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DE2843977A1 - Schaltungsanordnung zum gewinnen der tonsignale aus einem fernsehsignal - Google Patents

Schaltungsanordnung zum gewinnen der tonsignale aus einem fernsehsignal

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Publication number
DE2843977A1
DE2843977A1 DE19782843977 DE2843977A DE2843977A1 DE 2843977 A1 DE2843977 A1 DE 2843977A1 DE 19782843977 DE19782843977 DE 19782843977 DE 2843977 A DE2843977 A DE 2843977A DE 2843977 A1 DE2843977 A1 DE 2843977A1
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DE
Germany
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carrier
signal
circuit arrangement
oscillations
arrangement according
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DE19782843977
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English (en)
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DE2843977C2 (de
Inventor
Thorwald Ing Grad Rabeler
Wolfgang Dipl Ing Weltersbach
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
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Publication date
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Publication of DE2843977C2 publication Critical patent/DE2843977C2/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/60Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards for the sound signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Superheterodyne Receivers (AREA)

Description

  • "Schaltungsanordnung zum Gewinnen der Tonsignale aus einem
  • Fernsehs ignal" Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Gewinnen der Tonsignale aus einem auf einem hochfrequenten Träger übertragenen Fernsehsignal, bei der nach einer ersten Mischung zum Gewinnen der ZF-Schwingungen in einem Filter einerseits das zwischenfrequente Bildsignalband abgetrennt wird und andererseits ein Signalbereich, der sich aus den zwischenfrequenten Tonsignalen und Signalen in der Nähe des zwischenfrequenten Bildträgers zusammensetzt, entnommen und daraus durch eine zweite Mischung die Tonsignale in der Differenz frequenz lage gewonnen werden.
  • Eine derartige Schaltungsanordnung ist als Quasi-Parallelton bekannt aus der FUNKSCHAU Heft 9/1978.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Unterdrückung der Videomodulation und anderer Störungen sowie das Signal-Rausch-Verhalten im Tonkanal weiter zu verbessern und dabei, insbesondere unter Anwendung integrierter Schaltungen, den Aufwand gering zu halten.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe werden nach der Erfindung die für die zweite Mischung erforderlichen zusammengesetzten Signalschwingungen aus dem Bild-ZF-Filter ausgekoppelt mittels einer ZF-Tonträger-Falle, die hinter wenigstens je einem Dämpfungspol für einen danebenliegenden Träger des oberen und des unteren Nachbarkanals angeordnet ist und in der auch Schwingungen der Bildträger-ZF und, ggf. wenigstens zu einem Teil, Schwingungen der benachbarten, als Zweiseitenbandsignal übertragenen Modulationsfrequenzen mit einer für die Mischung ausreichenden Amplitude auftreten.
  • Die Auskopplung erfolgt zweckmäßig in einer Tonträger-Falle, in der die Bildträger-ZF-Schwingungen ein Maximum etwa in der Nähe des Bildträgers aufweisen.
  • Durch die nach der Erfindung vorgenommene Aus kopplung wirken sich die im vorangehenden Filterteil vorhandenen Fallen bzw.
  • Sperrkreise, z.B. für den Nachbarkanal-Bildträger und den Nachbarkanal-Tonträger, als Flankenbegrenzung für den ausgekoppelten zusammengesetzten Signalbereich aus, so daß dadurch Störungen aus den Nachbarkanälen im besonderen Maße unterdrückt werden, ohne den Aufwand an Selektionsmitteln zu erhöhen.
  • Die zur Auskopplung benutzte Tonträger-Falle kann durch eine weitere Resonanz zwischen Bildträger und Tonträger als Dämpfungspol für eine Subharmonische der Differenzträgerfrequenz von z.B. 5,5 MHz ausgebildet sein; der Dämpfungspol wird dann auf eine Zwischenfrequenz gelegt, die gegenüber dem Bildträger einen Abstand von etwa 2,75 bzw. 1,83 MHz aufweist.
  • Die ausgekoppelten Schwingungen können nach einer Weiterbildung der Erfindung über ein auf die Bildträger-ZF abgestimmtes Filter und einen Begrenzerverstärker der zweiten Mischstufe als Referenz-Schwingungen, zweckmäßig mit etwa 90°-Phasenverschiebung gegenüber den am Signaleingang zuge für ten Bildträger-ZF-Schwingungen, zugeführt werden. Dadurch erhält man eine Einseitenband-Demodulation, in der die unerwünschten und durch Begrenzung bereits reduzierten Zwei- seitenband-Komponenten in der Nähe des Bild trägers zusätzlich unterdrückt werden.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert, die in Fig. 1 ein Beispiel zeigt mit einem Filter, dem die zusammengesetzten Schwingungen entnommen werden, und mit einer in Funktionsblöcken dargestellten integrierten Schaltung für die Gewinnung des Ton-Differenzfrequenz-Signals.
  • Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform einer Schaltungsanordnung für die verzerrungsarme Verstärkung und Begrenzung des zusammengesetzten Signals (zur Gewinnung des Referenzsignals).
  • Dem Filter nach Fig. 1 werden von einer Signalquelle 1 die empfangenen Schwingungen eines Fernsehsenders in der Zwischerrfrequenzlage zugeführt, die in einer nicht dargestellten Abstimmeinheit mit Hilfe eines Oszillators und einer ersten Mischstufe gewonnen wurden. Am Ausgang dieser Signalquelle 1 ist eine Impedanz wirksam, die aus einem Wirkwiderstand 2, einer Induktivität 3 und einer Kapazität 4 besteht, die in der Zeichnung der Vollständigkeit halber angegeben sind, da sie an der Eingangsklemme 5 auftreten und bei der Berechnung des nachfolgenden- Filters mit berücksichtigt werden müssen.
  • Für die Erfindung sind Aufbau und Auslegung des gesamten bis zur Ausgangsklemme 6 zwischengeschalteten Filters im einzelnen nicht von Bedeutung.
  • In den einem solchen Filter zugeführten Schwingungen kann der Bildträger eine Frequenz von 38,9 MHz und der um 5,5 MHz versetzte Tonträger eine Frequenz von 33,4 MHz haben; der Nachbartonträger liegt dann bei 40,4 MHz bei einem Empfang im VHF-Bereich bzw. bei 41,4 MHz bei einem Empfang im UHF-Bereich, und der Nachbarbildträger liegt bei 31,9 MHz. Die Dämpfungspole für diese Frequenzen können in den in Fig. 1 mit KlarrJnern angedeuteten Filterbereichen 11, 12 und 14 realisiert 3 ein.
  • Im BereIch 13 ist eine Falle für den eigenen Tonträger angebracht, die gebildet tqird durch die Reihenschaltung eines Kon densatcs 1e un 27 pF und eines Kondensators 17 von 26 pF mit parallel liegender Induktivität 18, die aus den TeilinduktisTitaten 13a und 18b in Reihe mit einem Kondensator 19 besteht, der im einfachen Fall ein großer Trennkondensator ist. Dieser Falle kann an einem Punkt der Induktivität 18, z.B. an einem Anzapfpunkt, aber auch an dem Verbindungspunkt mit den ondensatoren 16 und 17 oder mittels einer Sekundärwicklung, über die Leitung 20 ein Signal entnommen werden, das infolge der auftretenden Resonanz das eigene Tonsignal bei 33,4 MHz mit angehobener Amplitude liefert.
  • Gleichzeitig treten auch die Bildsignal-ZF-Schwingungen auf mit einer Amplitude, die sich insbesondere durch das Spannungsteilungsverh&ltnis über den Kondensator 16 und 17 zu dem Abnahmepunkt an der Induktivität 18a, 18b für die Leitung 20 ergibt.
  • Die übertragungskurve 21 zur Leitung 20 ist rechts unterhalb der Klen-ne 6 wiedergegeben. Die Darstellung erfolgt im Dämpfungsmaß unterhalb eines der Linie 22 entsprechenden Bezugspegels. Dabei sind die vorstehend erwähnten Dämpfungspole beim Nachbarbildträger von 31,9 MHz und beim Nachbartonträger von 40,4 bzw. 41,4 MHz sowie die Übertragungsmaxima in der Nähe des Tonträgers von 33,4 MHz und des Bildträgers von 38,9 MHz angegeben. Durch eine weiter unten beschriebene Bemessung der Teilinduktivitäten 18a und 18b und des Kondensators 19 ist dabei ein weiterer Dämpfungspol bei etwa 36,1 MHz eingeführt. Zur Leitung 20 zeigt sich also der Charakter eines Bandfilters.
  • Die von der Leitung 20 erhaltenen Schwingungen werden einer, vorzugsweise in integrierter Technik ausgeführten, Schaltungsanordnung 25 an einer Klemme 26 zugeführt, die mit dem Eingang eines ggf. mehrstufigen, regelbaren Verstärkers 27 verbunden ist.
  • Die Ausgangssignale des Verstärkers 27 werden zur Gewinnung einer Bezugsschwingung für die Demodulation über einen weiteren Verstärker 28 einem auf die ZF-Bildträger-Schwingung von 38,9 MHz abgestimmten Filterkreis 29 und dann einem Begrenzerverstärker 30 zugeführt. Das Filter 29 kann durch einen Einzelkreis mit einer Güte von 50 bis 80 gebildet werden.
  • Durch das Filter 29 wird die Bildträger-ZF-Schwingung von 38,9 MHz mit einem Teil der benachbarten, als Zweiseitenbandsignale übertragenen Schwingungen ausgefiltert; außerdem erfolgt eine Phasendrehung um 900.
  • Die so ausgefilterten Schwingungen werden in der Stufe 30 stark begrenzt derart, daß die durch die Seitenbänder bewirkte Amplitudenmodulation weitgehend beseitigt ist und am Ausgang der Stufe ein der Bildträger-ZF entsprechendes Referenzsignal zur Verfügung steht, das einer Einseitenband-Mischstufe 33 zugeführt wird.
  • Der Mischstufe 33 wird außerdem das die Bildsignal-ZF-Schwingungen im Bereich von 33,4 MHz enthaltene Ausgangssignal des Verstärkers 27 zugeführt. In der Stufe 33, die durch einen Phasendiskriminator gebildet sein kann, erfolgt dann eine Einseitenband-Demodulation der Tonsignalschwingungen gegenüber dem am Ausgang der Stufe 30 erhaltenen Referenzsignal, so daß am Ausgang der Stufe 33 die der Frequenzdifferenz zwischen Bildträger und Tonträger entsprechenden Tonsignal-Differenzfrequenz-Schwingungen (Intercarrier-Signal) auftreten und über einen Verstärker 34 der Ausgangsklemme 35 zugeleitet werden. Die über das Filter 29 ge- leiteten Schwingungen sind auf den Bereich um den Bildträger eingeschränkt; sie sollten keine Nyquistflanke aufweisen und werden weiter durch den Begrenzer 30 von Amplitudenschwankungen und damit von den Seitenbändern befreit. Durch die 900-Phasenverschiebung wird weiter eine Demodulation der Zweiseitenband-Komponenten in der Mischstufe 33 praktisch verhindert derart, daß am Ausgang vorwiegend die Tonsignal-Differenzfrequenz auftritt. Diese wird von der Klemme 35 in bekannter Weise einem den Bereich um 5,5 MHz übertragenden Bandfilter und danach dem Ton-Frequenzdemodulator zugeführt.
  • Da in der geschilderten Weise eine Demodulation der dem Bildträger nahen Zweiseitenband-Komponenten vermieden ist, wird auch kein den Synchronimpulsen entsprechender Signalanteil in der Stufe 33 gewonnen, der zu Regelzwecken benutzt werden könnte.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist daher eine weitere Mischstufe 41 vorgesehen, der das Ausgangssignal der Stufe 27 an beiden Eingängen zugeführt wird derart, daß eine Quadierung erfolgt. Dadurch werden die Synchronimpulse stärker herausgehoben und Signale geringerer Amplitude (z.B. die Videosignale) stärker unterdrückt. Gegenüber einem Referenzsignal wird, vor zugsweise ebenfalls in der Stufe 41, ein Regelsignal gebildet, das die Abweichungen vom Sollwert, z.B. dem Spitzenwert im Zeilensynchronimpuls-Intervall, repräsentiert. Dieses Regelsignal wird einer Stromgeneratorstufe 42 zugeführt, deren Ausgangsstrom einem Kondensator 43, der z.B. über eine Klemme 44 außerhalb der integrierten Schaltung 25 angeordnet ist, zugeführt. Dadurch erhält man eine integrierende Regelung derart, daß die Spannung am Kondensator 43 solange erhöht oder vermindert wird, bis der Regelfehler zu Null geworden ist. Die Regelung erfolgt vom Ausgang der Stufe 42 und damit vom Kondensator 43 zum Regelverstärker 27.
  • In den an die Stufe 35 angeschlossenen weiteren Stufen, z.B.
  • einem Begrenzer für die ausgefilterten Ton-Differenzfrequenz-Schwingungen, treten Nichtlinearitäten auf; die dadurch gebildeten Oberwellen bzw. Mischprodukte können Schwingungen im Bereich von 5,5 MHz liefern, die sich in den Tonsignalen als Verzerrungen auswirken. Um derartige Schwingungskomponenten zusätzlich zu dämpfen, können nach dem Ausführungsbeispiel die Induktivität 18b von 0,62 /uH und die Kapazität 19 von 33 pF als Reihenresonanzkreis bei 36,1 MHz, also auf eine vom Träger bei 38,9 MHz um etwa 2,8 MHz abweichende Frequenz abgestimmt sein, so daß ein entsprechender Dämpfungspol in der Kurve 21 auftritt.
  • Dem Begre..zorvxsrstärker 30 wird das durch das Filter 29 übertragene Signal zugeführt, das auch die Zweiseitenband-Komponenten des Bildsignalträgers umfaßt, die sich etwa bis zu 1 MHz erstrecken; in diesem Bereich liegen insbesondere die Gleichstromkomponente des Bildinhaltes und die Synchronimpulse. Das Eingangssignal der Stufe 30 umfaßt somit einen beträchtlichen Amplitudenbereich. Für eine einwandfreie Qualität des schlimßlich erhaltenen Tonsignales kommt es darauf an, daß das Ausgangssignal der Stufe 30 von der Eingangsamplitude wenigstens nahezu unabhängig ist und auch im übrigen linear arbeitet, damit die Bildung störender Harmonischer vermieden ist. Auch soll die Stufe 30 frequenzlinear arbeiten und die bei der Begrenzung entstehenden Harmonischen des Bildträgers gut verarbeiten, damit das erhaltene begrenzte Signal möglichst genau rechteckig ist und als stabile Referenzschwingung für die Mischstufe 33 dienen kann.
  • Fig. 2 zeigt eine hierfür geeignete integrierbare Schaltung, die symmetrisch ausgebildet ist, so daß die Signale vom Eingang bis zum Ausgang wechselstrommäßig in Gegentakt verarbeitet werden.
  • An den klemmen 51 und 52 wird das Cegentakt-Eingangssignal vom Filter 29 zwei Emitter-Folger-Transistoren 53 und 54 mit Emitter-Widerständen 55 und 56 von 1,5 kOhm zugeführt, deren Emitter mit den Basen von Transistoren 57 und 58 verbunden sind. Diese bilden zusnin eInen Differenzverstärker dadurch, s.aß ihrG Emitter über einen Widerstand 59 von etwa 300 Ohrn, ggf. mi Parallelkapizität 60, verbunden sind und über St-mqeilentrasistoren 61 und 62 mit Emitterwiderständen 63 und 64 von 33Q Ohm angesteuert werden. Die Basisspannungen für die Stromcuelientransistoren 61 und 62 werden geliefert von der Basis eines Transistors 65, dem über einen Vorwiderstand 66 von 10 köhm ein Strom von der Speisequelle +U von 12 V zugeführt wird, so daß an der Basis-Emitter-Strecke ein entsprechender Spannungsabfall UBE und an dem gegen Erde und damit dem anderen Pol der Speisequelle U eingeschalteten Widerstand 67 von 330 Ohm ein entsprechender Spannungsabfall auftritt. Mittels eines Transistors 68, dessen Kollektor an der Speisespannung +U liegt und dessen Basis und Emitter mit dem Kollektor bzw. der Basis des Transistors 65 verbunden sind, wird die erforderliche Stromlieferung für die verbundene Basen der Transistoren 61, 62 und 65 sichergestellt.
  • Die Kollektoren der Transistoren 57 und 58 sind an die Emitter der TransisForen 71 bzw. 72 angeschlossen, wobei zunächst die von der punktierten Linie 73 umschlossenen Schaltelemente außer Betracht gelassen werden. Die Basen der Transistoren 71 und 72 sind verbunden und an den Abgriff eines Spannungsteilers gelegt, der parallel zur Speisequelle U liegt und aus den Widerständen 74 von 5,5 kOhm, 75 von 1,9 kOhm und 76 von 3,9 kOhm besteht.
  • Durch d- Verbindung der Basen der Transistoren 71 und 72 mit dem Spannungsteiler sind diese praktisch an ein festes Potential gelegt derart, daß auch die Emitter der Transistoren 71 und 72 und die mit ihnen verbundenen Kollektoren der Transistoren 57 und 58 praktisch keine Wechselspannung führen.
  • Die Steuerung der Transistoren 57 und 58 erfolgt also ausschließlich an Basis und Emitter; so ist ein maximaler linearer Aussteuerbereich sichergestellt; der Einfluß der Kollektor-Basis-Kapazität ist ausgeschaltet.
  • Die Kollektoren der Transistoren 71 und 72 sind über individuelle Arbeitswiderstände 77 und 78 von 220 Ohm und einen gemeinsamen Widerstand 79 von 1 kOhm mit der Speisequelle +U verbunden. Die Kollektorspannungen der Transistoren 71 und 72 steuern die Basen der Emitterfolger 81 und 82, deren Kollektoren an +U liegen und deren Emitter über Widerstände 83 bzw. 84 von 2,7 kOhm mit Erde verbunden sind; die Ausgangssignale treten an den Klemmen 85 und 86 auf und werden dann der in Fig. 1 dargestellten Mischstufe 33 zugeführt.
  • Der Differenzverstärker mit den Transistoren 57 und 58 ist so eingestellt, daß schon bei geringen Eingangsspannungen die Sättigung erreicht wird. Dabei kann durch den angedeuteten Kondensator 60 auch ein gewisser Einfluß auf die Phasenlage erreicht werden derart, daß zusammen mit der ggf. schon im Filter 29 bewirkten Phasendrehung insgesamt eine Phasendrehung von ungefähr 900 für die Referenzschwingung der Milch stufe 33 sichergestellt ist.
  • Um die Wirkung des verstärkenden Begrenzers 30 zu verbessern, kann die innerhalb der punktierten Linie 73 angegebene Schaltung zugefügt werden. Diese besteht aus Transistoren 91 und 92, die in Reihe mit den Transistoren 71 und 72 eingeschaltet sind und deren Basen ebenfalls von einem Abgriff des Span nungsteilers, nämlich zwischen den Widerständen 75 und 76, gesteuert und damit auf praktisch konstantem Potential gehalten werden. Die Transistoren 91 und 92 arbeiten somit wie die Transistoren 71 und 72 als Transistorverstrker in Basis-Grundschaltung; sie bewirken einerseits eine Entkopplung zwischen Eingang und Ausgang und zeigen andererseits ein lineares Verhalten bis zu sehr hohen Frequenzen, die die Grundwelle des ZF-Bildträgers von 39,8 MHz wesentlich übersteigen. Zusätzlich ist noch ein Differenzverstärker aus den Transistoren 93 und 94 eingeschaltet, dessen verbundene Emitter über einen weiteren an den Transistor 65 angeschlossenen Stromquellentransistor 95 mit Emitterwiderstand 96 von 160 Ohm gesteuert werden. Infolgedessen erhalten die Transistoren 93 und 94 in der Mittellage die gleichen Ströme wie die Transistoren 61 und 62; ihre Steuerung erfolgt durch die Differenz der stromabhängigen Anteile der Basis-Emitter-Spannungen der Transistoren 91 und 92, und die so erhaltenen Kollektorströme werden in einer gekreuzten Verbindung den Kollektorströmen der Transistoren 93 und 91 hinzugefügt.
  • Die Schaltungszelle innerhalb der punktierten Linie 73 bewirkt somit eine Verdoppelung des Ausgangs stromes bei im übrigen gleichem Aussteuerungs- und Frequenzverhalten.
  • Infolge des Spannungsteilers 74, 75, 76 sind die Basen der Transistoren in Basis-Grundschaltung (71, 72, 91, 92) nur über gewisse Innenwiderstände mit Masse verbunden. Wenn eine noch niederohmigere Verbindung erforderlich erscheint, können in einfacher Weise Emitter-Folger zwischen den Spannungsteiler-Anzapfungen und den Basen der betreffenden Transistoren eingeschaltet werden.

Claims (17)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum Gewinnen der Tonsignale aus einem auf einem hochfrequenten Träger übertragenen Fernsehsignal, bei der nach einer ersten Mischung zum Gewinnen der ZF-Schwingungen in einem Filter einerseits das zwischenfrequente Bildsignalband abgetrennt wird und andererseits ein Signalbereich, der sich aus den zwischenfrequenten Tonsignalen und Signalen in der Nähe des zwischenfrequenten Bildträgers zusammensetzt, entnommen und daraus durch eine zweite Mischung die Tonsignale in der Differenzfrequenzlage gewonnen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die für die zweite Mischung (Stufe 33) erforderlichen zusammengesetzten Signalschwingungen aus dem Bild-ZF-Filter (1 bis 19) ausgekoppelt werden mittels einer ZF-Tonträger-Falle (16 bis 19), die hinter wenigstens je einem Dämpfungspol (Teile 11 und 12) für einen daneben liegenden Träger des oberen und des unteren Nachbarkanals angeordnet ist und in der auch Schwingungen der Bildträger-ZF und, gegebenenfalls wenigstens zu einem Teil, Schwingungen der benachbarten, als Zweiseitenbandsignal übertragenen Modulationsfrequenzen mit einer für die Mischung ausreichenden Amplitude auftreten (Kurve 21).
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den zusammengesetzten Signal-Schwingungen die Amplituden der Tonträger-ZF-Schwingungen und der Bildträger-ZF-Schwingungen etwa im Verhältnis 1:3 bis 3:1, vorzugsweise etwa 1:1 stehen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß die Auskopplung der zusammengesetzten Signalschwingungen in einer Tonträger-Falle (16 bis 19) erfolgt, in der die Bildträger-ZF-Schwingungen ein Maximum etwa in der Nähe des Bildträgers aufweisen.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennnet, daß eine Flanke der zu einem Maximum hinführenden Durchlaßkurve durch die Nachbartonträger-Falle (12) bzw. die Nachbarbildträger-Falle (11) bedingt ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengesetzten Signal-Schwingungen einer Tonträger-Falle entnommen werden, die am ausgangsseitigen Ende des Bild-ZF-Filters angeordnet ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonträger-Falle (16 bis 19), der die zusammengesetzten Signal-Schwingungen entnommen werden, als Dämpfungspol für eine einer Subharmonischen der Differenzträgerfrequenz entsprechende ZF-Schwingung ausgebildet ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonträger-Falle (16 bis 19) für die entnommenen zusammengesetzten Schwingungen einen Dämpfungspol entsprechend der Hälfte bzw. einem Drittel der Ton-Differenzfrequenz aufweist.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengesetzten Signal-Schwingungen über ein auf die Bildträger-ZF abgestimmtes Filter (29) und einen Begrenzerverstärker (30) der zweiten Mischstufe (33) als Referenz-Schwingungen zugeführt werden.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiten Mischstufe (33) die zusammengesetzten Signal-Schwingungen am Signaleingang zugeführt werden und daß die Referenz-Schwingungen mit einer Phasenlage zugeführt werden, die um etwa 9n0 gegenüber den Bildträger-ZF-Schwingungen am Signaleingang gedreht ist.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die 90° -Phasenverschiebung wenigstens zum Teil in einer integrierten Verstärker- und/oder Begrenzerschaltung (30) erfolgt.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die 90°-Phasenverschiebung wenigstens zum Teil in der Mischstufe (33) erfolgt.
  12. 12. Schaltungsanordnung insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengesetzten Signalschwingungen einerseits dem Signaleingang eines Einseitenband-Demodulators (33), insbesondere eines Phasendiskriminators, zugeführt werden und andererseits über ein auf den Bildträger abgestimmtes Filter (29) einer Begrenzerstufe (30), die die Referenzschwingungen für den Einseiten band-Demodulator (33) liefert.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die 90° -Phasenverschiebung wenigstens zum Teil mittels eines, z.B. dem Begrenzerverstärker (30) vorgeschalteten, Filters (29) erfolgt.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Begrenzer (30) durch einen Verstärker, vorzugsweise einen Differenzverstärker (57, 58), gebildet wird, dessen Ausgang wenigstens einen weiteren Transistor (71, 72) in Basis-Grundschaltung steuert.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Differenzverstärker (57, 58) und dem bzw.
    den weiteren Transistor(en) (71, 72) ein Zusatztransistor (91 bzw. 92) in Basis-Grundschaltung eingeschaltet ist und daß jeder Kollektor des Differenzverstärkers (57, 58) mit dem Basiseingang eines weiteren Differenzverstärkers (93,94) verbunden ist, dessen Kollektorausgänge über Kreuz mit den Kollektoren der weiteren Transistoren (91, 92) in Basis-Grundschaltung verbunden sind.
  16. 16. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengesetzten Signalschwingungen quadriert werden (Stufe 42) und daraus gegenüber einem Referenzwert ein Amplituden-Regelsignal gebildet wird.
  17. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Amplituden-Regelsignal als Strom (Stufe 42) einem Kondensator (43) zugeführt wird, dessen Spannung die Verstärkungsregelung (Stufe 27) bewirkt.
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