DE2817930C2 - Schaltungsanordnung zur Überprüfung einer Fernmeldeleitung auf Fehlerpotential - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Überprüfung einer Fernmeldeleitung auf FehlerpotentialInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches t. Eine
derartige Schaltungsanordnung zum Erkennen von Fremdspanp.ungseinflüssen auf Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechleitungen ist bekannt aus der DE-AS 28 119. Hier werden über eine Eingangsschaltung
getrennte Auswerteeinrichtungen für Fremdwechselspannungen und parallel dazu für Fremdgleichspannung
an die zu prüfende Fernsprechleitung angeschaltet, wovon nur die zur Auswertung der Fremdgleichspannung
dienende Auswerteeinrichiung näher dargestellt !SL Wie aus dieser Darstellung hervorgeht, wird ein
Operationsverstärker verwendet, der die auf den Adern der Fernmeldeleitung liegende Spannung mil einer
Referenzspannung vergleicht Da diese Anordnung sehr ίο empfindlich ist, muß außerdem ein Zeitglied vorgesehen
werden, damit keine fehlerhaften Störungsmeldungen abgegeben werden. Außerdem ist jeweils abhängig von
der normalen Betriebsspannung einer Fernmeldeleitung die Referenzspannung individuell einzustellen, und es ist
nicht möglich, auch noch eine zwischen den Adern auftretende Überspannung festzustellen.
E:ne weitere Schaltungsanordnung zur Überwachung einer Leitung, insbesondere Fernmeldeleitung auf
Stromfluß und Richtung des Stromflusses ist bekannt durch die DE-OS 26 13 597. Zur Ankoppelung an die
Leitung wird hierbei ein Hall-Generator verwendet, dessen Ausgänge mit Operationsverstärkern verbunden
sind. Diese Schaltungsanordnung dient im wesentlichen dazu, das Vorhandensein und die Polarität der
Betriebsspannung auf einer Fernmeldeleitung festzustellen.
Beide Schaltungsanordnungen sind relativ aufwendig, und sie müssen in besonderer Weise an die Gegebenheiten
der zu prüfenden Fernmeldeleitung angepaßt werden.
Große Entfernungen überbrückende Fernmeldeleitungen erfahren leicht eine Beeinflussung durch
innerhalb oder außerhalb der Leitungsführung liegende Störquellen. Innerhalb der Leitungsführung liegende
Störquellen können ihren Sitz in benachbarten Fernmeldeleitungen haben und ihren Einfluß entweder durch
direkte Kontaktierung oder über eine Feuchtigkeitsverbindung oder gegebenenfalls auch durch induktives
Übergreifen bei Signalisierungsvorgängen ausüben. Als außerhalb der Leitungsführung liegende Störquellen
kommen vor allem energieführende Versorgungsleitungen in Betracht. Ihr Einfluß ist zumeist induktiv und
gegebenenfalls noch kapazitiv.
In dem ersten Fall ist das Einwirkungsergebnis im wesentlichen das Auftreten einer sich konstant zwischen
den Leitungsadern bzw. gegen Erde ausbildenden Gleichspannung oder vorübergehend auch einer Wechselspannung
relativ niedrigen Wertes; im zweiten Fall kann das Einwirkungsergebnis das Auftreten einer
relativ hohen Wechselspannung sein, wobei sich diese bei einer parallel zur Fernmeldeleitung geführten
Versorgungsleitung in der Regel dann bei allen Adern eines Fernmeldeleitungszuges gleichphasig und gleichwertig
gegen Erde ausbildet.
Da sich zum einen eine auf beide Leitungsadern einer Fernmeldeleitung gleichphasig auftretende Fehlerspannung
kaum oder wesentlich weniger störend bemerkbar macht, als eine gegenphasig oder gegenpolig zwischen
beiden Leitungsadern oder eine einzige Leitungsader und Erde ausbildende Fehlerspannung und zum anderen
nur die innerhalb eines Fernmeldeleitungszuges liegenden Störquellen als echte Fehler leicht beseitigbar sind,
wird man das Einwirkungsergebnis für innerhalb und außerhalb des Fernmeldeleitungszuges liegende Stör-
f>5 quellen unterschiedlich bewerten müssen.
Meßeinrichtungen, die alle Fehlerauswirkungen erfassen und die die Überschreitung von für die einzelne
Fehlerart unterschiedlich festgelegten Grenzwerten
besonders ausweisen sollen, müssen in erster Betrachtung demzufolge so umschaltbar gehalten sein, daß bei
der Anschaltung an eine Fernmeldeleitung alle vorhin aufgeführten Fehlermöglichkeiten leicht erfaßt werden
können. Ist ein solcher mehrere Meßschritte erfordernder Meßvorgang nicht nur gelegentlich, sondern
wiederholend und zudem für eine Fülle von Leitungen und möglichst mit durch eine Automatik gesteuertem
Ablauf durchzuführen, dann kann dieses nur mit einem relativ großen Aufwand an jede notwendige Meßkombination
ermöglichenden Umschaltmitteln erfolgen. Ein derartiges Vorgehen erfordeit aber, um zu keinem
Fehlergebnis zu kommen, relativ lange Moßbeiegungszeiten,
denn jedem einzelnen Meßvorgang muß eine ausreichende Zeitspanne zum Abklingen der durch die
An- und Umschaltung hervorgerufenen Ausgleichvorgänge auf der zu messenden Leitung zugebilligt werden.
Zur Zeitverkürzung zwischen die Einzelmessungen eingelegte Leitungsneutralisationen bringen hierbei
keinen sonderlichen Vorteil, denn damit erhöht sich nur die Anzahl der notwendigen Umschaltvorgange.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Umschaltvorgänge völlig zu vermeiden und mit einer
einzigen Meßanschaltung je Fernmeldeleitung die Überschreitung der für alle Fehlermöglichkeiten unterschiedlich
gehaltenen Grenzwerte feststellen zu können.
Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale erreicht. Hiernach
werden zwei einstellbar gehaltene Spannungsfühler so mit einer einen geerdeten Abgriff enthaltenden,
als Spannungsteiler ausgebildeten, zwischen die Adern der zu messenden Fernmeldeleitung zu legenien
Meßstrecke zusammengeschaltet, daß der im Fehlerfa!!
je nach Fehlerart in unterschiedlicher Höhe und in unterschiedlicher Richtung fließende Strom als entsprechend
zu bewertender Spannungsabfall erkannt werden kann. Dieses Erkennen erfolgt vorteilhaft durch eine
beiden Fühlern gemeinsam dienende Auswerteeinrichtung.
Mittels eines Beispiels soll dieses Vorgehen verdeutlicht werden. In der Zeichnung ist eine an beiden Seiten
offengehaltene Leitungsverbindung mit den beiden Adern a und b dargestellt. Auf der linken Seite der
Adernpaarandeutung sind vier unterschiedliche Beeinflussung ausübende Störquellen FQi bis FQA eingezeichnet.
Die sich an ihren Endpunkten m und η ausbildenden Störwerte können sowohl eine Gleichspannung
beliebiger Richtung als auch eine Wechselspannung sein. Jede einzelne Quelle soll eine bestimmte
Art der Störeinwirkung darstellen. FQ 1 steht für eine zwischen die Leitungsadern a, b geschaltete Störquelle,
FQ2 und FQ3 geben die jeweils nur auf eine einzige Ader a oder bgegen Erde.Eauftretende Störeinwirkung
wieder und FQA soll schließlich als Ursache für eine auf beiden Leitungsadern a sowie b gleichmäßig und in
gleicher Richtung gegen Erde £ auftretende Störpotentialüberlagerung
herhalten.
Am anderen Ende der Leitungsadern a und b sei zur Feststellung der von den Störquellen FQX bis FQA
gelieferten Potentiale die erfindungsgemäße Meßanordnung angeschaltet. Diese Meßeinrichtung setzt sich
im wesentlichen aus einer zwischen die Leitungsadern a und b gelegten, in der Mitte e geerdeten Widerstandsstrecke
Rl. R2, R3, RA, an die an unterschiedlichen
Abgriffspunkter. c. c und c. d zwei aus den
Operationsverstärkern .SFl und SF2 besiehende
Spannungsfühler angeschlossen sind, zusammen. Die Wertbemessung für die Streekenwiderständc R I bis
RA und für die zur Bildung von Gegenkopplungsschleifen dienenden Widerstände RS, R6 sowie R7, R8 ist
zusammen mit der Lage der Anschlußpunkte c. e und d für die Spannungsfühler SFl und SF2 so gewählt, daß
sich an deren Ausgängen f. g für die einzelnen Fehlerfälle dann gleiche Werte ergeben, wenn der
Störabgabewert der Fehlerquelle FQA zu dem Störabgabewert
einer der Fehlerquellen FQi bis FQ 3 einen vorgegebenen Verhältniswert übersteigt
ίο Für die über die Funktionseinheit A zu erbringende
Anzeige ist eine Schwelle gesetzt, so daß von dieser nur die vorgegebene Schwelle übersteigende Absolutwerte
in einer für die Auswertung zweckmäßigen Darstellung wiedergegeben werden. Diese Wiedergabe kann analog
oder auch digital sein. Im einfachsten Fall ist die Digitalisierung einstufig, so daß dann nur die Tatsache
ein;r Überschreitung eines zum Schwellenwert proportionalen Fehlerwertes zur Anzeige kommt Um die
Anzeigeeinheit A gemeinsam und rückwirkungsfrei für beide sowohl Gleichspannungs- als auch Wechselspannungswerte
weitergebende Spannungsfühler SFl und SF2 nutzen zu können, sind ihr zugleich entkoppelnde
als auch gleichrichtende Funktionselemente in an sich bekannter Weise vorgeschaltet
Zur Erklärung der Funktionsweise der gesamten Anordnung sei zunächst entgegen der praktischen
Zweckmäßigkeit vereinfacht angenommen, daß die Widerstände R 1, R 2 R 3 und RA der Fühlerkette alle
gleiche Werte aufweisen und die Widerstände R 5, R 6
jü und R 7, RS der Gegenkopplungsschleifen für die
Spannungsfüh'er SFl, SF2 eine solche Wertrelation haben, daß die Schleifenverstärkung des symmetrisch
angeschalteten Fühlers SF2 doppelt so groß ist, wie die des unsymmetrisch gegen Erde E angeschalteten
j5 Fühlers SFl. Im gegebenen Beispiel ist die unsymmetrische
Verlagerung des einen Fühlereinganganschlusses bis zur Grenze des Erreichbaren getrieben, also
unmittelbar an aas absolute Erdpotential herangeführt worden. Unbedingt notwendig ist dieses nicht: im
Prinzip genügt es, beide Spannungsfühler mit einer solchen Potentialversetzung anzuschließen, daß sie bei
einer angepaßten Verstärkungseinstellung die unterschiedlichen Fehlermöglichkeiten mit einer unterschiedlich
zugebilligten Wertrelation in eine einzige relativierende Analogäußerung umsetzen.
Zum gegebenen Beispiel zurückkehrend, kommt es bei der getroffenen Wertannahme zu einem Indikationsverhältnis von 2:1 für das Abfühlen der mit den
Störquellenanordnungen FQ1 oder FQ 2 oder FC? 3
dargestellten Fehlerursachen gegenüber der mit der Fehlerquelle FQ A wiedergegebenen Fehlerursache. Auf
den Abgabewert der einzelnen Störquellen bezogen bedeutet dieses, daß der den Fehlerquellen FQi, FQ 2
und FC?3 zugebilligte Grenzwert nur iialb so hoch
liegen darf, wie der für die Fehlerquelle FC? 4 festgelegte Grenzwert.
In überschaubare konkrete Werte umgesetzt, würde ein mit einem Verstärkungswert von 10 behafteter
Spannungsfühler SF2 einen auf 2 V angesetzten Schwellenwert für die durch die Funktionseinheit A zu
erbringende Anzeige dann erreichen, wenn die Fehlereinwirkung nach Art der Störquellenanschaltung FC?1
mit einem Abgabewert von 4 V stattfinden würde. Auf dem Weg von der Störquelle FC? 1 bis zur Anzeigeeinheit
A erfährt hierzu der zwischen den Leitungsadern a. b herrschende Wert von 4 V an den zum Spannungsfühler
FQ 2 führenden Abgriffen c und d der Fühlstrecke
RX, R 2, R 3, RA zunächst eine Herabsetzung auf 2 V,
um dann am Ausgang g des .Spannungsfühlers FQ2
durch dessen zehnfache Verstärkung auf den festgelegten Schwellenwert 20 V angehoben zu werden.
Für eine aus der Fehlerquelle FQ2 entstammende
Störung kommt es zum gleichen Endergebnis, denn auch für diese einseilig gegen Erde L· auftretende Fehlerspannung
wird, da das der Fehlerseite zugewandte Leitungsende a, b als offen zu betrachten ist und der
Abgriffspunkt d an der Fühlstrecke wegen der zu vernachlässigenden Belastung durch den Spannungsfühler
nahezu das gleiche Potential führt, wie der Erdungspunkt e, zunächst eine Spannungshalbierung
vorgenommen. Analoges gilt für den der Fehlerquelle FQ 3 entstammenden Einfluß, da hier dem Anschlußpunkt
c ebenfalls nahezu Erdpotential zugeschrieben r, werden kann.
Der bei den Feh'.erursachen FQ!, FQ 2 und FQ 3 von
dem Spannungsfühler SFl weitergegebene Wert erreicht bei gleicher Fehlergröße im Fall FQ I nur ein
Viertel und im Fall FQ2 nur die Hälfte des vom Spannungsfühler SF2 weitergegebenen Wertes. Im Fall
FQ3 ist der Spannungsfühler SFl überhaupt nicht
aktiv. Die Aufgabe dieses Spannungsfühlers beschränkt sich alleine auf die Feststellung der Überschreitung der
doppelt so hoch gelegten Fehlergrenze für den S'.örungsfall FQ 4. Tritt dieser Fehler in einer Höhe von
8 V auf, dann wird sein an den Anschlußpunkten abgegriffener Wert 4 V durch den Spannungsfühler
SFI vermöge der ihm zugewiesenen fünffachen Verstärkung auf den Schwellenwert 20 V angehoben
und somit ebenfalls zur Anzeige gebracht. Vom Spannungsfühler SF2 wird bei letztgenanntem Störungsfall
kein Spannungswert weitergegeben.
In der Praxis vorkommenden Fehlern wird für die Störungsfälle FQi, FQ2 und FQ3 ein oberer
Grenzwert von etwa 30 V und für den Störungsfall FQ4
ein oberer Grenzwert von etwas unterhalb 65 V zugeschrieben. Durch entsprechende Änderung z. B. des
Schwellenwertes der Anzeige-Funktionseinheit A oder auch der Gegenkopplungsschleifen lassen sich hierzu
leicht proportional herabgesetzte Grenzwertvorgaben einstellen.
Aus praktischen Erwägungen heraus wird man die Spannungsteüerabgriffe so wählen, daß sie möglichst
dicht an das Erdpotential herangeführte Potentialwerte aufweisen, weil einerseits damit eine kaum merkliche
Symmetriestörung der Leitung a, b durch die Meßanordnung auftreten kann und andererseits die zur
Spannungsabnahme dienenden Spannungsteilerabschnitte auch gegenüber den Spannungsfühlereingängen
relativ niederohmig gehalten werden können, so daß damit auch die nicht völlig gleichwertig gemessenen
Fehlerursachen FQ2 und FQ3 als einander gleichwertig betrachtet werden können.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Überprüfung einer zumindest für die Dauer des Prüfvorganges galvanisch
offengehaltenen zweiadrigen Fernmeldeleitung auf das Vorliegen einer Überschreitung von in
unterschiedlicher Höhe vorgegebenen Grenzwerten für auf und zwischen den Leitungsadern auftretendem,
einer Störquelle entstammendem Fehlerpotential, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
auf einen gemeinsamen Schwellenwert-Indikationskreis (A) arbeitende, auf das Feststellen und
Weitergeben unterschiedlicher Potentialdifferenzen (c/E d/E, c/d) unterschiedlich eingestellte (R 5/R 6,
R7/RS) Spannungsfühler (SFi, SF2) vorgesehen
sind, daß ein zwischen die Leitungsadern (a, b) gelegter, mit einem vorzugsweise symmetrisch
gehaltenen Erdabgriff (E) versehener Spannungsteiler (RX, R 2, R 3, R 4) vorgesehen ist, wobei der eine
Spannungsfühler (SF2), der zur Erfassung einer zwischen beiden Leitungsadern (a, b) oder zwischen
nur einer einzigen Leitungsader und Erde (a, E oder b, E) möglicherweise herrschenden Potentialdifferenz
(c/d, d = E oder c = E) mit niedrigliegendem Grenzwert vorgesehen ist, unmittelbar oder über
vorzugsweise symmetrisch gegen Erde (E) gelegte Angriffspunkte (c, d)des Spannungsteilers (R 1, R 2,
R3,R4) an beide Leitungsadern (a, ty angeschlossen
ist und der andere Spannungsfühler (SFi), der zur Feststellung einer zwischen der Zusammenfassung
beider Leitungsadern und Erde (a + b, E) möglicherweise herrschenden Potentialdifferenz (c/E = d/E)
mit höherliegendem Grenzwert dient, unmittelbar oder über einen einer der Leitungsadern (a bzw. b)
zugewandten Abgriffspunkt (c bzw. d) des Spannungsteilers (R I, R 2, R 3, R 4) einerseits und einen
zumindest angenähertes Erdpotential (E) führenden Anschlußpunkt (e) andererseits an die zu prüfende
Leitung (a, b)und Erde angeschlossen ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsfiihler (SFX,
SF2) Operationsverstärker sind, deren Verstärkungsgrad jeweils durch eine Gegenkopplungsschleife (R 5/R 6; R 7/RS) bestimmt ist und deren
Ausgänge (f,g)über eine Gleichrichteranordnung an den gemeinsamen Schwellenwert-Indikationskreis
(A) angeschlossen sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtwert des als
Fühlstrecke zwischen die Leitungsadern (a, b) geschalteten Spannungsteilers (RX, R2, R3, RA)
relativ hochohmig, aber zur Leitungsneutralisation noch ausreichend ableitend gehalten ist, seine zu den
Spannungsfühlern gehörenden Anteile (R 2, R 3) jedoch sowohl gegenüber dem Gesamtwert des
Spannungsteilers als auch gegenüber dem Belastungswert durch die Spannungsfühler (SFX, SF2)
relativ niederohmig sind.
Priority Applications (1)
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DE2817930A DE2817930C2 (de) | 1978-04-24 | 1978-04-24 | Schaltungsanordnung zur Überprüfung einer Fernmeldeleitung auf Fehlerpotential |
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DE2128119C3 (de) * | 1971-06-03 | 1975-05-22 | Deutsche Telephonwerke Und Kabelindustrie Ag, 1000 Berlin | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Erkennen von Fremdspannungseinflüssen auf Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitungen |
GB1461207A (en) * | 1975-04-01 | 1977-01-13 | Standard Telephones Cables Ltd | Electrical circuit for indicating the presence and direction of flow of an electrical current |
-
1978
- 1978-04-24 DE DE2817930A patent/DE2817930C2/de not_active Expired
Also Published As
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DE2817930A1 (de) | 1979-10-31 |
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