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DE2809025C3 - Schaltungsanordnung für den elektrischen Verschluß einer Kamera - Google Patents

Schaltungsanordnung für den elektrischen Verschluß einer Kamera

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Publication number
DE2809025C3
DE2809025C3 DE2809025A DE2809025A DE2809025C3 DE 2809025 C3 DE2809025 C3 DE 2809025C3 DE 2809025 A DE2809025 A DE 2809025A DE 2809025 A DE2809025 A DE 2809025A DE 2809025 C3 DE2809025 C3 DE 2809025C3
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DE
Germany
Prior art keywords
switch
variable resistor
voltage
circuit arrangement
operational amplifier
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Expired
Application number
DE2809025A
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English (en)
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DE2809025A1 (de
DE2809025B2 (de
Inventor
Masahiro Tokio Kawasaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentax Corp
Original Assignee
Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd filed Critical Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Publication of DE2809025A1 publication Critical patent/DE2809025A1/de
Publication of DE2809025B2 publication Critical patent/DE2809025B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2809025C3 publication Critical patent/DE2809025C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/083Analogue circuits for control of exposure time

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

EHe Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für den Verschluß einer Kamera, mit einem photoelektrischen Wandler, einem synchron mit der Bewegung eines ersten Verschlußvorhangs öffnenden Zeitschalter, einem Kondensator zum Integrieren des durch den photoelektrischen Wandler erzeugten Fotostroms einem Operationsverstärker, der an den photoelektrischen Wandler eine Vorspannung von etwa Null Volt legt, einem in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit einstellbaren, variablen Widerstand, und einem Komparator zum Vergleichen der durch den variablen Widerstand bestimmten Spannung mit der Spannung des Kondensators, um die Belichtungszeit zu steuern.
Es ist bereits eine elektrische Steuerschaltung für einen Verschluß vorgeschlagen worden, bei dem das von einem Objekt reflektierte Licht an der Filmoberfläche oder einem VerschluBvorhang unmittelbar vor dem Film reflektiert wird; dieses reflektierte Licht wird dann gemessen, um den Verschlußablauf und damit die Belichtungszeit zu steuern.
Bei einer Steuerschaltung für einen elektrischen Verschluß dieses Typs wird im allgemeinen der Fotostrom des photoelektrischen Wandlers direkt integriert, der durch das Licht von dem Objekt erzeugt wird, dai durch das Aufnahmeobjektiv auf das Element gefallen 1st Der Schaltungstufbau eines solchen herkömmlichen elektrisch gesteuerten Verschlusses ist in Fig. 1 angedeutet Bei dtr in Fig. 1 gezeigten Schaltungsanordnung Ist ein photoelektrlicher Wandler zwischen die Eingänge eines Operationsverstärkers 4 gescheitet! ein integrierender Kondensator 3 sowie ein Zeitschalter 2, der synchron mit dem Ablauf des ersten Verscblußvorhangs geöffnet wird, liegen zwischen dem Ausgang und dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkern 4, Eine Konstantstroroquelle 6 ist mit
einem variablen Widerstand 7 verbunden, der entsprechend der Fümempfjndlichkeit im ASA-System eingestellt wird. Dieser Verbindungspunkt und der Ausgang des Operationsverstärkers 4 sind an die Eingänge eines Komparator 5 angeschlossen, dessen Ausgang mit der
to Basis eines Transistors 9 verbunden ist, der zum Ansteuern eines Elektromagneten dient, der den nachlaufenden, zweiten Verschlußvorhang steuert Mit dem Bezugszeichen 10 ist eine elektrische Energiequelle versehea
Diese Schaltungsanordnung hat folgende Funktionsweise: Das licht von einem aufzunehmenden Objekt das durch das Aufnahmeobjektiv hindurchgeht wird an der Oberfläche des Films oder an der Oberfläche des Verschlußvorhangs reflektiert, der sich unmittelbar vor dem Film befindet und erreicht schließlich den photoelektrischen Wandler 1, um dort einen entsprechenden Fotostrom zu erzeugen. Wenn der Zeitschalter 2 geschlossen wird, fließt durch den Zeitschalter 2 der Fotostrom, so daß die Ausgangsspannung des Operationsverstärkers 4 Null Volt ist; diese Spannung ist niedriger als die Anschlußspannung des variablen Widerstandes 7. Als Ergebnis hiervon wird das Ausgangssignal des Comparators 5 als Basisstrom an den Transistor 9 angelegt um dadurch den Elektromagneten 8 zu erregen, der den zweiten Verschlußvorhang steuert Wenn in diesem Zustand der Zeitschalter synchron mit dem Ablauf des ersten Verschlußvorhangs geöffnet wird, wird der obenerwähnte Fotostrom in dem Kondensator 3 integriert Sobald die Spannung des
Kondensators 3 die Anschlußspannung des variablen Widerstandes erreicht wird der Zustand des Komparators 5 umgekehrt Als Ergebnis hiervon wird die Erregung des Elektromagneten 8, der den zweiten Verschlußvorhang steuert unterbrochen. Die Zeitspan-
ne vom Öffnen des Zeitschalters 2 Ws zur Beendigung
der Erregung des Elektromagneten 8, der den zweiten
Verschlußvorhang steuert, ist die Belichtungszeit, die zu
einer geeigneten Belichtung des Films fahrt
Wenn angenommen wird, daß der Fotostrom des
photoelektrischen Wandlers 1 durch ip, die Kapazität des Kondensators 3 durch CJ und die Anschlußspannung des variablen Widerstandes 7 durch V0 dargestellt werden, dann läßt sich die Belichtungszeit T durch die folgende Gleichung (1) ausdrücken:
T = C0 ■ V„lin
In bezug auf die Helligkeit B des aufzunehmenden Objektivs und den Blendenwert A des Objektivs kann der Fotostrom ip durch die folgende Gleichung (2) ausgedrückt werden:
/, = K0 · B/A1.
Dabei ist Ko eine Proportionalitätskonstante.
In bezug auf die Filmempfindlichkeit S im ASA-System kann die Anschluflspannung V& die entsprechend der ASA-Empfindliehkeit eingestellt werden kann, durch die folgende Gleichung (3) ausgedruckt werden:
Dabei ist Ki eine Proportionalitätskonstante.
Aus den Gleichungen (1), (2) und (3) kann also die Belichtungszeit T durch die folgende Gleichung (4) ausgedrückt werden;
T- K2- A2IB -S.
(4)
DabeigUfc-Ki ~Q> x
Wenn also der Wert für K2 in geeigneter Weise festgelegt wird, so ist der Wert für TIn Gleichung (4) die Belichtungszeit, in welcher der FUm einer geeigneten Belichtung ausgesetzt wird. Aus Gleichung (3) ergibt sich, daß sich die Anschlußspannung Vb des variablen Widerstandes 7 fiber einen weiten Bereich variieren läßt, und zwar für eine Empfindlichkeit im ASA-System, die im Bereich von 3 bis 6400 liegt, von 6,4 V bis 3 mV oder 2,1 V bis ungefähr 1 mV (in Abhängigkeit von der Auswahl der Konstanten K\\ Für eine Einstellung der Fdmempfindlichkeit von 6400 im ASA-System wird die Schaltungsanordnimg für den elektrischen Verschluß durch die Offsetspannung oder Drift-Spannung des Operationsverstärkers 4 und des Komparators 5 beeinflußt, so daß die Genauigkeit einer solchen Schaltungsanordnung sehr gering ist Weiterhin ist es wegen der verschiedenen Einflußfaktoren unmöglich, eine Energiequelle 10 mit geringer Speisespannung zu verwenden, wenn die Empfindlichkeit im ASA-System auf einen Wert eingestellt wird, der bei 3 liegt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß sie über den gesamten jo EinsteUbereich der Empfindlichkeit mit hoher Genauigkeit arbeitet
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß wenigstens zwei Kondensatoren zum Integrieren und ein Schalter vorgesehen sind, mit dem in Abhängigkeit von einem ausgewählten Filmempfindlichkeitsbereich wahlweise einer der Kondensatoren mit dem Eingang und dem Ausgang des Operationsverstärkers verbindbar ist, daß der einstellbare variable Widerstand und der Schalter auf ein und demselben Trägerelement ausgebildet sind, daß der Schleifkontakt des einstellbaren variablen Widerstandes und der Arm des Schalters gemeinsam betätigbar sind, und daß der Widerstandswert des einstellbaren, variablen Widerstandes in wenigstens zwei Bereiche derart aufgeteilt ist daß der Teilungspunkt dem Schaltpunkt des Schalters entspricht
Der photoelektrische Wandler ist mit den Eingängen eines Operationsverstärkers verbunden, während ein Schalter einen von wenigstens zwei Kondensatoren zum Integrieren des Fotostroms zwischen den Ausgang und den invertierenden Eingang des Operationsverstärkers legt Der Schalter wird in Abhängigkeit vom ausgewählten Bereich für die Filmempfindlichkeit beispielsweise im ASA-System, umgeschaltet Der Widerstandswert eines variablen Widerstandes wird in Abhängigkeit von der ausgewählten Filmempfindlichkeit, beispielsweise im ASA-System, eingestellt und mechanisch mit dem Schalter gekoppelt Ein Komparator vergleicht eine Spannung, die einer ausgewählten eo Empfindlichkeit entspricht, wie sie durch den Wider· standswert des variablen Widerstandes festgelegt wird, mit der Integratlonsspaflnuflg an dem Ausgang des Operationsverstärkers, um die Belichtungszeit zu steuern. Eine solche Schaltungsanordnung hat eine hohe Genauigkeit Ober den gesamten, extrem großen Bereich der Einstellung der Filmempfindlichkeit, beispielsweise im ASA'System; außerdem iiann sie durch eine niedrige Speisespannung betrieben werden. Die erfindungsgemftöe Schaltungsanordnung wird nicht durch die Offset-Spwnung und die Drift-Spannung des Operationsverstärkers und des Komparators beeinflußt, so daß die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung mit einer sehr hohen Genauigkeit arbeitet
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die schematischen Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 ein Schaltdiagramm einer herkömmlichen Schaltungsanordnung für einen elektrischen Verschluß,
F ig. 2 ein Schaltdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels einer Schaltungsanordnung für einen elektrischen Verschluß nach der vorliegenden Erfindung,
Fig.3 zur Erläuterung eine Anordnung aus einem variablen Widerstand 16 sowie Schaltern 13 und 18, die bei der in Fig.2 gezeigten Schaltungsanordnung verwendet wird,
Fig.4 ein Schaltdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Schaltungsanordnung für einen elektrischen Verschluß nach der Erfindung und
Fig.5 zur Erläuterung eine Anordnung au s einem variablen Widerstand 34 und einem Schalter 32, die bei der in Fig.4 gezeigten Schaltungsanordnung verwendet wird.
In Fi1;. 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung für einen elektrischen Verschluß nach der Erfindung dargestellt bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Bauteile, die bereits oben unter Bezugnahme auf F i g. 1 beschrieben worden sind, mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Wie sich im einzelnen aus F i g. 2 ergibt sind Kondensatoren 11 und 12 zum Integrieren zwischen den invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 14 und die Anschlüsse a bzw. b eines ersten Schalters 13 geschaltet der mit dem Ausgang des Operationsverstärkers 14 verbunden ist und in Abhängigkeit von dem ausgewählten Empfindlichkeitsbereich, beispielsweise dem ASA-System, umgeschaltet wird. Eine Zener-Diode 21 ist mit einem Widerstand 22 verbunden, so daß eine Reihenschaltung entsteht, die parallel zu der Energiequelle 10 liegt An den Verbindungspunkt zwischen der Diode 21 und dem Widerstand 22 ist die Basis eines Transistors 17 angeschlossen. Ein variabler Widerstand 16, der in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit, beispielweise im ASA-System, eingestellt wird, liegt zwischen dem Emitter des Transistors 17 und der Energiequelle 10. Ein zweiter Schalter 18 ist mit dem Kollektor des Transistors 17 verbunden; dieser Schalter 18 wird in Zuordnung zu dem Betrieb des ersten Schalters 13 geschaltet der in Abhängigkeit von einem ausgewählten Empfindlichkeitsbereich, beispielsweise im ASA-System, geschaltet wird, wie oben beschrieben wurde. Widerstände 19 und 20 sind mit den Anschlüssen a und b des Schalters 18 verbunden. Der Kollektor des Transistors 17 und der Ausgang des Operationsverstärkers 14 sind an die Eingänge eines Komparators 15 angeschlossen.
Im folgenden soil die Funktionsweise der in F i g. 2 gezeigten Schaltungsanordnung beschrieben werden. Unter den Bedingungen, daß der Anschluß ff des ersten Schalters 13 mit seinem Anschluß a verbunden ist, während der Anschluß c des zweiten Schalters 18 mit seinem Anschluß a verbunden ist, wird der Fotostrom des photoelektrischen Wandlers 1 durch den Kondensator 11 integriert Andererseits wird die Spannung an dem variablen Widerstand 16 erhalten, indem die Basis/Emitter-Spannung des Transistors 17 von der
Anschlußspannung der Konstantspannungs-Zener-Diode 21 subtrahiert wird, das heißt, sie ist eine konstante Spannung Vb In bezug auf die Filmempfindlichkeit 5 im ASA'System wird der Widerstandswert Rs des variab-Ιεη Widerstandes so eingestellt, daß die folgende Gleichung (5) erfüllt wird:
«s — K3 ' S. (5)
0abei ist Aj eine Proportionalitätskonstante.
Dann kann der Kollektorstrom ic des Transistors 17 durch die folgende Gleichung (6) ausgedrückt werden:
ι, =
S).
(6)
T=C1
= (C1 · K1 · V1JK0 ■ K3) A2IB S. (7)
C1- R1 = C2 R2.
(9)
Wpnn
Her W«ri /£·.
10
15
Wenn weiterhin angenommen wird, daß die Kapazität des !Integrationskondensators 11 durch Q und der Widerstandswert des Widerstandes 19 durch /?t ausgedrückt werden, dann wird die Belichtungszeit T, ähnlich wie bei der Ausführungsform nach F i g. 1:
Dabei ist Vc die Spannung an dem Anschluß a des zweiten Schalters 18.
Wenn die Kapazität des Kondensators 12 und der Widerstandswert des Widerstandes 20 durch C2 bzw. R2 ausgedrückt werden, ist andererseits die Belichtungszeit Tunter der Bedingung, daß die Anschlüsse cdes ersten und zweiten Schalters 13 und 18 jeweils mit ihren jo Anschlüssen b verbunden sind:
T= C2- VnIi1, = (C2 ■ R2 ■ VyJK0 ■ K3) A1IB S. (8)
Dabei ist Vp die Spannung an dem Anschluß b des J5 zweiten Schalters 18.
Die Bedingung, daß die beiden Gleichungen (7) und (H) erfüllt werden, ist also:
40
t/„/ V Vr \ :_ • c 'MJ '*-j/ in
geeigneter Weise bestimmt wird, wird der Wert T in jeder Gleichung (7) und (8) die Belichtungszeit, während der der Film in geeigneter Weise belichtet wird.
Wenn die ersten und zweiten Schalter 13 und 18 so ausgelegt sind, daß der Anschluß c mit dem Anschluß a für einen ASA-Bereich verbunden wird, der kleiner als 150 ist, während der Anschluß c mit dem Anschluß b für einen ASA-Bereich verbunden wird, der höher als 150 ist, so kann die Spannung Vc an dem Anschluß a des zweiten Schalters 18 den Empfindlichkeitsbereich im ASA-System von 3 bis 150 überdecken, wodurch sich ein Verhältnis der Spannungsänderung im Bereich von 1 :50 ergibt, während die Spannung Vb an dem Anschluß b des zweiten Schalters 18 den Empfindlichkeitsbereich im ASA-System von 150 bis 6400 überdecken kann, wodurch sich ein Verhältnis der Spannungsänderung im Bereich von näherungsweise 1 :42 ergibt Obwoh! also das Änderungsverhältnis der Spannung an dem variablen Widerstand 7 bei der in F i g. 1 gezeigten Schaltungsanordnung näherungsweise 1 :2100 in bezug auf einen Empfindlichkeitsbereich im ASA-System von 3 bis 6400 ist, beträgt bei der Schaltungsanordnung gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung das Verhältnis der Spannungsänderung 1 :50, wobei die Spannung an dem Anschluß 2 oder b des zweiten Schalters 18 im Bereich von 20 mV bis 1V liegt Damit wird also die angegebene Schaltungsanordnung nicht durch die Offset-Spannungen oder die Drift-Spannungen des Operationsverstar· kers 14 und des Kofflpafators 15 beeinflußt und kann mit einer niedrigen Speisespannung betrieben werden. Um die Besehreibung zu vereinfachen» werden bei der la P i g. 2 gezeigten Schaltungsanordnung zwei Schalter 13 und 18 verwendet; diese Schalter können jedoch auch durch Halbleiterschalter ersetzt werden, die durch einen Schalter betätigt werden.
Fig.3 zeigt eine Anordnung aus dem variablen Widerstand 16 und dem ersten und zweiten Schalter 13 und 18, die in Fig.2 dargestellt sind In Fig.3 soll der mit schrägen Linien schraffierte Teil 23 einen Widerstandsabschnitt kennzeichnen, während das Bezugszeichen 28 einen Anschluß eines Widerstandes 23 kennzeichnet Der Widerstandsabschnitt 23, der Anschluß 28 und ein Schleifkontakt 29 bilden Hen obenerwähnten variablen Widerstand 16. Die Bezugszeichen 24,25,26 und 27 kennzeichnen Leiterabschnitte. Ein Schleifkontakt 30 und die Leiterabschnitte 24 und 27 bilden die Anschlüsse c, b und a des ersten Schalters 13. in ähnlicher Weise bilden ein Schleifkontakt 31 und die Leiterabschnitte 25 und 26 die Anschlüsse c, b und a des zweiten Schalters 18.
In Fig.4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung für einen elektrischen Verschluß nach der vorliegenden Erfindung dargestellt, wobei die Bauteile, die unter Bezugnahme auf die F i g. I und 2 beschrieben worden sind, mit den gleichen Bezugszeichen versehen wurden. Wie sich aus F i g. 4 ergibt wird ein Schalter 32 in Abhängigkeit von dem ausgewählten Filmempfindlichkeitsbereich, beispielsweise im ASA-System, umgeschaltet wie es oben bereits für den ersten Schalter 13 beschrieben wurde. Ein Operationsverstärker 14 und seine zugehörigen Bauteile gleichen den in F i g. 2 gezeigten Bauteilen. Ein variabler Widerstand 34, der in Abhängigkeit von der ausgewählten Filmempfindlichkeit beispielsweise im ASA-System, eingestellt werden kann, ist mit dem Emitter eines Transistors 35 verbunden, während ein Widerstand 36 mit dem rCwüc'rvioi ucs Tran»i»iüra 35 verbunden isL
Die Funktionsweise der in Fig.4 gezeigten Schaltungsanordnung soll im folgenden beschrieben werden. Der variable Widerstand 34, der entsprechend der ausgewählten Empfindlichkeit beispielsweise im ASA-System, eingestellt wird, ist so ausgelegt daß er einen unterschiedlichen Widerstandsabschnitt in Abhängigkeit von der Betätigung des Schalters 32 hat der entsprechend dem ausgewählten Empfindlichkeif bereich, beispielsweise im ASA-System, umgeschaltet wird.
Nimmt man an, daß der Schalter 32 auf eine Empfindlichkeit N im ASA-System umgeschaltet wird, und daß der Widerstandswert Rs des variablen Widerstandes 34 für eine Empfindlichkeit im ASA-System kleiner als Wist dann gilt:
Ώ' — IC - ? f 101
Dabei ist K4 eine Proportionalitätskonstante.
Ist andererseits der Widerstandswert Rs" des variablen Widerstandes 34 für eine Empfindlichkeit im ASA-System höher als N, so gilt:
s' = K4 · SIN -
00
Wird in ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig.2 angenommen, daß die Spannung an dem variablen Widerstand 34 und der Widerstandswert des Widerstandes 3ti durch Ve bzw. Rj dargestellt werden, dann kann unter der Bedingung, daB die Empfindlichkeit im ASA-System niedriger als N ist, das heißt, der Anschluß a des Schalters 32 ist mit dem Anschluß c verladen, die Belichtungszeit T durch die folgende Gleichung (12) ausgedrückt werden:
T^(C1- Rs ■ V1 -Ki ■ Rn) A1IB ■ S . Π2)
Andererseits kann unter der Bedingung, daß der Anschluß b des Schalters 32 mit dem Anschluß c verbunden ist, das heißt, daß die Empfindlichkeit im ASA-System höher als /Vist, die Belichtungszeit Tdurch die folgende Gleichung (13) ausgedrückt werden:
T = iC2 ■ R.\ ·
■ Kn) A1JB ■ S . Π.Μ
Die Bedingung dafür, daß die Gleichungen (12) und (13) gleichzeitig erfüllt werden, ist also:
C, = C,- N .
114)
Wenn der Wert für (G · Rt ■ Ve/K* ■ K0) in geeigneter Weise bestimmt wird, dann wird der Wert für Tin den Gleichungen (12) und (13) die Belichtungszeit, in welcher der Film in geeigneter Weise belichtet wird. In diesem Fall kann also, in ähnlicher Weise wie bei der Aus. Jhrungsform nach F i g. 2, das Änderungsverhältnis der Spannung an dem Widerstand 36 in der Größenordnung von 1 :50 für den ASA-Bereich von 3 bis 6400 liegen, so daß sich die gleichen Vorteile ergeben, wie sie
bereits oben erwähnt wurden.
Fig.5 zeigt eine Anordnung aus dem variablen Widerstand 34 und dem Schalter 32, die in Fig.4 dargestellt sind. In Fig.5 soll das Bezugszeicheh 42 einen Widerstandsabschnitt kennzeichnen, während der Anschluß des Widerstandsabschnittes 42 mit dem Bezugszeichen 38 versehen ist Der Widerstandsabschnitt 42, der Anschluß 38 und ein Schleifkontakt 41 bilden den obenerwähnten Widerstand 34.
Leiterabschnitte 3? und 39 sowie ein Schleifkontakt 40 bilden die Anschlüsse b, a und cdes Schalters 32.
Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, werden gemäß der vorliegenden Erfindung ein variabler Widerstand, der in Abhängigkeit von der ausgewählten Empfindlichkeit, beispielsweise im ASA-System, eingestellt wird, sowie ein Schalter vorgesehen, der in Abhängigkeit von dem ausgewählten Empfindlichkeitsbereich, beispielsweise im ASA-System, umgeschaltet wird; durch wahlweise Verwendung des Kondensators zum Integrieren in Abhängigkeit von der Betätigung des Schalters kann der Vergleichsspannungsbereich für die Empfindlichkeit, beispielsweise im ASA-System, verringert werden. Deshalb kann die Schaltungsanordnung für den elektrischen Verschluß nach der vorliegenden Erfindung mit einer niedrigen Speisespannung betrieben werden und wird nicht durch die Offset-Spannungen oder Drift-Spannungen des Operationsverstärkers und des !Comparators beeinflußt. Die Schaltungsanordnung nach der vorliegenden Erfindung arbeitet also mit sehr hoher Genauigkeit. Außerdem läßt sich der nutzbare Bereich der Empfindlichkeit, beispielsweise im ASA-System, aber auch in einem anderen Empfindlichkeitssystem, beispielsweise nach der DIN-Norm, wesentlich verbreitern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch;
    Schaltungsanordnung für den Verschluß einer Kamera, mit einem photoelektrischen Wandler, einem synchron mit der Bewegung eines ersten Verscblußvorhangs öffnenden Zeitschalter, einem Kondensator zum Integrieren des durch den photoelektrischen Wandler erzeugten Fotostroms, einem Operationsverstärker, der an den photoelektrischen Wandler eine Vorspannung von etwa Null Volt legt, einem in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit einstellbaren, variablen Widerstand, und einem Komparator zum Vergleichen der durch den variablen Widerstand bestimmten Spannung mit der Spannung des Kondensators, um die Belichtungszeit zusteuern, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Kondensatoren (11, 12) zum Integrieren und ein Schalter (13,18; 32) vorgesehen sind, mit dem in Abhängigkeit von einem ausgewählten Fflmemjfindlichkeitsbereich wahlweise einer der Kondensatoren (11, 12) mit dem Eingang und dem Ausgang des Operationsverstärkers (14) verbindbar ist, daß der einstellbare, variable Widerstand (16; 34) und der Schalter (13, 18; 32) auf ein und demselben Trägerelement susgebildet sind, daß der Schleifkontakt (29; 41) des einstellbaren, variablen Widerstandes und der Arm (30,31; 40) des Schalters (13,18; 32) gemeinsam betätigbar sind, und daß der Widerstandswert des einstellbaren, variablen Widerstandes (16; 34) in wenigstens zwei Bereiche derart aufgeteilt ist, daß der Teilungspunkt dem Schaltpunkt des Schalters (13,18; 32) entspricht
DE2809025A 1977-03-02 1978-03-02 Schaltungsanordnung für den elektrischen Verschluß einer Kamera Expired DE2809025C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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JP2236177A JPS53107828A (en) 1977-03-02 1977-03-02 Electronic shutter circuit

Publications (3)

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DE2809025B2 DE2809025B2 (de) 1979-11-15
DE2809025C3 true DE2809025C3 (de) 1980-08-07

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DE2809025A Expired DE2809025C3 (de) 1977-03-02 1978-03-02 Schaltungsanordnung für den elektrischen Verschluß einer Kamera

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US (1) US4189221A (de)
JP (1) JPS53107828A (de)
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DE2809025A1 (de) 1978-09-07
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