DE2824163B2 - Teller-Farbenausreibmaschine und ihre Verwendung im Rahmen der Pigmenttestung - Google Patents
Teller-Farbenausreibmaschine und ihre Verwendung im Rahmen der PigmenttestungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Teller-Farbenausreibmaschine mit zwei übereinander angeordneten kreisförmigen Tellern, deren Ebenen horizontal verlaufen, wobei
der untere Teller um seine Mittelachse drehbar über eine Welle in einer mit einem Aniriebsaggregat
versehenen Halterung gelagert ist, sowie ihre Verwendung im Rahmen der Pigmenttestung, insbesondere zur
Herstellung von Pigmentpasten, in denen die Pigmente geprüft werden
Für viele Teste zur Prüfung von Pigmenten müssen diese Pigmente in Pasten eingearbeitet werden Solche
Teste sind in mehreren Normvorschriften beschrieben.
z, B, DIN 51 165 (Bestimmung des relativen Streuvermögens von Weißpigmenten), DIN 53 191 und 53 192
(Bestimmung des Aufhellvermögens von Weißpigmenten), DIN 53 204 (Bestimmung der relativen Farbstärke
von Buntpigmenten), DIN 53 238 (Prüfung des Disper
gierverhaltens), Teile Π und 20 und DIN 53 239
(Bestimmung der Änderung der Körnigkeit beim
maschine verwendet. Sie besteht im wesentlichen aus
zwei vorzugsweise aus Glas bestehenden oder mit Glasplatten bedeckten kreisförmigen Tellern, die so
gelagert sind, daß sie koaxial übereinander angeordnet sind und ihre Ebenen in Arbeitsstellung waagerecht
verlaufen. Unterhalb des unteren Tellers ist ein Antriebsaggregat angeordnet, durch das er in einer
Richtung um seine Mittelachse gedreht werden kann; der obere Teller ist nicht um seine Mittelachse drehbar,
kann aber zur Beschickung der Teller-Farbenausrei
bungsmaschine hochgeklappt werden. Ferner besitzt die
Teller-Farbenausreibmaschine Vorrichtungen zur Einstellung einer vorgegebenen Belastung, die gegebenenfalls durch den oberen Teller auf den unteren Teller
ausgeübt werden soIL Vorzugsweise ist einer der beiden
Teller, in der Regel der obere, temperierbar. Eine solche Teller-Farbenausreibmaschine ist beispielsweise unter
dem Namen »Autorur.tic-muller« bekannt und wird von
der Firma J. Engelsmann AG, Ludwigshafen, gebaut und
auch u.a. von der Firma A.M. Erichsen GmbH,
m Hemer-Sundwig/Westf, vertrieben (siehe deren Prospekt »Prüfgeräte Air die Lack + Farben herstellende
und verarbeitende Industrie Lieferprogramm 1964«, Seite 6, Typ 354).
Die Anpastung erfolgt derart, daß zunächst nach
Hochklappen des oberen Tellers auf den unteren Teller
eine Paste und das zu prüfende Pigment in genau vorgegebenen Mengen aufgebracht und von Hand mit
einem Spatel vermischt werden. Darauf wird der obere Teller, gegebenenfalls mit einer vorgegebenen BeIa
stung, aufgelegt und der untere Teller in Bewegung
gesetzt. Nach einer vorgegebenen Anzahl von Umdrehungen des unteren Tellers muß der Vorgang
unterbrochen und die Paste von Hand mit einem Spatel homogenisiert werden. Danach wird der gleiche
Vorgang, gegebenenfalls noch mehrmals, wiederholt, ehe das Gemisch von der Teller-Farbenausreibmaschine
entnommen und zur Prüfung weiterv ei arbeitet wird.
Die Unterbrechung des Maschineulaufes während der Anpastung ist notwendig, weil sich das Gemisch
während des Drehens des unteren Tellers entmischt und örtlich höhere Pigmentkonzentrationen entstehen.
Diese Inhomogenitäten müssen von Hand beseitigt werden. Dieses Verfahren ist zeitraubend und wegen
der unbedingt erforderlichen Handarbeit kostspielig. Es
läßt sich nicht automatisieren. Dieser Nachteil fällt
insbesondere bei der Durchführung einer größeren Menge von Testen in Testserien ins Gewicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Unterbrechung des Maschinenlaufs überflüssig zu
machen und die Homogenisierung der Paste von Hand zwischen den Drehphasen des unleren Tellers zu
vermeiden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Teller-Farbenausreibmaschine mit zwei übereinander
angeordneten kreisförmigen Tellern, deren Ebenen horizontal verlaufen, wobei der untere Teller urr seine
Mittelachse drehbar über eine Welle in einer mit einem Antriebsaggregat versehenen Halterung gelagert ist.
Diese Teller-Farbenausreibmaschine ist dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat mit einer
Steuereinrichtung versehen ist, die den Drehsinn des
unteren Tellers in vorgegebenen Zeitabständen umkehrt, und daß der obere Teller in einer über ihm
befindlichen Halterung um eine exzentrisch verlaufende vertikale Drehachse drehbar gelagert ist, wobei diese
Drehachse den unteren Teller an einer exzentrisch zu dessen Mittelpunkt gelegenen Stelle schneidet, und daß
der obere Teller ferner mit einem Stift versehen ist, dessen Fußpunkt auf diesem Teller sich auf dem von
seiner Drehachse ausgehenden und durch seine Mittelachse verlaufenden Strahl befindet und wobei der
Stift frei beweglich in einen Schlitz in der Halterung des oberen Tellers hineinragt, wobei der Schlitz entlang
einer waagerechten von zwei Endpunkten begrenzten Kreisbahn um die exzentrisch verlaufende Drehachse
des oberen Tellers verläuft, wobei beide Endpunkte oberhalb des unteren Tellers liegen.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist wie folgt:
Wird der untere Teller in Bewegung gesetzt, dann
nimmt er in der einen Dreh richtung durch Reibung den
oberen Teller mit Dieser wird durch die exzentrische Lage seiner Drehachse nach außen abgelenkt wobei er
den Stift mitnimmt Dieser wandert im kreisbogenförmigen Schlitz in der Halterung des oberen Tellers, bis er
den einen Endpunkt des Schlitzes erreicht hat Nun wird durch den Stift ein weiteres Auslenken des oberen
Tellers verhindert, und der obere Teller verharrt in der jetzt eingenommenen Lage, bis der untere Teller seinen
Drehsinn nach einem vorgegebenen Zeitabstand umkehrt Dreht sich nun der untere Teller in der anderen
Richtung, dann wird der obere Teller durch Reibung wieder mitgenommen und führt den Stift durch den
Schlitz bis an dessen anderen Endpunkt worauf der obere Teller in der neuen Lage verharrt bis der untere
Teller erneut seinen Drehsinn ändert
Diese Bewegung des oberen Tellers wird beim wiederholten Wechsel des Drehsinnes des unteren
Tellers entsprechend wiederholt ausgeführt Während der Bewegung des oberen Tellers und während seiner
nach jeder dieser Bewegungen eingenommenen Ruhelage erfolgen verschiedenartige Reibungsvorgänge
zwischen beiden Tellern, die die Dispergierung des Gemisches, das sich zwischen beiden Tellern befindet,
beeinflussen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere geeignet zur Verwendung im Rahmen der Pigmenttestung.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, bei der Herstellung der Testgemische die
Homogenisierung rein maschinell durchzuführen, ohne zwischenzeitlich die Teller voneinander trennen und das
Gemisch von Hard homogenisieren zu müssen. Dadurch wird der Zeitaufwand für die Herstellung des
Gemisches verringert Vor allem kann der Laborant während der Homogenisierung andere Tätigkeiten
verrichten; das bedingt insbesondere bei der Durchführung größerer Testserien Ersparnisse an Zeit und
Kosten. Außerdem kann der Dispergier- und Homoge=
nisiervorgang leicht automatisiert werden. Bei der Anpastung der Pigmente mit Hilfe der erfindungsgemäßen Teller-Farbenausreibmaschine wird derart vorgegangen, daß zunächst Paste und Pigment in vorgegebenen Mengen auf den unteren Teller gebracht und von
Hand vermischt werden. Dnnach erfolgt die Dispergierung und Homogenisierung des Gemisches dadurch, daß
der untere Teller in Bewegung gesetzt wird, wobei der Drehsinn des unteren Tellers in vorgegebenen Zeitabständen umgekehrt wird. Nach einer vorgegebenen
Anzahl von Drehphasen wird das fertige Gemisch aus ■; der Teller-Farbenausreibmaschine entnommen.
Durch das Ändern des Drehsinnes des unteren Tellers
in vorgegebenen Zeitabständen und das Verschieben des oberen Tellers wird die Dispergierung des
Pigmentes bei der Einarbeitung in die Paste wirksam
lü verstärkt und das Bilden von Inhomogenitäten wirksam
vermieden bzw. werden solche Inhomogenitäten rasch beseitigt
Eine günstige Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet daß im
Schlitz eine oder zwei verstellbare Arretierungen angeordnet sind, die die Bewegung des Stiftes
begrenzen. Dadurch kann die Vorrichtung den jeweiligen Verhältnissen leicht angepaßt werden, indem die
Auslenkung des oberen Tellers stärker oder schwächer
eingestellt wird und so der durch die Auslenkung des
oberen Tellers verursachte Homogeiuiiereffekt geregelt wird.
Eine weitere günstige Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeich-
net daß an den Enden des Schlitzes bzw. des Schlitzabichnittes, der von dem Stift durchlaufen
werden kann, federnde Anschlagplatten angeordnet sind. Diese Anschlagplatten können mehr oder weniger
tief von beiden Enden des Schlitzes bzw. des vom Stift
jo durchlaufenden Schlitzabschnittes in den Schlitz bzw.
Schlitzabschnitt hineinragen. Sobald durch die Bewegung des oberen Tellers der Stift eine der Anschlagplatten erreicht, wirkt der weiteren Bewegung des Stiftes
und damit des oberen Tellers eine Federkraft entgegen.
)> Dadurch tritt eine zusätzliche Reibungskomponente zwischen beiden Tellern auf, die abhängig von der
Federkraft an der durch den Stift zurückgedrängten Anschlagplatte ist Dabei wird die Dispergierung des
Pigmentes in der Paste und die Homogenisierung
selbsttätig durch die jeweilige Konsistenz der Paste
geregelt Ist beispielsweise die Paste anfangs noch kalt und zäh, dann ist die Auslenkung des oberen Te'lers
durch die relativ große Reibung zwischen beiden Tellern groß, und die Relativbewegung zwischen beiden
Tellern ist ebenfalls groß; die Bearbeitung des Gemisches ist sehr intensiv. Wird das Gemisch dabei
wärmer, dann wird die Auslenkung des oberen Tellers kleiner, weil die durch den unteren Teller auf den oberen
Teller übertragene Mitnahmekraft kleiner wird; die
-»ο Auslenkung nimmt bei gleichbleibendem Drehsinn des
unteren Tellers ab und damit auch die Relativbewegung
zwischen beiden Tellern und die hierdurch bewirkte
ßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsfläche von beiden Tellern mit je einer beidseitig
selbsthaftenden leicht entfernbaren Kunststoffplatte bedeckt ist, die ihrerseits mit je einer leicht entfernbaren
Kunststoffolie bedeck' ist
en Bei dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung werden die Paste und das Pigment auf die eine Kunststoffolie aufgebracht. Diese Kunststoffolie
wird mit Hilfe der einen selbsthaftenden Kunststoffplatte auf dem unteren Teller befestigt. Eine zweite
μ Kunststoffolie wird mit eis der anderen selbsthaftenden
Kunststoffplatte auf dem oberen Teller befestigt. Nach Ablauf des Mischvorganges wird das fertige Gemisch
von den Kunststoffolien abgenommen. Danach werden
die Kunststoffolien von den Tellern entfernt und können dann verworfen werden. Damit werden die Reinigungskosten eingespart, die sonst erheblich ins Gewicht fallen
können.
Die Kunststoffolien können nicht unmittelbar auf die Teller aufgebracht werden, da sie dann während des
Laufes der Vorrichtung verrutschen würden. Den .selbsthaftenden Kunststoffplatten kommt daher eine
erhebliche Bedeutung zu. Diese Platten sind handelsüblich; sie werden beispielsweise unter der Bezeichnung
»Non slip Folien« von den Firmen Dipl.-Ing. Spirig, Rapperswil/Schweiz, und Kager Verfahrenstechnik,
Frankfurt/Main, vertrieben. Die Kunststoffolien können aus einem beliebigen Material, insbesondere einem
billigen Material, beispielsweise Polyäthylen, bestehen; es ist nur wichtig, daß dieses Material während des
Dispergier- und Homogenisiervorganges keine Bestandteile an das Gemisch abgibt und nicht zerreißt.
Bei dieser A.UsfÜhrungsforrP Aer Rrfindnng kann dpr
obere Teller einen Hohlraum aufweisen, der einerseits an der Arbeitsfläche durch Löcher mit der Außenwelt in
Verbindung steht und andererseits über eine Leitung mit einer Vakuumpumpe verbunden ist, so daß im Teller
ein Unterdruck erzeugt werden kann. Durch diesen Unterdruck kann die Kunststoffplatte am oberen Teller
besonders gut befestigt werden
In den F i g. 1 bis 4 wird schematisch eine geeignete
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt. F i g. 2 ist ein Schnitt durch F i g. 1 in der Ebene
•4-ßund Fi g. 4 ist ein Schnitt durch Fig. 3 in der Ebene
CD.
Die Fi g. 1 und 2 zeigen die Vorrichtung im Zustand während der einen Drehrichtung des unteren Tellers.
Der obere Teller ist in die eine Richtung nach außen abgelenkt worden. Die Fig.3 und 4 zeigen die
Vorrichtung während der anderen Drehrichtung des unteren Tellers. Der obere Teller ist hier in die andere
Richtung abgelenkt worden.
Die Vorrichtung weist auf einer Bodenplatte (1) eine Halterung (2) auf. in der sich ein Antriebsaggregat (3)
befindet. Mit diesem Antriebsaggregat (3) ist über eine Welle (4) der untere Teller (5) verbunden. Auf der
Bodenplatte (1) ist ferner ein Gestell (6) angeordnet, an dem eine Halterung (7) befestigt ist. In dieser Halterung
(7) ist an einer exzentrisch verlaufenden Achse (8) der obere Teller (9) drehbar befestigt. Am oberen Teller (9)
ist ein mit einem Kugellager versehener Stift (10) angebracht, der in einen Schlitz (11) eingreift, der sich in
der Halterung (7) befindet. Infolge des Kugellagers ist der Stift (10) im Schlitz (11) leicht beweglich. Das Gestell
(6) ist beweglich, so daß die Halterung (7) mit dem oberen Teller (9) hochgeklappt werden kann. Der obere
Teller (9) besitzt eine Zuführung und eine Abführung für eine Flüssigkeit (nicht eingezeichnet), mittels der er
temperiert werden kann.
In den F i g. 1 und 2 dreht sich der untere Teller (5) in
der durch den Pfeil (12) angegebenen Richtung. Durch die Reibung zwischen beiden Tellern (5) und (9) wird der
obere Teller (9) ausgelenkt, so daß der Stift (10) im
Schlitz (11) in Richtung des Pfeiles (13) verschoben wird
und dann am Endpunkt (14) des Schlitzes (M) verbleibt, bis der Drehsinn des unteren Tellers (5) umgekehrt wird.
Danach dreht sich der untere Teller (5) in der in Fig. 4 durch den Pfeil (15) angegebenen Richtung. Durch die
Reibung zwischen beiden Tellern wird der obere Teller (9) jetzt in die andere Richtung ausgelenki, so daß der
Stift (10) vom einen Endpunkt (14) des Schlitzes (11) in
Richtung des Pfeiles (16) bis zum anderen Endpunkt (17) des Schlitzes (11) wandert und dort verbleibt, bis der
Drehsinn des unteren Tellers (5) wieder umgekehrt wird.
Im folgenden Beispiel wird die Erfindung näher erläutert: Es wurde eine Teller-Farbenausreibmaschine
verwendet, deren Teller (5) und (9) einen Durchmesser von 25 cm aufwiesen. In der Halterung (7) war in 5 cm
Abstand vom Rande des oberen Tellers (9) die exzentrische Drehachse (8) angeordnet, mit der der
nhrri» ΤρΙΙργ (1) drehbar in eier Halterung (7) befestigt
war. In einem Abstand von 8,5 cm von der Drehachse (8) war auf dem von dieser Drehachse ausgehenden durch
die Mittelachse des oberen Tellers (9) laufenden Strahl der Stift (10) befestigt. Er hatte einen Durchmesser von
3 cm. Der Schiit/ (11) lief entlang einem Kreisbogen im
Abstand von 8,5 cm von der exzentrischen Drehachse (8) und war 3 cm breit. Die beiden Endpunkte (14) und
(17) des Schlitzes (11) lagen so, daß der Stift (10) beim Endpunk" (17) den Strahl schnitt, der von der
exzentrischen Drehachse (8) ausging und durch die Mittelachse der Halterung (7) lief, während die
Bogenlänge des Schlitzes, gemessen zwischen seinen Endpunkten (14) und (17). 11,7 cm betrug, so daß der
Stift (10) einen Weg von 8,7 cm zurücklegen konnte. Der
obere Teller (9) wies an seiner Drehachse (8) ein Kugellager auf.
Diese Vorrichtung wurde zur Herstellung einer Graupaste verwendet, in der das relative Streuvermögen
eines TiOrPigmentes nach DIN 53 16.5 bestimml werden sollte.
Auf den unteren Teller (5) wurden 1,9gTiO2-Pigmeni
und 2,5 g Schwarzpaste aufgegeben und mit einen· elastischen Spatel zur Benetzung vermischt. Der obere
Teller (9) wurde ohne zusätzliche Belastung aufgelegt Danach wurde der untere Teller (5) in Bewegung
gesetzt und führte insgesamt 55 Umdrehungen aus wobei nach jeweils 5 Umdrehungen der Drehsinn de;
unteren Tellers umgekehrt wurde.
Auf diese Weise wurde eine gute Anpastung erreicht ohne daß der Maschinenlauf unterbrochen und da:
Gemisch von Hand homogenisiert werden mußte.
Um dieselbe Wirkung mit einer bekannten T^'ler
Farbenausreibmaschine mit feststehendem oberen Teller zu bekommen, mußte der untere Teller nach
25 Umdrehungen angehalten und das Gemisch vor Hand mit einem Spatel in die Mitte des unteren Teilen
gebracht werden, ehe der Teller wieder in Bewegung gesetzt wurde, um weitere 25 Umdrehungen zi
vollführen.
Claims (5)
1
Patentansprüche:
K Teller-Farbenausreibmaschinc mit zwei übereinander angeordneten kreisförmigen Tellern, deren
Ebenen horizontal verlaufen, wobei der untere Teller um seine Mittelachse drehbar über eine Welle
in einer mit einem Antriebsaggregat versehenen Halterung gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat (3) mit einer
Steuereinrichtung versehen ist, die den Drehsinn des unteren Tellers (S) in vorgegebenen Zeitabständen
umkehrt, und daß der obere Teller (9) in einer über ihm befindlichen Halterung (7) um eine exzentrisch
verlaufende vertikale Drehachse (8) drehbar gelagert ist, wobei diese Drehachse (8) den unteren
Teiler (5) an einer exzentrisch zu dessen Mittelpunkt gelegenen Stelle schneidet, und daß der obere Teller
(9) ferner mit einem Stift (10) versehen ist, dessen Fußpunkt auf diesem Teller (9) sich auf dem von
seiner Drefcchse (8) ausgehenden und durch seine Mittelachse verlaufenden Strahl befindet und wobei
der Stift (10) frei beweglich in einen Schlitz (11) in der Halterung (7) des oberen Tellers (9) hineinragt,
wobei der Schlitz (11) entlang einer waagerechten von zwei Endpunkten (14,17) begrenzten Kreisbahn
um die exzentrisch verlaufende Drehachse (8) des oberen Tellers (9) verläuft, wobei beide Endpunkte
(14,17) oberhalb des unteren Tellers (5) liegen.
2. Teller-Farbenausreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Schlitz
(11) eine oder zwei verstellbare Arretierungen angeordnet sind, die die Bewegung des Stiftes (10)
begrenzen.
3. Teller-Farbenäusreibroaschine nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Enden des Schlitzes (11) bzw. des Schlitzabschnittes, der von dem Stift (10) durchlaufen werden
kann, federnde Anschlagplatten angeordnet sind.
4. Teller-Farbenausreibmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arbeitsfläche von beiden Tellern (5, 9) mit je einer beidseitig selbsthaftenden leicht entfernbaren
Kunststoffplatte bedeckt ist, die ihrerseits mit je einer leicht entfernbaren Kunststoffolie bedeckt ist.
5. Teller-Farbenausreibmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der obere
Teller (9) einen Hohlraum aufweist, der einerseits an der Arbeitsfläche durch Löcher mit der Außenwelt
in Verbindung steht und andererseits über eine Leitung mit einer Vakuumpumpe verbunden ist, so
daß im Teller (9) ein Unterdruck erzeugt werden kann.
Priority Applications (3)
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Family
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Family Applications (1)
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