DE285416C - - Google Patents
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- Publication number
- DE285416C DE285416C DE1914285416D DE285416DA DE285416C DE 285416 C DE285416 C DE 285416C DE 1914285416 D DE1914285416 D DE 1914285416D DE 285416D A DE285416D A DE 285416DA DE 285416 C DE285416 C DE 285416C
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- DE
- Germany
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- hair
- head
- doll
- mold
- gauze
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H3/00—Dolls
- A63H3/36—Details; Accessories
- A63H3/44—Dolls' hair or wigs; Eyelashes; Eyebrows
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit der Erfindung wird die Schaffung verbesserter Mittel bezweckt, um das Haar an
dem Kopf einer Puppe oder an anderen Imitationen von Menschen- oder Tiergestalten
5 oder aber auch die Bürstenhaare an geeigneten Haltevorrichtungen zu befestigen.
Das neue Verfahren ist an Hand eines Puppenkopfes auf der beiliegenden Zeichnung
veranschaulicht, und es ist:
ίο Fig. ι die Ansicht eines mit einer gemäß der Erfindung hergestellten Perücke bekleideten Puppenkopfes,
ίο Fig. ι die Ansicht eines mit einer gemäß der Erfindung hergestellten Perücke bekleideten Puppenkopfes,
Fig. 2 ein Vertikalschnitt der Fig. i,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 in Richtung der Pfeile blickend,
Fig. 4 ein Schnitt durch die Gazeform, die erfolgte Einführung der Haare durch die Maschen
derselben veranschaulichend,
Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht, die Befestigung der Haarenden vermittels einer
plastischen Masse darstellend, und
Fig. 6 eine den Fig. 4 und 5 ähnliche Ansicht, das Herausnehmen der erhärteten plastischen
Masse mit den daran befindlichen Haaren aus der Form darstellend.
Bei Ausführung der Erfindung empfiehlt es sich, das Haar an einem abnehmbaren Teil
anzubringen, welcher auf dem Oberteil des Puppenkopfes mechanisch befestigt ist. Zu
diesem Zweck1 wird der Puppenkopf in der in
Fig. ι und 2 veranschaulichten Weise mit einem abgeschnittenen oberen Kopfteil angefertigt
und an seinem oberen Rande mit nach einwärts sich erstreckenden Flanschen versehen, an welchen die Perücke oder das
obere Kopfstück angebracht ist.
In der Zeichnung ist der Puppenkopf mit a bezeichnet, und bestehen die Mittel zur Befestigung
der Perücke oder des Kopfstückes aus drei nach einwärts gerichteten, in Fig. 2
und 3 veranschaulichten Ansätzen b. Mit c ist das das Haar tragende Kopfstück bezeichnet,
welches in der erforderlichen Lage am Kopf durch Schrauben d gehalten wird. Diese
Schrauben gehen durch in den Ansätzen b vorgesehene Löcher und dringen in das Kopfstück
c ein.
Das Haar wird an dem Kopfstück c durch Einbettung in dasselbe befestigt, und zwar
wird das Verfahren zur Herstellung der Perücke oder des Kopfstückes folgendermaßen ausgeführt:
Es gelangt eine Form e aus feinmaschiger Gaze zur Verwendung, welche die Gestalt des
abgeschnittenen Kopfteiles hat und den Kopf vervollständigt' (s. Fig. 4 bis 6). Es empfiehlt
sich, zu dieser Form engmaschige, aus Messingdraht gefertigte Gaze zu verwenden, da durch
die engen Maschen das Haar über die ganze Oberfläche des Kopfstückes gleichmäßig verteilt
und das Zusammenballen der Haare an den unteren Enden zweckmäßig vermieden wird. Das Haar wird in die Maschen der
Form von der konvexen Seite aus eingeführt, so daß die Enden desselben sich in der in
Fig. 4 veranschaulichten Weise in die Form hineinerstrecken. Alsdann wird in die Form
ein plastisches Material gebracht, welches sich beim Erkalten leicht erhärtet. Hierzu empfiehlt
es sich, Zelluloid, Guttapercha, Gummi, Paraffin oder eine andere Substanz zu verwenden,
welche beim Erhitzen leicht schmilzt
und beim Abkühlen erhärtet. Nachdem das geschmolzene Material in die konkave Seite
der Form gebracht und erkaltet ist (s. Fig. 5), wird die Gazeform β entfernt, wobei dieselbe,
wie dies in Fig. 6 veranschaulicht ist, durch das Haar f hindurchgezogen wird. Hierbei
bleibt das Haar in dem Kopfteil c fest eingeschlossen zurück. Wenn die Gazeform e
hinreichend engmaschig ist, werden die meisten Materialien, wie Zelluloid, Gummi, Kautschuk,
beim Auf treffen auf die Gaze erkalten, so daß von dem Material nur geringe Mengen
hindurchlaufen werden. Nachdem die Form von dem Kopfstück entfernt worden ist, kann
letzteres in jeder gewünschten Weise auf der Puppe befestigt werden, doch empfiehlt es
sich, die bereits erwähnte Befestigungsart zu verwenden.
Es erhellt, daß die mit einer gemäß der Erfindung hergestellten Perücke versehenen
Puppenköpfe beliebig mit Wasser benetzt werden können, ohne daß dadurch die Haare
ausgehen, und daß das Aussehen dem natürlich gewachsenen Haar entspricht.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Verfahren zum Befestigen der Haare bei Puppenperücken, Bürsten o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die zu befestigenden Haare von der konvexen Seite aus in eine der Kontur des Haltekörpers entsprechend gestaltete Form aus engmaschiger Gaze eingeführt werden, die Form mit einer plastischen Masse gefüllt und nach dem Erstarren des Füllmaterials durch die Haare abgestreift wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE285416T | 1914-03-15 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE285416C true DE285416C (de) | 1915-07-01 |
Family
ID=540804
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1914285416D Expired DE285416C (de) | 1914-03-15 | 1914-03-15 |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE285416C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1710469B1 (de) * | 1967-04-29 | 1971-01-07 | Erwin Koehler | Haarteil,insbesondere Toupet |
-
1914
- 1914-03-15 DE DE1914285416D patent/DE285416C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1710469B1 (de) * | 1967-04-29 | 1971-01-07 | Erwin Koehler | Haarteil,insbesondere Toupet |
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