DE2823108C2 - Verfahren zur Wärmebehandlung von Nichteisenmetall - Google Patents
Verfahren zur Wärmebehandlung von NichteisenmetallInfo
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Description
Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wärmebehandlung eines Werkstücks aus Nichteisenmetall,
insbesondere Kontaktfedermetall mit Laserstrahlung.
Es ist häufig erforderlich, daß ein metallisches Werkstück aus Nichteisenmetall in verschiedenen
Abschnitten des Werkstücks unterschiedliche physikalische Eigenschaften aufweist. Zum Beispiel müssen
Kontaktfedern aus Phosphorbronze oder aus Beryllium und Kupfer bis zur Federhärte oder bis zur Sonderfederhärte
gehaltet werden, damit sie ihre wesentliche
Aufgabe erfüllen, nämlich gute e'-ktriscne Verbindungen herzustellen und beiznbrhalten. Derartige Kontaktfedern
müssen häufig an Leitung bahnen auf einer spröden Unterlage angebracht werden, beispielsweise
durch Thermokompressions-Bonden. Hierzu muß das Metall der Kontaktfeder an der Bondstelle (Verbindungsstelle)
relativ weich sein, um ein sicheres Bonden ohne Bruchgefahr für die spröde Unterlage /u
ermöglichen. Es ist jedoch nachteilig, einen vollständig
weichgeglühten Abschnitt an der Kontaktfeder zu haben, da dies deren Handhabung beeinträchtig!,
insbesondere unerwünschte Verbiegungen zur Folge hat.
Bislang werden deshalb zweischichtige Koniaktfedem (Bimetall) verwendet, um die unterschiedlichen
physikalischen Eigenschaften zu gewährleisten, die einerseits für den guten elektrischen Anschluß und
andererseits für gutes Thermokompressions-Bonden erforderlich sind. Hierzu ist es bekannt, einen Streifen
aus einer Beryllium/Kupfer-Legierung und einen Streifen aus Kupfer zu einem Bimetallstreifen zusammenzu·
walzen. Dabei wird die Komponente aus der Beryllium/ Kupfer-Legierung so weit gehärtet, daß Federwirkung
gewährleistet ist. während die Kupferkomponente für Thermokompressionsbonden ausreichend weich ist.
Solche zusammengesetzten Federn weisen die gefor denen Eigenschaften auf. sind jedoch in der Herstellung
recht teuer.
Es ist weiterhin bekannt, einen im Dauerstrichbetrieb
betriebenen Läser zum Weichglühen metallischer Werkstücke zu benutzen. Um dabei e;n Schmelzen zu
vermeiden, muß die Energiedosierung entsprechend gering gehalten werden, was eine Energiezufuhr über
eine relativ lange Zeitspanne erfordert. Da hierbei ein«
gewisse Ableitung der Wärme innerhalb des Werkitücks erfolgt, ist es mit dieser Behandlung praktisch
nicht möglich, lediglich einen ausgewählten Abschnitt des Werkstücks örtlich zu erhitzen.
Es ist auch bekannt, durch eine Impulserwärmung mit Hilfe gepulster Elektronen- oder Laserstrahlung einen
ausgewählten Oberflächenbereich eines metallischen Werkstücks etwa aus Nickel oder aus den hochschmelzenden
Metallen, wie Wolfram oder Molybdän zu härten. Wesentlich für den Härtungsvorgang ist dabei,
daß während der Impulserwärmung das Metall oberhalb seines Nichtduktilitätstemperatur-Punktes (NDT) gehalten
wird mit der Maßgabe, daß die mittlere Warmbehandlungstemperatur kleiner als die Rekristallisationstemperatur
bleibt. Durch die Impulserwärmungszyklen (typischerv.-eise einige Hundert) entsteht
im behandelten Oberflächenbereich im Wege der sogenannten Polygonalisation ein feinkörniges Kristal-Iitgefüge,
das ein größeres Volumen als das ursprünglich (typischerweise um eine Größenordnung) gröber
körnige Kristallgefüge einnimmt und damit hohe innere Spannungen, die zu einer Oberflächenhärtung führen,
gegenüber dem darunterliegenden Material aufbaut.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung ein
Verfahren zur Wärmebehandlung eines Werkstücks aus Nichteisenmetall, insbesondere Kontaktfedermetall, mit
Laserstrahlung bereitzustellen, das eine gezielte, genau gesteuerte lokale Herabsetzung der Werkstückhärte in
einem ausgewählten Bereich des Werkstücks gestattet.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegeben.
Dadurch, daß erfindungsgemäß der ausgewählte Werkstückabschniit durch Bestrahlung mit einem
gepulsten Laserstrahlenbündel wenigstens teilweise weichgeglüht wird, erreicht man den überraschenden
Vorteil, daß es ohne weiteres möglich ist. das Ausmaß,
um das die Härte reduziert wird, mit einem ansonst nicht
erreichbaren Genauigkeitsgrad in einem streng begrenzbaren lokalen Bereich zu steuern.
Das Werkstück kann vorher bis zur Federhärte oder bis zur Sonderfederhärte gehärtet worden sein, und die
Bestrahlung erfolgt dann mit der ivljßgabe. daß der
HärtciLTdii des ausgewählten Abschnitts bis zu einem
Zustand vermindert wird, der zwischen kaum und
vollständig weichgegluht liegt.
Die Bestrahlung kann aus einem einzigen Impuls des Lasersirahlenbündcls bestehen, wobei dieser Impuls
eine Dauer von wenigstens 5 ms haben soll.
Vor der eigentlichen Bestrahlung kann das l.aserstrahlcnbündel
wenigstens einmal gepulst werden, damit eine thermisch stabile Bestrahlung erhalten wird
Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Verfahren mit Bezugnahme auf ein Beispiel im einzelnen erläutert;
zu dieser Erläuterung dienen auch die F ι g. 1 bis 5; im einzelnen zeigen:
F i g. I eine schematische Schrägansiehl einer Vor
richtung zum gezielten Weichglühen eines ausgewählten Abschnitts eines Werkstücks.
F i g. 2 ein Diagramm zur Darstellung der Abhängig
keil der Zugfestigkeit (entspr. dem Härtegrad) von der
Laserenergie bzw. der I lcißflecktemperatur an einem
typischen behandelten Werkstück und
Fig, J ein Diagramm zur Darstellung des Härtever=
laüfs in einem entspr. Fig,2 behandelten Werkstück in
Abhängigkeil vom Ort.
Eine Feder 11, die aus jedem geeigneten Nichleisenmetall,
beispielsweise aus Phosphor-Bronze oder einer BerylliunvKupfer-Legierung bestehen kann, sollte auf
dem Hauptteil 12 ihrer Länge relativ stark gehärtet, d, h.
bis zur Federhärte oder bis zur Sonderfederhärte
gehärtet sein. Eine solche Härte ist erforderlich, damit die Feder ihre angestrebte Funktion erfüllen kann,
nämlich guten elektrischen Kontakt herzustellen und aufrechtzuerhalten. Andererseits sollte die Feder 11 in
einem ausgewählten kleinen örtlichen Abschnitt 13, ■ nämlich dort wo sie durch Thermokompression an die
Leiterbahn eines spröden Substrats gebondet werden soll, weicher sein.
Man verwendet nun einen gepulsten Laser 14, beispielsweise einen Nd : YAG-Laser, um den Abschnitt n
13 der Feder 11 durch die Laserstrahlung zu erwärmen
und dadurch gezielt weichzuglühen. Der gepulste Laser
14 emittiert für eine geregelte Zeitspanne von beispielsweise 10 oder 20 ms (Milli-Sekunden) ein
Laserstrahlbündel von geregelter Energiedichte, bei- ι. spielsweise von 8 bis 16 Joule (]) bei konstanter
Fleckgröße eines Durchmessers von beispielsweise 0,7 mm. Das Laserstrahlenbündel 15 wird durch eine
Linse 16 auf den Abschnitt 13 der Feder 11 fokussiert.
Es wird angestrebt, daß Weichglühen ausreichend zu _··>
lokalisieren, damit lediglich der ausgewählte Abschnitt
13 der Feder 11 behandelt wird, um hiPr einen
gesteuerten Härtegrad zu erhalten. Durcn einen gepulsten Laser kann das Weichglühen in einem örtlich
beschränkten Bereich gezielt durchgeführt werden. "·
>
Die Steuerung des Härtegrades in dem ausgewählten Abschnitt 13 der Feder 11 wird durch geeignete
Regelung eines Betriebsparameters des l.u'.erstrahlenbündeis
15 durchgeführt. Ein solcher Parameter ist beispielsweise die iniensität oder d;e Impulsdauer des ■>
Strahlenbündels 15. Alternativ kann auch die Anzahl der Impulse des Strahlenbündels 15. mit welchen der
ausgewählte Abschnitt 13 bestrahlt wird, vorändert
werden. Das Weichglühen mit einem ein/igen Impuls.
der eine relativ hinge Impulsdauer von beispielsweise :. wenigstens 5 ms aufweist, ist für die meisten Anwendiingsfalle
besonders geeignet.
/ur Durchführung des Verfahrens im einzelnen sind
eine Reihe Untersuchungen durchgeführt worden, die den Laser 14, die ausgewählten Abschnitte des n.
Werkstücks. /B den ausgewählten Abschnitt IJ der
Feder II. den kontrollierten Härtegrad und dgl
betreuen Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden mit dem nachfolgenden Beispiel erläutert:
Dir- verwendeten lodern 11 bestehen aus einem
Streifen aus CDA-1JIO Phosphor-Bronze, der bis /ur
Sonderfcikrhärie warmausgehärlet ist. Diese C DA-SIO
Phosphr·! Hron/e besteh* aus 94,8% Kupfer. 3.01Vn /inn vi
und 0 ."I'd Phosphor Zu jeder einzelnen Feder 11 gehört
cm ausgewählter Abschnitt 13, der für die Anbringung der Feder 11 durch Thermokompressionsbonden an
einr I eiterbahn eines Substraten bestimmt ist; Abschnitt
15 hat eint· Breite von 0,7 mm und eine Länge Vi
von 2'>Δ mm; die Feder selbst hat eine Dicke vr.n
Der verwendete I ,lscr 14 ist en gepulster, netzgespeister
Nd YA(i Laser und wird bei einer Wellenlängc
von I.Ofinm betrieben. Zur Bestrahlung der Federn w>
werden 5 Impulse einer Impulsdauer von 10 ms und einer Wicderholungsfrequenjc von 4 Impulsen/s abgegeben.
Die ersten vier Impulse werden abgelenkt und erreichen die Probe nicht; sie dienen lediglich dazu, die
theniii .ehe Stabilität des Lasers zu sichern. Der letzte
Impuls dient zur Bestrahlung der Probe. Obwohl in anderen Anwendungsfällen ein anfänglicher Energiestoß
häufig Bohr- und Scnweißvorgänge fördert, ist es beim vorliegenden Warmbehandlungsverfahren nicht
empfehlenswert, den anfänglichen Enetgiestoß zu benutzen, da ein einheitlicherer Temperaturanstieg
bevorzugt wird.
Zur Durchführung dieser Untersuchungen sind keine besonderen Proben benutzt worden; es ist lediglich
darauf geachtet worden, die Zuführung »neuer« Fremdstoffe, also von Stoffen, die über die üblichen
herstellungsmäßig bedingten Verunreinigungen hinausgehen, zu der Oberfläche jeder Probe möglichst gering
zu halten. Der wirksame Durchmesser des Laserlichtfleckes
wird bei 0,7 mm gehalten; damit ist die Breite der Probe abgedeckt. Sämtliche Proben werden unter
diesen Bedingungen bestrahlt
Mit einem konstanten 10 ms-Impuls werden vier
Proben bei jeweils unterschiedlichem Energiewert bestrahlt. Die maximale Intensität ist dabei so gewählt,
daß Schmelzen auftritt Dieses tritt bei einem Energiewert oberhalb 16 J auf. Bei anderen Proben sind
Energiewer:e zwischen 16 ) bis zu einem minimalen
Energiewert von 8 J in zweckr jßigem Abstand
zueinander vorgesehen.
Bei der Bestrahlung anderer Proben wild die
Impulsdauer verändert; hierzu wird ein netzgespeister Nd : YAG-Laser 14 verwendet, der dahin modifiziert
worden ;st. daß er Impulse mit einer Impulsdauer von
20 ms abgibt. Bei Bestrahlung mit diesem Laser erfolgt ein Schmelzen bei ungefähr 16 |.
Zur Bestimmung des nach der Bestrahlung zurückgebliebenen Härtegrades wird die Zugfescigkeit nach der
US-Norm ASTM B 103 gemessen. Die Ergebnisse sind in graphischer Form mit F ι g. 2 wiedergegeben. Die
Messung der Zugfestigkeit erfolgt mit einer Dehngeschwinüigkeit
der Probe von 25 mm/min.
Längs einer Linie, die im Abstand von 0.2 mm zur
Probenkante verläuft, wird an jeder Probe alle 0,2 mm
die Vickers-Härte unter Verwendung e:nes Prüfge
wiehts von "00g bestimmt Wegen der geringen Dicke des Mater;als (und da eine weitere Auswertung der
Frohen eine Befestigung ausschließt) sind die in Fig. i
angegebenen Werte relative Hartewerte. Aus den angegebenen relativen Härtewerten ergibt sich ohne
\\eitjre>
Jas Ausmaß der durch die Wärmeeinwirkung
beeinflriiten /one.
Mn Fig. 3 sind die Hartewerte im Bereich der
bestrahlten /one sowohl auf der bestrahlten Seite als auch auf der unbestraften Rückseite für eine tvpische
Probe angegeben. Bemerkenswert ist die Beobachtung, daß bei einer tatsächlichen Ausdehnung des Laserlichtfleckes
von 0.7 mm auf der bestrahlten Vorderseite die von der Wärmeeinwirkung beeinflußte Zone lediglich
1,4 mm breit ist
Bei solchen Proben bei denen die in F i g. 3
angebet enen Hartewerte ermittelt worden sind, ist auch
die inehillographische Struktur analysiert worden
Hierbei ist festges eilt worden, daß in der durjh d.e
Wärmeeinwirkung beeinflußten Zone Auswirkungen auf die Reknsiaüisanon oder das Kornwachstum (die
beim Weichglühen üblicherweise auftreten) nicht zu
beobachten waren Dies ist ein unerwartetes Ergebnis
und wird l. Zt. noch nicht vollständig verstanden. Es
wird angenommen, daß die Erweichung aui einer Ausheilung von Spannungen beruht, wobei die inneren
Spannungen vom ursprünglichen Walzen der Feder 11 herrühren.
In dem Beitrag »Estimation of Temperature Rise in Electron Beam Heating of Thin Films«, von T. P. Lin
(IBM Journal, Sept. 1967) wird eine Gleichung für einen
Energiestrahl mit Gausscher Inlensitätsverteilung zur Aufheizung einer Platte von gegebener Dicke angegeben. Lin zeigt dort, daB die Temperatur im Mittelpunkt
des Lichtflecks wie folgt ermittelt werden kann:
v(o, t) = HoS2IAKL ln(\ +4HItIa-) (I)
wobei bedeuten:
v(o, t) = Temperaturanstieg (0C);
H0 — Spitzenenergiefluß
a = Radius des Lichtfleckes;
K = Wärmeleitfähigkeit;
L = Dicke der Platte;
in ** thermisches Diffusionsvermögen; und
i — Impulsdauer.
Die aus diesem Modell abgeleiteten Vorhersagen werden durch die experimentellen Ergebnisse bei 17 J
und 10 ms bestätigt, da die Probe entsprechend der Vorhersage schmilzt. Bei geringeren Energieflüssen
konnte die vorhergesagte Temperatur nicht gemessen werden; im Hinblick auf die Betätigung des Schmelzpunktes
scheinen die entsprechenden Temperaturwerte jedoch recht genau der Vorhersage zu folgen.
Mit Fig.2 sind die aus der Gleichung M) ermittelten
Temperaluren für verschiedene Laserenergiewerte jeweils bei einer Impulsdauer von 10 ms angegeben. Aus
Fig. 2 ist ersichtlich, daß ein gewisses Weichglühen in
einer sehr kurzen Zeitspanne bei relativ niedrigen Temperaturen erfolgt; weiterhin ist ersichtlich, daß die
CDA-510 Phosphor-Bronze in ungefähr IO ms vollständig weichgeglüht werden kann.
Aus diesem Beispiel wird deutlich, daß der Härtegrad (Fig.2) eines örtlich begrenzten, ausgewählten Abschnitts
(Fig. 3) der Feder 11 durch Regelung eines geeigneten Parameters (beispielsweise der Intensität
und/oder der Impulsdauer) eines gepulsten Lasers relativ genau geregelt werden kann. Sofern beispielsweise
die Energieabgabc des Lasers auf einen Wert zwischen 8 und 16 J eingestellt wird, kann der
ausgewählte Abschnitt 13 auf jeden gewünschten Härtegrad im Bereich von weich bis zur ursprünglichen
Sonderfederhüfte eingestellt werden,
Die in diesem Beispiel von der Wärmeeinwirkung beeinflüötfr Zone 1st fecht klein, d. h„ diese Zone hat eine
Ausdehnung von etwa 1,4 mm. Sofern größere Zonen beeinflußt werden sollen, kann z. B. das Weichglühen
durch Verändern der Form des Lichtfleckes erfolgen Und/oder dadurch, daß mit mehreren gebietsweise
überlappenden Impulsen gearbeitet wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur Wärmebehandlung eines Werkstücks aus Nichteisenmetall, insbesondere Kontaktfedermetall,
mit Laserstrahlung, dadurch gekennzeichnet, daß ein ausgewählter Abschnitt (13) des Werkstücks durch Bestrahlen mit einem
gepulsten Laserstrahlenbündel (15) wenigstens teilweise weichgeglüht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Werkstück vorher bis zur Federhärte oder bis zur Sonderfederhärte gehärtet
worden ist und die Bestrahlung mit der Maßgabe durchgeführt wird, daß der Härtungsgrad des
ausgewählten Abschnitts bis zu einem Zustand (1/2 H) zwischen geringer und vollständiger Weichglühung
vermindert wird.
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