DE2818386C2 - Garn aus einem multifilen, synthetischen, polymeren Material und Verfahren zur Veredelung eines derartigen Garns - Google Patents
Garn aus einem multifilen, synthetischen, polymeren Material und Verfahren zur Veredelung eines derartigen GarnsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Garn aus einem multifilen,
synthetischen, polymeren Material, welches mit einem mindestens die an der Garnoberfläche angeordneten
Filamente erreichenden Kunstharz durch Tauchen und thermische Behandlung präpariert ist. Die Erfindung
zeigt gleichzeitig ein Verfahren zur Veredelung eines derartigen Garns, Es wird ein durch Drehung der
Filamente zusammengehaltenes Garn als Rohgarn oder -zwirn mit etwa kreisförmigem Querschnitt eingesetzt.
Aus einem solchen erfindungsgemäß präparierten Garn lassen sich Siebe für die Ausrüstung von Papiermaschinen
weben. Die Erfindung ist jedoch nicht auf dieses bevorzugte Anwendungsgebiet beschränkt, sondern
erfaßt all solche Verwendungsmöglichkeiten, bei denen
ίο es zunächst sinnvoll ist, ein flexibles, verarbeitungstechnisch
leicht beherrschbares Garn zu haben, dessen Härte und Steifheit zu einem beliebig späteren
Zeitpunkt angehoben werden kann.
In dem bevorzugt genannten Anwendungsgebiet haben Siebgewebe und Siebfilzkombinationen im
Trockenbereich der Papiermaschine den störungsfreien Transport und optimalen Entwässerungseffekt der
Papierbahn zu gewährleisten. Sie werden in Maßkonfektion — abgepaßt auf die jeweiligen Größcnverhältnisse
der Papiermaschine — angefertigt. Die Maßkonfektion stellt höchste Anforderungen an das eingesetzte
Garn in punkto Gleichmäßigkeit generell und speziell an das Kraft-Längenänderungsverhalten. Besondere
Wertung ist den Merkmalen Steifheit und Formbeständigkeit für die quer zur Laufrichtung bestimmten Garne
beizumessen, dagegen sollen Dimensionsstabilität und Flexibilität die Längsgarne (Sieblaufrichtung) auszeichnen.
Die Hydrolysebeständigkeit bei Einwirkung von überhitztem, drucklosen Wasserdampf, dem die Siebe in
JO der Trockenpartie der Papiermaschine im Betrieb ständig ausgesetzt sind, und eine passive, erforderlichenfalls
auch aktive Schmutzabweisung, zählen zu den Eigenschaften, die die Betriebsfähigkeit und Lebensdauer
der Trockensiebe wesentlich beeinflussen. Abgesehen davon, daß die Siebe aufgrund der individuellen
Maßkonfektion einen hohen Preis haben, verursachen die durch Siebmängel bedingten Stillstände von
Hochleistungspapiermaschinen zusätzlich erhebliche Kosten. Die Anforderungen an das Garnmaterial der
•to Trockensiebe sind hinsichtlich t-Vtnisch-technologischer
und physikalischer Eigenschaften außergewöhnlich stark gestiegen. Die Garne, aus welchen man heute
Siebe und Siebfilzkombinationen für die Trockenpartien von Papiermaschinen herstellt, sind vornehmlich aus
polymeren Substanzen gesponnen und als Grundgarn oder Zwirn jeweils roh oder mit Kunstharzen oder auch
thermoplastischen Kunststoffen ausgerüstet. Siebgewebe aus Rohgarnen werden als Flächengebilde auch mit
Kunstharzen behandelt. Es hat sich aber herausgestellt, daß die vor der Siebherstellung bereits mit Kunstharzen
ausgerüsteten Garne ein qualitativ besseres und leistungsfähigeres Trockensieb ermöglichen.
Die in bekannter Weise hergestellten bzw. ausgerüsteten Garne lassen sich nach ihrem schematischen
Querschnittsbild in vier Gruppen zusammenfassen, und zwar:
Gruppe 1.: Monofilamente(Fig. 1)
Gruppe 2.: Rohgarn(Fig. 2)
Gruppe 3.: Garn mit Kunstharzapplikation durch Tauchverfahren (F i g. 3)
Gruppe 4.: Garn mit thermoplastischem Kunststoff-Mantel durch Extrudierung(F i g. 4).
h5 Das in Fig. I dargestellte Garnmaterial umfaßt die
als formstabil bekannten Monofilamente aus Polyester, welche trotz spezifischer Verbesserungen der polymeren
Substanz noch keinen besonderen Hydrolyseschutz
haben.
Gemäß F i g. 4 ist ein Garn bekannt, bei dem multifiles
Polyestergarn von einem Kunststoffmantel schlauchartig umhüllt wird, ohne daß der Mantel mit dem multifilen
Festigkeitsträger innig verbunden ist. Der Mantel läßt
sich mechanisch abziehen. Die Versteifung ist trotz hohem quantitativen thermoplastischen Mantelanteil
(bis fast 100%) gering, weshalb von diesem Garnmaterial allein ein formstabiles Sieb nicht erwartet werden
kann. Außerdpni ist bei Mantelschäden der Festigkeitsträger,
das hydrolyseanfällige rohe Polyestermultifllament,
der feuchten Hitze in der Trockenpartie direkt ausgesetzt, weshalb hier relativ schnell ein örtlicher
hydrolytischer Abbau erfolgt
Gemäß den F i g. 2 una 3 werden auch Multifilamente
aufgrund der Vernetzung des applizierten Kunstharzes mit den äußeren Filamenten des Garns als Ausgangsmaterial
für die Siebherstellung eingesetzt
Das DE-GM 19 58017 zeigt beispielsweise ein
Siebgewebe aus Polyestergarn mit Kunstharzummantelung. Von diesem Stand der Technik geht die Erfindung
aus.
Bei der Herstellung dieses Garns wird einmütig eine
lückenlose Ummantelung desselben angestrebt Eine Durchtränkung bis zum Garnkern ist schon deshalb
nicht möglich, weil das Kunstharz als wäßrige Dispersion vorliegt, die aufgrund der Teilchengröße und
Viskosität nicht tief in das durch Drehung geschlossene Garn eindringen kann. Auch ist eine mechanische
Nachhilfe nicht zweckmäßig, da sie zu Ungleichmäßigkeiten führt, bedingt dadurch, daß die Garndichte ein
homogenes Verfließen der wäßrigen Dispersion zwischen den Filamenten verhindert und Ungleichmäßigkeiten
in den Randzonen des Garns bei der dem Tauchen folgenden thermischen Behandlung zur Bildung
von Kunststoffnoppen an der Garnoberfläche führen können. Die Oberfläche des Garns muß glatt
sein.
Vorteilhaft ist bei einem derartigen multifilen Garn die gute Formstabilität bzw. Dimensionsstabilität des
Polyesters L. Verbindung mit der Kunstharzversteifung, die gleichzeitig als Hydrolyseschutz wirkt, jedoch
bedingt, daß der Garnkern (s. F i g. 3) roh bleibt und mit zunehmender mechanischer Abnutzung des Kunstharzmantels
schneller hydrolytisch abgebaut wird. Mit dem im Vergleich zum Monofilament dickeren und zugfesteren
kunstharzummanlelten Multifilament erreicht man in der Regel mit geringerer Garnzahl ein formstabiles
Sieb, so daß der Webprozeß sich wirtschaftlicher gestaltet. Auch kann durch ein dadurch mögliches
offeneres Sieb die VerJampfungsleistung begünstigt sein. Allerdings wirft die Steifheit dieser herkömmlichen
Garne beim Spulen und Weben verarbeitungstechnische Probleme auf.
Die DE-OS 20 04 555 zeigt ein Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von Erzeugnissen a«is
durch Bindemittel, wie synthetischen Harzen, gebundenen Filamenten sowie diese Erzeugnisse selbst. Dabei
wird von Vorgarnen ausgegangen, in denen die einzelnen Filamente parallel nebeneinander, also nicht
gedreht, angeordnet sind. Um diese Vorgarne auch im Innern mit Harz zu imprägnieren, werden die Filamente
nach dem Durchführen durch eine Düse geöffnet, so daß sie auf jeweils gegenseitigen Abstand gebracht werden.
In diesem geöffneten und auseinandergespreizten Zustand des Garns wird das Harz in Pulverform auf die
einzelnen Filamente aufgebracht, wobei zusätzlich noch elektrostatische Aufladung zu Hilfe genommen werden
kann. Es versteht sich, daß die Filamente einerseits und das pulverförmige Harz andererseits entgegengesetzt
aufgeladen werden. Die so mit Harz in Pulverform beladenen Vorgarne werden durch einen Schmelz- und
Imprägnierofen hindurchgeführt, in v/elchem eine Erwärmung des Harzes auf den Schmelzpunkt stattfindet
Anschließend durchläuft das Vorgarn eine Warmziehdüse, die dem Garn und dem aufgeschmolzenen
Kunstharz seine Form gibt Es schließt sich eine
ίο Kühlwasserdurchführung an. Auf diese Weise können
die mineralischen oder auch organischen Filamente durch und durch mit thermoplastischem oder thermohärtbarem
Harz imprägniert sein. Als thermohärtbare Harze, also als Duroplaste, werden unter anderem
ι ϊ Epoxidharze verwendet Auf jeden Fall erfolgt aber eine
Aushärtung dieser Harze direkt während der Hersteilung. Es ist möglich, die imprägnierten Filamente am
Ende des Imprägnierungsprozesses zu Stapelfasern zu zerschneiden. Während der Herstellung bekommen die
Filamente ihre endgültigen Eigenschaften, die bei späteren Verarbeitungsschritten n: Alt mehr geändert
werden können Es versteht sich, d?,ß ein solches Verfahren sich nur dann anwenden läßt wenn die
einzelnen Filamente parallel zueinander im Vorgarn vorliegen; auf ein gedrehtes Garn, welches sicn nicht
öffnen !äßt läßt sich dieses Verfahren nicht anwenden.
Im Gegensatz zum Anmeldungsgegenstand werden
bei der GB-PS 12 25 535 auch offene Filamente parallel nebeneinanderliegend in einem Tauchprozeß durch eine
jo mit Kunstharz gefüllte Wanne geführt Das überschüssige
Material wird abgequetscht. Nach dem Zusammenfassen der parallelen Filamente und nach der Kunstharzimprägnierung
wird das Garn mit einem bahnförmigen Material umhüllt wobei die Längsnaht zugeschweißt
J5 wird, damit auf jeden Fall der Zutritt von Luft
verhindert wird. Als Kunstharz finden Thermoplaste und synthetischer Gummi Verwendung. Durch den
erreichten Luftabschluß und bei allerdings stark eingeschränkten Lagerungsbedingungen, die e: heblich
unter Raumtemperatur liegen (5° C), kann das thermoplastische Material nicht aushärten. Die Aushärtung
wir J erst nach vollzogener Formgebung, beispielsweise für die Herstellung von Stuhlgestelien oder Stuhlbeinen,
durchgeführt. Das eingesetzte thermoplastische Material, welches den Querschnitt zwischen den einzelnen
Filamenten im Garn ausfüllt, kann nur deshalb in dieser Form eingebracht werden, weil mit offenen, parallelen
Filamenten gearbeitet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Garn
so und ein Verfahren zur Veredelung eines derartigen Garns der eingangs beschriebenen Art aufzuzeigen, bei
dem sich die Eigenschaften nach der Veredelung (Halbprodukt), die in der Regel von den Eigenschaften
im Endzustand (z. B. im Gewebe) verschieden sind, von vornherein durch die Veredelung bestimmen und
einstellen lassen. f>as Garn soll als Halbprodukt z. B.
weich oder hart und flexibel sein, so daß er sich beispielsweise bei der Weiterverarbeitung zu Geweben
gut handhaben läßt
Das erfindungagemäße Garn weist bis in den Garnkern hinein als Kunstharz eine Harz-Härter-Kombination
aus einem unmodifizierten und einen intern plastifizierten Epoxidharz in beliebigem Mischungsver·
hältnis und einem katalytisch wirkenden Heißhärter auf; weiterhin ist das Harz über eine Teilpolymerisation mit
den Filamenten zu einem kompakten, später aushärtbaren Garn verbunden. Das Garn als Halbprodukt besitzt
damit bereits die Eigenschaften, die es als Fertigprodukt
auszeichnen. /.. R. im siebartigen Gewebe, insbesondere
hinsichtlich mechanischer Festigkeit. Steifheit. Dimensionsstabilität. Abriebfestigkeit und Hvdrolvsebeständigkeit.
Diese Eigenschaften können nach dem Verwe ben durch eine einfache thermische Behandlung
hervorgerufen werden. Durch das zusätzliche Ausfüllen des Kernbereiches mit dem Kunstharz wird auch dieser
Bereich des Garns in der Weise nutzbar gemacht, daß ihm spezielle Eigenschaften verliehen werden können.
Das erfindungsmäßige Veredelungsverfahren, mit dem ein derartiges Garn behandelt werden kann, ist
dadurch gekennzeichnet, daß als Kunstharz eine Harz-Härter-Kombination aus einem tinmodifizierten
und einem intern plastifizierten Epoxidharz in beliebigem Mischungsverhältnis in Verbindung mit einem
katalytisch wirkenden Heißhärter eingesetzt wird und als Lösungsmittel für das Harz und den Harter
Dimethylformamid Verwendung findet, daß das Garn in spannungsarmem Zustand und unter abwechselndem
Stauchen und /.ichen in diese Harz-Härter-Lösung
getaucht und bis in den Garnkern durchtränkt wird, daß
in einer folgenden Verdampfungsphase das Lösungsmittel aus dem Garn entfernt wird und daß sich
anschließend das Harz durch die vom Härter in Wärme eingeleitete Teilpolymerisation mit den Filamenten zu
einem kompakten, zu einem beliebig späteren Zeitpunkt aushärtbaren Garn verbindet.
Die Aushärtung bis zur endgültigen definitiven Garnsteifheit kann unmittelbar im Anschluß an den
Veredelungsprozeß oder aber auch zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise nach einem weiteren Verarbeitungsschritt,
insbesondere nach einem Webvorgang durchgeführt werden. Das kompakte, weiche oder harte,
jedoch flexible Garn trägt die Harz-Härter-Kombinalion
über seinen ganzen Querschnitt verteilt in nur angehärtetem oder aber auch in ausgehärtetem
Zustand. Die Durchtränkung bis in den Garnkern hinein geschieht in einer spannungsarmen Kapillarwirkungsphase. Das Garn wird dabei zweckmäßig spannungsarm
durch das Tauchbad geführt und durch abwechselndes Stauchen und Ziehen wird das Eindringen der
Harz-Härter-Lösung in den gesamten Querschnitt des Garnj begünstigt. Die Schwerflüchtigkeit des eingesetzten
Lösungsmittels bewirkt ein relativ langsames Ansteigen der Viskosität der Harz-Härter-Lösung. so
daß sich eine homogene Verteilung bis in den Garnkern hinein einstellt. Das als Kunstharz, eingesetzte Epoxidharz
ist durch die Anwesenheit des katalytisch wirkenden Heißhärters im Garn weitgehend zeitunabhängig
und erst bei einer deutlich über Raumtemperatur erhöhten Temperatur aushärtbar. Mit dem Verfahren
iäßt sich ein chcniiscii-icv-Iinologisch derart hoch
veredeltes Garn herstellen, das im Weiterverarbeitungszustand und im Endzustand des daraus hergestellten
Produktes jeweils optimale Eigenschaften für den jeweiligen Anwendungsfall aufweist, die durch die
qualitativ und quantitativ eingestellte Harz-Härter-Kombination für den Endzustand vorgegeben sind.
Durch die Präparation im Garninnem, also das Ausfüllen des Kernbereiches mit Kunstharz, wird auch
dieser Bereich des Garns in der Weise nutzbar gemacht, daß ihm spezielle Eigenschaften verliehen werden
können. So kann beispielsweise auch der Kernbei eich
des Garns relativ steif oder flexibel gestaltet werden. Wenn ein Polyestergarn eingesetzt wird, wird durch die
spezielle Kiinstharzpräparation auch die Hydrolysefestigkeit
im Kern erreicht Durch die Verwendung eines duroplastischen Kunstharzes lassen sich die mechani
ίο
schen Eigenschaften, insbesondere Härte, festigkeit.
Abriebfestigkeit usw. auch dann noch aufrechterhalten, wenn das Produkt unter Einfluß von Wärme oder sogar
in feucht-heißer Atmosphäre eingesetzt wird, wie dies bei einem Sieb in der Trockenpartie einer Papiermaschine
der Fall ist. Die verschiedenen angegebenen Harze werden in beliebigem Mischungsverhältnis zugesetzt,
wobei sich das Mischungsverhältnis selbstverständlich nach den gewünschten Weiterverarbeitungseigenschaften
und Endeigenschaften des Garns richtet.
Als katalytisch wirkender HeiDhärter kann ein modifiziertes Dizyandiamid oder ein Bortrifluorid Monoäthylamin-Komplex
Verwendung finden. Zur Erhöhung der Flexibilität. Daiierelastizitiit und Kompressibilität
des Garns wird das Kunstharz mit einem hohen Anteil an intern plastifiziertem Epoxidharz eingesetzt.
Ein solches Garn eignet sich in besonderer Weise für die Herstellung von Sieben, wie sie in der Preßpartie einer
Papierherstellungsmaschine benötigt werden.
Auch der Aulbau des Kunstharzes radial gesehen von der Kernmitte bis zum Umfang des Garns ist festlegbar.
So ist ein vom Garnkern nach außen hin quantitativ zunehmender oder auch spezifisch qualitativ orientierter
Kunstharzanteil möglich, welcher in Verbund mit den polymeren synthetischen Multifilamenten ein
weiches, flexibles Garn mit besoncerer verarbeitungsgünstiger Charakteristik bildet, das bei Lagerung im
Raumklima seinen Zustand nicht ändert und erst unter Einwirkung der erhöhten Temperaturen aushärtet,
wobei sich der Steifheitsgrad nach der jeweils eingegebenen Charakteristik einstellt.
Aus dem getränken Garn wird nach dem Verlassen des Tauchbades das Lösungsmittel vollständig verdampft.
Selbstverständlich wird da:; Kunstharz auf die Filamente abgestimmt. Die Filamente können aus
Polyester, Polyamid, Polyacrylnitril, Aramid. Glas od. dgl. bestehen, welche zu einem Garn oder zu einem
ein- oder mehrstufiger Zwirn — auch Kord genannt — verdreht werden. Die Filamente können jeweils rein
oder in Mischungen, z. B. Polyester mit Polyacrylnitril oder Polyester mit Nylon und Polyacrylnitril, eingesetzt
sein.
Infolge der erfindungsgemäßeri Veredelung des
Garns ist im Vergleich zu dem herkömmlichen Garnmaterial eine bessere Verarbeitbarkeit im Spul-
und Webprozeß gegeben, was sich auf die Siebqualität durch optimierte Präzision auswirkt und auch den
Ausschuß reduziert. Damit sind erhebliche Kosteneinsparungen verbunden. Außerdem lassen sich bestimmte
strukturelle Effekte im Siebgewebe dadurch erreichen, daß z. B. das Längsgarn bereits ausgehärtet oder
weitgehend ausgehärtet verwebt wird, dagegen der Schuß als weiches Garn eingetragen wird, um erst
später im Sieb ausgehärtet zu werden. Auch die umgekehrte Einsatzmöglichkeit der Garne läßt sich
anwenden. Das Garn besitzt einen weiteren erheblichen Vorteil. Er spaltet bei der thermiscfKn Nachbehandlung
keine flüchtigen Substanzen ab und ist somit umweltfreundlich, im Gegensatz zu bekannten, mit Phenolharz
ausgerüsteten Garnen. Es ist klar, daß die Haftung des Kunstharzes an den Filamenten ausgezeichnet ist weil
das Garn vollständig erfaßt ist Hierauf baut sich ein optimaler Schutz des Garns bei mechanischer Beanspruchung
auf, ebenso die Formbeständigkeit in der Wärme sowie die Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien,
Lösemitteln und Wasser. Selbstverständlich wird durch die Einbettung der einzelnen Filamente im
Garnverbund bei Polyestermultifilamenten ein überra-
gender Schutz gegen hydrolytischen Abbau in feuchter Hitze, z. B. im Verdampfungsmedium der Papiermaschine,
erreicht. Polyesterfilamente besitzen materialspezifisch gute Formbeständigkeit und Dimensionsstabilität,
die durch die erfindiingsgemäße Garnpräparation noch ■> optimiert werden.
Zweckmäßig werden die Filamente des Garns vor dem Tauchen aufgelockert. Dies kann durch mehrfaches
Umbieg, ι des Garns in einem Biegewerk erfolgen.
Dieser Vtrfahrensschritt ist dann besonders wichtig, in
wenn das Garn durch eine vorangehende thermische Behandlung auf einen reproduzierbaren A isgangszusiand
mit entsprechenden Ausgangseigenschaften gebracht worden ist. Zur Ausrichtung der Kraft-Längenänderungseigenschaften
und Festlegung der Hitze- i> Schrumpfeigenschaften kann somit vor dem Tauchen
eine thermische Behandlung bei Temperaturen von etwa 180 bis 250" C an dem Garn durchgeführt werden,
während der das Garn auch gestreckt, geschrumpft oder barer Ausgangseigenschaften für das Garn,
F i g. 9 den weiteren Anlageteil mit den Tauchbädern und
F i g. IOden weiteren Anlageteil am Ende der Anlage.
Fig. I zeigt ein Monofilamcnt 1, also ein einz.iges Filament relativ großen Durchmessers, wie es als
solcher zum Stand der Technik gehört. F i g. 2 zeigt ein multifiles Garn 2 aus einer Anzahl Filamente 3 an der
Oberfläche des Garns 2 und weiterer gleichartiger Filamente 4 im Kernbereich des Garns. Die Filamente 3
und 4 bilden das Garn 2. F i g. 2 zeigt das Garn 2 in völlig unbehandeltem Zustand, also das Rohgarn.
Das Garn 2 gemäß F i g. 2 kann gemäß F i g. 3 durch einen Tauchprozeß mit einer Kunslharzapplikation 5
versehen werden, der sich aber bestenfalls auf den Bereich der Filamente 3 an der äußeren Oberfläche des
Garns 2 erstreckt, während der Kernbereich, also die Filamente 4 frei von Kunstharz bleibt.
F.in weiteres Garn 2 aus dem Stand der Technik ist in
F ι α Λ Hartrpctpllt I lipp wirr! auf Hip Γ-ilampnlp *? iinrl d
schiedlichen Anlieferungseigenschaften des Garnmaterials.
Aus dem getränkten Garn wird nach dem Verlassen
des Tauchbades das Lösungsmittel durch Wärme entfernt, freilich bei einer geringeren Temperatureinwirkung,
als es der Aushärtung entspricht. Es können hier Temperaturen von etwa 80 bis I5OCC angewendet
werden. Zweck dieses Verfahrensschrittes ist die Garnpräparation mit von innen nach außen quantitativ
und qualitativ besonders homogenem Harzanteil.
Es ist aber auch möglich, daß das getränkte Garn nach
dem Ve lassen des Tauchbades nach Teilverdampfung des Lösungsmittels durch ein weiteres Tauchbad mit
einer anderen Harz-Härter-Lösung geführt wird und daß danach das Lösungsmittel aus dem Garn entfernt )5
wird. Hier findet die Teilverdampfung des Lösungsmittels zunächst bei etwa 120 bis 140"C stntt. Es schließt
sich der zweite Tauchprozeß an. Die restlose Verdampfung des Lösungsmittels kann dann bei 80 bis 1500C
durchgeführt werden. Zweck dieses Verfahrensschrittes 4<> ist die Garnpräparation mit von innen nach außen
quantitativ zunehmendem Harzanteil und/oder qualitativ orientierter Harzkomponente.
Besonders vorteilhaft ist es. eine Teilpolymerisation des Kunstharzes unter erhöhter Fadenspannung durchzuführen.
Damit wird die innige Bindung zwischen Harz und Filamenten zur Ausbildung eines weichen, geschneidigen
Garns optimiert.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen weiter verdeutlicht und beschrieben. Es zeigt
F i g. I einen Querschnitt durch ein Monofilament (Staid der Technik),
F i g. 2 einen Querschnitt durch ein Multifilament als Roh,zarn (Stand der Technik),
F i g. 3 einen Querschnitt durch ein Multifilament mit
Kunstharzapplikation durch Tauchprozeß (Stand der Technik),
F i g. 4 einen Querschnitt durch ein Multifilament mit
extrudiertem thermoplastischen Kunstharzmantel (Stand der Technik),
F i g. 5 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäß veredeltes Garn mit Kunstharzvollpräparation,
F i g. 6 einen Querschnitt durch ein Garn in einer
weiteren Ausführungsform mit zusätzlich besonders ausgebildetem Kunstharzaußenmantel,
Fig.7 ein prinzipielles Fließdiagramm der Herstellung
des Garns,
F i g. 8 einen Anlageteil zur Herstellung reproduzierein
extrudierter thermoplastischer Kunstharzmantel 6 aufgebracht, der nicht einmal eine innige Verbindung
mit den Filamenten 3 an der Oberfläche eingeht, sondern sich mechanisch abziehen läßt.
F i g. 5 zeigt das erfindungsgemäße Garn 2, bestehend aus den Filamenten 3 und 4. Zwischen sämtlichen
Filamenten 3 und 4 befindet sich Kunstharz 7, in dem die einzelnen Filamente 3, 4 vollständig eingebettet und
eingeschlossen sind. Das Kunstharz 7 ist mit den einzelnen Filamenten 3 und 4 innig verbunden.
F i g. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Garns 2, der einen inneren Aufbau
besitzt, wie es anhand von F i g. 5 erläutert wurde. Zusätzlich zu dem im Kern angeordnetem Kunstharz 7
ist noch eine besondere Kunstharzummantelung 8 außen aufgebracht, die im Vergleich zu dem Kunstharz 7
dem Garn im Bereich der Oberfläche eine andere Eigenschaft verleihen kann, als dies im Kernbereich
angestrebt wird.
Das Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Garns soll im folgenden im einzelnen noch einmal
anhand der F i g. 7 bis 10 erläutert werden, wobei F i g. 7 eine prinzipielle Übersichtsskizze über den gesamten
Verfahrensablauf und die dabei zum Einsatz kommende Anlage zeigt, während die Fig. 8. 9 und 10 jeweils im
Anschluß aneinander zu sehen sind und jeweils drei Teilbereiche der Anlage gemäß F i g. 7 zeigen:
Die vom Spulengatter 9 ablaufenden rohen Garne aus Polyester werden über eine Fadenleitstange 10. eine
Fadenführerschiene Il zu einer in der Breite und im Einzelabstand ausgerichteten Garnschar formiert. Diese
Garnschar passiert einen Spannriegel 12. Leitwalzen 13 und 14, eine Walzengruppe (Streckwerk 15). eine
Leitwalze 16 und wird über eine Leitwalze 17 in den
Thermokanal 18 geführt, welchen die Garnschar über die Umlenkwalzen 19, 20 und 21 durchläuft, um danach
über eine Leitwalze 22 von einer weiteren Walzengruppe (Streckwerk 23) übernommen zu werden. Die
Walzengruppen der Streckwerke 15 und 23 sind geschwindigkeitsmäßig stufenlos und voneinander unabhängig regelbar, so daß die Garne rwischen diesen
Walzengruppen verstreckt, geschrumpft oder auch auf Eingangslänge gehalten werden können. Da die
jeweilige Rohgarnbehandlung in dem Thermokanal 18 bei hoher Temperatur (180 bis 250° C, bevorzugt 236° C)
erfolgt wird der jeweilige Zustand thermofixiert und die Garnschar mil den so erhaiienen stabilen Kraft-Längenänderungseigenschaften auf der folgenden Wegstrecke
in Raumtemperatur abgekühlt. Dabei wird die Garnschar
über Umlenkwalzen 24, 25, 26 in ein Fadenbiegewerk 27, das wahlweise aus rotierenden und/oder
arretierenden Wellen mit etwa 30 mm Durchmesser besteht, derart mechanisch beansprucht, daß die durch
Temperatur, Spannung, Spinndip und mögliche andere Avivagen bewirkte Ansteifung und mechanische Schlie-Uung
der Garnoberfläche wieder aufgelockert wird und die Garnschar über eine Umlenkwalze 28 von einer
Walzengruppe (Streckwerk 29) aufgenommen wird. Über eine Leitwalze 30 wird das insoweit reproduzierbar
vorbereitete Garn 2 abgegeben. Die Rohgarnvorbehandlung im Abschnitt von dem Streckwerk 15 bis
einschließlich zu dem Streckwerk 29 ermöglicht die Ausrichtung des Rohgarns auf einen optimalen technologischen
Ausgangszustand für die spezielle Kunstharzhochveredelung. Das Garn gelangt über Umlenkwalzen
31 und 32 spannungsarm in ein Tauchbad 33 (F i g. 7 und 9). In dem Abschnitt des Tauchbades 33, in dem das
Garn 2 spannungsarm eingeführt wird, erfolgt zwischen
den Tauchwalzen 34 und 35 in der mit einer Har/.-Härier-Lösung 50 befüllten Wanne mit automatischer
Niveatircgulierung das Eindringen der Harz-Märter-Lösung
50 in das Garn 2 durch Kapillarwirkung. Nach Umlenkung um die Tauchwalze 35 passiert die
Garnschar eine Slalomstrecke, auf der die Walzen 36 bis 40 zueinander und als Gruppe gegen die Tauchwalzen
34 und 35 mit tendenzmäßig differenzierten Geschwindigkeiten stufenlos regelbar angetrieben werden, so daß
sie auf die Garnschar einen Stauch-Zugeffekt ausüben. Diese Ausbildung der Tauchstation 33 bis 40 gewährleistet
eine optimale Durchdringung des Garns 2 mit der Harz-Harter-Lösung 50 bis in den Garnkern (vgl.
F i g. 5). Über die Walze 40. erforderlichenfalls auch bei anschließendem flankierendem Kontakt mit an- und
dbschwenkbaren Abstreifwalzen 41 und 42 verläßt die Garnschar die Tauchstation 33 bis 40 vertikal nach oben.
Durch diese Anordnung wird ein Egalisierungseffekt erreicht, indem ein feines Verfließen der Harz-Härter-Lösung
50 physikalisch unterstützt wird. Eine Leitwalze 43 lenkt die Garnschar in einen Verdampfungskanal 44.
durch welchen sie über die Umlenkwalzen 45 und 46 zur Leitwalze 47 gelangt, um danach ein Tauchbad 48 mit
den Tauchwalzen 51 und 52 zu durchlaufen. Dabei erhalten die bereits kunstharzgetränkten Garne noch
einen oberflächlichen Auftrag gleicher Zusammensetzung wie die in der Tauchstation 33 bis 40 aufgenommene
Lösung oder werden mit einer qualitativ anderen Harz-Härter-Lösung 50 behandelt und über eine
Leitwalze 49 wieder in den Verdampfungskanal 44 geführt oder auch — ohne den Nebenweg 47, 48, 49 —
von Umlenkwalze 46 direkt weiter durch den Verdampfungskanal 44 über die folgend angeordneten Umlenkwalzen
53, 54, 55 bis zu einer Leitwalze 56, um dann weiter über eine Leitwalze 57 in eine Walzengruppe
(Streckwerk 58) zu gelangen. Der nun folgende letzte Behandlungsabschnitt erstreckt sich über die Leitwalzen
59 und 60, durch den Thermokanal 61 mit den Urnlenkwalzen 62,63,64,65.
Über Leitwalzen 68, 69 (Fig. 7 und 10) gelangt die
Garnschar zu einer weiteren Walzengruppe (Streckwerk 70). Die damit gekoppelte Walzengruppe 71 sorgt
für eine schlupffreie Übergabe der einzelnen Garne der Garnschar an die Spulmaschine 72 zur Einzelgamaufwicklung.
Die Walzengruppen {Streckwerke 29,58,70) srnd wie
die Walzengruppen (Streckwerke 15 und 23) geschwindigkeitsmäßig
stufenlos und voneinander unabhängig innerhalb vorgegebener Programme regelbar, so daß
die Garnscha" jeweils zwischen zwei Walzengruppen, die auch allgemein als Streckwerk!: bezeichnet werden
können, zwangsweise longitudinal beeinflußbar ist. Dadurch kann in der Lösemittelverdampfungszone
korrespondierend mit den Tauchistationen die Garnschar spannungsarm gefahren werden, so daß das
Lösemittel aus dem Garnkern besser entweichen kann. Die in den Vcrdampfungskanal 44 dosiert strömende
ίο Heißluft kann eine Temperatur von 80 bis 1600C haben.
Sie nimmt praktisch das Verdampfungsmedium auf, welches als definiertes Lösemitteldampf-Luftgemisch
einer Lösemittelrückgewinnungsanlage, die gleichzeitig
als Abluftanlage dient, über einen Kanal 73 zugeführt
\ί wird.
In der F.rwärmungsphase bildet sich die Harz-Härtersubstanz
als Präparation aller Einzelfilamente 3, 4 zu einem homogenen Verbund im Garn 2 aus. der in der
folgenden Phase im Thermokanal 61 bei Temperaturen
>n von vü bis i»(rC, bevorzugt 140"C, nur soweit
polymerisiert, daß der Garnendzustand weich und flexibel ist, sich somit gegenüber herkömmlichen
Garnen durch die besseren Weiterverarbeitungseigenschaften auszeichnet. Erst eine spätere thermische
ji Behandlung der aus diesen neuen Garnen hergestellten
Siebe, die je nach Konstruktion und Flächen-jewicht
sowie in Abhängigkeit von der Thermofixieranlage incl. Temperatur. Verweilzeit und Art des Wärmemediums
(Kontakt-, Konvektions-, Strahlungshitze) bei 170 bis
so 2IO°C erfolgen sollte, bewirkt die Aushärtung des
Kunstharzes. Damit stellen sich die endgültigen Merkmale des Garns 2 ein und prägen in unmittelbarer
Folge die verbesserten Siebeigenschaften.
Im folgenden sind die hervorstechenden Merkmale des kontinuierlich ablaufenden fünfstufigen Veredlungsprozesses nochmals zusammengefaßt:
In der ersten Stufe findet eine longitudinal
Veränderung der Rohgarnschar unter Einwirkung von hoher Temperatur, bei Polyester bevorzugt 236°C.
allgemein 180 bis 250"C statt. Daran schließt sich als zweite Stufe eine Kühlung der in der ersten Stufe
erwärmten Garnschar auf Raumtemperatur an. weiterhin ein Brechen des bedingten Steifeffektes der
thermisch behandelten Rohgarne sowie eine Auflockerung der Filamente im Rohgarnverbund und eine
spannungsarme Einleitung dieser Garne in die Tauchstation. Dies geschieht zu dem Zweck, eine Optimierung
der Aufnahmefreudigkeit der thermisch vorbehandelten Garne zu erzielen. Die dritte Stufe umfaßt die Tränkung
der Garnschar mit der Harz-Härter-Lösung durch einen Zwei-Phasen-Tauchprozeß mit Kapillarwirkungsphase
und Stauch-Zugphase. um eine optimale Durchtränkung des Garns mit der Harz-Härter-Lösung zu bewirken. In
der vierten Stufe findet entweder eine Teilverdampfung des Lösungsmittels in Heißluft von 120 bis 1500C statt:
anschließend wird ein zweiter Tauchprozeß in einer Lösung mit einer anderen Harz-Härter-Kombination
durchgeführt und folgend die praktisch restlose Verdampfung des Lösungsmittels in Heißluft von
bevorzugt 80 bis 1600C bewirkt. Dies geschieht zu dem
Zweck, eine Garnpräparation mit von innen nach außen quantitativ zunehmendem Harzanteil und/oder qualitativ
orientierter Harzkomponente zu erzielen. Andererseits kann auch eine volle Verdampfung des Lösemittels
in Heißluft von 80 bis 1600C auf dem direkten Weg durch den Verdampfungskana! ohne zwischengeschalteten
zweiten Tauchprozeß durchgeführt werden, um eine Garnpräparation mit von innen nach außen quantitativ
und qualitativ besonders homogenen Harzanteil zu haben.
In der anschließenden fünften Stufe erfolgt eine Teilkatalyse durch kurze Verweilzeit in Heißluft von 80
bis I6O°C unter erhöhter Garnspannun.'i. Dieser Verfahrensschrilt hat den Zweck, ein Anhärten des
Harzes und Binden an Filamente des Garns zu erreichen, so daß ein verarbeitungsfreundliches, weiches,
geschmeidiges Garn entsteht, das in einem späteren thermischen Prozeß aushärtbar ist, um seine
endgültigen Eigenschaften zu erhalten.
Bei dem vorbeschriebenen Verfahren zur Herstellung der Garne wird ein Kunstharz als polymeres Beschichtungsmaterial
eingesetzt. Als bevorzugt geeignet gefundcti vurcle eine Kunstharzmischung aus zwei
Epoxidflüssigharzen, von denen das eine nichtmodifiziert, das andere intern plastifiziert ist. Beide Harze sind
100%ig reaktiv und in jedem Verhältnis miteinander mischbar. In den Sieblängsgarnen sollte z. B. die intern
piastilizicrte komponente überwiegen, dagegen in den
Quergarnen das nichtmodifizierte Kunstharz. Dadurch bleibt das Sieb im ausgehärteten Zustand in der
Laufrichtung bei guter Dimensionsstabilität angemessen flexibel, jedoch wird die Querrichtung steifer und
ausgesprochen formstabil. Die Flüssigharze sind mit einem geeigneten Lösemittel so zu verdünnen, daß sich
ein Feststoffgehalt von bevorzugt 30 bis 40% ergibt. Aber auch Lösungen mit einem Feststoffgehalt von 5 bis
60% sind anwendbar. Das als Lösungsmittel geeignete Dimethylformamid in Verbindung mit dem katalytisehen
Heißhärter sichert bei Raumtemperatur eine ungewöhnlich lange Topfzeit und verhindert die Bildung
von Agglomerationen auf den Walzen im gesamten Kontaktbcrcich mit der Harz-Härler-Lösung. Vermut
lieh trägt dazu die ausgesprochene SchwerflüchtigkrU ίο des DIvIF bei. Auch dürfte die nfuerungsgemäß optimal
erreichte Vollpräparation der Multifilamente dadurch begünstigt sein. Praktisch wird nämlich die Zeitphase für
ein Verfließen tier Präparationslösung zwischen den
einzelnen Filamenten im Multifilament verlängert, weil
ii analog der relativ schweren Verdampfung des Lösungsmittels
die Viskosität nur langsam ansteigt. Der quantitative Anteil der Präparationssubstanz im präparierten
Garn erreichte z. B. durch Tauchen in einer Lösung mit 35% Festkörperanteil in den Tauchstationen
33 bis 40 und 48 insgesamt 19% und ohne Tauchen in der Tauchstation 48 rd. 15%. Bevorzugt anzusteuern
ist je nach Vorgabe für das Sieb eine Pränarationsaufnahme von 12 bis 20%. die aber auch durch mechanische
Erhöhung der Tauehspannung auf 8% reduziert werden >i kann.
Hierzu 5 Blatt Zeichnuneen
Claims (6)
1. Garn aus einem multifilen, synthetischen, polymeren Material, welches mit einem mindestens
die an der Garnoberfläche angeordneten Filamente erreichenden Kunstharz durch Tauchen und thermische
Behandlung präpariert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Garn bis in den
Garnkern hinein als Kunstharz eine Harz-Härter-Kombinatjon aus einem unmodifizierten und einem
intern plastifizierten Epoxidharz in beliebigem Mischungsverhältnis und einem katalytisch wirkenden
Heißhärter aufweist, und daß das Harz über eine Teilpolymerisation mit den Filamenten zu einem
kompakten, später aushärtbaren Garn verbunden ist
2. Verfahren zur Veredelung eines Garns nach Anspruch 1, welches mit einem mindestens die an
der Garnoberfläche angeordneten Filamente erreichenden
kunstharz durch Tauchen und thermische Behandlung präpariert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß als Kunstharz eine Harz-Härter-Kombination aus einem unmodifizierten und einem intern
plastifizierten Epoxidharz in beliebigem Mischungsverhältnis in Verbindung mit einem katalytisch
wirkenden Heißhärter eingesetzt wird und als Lösungsmittel für das Harz und den Härter
Dimethylformamid Verwendung findet, daß das Garn in spannungsarmem Zustand und unter
abwechselndem Stauchen und Ziehen in diese Harz-Härte: Lösung getaucht und bis in den
Garnkern durchtränkt wird, daß in einer folgenden
Verdampfungsphase das Lösungsmittel aus dem Garn entfernt wird und daß sich anschließend das
Harz durch die vom Härter in vVärme eingeleitete Teilpolymerisation mit den Filamenten zu einem
kompakten, zu einem beliebig späteren Zeitpunkt aushärtbaren Garn verbindet.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als katalytisch wirkender Heißhärter
ein modifiziertes Dizyandiamid oder ein Bortrifluorid-Monoäthylamin-Komplex
Verwendung findet.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Flexibilität, Dauerelastizität
und Kompressibilität des Garns das Kunstharz mit einem hohen Anteil an intern plastifiziertem Epoxidharz eingesetzt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das getränkte Garn
nach dem Verlassen des Tauchbades nach Teilverdampfung des Lösungsmittels durch ein weiteres
Tauchbad mit einer anderen Harz-Härter-Lösung geführt wird und danach das Lösungsmittel aus dem
Garn entfernt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilpolymerisation
des Kunstharzes unter erhöhter Garnspannung durchgeführt wird.
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