DE2843941B2 - Schaltung für die Belichtungsmessung bei Photoapparaten - Google Patents
Schaltung für die Belichtungsmessung bei PhotoapparatenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltung für die Belichtungsmessung bei Photoapparaten gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Beim Photographieren, beispielsweise in der Mikrophotographie,
muß die Messung der Belichtung von einem verhältnismäßig dunklen Bild bis zu einem hellen
möglich sein, d. h. in einem weiten Bereich (104 bis Lux) zwischen schwacher und starker Beleuchtung.
In der Praxis ist es sehr schwierig, die Belichtung über einen weiten Beleuchtungsbereich genau zu messen. In
bekannten Schaltungen für die Belichtungsmessung wird das einfallende Licht in Form einer Widerstandsänderung
eines photoelektrischen Wandlers, beispielsweise einer CdS-ZeIIe erfaßt Ein Lichtmeßsignal, das
entsprechend der Widerstandsänderung erzeugt wird, wird einer logarithmischen Kompressionsschaltung
zugeführt, aus der das eingefallende Licht in Form eines Spannungssignals, das der Lichtintensität entspricht
entnommen werden kann. Mit einer logarithmischen Kompressionsschaltung wird eine sehr genaue Lichtmessung
über einen weiten Belichtungsbereich ermöglicht jedoch ist der Belichtungsmesser sehr teuer.
ίο Weiter ist aus der deutschen Auslegeschrift DE-AS
23 53 924 eine Belichtungssteuervorrichtung bekannt bei der die Ausgangspegel von zwei Flip-Flops
entsprechend der Helligkeit von einfallendem Licht geändert werden. In Abhängigkeit von den Ausgangspegeln
der Flip-Flops wird ermittelt, in welchen Helligkeitsbereich das einfallende Licht fällt d. h. in den
oberen, mittleren oder unteren Helligkeitsbereich. Diese bekannte Technik gibt jedoch nur die Möglichkeit,
die Blendenweite der Kamera in Abhängigkeit der vorbestimmten drei Helligkeitsbereiche einzustellen,
ohne eine genaue Belichtungsmessung über den gesamten Helligkeitsbereich zu gestatten.
Aus der amerikanischen Patentschrift US-PS 40 37 237 ist eine weitere Belichtungssteuerschaltung
bekannt, die ein Photostrom entsprechend der tatsächlichen Objekthelligkeit und einen Bezugsstrom entsprechend
einer vorbestimmten Objekthelligkeit erzeugt. Der Photostrom oder der Bezugsstrom wird integriert,
wodurch ein veränderliches Belichtungsintervall erhalten wird, das der vorbestimmten Objekthelligkeit
proportional ist. Die bekannte Schaltung weist den Nachteil auf, daß eine Belichtungsmessung nur im
Rahmen der Integrationsmöglichkeit des Photostroms vorgenommen werden kann. Da eine Umschaltung auf
andere Helligkeitsbereiche nicht vorgesehen ist, kann nur in einem vergleichsweise kleinen Helligkeitsbereich
eine hinreichend genaue Belichtungsmessung zur Steuerung des Belichtungsintervalls durchgeführt werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine preisgünstige Schaltung zur Belichtungsmessung zu
schaffen, die die einfallende Lichtmenge über einen großen Bereich sehr genau messen kann.
Diese Aufgabe wird nun erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst,
wobei den Unteransprüchen vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zu entnehmen sind.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf
die Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein Schaltbild einer erfindungsgemäß ausgebildeten Schaltung für die Belichtungsmessung,
F i g. 2 ein Diagramm zur Darstellung der Abhängigkeit der Belichtungszeit von der integrierten Spannung
eines Integrators, der Bestandteil der Schaltung gemäß F i g. 1 ist,
F i g. 3 ein Schaltbild einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltung und
F i g. 4 ein Diagramm zur Darstellung der Abhängigkeit der Belichtungszeit und der integrierten Spannung
eines Integrators, der in der Schaltung gemäß F i g. 3 verwendet ist.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Schaltung zur Belichtungsmessung dargestellt.
Ein photoelektrischer Umwandler, beispielsweise eine Photodiode 11, ist an der Kathode mit der invertierenden
Eingangsklemme eines Operationsverstärkers 12 der ersten Stufe verbunden. Die Kathode der Photodio-
de 11 und die nicht-invertierende Eingangsklemme des Operationsverstärkers 12 sind geerdet.
Ein Widerstand 13 ist zwischen die invertierende Eingangskleinme der Verstärkers 12 und dessen
Ausgangsklemme geschaltet. Der Ausgang des Operationsverstärkers
12 ist mit der nichl-invertierenden Eingangsklemme eines Operationsverstärkers 15 der
folgenden Stufe durch einen Widerstand 14 verbunden. Die invertierende Eingangsklemme des Operationsverstärkers
15 ist über einen Widerstand 16 mit der Ausgangsktemme desselben Verstärkers und über einen
Widerstand 17 mit Erde verbunden. Die Ausgangsklemme des Operationsverstärkers 15 ist mit der invertierenden
Eingangsklemme eines Operationsverstärkers 117 einer dritten Stufe verbunden. Die Ausgangsklemme
dieses Verstärkers 117 ist über einen Widerstand 18 mit der nicht-invertierenden Eingangsklemme desselben
Verstärkers 117 und über einen Widerstand 19 sowie eine Durchlaß-Diode 20 mit der Basis eines NPN-Transistors
21 verbunden. Der Transistor 21 iu mit seinem Emitter geerdet, während der Collector über einen
Widerstand 22 mit einer Spannungsquelle Vcc sowie über einen Widerstand 23 mit der Basis eines
N PN-Transistors 24 verbunden ist. Der Emitter des Transistors 24 ist geerdet, während sein Collector über
ein Relais 25 und eine Diode 26 mit der Klemme der Spannungsquelle Vcc verbunden ist. In einem Bezugsspannungskreis
27 ist ein NPN-Transistor 28 π it seiner Basis an einem Verbindungspunkt zwischen einem
Widerstand 29 und einem variablen Widerstand 30 angeschlossen, welche zwischen der Klemme Vcc und
der Erde in Reihe geschaltet und mit der Klemme Vcc über einen Widerstand 32 verbunden sind. Der Emitter
des Transistors 28 ist über einen Widerstand 33 geerdet sowie über einen Widerstand 34 mit der nicht-invertierenden
Eingangsklemme des Verstärkers 117 der dritten Stufe verbunden, während der Collector des
Transistors 28 an die Klemme Vcc angeschlossen ist.
Im Relais 25 sind der normalerweise geschlossene Kontakt und der normalerweise offene Kontakt eines
ersten Relais-Schalters 25a mit den Ausgangsklemmen der Verstärker 12 bzw. 15 verbunden. Der bewegliche
Kontakt des Relais-Schalters 25a ist mit der invertierenden Eingangsklemme eines Operationsverstärkers 37
eines Integrators 36 verbunden, und zwar über eine Widerstandschaltung 35, die entsprechend der Empfindlichkeit
(ASA-Zahl) eines Films eingestellt ist. Die invertierende Eingangsklemme des Operationsverstärkers
37 ist übe.- Kondensatoren 38 und 39 mit dem normalerweise geschlossenen Kontakt bzw. dem normalerweise
offenen Kontakt eines Relaisschalters 25b verbunden. Die nicht-invertierende Eingangsklemme
des Verstärkers 37 ist geerdet.
Wenn im Betrieb Licht geringer Helligkeit, beispielsweise 102Lux oder weniger, auf die wie beschrieben
aufgebaute Schaltung trifft, erzeugt die Photodiode 11,
auf die das einfallende Licht trifft, erii Signal, das der
Beleuchtungsstärke entspricht. Dieses Lichtmeßsignal wird durch den Operationsverstärker 12 der ersten
Stufe verstärkt und dann in den Verstärker 15 der zweiten Stufe geleitet. Das nochmals verstärkte
Lichtmeßsignal wird dann in den Verstärker 117 der dritten Stufe geleitet. Dieser Verstärker 117 dient als
Komparator zum Vergleichen einer Bezugsspannung des Bezugsspannungskreises 27 mit dem Lichtmeßsignal,
das von dem Verstärker 15 her kommt. Der Bezugsspannungskreis 27 ist so ausgebildet, daß eine
Bezugsspannung erzeugt wii d, die geringfügig unter der
Sättigungsspannung des Operaiionsverstärkers 117 liegt. Folglich ist bei geringer Beleuchtung der
Operationsverstärker 117 nicht gesättigt, so daß er ein
Ausgangssignal hohen Pegels erzeugt Daraus folgt, daß der Transistor 21 leitend ist, während der Transistor 24
nicht leitet und das Relais 25 nicht betätigt wird. Unter dieser Bedingung sind die normalerweise geschlossenen
Kontakte der Relais-Schalter 25a und 25b geschlossen, und das Ausgangssignal des Operationsverstärkers 15
wird über den normalerweise geschlossenen Kontakt des Relaisschalters 25a und die Widerstandsschaltung
35 zu dem Integrator 36 geleitet. Im Integrator 36 verbindet des Relais-Halter 256 den Kondensator 38
über den Operationsverstärker 37. Das Ausgangssignal des Verstärkers 15, d. h. das verstärkte Lichtmeßsignal,
wird entsprechend der Kapazität den Kondensator 38 integriert. Das integrierte Lichtmeßsignal aus dem
Integrator 36 wird einer Anzeigeeinheit für die Belichtung oder einem Belichtungsmesser zugeführt
(nicht dargestellt).
Wenn Licht großer Helligkeit, beispielsweise 102 Lux,
auf die Photodiode 11 auftrifft, wird das der Beleuchtung
entsprechende Lichtmeßsignal von der Photodiode 11 erzeugt, im Operationsverstärker 12 verstärkt und dann
an den folgenden Verstärker 15 weitergeleitet. Da das in den Verstärker 15 geleitete Lichtmeßsignal groß ist, ist
der Verstärker 15 gesättigt. Wie bereits erwähnt, wird die Bezugsspannung, die an den Verstärker 17 angelegt
werden muß, geringfügig kleiner gewählt als die Sättigungsspannung des Verstärkers 15. Wenn die
Sättigungsspannung am Operationsverstärker 117 anliegt,
wird dessen Ausgangssignal invertiert, so daß der Verstärker 117 ein Ausgangssignal geringen Pegels
erzeugt. Das hat zur Folge, daß der Transistor 21 ausgeschaltet und der Transistor 24 eingeschaltet
werden, und daß das Relais 25 erregt wird. Damit wird der bewegliche Kontakt des Relais-Schalters 25a zu
einem normalerweise offenen Kontakt geschaltet, und das Ausgangssignal des Verstärkers 15 gelangt über den
Relais-Schalter 25a und die Widerstandsschaltung 35 zu dem Integrator 36. In dieser Zeit wird der bewegliche
Kontakt des Relais Schalters 256 zu einem normalerweise offenen Kontakt geschaltet, so daß der Kondensator
39 mit dem Operationsverstärker 37 verbunden ist.
Die Zeitkonstante des Integrators 36 wird wie folgt gegenüber geringer und starker Beleuchtung eingestellt.
Wenn, wie in Fig.2 dargestellt, die Beleuchtung stark
ist, ist die Zeitkonstante klein eingestellt. Wenn andererseits die Beleuchtung stark ist, ist auch die
Zeitkonstante groß. Die Zeitkonstanten werden durch Anwählen der Kondensatoren 38 und 39 durch den
Relais-Schalter 256 festgelegt. Wenn Licht geringer Beleuchtungsstärke auf die Photodiode auftrifft, wird
ein Ausgangssignal des Operationsverstärkers 15 über den Relais-Schalter 25a zum Integrator 36 geleitet.
Nachdem dieser das Signal empfangen hat, erzeugt er ein integriertes Signal, das durch die Kurve a 2 in F i g. 2
dargestellt ist. Eine durch einen Punkt b7. bestimmte Integrationszeit wird aufgrund des Integrationssignals
festgestellt und angezeigt, beispielsweise als Beleuchtungszeit auf Anzeigemitteln oder dergleichen (nicht
dargestellt).
Im Falle von hoher Beleuchtungsstärke wird das Ausgangssignal des Verstärkers 12 der ersten Stufe
durch den Integrator 36 entlang einer Integrationskurve a 1 integriert; eine durch den Punkt b 1 definierte
Integrationszeit wird als Belichtungszeit auf Anzeigemittein
angegeben. Wie aus der obigen Beschreibung
hervorgeht, wird das Lichtmeßsignal einer geringen Beleuchtung durch Zweistufen-Verstärker verstärkt,
während Licht starker Beleuchtung durch Einstufen-Verstärker
verstärkt wird. Weiterhin wird die Verstärkung auf einem linearen Bereich durchgeführt, nicht auf
einem gesättigten Punkt. Auf diese Weise ist die Genauigkeit der Lichtmessung sehr hoch.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispie! der
Erfindung dargestellt. Eine Photodiode 41 ist mit dem
Eingang eines ersten Verstärkers 42 von vier hintereinandergeschalteten Verstärkern 42 bis 45 verbunden. Die
Ausgangsklemmen dieser in Reihe geschalteten Verstärker sind mit je einem invertierenden Verstärker 46
bis 49 verbunden. Die nicht-invertierenden Eingangsklemmen dieser Verstärker 46 bis 49 sind gemeinsam
mit dem Ausgang eines Bezugsspannungskreises 50 verbunden. Der Verstärker 46 ist mit seiner Ausgangsklemme
mit der ersten Eingangsklemme eines logischen Operators (exklusives ODER) 51 verbunden. Der
Verstärker 57 ist mit seiner Ausgangsklemme mit der zweiten Eingangsklemme des logischen Operators 51
und mit der ersten Eingangsklemme eines logischen Operators 52 verbunden. In gleicher Weise ist die
Ausgangsklemme des Verstärkers 48 mit der zweiten Eingangsklemme des logischen Operators 52 und der
ersten Eingangsklemme eines logischen Operators 53 verbunden. Schließlich ist der Verstärker 49 mit der
zweiten Eingangsklemme des logischen Operators 53 verbunden. Die logischen Operatoren (ODER-Schaltungen)
51 bis 53 sind mit ihren Ausgangsklemmen mit den Eingangsklemmen von Invertern (NEIN-Schaltungen)
sowie mit den Eingangsklemmen eines NOR-Gliedes 60 verbunden. Die Ausgangsklemmen der Inverter 54 bis
56 sind mit je einem Relais-Stromkreis 57 bis 59 verbunden. In ähnlicher Weise ist der Ausgang des
NOR-Gliedes 60 über eine NEIN-Schaltung 61 mit einem Relais-Stromkreis 62 verbunden. Die Ausgangsklemmen
der Operationsverstärker 42 bis 45 sind mit dem invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers
65 eines Integrators 64 verbunden, und zwar über entsprechende Relais-Schalter 57a bis 62a der Relais 57
bis 62 und über eine Widcrstandsschaitung 63. Die invertierende Eingangsklemme des Verstärkers 65 ist
mit einer Seite jedes Kondensators 66 bis 69 verbunden, dessen andere Seite mit dem Ausgang desselben
Verstärkers 65 über entsprechende Relais-Schalter 576 bis 596 und 626 verbunden ist Der Verstärker 65 ist mit
seiner nicht-invertierenden Eingangsklemme geerdet.
Die so ausgebildete Schaltung zur Belichtungsmessung
kann das einfallende Licht durch vier Beleuchtungsbreiten zwischen dunkel und hell messen. Es sei
angenommen, daß die zu messende Beleuchtung zwischen Null und 10* Lux liegt. Der erste Beleuchtungsbereich
reicht von Null bis weniger als 10 Lux, während der zweite Beleuchtungsbereich größer als 10
aber nicht größer als 100 Lux ist; der dritte Beleuchtungsbereich ist größer als 100, aber nicht größer als
1000 Lux, und der vierte Beleuchtungsbereich ist größer
als 1000 aber nicht größer als 10 000 Lux. Wenn Licht des ersten Beleuchtungsbereiches auf die Photodiode 41
auftrifft, erzeugt diese ein Lichtsignal mit einem Pegel der der Beleuchtungsstärke des ersten Beleuchtungsbereiches
entspricht. Das Lichtmeßsignal der Diode 41 wird durch die Verstärker 42 bis 45 verstärkt und dann
mit einem Bezugssignal des Bezugsspannungskreises 50 mittels des Operationsverstärkers 49 verglichen. Wie
beim ersten Ausführungsbeispiel wird das Ausgangssignal des Bezugsspannungskreises geringfügig tiefer
gesetzt als die Sättigungsspannung jedes Verstärkers 43 bis 45. Daher erscheint in diesem Fall ein Signal hohen
Pegels am Ausgang des Verstärkers 49. Dieses Signal hohen Pegels wird durch den logischen Operator 53
(exklusives ODER) logisch verarbeitet und von diesem als ein Signal niedrigen Pegels ausgegeben, welches
danach über das NOR-Glied 60 und die NEIN-Schaltung 61 zu dem Relais 62 gelangt, wodurch dieses erregt
wird. Zu dieser Zeit werden Signale niedrigen Pegels
ίο aus den logischen Operatoren 51 bis 53 über die
entsprechenden NEIN-Schaltungen 54 bis 56 mit den entsprechenden Relais-Stromkreisen 57 bis 59 gekuppelt.
Dadurch werden diese Relais nicht erregt. Durch die Erregung des Relais-Stromkreises 62 werden die
,-; damit verbundenen Relais-Schalter 62a und 626
geschlossen. Dadurch wird das Ausgangssigna! vom Verstärker 45 über den Relais-Schalter 62a und die
Widerstandsschaltung 63 zur invertierenden Eingangsklemme des Operationsverstärkers 65 geleitet. Das
bedeutet, daß das Ausgangssignal in den Integrator 64 gelangt, umfassend die Widerstandsschaltung 63, den
Verstärker 65 und den Kondensator 69, wobei die Zeitkonstante durch den Widerstand der Widerstandsschaltung 63 und dutch die Kapazität des Kondensators
69 bestimmt ist. Der Integrator 64 integriert das Ausgangssignal des Verstärkers, um ein integriertes
Signal zu erzeugen, das sich entsprechend der Kurve a I gemäß F i g. 4 ändert.
Eine von der Kurve al gemäß Fig.4 bestimmte
<o Integrationszeit b 1 wird angezeigt, beispielsweise als
Belichtungszeit, die der Beleuchtung im ersten Beleuchtungsstärkebereich entspricht
Wenn Licht aus dem zweiten Beleuchtungsstärkebereich auf die Schaltung zur Belichtungsmessung trifft,
wird der letzte Verstärker 65 gesättigt und der Ausgang des Verstärkers 49 invertiert Daraus folgt daß der
Ausgang des logischen Operators 53 einen hohen Pegel hat der nun durch die NEIN-Schaltung 56 invertiert
wird und den Relais-Stromkreis 59 erregt Das Signal hohen Pegels des logischen Operators 53 wird
außerdem über das NOR-Glied 60 und die NEIN-Schaltung 61 dem Relais-Stromkreis 52 zugeführt der
dadurch entregt wird. Die Relais-Stromkreise 57 und 58 bleiben stromlos, weil die Ausgangspegel der logischen
Operatoren 51 und 52 niedrig sind. Auf diese Weise werden die Relais-Schalter 59a und 596 des Relais-Stromkreises
59 geschlossen mit dem Ergebnis, daß das Ausgangssignal des Verstärkers 44 zu dem Integrator 64
gelangt Im Integrator 64 wird das Ausgangssignal
integriert und zwar in Obereinstimmung mit der
Zeitkonstante, die durch den Widerstand der Widerstandsschaltung 63 und die Kapazität des Kondensators
68 bestimmt ist Das integrierte Signal ist als Kurve a 2 dargestellt Eine Integrationszeit b 2 wird aus der Kurve
a 2 erhalten. In gleicher Weise werden die Lichtmeßsignale,
die einer Beleuchtung im dritten und im vierten Beleuchtungsstärkebereich entsprechen, verstärkt und
in Obereinstimmung mit den entsprechenden Zeitkonstanten integriert d. h. entlang der Kurven a 3 und a 4,
und aus dem Integrator 64 in Form von Integrationszeiten 63 und 64 entnommen, die sich aus den
entsprechenden Integrationskurven a 3 und a 4 ergeben.
Aus den obigen Erläuterungen ergibt sich, daß ein großer Beleuchtungsstärkebereich zwischen dunkel und
hell in eine Mehrzahl von Bereichen unterteilt wird, und
daß das Lichtmeßsignal entsprechend dem Beleuchtungsbereich linear durch die entsprechende Anzahl von
Stufen verstärkt wird. Die Prüfschaltung prüft den
Beleuchtungsstärkebereich, zu dem das verstärkte Signal gehört, und das geprüfte Signal wird abgenommen.
Damit weist die erfindungsgemäß ausgebildete Schaltung für die Belichtungsmessung eine hohe
Genauigkeit auf und ist nicht teuer.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schaltung Für die Belichtungsmessung bei Photoapparaten, umfassend einen photoelektrischen
Umwandler zum Umwandeln von einfallendem Licht in ein Photostromsignal, dessen Pegel der
Helligkeit des einfallenden Lichtes entspricht, eine Verstärkerschaltung zum Verstärken des Photostromsignals
und einen Integrator zum Integrieren des verstärkten Photostromsignals, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verstärkerschaltung eine Mehrzahl von Verstärkerstufen (12,15 bzw. 42,
43,44,45) hat, von denen eine oder mehrere das dem
einfallenden Licht entsprechende Photostromsignal verstärken, wobei die Zahl dieser Verstärkerstufen
umgekehrt proportional zur Höhe des Pegels des Photostromsignals ist daß eine Prüfschaltung (117
bzw. 46—61) vorgesehen ist zum Beurteilen, in welchen Helligkeitsbereich das einfallende Licht
fällt, und daß eine Ansprecheinrichtung (20—33 bzw. 57—62) auf das Ausgangssignal der Prüfschaltung
zur Auswahl einer von mehreren Integrationskonstanten des Integrators (36 bzw. 64) anspricht.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfschaltung einen Operationsverstärker
(117) hat, der auf den vorgeschalteten Verstärker (45) der Verstärkerreihe (12, 15) anspricht,
und die die Ansprechmittel einen Relaisstromkreis (20—33) aufweisen, der auf das Ausgangssignal
des Operationsverstärkers anspricht und das Ausgangssignal aus der Verstärkerstufe, die
dem Pegel des Photostromsignals entspricht, dem Integrator (36) zuführt.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfschaltung eine Reihe
von Operationsverstärkern (46—49) aufweist, denen die Ausgangssignale der Verstärkerstufen (42—45)
und ein Bezugsspannungssignal einer Bezugsspannungsschaltung (50) zugeführt werden, und eine
Reihe von exklusiven ODER-Gliedern (51 —53), von denen jedes die Ausgangssignale von zwei Verstärkern
der Operationsverstärker empfängt und einen Ausgang aufweist, der mit der Ansprecheinrichtung
verbunden ist.
4. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprecheinrichtung
aus einem Relaisstromkreis (57—62) besteht, der auf die Ausgangssignale der Prüfschaltung
anspricht und das Ausgangssignal einer der Verstärkerstufen dem Integrator (64) zuführt.
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