DE2813542C3 - Verfahren und Anordnung zur Modifizierung von Adressen für die Speicheransteuerung eines Ein-Chip-Mikrocomputers mit extern erweiterbarem Speicher - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Modifizierung von Adressen für die Speicheransteuerung eines Ein-Chip-Mikrocomputers mit extern erweiterbarem SpeicherInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Anordnung zur Modifizierung von Adressen
für die Speicheransteuerung eines Ein-Chip-Mikrocomputers mit extern erweiterbarem Speicher, wobei im
Mikrocomputer ein interner Speicher mit einer Speicherkapazität von π Binärwörtern vorgesehen ist,
wobei die Adressierung eines externen Speichers über eine vorgegebene Anzahl m von Anschlüssen am
!Mikrocomputer durchgeführt wird, wobei der Mikrocomputer die Adressen sowohl für den internen als auch
für den externen Speicher sukzessive von einem kleinsten Adressenwert an zählend liefert und wobei im
Mikrocomputer für Adressen außerhalb des Adressenbereiches für den internen Speicher eine Umschaltung
von einer Adressierung des internen Speichers auf eine Adressierung des externen Speichers erfolgt.
Bei Ein-Chip· Mikrocomputern sind neben dem Zentralprozessor (Mikroprozessor) auch noch weitere
Komponenten, insbesondere ein Programmspeicher in einem Halbleiterchip integriert. Aus der DE-OS
26 54 278 ist auch bekannt geworden, bei Ein-Chip-Mikrocomputern die Speicherkapazität durch einen dem
Mikrocomputer extern zuzuschaltenden Speicher zu erweitern. Für die Adressierung der Speicher ist dabei
eine Möglichkeit vorgesehen, bei der Adressierung von dem internen (mitintegrierten) Speicher auf den
externen Speicher umzuschalten. Für die Adressierung des externen Speichers sowie für den Datenverkehr ist
am Mikrocomputer eine bestimmte Anzahl von extern zugänglichen Anschlüssen erforderlich.
Bei integrierten Schaltkreisen stellt generell der Aufwand für das Gehäuse mit nach außen führenden
Anschlüssen (Pins) im Vergleich zum Aufwand für das Schaltkreissystem - das ist der Schaltkreis ohne nach
außen führende elektrische Anschlüsse und ohne Gehäuse - einen wesentlichen, ins Gewicht fallenden
Faktor dar. Bei der Konzeption von integrierten Schaltkreisen ist man daher generell bemüht, die Zahl
der Anschlüsse (Pins) am Gehäuse und damit den Aufwand für das Gehäuse möglichst gering zu halten.
Insbesondere bei Mikroprozessoren und Mikrocomputern kann es daher sogar zweckmäßig sein, zur
Einsparung von Anschlössen (Pins) am Gehäuse zusätzlichen Schaltungsaufwand im Schaltkreissystem
zu treiben, da zusätzliche Schaltungskomponenten im Schaltkreis gegenüber zusätzlichen Anschlüssen (Pins)
am Gehäuse vergleichsweise weniger ins Gewicht fallen.
Bei einem Ein-Chip-Mikrocomputer mit extern erweiterbarem Speicher ist daher die Speicherkapazität ι ο
des externen Speichers und damit die durch den internen und den externen Speicher insgesamt realisierbare
Speicherkapazität durch die Zahl der Anschlüsse (Pins) am Gehäuse beschränkt, welche man insgesamt
für den Adressen- und Datenverkehr zwischen Mikrocomputer und externem Speicher zulassen will.
Beim Ein-Chip-Mikrocomputer nach der obengenannten DE-OS 26 54 278 ist die Anordnung speziell so
getroffen, daß ein auf dem Mikrocomputer-Chip befindliches 1 IC-Bytes-Rom extern auf maximal 4K-Bytes
erweiterbar ist. Weiterhin ist die Anordnung so getroffen, daß bei einem Wertebereich von 1 -1023 für
den internen Speicher Adressen, welche den Wert von 1^23 übersteigen, im wesentlichen unverändert über 12
extern zugängliche Anschlüsse (Pins) am Mikrocomputer an den externen Speicher ausgegeben werden.
Geht man allgemein davon aus, daß der interne Speicher eine Speicherkapazität von λ-Wörtern besitzt
und daß am Mikrocomputer /η-Anschlüsse zur Adressierung
des externen Speichers zur Verfügung stehen, so jo
können bei der vorstehend angegebenen Art der Adressierung des aus internem und externem Speicher
gebildeten Gesamtspeichers beim vorbekannten Mikrocomputer insgesamt 2m Wörter adressiert werden. Die
zur Verfügung stehende nutzbare Speicherkapazität des r, externen Speichers hängt direkt mit der Anzahl der
Anschlüsse (Pins) am Mikrocomputer zusammen und kann nur durch Vergrößerung der Anzahl dieser
Anschlüsse (Pins) erweitert werden.
Der vorl-'egenden Erfindung liegt daher die Aufgabe w
zugrunde, bei vorgegebener Anzahl von extern zugänglichen Anschlüssen (Pins) am Mikrocomputer
eine größere externe Speichererweiterung zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindur gsgemäß dadurch
gelöst, daß der Adressenbereich für den externen Speicher mit Adressenwerten oberhalb der Adressenwerte des Adressenbereiches für den internen Speicher
in einen Wertebereich vom kleinsten vorkommenden -,o
Adressenwert bis 2m transformiert wird, worin m gleich
der Anzahl der Anschlüsse am Mikrocomputer ist, über welche die Adressen an den externen Speicher
ausgegeben werden.
Die Transformierung des Adressenbereiches für den y-,
externen Speicher ist dabei gemäß Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens auf zweierlei Weise möglich:
Einerseits kann von den im Mikrocomputer erzeugten Adressen mit Werten oberhalb des Wertebereiches der
Adressen für den internen Speicher vor ihrer Ausgabe bo
an den externen Speicher der Wert π subtrahiert
werden, wobei π gleich der Zahl der Adressen des beim kleinsten vorkommenden Adressenwert beginnenden
Wertfcbereichs der Adressen für den internen Speicher
ist. ι,-,
Zum anderen können im Mikrocomputer erzeugte Adressen mit Werter im Bereich von η bis 2"'-l
unverändert und Adressen mit Werten größer 2'"-I nach Subtraktion des Wertes 2m an den externen
Speicher abgegeben werden, wobei η gleich der Zahl der Adressen des beim kleinsten vorkommenden
Adressenwert beginnenden Wertebereiches der Adressen für den internen Speicher und m gleich der Anzahl
der Anschlüsse am Mikrocomputer ist, über welche die Adressen an den externen Speicher ausgegeben werden.
In Weiterbildung der Erfindung ist eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens, bei dem von den im
Mikrocomputer erzeugten Adressen mit Werten oberhalb des Wertebereiches der Adressen für den internen
Speicher der Wert η subtrahiert wird, durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
Eine im Mikrocomputer vorgesehene Gatterschaltung mit zwei Eingängen für die beiden höchstwertigsten
Bits der im Mikrocomputer erzeugten Adressen, in der die beiden Eingänge für die beiden höchstwertigsten
Bits jeweils an einem Eingang eines Exklusiv-NOR-Gatters liegen und in welcher der Eingang für das Bit mit
der zweithöchsten Wertigkeit über einen Inverter an einen Ausgang zur Ausgabe eines A-dressenbits an den
externen Speicher angekoppelt ist und d«;r Ausgang des
Exklusiv-NOR-Gatters zur Ausgabe eines Umschaltsignals für eine Umschaltung zwischen einer Adressierung
des internen Speichers und einer Adressierung des externen Speichers dient.
Eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens, bei dem im Mikrocomputer erzeugte Adressen mit
Werten im Bereich von η bis 2m—1 unverändert und
Adressen mit Werten größer 2m-l nach Subtraktion des Wertes 2m an den externen Speicher ausgegeben
werden, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
Eine im Mikrocomputer vorgesehene Gatterschaltung mit zwei Eingängen für die beiden höchstwertigsten
Bits der im Mikrocomputer erzeugten Adressen, in der die beiden Eingänge für die beiden höchstwertigsten
Bits jeweils an einem Eingangeines Exklusiv-NOR-Gatters
liegen und in welcher der Eingang für das tlit mit der zweithöchsten Wertigkeit direkt an einen Ausgang
zur Ausgabe eines Adressenbits an den externen
Speicher angekoppelt ist und der Eingang des Exklusiv-NOR-Gatters zur Ausgabe eines Umschaltsignals
für eine Umschaltung zwischen einer Adressierung des internen Speichers und einer Adressierung des
externen Speichers dient.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbetspielen näher erläutert In den Figuren
der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Gatterschaltung für eine Möglichkeit der
Transformierung des Adressenbereichs für den externen Speicher und
F i g. 2 eine Gatterschaltung für eine weitere Möglichkeit der Transformierung des Adressenbereichs für den
externen Speicher.
Die folgenden Ausführungen basiereil auf der Annahme, daß in einen Ein-Chip-Mikrocomputer ein
interner Speicher mit einer Speicherkapazität von 2K-Bytes zur Verfügung steht. Damit sind also in diesem
internen Speicher η = 2048 Binärwörter speicherbar. Weiterhin seien am Mikrocomputer m = 12 extern
zugängliche Anschlüsse (Pins) für eine Adressierung eines externen Speichers verfügbar. Über diese 12
Anschlüsse können binär die Zahlen 0 bis 4095 ausgegeben werden, d.h., es ist ein externer 4K-Speicher
adressierbar. Im Interesse einer für einen Programmierer übersichtlichen Speicherorganisation
wird dem internen Speicher der Adressenbereich 0 bis
2047 zugeordnet. Zur Vermeidung von Adressenlücken muß dann der Adressenbereich für den externen
Speicher zwischen den Adressenwerten 2048 bis 6143 liegen. Damit liegt der Adressenbereich für den
externen Speicher außerhalb des Adressenbereiches für den internen Speicher.
Ein interner 2K-Speicher und ein externer 4K-Speicher ergeben einen 6K-Gesamtspeicher, wofür ein
Adresseinregister mit 13 Bits Länge erforderlich ist.
Dem erfindungsgemäßen Verfahren liegt nun der Gedanke zugrunde, diejenigen Adressen, welche an den
externen Speicher ausgegeben werden sollen, so zu transformieren, daß sie in das Intervall von 0 bis 4095
passen,das milden 12 extern zugänglichen Anschlüssen
(Pins) am Mikrocomputer beherrschbar ist. Diese Transformierung kann auf zwei Arten erfolgen.
Einmal kann vom Adressenwert im Adressenregister des Mikrocomputers für alle Werte, welche größer als
204/ sind, der feste Wert 2048 subtrahiert und die
Differenz an den externen Speicher geleitet werden. Damit wird das Intervall 2048 bis 6143 in das Intervall 0
bis 4095 transformiert, so daß sich für den externen Speicher der mit 12 extern zugänglichen Anschlüssen
am Mikrocomputer beherrschbare Adressenbereich ergibt. Diese Subtraktion gestaltet sich aus folgenden
Gründen besonders einfach.
Die insgesamt vorkommenden Adressenwerte von 0 bis 6143 lassen sich durch 13 Bit-Stellen darstellen,
welche mit Ao bis An bezeichnet werden sollen. Die an
den externen Speicher auszugebenden Adressen seien mit A Ό bis A',, bezeichnet. Da der fest zu subtrahierende
Wert 2048 = 212 in dualer Darstellung nur in seiner Bit-Stelle Au eine 1 und in seinen niederwertigeren
Bit-Stellen Ao bis Aw jeweils eine 0 besitzt, sind in den im
Mikrocomputer erzeugten Adressen nur die beiden höchstwertigsten Bit-Stellen Au und /tu von der
Subtraktion betroffen, während alle anderen Bit-Stellen Ao bis A\o durch die Subtraktion einer 0 keine Änderung
erfahren. Dieser Sachverhalt ist in der folgenden Tabelle I dargestellt.
*) = keine Ausgabe, da zum internen Speicher gehörig.
**) = an externen Speicher auszugeben.
**) = an externen Speicher auszugeben.
Aus dieser Tabelle ist ersichtlich, daß Adressenwerte gemäß Zeile 1 mit einer 0 in den Bit-Stellen Au und Au
im Wertebereich von 0 bis 2047 liegen und damit nicht ausgegeben werden, weil sie dem internen Speicher
zugeordnet sind. Es erfolgt dabei auch keine Substraktion des festen Wertes 2048. Adressenwerte mit einer 1
in der Bit-Stelle Au bzw. An sind größer als 2047, so daß
von diesen Adressenwerten der feste Wert 2048 subtrahiert wird. Durch diese Subtraktion ergeben sich
die Adressenwerte in der Spalte für die auszugebenden Adressen, wobei lediglich in der Bit-Stelle A Ή eine I
entstehen kann. In der Bit-Stelle A'n ergibt sich für die auszugebenden Adressen stets eine 0, so daß ein dieser
Bit-Stelle zugeordneter extern zugänglicher AnschluG am Mikrocomputer entfallen kann.
Die vorstehend erläuterte Transformation ist schaltungstechnisch durch eine Gatterschaltung gemäG
Fig. 1 realisierbar. Da bei dem erläuterten Subtraktionsverfahren wie oben ausgeführt die Bit-Stellen A,
bis A\n unberührt bleiben, können diese im Mikrocomputer erzeugten Bit-Werte direkt über extern zugängliche Anschlüsse (Pins) ausgegeben werden. Da dieser
Sachverhalt konventionell ist, sind die entsprechenden Anschlüsse in F i g. 1 nicht dargestellt. Der dargestellten
Gatterschaltung werden an Anschlüssen Au und /4u die
Werte für die Bit-Stellen Au und Au zugeführt. Da der
Wert in der Bit-Stelle Au gemäß den Zeilen 2 und 3 der
iabeüe i durch die Subtraktion des Wertes 2ö4«
invertiert wird, ist in der Gatterschaltung nach Fig. 1 zwischen dem Eingang Au und einem Ausgang A\x
welcher gleich dem extern zugänglichen Anschluß des Mikrocomputers für die Bit-Stelle A'u der auszugebenden Adresse ist, ein Inverter 3 vorgesehen. Weiterhin
sind die Eingänge Au und Au auf jeweils einen Eingang
eines Exklusiv-NOR-Gatters 1 geführt, dessen Ausgang
As zur Ausgabe eines Schaltsignals dient, durch das die Umschk.iung von der Adressierung des internen
Speichers im Mikrocomputer auf die Adressierung des externen Speichers erfolgt. Für Adressen mit Werten
von 0 bis 2047 sind gemäß Zeile I der Tabelle I die Bit-Stellen Au und An gleich 0. Für diesen Fall liefen
das Exklusiv-NOR-Gatter 1 an seinem Ausgang As den Wert 1, durch den auf die Adressierung des internen
Speichers im Mikrocomputer geschaltet wird.
Für im Mikrocomputer erzeugte Adressenwerte welche größer als 2047 sind, steht gemäß den Zeilen 2
und 3 der Tabelle I in der Bit-Stelle An oder in der
Bit-Stelle An für die im Mikrocomputer erzeugten
Adressen immer eine 1, während in der jeweils anderen Bit-Stelle immer eine 0 steht. Damit wird am Ausgang
Tabelle | I | Adressen | --A0 | Auszugebende | Adressen | A Ίη ·· · | nach 4 |
Im Mikrocomputer | Il -4 10 - | ..X | Subtraktion von 2048 = 2 | - | 12 | ||
erzeugte | X . | . . X | (A \2) A'u | X ... | 4 ' | ||
An A | X . | ..X | - | X ... | -*) ' | ||
0 0 | X . | (0) 0 | X**) | ||||
0 1 | (0) 1 | X**) | |||||
1 0 | |||||||
65
geliefert, durch den im Mikrocomputer auf die
Adressierung des externen Speichers umgeschaltei wird.
Für den Fall, daß in den im Mikrocomputer erzeugten Adressen beide Bit-Stellen Au und An gleich 1 werden
sollten, womit eine Adresse außerhalb des zulässigen Adressenbereiches vorliegen würde, können die Eingänge Au und An in der Gatterschaltung nach Fig. 1 aul
Eingänge eines zusätzlichen UND-Gatters 2 geführt werden, an dessen Ausgang ΑΛ dann ein Alarmsignal
mit dem Wert 1 auftreten würde, durch das dieser unzulässige Zustand unterdrückt werden könnte. Da
dieser Sachverhalt jedoch nicht primär erfindungswesentlich ist, wird auf die Unterdrückung eines solchen
unzulässigen Zustandes hier nicht näher eingegangen.
Die zweite Möglichkeit der Transformierung des Adressenbereiches für den externen Speicher besteht
darin, für im Mikrocomputer erzeugte Adressenwerte, welche größer als 4095 sind, den Wert der Bit-Stelle An,
welcher dann gleich 1 ist, zu unterdrücken und den Rest als externe Adresse auszugeben. Liegt andererseits der
Wert der im Mikrocomputer erzeugten Adresse zwischen 2048 und 4095, so wird er unverändert als
Adresse für den externen Speicher ausgegeben. Dieser Sachverhalt ist in der nachfolgenden, der Tabelle I
entsprechenden Tabelle II dargestellt
Im Mikrocomputer erzeugte
Adressen
Adressen
Auszugebende Adressen mit Unterdrückung von Λ12 für Adressen gröUer
als 4095
O O
η ι
ι ο
X
X
X
. An
. X
. X
/I'm
•ι Ίο -
X . X .
•| ^ keine Ausgabe. d:i zum internen Speicher gehörig.
**) an externen Speicher auszugehen.
Aus dieser Tabelle ist ersichtlich, daß für Adressenwerte, weiche im Hereich von 0 bis 2047 liegen,
wiederum keine Ausgabe erfolgt, weil dieser Adressenbereich dem internen Speicher im Mikrocomputer
zugeordnet ist. Aus den Zeilen 2 und 3 der Tabelle II ist ersichtlich, daß die Bit-Stelle Au in den im Mikrocomputer erzeugten Adressen in den an den externen Speicher
auszugebenden Adressen keine Berücksichtigung findet und daß lediglich die Bit-Stelle Au in den im
Mikrocomputer erzeugten Adressen mit gleichem Wert in die entsprechende Bit-Stelle der an den externen
Speicher auszugebenden Adressen auftritt.
Dieser Sachverhalt ist durch eine Gatterschaltung nach l· i g. 2 realisierbar, wobei in F i g. 2 gleiche
Elemente wie in der Gatterschaltung nach Fig. 1 mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Diese Gatterschaltung nach Fig.2 unterscheidet sich lediglich
dadurch von der Gatterschaltung nach Fig. 1, daß der Inverter 3 in der Leitung zwischen dem Eingang Au und
dem Ausgang A'u entfällt, d. h„ der Wert der Bit-Stelle
Au in den im Mikrocomputer erzeugten Adressen wird direkt auf den extern zugänglichen Anschluß (Pin) A'u
zur Ausgabe an dem externen Speicher gegeben. Die Bit-Stelle An in den im Mikrocomputer erzeugten
> Adressen wird für die Ausgabe nicht berücksichtigt und lediglich zur Erzeugung des Umschaltsignals am
Ausgang As des Exklusiv-NOR-Gatters 1 für die
Umschaltung von der Adressierung des internen Speichers auf die Adressierung des externen Speichers
in im Sinne der Ausführungen zur Gatterschaltung nach
Fig. 1 ausgenützt.
Aus den vorstehenden Erläuterungen ist ersichtlich, daß allgemein bei einem internen Speicher im
Mikrocomputer mit einer Speicherkapazität von η
r, Wörtern (Bytes) und m verfügbaren Anschlüssen am Mikrocomputer zur Adressierung eines externen
Speichers 2m Wörter im externen Speicher und damit ein aus internem und externem Speicher gebildeter
Gesamtspeicher mit 2m+n Wörtern adressierbar ist. Im
Gegensatz zu dem eingangs erläuterten bekannten Ein-Chip-Mikrocomputer nach der DE-OS 26 54 278,
bei dem Adressen, welche größer als die Adressen des dem internen Speicher zugeordneten Wertebereiches
sind, unverändert an den externen Speicher ausgegeben
werden, so daß für den aus internem und externem
Speicher gebildeten Gesamtspeicher insgesamt nur 2m Wörter adressierbar sind, kann also durch das
erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsgemäße Anordnung die Speicherkapazität des aus
jo internem und externem Speicher gebildeten Gesamtspeicher um den Wert η vergrößert werden. Bei gleicher
Anzahl von für die Adressierung des externen Speichers zur Verfügung stehenden Anschlüssen (Pins) zur
Adressierung des externen Speichers kann erfindungs
gemäß also bei gleicher Anzahl von extern zugänglichen
Anschlüssen die insgesamt adressierbare Speicherkapazität erhöht werden.
Claims (4)
1. Verfahren zur Modifizierung von Adressen für die Speicheransteuerung eines Ein-Chip-Mikrocomputers mit extern erweiterbarem Speicher, wobei im
Mikrocomputer ein interner Speicher mit einer Speicherkapazität von π Binärwörtern vorgesehen
ist, wobei eine Adressierung eines externen Speichers über eine vorgegebene Anzahl m von ι ο
Anschlüssen am Mikrocomputer durchgeführt wird, wobei der Mikrocomputer die Adressen sowohl für
den internen als auch für den externen Speicher sukzessive von einem kleinsten Adressenwert an
zählend liefert und wobei im Mikrocomputer für Adressen außerhalb des Adressenbereiches für den
internen Speicher eine Umschaltung von einer Adressierung des internen Speichers auf eine
Adressierung des externen Speichers erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Adressen-
bereich für den externen Speicher mit Adressenwerten oberhalb der Adressenwerte des Adressenbereiches für den internen Speicher in einen Wertebereich vom kleinsten vorkommenden Adressenwert
bis 2m transformiert wird, worin m gleich der Anzahl
der Anschlüsse am Mikrocomputer ist, über weiche die Adressen an den externen Speicher ausgegeben
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Transformierung des Adressenbe-
reiches für den externen Speicher von den im Mikrocomputer erzeugten Adressen mit Werten
oberhalb des Wertebureiches der Adressen für den
internen Speicher vor ihrer Ausgabe an den externen Speicher der Wert η subtrahiert wird, j-,
wobei η gleich der Anzahl der Adressen des beim kleinsten vorkommenden Adressenwert beginnenden Wertebereiches der Adressen für den internen
Speicher ist
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Transformierung des Adressenbereiches für den externen Speicher im Mikrocomputer erzeugte Adressen mit Werten im Bereich von η
bis 2m— 1 unverändert und Adressen mit Werten größer 2m-1 nach Subtraktion des Wertes 2m an den 4r>
externen Speicher ausgegeben werden, wobei η gleich der Anzahl der Adressen des beim kleinsten
vorkommenden Adressenwert beginnenden Wertebereiches der Adressen für den internen Speicher
und m gleich der Anzahl der Anschlüsse am ,o Mikrocomputer ist, über welche die Adressen an den
externen Speicher ausgegeben werden.
4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine
im Mikrocomputer vorgesehene Gatterschaltung γ,
mit zwei Eingängen (An, An) für die beiden
höchstwertigen Bits der im Mikrocomputer erzeugten Adressen, in der die beiden Eingänge für die
beiden höchstwertigsten Bits jeweils an einem Eingang eines Exklusiv-NOR-Gatters (1) liegen und ho
in welcher der Eingang (Aw) für das Bit mit der
zweithöchsten Wertigkeit über einen Inverter (3) an einen Ausgang (A Ή) zur Ausgabe eines Adressenbits an den externen Speicher angekoppelt ist und
der Ausgang des Exklusiv-NOR-Gatters (1) zur f,·,
Ausgabe eines Umschaltsignals für eine Umschaltung im Mikrocomputer zwischen einer Adressierung des internen Speichers und einer Adressierung
des externen Speichers dient,
5, Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I und 3, gekennzeichnet durch eine
im Mikrocomputer vorgesehene Gatterschaltung mit zwei Eingängen (An, Av) für die beiden
höchstwertigsten Bits der im Mikrocomputer erzeugten Adressen, in der die beiden Eingänge (An,
A12) für die beiden höchstwertigsten Bits jeweils an
einem Eingang eines Exklusiv-NOR-Gauers (1) liegen und in welcher der Eingang (Au) für das Bit
mit der zweithöchsten Wertigkeit direkt an einen Ausgang {A'u) zur Ausgabe eines Adressenbits an
den externen Speicher angekoppelt ist und der Ausgang des Exklusiv-NOR-Gatters (1) zur Ausgabe
eines Umschaltsignals für eine Umschaltung zwischen einer Adressierung des internen Speichers und
einer Adressierung des externen Speichers dient.
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