DE2813059A1 - Vorrichtung zum verwahren von pflanzenwurzeln oder -samen bzw. -keimlingen - Google Patents
Vorrichtung zum verwahren von pflanzenwurzeln oder -samen bzw. -keimlingenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G9/00—Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
- A01G9/02—Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
- A01G9/029—Receptacles for seedlings
-
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G20/00—Cultivation of turf, lawn or the like; Apparatus or methods therefor
- A01G20/20—Cultivation on mats
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)
Description
Georg Freiherr von Waidenfels, 4471 Emmeln üb. Haren/Ems
"Vorrichtung zum Verwahren von Pflanzenwurzeln oder -samen bzw. -keimlingen"
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verwahren von Pflanzenwurzeln oder -samen bzw. -keimlingen mit
Hilfe eines Flächengebildes aus sich rechtwinklig kreuzenden Fadensystemen, welche außer Fäden natürlicher
Provenienz Kunststoffäden enthalten.
Die Erfindung ermöglicht die Verwahrung von Wurzelballen, in dem das Flächengebilde nach Art eines
Einballierungskorbes um den Pflanzenballen geschlungen, über diesem verknotet oder in anderer Weise befestigt
und gegebenenfalls außen mit einem Netz umgeben wird. Die Erfindung kann aber auch zur Verwahrung von Saatgut,
gegebenenfalls zusammen mit einem Wachstumssubstrat in Form einer Matte verwendet werden, die aus dem Flächengebilde
besteht oder eine relativ dicke Matratze bildet. Mit solchen Matratzen oder Matten gemäß der Erfindung
können auch Pflanzenkeimlinge verwahrt werden.
Bekannt sind Einschlagtücher aus Jutegeweben. Diese Gewebe sind naturgemäß relativ weitmaschig. Einserseits
ergeben sich hieraus Probleme bei der Gewährleistung einer hinreichenden Festigkeit der Verwahrung, die
längere Zeiträume überdauern und mechanische Beanspruchungen beim Ausgraben, während des Transportes
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überstehen muß. Dabei kann die Festigkeit durch die mechanischen Einwirkungen, aber auch durch die Verrottungsgefahr
beeinträchtigt oder ganz verloren gehen. Außerdem führt die Weitmaschigkeit des Gewebes zu einem
bis zur Verdorrung der Pflanze gehenden Feuchtigkeitsverlust und zum Verlust von Erde des Wurzelballens.
Die Festigkeit des Gewebes hat man durch die Einarbeitung von besonderen verrottungssicheren Acrylfäden
verbessert. Die Abdichtung des Gewebes gegen Erd- und Feuchtigkeitsverluste versucht man durch eine Kaschierung
mit einer Schaumstoffolie zu erreichen. Es hat sich aber herausgestellt, daß der relativ große Anteil von Acrylfäden
beim Weben des Flächengebildes zu Schwierigkeiten führt und daß die als Einschlagmittel in Frage kommenden
Flächengebilde bei Verwendung von Schaumstoffkaschierungen technisch zu aufwendig ausfallen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dem zur Verwahrung dienenden Flächengebilde eine genügende Festigkeit
mit einem relativ geringen Anteil von fest-en Werkstoffen zu geben und außerdem das Flächengebilde abzudichten,
ohne daß dazu eine Kaschierung oder andere Organe erforderlich werden.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein erstes Fadensystem Fäden aufweist, die etwa zur
einen Hälfte natürlicher Provenienz sind und zur anderen Hälfte aus Kunststoff bestehen, während ein zweites
Fadensystem aus vergleichsweise dünneren Fäden aufgebaut ist, die in Schlaufen um die zu ihnen rechtwinklig
verlaufenden Fäden geschlungen sind und in einem ein- oder beidseitig aufgerauhten Flächengebilde die Richtung
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der größeren Festigkeit markieren.
Die Verrottungsfestigkeit des Flächengebildes ist durch
die organische Provenienz der Fäden des ersten Fadensystems gegenüber der des zweiten Fadensystems, das
praktisch verrottungssicher ausgebildet werden kann, merklich herabgesetzt, führt jedoch einerseits in Folge
der Aufrauhung zur Ausbildung eines Nährbodens für die Pflanzenwurzeln, die mindestens einen Teil des Festigkeitsverlustes
nach längerer Verwahrung wieder rückgängig machen und außerdem mit den durch die Aufrauhung
erzielten Fasern zur Abdichtung gegen übermäßige Feuchtigkeits- und Erdverluste. Der Kunststoffanteil des
ersten Fadensystems, der wenigstens zum Teil in den beschriebenen
dicken Fäden enthalten sein kann, sichert eine ausreichende Verrottungssicherheit und führt damit
zum Erhalt einer Restfestigkeit in dieser-Richtung des
Flächengebildes. Das zweite Fadensystem ist vorzugsweise praktisch verrottungssicher und hält infolge der
Schlaufenbildung die Fäden des ersten Fadensystems unverschieblich fest. Diese Fäden können außer aus
Zellwollgarnen aus Reyon oder anderen ähnlichen festen Fäden oder Garnen bestehen. Je nach Fadenstärke und
FadenZwischenraum kann man mit dem zweiten Fadensystem
unterschiedlichen Anforderungen vor allem an die mechanische Festigkeit des Flächengebildes genügen.
Vorzugsweise und gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung handelt es sich bei dem erfindungsgemäßen
Flächengebilde um ein Gewebe, in dem das aus den dickeren Fäden bestehende System Schußfäden bildet.
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Die Fäden des anderen Fadensystems sind als gewirkte Kdtte ausgebildet. Dieses Kettwirkverfahren läßt sich
auf die beschriebenen Zellwollgarne und andere Festgarne anwenden. Die Kette kann in beliebigen Zwischenräumen
eingewirkt werden und außerdem ist das Kettwirkverfahren praktisch unabhängig von der jeweiligen
Fadenstärke. Dadurch hat man die Möglichkeit, für schwerere Ballen mit stärkeren Fäden höhere Belastungen
aufzunehmen.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung kann man für die Fälle, in denen Kunststoffanteil der dickeren
Fäden zur Erzielung der ausreichenden mechanischen Festigkeit nicht ausreicht, das erste Fadensystem
dadurch verstärken, daß zusätzliche Verstärkungsfäden in diesem Fadensystem eingearbeitet sind. Hierfür eignet
sich vor allem ein Polyäthylenrundfaden, der schwer oder überhaupt nicht verrottet, aber eine Festigkeit
erreicht, die praktisch der von aus Draht bestehenden Einballierungskörbe entspricht. In einer derartigen
Verwahrung können Pflanzenballen mehrfach transportiert und verpflanzt werden, wobei sich die gegenüber Draht
höhere Verrottungssicherheit der Polyäthylenrundfäden vorteilhaft auswirkt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die aufgerauhten Fäden des ersten Fadensystems aus einem
Baumwolle-Acrylgemisch hergestellt. Es hat sich tatsächlich herausgestellt, daß die Wasseraufnahme etwa
vier mal so hoch wie bei den mit Schaumstoffolien kaschierten Geweben ist. Außerdem ergibt sich eine
nahezu vollständige Abdichtung gegen Erdverluste.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die Verwahrung ergänzt durch einen als Schnellverschluß
für das um einen Wurzelballen geschlungene Flächengebilde dienenden Straig mit angeformten Vorsprüngen
und Ösen, welche an der Webkante durch die Maschen paßt. Ein solcher Strang kann extrudiert und nachfolgend
geprägt werden. Selbstverständlich lassen sich aber derartige Gebilde auch aus thermoplastischen Kunststoffen
im Spritzgießverfahren herstellen. In dem erfindungsgemäßen
Flächengebilde wird der Verschluß hinter die hochfesten Kunststoffäden des zweiten Fadengebildes
verbracht und ersetzt dadurch'die bisherige Verknotung,
die einen erheblich höheren Personalaufwand in Anspruch nimmt. Außerdem kann der Schnellver.schluß verhältnismäßig
kurz sein, wenn er auf gegenüberliegenden Seiten des Korbes angebracht wird. Es ist aber auch möglich,
den Schnellverschluß so lang zu machen, daß er um den Ballen herumreicht.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß Schläuche, die mehrere erste Fadensysteme enthalten
oder aus mehreren beide Fadensysteme aufweisenden Geweben bestehen, zusammen mit einem dritten Fadensystem,
dessen Fäden die Schläuche rechtwinklig kreuzen und um Schufen eine Matratze bilden, in der die Schläuche die
Pflanzensamen oder -keimlinge und ein Wachsturnssubstrat
umschließen. Eine solche Matratze kann eine Dicke von 10 bis 15 cm erreichen. Das Wachssubstrat besteht vorzugsweise
'aus Torpinambourstengeln. Diese Stengel haben
einen relativ hohen Gehalt an Pflanzenmark, das schaumstoff artig ausgebildet ist. Die Stengel können zur Gewinnung
des Substrates je nach Reife abgetrocknet und
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über Reißmaschinen zerrissen werden. Verwendet man ein derartiges Substrat, so kann man die Matratze im Bereich
von Wasserstellen in den Boden einbringen und den Samen zum Keimen bringen. Die derart vorgegrünte
Matte läßt sich dann auf wasserarmen, sandigen Böden auslegen und benötigt vergleichsweise weniger Wasser
als nicht vorgegrünte Matratzen.
Abgesehen von dem in Trockengebieten günstig zur Verfügung stehenden Torpinambour eignet sich für diese
Zwecke auch Baumwollstaub, also Abfall oder entgiftetes Stroh, gegebenenfalls Reisstroh, das nach einem entsprechenden
Erhitzungsprozeß zur Füllung verwendet werden kann. Je nach Dicke der aus dem Pflanzensubstrat
entstandenen Humusschicht speichert die Matratze Wasser, insbesondere Kapillarwasser, so daß nur noch eine Bewässerung
in größeren zeitlichen Abständen erforderlich ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird aus dem
ersten und dem zweiten Fadensystem ein relativ weitmaschiges Gewebe hergestellt, und das Saatgut wird mit
einem Kleber befestigt, mit dem das Gewebe getränkt ist, wobei das Gewebe beiderseits mit Mull oder Staub kaschiert
ist. Als Kleber kommt insbesondere Stärkekleber in Betracht; als Kaschierung eignen sich Torfmull-Baumwollgemische
und verschiedene Dünger. Auf diese Weise entsteht eine Saatträgermatte, die für verschiedene
Begrün-ungszwecke mit Hilfe von Gras, Gemüse und anderen
Nutzpflanzen geeignet ist.
Die Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen anhand
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der Figuren in der Zeichnung; es zeigen
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen Flächengebilde,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Flächengebilde nach seiner Aufrauhung,
Fig. 3 die Webkante eines Flächengebildes gemäß der Erfindung, an der zusätzliche Kettfaden
angeordnet sind,
Fig. 4 in der Fig. 3 entsprechender Darstellung die Anordnung eines KunststoffSchnellverschlusses,
Fig. 5 den KunststoffSchnellverschluß gemäß Fig. 4 in vergrößerter Darstellung vor seiner Anordnung
im Gewebe,
Fig. 6 eine Matratze gemäß der Erfindung im ausgelegten und eingerollten Zustand.
Das im Ausschnitt in Fig. 1 wiedergegebene Flächengebilde 1 enthält ein erstes Fadensystem aus relativ
dicken Fäden 10, die in Schußrichtung des Gewebes verlaufen. Diese Fäden bestehen beispielsweise zu 50 %
aus Baumwolle und zu weiteren 50 % aus Acryl. Die in Kettrichtung verlaufenden Fäden bilden ein weiteres
Fadensystem und sind mit 5 bezeichnet. Diese Fäden bestehen gemäß dem in Fig. 1 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel aus Kunststoff, worunter im vorliegenden Fall
auch Zellulosefäden fallen. Die Kettfäden 5 dieses Fadensystems sind jeweils um die in relativ großem Abstand
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voneinander parallel verlaufenden dicken Fäden des anderen Fadensystems geschlauft, was durch einen Wirkvorgang
möglich ist. Durch diese Ausbildung der Ketten wird eine Verschiebung der Fäden 10 des ersten Fadensystems
mit den Fäden 5 des zweiten Fadensystems verhindert. In Richtung der Ketten hat das Gewebe 1 die
größere Festigkeit, jedoch kann durch zugelegte Schußfäden im ersten Fadensystem auch in dieser Richtung
eine ausreichende, gegebenenfalls die gleiche Festigkeit erreicht werden.
Nach dem Weben sind mit Hilfe einer Rauhmaschine beide
Seiten des Gewebes aufgerauht worden, wodurch sich auf den Fäden 10 des ersten Fadensystems eine filzige
Oberfläche 11 bildet. Sie verschließt Zwischenräume zwischen den Fäden des ersten und zweiten Fadensystems,
ohne indessen die Fäden 10 vollständig aufzulösen. Der Acrylanteil dieser Fäden sichert vielmehr eine ausreichende
Restfestigkeit.
Bei dem in den Fig. 3 und 3a wiedergegebenen Ausführungsformen sind in dem ersten Fadensystem nicht nur die
Schußfäden 10, sondern ihnen parallele weitere Fäden aus Polyäthylen enthalten. Da die Fäden 12 bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel keine Webkante bilden, sind in verhältnismäßig dichtem Abstand gewirkte Ketten bei
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 an der Web kante vorgesehen. Die Webart ist auch in Fig. 3a verwirklicht,
wobei zusätzlich die Polyäthylenschußfäden 12 eine Webkante
bilden.
Verwendet man die Gewebe nach den Figuren 1 und 3 zum Einballieren, so setzt man den Wurzelballen auf einan
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Abschnitt eines solchen Flächengebildes und zwar etwa in dessen Mitte. Dann lassen sich die Ecken hochschlagen
und mit Hilfe des aus den Figuren 4 und 5 hervorgehenden Schnellverschlusses miteinander bzw. mit dem Stamm
der Pflanze fest verbinden. Der wiedergegebene Schnellverschluß 9 läßt sich wie aus Fig. 4 ersichtlich durch
den Zwischenraum zwischen benachbarten Schußfäden und über sowie unter eine der Randketten hindurchführen, um
ihn genügend fest mit dem Gewebe zu verbinden. Der Strang läßt sich dann um den Stamm der Pflanze schlingen. Das
Ende wird in eine von mehreren Ösen 3 eingeführt und mit Hilfe einer der nockenartigen Ausprägungen 4 festgehalten.
Bei dem in Fig. 6 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel sind mehrere Fäden 10 des ersten Fadensystems jeweils
zu benachbarten Schläuchen 36 zusammengefaßt. Mehrere Schläuche 36 verlaufen in Schußrichtung parallel und
werden durch Fäden 37 eines dritten Fadensystems zusammengehalten. Diese Fäden verlaufen in Kettrichtung
und sind entsprechend den Fäden des zweiten Fadensystems gewirkt, um die benachbarten Schläuche 36 einzuschlaufen.
Die Schläuche werden dadurch ebenso wie die Fäden 10 des ersten Fadensystems in einem Gewebe nach den Figuren
1 und 2 zusammengehalten. Es entsteht dann eine nach Art der rechten Darstellung in Fig. 3 zusammenfaltbare
Matratze.
Abweichend von der Darstellung in Fig. 6 können die Schläuche 36 auch ihrerseits aus einem Gewebe nach
den Figuren 1 bzw. 3 bestehen, so daß sich insgesamt drei Fadensysteme ergeben.
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eerse
ite
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Verwahren von Pflanzenwurzeln oder
-samen bzw. -keimlingen mit Hilfe eines Flächengebildes aus sich rechtwinklig kreuzenden Fadensystemen,
welche außer Fäden natürlicher Provenienz Kunststoffäden enthalten,
dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Fadensystem Fäden (10) aufweist, die
etwa zur einen Hälfte natürlicher Provenienz sind und zur anderen Hälfte aus Kunststoff bestehen,
während das zweite Fadensystem aus vergleichsweise dünneren Fäden (5) aufgebaut ist, die in Schlaufen
um die zu ihnen rechtwinklig verlaufenden Fäden (10) geschlungen sind und in dem ein- oder beidseitig
aufgerauhten Flächengebilde die Richtung der größeren Festigkeit markieren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das aus dickeren Fäden (10) bestehende System
dadurch gekennzeichnet, daß das aus dickeren Fäden (10) bestehende System
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L INSPECTED
— ο —
Schußfäden eines Gewebes (1) bildet, in dem die Fäden
(5) des anderen Fadensystems als gewirkte Ketten angeordnet
sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schußfäden (10) bildende erste Fadensystem zusätzliche Verstärkungsfäden (12) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schußfäden bildende erste Fadensystem aufgerauhte Fäden aus einem Baumwoll- Acryl-Gemisch
und Verstärkungsfaden aus Polyäthylen Rundprofilfäden aufweist, während die gewirkten Kettfäden
(5) des zweiten Fadensystems Polyäthylenrundprofilfäden sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch
einen als Schnellverschluß (9) für das um einen Wurzelballen geschlungene Flächengebilde dienenden
Strang mit angeformt en Vor Sprüngen (4) und ösen (3) , welcher an der Webkante durch die Maschen paßt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Schläuche (36) , die aus mehreren dicken Fäden (10) des ersten Fadensystems oder aus mehreren
beide Fadensysteme aufweisenden Geweben (1) bestehen,
zusammen mit einem dritten Fadensystem (37), dessen Fäden (32) die Schläuche rechtwinklig
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kreuzen und umschlaufen, eine Matratze (30) bilden,
in der die Schläuche die Pflanzensamen oder -keimlinge
und ein Wachstumssubstrat umschließen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Pflanzensubstrat aus Torpinambourstengelmark besteht.
dadurch gekennzeichnet, daß das Pflanzensubstrat aus Torpinambourstengelmark besteht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das aus dem ersten und dem zweiten Fadensystem (5, 10) bestehende Gewebe weitmaschig ist und das
Saatgut mit einem Kleber befestigt ist, mit dem das Gewebe (1) durchtränkt ist, wobei das Gewebe (1)
mit Mull oder Staub kaschiert ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19782813059 DE2813059A1 (de) | 1978-03-25 | 1978-03-25 | Vorrichtung zum verwahren von pflanzenwurzeln oder -samen bzw. -keimlingen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19782813059 DE2813059A1 (de) | 1978-03-25 | 1978-03-25 | Vorrichtung zum verwahren von pflanzenwurzeln oder -samen bzw. -keimlingen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2813059A1 true DE2813059A1 (de) | 1979-10-04 |
Family
ID=6035411
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19782813059 Withdrawn DE2813059A1 (de) | 1978-03-25 | 1978-03-25 | Vorrichtung zum verwahren von pflanzenwurzeln oder -samen bzw. -keimlingen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2813059A1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0082653A1 (de) * | 1981-12-11 | 1983-06-29 | The Wiggins Teape Group Limited | Pflanzentopf und Verfahren zu dessen Herstellung |
EP0573951A1 (de) * | 1992-06-10 | 1993-12-15 | Reimann Spinnerei Und Weberei Gmbh | Balliergewebe |
-
1978
- 1978-03-25 DE DE19782813059 patent/DE2813059A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0082653A1 (de) * | 1981-12-11 | 1983-06-29 | The Wiggins Teape Group Limited | Pflanzentopf und Verfahren zu dessen Herstellung |
EP0573951A1 (de) * | 1992-06-10 | 1993-12-15 | Reimann Spinnerei Und Weberei Gmbh | Balliergewebe |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |