DE2832811C2 - Schaltungsanordnung zur in einer Zentralstelle vorgenommenen Überprüfung der Zustandsänderungen eines am Ausgang einer Verbindungsleitung angeordneten Schaltmittels in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur in einer Zentralstelle vorgenommenen Überprüfung der Zustandsänderungen eines am Ausgang einer Verbindungsleitung angeordneten Schaltmittels in Fernmelde-, insbesondere FernsprechanlagenInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Überprüfung der Zustandsänderungen eines
am Ausgang einer kapazitätsbehafteten Verbindungsleitung angeordneten Schaltmittels, durch das der
Leitungskreis wirksam schließbar ist, vorzugsweise zur Überprüfung des mechanischen Impulsgabekontaktes in
der über die Verbindungsleitung gespeisten Teilnehmerstationsschaltung durch ein in der zentralen Stelle am
Leitungsanfang vorgesehenes Indikationsschaltmittel, das den Stromfluß auf der Verbindungsleitung, der sich
aufgrund der durch die vorgenommene Betätigung des Schaltmittels bedingten unterschiedlichen Schalt/istände
ändert, auswertet.
In Fernmeide-, insbesondere Fernsprechanlagen ist es
erforderlich, Schaltmittel. die am Ende einer Verbindungsleitung
angeordnet sind, hinsichtlich ihrer Betätigungszeiten in einer zentralen Stelle, z. B. der
Vermittlungsstelle, zu überwachen. Ein derartiges Schaltminel stellt beispielsweise der in jeder Teilnehmerstationsschaltung
vorhandene Impulsgab .'kontakt dar. Sollen nun über ein auf den Stromfluß in der
Leitung ansprechendes Indikationsschaltmittel die jeweiligen Öffnungs- und Schließungszeiten bei seiner
impulsweisen Betätigung ermittelt werden, kann diese Messung durch die Auswirkung der Leitungsparameter
der jeweiligen Verbindungsleitung, insbesondere der Auswirkung der Leitungskapazität verfälscht werden.
Durch die Auswirkung dieser Kapazität wird beispielsweise beim Öffnen des genannten Impulsgab^kontakts
der Stromfluß über die Leitung nicht schlagartig unterbrochen, sondern es wird bedingt durch den
Ladestrom für diese Kapazität bis zur vollständigen Aufladung auf den Wert der speisenden Spannungsquelle
ein Stromfluß aufrechterhalten werden. Ein Indikationsschaltmittel. das in der Vermittlungsstelle diesen
Stromfluß in der Leitung bewertet, wird demnach trotz der bereits erfolgten Öffnung der jeweiligen Leitungsschleife
noch den geschlossenen Zustand signalisieren. Somit kann der jeweilige Öffnungszeitpunkt des
Impulsgabekontaktes nicht exakt erfaßt werden. Diese zeitliche Verzögerung in der Auswertung wird auch
nicht durch eine entsprechende Verzögerung beim Schließen des betreffenden Impulsgabekontaktes ausgeglichen.
Dies folgt daraus, daß für die beim Schließen dieses Kontaktes eingeleitete Entladung dieser Leitungskapazität
eine andere Zeitkonstante als bei der Aufladung der Leitungskapazität zugrundezulegen ist.
Weiterhin steht einer exakten Erfassung der Betätigungszeiten die Tatsache entgegen, daß die Leitungsparameter
der einzelnen Leitungen, also die Leitungswiderstände und die anzusetzende Leitungskapazitäl
aufgrund der unterschiedlichen Leitungslängen der durch das Indikationsschaltmittcl in der genannten
Weise zu überprüfenden Leitungen nicht bekannt sind. Durch die französische Patentschrift 23 57 121 ist eine
Prüfanordnung für die Sprech- bzw. Hörkreise des Handapparates einer Fernsprechstation bekannt. Zu
diesem Zweck wird jeweils ein mit der Hör- bzw. mit der Sprechkapsel des Handapparates akustisch gekoppelter
Wandler verwendet der über eine entsprechende Verstärkeranordnung mit einem Auswertekreis gekoppelt
ist. Außerdem ist dieser Verstärker mit den Leitungsanschlußpunkten der Teilnehmerstation, derer«
Handapparat zu prüfen ist, gekoppelt. Für die Speisung der Schaltkreise der Teilnehmerstation wird im Rahmen
der vorgesehenen Prüfanordnung ein Gleichstromgenerator verwendet. Der ihm parallel liegende Kondensator
soll dazu dienen, die entstehenden Wechselströme abzuleiten. Die Prüfeinrichtung wird unmittelbar am Ort
der Teilnehmerstation eingesetzt und sie dient nicht dazu, eine Auswertung in der Vermittlungsstelle
vorzunehmen.
Aufgabe der Erfindung ist es. eine störende
Beeinflussung der jeweiligen, die unterschiedlichen Schaltzustände des eingangs genannten Schaltmittels
bewertenden Messung durch die vorhandene Leitungskapazität zu unterbinden.
Dies wird dadurch erreicht, daß zumindest während
der jeweiligen Prüflingszeitdauer in der zentralen Stelle an die Verbindungsleitung eine diese speisende
Konstantstromquclle angeschaltet und ein jeweils für
sich oder teilweise einen Leitungsquerzweig bildender
Kondensator vorhanden ist und derart dimensioniert wird, daß in Abhängigkeit von der vorgenommenen
Änderung im Schaltzustand des zu überprüfenden Schallmittels unmittelbar der jeweils für das Ansprechen
des Indikaiionsschaltmittels vorgegebene untere Grenzwert des Leitungsstromflusses durch die Auswirkung
des Ladesiomes des genannten Kondensators sprunghaft unterschritten wird.
Durch die erfindungsgemäße Lösung wird demnach im besonders kritischen Fall der Unterbrechung der
gebildeten Leitungsschleife ein Weiterfließen des Leitungsstromes nur durch die Auswirkung der
Leitungskapazität vermieden. Der sich ergebende Ladestrom für den Zusatzkondensator bewirkt nämlich
ein schlagartiges.Absinken des durch das Indikationsschaltmiuel
auswertbaren Anteils des eingespeisten Konstantstromes unter den vorgegebenen Grenzwert.
Dadurch wird das Öffnen des zu überprüfenden Kontaktes unmittelbar ohne jegliche Yerzögening
registriert. Beim Schließen des Kontaktes wi:d durch den eingespeisten Konstantstrom genau so sprunghaft
die auswertbare Schwelle überschritten und dieser Schaltzustand unmittelbar registriert.
Der Ladestromkreis für den funktionswesentlichen Kondensator ist unabhängig von dem durch das
Indikationsschaltmittel überwachten Leitungsbereich. Als erforderlicher Zusatzkondensator kann derjenige
Kondensator verwendet werden, der in dem sogenannten Ortsleitungsübertrager sowieso vorhanden ist.
Erfindungsgemäß kann bei der Überprüfung des in der Teilnehmerstationsschaltung angeordneten Impulsgabekontaktes
die über die jeweilige Teilnehmeranschlußleitung erforderliche Gleichstromspeisung der
Stationsschaltung durch die vorgesehene Konstantstromquclle erfolgen. Dies geschieht ohne zusätzliche
Schaltmaßnahmen. Neben der Aufgabe, die Überprüfung unabhängig vom Einfluß der jeweiligen Leitungsanordnung
vc.zunehmen. wird also gleichzeitig die Speisung der Teilnehmerstation sichergestellt. Dies ist
erforderlich, weil für den Prüfungsfall die jeweilige Teilnehmerstation zunächst angewählt werden muß. um
den Teilnehmer aufzufordern, die impulsweise Betätigung des Impulsgabekontaktes durch Wahl einer Ziffer
einzuleiten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Ecfindung dargestellt. Es enthält nur die für die
Erläuterung des Funktionsablaufes einer Prüfung notwendigen Bestandteile.
Es wird davon ausgegangen, daß die Funktion des Impulsgabekontaktes nsi geprüft werden soll. Er ist
Bestandteil einer Sprechstelle und wird während des Ablaufs der Wählscheibe des Fernsprechapparates
betätigt. Er ruft dadurch in der durch die Teilnehmeranschlußleitung gebildeten Schleife eine der jeweils
gewählten Ziffer entsprechende Anzahl von Schleifenunterbrcchungen
hervor. Die von der Vermittlungsstelle VST jeweils zur Sprechstelle führende Teilnehmeranschlußlcilung
TL ist in einem vereinfachten Ersatzschaltbild durch die Längswiderslände R 11 bis R 14 und
die Kapa/iläi Cl dargestellt. In der Vermittlungsstelle,
von der aus die Funktionsübcrpriifung des Impulsgabekontaktes
nsi erfolgen soll, ist an den Widerstand R I cli'.s Indikationssehal'.mitiel /.V angeschlossen. Dieses
Indikaiionsschaltmittel spricht an, wenn der Spannungsabfall
an diesem Widersinn '; einen vorbestimmten Wert
in steigender oder fallender Richtung erreicht. Ausgehend
\(>ii einem eingeschwungenen Zustand der
Teilnehmeranschlußleitung soll dies entweder bei einer Unterbrechung oder bei der Schließung der Leitungsschieife
durch den Kontakt nsi der Fall sein.
Das Indikationsschaltmittel /5 besteht aus einem
5 Operationsverstärker OP, der wiederum einen Optokoppler
OK steuert. An dessen Ausgang A sind dann die den Schaltzustand des zu prüfenden Kontaktes signalisierenden
Signale abnehmbar. Die Schaltschwelle für den als Komperator geschalteten Operationsverstärker
•ο OP wird durch den aus dem regelbaren Widerstand R 2
und dem Widerstand RS gebildeten Spannungsteiler eingestellt. Die Kopplung mit den Eingängen des
Operationsverstärkers erfolgt über die relativ hochohmigen Widerstände R 3 und R 4. die als Schuizwiderstände
dienen. Die die Eingänge überbrückenden und jeweils gegensinnig zueinander gepciten Dioden DI
und D 3 erfüllen ebenso eine Schutzfunktion. Durch sie wird die Eingangsspannung auf ihre vorgegebene
Durchbruchsspannung begrenzt.
Zumindest während der Zeitdauer einer Überprüfen"
wird in der prüfenden Vermittlungsstelle an die Teilnehmeranschlußleitung TL eine Konstantstromquelle
K angeschaltet. Gesteuert durch den in ihr enthaltenen Transistor wird in die Teilnehmeranschlußleitung
ein konstanter vorgegebener Strom eingespeist. Die an der Basis dieses Transistors anliegende
Spannung wird in einem aus der Zenerdiode D 1 und dem Widerstand RS bestehenden Spannungsteiler
gebildet. Über die Zenerdiode D1 wird dabei ein
konstanter Wert zwischen der negativen Betriebsspannung U und der Basis des Transistors raiifrechterhalten.
Der Emitter ist über den Widerstand R 9 und den Regelwiderstand R 10 mit der in einer Fernsprechanlage
vorhandenen Betriebsspannungsquelle verbunden.
Als Bezugspunkt für diese Betriebsspannung kann ebenso wie für die den Operationsverstärker des
Indikationsschaltmittels versorgende Spannnngscpielle
erdfreies Nullpotential LJO gewählt werden. Dies ist beispielsweise durch eine entsprechend geschaltete
Ausgrngswicklting eines Transformators möglich.
Vor einer beabsichtigten Prüfung des Impulsgabekontaktes
einer Teilnehmerstation ist durch das Prüfpersonal der betreffende Fernsprechteilnehmer
aufzufordern, die für diese Prüfung erforderliche
■^ impulsweise Betätigung dieses Kontaktes zu veranlassen.
Dies erfolgt durch Einwahl einer bestimmten Ziffer, beispielsweise der Ziffer 0 über die Wählscheibe seines
Fernsprechapparates. Während dieser ganzen Prozedur ist die Konstantstromquelle an der Teilnehmeranschliißleitung
angeschaltet. TIs erfolgt also auch durch sie die erforderliche Speisung der betreffenden Teilnehmerstationsschaltung.
Es wird nun davon ausgegangen, daß der zu prüfende
Kontakt ns/die eingezeichnete und die Teilnshmerlei-
5:1 lung wirksam schließende Stellung einnimmt. Unter der
Voraussetzung eines eingeschwungenen Zustandes fließt demnach in der Teilnehmeranschlußleitung
unabhängig von den c '.mischen Längswiderständen R 11
bis R 14 der durch die Konstantstromquelle eingespeiste
*>8 konstante Leitungsstrom. Der Spannungsabfall am
Widerstand R I hat dabei einen Wert. Jer über der Ansprcchschwelic des als Komparator angeschalteten
Operationsverstärkers liegt, so daß über seinen Ausgang der damit ge!-.oppel'.e Optokoppler durchgc-
b'J steuert wird. Der Widerstand RS dient als Strombegrenzungswiderstand
für clic im Optokoppler enthalte lie Diode. Am Ausgang A entsteht über den durch diese
Diode iuifgcsleiierten ebenfalls den Optokoppler
mitbildendeii Transistor eine Spannung, die der
gewühlten Versorgungsspjnnung ί'Α für ilen Optokoppler
entspricht. Die Zwischenschaltung eines Optokopplers
ist immer dann erforderlich, wenn als Ausgangspotential ein auf Krdpotenlial bezogenes
Potential gewünscht ist. Die am Ausgang Λ in dem
geschilderten lall vorhandene negative Spannung gibt also die Information, daß die Lcitungssehleife geschlossen
ist. Die Leitungskapa/.ität CI und der Kondensator
("2 ist jeweils entladen. Der Kondensator C2 kann als konkretes Bauelement mit der Anschaltung der
Konstantstromquelle K zur Bildung eines Ouerzweiges an die Leitung angeschaltet werden. Die Anschaltung
erfolgt dabei in der Weise, daß zumindest der l.adcstromkreis schaltungstechnisch von dem zur
Teilnehmerslationsschaltung führenden Abschnitt der Teilnehmeranschlußlcitung unabhängig ist.
Anstelle des zusätzlich einzuschaltenden Kondensators C 2 kann auch bei einer entsprechend vorhandenen
Leitungsankopplung derjenige Kondensator verwendet weiden, der sowieso im sogenannten Ortsleitungsiibertrager
teilnehmerseitig vorhanden ist. In den mit einem derartigen Übertrager ausgerüsteten Systemen dient er
/ur Abriegelung des Speisestromkreises gegen den Übertragungsstromkreis.
Cieht der hinsichtlich seiner Betätigungszeiten zu überprüfende Kontakt nsi vom geschlossenen Zustand
zum geöffneten Zustand über, so wird sowohl die l.eimngskapazität Cl als auch der Kondensator C2
durch die Konstantstromquelle aufgeladen. Unmittelbar mit dem Öffnen teilt sich also der eingespeiste
Konstantstem in einen über die Kapazität Cl fließenden Anteil und in einen über den eingeschalteten
Kondensator C2 fließenden Anteil. Der über den Widerstand R I fließende Anteil, d. h. der durch ihn zu
icyisirierencie StromfiuB über die Verbindungsieiiung
kann also bei entsprechender. Dimensionieriing des
Kondensators (2 unmittelbar mit dem Offnen soweit
herabgesetzt werden, daß dadurch die eingestellte .Schaltschwelle des Operationsverstärkers schlagartig
unterschritten wird. Dadurch wird über den Ausgang dieses Operationsverstärkers der Optokoppler unwirksam
geschaltet, so daß an seinem Ausgang Λ über den Widerstand Rl das lirdpotential ansteht. Dieses
Umschalten auf Krdpotential beinhaltet die Information,
daß die Leitungsschleife geöffnet isi. Das Öffnen des Kontaktes wird also ohne jeglichen zeitlichen Verzug
erkannt. Im geöffneten Zustand des zu prüfenden Kontaktes werden dann die Kapazitäten weiter bis zu
der durch die Anordnung vorgegebenen Spannung geladen. Im eingeschwungenen Kndzusiand fließt kein
Strom durch den Widerstund R I. Dieser Stronifluß
setzt wieder mit dem Übergang vom geöffneten /um geschlossenen Zustand des zu prüfenden Kontaktes nsi
ein. Unmittelbar mit dem Schließen des Kontaktes entsteht am Widerstand R 1 der dem eingespeisten
konstanten Strom entsprechende Spannungsabfall. Damit wird die Schaltschwelle des Indikationsschaltmittels
IS sofort überschritten, so daß am Ausgang A des Optokopplers erneut das einen .Schleifenschluß signalisierende
Potential entsteht. Mit dem Schließen des Kontaktes beginnt dann auch die Entladung für die
Kapazitäten Cl und C2. Dieser Eniladestrom addiert
sich zuiii eingespeisten Konstantstroin. Das Indikationsschaltmittel
könnte nun auch so ausgelegt sein, daß es anstelle einer einzigen Schulisch welle, deren Über- oder
Unterschreiten jeweils eine Ausgangsreaktion auslöst, zwei Schaltschwellen aufweist. Die obere Schaltschw eile
könnte dann so gelegt werden, daß erst durch die aufgrund der Kntladeströme der Kapazitäten vorgenommene
Überhöhung des Stromflusses die Schaltschwelle erreich! und der geschlossene Zustand der
Lciiun^sschlsife siiTiKi!iS!cri wirti
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur Überprüfung der Zustandsänderungen eines am Ausgang einer
kapazitätsbehafteten Verbindungsleitung angeordneten Schaltmittels, durch das der Leitungsstromkreis
wirksam schließbar ist, vorzugsweise zur Überprüfung des mechanischen Impulsgabekontaktes
in der über die Verbindungsleitung gespeisten Teilnehmerstationsschaltung durch ein in der zentralen
Stelle am Leitungsanfang vorgesehenes Indikationsschaltmittel, das den Stromfluß auf der Verbindungsleitung,
der sich aufgrund der durch die vorgenommene Betätigung des Schaltmittels bedingten
unterschiedlichen Schaltzustände ändert, auswertet, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest während der jeweiligen Prüfungszeitdauer
in der zentralen Stelle (VST) an die Verbindungsleitung (Tr) eine diese speisende Konstantstromquelle
(K) angeschaltet und ein jeweils für sich oder teilweise einen Leitungsquerzweig bildender Kondensator
(C2) vorhanden ist und derart dimensioniert wird, daß in Abhängigkeit von der vorgenommenen
Änderung im Schaltzustand des zu überprüfenden Schaltmittels (Kontakt nsi) unmittelbar der
jeweils für das Ansprechen des Indikationsschaltmittels (IS) vorgegebene untere Grenzwert (Spannungsteiler
R 2, R 5) des Leitungsstromflusses durch die Auswirkung des Ladestromes des genannten
Kondensator sprunghaft unterschritten wird.
2. Schaltungsanordnung narh Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß bezogen auf den durch das Indikationsschaltmiltel iibervr- :hten Leitungsbereich
der Ladestrom des Kondensators (C2) unabhängig von diesem Leitungsbereich ist, so daß
der in diesem Leitungsbereich mit dem Übergang vom geschlossenen in den geöffneten Zustand des
Kontaktes fließende Leitungsstromfluß um den Ladestrom dieses Kondensators vermindert ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß als Kondensator (C2) derjenige Kondensator dient, der in dem der Trennung der
Leitungsabschnitte dienenden teilnehmerseitigen Teil des sogenannten Ortsleitungsübertragers vorhanden
ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Überprüfung des in der
Teilnehmerstationsschaltung angeordneten Impulsgabekontaktes die Konstantstromquelle die erforderliche
Gleichstromspeisung der Stationsschaltung übernimmt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19782832811 DE2832811C2 (de) | 1978-07-26 | 1978-07-26 | Schaltungsanordnung zur in einer Zentralstelle vorgenommenen Überprüfung der Zustandsänderungen eines am Ausgang einer Verbindungsleitung angeordneten Schaltmittels in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19782832811 DE2832811C2 (de) | 1978-07-26 | 1978-07-26 | Schaltungsanordnung zur in einer Zentralstelle vorgenommenen Überprüfung der Zustandsänderungen eines am Ausgang einer Verbindungsleitung angeordneten Schaltmittels in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2832811A1 DE2832811A1 (de) | 1980-02-07 |
DE2832811C2 true DE2832811C2 (de) | 1983-12-29 |
Family
ID=6045432
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19782832811 Expired DE2832811C2 (de) | 1978-07-26 | 1978-07-26 | Schaltungsanordnung zur in einer Zentralstelle vorgenommenen Überprüfung der Zustandsänderungen eines am Ausgang einer Verbindungsleitung angeordneten Schaltmittels in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2832811C2 (de) |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2357121A1 (fr) * | 1976-07-02 | 1978-01-27 | Constr Telephoniques | Dispositif d'essai des circuits de parole des postes telephoniques |
-
1978
- 1978-07-26 DE DE19782832811 patent/DE2832811C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2832811A1 (de) | 1980-02-07 |
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