DE2812271C2 - Vorrichtung mit mehreren Schleusenkammern zum chargenweisen Beschichten von Substraten - Google Patents
Vorrichtung mit mehreren Schleusenkammern zum chargenweisen Beschichten von SubstratenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Beim chargenweisen Betrieb von diskontinuierlich arbeitenden Vakuumanlagen vergeht für das Ein- und
Ausschleusen der Chargen stets eine gewisse Zeit, während welcher die zur Beschichtung dienende
Vakuumkammer nicht benutzt werden kann. Dies ist so lange von untergeordneter Bedeutung, wie der Beschichtungsvorgang
mehrfach länger dauert als der Chargiervorgang. Mit zunehmend leistungsfähiger werdenden
Beschichtungseinrichtungen, wie beispielsweise Elektronenstrahlverdampfern, kann die Zeit des Beschichtungsvorganges
erheblich verkürzt werden, so daß die Dauer des Chargiervorganges zunehmend störender ins Gewicht fällt Dieser Nachteil wird noch
vergrößert, wenn dem Beschichtungsvorgang noch eine zeitraubende Vorbehandlung vorausgeht, wie beispielsweise
eine Glimmbehandlung zu Reinigungszwecken
ίο oder ein Aufheizen der Substrate, sofern diese
Vorgänge nicht in der Vakuumkammer selbst durchgeführt werden.
Durch die US-PS 35 68 632 ist eine Beschichtungsvorrichtung bekannt, bei der drei Kammern in fester
is räumlicher Zuordnung in Reihe angeordnet sind. Dabei
iit die Beschichtungskammer zwischen zwei Schleusenkammern
angeordnet, d.h. auf gegenüberliegenden
Seiten der Beschichtungskammer befindet sich jeweils nur eine Schleusenkammer. Für den Fall, daß der
Aufheizvorgang in der ersten Schleusenkammer und/ oder der Abkühlvorgang in der letzten Schleusenkammer
länger dauert als der Besehiehtungsvorgang, wird die Leistungsfähigkeit der gesamten Anlage durch die
Aufheiz- bzw. Abkühlvorgänge in den Schleusenkammern stark eingeschränkt
Durch die DE-OS 14 46 199 ist eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art bekannt bei der auf gegenüberliegenden
Seiten der Beschichtungskammer jeweils mindestens zwei parallele Schleusenkammern angeordnet
sind. Die Schleusenkammern befinden sich in fester räumlicher Zuordnung zur Beschichtungskammer und
sind auf der der Beschichtungskammer zugekehrten Seite mit je einem Schleusenventil ausgestattet Ferner
besitzt die Vorrichtung Substrathalter, die in die Vakuumkammer einführbar sind. Obwohl damit die
Gesamtkapazität der Schleusenkammern verdoppelt wird, entstehen Probleme hinsichtlich des Beschichtungsvorganges
in der Vakuumkammer. Bei abwechselndem Betrieb der Schleusenkammern gelangen die
Substrathalter in die Vakuumkammer in zwei unterschiedlichen
Positionen, deren Abstand dem Horizontalabstand der Längsachsen der Schleusenkammern
entspricht. Bei einer starren Führung des Substrathalters beispielsweise mittels Schienen (US-PS 35 68 632)
oder mittels einer Tragstange müßte in der Vakuumkammer jeweils die doppelte Anzahl von Dampfquellen
angeordnet werden, um alle Substrate gleichmäßig beschichten zu können. Alternativ müßten in der
Vakuumkammer Einrichtungen für den zusätzlichen
so Quertransport der Substrathalter oder der Dampfquellen vorgesehen werden. Beides ist umständlich und
unter Vakuumbedingungen schlecht durchführbar, insbesondere dann, wenn den Substraten beim Bedampfen
auch noch eine bestimmte räumliche Bewegung aufgezwungen werden muß. Außerdem sind bei der
bekannten Vorrichtung nicht sämtlichen Schleusenkammern eigene Substrathalter zugeordnet, vielmehr
werden unabhängige Substrathalter von links nach rechts durch die Vorrichtung hindurchgeschleust, d. h.
von den Einlaßkammern zu den Auslaßkammern. Damit ist die Kapazität der bekannten Vorrichtung weitgehend
begrenzt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art anzugeben,
deren Wirtschaftlichkeit erheblich vergrößert wird und bei der ein nahezu unterbrechungsfreier chargenweiser
Betrieb möglich ist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt bei der
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt bei der
eingangs beschriebenen Vorrichtung erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1
angegebenen Merkmale.
Hiermit sind folgende Vorteile verbunden; Durch die Anordnung jeweils mindestens zweier Schleusenkammern
auf einsm gemeinsamen Fahrgestell wird erreicht,
daß die erforderliche Querbewegung, durch die die Substrathalter senkrecht über den (einzigen) Verdampfertiegel
gebracht werden können, auf einen Bereich außerhalb des Vakuums verlagert wird. Dennoch
können sämtliche Schleusenkammern durch deren Verfahrbarkeit mittels der Fahrgestelle nacheinander
mit der Vakuumkammer verbunden werden.
Durch die Zuordnung eines Substrathalters zu jeder Schleusenkammer wird erreicht, daß alle Schleusenkammern
hinsichtlich ihrer Funktion gleichwertig sind: alle Schleusenkammern sind gleichzeitig Einlaßkammern
und Auslaßkammern. Durch die Ausstattung jeder Schleusenkammer mit einem eigenen Substrathalter
wird die Kapazität der gesamten Vorrichtung erhöhL Außerdem können den Substraten mittels der Tragstange
Bewegungen aufgezwungen werden, die '.«ispielsweise
bei komplizierter Oberflächengeometrie der Substrate (Turbinenschaufeln) die Gleichmäßigkeit der
Beschichtung verbessern helfen.
Durch die Zuordnung von Schleusenventilen sowohl zur Vakuumkammer (Beschichtungskammer) als auch
zu den Schleusenkammern wird erreicht, daß die Schleusenkammern von der Vakuumkammer getrennt
und mit ihr wieder verbunden werden können, ohne daß das Vakuum in einer der Kammern aufgehoben werden
müßte.
Im Gegensatz zum Durchstoßbetrieb bei den Vorrichtungen gemäß dem eingangs beschriebenen
Stand der Technik handelt es sich beim Anmeldungsgegenstand um eine gleichrangige und technisch gleichwertige
Beschickung der Vakuumkammer von beiden Seiten, auf denen die Fahrgestelle mit den Schleusenkammern
und den Substrathaltern angeordnet sind. Dies führt zu qjner effektiven Steigerung der Produktivität
der gesamten Vorrichtung, die noch beliebig gesteigert werden kann, nämlich dann, wenn auf beiden
Seiten der Vakuumkammer mehr als zwei, beispielsweise drei oder vier parallele Schleusenkammern auf dem
gleichen Fahrgestell angeordnet sind. Dieser Vorteil ist insbesondere unter dem einleitend aufgezeigten Gesichtspunkt
zu sehen, daß die Leistungsfähigkeit der Beschickungseinrichtung in der Vakuumkammer sehr
viel größer ist als beispielsweise die Leistungsfähigkeit der üblicherweise in den Schleusenkammern vorhandenen
Zusatzeinrichtungen zum Reinigen, Aufheizen und Abkühlen tesnperaturempfir.dlicher Substrate.
Durch die angegebenen konstruktiven Maßnahmen ist es möglich, bei einer Chargier- und Vorbehandlungsdauer von beispielsweise 16 Minuten eine Beschichtungsvorrichtung
fortlaufend zu beschicken, in der der Beschichtungsvorgang beispielsweise vier Minuten
dauert. In diesem Falle ist es ausreichend, auf jeder Seite der Vakuumkammer zwei Schleusenkammern anzuordnen,
die abwechselnd mit der Vakuumkammer kuppelbar sind.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist mit besonderem Vorteil einsetzbar beim Aufdampfen von korrosions-
und oxydationsfesten Oberflächenschichten auf Gasturbinenschaufeln. Derartige Verfahren sind beispielsweise
in der Firrnendruckschrift der CHROMAL-LOY AMERICAN CORPORATION, New York, USA
»High Temperature Resistant Coatings for Super-Alloy«, von Richard P. Seelig und Dr. Richard J, Stueber
beschrieben. Um eine ausreichende Haftfestigkeit der
Oberflächenschicht durch intermetallische Diffusion zu erzielen, ist es erforderlich, die Turbinenschaufeln
während des Bedampfungsvorgangs auf einer Temperatur von ca. 100O0C zu halten. Um die Vakuumkammer,
die für den eigentlichen Beschichtungsvorgang dient,
nicht durch die Zeitspanne für die Aufheizung der Turbinenschaufeln zu belasten, wird eine Vorheizung
ίο der Turbinenschaufeln außerhalb der Vakuumkammer
für die Beschichtung durchgeführt. Dies ist deswegen von Vorteil, weil die Turbinenschaufeln eine relativ
große Wärmeträgheit besitzen und nicht zu kurzzeitig aufgeheizt werden sollen, damit keine unzulässig hohen
Wärmespannungen auftreten. Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
ist einer jeden Schleusenkammer eine Vorbehandlungskammer zugeordnet, die als Heizkammer
ausgebildet ist Aufgrund der Mehrfachanordnung dieser Vorbehandlungskammern und der Schleusenkammern
ist es möglich, den Aufheizvnrgang innerhalb einer relativ langen Zeitspanne durchzuführen und die
Turbinenschaufeln praktisch mit der erforderlichen Temperatur in die Vakuumkammer für den Beschichtungsvorgang
einzuführen. Es ist also möglich, stets eine ausreichend große Zahl von vorgeheizten Substraten
bereit zu halten, mit deren Beschichtung nach dem Einführen in die Vakuumkammer sofort begonnen
werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes und dessen Wirkungsweise sei nachfolgend anhand der
F i g. 1 und 2 näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 in schematischer Darstellung eine Draufsicht
auf eine vollständige Vorrichtung mit zwei Schleusenkammern auf jeder Seite der Vakuumkammer,
Fig.2 einen vergrößerten Teilausschnitl aus dem
Gegenstand von F i g. 1 und
F i g. 3 einen Vertikalschnitt durch die Vakuumkammer mit Beschickungseinrichtung.
4<> In den Figuren ist eine Vakuumkammer 10 dargestellt,
die mit einer Beschickungseinrichtung mit Elektronenstrahlbeheizung versehen ist. Von der
Beschickungseinrichtung sind in Fig.2 lediglich die beiden Elektronenstrahlkanonen 11 und 12 sichtbar. Die
Vakuumkammer 10 ist auf einem Traggerü&t 13 stationär angeordnet und besitzt an beiden Seiten
Schleusenventile 14 und 15 herkömmlicher Bauart Derartige Schleusenventile können beispielsweise als
Vakuumschieber ausgebildet sein.
Auf der linken Seite der Vakuumkammer 10 sind zwei Schleusenkammern 16 und 17 angeordnet. Auf der
anderen Seite befinden sich in spiegelsymmetrischer Lage zwei weitere Schleusenkammern 18 und 19, wobei
die Längsachsen sämtlicher Schleusenkammern senkrecht zu einer Symmetrieebene 5 ausgerichtet sind, die
durch die Vakuumkammer 10 verläuft. Die Schleusenkammern sind in ihren oberen Wänden mit Chargieröffnungen
20, 21, 22 und 23 versehen, die durch entsprechende Deckel verschließbar sind. Die oberen
Wände der Schleusenkammern und mit ihnen die Chargieröffnungen liegen im Bereich einer Arbeitsbüh
ne 24, so daß die Chargieröffnungen beque'n von oben beschickt werden können. In den Schleusenkammern 16
bis 19 befinden sich Substrathalter 47 (F i g. 3), die mit je einem Amn.'b verbürgen sind, der einen entsprechend
langen Arbeitshub der Substrate von den Chargieröffnungen bis in die Vakuumkammer 10 zuläßt. Diese
Antriebe sind in besonderen Antriebskammern 26
angeordnet, die sich an den äußeren Enden der Schleusenkammern befinden. Zwischen den Schleusenkammern
und der Vakuumkammer IO befinden sich Vorbehandlungskammern 27, 28, 29 und 30, die mit den
Schleusenkammern fest verbunden sind. An den der Vakuumkammer 10 zugekehrten Enden der Vorbehandlungskammern
sind diese mit Schleusenventilen 31, 32, 33 und 34 versehen. Die .Schleusenventile 3t und 32 sind
mit dem Schleusenventil 14 der Vakuumkammer 10 kuppelbar, während die Schleusenventile 33 und 34 mit
dem Schleusenventil 15 der Vakuumkammer 10 kuppelbar sind.
Die Schleusenkammern 16 und 17 sind auf einem gemeinsamen Fahrgestell angeordnet, welches auf
Schienen verfahrbar ist, die parallel zur Symmetrieachse S verlaufen. In analoger Weise sind auch die
Schleusenkammern 18 und 19 auf einem gemeinsamen Fahrgestell angeordnet, welches gleichfalls parallel zur
■symmplripphpnp .<>
vprfahrhar ίς| Dip Fahrgpstplle. von
denen in F i g. I lediglich die oberen Rahmenteile sichtbar sind, sind mit 35 und 36 bezeichnet. Diese
Fahrgestelle sind am unteren Ende mit Laufrädern 37 versehen, die auf Schienenpaaren 38 bzw. 39 abrollen.
Für das Verfahren der Fahrgestelle 35 und 36 dient je ein Getriebemotor 40 und 41.
Gemäß F i g. 2 befinden sich zwischen den Schleusenkammern 16 bis 19 und den Vorbehandlungskammern
27 bis 30 weitere Schleusenventile 42 bis 45, die es ermöglichen, die Vorbehandlungskammern 27 bis 30
auch dann unter Vakuum zu halten, wenn die betreffenden Chargieröffnungen 20 bis 23 geöffnet sind.
Für den Fall, daß die Vorbehandlungskammern als Heizkammern ausgeführt sind, kann durch diese
Maßnahme nicht nur die Temperatur besser gehalten werden, sondern die Einbauten der Heizkammern
werden auch gegenüber dem oxidativen Einfluß der b'mgebungsluft geschützt.
In den Fig. 1 und 2 befindet sich jeweils das linke
F ahrgestell 35 mit den Schleusenkammern 16 und 17 in
der hinteren Position, während sich das Fahrgestell 36 mit den Schleusenkammern 18 und 19 in der vorderen
Position befindet. Durch ein Verfahren der Fahrgestelle um den Mittenabstand der Schleusenkammern läßt sich
auf der linken Seite der Vakuumkammer 10 die gleiche Position des Fahrgestells 35 einstellen, wie auf der
rechten Seite, lediglich in spiegelsymmetrischer Anordnung, und umgekehrt.
Das Zusammenwirken einer jeden Schleusenkammer mit Vorbehandlungskammer sei anhand von Fig. 3
näher erläutert, die einen Schnitt durch die Vakuumkammer 10 zeigt, vobei die Schnittebene so gelegt ist.
daß die senkrechten Achsen der beiden Elektronen-Strahlkanonen 11 und 12 in der Schnittebene liegen. Die
Schleusenkammer 17 mit der Vorbehandlungskammer 28 steht mit der Vakuumkammer 10 dadurch in
Verbindung, daß die Schleusenventile 14 und 32 miteinander vakuumdicht gekuppelt sind. Die beiden
Schleusenventile sind geöffnet, desgleichen das Schleusenventil 43.
In die Vakuumkammer 10 ragt durch sämtliche
Schieusenventile hindurch eine Tragstange 46, an deren Ende ein Substrathalter 47 mit mehreren Substraten 48
angeordnet ist. Die Tragstange 46 ist in Richtung des Pfeils 46a beweglich und steht mit einem nicht gezeigten
Antrieb in Verbindung, der sich in der Arbeitskammer 26 (Fi g. 1) befindet, jede der Schleusenkammern 16 bis
19 besitzt einen identischen Aufbau und gleiche Einrichtungen.
Unterhalb des .Substrathalters 47 ist in der Vakuumkammer
10 eine Beschickungseinrichtung 49 angeordnet, die im vorliegenden Falle aus einem Verdampfertiegel
50 mit Kühlkanälen 51 besteht. In dem Verdampfertiegel befindet sich ein schmelzflüssiges Bad 52 aus dem
zu verdampfenden Material. Das Bad 52 besitzt einen Badspiegel 53, der von zwei Elektronenstrahlen 54 und
55 beaufschlagt wird, die in den Elektronenstrahlkanonen 11 und 12 erzeugt werden. Hierbei wird der
Badspiegel mit Hilfe von A"-Ablenksystemen 56 und V-Ablenksystemen 57 nach einem bestimmten Flächenmuster
?!igerastert, das jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist. Eine Steueranordnung 58
versorgt die Elektronenstrahlkanonen 11 und 12 mit den erforderlichen Ablenkspannungen für die einzelnen
Ablenksysteme. Unter dem Ein.'iuß der Elektronenstrahlen geht von dem Badspiegel 53 eine Dampfwolke
aus, die teilweise auf den Substraten 48 kondensiert und dort Oberflächenschichten erzeugt. Zum Zwecke der
Einhaltung eines definierten Temperaturniveaus im Bereich der Substrate ist die gesamte Anordnung von
einem Wärmereflektor 59 umgeben.
Sobald die Beschichtung der Substrate 48 die geforderten Eigenschaften hat, wird die Tragstange 46
in einer Richtung, die dem Pfeil 46a entgegengesetzt ist, so weit zurückgezogen, daß sich die Substrate 48 in der
Schleusenkammer 17 befinden. Die Schleusenventile 14, 32 und 43 werden hierauf geschlossen. Nachfolgend
werden die Schleusenkammer 17 mit der Vorbehandlungskammer 28 in horizontaler Richtung verfahren, bis
eine weitere Schleusenkammer mit der Vakuumkammer 10 fluchtet. Hierauf kann sich das Spiel wiederholen. Die
auf der anderen Seite der Vakuumkammer befindlichen Schleusenkammern, die mit dem Schleusenventil 15
zusammenwirken, sind der Einfachheit halber fortlassen worden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum chargenweisen Beschichten
von Substraten unter Vakuum mit einer Vakuumkammer, in der eine Beschichtungsemrichtung
angeordnet ist und der auf gegenüberliegenden Seiten jeweils mindestens zwei parallele Schleusenkammern
zugeordnet sind, die an der der Vakuumkammer zugekehrten Seite mit je einem Schleusenventil
ausgestattet sind, sowie mit Substrathaltern, die in die Vakuumkammer einführbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die auf gegenüberliegenden Seiten der Vakuumkammer (10) befindlichen Schleusenkammern (16, 17, 18, 19)
gemeinsam auf je einem Fahrgestell (35, 36) angeordnet sind, daß jede Schleusenkammer mit
einem Substrathalter ausgestattet ist, daß die Vakuumkammer an den den Schleusenkammern
zugekehrten Seiten gleichfalls mit Schleusenventilen (14,15) versehen ist, und daß die Schleusenkammern
sowohl üb^· die jeweiligen Schleusenventile (31,32,
33, 34) der Schleusenkammern ais auch über die Schleusenventile (14, 15) der Vakuumkammer
wahlweise mit der Vakuumkammer kuppelbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auf jeder Seite der Vakuumkammer (10) zwei Schleusenkammern (16/17 bzw. 18/19)
angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen einer jeden Schleusenkammer (16,17,18,19) und der Vakuumkammer (10) eine
Vorbehandlii43Skammer (27,28, 29,30) angeordnet
ist, die mit der Schleusenkammfr verfahrbar ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der oberen Wände der
Schleusenkammern (16,17,18, Iy) eine Arbeitsbühne (24) angeordnet ist, und daß in den oberen
V/änden Chargieröffnungen (20,21,22,23) angeordnet
sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schleusenkammern
(16, 17, 18, 19) und den Vorbehandlungskammern (27, 28, 29, 30) je ein weiteres
Schleusenventil (42,43,44,45) angeordnet ist
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungseinrichtung (49)
einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist, daß die Substrate in einer im wesentlichen
rechteckigen Anordnung am Substrathalter (47) befestigbar sind, und daß die Substrathalter aus
sämtlichen Schleusenkammern (16,17,18,19) in die
gleiche Position oberhalb der Beschickungseinrichtung einführbar sind, in der die Längsachsen der
Beschichtungseinrichtung und der Substratanordnung in einer senkrechten Ebene liegen.
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