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DE2836308A1 - Verfahren zur regelung der gleichstromuebertragung bei gleichstrom-hochspannungsfernleitungen und regeleinrichtung zur ausfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur regelung der gleichstromuebertragung bei gleichstrom-hochspannungsfernleitungen und regeleinrichtung zur ausfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE2836308A1
DE2836308A1 DE19782836308 DE2836308A DE2836308A1 DE 2836308 A1 DE2836308 A1 DE 2836308A1 DE 19782836308 DE19782836308 DE 19782836308 DE 2836308 A DE2836308 A DE 2836308A DE 2836308 A1 DE2836308 A1 DE 2836308A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substation
control
current
input
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782836308
Other languages
English (en)
Inventor
Evgenij K Bulachov
Igor B Fedjajev
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VSESOJUZNY ELEKTROTEKHNICHESKY INSTITUT
Original Assignee
VSESOJUZNY ELEKTROTEKHNICHESKY INSTITUT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from SU772519394A external-priority patent/SU736268A1/ru
Priority claimed from SU782605867A external-priority patent/SU736263A1/ru
Priority claimed from SU782603201A external-priority patent/SU809444A2/ru
Application filed by VSESOJUZNY ELEKTROTEKHNICHESKY INSTITUT filed Critical VSESOJUZNY ELEKTROTEKHNICHESKY INSTITUT
Publication of DE2836308A1 publication Critical patent/DE2836308A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/36Arrangements for transfer of electric power between AC networks via a high-tension DC link
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/60Arrangements for transfer of electric power between AC networks or generators via a high voltage DC link [HVCD]

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)

Description

  • Verfahren zur Regelung der Gleichstromübertragung bei Gleich-
  • strom-Hochspannungsfernleitungen und Regeleinrichtung zur Ausführung des Verfahrens.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Bei einem bekannten Verfahren zur Regelung der Gleichstromübertragung bzw. Gleichstromfreileitungen ("Technische Grundfragen der Gleichstromhochspannungsübertragung", Ergebnisse aus Wissenschaft und Technik, "Elektrotechnik und Energetik", Moskau, 1971),halten eine Gleichrichter- und die Wechselrichterunterstation einen vorgegebenen eingestellten Übertragungsstrom konstant. Bei einer Abweichung des Stroms, nämlich bei einer Erhöhung gegenüber dem Soll-Wert wii die Spannung der Sendeseite der Übertragungsleitung durch Vergrößerung von Nacheilungswinkeln für die Einschaltung der Brücken der Gleichrichterunterstation und einer Reduzierung des Stroms gegenüber dem Sollwert die Spannung der Empfangsseite der Übertragungsleitung durch Vergrößerung der Voreilungswinkel für die Einschaltung der Brücken der Wechselrichterunterstation verringert. Durch dieses Verfahren kann die Übertragungsleistung unter den Betriebsverhältnissen der Unterstationen mit minimal zulässigen Schaltwinkeln stabilisiert und ein optimaler energetischer Betrieb für die Übertragung und für die angeschlossenen Systeme gesichert werden. Zur Steuerung der Übergabe, d.h. übertragenen Leistung muß bei diesem Verfahren eine Fernsehverbindung zwischen den Unterstationen vorhanden sein, um eine übereinstimmende Änderung der eingestellten Ströme der Stromregler an den beiden Unterstationen sicherzustellen, was bei einer Gleichstromübertragung über eine beträchtliche Entfernung und bei hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit die Errichtung eines äußerst aufwendigen Fernsehkanals notwendig macht.
  • Bei anderen bekannten Steuerungen für Gleichstromfernleitungen (japanische Anmeldung Nr. 35734/72) wird die Konstant haltung der Spannung durch eine erste Unterstation und die Konstanthaltung des Stroms durch eine zweite Unterstation erreicht. Die Steuerung der Übertragungsleistung erfolgt ohne Fernsehverbindung zwischen den Unterstationen. Die Endstationen werden zu diesem Zweck für eine übergeordnete Regelung verwendet; die Schaltwinkel der Umformer müssen wesentlich größer als der Minimalwert sein. Dieses Verfahren ist vom energetischen Standpunkt nicht optimal, weil es zu einer Unterbelastung der Ausrüstung und einer Erhöhung der Verluste führt sowie eine größere Leistung der Kompensationseinrichtungen erfordert.
  • Die Gleichstromfernleitung enthält eine Gleichrichterunterstation, ein System zur Phasensteuerung des Schaltwinkels der Gleichrichter der Gleichrichterunterstation, einen Stromgeber und einen -regler in derselben Unterstation sowie eine Wechselrichterunsterstationp ein System zur Phasensteuerung des Schaltwinkels der Gleichrichter, und einen Geber und einen Regler für die gleichgerichtete Spannung der Wechselrichterunterstation.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Steuerung der Gleichstromübertragung und eine Regelt in richtung zur AusffiXhrung des Verfahrens zu schaffen, mit welchen eine Gleichs tromübertragung ohne gleichzeitige Informationsübertragung über einen Fernsehkanal unter Verwendung einer einfachen Ausrüstung geringer Leistung regelbar ist, die störsicher sind und die optimale Arbeit der Energieübertragungsleistung gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Hauptanspruches gelöst. Weitere Ausgestaltungen und eine Regeleinrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Zur Betriebsartsteuerung, insbesondere Regelung der Gleichstromübertragung durch Spannungsregelung in einer Gleichrichter- oder Wechselrichterunterstation zur Aufrechterhaltung des vorgegebenen Stromwertes (Stromsollvertes) wird in der Gleichrichterunterstation bei einem Stromanstieg über den Sollwert die Spannung verringert und bei einem Stromabfall vergrößert und in der Wechselrichterunterstation die Spannung bei einem Stromanstieg über den Sollwert vergrößert, während sie bei einem Stromabfall verringert wird. In einer der Unterstationen wird durch Spannungsregelung ein Extremwert einer Kontrollgröße gehalten, die nach den Parametern der Betriebsart in der gleichen Unterstation in Form einer Parameterfunktion gebildet wird, so daß bei Erreichen des Extremwertes in der Unterstation gleichzeitig die Einstellung einer höchstmöglichen Spannung bei einem vorgegebenen Stromwert gewährleistet ist.
  • Es ist vorteilhaft, die Spannung der Unterstation, in der der Extremwert der Kontrollgröße gehalten bzw. gespeichert wird, durch den einzustellenden Strom der gleichen Unterstation zu regeln.
  • Als Kontrollgröße kann entweder eine Summe von Werten, die proportional zum Strom und zur Spannung derjenigen Unterstation sind, in der der Extremwert der Kontrollgröße gespeichert wird, oder eine Summe von Werten, die proportional zum Strom bzw. eingestellten Strom (im folgenden "Stellstrom" im Sinne eines Stellsignals bezeichnet, das bezüglich der folgenden Regelkreise einen Sollwert darstellt) und dem Schalt- oder Löschwinkel bzw. dem einzustellenden Schalt-oder Löschwinkel der Gleichrichter derjenigen Unterstation sind, in der der Extremwert der Kontrollgröße gehalten wird, oder eine Summe von Werten, die proportional der Leistung bzw. Spannung derjenigen Unterstation sind, in der der Extremwert der Kontrollgröße gehalten wird, benutzt werden.
  • Bei einer bipolaren Gleichstromübertragung mit gleicher Belastung der Halbstromkreise soll der Extremwert der Kontrollgröße der Halbstromkreise durch Verschiebung äußerer Kennlinien der Halbstromkreise der Umformerunterstationen um einen bestimmten konstanten Wert, durch einen Vergleich der für die beiden Halbstromkreise gebildeten Kontrollgrößen und durch Ausnutzung der negativen Rückkopplung nach der erhaltenen Abweichung der Kontrollgrößen unter BerücksichtIgung der vorgenommenen Verschiebung der äußeren Kennlinien aufrechterhalten werden.
  • Die Regeleinrichtung für die Gleichstromübertragung weist ein System zur Phasensteuerung des Schaltwinkels der Umformerstation, einen Kontrollgrößengeber, dessen einer Eingang mit einem Stromgeber verbunden ist und an dessen zweiten Eingang ein einem weiteren, die gleichgerichtete Spannung bestimmenden Parameter entsprechendes Signal gegeben wird, einen Summator, dessen Eingang mit dem Ausgang des Kontrollgrößengebers- bzw. -wandlers gekoppelt ist, eine automatische Einrichtung zur Erzeugung der optimalen Kontrollgröße, deren Eingang mit einem Ausgang des Summators verbunden ist, und einen Diskriminator für eine Regelung auf dessen Eingang mit dem Ausgang der die optimale Kontrollgröße liefernden Einrichtung und deren Ausgänge mit dem zweiten Eingang des Summators und mit dem Eingang des Systems zur Phasensteuerung des Schaltwinkels der Umformerunterstation verbunden sind.
  • Es ist vorteilhaft, den zweiten Eingang des Kontrollgrößengebers entweder mit einem Spannungs geber oder mit einem Geber fur den Schaltwinkel derjenigen Unterstation, in der die Kontrollgröße erzeugt wird, oder mit demjenigen Ausgang des Diskriminators für eine Steuereinwirkung bzw. Regelung zu verbinden, der mit dem System zur Phasensteuerung des Schaltwinkels der Unterstation verbunden ist.
  • Zweckmäßig ist, daß die Einrichtung eine ein Vergleichselement und einen Abweichungssignalverstärker enthaltende Einheit zur Stromstabilisierung aufweist, wobei der Eingang der Einheit zur Stromstabilisierung mit dem Eingang des Kontrollgrößengebers, der Eingang für den Stellstrom mit dem Ausgang der die optimale Kontrollgröße liefernden Einrichtung und der Ausgang mit dem Eingang des Diskriminators verbunden ist.
  • Der Stromeingang des Kontrollgrößengebers kann mit dem Ausgang der die optimale Kontrollgröße erzeugenden Einrichtung und sein Ausgang unmittelbar mit deren Eingang verbunden werden.
  • Vorteilhaft ist, daß die Regeleinrichtung zur Steuerung der bipolaren Gleichstromübertragung mit zwei halben Steuerkreisen eine Einheit zur Stromstabilisierung in jedem Halbstromkreis, einen Kontrollgrößengeber und einen Diskriminator für eine Regelung in jedem Halbstromkreis, einen Summator, dessen Eingänge mit den Ausgängen der beiden Kontrollgrößengeber verbunden sind, einen Former für den einzustellenden Strom der Halbstromkreise aufweist, dessen Eingang mit dem Ausgang des Summators und dessen Ausgang mit den Eingängen für die einzustellenden Ströme bzw. Stellströme der beiden Einheiten zur Stromstabilisierung gekoppelt sind, an deren Eingänge betragsmäßig gleiche und nach dem Vorzeichen entgegengesetzte konstante elektrische Signale gegeben werden.
  • Dadurch ist eine Steuerung der Betriebsart der Elektroenergieübertra.gung ohne Fernsehkanal unter der Voraussetzung der Aufrechterhaltung eine optimalen energetischen Betriebsart sichergestellt. Sie kann bei einer unipolaren und bipolaren Elektroenergieübertragung, wo es um keine Nullänge geht, darunter zur Gleichstromübertragung mit über zwei Umformerunterstationen bei einer Reihen- und Parallelschaltung von Gleichrichterbrücken in einem Gleichstromwerk, ausgewertet werden.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand von-Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigt: Fi. 1 a, b äußere Kennlinien der Gleichrichter-und der Wechselrichterunterstation und Kennlinien der Kontrollgröße, Fig 2 a, b äußere Kennlinien der Gleichrichter-und der Wechselrichterunterstation und Kennlinien der Kontrollgröße, auf deren Basis der Steuerbereich für die Gleichstromübertragung ermittelt wird; Fig 3 eine wie in Fig. 2 entsprechende Darstellung für eine andere Regelung; Fig. 4 ein Prinzipschaltbild einer unipolaren Gleichstromübertragung nach der Erfindung; Fig. 5 eine Schaltung eines Extremreglers gemäß der Erfindung; Fig. 6 eine Schaltung eines Extremreglers mit einer Einheit zur Stromstabilisierung gemäß der Erfindung; Fig. 7 eine weitere Schaltung eines Extremreglers gemäß der Erfindung; und Fig. 8 eine Schaltung eines Extremreglers zur Betriebsartsteuerung einer bipolaren Gleichstromübertragung gemäß der Erwindung Das Verfahren zur Regelung der Gleichstromübertragung besteht darin, daß in einer der Gleichrichter-Umformerunterstationen - einer Gleichrichter- oder Wechselrichterunterstation - der Stromsollwert durch Regelung der gleichgerichteten Spannung nachgeregelt wird, daß bei einer Stromerhöhung über den Sollwert in der Gleichrichterunterstation die Spannung verringert wird, und bei einer Stromabnahme unter den Sollwert die Spannung erhöht. In der Wechselrichterunterstation wird bei einer Stromerhöhung über den Sollwert die Spannung erhöht, während bei einer Stromabnahme unter den Sollwert die Spannung verringert wird. In der anderen Umformerunterstation wird durch Spannungsregelung der Extremwert entsprechend einer durch die Betriebsartparameter in der gleichen Unterstation erzeugten Kontrollgröße aufrechterhalten. Bei Erreichen des Extremwertes dieser Größe in dieser Unterstation ist gleichzeitig die höchstmögliche Spannung beimvorgegebenen Stromsollwert gewährleistet, wobei die Änderung der Leistung bei der Energieübertragung durch eine Änderung des Stromsollwertes in der den Strom regelnden Unterstation verwirklicht wird.
  • Die Spannungsregelung in der Unterstation, in der der Extremwert der Kontrollgröße aufrechterhalten wird, wird sowohl durch Änderung des eingestellten Wertes des Schaltwinkels in der Unterstation als auch durch Änderung des eingestellten Stroms eines in der Unterstation speziell zu diesem Zweck vorgesehenen Stromreglers verwirklicht. Der "eingestellte Wert" ist dabei der Vorgabewert eines Parameters bei der Energieübertragungsbetriebsart verstanden.
  • Im folgenden wird die Erfindung an einem Beispiel, in dem der Vorgabewert des Stroms in der Gleichrichterunterstation und der Extremwert der Kontrollgröße in der Wechselrichterunterstation aufrechterhalten wird, behandelt.
  • In Fig. 1 a, b sind die äußeren Kennlinien der Unterstation und die Kennlinien der Kontrollgröße dargestellt. Durch eine gebrochene Kurve 1 (Abschnitt II - I2) ist die äußere Kennlinie UdB (Id) der Gleichrichterunterstation mit einer auf sie bezogenen Energieübertragungsleitung bei einem wählbaren Stellwert des Stroms und der EMK der Unterstation, wo U&B = Udu dargestellt, (UdB - reduzierte gleichgerichtete Spannung der Gleichrichterunterstation, Id - gleichgerichteter Strom der übertragenen elektrischen Energie, Udu - gleichgerichtete Spannung der Wechselrichterunterstation) ist. Der Abschnitt II der Kennlinie entspricht der Funktion der Gleichrichterunterstation mit einem minimal zulässigen Schaltwinkel o'min' während der Abschnitt I2 durch die Arbeit des Stromreglers dieser Unterstation bestimmt wird. Der Knickpunkt B der Kennlinie bestimmt den Stellstrom IyB (als Sollwert) der Gleichrichterunterstation (Fig. 4).
  • Die äußeren Kennlinien Udu (Id) der Wechselrichterunterstation mit dem Stromregler sind bei einem bestimmten Wert der EMK der Unterstation durch gebrochene Kurven mit Abschnitten 21 22, 23, 24 für drei verschiedene Stellströme dargestellt, wobei der Abschnitt 21 der Betriebsart der Wechselrichterunterstation mit einem minimal zulässigen Löschwinkel amin entspricht, der Abschnitt 22, 23, 24 durch die Arbeit des Stromreglers der Wechselrichterunterstation bestimmt wird.
  • Die Punkte U1, U , U3 legen den Stellstrom Iyu der Wechselrichterunterstation fest.
  • Die Kennlinien sind abhängig von Bezugsgrößen bzw. -einheiten aufgetragen. Als Basiswerte werden die Parameter des Nennbetriebes der Gleichrichterunterstation angenommen.
  • Die Betriebsart bei er Gleichstromübertragung wird durch den Schnittpunkt A der äußeren Kennlinien der Unterstationen bestimmt, der als Arbeitspunkt A bezeichnet wird. Indem der Stellstrom Iyu der Wechselrichterunterstation geändert wird, werden die Lage des Arbeitspunktes A (A1, A2, A3) und die Betriebsart der Unterstation geändert.
  • Die Steuerung der Wechselrichterunterstation erfolgt durch Erreichen der Höchstspannung beim Höchststrom zur gleichen Zeit, weshalb sich die Kontrollgröße in dieser Unterstation als Summe der Spannung und dem Strom der Wechselrichterstation proportionale Werten berechnet: Vdu Idu # = KV + KI (1) V# I# # = Kontrollgröße Vdu' Idu = Spannung und Strom der Wechselrichterunterstation via = Basiswerte von Spannung und Strom K; KI = Spannung und Strom der Wechselrichterunterstation (gleichzeitig in Signale gleicher Dimension überführende Proportionalitätsfaktoren) Die Kontrollgröße ß muß einen Extremwert bei der Übereinstimmung des Arbeitspunktes A mit dem Punkt B der Kennlinie der Gleichrichterunterstation haben, wozu KV= I und KI = I gesetzt werden. In Fig. 1a sind Linien 3 gleicher Werte der Kontrollgröße ( # = const) aufgetragen und durch einen Pfeil C die Richtung ansteigender Werte der Größe # angedeutet. Die Linien 3 berühren, indem sie die Abschnitte II und I2 schneiden, die Kennlinie der Gleichrichterunterstation an dem Punkt B, an dem die Kontrollgröße # den Höchstwert aufweist.
  • Die Energieüber',ragung für die Wechselrichterunterstation entspricht, wenn die Größe ß ein Maximalwert ist, der Kennlinie der Wechselrichterunterstation mit dem Knickpunkt U2.
  • Hierbei ist der Strom in der Energieübertragungsleitung gleich dem Stellstrom des Gleichrichters, d.h. Id= IyB, und die Gleichrichtunterstation arbeitet mit einem dem minimal zulässigen Winkel entsprechenden Schaltwinkel α = cc min In der Wechselrichterunterstation ist die Spannung maximal bei einem durch die Gleichrichterunterstation vorgegebenen Strom.
  • In den Betriebsverhältnissen mit minimalen Schaltwinkeln kann es sich erweisen, daß der Abschnitt 21 der Kennlinie der Wechselrichterunterstation liegt, und in diesem Fall endet der in der Einstellung des Extremwertes der Kontrollgröße bestehende Regelvorgang bei Erreichen des minimal zulässigen Löschrinkels der Ventile der Wechselrichterunterstation. Hierbei fällt der Arbeitspunkt A mit dem Knickpunkt U der Kennlinie der Wechselrichterunterstation2 wie dies in Fig ib gezeigt ist, zusammen.
  • Wenn in der Wechselrichterunterstation der Extremwert der Kontrollgröße # beibehalten wird, wird ein optimaler Betrieb der Elektroenergieübertragung erreicht, wobei die Übertragungsleistung ohne Hilfe eines Fernsehkanals nur durch Änderung des Stellstroms der Gleichrichterunterstation erhalten wird. Hierbei werden die Energieverluste minimal sein.
  • Die Kontrollgröße ß kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Nachstehend wird auf einige Beispiele der Erzeugung der Größe # eingegangen.
  • In Fig. 2 a, b sind die reduzierte äußere Kennlinie VdB 1d (gebrochene Kurve mit Abschnitten 131 I4) der Gleichrichterunterstation bei einem festen Stellwert von Strom und EMK der Unterstation,. die Kennlinien 4 und 5 der Wechselrichterunterstation bei konstantem Löschwinkel g = konst, und bei minimalem Löschwinkel g = # min' sowie die die Abhängigkeit der EMK der Unterstation vom Wert des Löschwinkels ihrer Ventile bestimmende kosinusförmige Kennlinie 6 der Wechselrichterunterstation dargestellt, wobei diese letztere Kennlinie 6 mit Bezugsgrößen aufgetragen und als Basiswinkel #s = 2 angenommen wird. Unter Benutzung der Kennlinie 6 ist die reduzierte äußere Kennlinie der Gleichrichterunterstation zu Koordinaten &, Id aufgetragen und weist die Form der Kennlinie 7 mit dem Knickpunkt B auf.
  • Die Steuerung der Wechselrichterunterstation erfolgt durch gleichzeitiges Erreichen des kleinsten Löschwinkels ihrer Ventile beim größten Stromwert, weshalb die Kontrollgröße # in Form einer Differenz aus dem Löschwinkel und Strom proportionalen Werten # = k# - #u - KI Idu (2) #5 I# gebildet wird, wobei #u, Idu = Löschwinkel der Ventile und Strom der Wechselrichterunterstation ##, I# = Basiswerte von Winkel bzw. Strom KJ KI = die Löschwinkel- und Stromwerte in Signale gleicher Dimension überführende Proportionalitätsfaktoren.
  • Die Werte der Faktoren KJ, KI sind in der Weise gewählt, daß die Linien 8 gleicher Werte der Kontrollgröße gemäß Ausdruck (2) (# = Konst) die beiden Abschnitte 71, 72 der Kennlinie 7 schneiden und sie im Punkt B (durch den Pfeil C ist die Richtung ansteigender Werte der Größe angedeutet) berühren.
  • Dem Minimum der Kontrollgröße / entspricht der Zeitpunkt, an dem der Arbeitspunkt A mit dem Knickpunkt B der Kennlinie 7 der Gleichrichterunterstation übereinstimmt.
  • In der Beziehung (2) kann man die Werte vom Löschwinkel und Strom durch Stellwerte des Winkels und Stroms ersetzen, wobei sich das Steuerprinzip für die Wechselrichterunterstation praktisch nicht ändert.
  • Es wird nachstehend ein Beispiel der Steuerung der Wechselrichterunterstation angegeben, wenn die Höchstspannung beim Höchstwert der wechselgerichteten Leistung erreicht und die Kontrollgröße # in Form einer Summe von der Spannung und der Leistung der Wechselrichterunterstation proportionalen Werten: = KV Vdu + Kp Pdu V# - P# erzeugt wird.
  • Es bedeuten: Vdu, Pdu = Spannung und Leistung der Wechselrichterunterstation; V# S P# = Basiswerte der Spannung und Leistung; KV, KP = gleichzeitig die Spannungs- und Leitungswerte in Signale gleicher Dimension überführende Proportionalitätsfaktoren.
  • In Fig. 2b sind die bei einem Stellwert von Strom und EMK der Unterstation erhaltene reduzierte äußere Kennlinie I/VdB (Id) / mit den Abschnitten II, I2 der Gleichrichterunterstation sowie Linien 9 gleicher Werte der Kontrollgröße # gemäß Ausdruck (3) dargestellt, wobei die Proportionalitätsfaktoren als KV = Io, KP = I gewählt sind (Io = Konst).
  • Die Linien 9 stellten Hyperbeln dar, deren Symmetrieachse 10 auf der Id-Achse in einem Punkt mit der Koordinate ( - 10) ihren Ursprung hat. Mit dem Pfeil C ist die Richtung ansteigender Werte von # angedeutet.
  • Der Bereich der Steuerung bzw. Regelung der Wechselrichterunterstation zur Erzielung von Extremwerten ist in diesem Beispiel durch Linien 11 und 12 begrenzt, wobei das Maximum der Kontrollgröße # in den schraffierten Bereichen dem Knickpunkt B der Kennlinie 1 der Gleichrichterunterstation nicht entspricht.
  • Die Linien 11 und 12 werden durch Neigungskoeffizienten gekennzeichnet, die gleich und nach dem Vorzeichen den Neigungskoeffizienten der Abschnitte II und I2 der Kennlinie der Gleichrichterunterstation entgegengesetzt sind, wobei vorausgesetzt ist, daß die letzteren konstant und unabhängig von den Betriebsarten mit den Stellwerten von Strom und Spannung sein werden.
  • Die Lage dieser Bereiche wird durch die Wahl der Koeffizienten KV und Kp geregelt und im betrachteten Beispiel derart gewählt, daß der Normalbetrleb der Gleichstromübertragung in einem Bereich liegt, wo die Extremwertsteuerung abhängig von der IControllgröße ß gemäß Ausdruck (3) den erforderlichen Effekt der Optimierung der Betriebsart der Wechselrichterunterstation erreicht.
  • Die Erzeugung der Kontrollgröße beschränkt sich nicht auf die Ausdrücke (1) (2) und (3) und kann in einem beliebigen anderen Verfahren aufgrund anderer Betriebsparameter der Energieübertragung unter der Voraussetzung einer Äquivalenz des erbrachten Effektes verwirklicht werden.
  • Es ist auch zu betonen, daß die Erfindung sowohl bei der unipolaren als auch bei der bipolaren Gleichstromübertragung ebenso wie bei einer Energieübertragung mit mehr als zwei Umformerunterstationen verwendet werden kann.
  • Die Extremwertsteuerung einer Wechselrichter- oder Gleichrichterunterstation bei der bipolaren Gleichstromübertrat gung erfolgt nach einer Abweichung, weshalb es notwendig ist, die äußeren Kennlinien der Halbstromkreise der einen Unterstation um einen konstanten Wert zu verschieben, die Kontrollgrößen der Halbstromkreise miteinander zu vergleichen und nach der erhaltenen Abweichung eine negative Rückkopplung unter Beachtung der vorgenommenen Verschiebung der Kennlinien der Halbstromkreise der Unterstation vorzunehmen.
  • Das Verfahren setzt voraus, daß die beiden Halbstromkreise mit gleichem Strom normal arbeiten.
  • Im folgenden wird ein Beispiel erläutert, bei dem der vorgegebene Stromwert am Gleichrichter und der Extremwert der Kontrollgröße am Wechselrichter beibehalten wird. In Fig.
  • 3 ist durch die gebrochene Kurve 1 mit den Abschnitten II, I2 die äußere Kennlinie Vd'B (Id) für die beiden Halbstromkreise der Gleichrichterunterstation wiedergegeben, die auf die Gleichstromklemmen des Wechselrichters in der Weise reduziert ist, daß bei einem Stellstromwert IyB der Gleichrichterunterstation mit einer EMK VdB = Vdu ist. Die äußeren Kennlinien der Halbstromkreise sind identisch und fallen graphisch zusammen. Durch die gebrochene Kurve 2 mit den Abschnitten 21, 22 sind die äußeren Kennlinien Vdu (Id) der Halbstromkreise der Wechselrichterunterstation mit einem Stromregler angedeutet, die Kennlinien der beiden Halbstromkreise sind ebenso wie im Falle der Gleichrichterunterstation vereinigt.
  • Die Kontrollgröße / wird entsprechend dem Ausdruck (1) bei KV = I und KI = I gebildet. In Fig. 3 sind Linien 13 gleicher Werte der Kontrollgröße / = konst aufgetragen. Die gebrochene Kurve 14 mit Abschnitten 141 und 142 kennzeichnet Werte der Kontrollgrößen der Halbstromkreise der Wechselrichterunterstation als Funktion des Einstellstroms Iyu dieser Unterstation.
  • Es wird nachstehend eine Verschiebung # 1y der äußeren Kennlinien der Halbstromkreise der Wechselrichterunterstation vorgenornmen, wobei z.B. folgende Beziehung zwischen den Stellströmen der Halbstromkreise des Wechselrichters: Iyu' = Iyu + # Iy (4) Iyu'' = Iyu - # Iy festgelegt wird, wobei Iyu' - den Stellstrom des ersten Halbstromkreises der Wechselrichterunterstation Iyu'' - den Stellstrom des zweiten Halbstromkrteises der Wechselrichterunterstation - - den Stellstrom der Wechselrichterunterstation # Iyu - ein konstanter Wert der Größe, daß Iyu>># Iy > @ sind.
  • Im Ergebnis der nach Ausdruck (4) vorgenommenen Verschiebung hat die Kennlinie der Wechselrichterunterstation für den Stellstrom Iy0u0 (Knickpunkt "U0") eine durch Kurve 15 und 16 mit Knick angedeutete Form, wobei mit 15 die Kennlinie des ersten und mit 16 des zweiten Halbstromkreises der Wechselrichterunterstation bezeichnet ist. Dann werden die Abhängigkeiten der Kontrollgrößen # ' und # '' der Halbstromkreise des Wechselrichters vom Stellstrom I durch die Kurve 17 bzw. 18 dargestellt; das Vorzeichen der Differenz ## = ' - PJ '' gibt eindeutig die Stelle des Extremwertes der Größe # an.
  • Im vorliegenden Beispiel wird der Stellstrom der Wechselrichterunterstation bei # # > 0 vergrößert und beid bei;6< 0 verringert. Als Gleichgewichtspunkt des Systems tritt dieser Steuerung der Schnittpunkt 0 der Extremabhängigkeiten und und ## ## auf. Die dem Punkt 0 entsprechenden Arbeitspunkte der äußeren Kennlinien der Halbstromkreise sind: A' für den Halbstromkreis, A'' - für den zweiten Halbstromkreis. Die Punkte A', A'' liegen an derselben Linie gleicher Werte der Kontrollgrößen der Halbstromkreise, die durch eine Projektion des Punktes D auf die Ordinatenachse bestimmt wird. Dieses Verfahren bewirkt die Einstellung des Systems in der Umgebung des optimalen Stellwertes des Stroms der Wechselrichterunterstation ohne Suchvorgang und zeichnet sich durch große Schnelligkeit, d.h. kurze Ansprechzeit aus.
  • Die ähnliche Steuerung kann erzielt werden, wenn die äußeren Kennlinien der Halbstromkreise der Gleichrichterunterstation in bezug auf die Stellwerte von Strom und minimalem Schaltwinkel verschoben werden, während in der Wechselrichterunterstation Iyu' = Iyu'' = Iyu wirksame bleibt. Vorstehendes bezieht sich auf die Steuerung der Gleichrichterunterstation, wobei der vorgegebene Stromwert bzw. Stromsollwert in der Wechselrichterunterstation beibehalten und die Kontrollgröße ß in der Gleichrichterunterstation gemäß den oben genannten Ausdrücken (i), (2) oder (3) erzeugt wird, worauf deren Extremwert aufrechterhalten wird. Hierbei werden die gleichen Vorteile in der Regelung der Energieübertragung erzielt, die bereits erwähnt sind.
  • Im weiteren wird ein Ausführungsbeispiel der Regelung der Gleichstromübertragung unter Benutzung einer der Varianten der Regeleinrichtung behandelt, wobei der Stromsollwert in der Gleichrichterunterstation und der Extremwert der Kontrollgröße 94 in de Wechselrichterunterstation aufrechter halten wird.
  • Fig. 4 zeigt eine unipolare Gleichstromübertragung. Die Gleichrichterunterstation enthält eine Gleichrichterbrücke 19, die über Gleichrichter- und Netzwicklungen des Transformators 20 an Wechselstromschienen 21 eines in der Zeichnung nicht gezeigten Ausgangssystems angeschlossen ist. Im Stromkreis des gleichgerichteten Stroms liegt die Abzweig drosselspule 22. In dieser Unterstation sind ein System 23 zur Phasensteuerung des Schaltwinkels der Gleichrichter der Brücke 19, das mit einem Meßtransformator 24 für die Wechselstromspannung verbunden ist , und ein Stromregler 25 angeordnet, an dessen einem Eingang 26 ein Gleichstromsignal von einem im Stromkreis des gleichgerichteten Stroms liegenden Gleichstrom-Meßtransformator 27 und an dessen anderem Eingang 28 ein Einstellstromsignal 1yB der Unterstation angelegt werden.
  • Der Stellstrom IyB kann manuell oder automatisch, beispielsweise durch eine in der Zeichnung nich gezeigte Einrichtung zur Leistungsregelung als Sollwert vorgegeben werden.
  • Der Ausgang des Stromreglers 25 ist mit einem Eingang 29 einer Einrichtung 30 zur Vorgabe des Stellwertes des Schaltwinkels verbunden, deren Ausgang mit dem Eingang des Systems 23 zur Phasensteuerung gekoppelt ist, während dem zweiten Eingang 31 der Einrichtung 30 ein dem Stellwert min des Schaltwinkels der Gleichrichterunterstation entsprechendes Signal zugeführt wird. Der Stromregler 25 enthält eine Reihenschaltung aus einem Verstimmungselement 32, d.h. ein ein Regelsignal erzeugendes Glied, dessen Eingänge als Eingänge 28 und 26 des Reglers auftreten, einem Verstärker 33 und einem Begrenzer 34, wobei die Kennlinie des Begrenzers 34 derart gewählt ist, daß der Stellwert des Schaltwinkels in bezug auf amin nur ansteigt.
  • Die Wechselrichterunterstation enthält eine Gleichrichterbrücke 35, einen mit den Netzwicklungen an Wechselstromschienen 37 des in der Zeichnung nicht gezeigten Eingangssystems und mit den Gleichrichterwicklungen an die Gleichrichterbrücke 35 angeschlossenen Umformer/ bzw.-transformator 36. In der Unterstation gibt es eine Abzweigdrosselspule 38 im Stromkreis des gleichgerichteten Stroms und ein System 39 zur Phasensteuerung des Schalt- oder Löschwinkels der Gleichrichter der Brücke 35, das mit einem Wechselspannungs-Meßtransformator 40 und mit einem im Stromkreis der Gleichrichterwicklungen des Umformertransformators 36 liegenden Wechselstrom-Meßtransformator 41 gekoppelt ist.
  • In der Wechselrichterunterstation ist ein Extremwertregler 42 angeordnet, dessen einer Eingang 43 mit einem Gleichstromtransformator 44 der Wechselrichterunterstation und zweiter Eingang 45 mit einem zwischen den Pol und Erde der Unterstation liegenden und die gleichgerichtete Spannung der Unterstation messenden Hochspannungsteiler 46 verbunden ist.
  • Der Transformator 44 und der Spannungsteiler 46 stellen einen Strom- bzw. Spannungsgeber dar.
  • Der Ausgang des Extremwertreglers 42 ist mit einem Eingang 47 einer Einrichtung 48 zur Vorgabe des Stellwertes des Löschwinkels #y der Gleichrichter der Brücke 35 gekoppelt, an deren zweitem Eingang 49 ein dem minimal zulässigen Winkel 5 min proportionales Signal eingegeben wird.
  • y min Der Regler 42 ist derart eingestellt, daß er den Stellwert des Löschwinkels J in bezug auf Sy i nur vergrösy Y min sert. Der Regler 42 weist einen Former 50,d.h. eine Einheit zur Erzeugung der Kontrollgröße, dessen Eingänge die Eingänge 43 und 45 des Extremwertreglers 42 darstellen, einen mit einem Eingang an den Ausgang der Einheit 50 angeschlossenen Summator 51, eine an den Ausgang des Summators 51 angeschlossene automatische Einrichtung 52 für die optimale Kontrollgröße und einen Diskriminator 53 für eine Steuereinwirkung auf, dessen Eingang mit dem Ausgang der Einrichtung 52 und dessen Ausgänge mit dem zweiten Eingang des Summators 51 und mit dem Eingang 47 der Einrichtung 48 zur Vorgabe des Einstellwertes des Löschwinkels gekoppelt sind.
  • Die Einheit 50 für die nach den Betriebsparametern der Wechselrichterunterstation gemäß einem der genannten Gesetze (1) oder (3) erzeugte Kontrollgröße ist über einen der Eingänge an einen Gleichspannungsgeber, d.h. an den Spannungsteiler 46, angeschlossen, während gemäß Gleichung (2) sein Eingang an einen Geber für den Löschwinkel der Unterstation angeschlossen ist. In der Zeichnung ist die erste Anschlußvariante der Einheit 50 dargestellt.
  • Im einfachsten Fall stellt die Einheit 50 einen Summator dar. Es ist möglich, die Einheit 50 und den Summator 51 in Form einer Summierungseinheit auszuführen.
  • Die automatische Einrichtung 52 führt die Funktion der Aufrechterhaltung eines Maximal- oder Minimalwertes der Kontrollgröße aus, als derartige Einrichtung kann ein sogenannter Schritt-Einkanaloptimisator proportionaler Wirkung verwendet werden, der beispielsweise in einem Buch von I. A. Rasstrigin "Systeme für Extremsteuerung", Moskau, 1974, S. 582 bis 586, veröffentlicht ist.
  • Der Diskriminator 53 ist zur Begrenzung der Regelung des Reglers 42 auf einen vorgegebenen Bereich, zur Erkennung der Überschreitung der festgelegten Grenze durch ein Signal vom Ausgang der Einrichtung 52 und zur Abgabe eines einer derartigen Überschreitung proportionalen Wertes an einem getrennten Ausgang vorgesehen.
  • Es ist ferner möglich, -an den Eingang der Einheit 50 für die Kontrollgröße ein Schaltwinkelsignal oder ein Stellwertsignal des Schaltwinkels der entsprechenden Unterstation zu geben, wobei der Eingang der Einheit 50 in diesem Fall mit einem Geber für den Schaltwinkel der Unterstation verbunden wird, der konstruktiv dem System zur Phasensteuerung des Schaltwinkels der Unterstation zugeordnet ist und in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
  • Die Regeleinrichtung für die Energieübertragung arbeitet wie folgt.
  • Der Stromregler 25 mit kurzer Ansprechzeit stellt entweder einen dem Sollwert 1yB gleichen Übertragungsstrom oder einen dem minimalen Winkel y min gleichen Schaltwinkel der Ventilbrücke 19 in AbhängigZceit vom jeweiligen Spannungsverhältnis an den Wechselstromschienen 21 und 37 des Ausgangs- und des Eingangssystems und der gleichgerichteten Spannung der Wechselrichterunterstation ein. Der Regler 42 bewirkt die Einstellung des optimalen Löschwinkels der Wechselrichterunterstations bei dem der übertragene Strom gleich dem vorgegebenen Strom, d.h. dem Stromsollwert in der Gleichrichterunterstation ist und die Spannung am höchsten liegt.
  • Bs sind zwei Betriebsarten möglich.
  • Wenn nach den Bedingungen der vorliegenden Betriebsart des Ausgangs und des Eingangssystems sowie der Energieübertragungsleitung selbst der optimale Löschwinkel der Wechsel richterunterstation größer als der minimal zulässige ist2 stellt die Einrichtung 52 einen Extremwert am Ausgang der Einheit 50 ein, indem sie auf dieses Signal über ein Steuerungsobj ekt (Stellglied) einwirkt.
  • Es sei angenommen2 daß der ursprüngliche Löschwinkel der Wechselrichterunterstation kleiner als de optimale, größer aber als der irjinimal zulässige Winkel ist2 d.h, der Arbeitspunkt liegt auf dem Abschnitt ccmin = Konst der äußeren Kennlinie der Gleichrichterunterstation. Dann wird das Signal von der Einrichtung 52 positiv sein und an dem mit der Einrichtung 48 gekoppelten Ausgang des Diskriminators 53 anliegen, während am anderen Ausgang des Diskriminators das Signal ausbleibt. Der Stromregler 42 wird den Löschwinkel aer Wechselrichterunterstation vergrößern, weil die Kontrollgröße infolge der durch die Vergrößerung des Löschwinkels verursachten Stromzunahme und Spannungssenkung ansteigt. Bei Erreichen des Stellstroms der Gleichrichterunterstation durch den Strom bewirkt die weitere Vergrößerung des Löschwinkels der Wechselrichterunterstation nur eine Spannungssenkung, denn der Stromregler der Gleichrichterunterstation wird die Spannung senken, indem er einen Stromanstieg zu verhindern sucht. Die ontrollgröße am Ausgang der Einheit 50 beginnt abzunehmen, was eine Umkehrung von Schritten der Einrichtung 52 zur Folge hat. Nach der Feststellung der genauen Lage des Extremwerts der Kontrollgröße wird der Betrieb der Einrichtung 52 beendet.
  • Wenn der optimale Löschwinkel der Wechselrichterunterstation nach den Bedingungen der laufenden Betriebsart kleiner als der minimal zulässige Winkel ist, versucht die Einrichtung 52 durch Einstellung des minimal zulässigen Löschwinkels den Löschwinkel weiter zu verringern und führt den Betrieb in den Bereich negativer Werte des Ausgangssignals über, wobei die Einrichtung 52 zum gleichen Zeitpunkt durch den Diskriminator 53 von der Unterstation abgeschaltet wird.
  • Hierbei tritt das Signal der Einrichtung 52 am Ausgang des Diskriminators 53 auf, der mit dem Summator 48 verbunden ist.
  • Vom Ausgang des Diskriminators 53 gelangt das Signal zum Summator 51 mit einem Vorzeichen, welches das dem Eingang der Einrichtung 52 von der Einheit 50 gelieferte Ausgangssignal verringert, falls die Einrichtung 52 die Beibehaltung des Maximus der Kontrollgröße Ä zu erreichen versucht, und vergrößert wird, falls die Einrichtung 52 das Minimum der Kontrollgröße beizubehalten versucht. Die negative Rückkopplung im Regler 42 sorgt also für die Aufrechterhaltung des Ausgangssignals der Einrichtung 52 auf dem Niveau der Grenze der Regelfähigkeit des Reglers und der Unterstation.
  • In Fig. 5 bis 7 sind Ausführungsformen des Reglers 42 wieder gegeben.
  • Der gleichzeitig als Ausgang des Reglers 42 dienende Ausgang des Diskriminators 53 (Fig. 5) ist mit einem der Eingänge der Einheit 50 für die Kontrollgröße verbunden, an deren zweiten Eingang ein Signal vom Gleichstromgeber der Unterstation (nicht gezeigt) angelegt wird. Hierbei bewirkt die Einheit 50 eine Synthese der Kontrollgröße ;6 in Übereinstimmung mit Gleichung (2), in dem die einer Differenz aus dem Stellwert des Schaltwinkels der Unterstation und dem minimal zulässigen Wert dieses Winkels gleiche Steuerwirkung ausgenutzt wird.
  • Der Extremwertregler, dessen Schaltung in Fig. 6 dargestellt ist, weist eine ein Vergleichselement 55 und einen Regelabweichungssignalverstärker 56 enthaltende Einheit 54 zur Stromstabilisierung auf. Der Eingang 57 für den Stellstrom der Einheit 54 ist mit dem Ausgang der Einrichtung 52 und der Stromeingang 58 der Einheit 54 mit dem Ausgang der Einheit 50 verbunden, die mit dem Gleichstromgeber der Unterstation gekoppelt ist.
  • Der Ausgang der Einheit 54 zur Stromstabilisierung ist mit dem Eingang des Diskriminators 53 für eine Steuerwirkung verbunden. Der Verstärkungsfaktor des Verstärkers 56 kann nicht linear sein. In dieser Ausführungsform entspricht das Ausgangssignal der automatischen Einrichtung 52 dem Stellstrom der Unterstation.
  • Im Unterschied zu der in Fig. 6 gezeigten Ausführung ist der Stromeingang der Einheit 50 in Fig. 7 mit dem Ausgang der Einrichtung 52 verbunden und ihr Eingang mit dem Eingang der Einrichtung 52 direkt verbunden. Der Stromeingang 58 der Einheit 54 ist mit dem Gleichstromgeber der Unterstation verbunden. Die Einheit 50 erzeugt die Kontrollgröße )Zf entsprechend dem Ausdruck (2) aufgrund der Stellwerte des Stroms und des Schaltwinkels der Unterstation.
  • In Fig. 8 ist eine Regeleinrichtung zur Steuerung der Betriebsart der bipolaren Gleichstromübertragung dargestellt.
  • Die Einrichtung enthält in jedem Halbstromkreis Einheiten 59, 60 für die Kontrollgröße, die der Einheit 50 entsprechen, Einheiten 61, 62 zur Stromstabilisierung, Diskriminatoren 63 und 64 für eine Steuereinwirkung und einen den beiden Halbstromkreisen gemeinsamen Summator 65 und eine Einheit 66 für einen Stellstrom der Unterstation.
  • Die Eingänge 67 und 68 der Einrichtung sind an die Gleichstromgeber der Unterstation und die Ausgänge 69 und 70 an die Einrichtungen zur Vorgabe des Stellwertes des Schaltwinkels der Unterstation des ersten bzw. zweiten Halbstromkreises angeschlossen.
  • Die Signale der Gleichstromgeber der Halbstromkreise gelangen zu den Eingängen 67 und 68 in Form einer Gleichstromspannung positiver Polarität, an den Ausgängen 69 und 70 werden Spannungssignale positiver Polarität ausgebildet.
  • Zur Verschiebung der Kennlinien der Halbstromkreise wird an den Eingängen 71 und 72 der Einheiten 61 und 62 das gleiche Signal S V > O von einer in der Zeichnung nicht angedeuteten Spannungsquelle zugeführt. Dieses Signal wird zu einem dem Stellstrom entsprechenden positiven Signal im ersten Halbstromkreis addiert und vom entsprechenden Signal im zweiten Halbstromkreis subtrahiert.
  • Als Kontrollgrößen , yf " der Halbstromkreise werden der Differenz aus dem Strom und der Steuerwirkung (Regelsignal) der Einrichtung auf den jeweiligen Halbstromkreis proportionale Werte angenommen.
  • Die Einheiten 59 und 60 sind wie die Einheiten 61 und 62 zur Stromstabilisierung analog in verschiedenen Halbstromkreisen aus Operationsverstärkern 73 und 74 ausgebaut, die Eingangswiderstände 75, 76, 77 bzw. 78, 79 und Widerstände 80 bzw. 81 im Rückkopplungskreis von Verstärkern 73 und 74 aufweisen.
  • Die Diskriminatoren 63, 64 in verschiedenen Halbstromkreisen enthalten entsprechend Dioden 82, 83 und einen Operationsverstärker 84 mit einem Eingangwiderstand 85 und Wider ständen 86, 87 im Rückkopplungskreis.
  • Der den beiden Halbstromkreisen gemeinsame Summator 65 stellt einen Operationsverstärker 88 mit einem Eingangswiderstand 89 und 90 und einem Widerstand 91 im Rückkopplungskreis dar.
  • Zur Erhöhung der Genauigkeit der Steuerung ist die Einheit 66 für einen Stellstrom der Unterstation in Form eines integrators aus einem Operationsverstärker 92 mit einem Kondensator 93 und einer Diode 94 im Rückkopplungskreis und mit einem Eingangswiderstand 95 aufgebaut Die Schaltung der Regeleinrlchtung nach Fig. 8 setzt die Anordnung der Einrichtung in der Wechselrichterunterstation ebenso wie die Tatsache voraus, daß die Signale von den Stromgebern der Halbstromkreise auf die Eingänge 67, 68 in Form von Gleichstromspannungen positiver Polarität gelangen und die Einrichtungen zur Vorgabe von Stellwerten der Schaltwinkel der Halbstromkreise die Steliwerte bei Auftreten von Spannungssignalen positiver Polarität an den Ausgängen 69, 70 des Signalreglers vergrößern Im folgenden wird der Betrieb der Einrichtung für die Bedingung: 1d<1yu beschrieben. Dieser Fall ist in Fig. 1a dargestellt.
  • Bei diesem Betrieb werden an den Ausgängen der Einheiten zur Stromstabilisierung Signale mit negativen Vorzeichen anliegen. Diese Signale werden durch Verstärker 84 der Diskriminatoren 63, 64 invertiert und an den mit den Dioden 82 gekoppelten positiven Ausgängen der Diskriminatoren 63, 64 abgegeben. An den anderen, mit den Dioden 83 gekoppelten Ausgängen der Diskriminatoren 63, 64 werden keine Signale im betrachteten Betrieb erzeugt.
  • Es wird angenommen, daß der durch die Einheit 66 erzeugte Stellstrom 1 derart ist, daß die Arbeitspunkte der Halby stromkreise auf den Abschnitten I der Kennlinie der Halbstromkreise der Gleichrichterunterstation liegen. Hierbei wird der Strom des ersten Halbstromkreises größer als der Strom des zweiten Halbstromkreises und die Signale an den Ausgängen 69, 70 werden ungefähr gleich sein, denn auf dem Abschnitt 1 der Kennlinie des Gleichrichters werden große Stromänderungen durch geringe Änderungen der Schaltwinkel hervorgerufen. Das Signal der Einheit 59 für die Kontrollgröße wird daher positiver (oder weniger negativ) als das Signal der Einheit 60, das Signal am Ausgang des Summators 65 wird negativ- sein, während der Integrator der Einheit 66 die Größe seines Ausgangssignals, d.h. den Stellstrom der Unterstation, erhöhen wird, wobei dieser sich dem Stellstrom der Gleichrichterunterstation nähern wird.
  • Ist der Anfangswert des Stellstroms Iy derart, daß die Arbeitspunkte der Halbstromkreise auf den Abschnitten I2 der Kennlinie der Halbstromkreise der Gleichrichterunterstation liegen, werden die Stromwerte der Halbstromkreise ungefähr gleich sein, was darauf zurückzuführen ist, daß die Stellströme der Halbstromkreise gleich sind und das Signal am Ausgang 69 größer als das Signal am Ausgang 70 wegen verschiedener Einstellströme der Halbstromkreise der Wechselrichterunterstation sein wird. Hierbei wird das Ausgangssignal der Einheit 59 weniger positiv (oder mehr negativ) als das Signal der Einheit 60, das Signal am Ausgang des Summators 65 wird positiv sein, während der Integrator der Einheit 66 die Größe seines positiven Ausgangssignals verringern und dadurch den an der Wechselrichterunterstation eingestellten Strom (Stellstrom) an den in der Gleichrichterunterstation eingestellten Strom bzw.'tStellstrom" annähern wird. Der Vorgang der Integration durch den Integrator wird dann beendet, wenn das Signal am Ausgang des Summators 65 gleich Null und die Signale der Einheiten 59 und 60 für die Kontrollgrößen der Halbstromkreise gleich sein werden, was erst dann möglich ist, wenn der Arbeitspunkt des ersten Halbstromkreises auf dem Abschnitt I2 der Kennlinie des ersten Halbstromkreises der Gleichrichterunterstation und der Arbeitspunkt des zweiten Halbstromkreises auf dem Abschnitt II der Kennlinie des zweiten Halbstromkreises liegen wird.
  • Die Änderung des Stellstroms der Gleichrichterunterstation in beliebiger Richtung veranlaßt eine Gleichgewichtsstörung der Signale der Einheiten 59, 60 und eine erneute Einschaltung des Integrators der Einheit 66.
  • Bei einer Verringerung der Wechselstromspannung des Abgabesystems im Falle eines Kurzschlusses erhöht die Regeleinrichtung stets den Einstellstrom der Wechselrichterunterstation, weil sich die Arbeitspunkte der beiden Halbstromkreise hierbei auf den Abschnitten I der Kennlinie der Halbstromkreise der Gleichrichterunterstation erweisen, und bewahrt also die Übertragung vor einer Löschung.
  • Des weiteren wird der Betrieb der Regeleinrichtung für 1d>1yu erläutert. In diesem Fall liegen die Arbeitspunkte der Halbstromkreise der Übertragungsleitung auf den Abschnitten 21 der Kennlinien der Halbstromkreise der Wechselrichterunterstation. Am Ausgang der Stabilisierungseinheiten 61 und 62 liegen positive Signale an, die an den mit den Dioden 83 gekoppelten negativen Ausgängen der Diskriminatoren 63, 64 abgegeben werden, während die Signale an den Ausgängen 69 und 70 des Reglers gleich Null sind. Da die Ströme der Halbstromkreise gleich sind, weil sie durch die gleichen Stellströme d.h. den Stromsollwerten der Halbstromkreise der Gleichrichterunterstation festgelegt werden, wird das Signal des Diskriminators 63 weniger negativ als das Signal des Diskriminators 64 und das Signal des Formers 59 mehr positiv (oder weniger negativ^) gegenüber dem Signal der Einheit 60 sein.
  • Unter diesen Verhältnissen ist das Ausgangssignal des Summators 65 negativ und der Integrator wird den positiven Wert des Signals am Ausgang der Einheit 66 vergrößern, wodurch der Stellstrom der Wechselrichterunterstation vergrößert und entsprechend dem Stellstrom der Gleichrichterunterstation geändert wird.
  • Zur Ausnutzung der Regeleinrichtung nach Fig. 8 in der Gleichrichterunterstation ist es erforderlich, das Stromsignal in den Einheiten 61 und 62 zur Stromstabilisierung auf den invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 74 und das einzustellende Stromsignal samt einem Verschiebungssignal auf den Rückkopplungseingang des Verstärkers 74 und gleichzeitig das Ausgangssignal der Einheit 59 auf den Rückkopplungseingang des Verstärkers 88 und das Signal der Ein.
  • heit 60 auf den invertierenden Eingang des Verstärkers 88 des Summators 65 zu geben.
  • Die Erfindung gestattet esS die Übertragung elektrischer Energie ohne Hilfe eines Fernsehkanals vorzunehmen und eine vorteilhafteste energetische Betriebsart bei größtmöglicher Übertragungs spannung und minimalen Blindleistungsverbrauch durch die angeschlossenen Wechselstromsysteme auszuführen Die Energieverluste bei der Gleichstromübertragung und in den angeschlossenen Systemen können damit gering gehalten, die Betriebszuverlässigkeit der Gleichstromübertragung erhöht und die mit Bau- und Unterhaltungskosten von Fernlei tungen zwischen den Unterstationen zusammenhängenden Ausgaben gesenkt werden.
  • Bei Einsatz der Regeleinrichtung nimmt der Nenn-Zündverzögerungswinkel der Gleichrichterunterstation auf 5° el.
  • ab, was die Blindleistungsaufnahme um 10 bis 15°,4 herabsetzt und die Übertragungsspannung um ca. 1% erhöht.
  • L e e r s e i t e

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Regelung der Gleichs-tromübertragung bei Gleichstrom-Hochspannungsfernleitungen durch Spannungsregelung in einer Gleichrichter- oder Wechselrichterunterstation zur Beibehaltung des Stromsollwertes, wobei in der Gleichrichterunterstation bei einem Stromanstieg über den Stromsollwert die Spannung verringert und bei einem Stromabfall vergrößert wird, während in der Wechselrichterunterstatior die Spannung bei einem Stromanstieg über den Stromsoliwert erhöht und bei einem Stromabfall verringert wird, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in einer der Unterstationen durch Spannungsregelung der Extremwert einer Kontrollgröße konstant gehalten bzw. nachgeregelt wird, die abhängig von Parametern der betreffenden Betriebsart in der gleichen Unterstation als Parameterfunktion erzeugt wird, daß bei Erreichen des Extremwertes der Kontrollgröße in der Unterstation gleichzeitig die Einstellung einer hocrstmöglichen Spannung bei einem Stromsoliwert ausgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Spannung der Unterstation, in der der Extremwert der Kontrollgröße konstant gehalten wird, durch den einzustellenden Strom der gleichen Unterstation geregelt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 zur bipolaren Gleichstromiabertragung mit gleicher 3elasturg der HalbstrDmkreise, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Extremwert der Kontrollgrößen der Halbstromkreise durch Verschiebung äußerer Kennlinien der Halbstromkreise der Umformerunterstationen um einen bestimmten konstanten Wert, durch einen Vergleich der für die beiden Halbstromkreise erzeugten Kontrollgrößen und durch Ausnutzung der Gegenkopplung nach der erhalcenen Abweichung der Kontrollgrößen unter Berücksichtigung der vorgenommeien KcnYlli.Ylienverschiebung der äußeren Kennlinien konstant gehalten wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c 1l n e t , daß als Kontrollgröße eine Summe von Werten genommen wird, die proportional dem Strom und der Spannung derjenigen Unterstation sind, in welcher der Extremwert der Kontrollgröße beibehalten bzw. konstant gehalten wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß als Kontrollgröße eine Summe von Werten genommen wird, die proportional dem Strom bzw.
    dem Stellstrom und dem Schalt- oder Löschwinkel bzw. dem elnzustellenden Schalt- oder Löschwinkel der Gleichrichter derjenigen Unterstation sind, in welcher der Extremwert der Kontrollgröße konstant gehalten wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß als Kontrollgröße eine Summe von Werten genommen wird, die proportional der Leistung bzw. Spannung derjenigen Unterstation sind, in welcher der Extremwert der Kontrollgröße konstant gehalten wird.
  7. 7. Regeleinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche für die Gleichstromübertragung mit einem System zur Phasensteuerung des Schaltwinkels der Umformerstation, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Einheit (50) zur Erzeugung der Kontrollgröße7 deren einer Eingang mit einem Stromgeber (44) verbunden ist und an dessen zweiten Eingang ein einem weiteren, die gleichgerichtete Spannring kennzeichnenden Parameter entsprechendes Signal (Sp.nnungste:iler 46) gegeben wird, einen Sursmator (so), dessen Eingang mit dem Ausgang der Einheit () verbunden ist, eine automatische Einrichtung (52) zur Optimierung der Kontrollgröße, deren Eingang mit dem Ausgang des Summators (51) verbunden ist, und einen Diskriminator (53) für eine Steuerwirkung (Regelsignal), dessen Eingang mit dem Ausgang der automatischen Einrichtung (52) und dessen Ausgänge mit dem zweiten Eingang des Summators (51) und mit dem Eingang des Systems zur Phasensteuerung des Schaltwinkels der UmBormerunterstation verbunden sind.
  8. 8. Regeleinrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Eingang der Einheit (50) zur Kontrollgrößenerzeugung mit einem Spannungsgeber (46) oder mit einem Geber für den Schaltwinkel derjenigen Unterstation gekoppelt ist, in der die Kontrollgröße bestimmt wird.
  9. 9. Regeleinrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Eingang der Einheit (so) für die Kontrollgröße mit dem Ausgang des Diskriminators (53) verbunden ist, der mit dem System zur Phasensteuerung des Schaltwinkels der Unterstation gekoppelt ist (Fig. 5).
  10. 10 Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9s d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß eine ein Vergleichselement (55) und einen Verstärker (56) für die Regelabweichung enthaltende Einheit (54) zur Stromstabilisierung vorgesehen ist, daß der Eingang der Einheit zur Stromstabilisierling mit dem Eingang der Kontrollgrößen-Einheit (so), der Eingang für das Stellstromsignal bz. Stromsollvertsignal mit dem Ausgang der automatischen Einrichtung (52) und der Ausgang mit dem Eingang des Diskriminators (53) verbunden sind.
  11. 11. Regeleinrichtung nach Anspruch 10, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Stromeingang der Kontrollgrößeneinheit (50) mit dem Ausgang der automatischen Einrichtung (52) und der Ausgang der Kontrollgrößeneinheit (50) direkt mit dem Eingang der automatischen Einrichtung (52) verbunden ist (Fig. 6). 4
  12. 12. Regeleinrichtung nach Anspruch 7 zur Steuerung der bipolaren Gleichstromübertragung mit zwei halben Steuerkreisen d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in jedem Halbstromkreis eine Einheit (61,62) zur Stromstabilisierung, eine Einheit (60j für die Kontrollgröße und ein Diskriminator (63,64) sowie einen Summator (65) aufweist, daß die Eingänge des Summators mit den Ausgängen der beiden IControll signaleinheiten (59,60) verbunden sind, daß eine Einheit (66) für den Stellstrom der Halbstromkreise vorgesehen ist, dessen Eingang mit dem Ausgang des Summators und dessen Ausgang mit den Eingängen für die Stellströme der beiden Einheiten zur Stromstabilisierung gekoppelt sind, an deren Eingänge betragsmäßig gleiche und nach dem Vorzeichen entgegengesetzte konstante elektrische Signale angelegt werden.
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