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DE2838813A1 - Verfahren und vorrichtung zur funkenerosiven bearbeitung von metallischen werkstuecken - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur funkenerosiven bearbeitung von metallischen werkstuecken

Info

Publication number
DE2838813A1
DE2838813A1 DE19782838813 DE2838813A DE2838813A1 DE 2838813 A1 DE2838813 A1 DE 2838813A1 DE 19782838813 DE19782838813 DE 19782838813 DE 2838813 A DE2838813 A DE 2838813A DE 2838813 A1 DE2838813 A1 DE 2838813A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
movement
electrode
eccentric
support
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782838813
Other languages
English (en)
Inventor
Boerje Ramsbro
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19782838813 priority Critical patent/DE2838813A1/de
Priority to CH688779A priority patent/CH640764A5/de
Publication of DE2838813A1 publication Critical patent/DE2838813A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H7/00Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
    • B23H7/26Apparatus for moving or positioning electrode relatively to workpiece; Mounting of electrode
    • B23H7/28Moving electrode in a plane normal to the feed direction, e.g. orbiting

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur funkenerosiven
  • Bearbeitung von metallischen Werkstücken, bei dem eine Elektrode senkrecht zur Vorschutrichtung derart kreisend translatorisch bewegt wird, daß sie nacheinander eine Reihe von gleich weit von einer Mittelstellung entfernten Positionen einnimmt, und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Unter kreisender Bewegung wird hier nicht nur eine einfache Kreisbahn, sondern eine periodische Umlaufbewegung in einer geschlossenen Bahn verstanden.
  • Bei diesem z.B. in der US-PS 2,773,963, der DE-PS 16 90 763 u.a. beschriebenen Verfahren werden sämtliche Arbeitsgange zur Herstellung z.B. einer Hohlform mit einer einzigen geometrisch ähnlichen, aber in ihren Abmessungen um einen bestimmten Betrag kleineren Elektrode ausEeführt, die in Richtung auf das Werkstück vorgeschoben und ohne Drehung um ihre eigene Achse senkrecht zur Vorschubrichtung kreisend translatorisch bewegt wird. Dabei wird zunächst während der Grobbearbeitung mit großen Energien und Spaltbreiten gearbeitet, um viel Material pro Zeiteinheit abzutragen, und anschließend während der Feinbearbeitung wird die Energie mehr und mehr herabgesetzt und die Spaltbreite verkleinert, um in dem Werkstück eine saubere Oberfläche von sehr geringer Rauhigkeit zu erzeugen.
  • Die Translationsbewegung als Relativbewegung zwischen Elektrode und Werkstück in einem horizontalen Achsenkreuz (XY) wird äe nach Bauart der Funkenerosionsmaschine mit dem Maschinentisch, mit dem Pinolenkopf oder -ständer oder auf Tisch und Pinole verteilt, bevorzugt jedoch in einem zwischen Pinole und Elektrodenhalter angeordneten Getriebe erzeugt, das oft als Planetär - oder Orbital-Getriebe bezeichnet wird.
  • Nun treten während des Erodierens im Arbeitsspalt zwischen Elektrode und Werkstück ungewollt Kurzschlüsse auf, die meist durch abgetragene Metallpartikel hervorgerufen werden, die nicht oder nicht schnell genug aus dem Spalt herausgespült wurden. Das Verfahren ist so eingerichtet, daß im Falle eines Kurzschlusses die Elektrode in die Mittelstellung zurück- und von dem Werkstück ab-, d.h. aus der Hohlform herausgezogen wird. Diese Rückzugbewegung aus der Arbeitsposition und anschließende Vorschubbewegung zurück in die Arbeitsposition geschieht mittels einer pneumatisch, hydreulisch oder elektromagnetisch betätigten Antriebsvorrichtung möglichst schlagartig, um den Zeitverlust klein zu halten und eine gewisse Dreinagewirkung in dem Arbeitsspalt zu erzeugen (DE-AS 10 62 361). Die hierbei bewegten Massen einer Funkenerosionsmeschine sind verhältnismäßig groß, so daß die Gefahren eines Überschwingens und als dassen Folge eines neuen Kurzschlusses bis zur Selbsterregung von Pendelschwingungen schwer zu beherrschen sind.
  • Zudem wird die Gefahr eines Kurzschlusses zur so größer, je enger der Arbeitsspalt wird, also gerade während der Feinbearbeitung, mit der die endgültige, saubere Oberfläche hergestellt werden soll. Jeder Kurzschluß, auch bei schwacher Energie, hinterläßt aber auf der Oberflache einen wenn auch kleinen, so doch sichtbaren Krater, der nicht mehr zu beseitigen ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, das bekannte Verfahren so zu verbessern, daß Kurzschlüssen wirksam vorgebeugt wird, und hierfür eine einfache Vorrichtung anzugeben Diese Aufgabe läßt sich dadurch lösen, daß der kreisend translatorischen Bewegung (O eine pulsierende Rückzugbewegung (##) in Richtung auf die Mittelstellung überlagert wird. Vorzugsweise wird die transletorische Bewegung während der Rückzugbewegung unterbrochen. Dies kann durch eine Koordinierung der Antriebe für die translatorische Bewegung und für die Rückzugbewegung in der Maschinensteuerung erfolgen.
  • As ist zwar aus der US-PO 2,902,584 bekarnft, der Translationsbewegung der Elektrode kleine Schwingungen ähnlich dem Blatt einer Stichsäge zu überlagern, um eine saubere Oberfläche zu erhalten, jedoch liegt die Ebene dieser Schwingungen parallel zur Werkstückoberfläche, so daß eine Reinigung des Arbeitsspaltes allenfalls bei zylindrischen Elektroden zu erzielen ist, die der Werkstückoberflache nur längs einer Mantellinie gegenüberstehen, beiderseits deren sich der Arbeitsspalt verbreitert.
  • Mit dem Verfahren nach der Erfindung wird einer Verschmutzung des Arbeitsspaltes unabhängig von der Elektrodenform,insbesondere auch bei flächig begrenzten Arbeitsspalten, wirksam vorgebeugt. Der Hub der Rückzugbewegung (##) kann für jede Arbeitsspaltbreite unabhangig von der Größe der Exzenterbewegung (#), d.h. der Flanetär- oder Orbitalbewegung der Elektrode selbst, gewählt werden.
  • Die erfindungsgemäß pulsierende Rückzugbewegung kann auch z.Beispiel über die Maschinensteuerung, mit der axialen Zustell- und Rückzugbewegung der Elektrode bzw.
  • Pinole kombiniert werden, und zwar mit einer beliebigen Phasenverschiebung der einen gegenüber der anderen Beweg mg, so daß z.B. auch hinterschnittene Hohlformen an sämtlichen Arbeitsspalten von Verschmutzungen freigehalten werden können.
  • An die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens sind verhältnismäßig hohe Forderungen zu stellen, da sehr kleine Bewegungen schlagartig mit hoher Weggenauigkeit in großer Zahl ausgeführt werden müssen.
  • Ausgehend von einer zwischen Pinole und Elektrode angeordneten Vorrichtung mit einem Elektrodenhalter, der von einem drehenden Exz enter angetrieben als Schlitten in zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden Koordinatenführungen eines Supports verschiebbar gelagert ist, ist erfindungsgemäß die Exzentrizität (#) des Exzenters mittelr einer pulsierend erregten Antriebsvorrichtung um einen vorgebbaren Betrag (##) verringerbar.
  • Besonders geeignet ist eine Vorrichtung, bei der die Einstellung der Exzentrizität (t) über eine zur Elektrodenachse schräge Ebene erfolgt, längs deren sich ein in dem Support drehbar gelagerter und in Richtung der Elektrodenachse gegen eine Rückstellkraft verschiebbar geführter Stellkörper und der im Schlitten drehbar gelagerte Exzender kraftschlüssig berühren, bei der erfindungsgemäß die Antriebsvorrichtung an dem Support angeordnet und über eine in ihrem Hub einstellbare Hebelübersetzung mit dem Stellkörper gekuppelt ist. Die Antriebsvorrichtung kann in bekannter Weise ein pneumatisch oder hydraulisch betätigter Arbeitszylinder oder ein Elektromagnet sein.
  • In einer bevorzugten Ausführung weist die Hebelübersetzung hierfür einen zwischen zwei Anschlägen bewegbaren Hebel auf, von denen der eine Anschlag mittels einer Spindel verstellbar ist; mit ihr wird über den Hub das Maß der radialen Rückzugbewegung eingestellt.
  • Von besonderem Vorteil ist hierbei, daß auch die Exzentrizität (6) des Exzenters - als Maß für die kreisend translatorische Bewegung - mittels eines Stellgliedes in die Hebelübersetzung eingebbar ist. Dieses Stellglied kann während des Erodierens von Hand oder mittels eines Servomotors gestellt werden, so daß die Balmlwrve der translatoris chen Bewegung der Elektrode beliebige Gestalt annehmen kann.
  • Eine Vorrichtung dieser Art ist sehr kompakt und weist nur kleine bewegte Massen auf, so daß mit geringem Kraftbedarf hohe Beschleunigungen erreicht werden. Die der kreisend translatorischen Bewegung überlagerte pulsierende Bewegung der Elektrode verläuft daher schlagartig.
  • Harte Anschläge halten das Bewegungsspiel innerhalb der Vorrichtung konstant.
  • In Anbetracht der geforderten hohen Genauigkeiten müssen auch die Toleranzen innerhalb des Exzenters und innerhalb der Schlittenführung so klein wie möglich gehalten werden.
  • Bevorzugt wird daher die schräge Ebene zwischen dem Exzenter und seinem Stdlkörper durch zwei parallel nebeneinander angeordnete Führungsstangen mit auf diesen laufenden Kugelbüchsen gebildet, von denen die Führungsstangen an dem Stellkörper und die Kugelbüchsen in dem Exzenter angeordnet sind oder umgekehrt. Diese Führungen sind durch reine drehende spanabhebende Bearbeitung2 nämlich Drehen und Schleifen, sehr genau und preisgünstig zu fertagen und gegeneinander austauschbar. Die toordinatenführungen des Schlittens im Support werden zweckmäßig als Prismen-Rollenführungen ausgebildet.
  • Die Erfindung wird nunmehr an einem Ausführungsbeispiel näher- erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. In dieser zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zur Eins tellung der translatorischen und pulsierenden Elektrodenbewegung; Fig. 2 einen Längsschnitt längs der Linie II-II Fig. 1; Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 in Richtung A; Fig. 4 verschiedene Diagramme zur Erläuterung der Eleka-d trodenbewegung; Fig. 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 in Richtung B.
  • In Fig. 1 - 7 ist mit 1 ein an der (nicht dargestellten) Pinole der Funkenerosionsmaschine zu befestigender Support bezeichnet, an dem in bekannter Weise ein Kreuzschlitten 4 horizontal verschiebbar gelagert ist. An der Oberseite des Supports 1 sind angeordnet (Fig. 1, 2): ein Elektromagnet 5, dessen Anker 6 sich bei Erregung des magneten in Pfeilrichtung nach oben bewegt; eine Hülse 7, in der mittels einer Kugelbüchse 8 der Schaft 9.2 eines Stellkörpers 9 für den später zu besprechenden Exzenter 41 der Vorrichtung parallel zur Pinolenachse drehbar und gegen die Rückstellkraft einer Schraubenfeder 10 längsverschiebbar gelagert ist; in einer Gabel 11 um einen Lagerbolzen 12 schwenkbar gelagert ein zweiteiliger Stellhebel 13, 14, dessen einer Schenkel 13 bis über den Schaft 9.1 reicht und dessen anderer Schenkel 14 seitlich an der Suportfläche 1.1 nach unten geführt ist.
  • Der Anker 6 des Elektromagneten 5 ist über eine Zugstange 6.1 mit dem freien Ende eines an der Unterseite des Swports 1 um einen Bolzen 15 schwenkbaren Zughebels16 verbunden, der in einer kurzen Nase 16.1 ausläuft.
  • Der zweiteilige Stellhebel 13, 14 besteht aus einem in der Gabel 11 um den Lagerbolzen 12 schwenkbar gelagerten Tfinkelhebel 14 und aus einem wiederum in diesem um einen Lagerbolzen 17 schwenkbar gelagerten Winkelhebel 13.
  • Der Winkelhebel 14 liegt mit einer Rolle 16 an der Nase 15.1 des Zughebels 16 @@, die ihrerseits @@ der Sei@emwand 1.1 des Supports 1 einen Anschlag findet.
  • Der Winkelhebel 13 liegt mit einer Rolle 19 auf der Oberseite einer den Scheft 9.1 abschließenden und die Schra@-@onfeder 10 überfangenden Kappe 20 auf.
  • Die nach aufwärts wirkende Schraubenfoder 10 stellt einen Kraftschluß zwischen dem Bolzen 9.1 des Stellkörpers 9 über den zweiteiligen Stellhebel 13, 14 mit dem Zughebel 16 her. Die Spreizung der beiden Schenkel 13, 14 des Stellhebels und denen die Grundstellung der gesamten Hebelübersetzung ist durch eine in dem Winkelhebel 14 gelagerte Stellschraube 21 einstellbar.
  • Wenn der Elektromagnet 5 erregt wird, so zieht sein Anker 6 über die Zugstange 6.1 den Zughebel 16 nach oben, dessen Nase 16.1 hebt von dem Anschlag an der Seitenwand 1.1 ab und drückt den unteren Schenkel 14 des Stellhebels nach rechts. Infolgedessen bewegt sich der andere Schenkel 13 nach abwärts und drückt Kappe 20 und Schaft 9.1 des Stellkörpers 9 gegen die Wirkung der Schraubenfeder 10 nach unten. Der Hub des um den Bolzen 15 schwenkenden Zughebels 16 und damit das Bewegungsspiel der gesamten Hebelübersetzung von 6 nach 9 laßt sich mit einer im Support 1 gelagerten, mittels des Stellknopfes 22 einstellbaren Anschlagspindel 22.1 einstellen.
  • Auf der Oberseite des Schlittens 4 ist in einem Madellagerring 40 eine Exzenterscheibe 41 drehbar gelagert, auf deren an der Unterseite heraustretenden Wellenzapfen 41.1 ein Riemenscheibe 42 aufgekeilt ist. An dem Schlitten 4 ist seitlich ein Elektromotor 43 befestigt, auf dessen Welle eine Rolle 44 aufgekeilt ist, die über einen Riomen 45 die Riemenscheibe 42 antreibt. Der Stellkörper 9 und die Exzenterscheibe 41 sind miteinander über zwei zylindrische, mit Kugelbüchsen 46 bestückte Führungsstangen 9.1 gekuppelt, die unter 450 windschief zur Achse des Stellkörpers 9 in diesen eingesetzt in (Fig. 2, 3).
  • Alle e beweglichen Teile der Vorrichtung sind eng bei ein ander um den und in dem Support 1 angeordnet. An der Unterseite des Schlittens 4 sitzt seitlich das Spannfutter 47 für die Elektrode.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung: Man erkennt aus Fig. 2, daß je nach der Einstellung der Stellschraube 21 und der dadurch gegebenen Höhenlage des Stellkörpers 9 innerhalb der Vorrichtung die Achse der Exzenterscheibe 41 gegenüber der Achse des Stellkörpers 9 eine Exzentrizität zwischen 0 und 6 einnimmt, und zwar ist al grund der 45°-Stellung der Führungsstangen 9.1 der Betrag der Exzentrizität gleich dern Betrag des Abwärtshubes des Stellkörpers 9.
  • Man erkennt ferner, daß bei Erregung des Elektromagneten 5 über die Hebelübersetzung 16 - 14 - 13 der Stellkörper 9 nach abwärts gedrückt und dadurch die vorgegebene Exzentrizität C um einen Betrags # verringert wird, der durch den Abstand zwischen der Spitze der mittels des Stellknopfes 22 eingestellten Anschlagspindel 22.1 und dem Zughebel 16 bestimmt ist.
  • Der Einfluß der Vorgänge auf die Bewegung der Elektrode seien anhand der Fig. 4 erläutert.
  • Der Kreis 50 in Fig. 4a mit dem Durchmesser 2# stellt den Umlauf der Achse des Spannfutters 47, allgemeiner irgendeines Punktes der Elektrode, bei einer zirkularen translatorischen bewegung der Elektrode dar. Die pulsierende Rück- zugbewegung um den Betrag ß6 führt auf den inneren Kreis 51 zurück. - Links daneben ist in einem Längsschnitt durch eine Fläche des Werkstücks eine Oberfläche 52 desselben angedeutet und dieser gegenüber die Arbeitsposition A der Elektrode, aus der sie durch die beschriebene Vorrichtung auf die Pos. B zurückgezogen wird. Zwischen der Oberfläche 52 und der Arbeitsposition A ergibt sich die Arbeitsspaltbreite s, während der Abstand zwischen den Positionen A und B gleich ## ist, wobei im allgemeinen## > s ist.
  • Es versteht sich, daß die Kreisbahn 50 jede andere geschlossen Bahngestalt annehmen kann, wenn die Stellschraube 21 während eines Umlaufes des Exzenters 41 von einem (nicht dargestellten) Servomotor nach einem in die Steuerung der Funkeneros i onsmas chine eingegebenen Programm verstellt wird.
  • Fig. 4b erläutert in einem Zeit-/Weg-Diagramm s = f (t) den Verlauf der pulsierenden Rückstellbewegung in Intervallen #t der Umlaufzeit tn, , währendderen der Motor 43 kurz gestoppt wird, so daß die Translationsbewegung jewejls kurz unterbrochen wird, Es versteht sich, daß die Wiederholungszeit (Pulsfolge) nicht konstant sein muß, sondern je nach der Konfiguration der Elektrode ggf. über die allgemeine Steuerung und den Motor 49 an einigen Stellen der Umlaufbahn kürzer sein kann als an anderen.
  • Bisher wurde die Zustellbewegung der Elektrode gegen das Werkstück unberücksichtigt gelassen sie kann O sein Fig. 4c erläutert, daß die Rückzugbewegung in der Ebene der Translationsbewegung auch mit einer Rückzugbewegung der Elektrode in der Zustellrichtung, d.h. in der Z-Richtung kombiniert werden kann, wobei der Winkel der resultierenden Bahn eines Elektrodenpunktes gegenüber dieser Ebene von der Wahl des Geschwindigkeitsverhältnisses beider Teilbewegungen abhängt.
  • Fig. 4d erläutert ergänzend dazu, daß die Teilbewegungen zeitlich auch phasenverschoben gesteuert werden können, so daß es möglich ist, nicht nur die peripheren, sondern auch die stirnseltigen Arbeitsspalte durch pulsierende Rückzugbewegungen in der Elektrode von Verschmutzungen freizuhalten.
  • Aus der Beschreibung der Arbeitsweise der Vorrichtung ist deutlich geworden, daß die Vorgänge der translatorischen Bewegungen in der XY-Ebene, also parallel zum Maschinentisch, völlig unabhängig von der Elektrodenbewegung in der Z-Richtung, also senkrecht zum Maschinentisch (Zustellbewegung gegen das Werkstück) verlaufen.
  • Es wurde bereits gesagt, daß über die Stellschraube 21 programmgesteuerte Bahnbewegungen in die Vorrichtung eingegeben werden können. Dasselbe gilt für den Stellknopf 22 in Fällen, wo der Hub der pulsierenden Rückzugbewegung bahnabhängig geändert werden soll. Schließlich kann auch in die Schaltleitung zum Elektromagneten 5 von der Regeleinrichtung der Maschine ein Kurzschlußsignal eingespeist werden, um j Jederzeit innerhalb der Bahnwinkel-abhängigen Pulsfolge (Fig. 4b) die Elektrode in der XY-Ebene zurückzuziehen, wenn doch ein Kurzschluß im seitlichen Arbeitsspalt s auftreten sollte.
  • Es wurde bereits gesagt, daß die Rückzugbewegung in der XY-Ebene auch mit einer Rückzugbewegung in der Z-Richtung kombiniert werden kann (Fig. 4c,4d). In Fig. 5 ist eine Zusatzvorrichtung dargestellt, die es ermöglichtX diese Kopplung in der erfindungsgemäßen Vorrichtung selbst vorzunehmen, so daß diese sehr wichtige Kombination auch bei älteren Funkenerosionsmaschinen nachgerustet werden kann, deren Steuer- und Regeleinrichtung solche Programme nicht ausführen kann.
  • Hierzu ist an den Support 1 ein prismatischer Körper 59 angebaut, der von einer Stange 55 parallel zur Z-Richtung durchsetzt wird. Diese Stange 55 kann entweder auf einem bei 60 angedeuteten Tischanschlag aufsitzen oder in einen bei 61 angedeuteten Halter am Pinolenkopf eingehängt sein.
  • Diese Stange 55 nimmt also an der Zustellbewegung des Supports 1 in Z-Richtung nicht teil. - In einem Fenster 58 des Körpers 59 ist ein Stein 56 mit zwei parallelen Bohrung gen mit geringem elastischem Spiel gelagert. Mit der einen Bohrung gleitet der Stein 56 mit leichter Reibung auf der Stange 55, ist also bestrebt, wie diese zu verharren. In der anderen Bohrung ist ein Gewindebolzen 57 höhenverstellbar, der als Schaltglied für einen in einer Traverse des Körpers 59 angeordneten Mikroschnlter 64 dient. Dieser Schalter 64 liegt parallel zum Erregerstromkreis des Elektromagneten 5 und ist in seiner Ruhestellung geschlossen.
  • Die Zusatzvorrichtung 55 bis 64 arbeitet wie folgt: Solange der Support 1 mit der Elektrode gegen das Werkstück bzw. den Naschinentisch zugestellt wird, liegt der durch seine Reibung auf der Stange 55 zurückbleibende Stein 56 an der Oberseite 62 des Fensters 5& an, und der Gewindebolzen 57 hält den Schalter 64 geöffnet. Sobald der Support aber durch einen Kurzschluß an der Stirnfläche der Elektrode (am Grunde der erodierten Hohlform) um einen Betrag a7 z zurückgezogen wird, fällt der Stein 56 auf die Uterseite 63 des Fensters 58 herunter, und der Schalter 64 schließt den Parallelstromkreis zum Elektromagneten 5, der den Schlitten 4 mitder Elektrode in der zuvor beschriebenen Weise um den Betrag SE gegen die Mitte der Translationsbewegung zurückzieht. Wenn der Kurzschluß unterbrochen ist und der Support 1 wieder zugestellt wird, bleibt der Stein 56 gegenüber dieser Bewegung zurück, legt sich wieder gegen die Oberseite 62 und öffnet den Schalter 64, so ,daW der Schlitten 4 auf seine vorgegebene Exzenterbahn zurückgestellt wird.
  • Die Ausführung der Vorrichtung ist nicht auf das ausführlich geschilderte und in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. In diesem wird der Schlitten 4 zu seiner Translationsbewegung von dem Motor 43 über den Riementrieb 44 - 45 - 42 unmittelbar durch den Exzenter 41 angetrieben. Der Schlitten 4 könnte aber auch mittelbar über den Stellkörper 9 angetrieben werden, wenn dessen Schaft 9.2 über einen Zahn- oder Riementrieb vom Motor 43 angetrieben wird, wie dies an sich z.B. aus der DE-OS 25 50 749 bekannt ist, der dann statt am Schlitten 4 am Support 1 befestigt ware.
  • L e e r s e i t e

Claims (9)

  1. Verfahren und Vorrichtung zur funkenerosiven Bearbei--tung von metallischen Werkstücken Patentansprüche Verfahren zur funkenerosiven Bearbeitung von metallischen Werkstücken, bei dem eine Elektrode senkrecht zur Vorschubrichtung derart kreisend translatorisch bewegt wird, daß sie nacheinander eine Reihe von gleich weit von einer Mittelstellung entfernten Positionen einnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß der kreisend translatorischen Bewegung (&) eine pulsierende Rückzugbewegung (£) in Richtung auf die Mittelstellung überlagert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die translatorische Bewegung während der Rückzugbewegung unterbrochen wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Elektrodenhalter, der von einem drehenden Exzenter angetrieben als Schlitten in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Koordinatenführungen eines Supports verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität (6) des Exzenters (41) mittels einer pulsierend erregten Antriebsvorrichtung (5) um einen vorgebbaren Betrag (t #) verringerbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der die Einstellung der Exzentrizität (#) über eine zur Elektrodenachse schräge Ebene erfolgt, längs deren sich ein in dem Support drehbar gelagerter und in Richtung der Elektrodenachse gegen eine Rückstellkraft verschiebbar geführter Stellkörper und der im Schlitten drehbar gelagerte Exzenter kraftschlüssig berühren, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (5) an den Support (1) angeordne-t und über eine in ihrem Hub einstellbare Hebelübersetzung (16, 14, 13) mit dem Stellkörper (9) gekuppelt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelübersetzung (16, 14, 13) einen zwischen zwei Anschlägen (1.1, 22.1) bewegbaren Hebel (i6) aufweist, von denen der eine Anschlag (22.1) mittels einer Spindel (22) verstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität (6) des Exzenters (41) mittels eines Stellgliedes (21) in die Hebelübersetzung (16, 14, 13) eingebbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die schräge Ebene durch zwei parallel nebeneinander angeordnete Führungsstangen (9.1) mit auf diesen laufenden KugelbUchsen (46) gebildet ist, von denen die Führungsstangen (9.1) an dem Stellkörper (9) und die Kugelbüchsen (46) in dem Exzenter (41) angeordnet sind oder umgekehrt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel in der Hebelübersetzung (16,14,13) zweiteilig ausgebildet ist und der eine Teil (13) schwenkbar an dem anderen Teil (14) und dieses schwenkbar an dem Support (1) gelagert ist und daß die Ausrichtung des einen Teils (13) gegenüber dem anderen Teil (14) mittels einer Stellschraube (21) veränderbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche bis 8 mit Auslösung einer einzelnen Rückzugbewegung in Richtung auf die Mittelstellung durch eine Rückzugbewegung der Elektrode entgegen ihrer Vorschubbewegung im Kurzschlußfalle, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Support (1,59) eine parallel zur Vorschubrichtung angeordnete, an der Vorschubbewegung nicht teilnehmende Stange (55) in einem zwischen zwei Anschlägen £62,63) beweglichen Stein (56) mit Reibung gleitend gelagert ist, der bei einer Rückzugbewegung der Elektrode entgegen ihrer Vorschubbewegung von der Anlage an einem der beiden Anschläge zum anderen wechselt und dabei einen in dem Support (1,59) angeordneten schalter (64) zur Betätigung der Antriebsvorrichtung (5) für die Hebelübersetzung (16,14,13) zum Exzenter (41) auslöst.
DE19782838813 1978-09-06 1978-09-06 Verfahren und vorrichtung zur funkenerosiven bearbeitung von metallischen werkstuecken Withdrawn DE2838813A1 (de)

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CH688779A CH640764A5 (en) 1978-09-06 1979-07-25 Method and apparatus for the electrical discharge machining of metallic workpieces

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DE (1) DE2838813A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3135934A1 (de) * 1980-09-10 1982-05-19 Mitsubishi Denki K.K., Tokyo Verfahren und vorrichtung fuer entladungs-abtragungsbearbeitung
US4628173A (en) * 1980-09-10 1986-12-09 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha Fabricating machine
DE4037276A1 (de) * 1990-11-23 1992-05-27 Kather Klaus Peter Verfahren und vorrichtung zur spaltweitenregelung bei funkenerosiven bearbeitungen mittels einer planetaersteuerung

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CH640764A5 (en) 1984-01-31

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