DE2809025C3 - Schaltungsanordnung für den elektrischen Verschluß einer Kamera - Google Patents
Schaltungsanordnung für den elektrischen Verschluß einer KameraInfo
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Description
EHe Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für den Verschluß einer Kamera, mit einem photoelektrischen
Wandler, einem synchron mit der Bewegung eines ersten Verschlußvorhangs öffnenden Zeitschalter,
einem Kondensator zum Integrieren des durch den photoelektrischen Wandler erzeugten Fotostroms
einem Operationsverstärker, der an den photoelektrischen Wandler eine Vorspannung von etwa Null Volt
legt, einem in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit
einstellbaren, variablen Widerstand, und einem Komparator zum Vergleichen der durch den variablen
Widerstand bestimmten Spannung mit der Spannung des Kondensators, um die Belichtungszeit zu steuern.
Es ist bereits eine elektrische Steuerschaltung für einen Verschluß vorgeschlagen worden, bei dem das
von einem Objekt reflektierte Licht an der Filmoberfläche oder einem VerschluBvorhang unmittelbar vor dem
Film reflektiert wird; dieses reflektierte Licht wird dann gemessen, um den Verschlußablauf und damit die
Belichtungszeit zu steuern.
Bei einer Steuerschaltung für einen elektrischen Verschluß dieses Typs wird im allgemeinen der
Fotostrom des photoelektrischen Wandlers direkt integriert, der durch das Licht von dem Objekt erzeugt
wird, dai durch das Aufnahmeobjektiv auf das Element gefallen 1st Der Schaltungstufbau eines solchen
herkömmlichen elektrisch gesteuerten Verschlusses ist in Fig. 1 angedeutet Bei dtr in Fig. 1 gezeigten
Schaltungsanordnung Ist ein photoelektrlicher Wandler
zwischen die Eingänge eines Operationsverstärkers 4 gescheitet! ein integrierender Kondensator 3 sowie ein
Zeitschalter 2, der synchron mit dem Ablauf des ersten
Verscblußvorhangs geöffnet wird, liegen zwischen dem
Ausgang und dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkern 4, Eine Konstantstroroquelle 6 ist mit
einem variablen Widerstand 7 verbunden, der entsprechend
der Fümempfjndlichkeit im ASA-System eingestellt
wird. Dieser Verbindungspunkt und der Ausgang des Operationsverstärkers 4 sind an die Eingänge eines
Komparator 5 angeschlossen, dessen Ausgang mit der
to Basis eines Transistors 9 verbunden ist, der zum
Ansteuern eines Elektromagneten dient, der den nachlaufenden, zweiten Verschlußvorhang steuert Mit
dem Bezugszeichen 10 ist eine elektrische Energiequelle versehea
Diese Schaltungsanordnung hat folgende Funktionsweise:
Das licht von einem aufzunehmenden Objekt das durch das Aufnahmeobjektiv hindurchgeht wird an
der Oberfläche des Films oder an der Oberfläche des Verschlußvorhangs reflektiert, der sich unmittelbar vor
dem Film befindet und erreicht schließlich den photoelektrischen Wandler 1, um dort einen entsprechenden
Fotostrom zu erzeugen. Wenn der Zeitschalter 2 geschlossen wird, fließt durch den Zeitschalter 2 der
Fotostrom, so daß die Ausgangsspannung des Operationsverstärkers 4 Null Volt ist; diese Spannung ist
niedriger als die Anschlußspannung des variablen Widerstandes 7. Als Ergebnis hiervon wird das
Ausgangssignal des Comparators 5 als Basisstrom an den Transistor 9 angelegt um dadurch den Elektromagneten
8 zu erregen, der den zweiten Verschlußvorhang steuert Wenn in diesem Zustand der Zeitschalter
synchron mit dem Ablauf des ersten Verschlußvorhangs geöffnet wird, wird der obenerwähnte Fotostrom in
dem Kondensator 3 integriert Sobald die Spannung des
Kondensators 3 die Anschlußspannung des variablen Widerstandes erreicht wird der Zustand des Komparators
5 umgekehrt Als Ergebnis hiervon wird die Erregung des Elektromagneten 8, der den zweiten
Verschlußvorhang steuert unterbrochen. Die Zeitspan-
ne vom Öffnen des Zeitschalters 2 Ws zur Beendigung
der Erregung des Elektromagneten 8, der den zweiten
einer geeigneten Belichtung des Films fahrt
photoelektrischen Wandlers 1 durch ip, die Kapazität
des Kondensators 3 durch CJ und die Anschlußspannung
des variablen Widerstandes 7 durch V0 dargestellt
werden, dann läßt sich die Belichtungszeit T durch die folgende Gleichung (1) ausdrücken:
T = C0 ■ V„lin
In bezug auf die Helligkeit B des aufzunehmenden
Objektivs und den Blendenwert A des Objektivs kann der Fotostrom ip durch die folgende Gleichung (2)
ausgedrückt werden:
/, = K0 · B/A1.
In bezug auf die Filmempfindlichkeit S im ASA-System
kann die Anschluflspannung V& die entsprechend
der ASA-Empfindliehkeit eingestellt werden kann,
durch die folgende Gleichung (3) ausgedruckt werden:
Aus den Gleichungen (1), (2) und (3) kann also die Belichtungszeit T durch die folgende Gleichung (4)
ausgedrückt werden;
T- K2- A2IB -S.
(4)
Wenn also der Wert für K2 in geeigneter Weise
festgelegt wird, so ist der Wert für TIn Gleichung (4) die
Belichtungszeit, in welcher der FUm einer geeigneten
Belichtung ausgesetzt wird. Aus Gleichung (3) ergibt
sich, daß sich die Anschlußspannung Vb des variablen
Widerstandes 7 fiber einen weiten Bereich variieren läßt, und zwar für eine Empfindlichkeit im ASA-System,
die im Bereich von 3 bis 6400 liegt, von 6,4 V bis 3 mV oder 2,1 V bis ungefähr 1 mV (in Abhängigkeit von der
Auswahl der Konstanten K\\ Für eine Einstellung der Fdmempfindlichkeit von 6400 im ASA-System wird die
Schaltungsanordnimg für den elektrischen Verschluß durch die Offsetspannung oder Drift-Spannung des
Operationsverstärkers 4 und des Komparators 5 beeinflußt, so daß die Genauigkeit einer solchen
Schaltungsanordnung sehr gering ist Weiterhin ist es wegen der verschiedenen Einflußfaktoren unmöglich,
eine Energiequelle 10 mit geringer Speisespannung zu verwenden, wenn die Empfindlichkeit im ASA-System
auf einen Wert eingestellt wird, der bei 3 liegt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art
derart weiterzubilden, daß sie über den gesamten jo
EinsteUbereich der Empfindlichkeit mit hoher Genauigkeit arbeitet
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß wenigstens zwei Kondensatoren zum Integrieren und ein Schalter vorgesehen sind, mit dem in
Abhängigkeit von einem ausgewählten Filmempfindlichkeitsbereich wahlweise einer der Kondensatoren
mit dem Eingang und dem Ausgang des Operationsverstärkers verbindbar ist, daß der einstellbare variable
Widerstand und der Schalter auf ein und demselben Trägerelement ausgebildet sind, daß der Schleifkontakt
des einstellbaren variablen Widerstandes und der Arm des Schalters gemeinsam betätigbar sind, und daß der
Widerstandswert des einstellbaren, variablen Widerstandes in wenigstens zwei Bereiche derart aufgeteilt ist
daß der Teilungspunkt dem Schaltpunkt des Schalters entspricht
Der photoelektrische Wandler ist mit den Eingängen eines Operationsverstärkers verbunden, während ein
Schalter einen von wenigstens zwei Kondensatoren zum Integrieren des Fotostroms zwischen den Ausgang
und den invertierenden Eingang des Operationsverstärkers
legt Der Schalter wird in Abhängigkeit vom ausgewählten Bereich für die Filmempfindlichkeit
beispielsweise im ASA-System, umgeschaltet Der Widerstandswert eines variablen Widerstandes wird in
Abhängigkeit von der ausgewählten Filmempfindlichkeit, beispielsweise im ASA-System, eingestellt und
mechanisch mit dem Schalter gekoppelt Ein Komparator vergleicht eine Spannung, die einer ausgewählten eo
Empfindlichkeit entspricht, wie sie durch den Wider· standswert des variablen Widerstandes festgelegt wird,
mit der Integratlonsspaflnuflg an dem Ausgang des
Operationsverstärkers, um die Belichtungszeit zu steuern. Eine solche Schaltungsanordnung hat eine hohe
Genauigkeit Ober den gesamten, extrem großen Bereich der Einstellung der Filmempfindlichkeit, beispielsweise
im ASA'System; außerdem iiann sie durch eine niedrige
Speisespannung betrieben werden. Die erfindungsgemftöe
Schaltungsanordnung wird nicht durch die Offset-Spwnung und die Drift-Spannung des Operationsverstärkers
und des Komparators beeinflußt, so daß die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung mit
einer sehr hohen Genauigkeit arbeitet
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
schematischen Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 ein Schaltdiagramm einer herkömmlichen Schaltungsanordnung für einen elektrischen Verschluß,
F ig. 2 ein Schaltdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels einer Schaltungsanordnung für einen elektrischen
Verschluß nach der vorliegenden Erfindung,
Fig.3 zur Erläuterung eine Anordnung aus einem
variablen Widerstand 16 sowie Schaltern 13 und 18, die bei der in Fig.2 gezeigten Schaltungsanordnung
verwendet wird,
Fig.4 ein Schaltdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels
einer Schaltungsanordnung für einen elektrischen Verschluß nach der Erfindung und
Fig.5 zur Erläuterung eine Anordnung au s einem
variablen Widerstand 34 und einem Schalter 32, die bei der in Fig.4 gezeigten Schaltungsanordnung verwendet
wird.
In Fi1;. 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer
Schaltungsanordnung für einen elektrischen Verschluß nach der Erfindung dargestellt bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Bauteile, die bereits oben unter
Bezugnahme auf F i g. 1 beschrieben worden sind, mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Wie sich im
einzelnen aus F i g. 2 ergibt sind Kondensatoren 11 und
12 zum Integrieren zwischen den invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 14 und die Anschlüsse
a bzw. b eines ersten Schalters 13 geschaltet der mit dem Ausgang des Operationsverstärkers 14
verbunden ist und in Abhängigkeit von dem ausgewählten Empfindlichkeitsbereich, beispielsweise dem ASA-System,
umgeschaltet wird. Eine Zener-Diode 21 ist mit einem Widerstand 22 verbunden, so daß eine Reihenschaltung
entsteht, die parallel zu der Energiequelle 10 liegt An den Verbindungspunkt zwischen der Diode 21
und dem Widerstand 22 ist die Basis eines Transistors 17 angeschlossen. Ein variabler Widerstand 16, der in
Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit, beispielweise im ASA-System, eingestellt wird, liegt zwischen dem
Emitter des Transistors 17 und der Energiequelle 10. Ein
zweiter Schalter 18 ist mit dem Kollektor des Transistors 17 verbunden; dieser Schalter 18 wird in
Zuordnung zu dem Betrieb des ersten Schalters 13 geschaltet der in Abhängigkeit von einem ausgewählten
Empfindlichkeitsbereich, beispielsweise im ASA-System, geschaltet wird, wie oben beschrieben wurde.
Widerstände 19 und 20 sind mit den Anschlüssen a und b des Schalters 18 verbunden. Der Kollektor des
Transistors 17 und der Ausgang des Operationsverstärkers
14 sind an die Eingänge eines Komparators 15 angeschlossen.
Im folgenden soil die Funktionsweise der in F i g. 2
gezeigten Schaltungsanordnung beschrieben werden. Unter den Bedingungen, daß der Anschluß ff des ersten
Schalters 13 mit seinem Anschluß a verbunden ist, während der Anschluß c des zweiten Schalters 18 mit
seinem Anschluß a verbunden ist, wird der Fotostrom des photoelektrischen Wandlers 1 durch den Kondensator
11 integriert Andererseits wird die Spannung an dem variablen Widerstand 16 erhalten, indem die
Basis/Emitter-Spannung des Transistors 17 von der
Anschlußspannung der Konstantspannungs-Zener-Diode
21 subtrahiert wird, das heißt, sie ist eine konstante Spannung Vb In bezug auf die Filmempfindlichkeit 5 im
ASA'System wird der Widerstandswert Rs des variab-Ιεη
Widerstandes so eingestellt, daß die folgende Gleichung (5) erfüllt wird:
«s — K3 ' S. (5)
0abei ist Aj eine Proportionalitätskonstante.
Dann kann der Kollektorstrom ic des Transistors 17
durch die folgende Gleichung (6) ausgedrückt werden:
ι, =
S).
(6)
T=C1
= (C1 · K1 · V1JK0 ■ K3) A2IB S. (7)
C1- R1 = C2 R2.
(9)
Wpnn
Her W«ri /£·.
10
15
Wenn weiterhin angenommen wird, daß die Kapazität des !Integrationskondensators 11 durch Q und der
Widerstandswert des Widerstandes 19 durch /?t
ausgedrückt werden, dann wird die Belichtungszeit T, ähnlich wie bei der Ausführungsform nach F i g. 1:
Dabei ist Vc die Spannung an dem Anschluß a des
zweiten Schalters 18.
Wenn die Kapazität des Kondensators 12 und der Widerstandswert des Widerstandes 20 durch C2 bzw. R2
ausgedrückt werden, ist andererseits die Belichtungszeit Tunter der Bedingung, daß die Anschlüsse cdes ersten
und zweiten Schalters 13 und 18 jeweils mit ihren jo Anschlüssen b verbunden sind:
Dabei ist Vp die Spannung an dem Anschluß b des J5
zweiten Schalters 18.
Die Bedingung, daß die beiden Gleichungen (7) und (H) erfüllt werden, ist also:
40
t/„/ V Vr \ :_
• c 'MJ '*-j/ in
geeigneter Weise bestimmt wird, wird der Wert T in jeder Gleichung (7) und (8) die Belichtungszeit, während
der der Film in geeigneter Weise belichtet wird.
Wenn die ersten und zweiten Schalter 13 und 18 so ausgelegt sind, daß der Anschluß c mit dem Anschluß a
für einen ASA-Bereich verbunden wird, der kleiner als 150 ist, während der Anschluß c mit dem Anschluß b für
einen ASA-Bereich verbunden wird, der höher als 150 ist, so kann die Spannung Vc an dem Anschluß a des
zweiten Schalters 18 den Empfindlichkeitsbereich im ASA-System von 3 bis 150 überdecken, wodurch sich ein
Verhältnis der Spannungsänderung im Bereich von 1 :50 ergibt, während die Spannung Vb an dem
Anschluß b des zweiten Schalters 18 den Empfindlichkeitsbereich im ASA-System von 150 bis 6400
überdecken kann, wodurch sich ein Verhältnis der Spannungsänderung im Bereich von näherungsweise
1 :42 ergibt Obwoh! also das Änderungsverhältnis der Spannung an dem variablen Widerstand 7 bei der in
F i g. 1 gezeigten Schaltungsanordnung näherungsweise 1 :2100 in bezug auf einen Empfindlichkeitsbereich im
ASA-System von 3 bis 6400 ist, beträgt bei der Schaltungsanordnung gemäß der vorliegenden Ausführungsform
der Erfindung das Verhältnis der Spannungsänderung 1 :50, wobei die Spannung an dem Anschluß 2
oder b des zweiten Schalters 18 im Bereich von 20 mV bis 1V liegt Damit wird also die angegebene
Schaltungsanordnung nicht durch die Offset-Spannungen
oder die Drift-Spannungen des Operationsverstar· kers 14 und des Kofflpafators 15 beeinflußt und kann mit
einer niedrigen Speisespannung betrieben werden. Um die Besehreibung zu vereinfachen» werden bei der la
P i g. 2 gezeigten Schaltungsanordnung zwei Schalter 13 und 18 verwendet; diese Schalter können jedoch auch
durch Halbleiterschalter ersetzt werden, die durch einen Schalter betätigt werden.
Fig.3 zeigt eine Anordnung aus dem variablen
Widerstand 16 und dem ersten und zweiten Schalter 13 und 18, die in Fig.2 dargestellt sind In Fig.3 soll der
mit schrägen Linien schraffierte Teil 23 einen Widerstandsabschnitt kennzeichnen, während das Bezugszeichen
28 einen Anschluß eines Widerstandes 23 kennzeichnet Der Widerstandsabschnitt 23, der Anschluß
28 und ein Schleifkontakt 29 bilden Hen
obenerwähnten variablen Widerstand 16. Die Bezugszeichen 24,25,26 und 27 kennzeichnen Leiterabschnitte.
Ein Schleifkontakt 30 und die Leiterabschnitte 24 und 27 bilden die Anschlüsse c, b und a des ersten Schalters 13.
in ähnlicher Weise bilden ein Schleifkontakt 31 und die Leiterabschnitte 25 und 26 die Anschlüsse c, b und a des
zweiten Schalters 18.
In Fig.4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Schaltungsanordnung für einen elektrischen Verschluß nach der vorliegenden Erfindung dargestellt, wobei die
Bauteile, die unter Bezugnahme auf die F i g. I und 2 beschrieben worden sind, mit den gleichen Bezugszeichen
versehen wurden. Wie sich aus F i g. 4 ergibt wird ein Schalter 32 in Abhängigkeit von dem ausgewählten
Filmempfindlichkeitsbereich, beispielsweise im ASA-System, umgeschaltet wie es oben bereits für den ersten
Schalter 13 beschrieben wurde. Ein Operationsverstärker 14 und seine zugehörigen Bauteile gleichen den in
F i g. 2 gezeigten Bauteilen. Ein variabler Widerstand 34, der in Abhängigkeit von der ausgewählten Filmempfindlichkeit
beispielsweise im ASA-System, eingestellt werden kann, ist mit dem Emitter eines Transistors 35
verbunden, während ein Widerstand 36 mit dem rCwüc'rvioi ucs Tran»i»iüra 35 verbunden isL
Die Funktionsweise der in Fig.4 gezeigten Schaltungsanordnung
soll im folgenden beschrieben werden. Der variable Widerstand 34, der entsprechend der
ausgewählten Empfindlichkeit beispielsweise im ASA-System, eingestellt wird, ist so ausgelegt daß er einen
unterschiedlichen Widerstandsabschnitt in Abhängigkeit von der Betätigung des Schalters 32 hat der
entsprechend dem ausgewählten Empfindlichkeif bereich, beispielsweise im ASA-System, umgeschaltet
wird.
Nimmt man an, daß der Schalter 32 auf eine Empfindlichkeit N im ASA-System umgeschaltet wird,
und daß der Widerstandswert Rs des variablen Widerstandes 34 für eine Empfindlichkeit im ASA-System
kleiner als Wist dann gilt:
Ώ' — IC - ? f 101
Ist andererseits der Widerstandswert Rs" des variablen Widerstandes 34 für eine Empfindlichkeit im
ASA-System höher als N, so gilt:
s' = K4 · SIN -
00
Wird in ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig.2 angenommen, daß die Spannung an dem
variablen Widerstand 34 und der Widerstandswert des Widerstandes 3ti durch Ve bzw. Rj dargestellt werden,
dann kann unter der Bedingung, daB die Empfindlichkeit
im ASA-System niedriger als N ist, das heißt, der
Anschluß a des Schalters 32 ist mit dem Anschluß c verladen, die Belichtungszeit T durch die folgende
Gleichung (12) ausgedrückt werden:
T^(C1- Rs ■ V1 -Ki ■ Rn) A1IB ■ S . Π2)
Andererseits kann unter der Bedingung, daß der Anschluß b des Schalters 32 mit dem Anschluß c
verbunden ist, das heißt, daß die Empfindlichkeit im ASA-System höher als /Vist, die Belichtungszeit Tdurch
die folgende Gleichung (13) ausgedrückt werden:
T = iC2 ■ R.\ ·
■ Kn) A1JB ■ S . Π.Μ
Die Bedingung dafür, daß die Gleichungen (12) und (13) gleichzeitig erfüllt werden, ist also:
C, = C,- N .
114)
Wenn der Wert für (G · Rt ■ Ve/K* ■ K0) in geeigneter
Weise bestimmt wird, dann wird der Wert für Tin den Gleichungen (12) und (13) die Belichtungszeit, in
welcher der Film in geeigneter Weise belichtet wird. In diesem Fall kann also, in ähnlicher Weise wie bei der
Aus. Jhrungsform nach F i g. 2, das Änderungsverhältnis der Spannung an dem Widerstand 36 in der Größenordnung
von 1 :50 für den ASA-Bereich von 3 bis 6400 liegen, so daß sich die gleichen Vorteile ergeben, wie sie
bereits oben erwähnt wurden.
Fig.5 zeigt eine Anordnung aus dem variablen
Widerstand 34 und dem Schalter 32, die in Fig.4
dargestellt sind. In Fig.5 soll das Bezugszeicheh 42
einen Widerstandsabschnitt kennzeichnen, während der Anschluß des Widerstandsabschnittes 42 mit dem
Bezugszeichen 38 versehen ist Der Widerstandsabschnitt 42, der Anschluß 38 und ein Schleifkontakt 41
bilden den obenerwähnten Widerstand 34.
Leiterabschnitte 3? und 39 sowie ein Schleifkontakt 40 bilden die Anschlüsse b, a und cdes Schalters 32.
Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, werden gemäß der vorliegenden Erfindung ein variabler
Widerstand, der in Abhängigkeit von der ausgewählten Empfindlichkeit, beispielsweise im ASA-System, eingestellt
wird, sowie ein Schalter vorgesehen, der in Abhängigkeit von dem ausgewählten Empfindlichkeitsbereich, beispielsweise im ASA-System, umgeschaltet
wird; durch wahlweise Verwendung des Kondensators zum Integrieren in Abhängigkeit von der Betätigung des
Schalters kann der Vergleichsspannungsbereich für die Empfindlichkeit, beispielsweise im ASA-System, verringert
werden. Deshalb kann die Schaltungsanordnung für den elektrischen Verschluß nach der vorliegenden
Erfindung mit einer niedrigen Speisespannung betrieben werden und wird nicht durch die Offset-Spannungen
oder Drift-Spannungen des Operationsverstärkers und des !Comparators beeinflußt. Die Schaltungsanordnung
nach der vorliegenden Erfindung arbeitet also mit sehr hoher Genauigkeit. Außerdem läßt sich der
nutzbare Bereich der Empfindlichkeit, beispielsweise im ASA-System, aber auch in einem anderen Empfindlichkeitssystem,
beispielsweise nach der DIN-Norm, wesentlich verbreitern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch;Schaltungsanordnung für den Verschluß einer Kamera, mit einem photoelektrischen Wandler, einem synchron mit der Bewegung eines ersten Verscblußvorhangs öffnenden Zeitschalter, einem Kondensator zum Integrieren des durch den photoelektrischen Wandler erzeugten Fotostroms, einem Operationsverstärker, der an den photoelektrischen Wandler eine Vorspannung von etwa Null Volt legt, einem in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit einstellbaren, variablen Widerstand, und einem Komparator zum Vergleichen der durch den variablen Widerstand bestimmten Spannung mit der Spannung des Kondensators, um die Belichtungszeit zusteuern, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Kondensatoren (11, 12) zum Integrieren und ein Schalter (13,18; 32) vorgesehen sind, mit dem in Abhängigkeit von einem ausgewählten Fflmemjfindlichkeitsbereich wahlweise einer der Kondensatoren (11, 12) mit dem Eingang und dem Ausgang des Operationsverstärkers (14) verbindbar ist, daß der einstellbare, variable Widerstand (16; 34) und der Schalter (13, 18; 32) auf ein und demselben Trägerelement susgebildet sind, daß der Schleifkontakt (29; 41) des einstellbaren, variablen Widerstandes und der Arm (30,31; 40) des Schalters (13,18; 32) gemeinsam betätigbar sind, und daß der Widerstandswert des einstellbaren, variablen Widerstandes (16; 34) in wenigstens zwei Bereiche derart aufgeteilt ist, daß der Teilungspunkt dem Schaltpunkt des Schalters (13,18; 32) entspricht
Applications Claiming Priority (1)
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JP2236177A JPS53107828A (en) | 1977-03-02 | 1977-03-02 | Electronic shutter circuit |
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ID=12080480
Family Applications (1)
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Also Published As
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