
weitere Versuche ähnliche gewünschte Werkstoffqualitäten zu erreichen.
Ausgehend von der Erkenntnis, daß die Biegearbeit als weitere Einflußgröße zur Lösung der erfindungsgemäßen
Aufgabe heranziehbar ist, wird diese durch die Verstellbarkeit der Eintauchtiefe der Biegerollen in den
Regelkreis einbezogen, pie Eintauchtiefe der Biegerollen hat dabei einen direkten Einfluß auf Streckgrad und
Bandzug, d. h. aus der Verstellung der Eintauchtiefe der Biegerollen resultiert bei gleichgehaltenem Streckgrad
eine Veränderung des Bandzuges. Neben dem bekannten Regelkreis des Streckgrades wird mit anderen Worten
ein zweiter Regelkreis geschaffen, in dem die Eintauchtiefe der Biegerollen die Steuergröße für die Veränderung
des Bandzuges darstellt Beide Regelkreise zusammen ermöglichen die optimale Einstellung der
Anlage, bei der die Reckgradregelung in üblicVer Weise über die Drehzahldifferenzen bestehen bleibt und
gleichzeitig der Bandzug mittels Verstellung der Biegerolleneintauchtiefe veränderbar ist. Eine solche Regelung
eignet sich besonders dann, wenn auf eine gezielte Beeinflussung der Werkstoffeigenschaften über den
Bandquerschnitt Wert gelegt wird, z. B. auf eine Beeinflussung
der Randfasern bei beschichteten Bändern oder das Erreichen angenäherter Homogenität über
den gesamten Querschnitt bei Tiefziehblechqualitäten.
In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Bandzug als relativ konstanter Wert vorgegeben
ist, der mit dem gemessenen Bandzug verglichen wird und auf Grund der sich ergebenden Differenz zwischen
Soll- und Istwert der Steuerimpuls für die Anstellung der Biegerollen ausgelöst wird. Durch einfaches
Messen des Bandzuges, beispielsweise durch eine an das Band angelegte Messrolle, kann der Istwert erfasst werden,
der im Rechenwerk mit dem vorher eingegebenen Sollwert verglichen wird. Aus der möglicherweise entstehenden
Differenz kann der Steuerimpuls zur Verstellung der Biegerollen abgeleitet werden. Auf diese Weise
kann die Randfaser bei beschichtetem Band geschont werden. f
Nach einüm anderen Merkmal der Erfindung wird als relativ konstanter Wert der Quotient aus der Biegearbeit
und Zugarbeit eingespeist, der mit den gemessenen entsprechenden Werten verglichen wird und aufgrund
der sich ergebenden Differenz zwischen Soll- und Istwert wird der Steuerimpuls für die Anstellung der Biegerollen
ausgelöst. Die Bandzugdifferenz vor und hinter den Biegerollen ist dabei ein Maß für die Biegearbeit
der Biegerollen. Der Bandzug vor den Biegerolien ist ein Maß für die Bandzugarbeit und die Summe aus Biegearbeit
und Zugarbeit ergibt die Streckarbeit
Mit dieser Lösung kann man durch Gleichhalten des Quotienten aus der Biege- und Zugarbeit bei unterschiedlichen
Bandquerschnitten analoge Werkstoffbeeinflussungen erzielen.
Schließlich wird vorgeschlagen, daß als relativ konstanter Wert der Quotient aus der Biegearbeit und dem
Reckgrad eingespeist wird, der mit den gemessenen entsprechenden Werten verglichen wird und aufgrund der
sich ergebenden Differenz zwischen Soll- und Istwert wird der Steuerimpuls für die Anstellung der Biegerollen
ausgelöst Auch bei deser Lösung arbeiten beide Regelkreise (Streckgrad- und Bandzugregelung) getrennt,
jedoch wird zur Bandzugregelung die Differenz aus den Bandzügen 51 und S 2 benutzt und in Verbindung
mit dem Reckgrad als Quotientenbildner zur Emtauchtiefenregelung der Biegerollen (Bandzugregelung)
benutzt
Die vorgeschlagenen Regelungen ermöglichen darüber hinaus eine bessere Ausnutzung von Anlagen, die
hinsichtlich ihrer Antriebe an der oberen Maschinengrenze arbeiten, weil durch Veränderung der Biegearbeit
also durch Änderung der Eintauchtiefe der Biegerollen eine Reckgradänderung ohne wesentliche Änderung
des Bandzuges erreichbar ist
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in Figuren dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die schematische Darstellung einer Streckrichtanlage,
F i g. 1 die schematische Darstellung einer Streckrichtanlage,
Fig.2 das Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung über den Bandzug,
F i g. 3 das Blockschaltbild der Regeleinrichtung unter Berücksichtigung der Biege- und Zugarbeit und
Fig.4 das Blockschaltbild der Regeleinrichtung bei
gleichzeitiger Berücksichtigung des Reckgrades und der Biegung.
In F i g. 1 ist eine Streckrichtanlage einfachster Ausführung
dargestellt bestehend aus dem Zuggerüst 2, einem bremsgerüst 1, der oberen Biegekassette 3 und
der unteren Biegekassette 4. Die obere Biegekassette 3 des Ausführungsbeispieles ist in einem schwenkbarea
Rahmen 5 gelagert, so daß die obere Biegekassette verschieden eingestellt werden kann. Damit kann man die
unterschiedliche Eintauchtiefe der Biegerollen 6 und 7 und somit unterschiedliche Biegebeanspruchungen des
Bandes erreichen. Die Einstellung der Eintauchtiefen der Biegerollen erfolgt durch die verstellbaren Endanschlage
8, die die Lage des Rahmens 5 bestimmen. Die Kolben-Zylinder-Einheit 9 verschwenkt den Rahmen 5
und stellt sicher, daß während des Durchlaufes des Bandes dieser auf den Anschlägen 8 aufliegt Die Endanschläge
8 können mittels Schraubtrieben 10 nach oben oder unten bewegt werden. Als Antrieb kann ein nicht
dargestellter Elektro- oder Hydraulik-Antrieb verwendet werden. Die Meßrollen zum Erfassen des Bandzuges
von Sj und S2 vor und hinter den Biegerollen 6 und 7
sind bei 12 bzw. 11 angedeutet Die Banddürchlaufrichtung ist durch die Pfeile gekennzeichnet.
In Fig.2 ist die Regelung des Bandzuges S2 nach
Durchlauf durch die Biegerollen 6 und 7 durch Regelung der Eintauchtiefen, also Verstellung der Endanschläge 8
in einem Blockschaltbild dargestellt. Gemessen wird der Bandzug mit der Meßrolle 11 unmittelbar am durchlaufenden
Band. Das gemessene Signal geht über einen Verstärker 20 zu dem Differenzbildner 21. Dieser Differenzbildner
21 liefert aus der Differenz Bandzug S2 von Meßrolle 11 und Bandzugvorgabe 22 (Sollwert) das
Steuersignal zur Verstellung der Eintauchtiefe der Biegerolle 7, wie gestrichelt angedeutet Der Reckgrad Σ
wird in für sich bekannter Weise eingestellt und geregelt, und zwar durch Geschwindigkeitsüberlagerungen
am Antrieb der S-R Jllenstände 1 und 2.
Ein anderes Beispiel ist im Blockschaltbild gemäß Fig.3 dargestellt. Hierbei wird der Quotient aus der Biegearbeit, die durch die Zugdifferenz (&i~S\) vor und hinter den Richtrollen erfaßt wird, und der Zugarbeit, dargestellt durch den Zug S2, in Kombination mit dem Reckgrad geregelt. U?.r Differenzbildner 32 liefert aus den beiden Signalen der Bandzugmeßrollen 11 und 12 über die Verstärker 30 und 31 die Zugdifferenz bzw. die Biegearbeit. Dieser Wert geht zum Quotientenbildner
Ein anderes Beispiel ist im Blockschaltbild gemäß Fig.3 dargestellt. Hierbei wird der Quotient aus der Biegearbeit, die durch die Zugdifferenz (&i~S\) vor und hinter den Richtrollen erfaßt wird, und der Zugarbeit, dargestellt durch den Zug S2, in Kombination mit dem Reckgrad geregelt. U?.r Differenzbildner 32 liefert aus den beiden Signalen der Bandzugmeßrollen 11 und 12 über die Verstärker 30 und 31 die Zugdifferenz bzw. die Biegearbeit. Dieser Wert geht zum Quotientenbildner
33, der gleichzeitig noch den Bandzug S2 zur Quotientenbildung
verarbeitet. Der Differenzbildner 34 verarbeitet die Werte von dem Quotientenbildner 33 und von
der Vorgabe des Quotienten (Sollwert) 35 zu dem Steuerimpuls für die Anstellung der Biegerolle 7.
Schließlich ist in Fig.4 ein anderes Beispiel dargestellt.
Mit Hilfe dieser Regelung wird der Quotient aus Biegearbeit, die durch die Zugdifferenz (Si-S1) vor und
hinter den Richtrollen erfaßt wird, und dem Reckgrad gebildet. Ähnlich wie bei Fig.3 liefert der Differenzbildner
die Biegearbeit aus den Signalen der Bandzugmeßrollen 11 und 12 über die Verstärker 40 und 41,
wobei der sich ergebende Wert dem Quotientenbildner 43 zugeführt wird, in den gleichzeitig der entsprechende
Wert für den Reckgrad eingespeist wird. Aus diesen Werten wird im Differenzbildner 44 die Differenz zum
Vorgabewert (Sollwert) 45 gebildet, aus dem sich wieder der Steuerimpuls für die Verstellung der Biegerolle
7 ableitet.
20
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
25
30
35
40
45
50
55
60
65
Claims (1)
1 2
xis durch Einstellen einer Geschwindigkeitsdifferenz
Patentansprüche: zwischen Einlauf- und Auslaufzugrollenstand, die z. B.
durch Einfluß auf die Getriebeübersetzungen oder
1. Vorrichtung zum Regeln von Anlagen zum durch Einsatz von Oberlagerungsgetrieben mit Zusatz-Streckbiegerichten
kontinuierlich durchlaufender 5 antrieben erzielt wird. Es sind jedoch auch Anlagen be-Metallbänder,
die zur Erzielung des Reckgrades um kannt, bei denen der Bandzug, d. h. die Drehmomente
zwei mit regelbarer Geschwindigkeitsdifferenz an- der Antriebe geregelt werden, wodurch sich durch Eingetriebene
Zug-Rollenstände geführt sind, zwischen stellen einer Drehmomentdifferenz ein entsprechender
denen das Band beim Durchlauf unter Längszug Bie- Reckgrad ergibt Die bekannten Regelungen sind nicht
gerollensätze mit beidseitig des Bandes gegeneinan- io immer geeignet, den geforderten Bedingungen, insbeder
versetzt angeordneten anstellbaren Biegerollen sondere bei unterschiedlichen zu verarbeitenden Banddurchläuft,
dadurch gekennzeichnet, daß querschnitten und Bandwerkstoffen gerecht zu werden,
ein elektrisches Rechenwerk vorgesehen ist in das Dies besonders deshalb, weil die Aufgabenstellung der
die sich aus dem Bandzug (S 1,52) ergebenden me- bekannten Streckbiegerichteinrichtungen zunächst Ieohanischen
Daten des jeweiligen Sollzustandes (22, 15 diglich vorsah, aus unebenem Band (mit unterschiedli-35,45)
als relativ konstante Werte und als Meßwerte chen Eigenspannungen) ein planes Band zu machen, was
die entsprechenden gemessenen Betriebsgrößen durch Streckbiegerichten erreicht wird. Die Drehzahleingespeist
werden, in dem zwischen den konstanten regelung sollte dabei sicherstellen, daß das Band nicht
Werten und den gemessenen Werten Differenzen durch zu hohe Zugkräfte belastet wird und dadurch an
und/oder Quotienten gebildet werden (21,32,33,34, 20 Schwachstellen reißt Das bedeutet aber gleichzeitig,
42,43,44), aufgrund deren ein Steuerimpuls zur Ver- daß man sich mit dem sich aus der eingeregelten Gestellung
der Eintauchtiefe der Biegerollen (7 oder 6) schwindigkeitsdifferenz der angetriebenen ZugroHenausgelöst
wird. stände ergebenden ungleichmäßigen Bandzug zufrieden
Z Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- geben muß.
zeichnet daß der Bandzug (S 2) als relativ konstan- 25 Es ist auch bekannt, daß durch Veränderung der Ein-
ter Wert vorgegeben ist der snit dem gemessenen tauchtiefe der Biegerollen und damit der Biegekraft (die
Bandzug verglichen wird und aufgrund der sich er- als Differenz der Zugkraft vor und nach den Biegerollen
gebenden Differenz zwischen Soll- und Istwert der definiert ist) Streckgrad und Bandzug beeinflußbar sind
Steuerimpuls für die Anstellung der Biegerollen (7 (Neue Hütte 23 (1978) H. 7 Seiten 251 bis 253). Man hat
oder 6) ausgelöst wird. 30 in der Praxis jedoch bisher versucht die Biegearbeit
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- möglichst hoch einzustellen, um mit geringen Bandzüzeichnet
daß als relativ konsiinter Wert der Quo- gen arbeiten zu können. Dadurch sollte der Gefahr der
tient aus der Biegcarbe:t (Differenz der Zugkräfte Bandrisse entgegengewirkt werden und gleichzeitig
S 2—Sl vor und hinter den B;-~gerollen (6, 7)) und sollten die Antriebe geschont werden. Aus eben diesen
der Zugarbeit (S 2) eingespeist wird, der mit den 35 Gründen wurden auch die Biegerollen möglichst klein
gemessenen entsprechenden Werten verglichen gewählt um einen großen Biegeantei! zu erhalten. Dawird
und aufgrund der sich ergebenden Differenz bei wurde nicht berücksichtigt, daß infolge des hohen
zwischen Soll- und Istwert der Steuerimpuls für die Biegeanteils eine übermäßige Beanspruchung der Band-Anstellung
der Biegerollen (6,7) ausgelöst wird, oberfläche entstand, die beispielswvise bei verzinkten
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 40 Bändern unbedingt zu vermeiden ist Bei solchen Bänzeichnet,
daß als relativ konstanter Wert der Quo- dem ist es erforderlich, die äußeren Beanspruchungen
tient aus der Biegearbeit (Differenz der Zugkräfte des Bandes und damit der Zinkschicht möglichst gering
52—Sl vor und hinter den Biegerollen) und dem zu halten, so daß der Biegeanteil klein und der Zuganteil
Reckgrad (Σ) eingespeist wird und aufgrund der sich hoch zu wählen ist
ergebenden Differenz zwischen Soll- und Istwert 45 Der Erfindung liegt ausgehend von der geschilderten
der Steuerimpuls für die Anstellung der Biegerollen Problemstellung die Aufgabe zugrunde, nicht nur ein
(6 oder 7) ausgelöst wird. planes (spannungsarmes) Band zu erzeugen, sondern
gleichzeitig eine gezielte Beeinflussung der Kristal I-
struktur des Bandwerkstoffes vorzunehmen, welche
50 über die Höhe des Bandquerschnittes unterschiedlich ist. Je nach den gewünschten und zu verarbeitenden
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln Bändern soll der Schwerpunkt oder das Ziel der Bemüvon
Anlagen zum Streckbiegerichten kontinuierlich hungen entweder die Schonung der äußeren Randfadurchlaufender
Metallbänder, die zur Erzielung des sern des Werkstoffes (z. B. Deckschichten aus Zink)
Reckgrades um zwei mit regelbarer Geschwindigkeits- 55 oder aber die Erzeugung einer gemittelten Werkstoffdifferenz
angetriebene Zug-Rollenstände geführt sind, struktur sein, d. h. eine Beeinflussung z. B. des Streckzwischen
denen das Band beim Durchlauf unter Längs- grenzenverhältnisses bzw. der Alterungsbedingungen
zug Biegerichtrollensätze mit beidseitig des Bandes ge- des Bandes, möglichst im gesamten Bandquerschnitt
geneinander versetzt angeordneten anstellbaren Biege- Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß eine rollen durchläuft. 60 Regelvorrichtung nach dem Kennzeichen des ersten Pa-Derartige Anlagen dienen dem kontinuierlichen tentanspruches vorgeschlagen. Der Erfindung liegt so-Streckbiegerichten von Bändern. Nach der Behandlung mit der Gedanke zugrunde, neben Streckgrad und soll das Band praktisch plan sein. Des weiteren besteht Bandzug als weiteren Parameter die Biegearbeit in die die Aufgabe der Streckbiegerichtanlagen darin, am Regelung einzubeziehen, um die optimale Anpassung Bandwerkstoff noch gezielte Werkstoffänderungen vor- 65 der Anlage an die jeweiligen Forderungen an Werkzunehrnen und/oder den Zunder zu brechen. Bei den Stoffqualität und Bandplanheit zu erzielen. Weil in diese bekannten Anlagen wird vorwiegend der vorgewählte Regelung sowohl die Zugarbeit als auch die Biegearbeit Streckgrad geregelt. Dies geschieht bis jetzt in der Pra- gezielt eingehen, können die Einstellwerte, die sich aus
geneinander versetzt angeordneten anstellbaren Biege- Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß eine rollen durchläuft. 60 Regelvorrichtung nach dem Kennzeichen des ersten Pa-Derartige Anlagen dienen dem kontinuierlichen tentanspruches vorgeschlagen. Der Erfindung liegt so-Streckbiegerichten von Bändern. Nach der Behandlung mit der Gedanke zugrunde, neben Streckgrad und soll das Band praktisch plan sein. Des weiteren besteht Bandzug als weiteren Parameter die Biegearbeit in die die Aufgabe der Streckbiegerichtanlagen darin, am Regelung einzubeziehen, um die optimale Anpassung Bandwerkstoff noch gezielte Werkstoffänderungen vor- 65 der Anlage an die jeweiligen Forderungen an Werkzunehrnen und/oder den Zunder zu brechen. Bei den Stoffqualität und Bandplanheit zu erzielen. Weil in diese bekannten Anlagen wird vorwiegend der vorgewählte Regelung sowohl die Zugarbeit als auch die Biegearbeit Streckgrad geregelt. Dies geschieht bis jetzt in der Pra- gezielt eingehen, können die Einstellwerte, die sich aus
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