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DE2911712C2 - Verfahren zur Entfernung von Schwefeloxiden und Stickstoffoxiden aus Abgasen - Google Patents

Verfahren zur Entfernung von Schwefeloxiden und Stickstoffoxiden aus Abgasen

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DE2911712C2
DE2911712C2 DE2911712A DE2911712A DE2911712C2 DE 2911712 C2 DE2911712 C2 DE 2911712C2 DE 2911712 A DE2911712 A DE 2911712A DE 2911712 A DE2911712 A DE 2911712A DE 2911712 C2 DE2911712 C2 DE 2911712C2
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nitrogen oxides
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nitrogen
sulfur oxides
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Karl Dipl.-Ing. Dr. Knoblauch
Ekkehard Dipl.-Ing. Dr. Richter
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Bergwerksverband GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung von Schwefeloxiden und Stickstoffoxiden aus Abgasen, die ausserdem Sauerstoff und Wasserdampf enthalten, unter Zugabe von gasfoermigem Ammoniak bei Temperaturen zwischen etwa 110 und 180 O C. Es sind mehrere Verfahren zur Entfernung von Schwefeldioxid aus Rauchgasen sowohl durch Nasswaesche als auch durch trockene katalytische Adsorption bisher angewendet worden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei der Entfernung von Schwefeloxiden und Stickstoffoxiden bei den bekannten Verfahren auftretenden Nachteile zu vermeiden und bei niedrigen Temperaturen, wie sie nach dem Luftvorwaermer oder Elektrofilter auftreten, mit Geringstmoeglicher Ammoniakzugabe die Entfernung der Stickstoffoxide aus den Abgasen zu verbessern. Diese Aufgabe wird dadurch geloest, dass man in einer ersten Wanderschicht zunaechst einen grossen Teil der Schwefeloxide adsorptiv entfernt, worauf man in einer zweiten Wanderschicht nach dosierter Zugabe von gasfoermigem Ammoniak die Stickstoffoxide katalytisch zu Stickstoff reduziert sowie weitere Schwefeloxide abscheidet. Das erfindungsgemaesse Verfahren eroeffnet die Moeglichkeit, auf trockenem Wege neben der Entfernung der Schwefeloxide auch die Reduktion der Stickstoffoxide bei niedrigen Temperaturen mit hohen Umsatzgraden durchzufuehren, wobei fuer beide Wanderschichten dasselbe kohlenstoffhaltige Adsorptionsmittel verwendet werden kann. Erfindungsgemaess werden in der ersten Wanderschic...U.S.W

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung von Schwefeloxiden und Stickstoffoxiden aus Abgasen von Feuerungsanlagen, die außerdem Sauerstoff und Wasserdampf enthalten, unter Zugabe von gasförmigen Ammoniak bei Temperaturen zwischen 110 und 1800C, wobei die Abgase quer durch eine innerhalb von Reaktoren von oben nach unten wandernde Schicht aus körnigen, kohlenstoffhaltigen Adsorptionsmitteln mit oder ohne darauf aufgebrachten Katalysatoren geführt werden.
In den Abgasen von Feuerungsanlagen liegen die Schwefeldioxide vorwiegend in Form von Schwefeldioxid und Stickstoffoxide in Form von Stickstoffmonoxid vor. Es sind mehrere Verfahren zur Entfernung von Schwefeldioxid aus Rauchgasen sowohl durch Naßwäsche als auch durch trockene katalytische Adsorption bisher angewendet worden (Davids, Techn. Mitteilungen 71 (1978), Seiten 131-135).
Stickstoffoxide können aus Abgasen gleichfalls durch eine Wäsche oder eine katalytische Reduktion mit Ammoniak als Reduktionsmittel entfernt werden. Solche Gaswäschen können jedoch nur mit sehr hohem Aufwand betrieben werden, wobei die dabei auftretende Absenkung der Abgastemperatur in der Mehrzahl der Anwendungsfälle eine Wiederaufheizung der Abgase erforderlich macht. Ohne Temperaturabsenkung ist dagegen die katalytische Reduktion der Stickstoffoxide mit Ammoniak als Reduktionsmittel möglich (Renz, Hempelmann. Huber — »Verfahren zur Abscheidung von Stickoxiden und Schwefeldioxid aus Abgasen industrieller Feuerungsanlagen« — Karlsruhe 1978, Eigenverlag, Seiten 293—295).
Die bekannten Verfahren benötigen bei Anwendung von Katalysatoren mit aluminium- oder siliciumhaltigen Trägermaterialien jedoch Temperaturen über 250° C, einige Katalysatoren werden zusätzlich durch Schwefeldioxid oder Schwefeltrioxid vergiftet. Nicht umgesetztes Ammoniak führt bei einer nachfolgenden Abkühlung der Abgase zur Bildung von Ammoniumhydrogensulfat oder Ammoniumsulfat und deshalb zu unerwünschten Ablagerungen (a. a. O., Seiten 291 —292). Außerdem wird ein Teil des Ammoniaks durch den Sauerstoffgehalt der Abgcse zu N2, NO oder NO2 oxidiert und geht somit für die Reduktion der Stickstoffoxide verloren (a. a. O„ Seite 293). Wird bei den bekannten Verfahren vor der Entfernung der Stickstoffoxide Schwefeldioxid bei niedrigen Temperaturen abgeschieden, so ist eine Wiederaufheizung der Abgase vor der Reduktion der Stickstoffoxide mit Ammoniak erforderlich. Dies ist mit hohen Kosten verbunden, da nur ein Teil der aufgewendeten Energie über einen Wärmeaustausch zurückgewonnen werden kann.
Außerdem ist ein zweistufiges Verfahren zur Entfernung von Schwefeldioxid und Stickoxiden aus Rauchgasen an parallel wandernden Aktivkohleschichten bekannt, bei dem das Abgas die wandernde Adsorbenschicht durchströmt und dabei von den Schadstoffen befreit wird. Hierbei tritt eine gleichzeitige Entfernung von Schwefel- und Stickoxiden ein (DE-OS 26 26 939).
Es ist aber auch die gleichzeitige Entfernung sowohl von Stickstoffoxiden als auch Schwefeloxiden aus Abgasen an Aktivkohlen in Gegenwart von gasförmigem Ammoniak bei Temperaturen zwischen etwa 110 und 3500C bekannt. Bei diesem Verfahren wird die Anwesenheit von Sauerstoff und Wasserdampf bevorzugt, um in einem einstufigen Verfahren, bei dem das zugegebene gasförmige Ammoniak durch die Reaktion mit NO, verbraucht wird, nur ein Überschuß an Ammoniak mit der auf der Aktivkohle gebildeten Schwefelsäure reagiert (DE-OS 24 33 076).
Es sind weiter auch trockene einstufige Verfahren zur gleichzeitigen Entfernung der Schwefeldioxide und Stickstoffoxide bekannt, bei denen Ammoniak in das Abgas eingeblasen wird, worauf an porösen Kontakten die Stickstoffoxide unter Bildung von Stickstoff und Wasserdampf katalytisch reduziert und die Schwefeloxide als Ammoniumsulfat oder Ammoniumhydrogensulfat abgeschieden werden. Verfahren mit Aktivkohle als Adsorptionsmittel/Katalysator werden bei Temperaturen von 180 bis 23O0C (DE-OS 24 33 076), dagegen solche mit Metalloxiden auf Aluminium- oder Silicium-Trägermaterialien bei Temperaturen zwischen 200 und 2500C betrieben (Japan Textile News, 1976, Seiten 84-87).
Bei Temperaturen unter 2500C reagieren sowohl Schwefeldioxid als auch Stickstoffoxide mit Ammoniak, wobei, solange NO1 und SO2 in ähnlichen Konzentrationen vorliegen, bei höheren Temperaturen die Reaktion von NO1 mil NH3 bevorzugt abläuft. Ein Nachteil dieser bekannten Verfahren ist ein erhöhter Ammoniakverbrauch durch die unerwünschten Reaktionen. Darüber hinaus treten größere Kohlenstoffverluste bei der Aktivkohle auf.
Ein weiterer Nachteil der einstufigen Verfahren besteht darin, daß bei kohle- oder ölgefeuerten Kraftwerkskesseln hinter dem Luftvorwärmer und Elektrofilter lediglich Abgastemperaturen, die etwa 50°C unter den Betriebstemperaturen der bekannten S>multanverfahren liegen, anzutreffen sind. Deshalb ist entweder eine mit Wirkungsgradverlusten verbundene Kesselmodifikation oder ein Aufheizen der Abgase vor dem Reaktor erforderlich.
Außerdem ist jedoch auch schon ein zweistufiges Verfahren zum Entfernen von Schwefel- und Stickoxiden aus Verbrennungsabgasen bekannt, bei dem das Abgas zunächst zur Entschwefelung mit einer Ammoniumsulfit enthaltenden Waschlösung gewaschen und das Abgas anschließend, nach Erhitzung auf etwa 200 bis 450" C, durch ein die Reaktion von Stickoxid mit Ammoniak zur N2 katalysierendes Katalysatorbett geieitet wird, wobei als Katalysatoren bevorzugt Metalloxide verwendet werden (DE-OS 25 20 540).
Es ist weiterhin bekannt, Schwefeloxide aus Rauchgasen durch Adsorption an kohlenstoffhaltigen Adsorptionsmitteln zu entfernen, wobei die Rauchgase die Adsorptionsmittelschicht im Querstrom durchströmen (DE-OS25 50 190).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei der Entfernung von Schwefeloxiden und Stickstoffoxiden bei den bekannten Verfahren auftretenden Nachteile zu vermeiden und bei niedrigen Temperaturen, wie sie nach dem Luftvorwärmer oder Elektrofilter auftreten, mit geringstmöglicher Ammoniakzugabe die Entfernung der Stickstoffoxide aus Abgasen zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man in einer ersten Wanderschicht zunächst einen großen Teil der Schwefeloxide adsorptiv entfernt, worauf man in einer zweiten Wanderschicht nach dosierter Zugabe von gasförmigem Ammoniak die Stickstoffoxide katalytisch zu Stickstoff reduziert sowie weitere Schwefeloxide abscheidet.
Das erfindungsgemäße Verfahren eröffnet die Möglichkeit, auf trockenem Wege neben der Entfernung der Schwefeloxide auch die Reduktion der Stickstoffoxide bei niedrigen Temperaturen mit hohen Umsatzgraden durchzuführen, wobei für beide Wanderschichten dasselbe kohlenstoffhaltige Adsorptionsmittel verwendet werden kann. Erfindungsgemäß werden in der ersten Wanderschicht bereits 20 bis 80% der Schwsfeloxide entfernt. Für die Reduktion der Stickstoffoxide arbeitet man dagegen in der zweiten Wanderschicht in Gegenwart von etwa 0,4 bis 1,5 MoI gasförmigem Ammoniak pro Mol der im Abgas enthaltenen, als NO gerechneten Stickstoffoxide.
Aus der eingangs gewürdigten DE-OS 24 33 076 ist zwar die Entfernung sowohl von Stickstoffoxiden als auch von Schwefeloxiden aus Abgasen in einem einzigen Arbeitsgang bekannt. Allerdings dürften die SO2- und die NO*-Entfernung aus Abgasen nicht als zwei exakt getrennte Stufen zu betrachten sein, bei dem in der ersten Stufe die SO2-Entfernung und in der zweiten Stufe die ΝΟ,-Entfernung stattfindet. Bei der Erfindung wird zwar der Hauptteil des SO2 in der 1. Stufe, aber auch geringfügig NO* entfernt, während in der 2. Stufe der Hauptteil des NO*. aber auch das restliche SO2 entfernt werden. Bei der Erfindung liegt demnach kein Verfahren vor, bei dem ausschließlich eine Verunreinigungskomponente in der jeweiligen Stufe entfernt wird. Deshalb liegt bei der Erfindung auch keine Aggregation der beiden aus den DE-OS 24 33 076 und 25 50 190 bekannten Verfahren vor. Der besondere technische Effekt des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß in beiden Stufen trotz der unterschiedlichen Reaktionslage das gleiche, gegebenenfalls mit Katalysatoren beladene Adsorptionsmittel, sowohl für die SO2- als auch für die NO»-Eatfernung verwendet werden kann.
Die Wirkungsweise der kohlenstoffhaltigen Adsorptionsmittel können erfindungsgemäß bezüglich der SO2-Entfernung und der NO»-Reduktion verbessert werden, wenn man solche verwendet, auf die zwischen 0,ü5 und 5 Gew.-% der Elemente Kupfer, Eisen, Lithium, Natrium, Aluminium, Barium und Vanadium einzeln oder in Kombination aufgebracht sind.
Die teilweise Entfernung der Schwefeloxide in der ersten Wanderschicht kann mit einer höheren Raumgeschwindigkeit erfolgen als bei einer vollständigen Entfernung mit einstufiger Arbeitsweise. Erfindungsgemäß führt man deshalb in der ersten Wanderschicht das Abgas mit dem Adsorptionsmittel bei einer Raumgeschwindigkeit zwischen etwa 200 und 5 000 h-', vorzugsweise mit einer Raumgeschwindigkeit von 400 bis 1 800 h-\ zusammen.
Da das gasförmige Ammoniak erst nach der teilweisen Entfernung der Schwefeldioxide vor der zweiten Wanderschicht dem Abgas zudosiert wird, ist der Ammoniakverbrauch gegenüber der einstufigen Arbeitsweise vermindert, trotzdem wird der Ablauf der Reaktion zwischen NO, und NH3 in der zweiten Wanderschicht mit hohem Umsatz zu Ende geführt.
Beide Wanderschichten können unterschiedliche Volumina aufweisen und das Adsorptionsmittel kann aus beiden Wanderschichten in unterschiedlichen Mengenströmen abgezogen werden. Erfindungsgemäß zieht man die Adsorptionsmittel aus der ersten Wanderschicht nach einer Verweilzeit zwischen 20 und 100 h und aus der zweiten Wanderschicht nach einer Verweilzeit zwischen 20 und 200 h ab.
Die anschließende Regenerierung der beladenen Adsorptionsmittel kann auf dieselbe oder unterschiedliche bekannte Weise, beispielsweise durch Wäsche oder Erhitzen, erfolgen.
Die beiden Wanderschichten können in einem Reaktor oder auch getrennt in zwei Reaktoren angeordnet sein mit jeweils einer gemeinsamen oder getrennten Versorgung mit regenerierten Adsoptionsmitteln.
Die Zugabe des gasförmigen Ammoniaks kann mit unterschiedlicher oder gleicher Verteilung über die ganze Höhe der Wanderschicht direkt vor der zweiten Wanderschicht erfolgen oder, im Falle von zwei getrennten Wanderschichten, in die Verbindungsleitung zwischen den Reaktoren.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird im folgenden an Hand der Zeichnungen, die Reaktoren für die Durchführung des Verfahrens schematisch darstellen, näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Wanderschichtreaktor mit zwei Wanderschichtschächten und
F i g. 2 zwei miteinander verbundene Wanderschichtreaktoren mit jeweils einem Wanderschichtschacht.
Gemäß F i g. 1 sind der Schacht 1 für die Entfernung der Schwefeloxide und der Schacht 2 für die Reduktion der Stickstoffoxide in einem gemeinsamen Reaktor angeordnet. Beide Schächte weisen gegenüberliegende perforierte Wände 3,4,5 und 6 auf. An die Wände 3 und 6 sind Kästen mit einem Gaseintrittsstutzen 7 und einem Gasaustrittsstutzen 8 angeschlossen. Der Kasten 9 verbindet die beiden Wände 4 und 5.
Das körnige Adsorptionsmittel durchwandert aus einer gemeinsamen Versorgung oder aus getrennten Ver-
sorgungen — wie nicht gezeichnet — kommend die Schächte 1 und 2.
Die Abgase werden durch den Gaseintrittsstutzen 7 und die perforierte Wand 3 quer zur Wanderrichtung des Adsorptionsmittels durch den Schachi 1 geführt und gelangen über die perforierte Wand 4 in den Kasten 9. In diesem wird dem Abgas über ein Verteilersystem 10 Ammoniak zudosiert. Das ammoniakhaltige Abgas strömt durch die perforierte Wand 5 und quer zur Wanderrichtung des Adsorptionsmittels durch den Schacht 2 sowie die perforierte Wand 6 und verläßt den Reaktor durch den Gasaustrittsstutzen 8.
Am Fuße der Schächte 1 und 2 wird das beladene Adsorptionsmittel abgezogen und einer gemeinsamen oder zwei getrennten Regenerationsanlagen zugeführt.
Gemäß F i g. 2 sind die Schächte 1 und 2 in zwei getrennten Reaktoren I und II angeordnet. Im Reaktor I besitzt Schacht 1 zwei gegenüberliegende perforierte Wände 3 und 4, an die je ein Kasten il und 12 mit Gaseintrittsstutzen 7 und Gasleitung 13 angeschlossen ist Die Gasleitung 13 stellt die Verbindung zu Reaktor II dar. In diesem weist Schacht 2 zwei gegenüberliegende perforierte Wände 5 und 6 auf, an die Kästen 14 und 15 mit Gasleitung 13 und Gasaustrittsstutzen 8 angeschlossen sind. Das Adsorptionsmittel durchwandert aus einer getrennten Versorgung oder aus einer gemeinsamen Versorgung — wie nicht gezeichnet — kommend die Schächte 1 und 2.
Die Abgase werden durch den Gaseintrittsstutzen 7 und die perforierte Wand 3 quer zur Wanderrichtung des Adsorptionsmittels durch Schacht 1 geführt und gelangen über die perforierte Wand 4 in den Kasten 12 und durch die Gasleiung 13 in den Kasten 14. In der Gasleitung 13 oder im Kasten 14 wird Ammoniak zudosiert. Das ammoniakhaltige Abgas strömt dann durch die perforierte Wand 55 und quer zur Wanderrichtung des Adsorptionsmittels durch den Schacht 2 sowie die perforierte Wand 6 in den Kasten 15. Die Abgase verlassen den Reaktor II über den Gasaustrittsstutzen 8.
Beispiel 1
Als kohlenstoffhaltiges Adsorptionsmittel wird ein Aktivkoks mit einer spezifischen Oberfläche von 500 m2/g (bestimmt nach Brunauer, Emmet und Teller) verwendet. In der ersten Wanderschicht befindet sich 1,0 m3 des Aktivkokses. Die Wanderschicht weist eine Querschnittsfläche senkrecht zur Strömungsrichtung des Abgases von 1 m2 und eine Bettiefe von 1 m auf. In der zweiten Wanderschicht befindet sich 0,9 m3 des Aktivkokses. Bei einer Querschnittsfläche von 1,0 m2 beträgt die Bettiefe 0,9 m.
Bei einer Temperatur von 1200C wurden 720m3/h Abgas, das 0,072 Vol.-% NO, 0,1 Vol.-% SO2, 6,4 Vol.-% O2 und 10,0Vol.-% H2O enthielt, bei einer Raumgeschwindigkeit von 720 h-' (gerechnet bei Normaltemperatur) durch die erste Wanderschicht geleitet. Hierbei erfolgt eine Senkung der mittleren SO2-Konzentration des Abgases auf 0,03 Vol.-% SO2 (Entschwefelungsgrad 70%) bei einer Aktivkoksverweilzeit von 70 h in der ersten Wanderschicht
Vor der zweiten Wanderschicht wird dem Abgas soviel Ammoniakgas zugegeben, daß sich eine NH3-Konzentration von 0,079 Vol.-% einstellt Dann werden bei einer Raumgeschwindigkeit von 800 h-1 (gerechnet bei Normaltemperatur) und einer Aktivkoksverweilzeit von 90 h in der zweiten Wanderschicht ein Anteil von 62% des NO entfernt Der Entschwefelungsgrad beträgt nach der zweiten Wanderschicht 95%.
Vergleichsbeispiel 1
Wird der gleiche Aktivkoks (1,9 mJ) in einer einzigen Wanderschichi mit 1,0 m2 Querschnittsfläche und 1,90 m Bettiefe verwendet und das gleiche Abgas mit gleicher Zusammensetzung nach Zugabe von soviel Ammoniakgas, daß sich eine NHj-Konzentration von 0,079 Vol.-% einstellt, bei 1200C durch diese Wanderschicht mit einer Raumgeschwindigkeit von 340 h-' (gerechnet bei Nor-
ic maltemperatur) bei einer Aktivkoksverweilzeit von 25 Stunden geleitet, so wird nur ein Anteil von 10% des NO entfernt. Ein Betrieb über 25 h hinaus ist wegen Druckanstieges in der Wanderschicht nicht möglich. Der Entschwefelungsgrad des Abgases beträgt über 98%.
Beispiel 2
Als kohlenstoffhaltiges Adsorptionsmittel wird ein Aktivkoks, auf den durch Tränken mit einer Kupfersulfatlösung, Trocknen und Calzinieren bei Temperaturen von etwa 500°C 0,063 g Kupfer/g Aktivkoks aufgebracht ist, verwendet. Das Adsorptionsmittel hat eine spezifische Oberfläche von 470 m2/g (bestimmt nach Brunauer, Emmet und Teller).
Hier befindet sich in der ersten Wanderschicht 0,7 mJ mit Cu imprägnierter Aktivkoks. Bei einem Querschnitt von 1 m2 beträgt die Bettiefe 0,7 m. In der zweiten Wanderschicht befinden sich 0,9 m3 mit Cu imprägnierter Aktivkoks. Bei einem Querschnitt von 1,0 m2 beträgt die Bettiefe 0,9 m.
Bei gleicher Abgaszusammensetzung und Temperatur wie im Beispiel 1 wird in der ersten Wanderschicht bei einer Raumgeschwindigkeit von 1030 h"1 (gerechnet bei Normaltemperatur) und einer Aktivkoksverweilzeit von 70 h eine Senkung der mittleren SO2-Konzentration des Abgases auf 0,03 Vol.-% SO2 (Entschwefelungsgrad 70%) erreicht.
Wird vor der zweiten Wanderschicht soviel Ammoniakgas zugegeben, daß sich eine N ^-Konzentration von 0,079 Vol.-% NH3 einstellt, so werden bei einer Raumgeschwindigkeit von 800 h-1 (gerechnet bei Normaltemperatur) und einer Aktivkoksverweilzeit von 90 h in der zweiten Wanderschicht ein Anteil von 66% des NO entfernt. Der Entschwefelungsgrad beträgt nach der zweiten Wanderschicht 97%.
Vergleichsbeispiel 2
so Wird der gleiche, mit Kupfer imprägnierte Aktivkoks in einer einzigen Wanderschicht mit 1,6 m3 A.ktivkoks bei einem Querschnitt von 1,0 m2 und einer Bettiefe von 1,6 m bei der gleichen Temperatur mit einem nach Zugabe der benötigten Ammoniakgasmenge, mit der gleichen Zusammensetzung wie im Beispiel 1 vorliegenden Abgas zusammengeführt, so erhält man bei einer Raumgeschwindigkeit von 460 h-1 (gerechnet bei Normaltemperatur) selbst bei einer Aktivkoksverweilzeit von 35 h nur eine Entfernung von 12% des NO. Ein Betrieb über 35 h hinaus ist wegen Druckanstieg nicht möglich. Der Entschwefelungsgrad des Abgases beträgt über 99%.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Entfernung von Schwefeloxiden und Stickstoffoxiden aus Abgasen von Feuerungsanlagen, die außerdem Sauerstoff und Wasserdampf enthalten, unter Zugabe von gasförmigem Ammoniak bei Temperaturen zwischen 110 und 1800C wobei die Abgase quer durch eine innerhalb von Reaktoren von oben nach unten wandernde Schicht aus körnigen, kohlenstoffhaltigen Adsorptionsmitteln mit oder ohne darauf aufgebrachten Katalysatoren geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß man in einer ersten Wanderschicht zunächst 20—80% der Schwefeloxide adsorptiv entfernt, worauf man in einer zweiten Wanderschicht nach Zugabe von 0,4 bis 1,5 Mol gasförmigem Ammoniak pro Mol der im Abgas enthaltenen, als NO gerechneten Stickstoffoxide, die Stickstoffoxide katalytisch zu Stickstoff reduziert sowie weitere Schwefeloxide abscheidet
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man kohlenstoffhaltige Adsorptionsmittel verwendet, auf die zwischen 0,05 und 5 Gew.-% der Elemente Kupfer, Eisen, Lithium, Na- 2s trium, Aluminium, Barium und Vanadium einzeln oder in Kombination aufgebracht sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man in der ersten Wanderschicht das Abgas mit dem Adsorptionsmittel bei einer Raumgeschwindigkeit zwischen 200 und 5 000 h-', vorzugsweise mit einer Raumgeschwindigkeit von 400 bis 1 800 h-' zusammenführt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Adsorptionsmittel aus der ersten Wanderschicht nach einer Verweilzeit zwischen 20 und 100 h und aus der zweiten Wanderschicht nach einer Verweilzeit ewischen 20 und 200 h abzieht.
40
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