DE2804313A1 - Spannvorrichtung zum anspannen von schraubenbolzen, stiftschrauben und aehnlichen spannteilen sowie verfahren zur herstellung eines dehnbaren dichtungsteiles fuer die spannvorrichtung - Google Patents
Spannvorrichtung zum anspannen von schraubenbolzen, stiftschrauben und aehnlichen spannteilen sowie verfahren zur herstellung eines dehnbaren dichtungsteiles fuer die spannvorrichtungInfo
- Publication number
- DE2804313A1 DE2804313A1 DE19782804313 DE2804313A DE2804313A1 DE 2804313 A1 DE2804313 A1 DE 2804313A1 DE 19782804313 DE19782804313 DE 19782804313 DE 2804313 A DE2804313 A DE 2804313A DE 2804313 A1 DE2804313 A1 DE 2804313A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- piston
- clamping device
- axis
- former
- face
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B29/00—Accessories
- B25B29/02—Bolt tensioners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
- Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)
- Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
P-10487
Anmelder: Pilgrim Engineering Developments Ltd.
Beaufort House, St. Botolph Street London EC3A 7DX / England
Bezeichnung: Spannvorrichtung zum Anspannen von
Schraubenbolzen, Stiftschrauben und ähnlichen Spannteilen sowie Verfahren
zur Herstellung eines dehnbaren Dichtungsteiles für die Spannvorrichtung
809831/1013
2904313
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Spannvorrichtungen zum Anspannen von Schraubenbolzen, Stiftschrauben
und ähnlichen Spannteilen.
Hydraulische Spannvorrichtungen, wie zum Beispiel hydraulische Schraubenmuttern oder hydraulische Schraubenbolzen mit
einem kreisringförmigen Kolben, sind bisher beispielsweise zum Anspannen verbolzter Planschverbindungen verwendet worden.
Der kreisringförmige Kolben ist in einer kreisringförmigen
Ausnehmung in der Schraubenmutter oder dem Schraubenbolzenkopf vorgesehen und umgibt den sich durch den
Plansch hindurch erstreckenden Bolzen. Der Kolben wird aus der Ausnehmung und gegen den Plansch durch hydraulisches
Druckströmungsmittel getrieben, das der Ausnehmung zugeführt wird, um den Schraubenbolzen anzuspannen. Daraufhin
kann eine Befestigungsschraubenmutter gegen den Plansch heruntergeschraubt werden oder können Blechzwischenlagen
oder Blechunterlagen in Porm eines geteilten Ringes in den verfügbaren Spalt unterhalb des Schraubenbolzenkopfes oder
des Körpers der Schraubenmutter eingesetzt werden, so dass der hydraulische Druck ausgelöst werden kann.
Hydraulische Schraubenmuttern oder hydraulische Schraubenbolzen sind zwangsmässig grosser als die entsprechenden
gewöhnlichen Schraubenmuttern oder Schraubenbolzen, um den kreisringförmigen Kolben unterzubringen. Infolge dieser
grösseren Dimension ist nicht immer möglich, eine derart nahe oder dichte Steigung zu erzielen, wie es erwünscht
wäre, um einen im wesentlichen gleichmässigen Druck der Planschstirnflächen zu gewährleisten.
809831/1015
Bei bisherigen Versuchen zur Überwindung dieses Nachteiles bei hydraulischen Spannvorrichtungen ist eine gesonderte
Überbrückungsvorrichtung vorgesehen worden. Diese Vorrichtung
ist in ihrer Mitte durch einen Adapter mit einem herkömmlichen Bolzen verbunden und hat Brückenstützen, welche
über benachbarten Bolzen auf jeder Seite unter Verwendung von Abstandshalterkappen angeordnet. Hydraulisches Strömungsmittel
wird zwei hydraulischen Zylindern innerhalb der Brückenstützen zugeführt, wobei die Belastung, welche
durch die Kolben auf die benachbarten Bolzen übertragen wird, eine Aufwärtskraft erzeugt, die eine Zugbeanspruchung
in dem angespannten Bolzen verursacht .Um eine wirkungsvolle Übertragung der betreffenden Kräfte zu gewährleisten, ohne
die Brücke zu biegen, muss die Vorrichtung eine massive und verhältnismässig sperrige Konstruktion haben.
Erfindungsgemäss wird eine Spannvorrichtung mit einem Körper
vorgesehen, welcher eine Kolbeneinrichtung hat, die in einer mit einer Ausnehmung versehenen Stirnfläche des Körpers
angeordnet und parallel zur Achse eines Schaftes bewegbar ist, der sich von dem Körper erstreckt, oder einer Bohrung,
welche sich durch den Körper hindurch erstreckt, sowie eine Einrichtung zum zuführen von hydraulischem Strömungsmittel
hinter die Kolbeneinrichtung, und die Kolbeneinrichtung in der axialen Richtung zu drücken oder treiben,
welche durch die besagte Stirnfläche führt, wobei die Kolbeneinrichtung eine Betriebsdimension oder Gesamtbe—
messung in einer ersten Richtung quer zur Achse hat, welche kleiner als der kleinstmögliche Gesamtdurchmesser eines
kreisringförmigen Kolbens ist, der den selben Kolbenflächenbereich ergibt, sowie mit einer Gesamtbemessung in einer
anderen Richtung quer zur besagten Achse und senkrecht zur besagten einen Richtung, welche kleiner als die kleinste
809831/1015
Gesamthauptbemess - ung ist für zwei entgegengesetzte, kreisförmige
Kolben, welche den selben Kolbenoberflächenbereich ergeben, sowie mit zwei getrennten oder verbundenen Oberflächenbereichen
an entgegengesetzten Seiten an einer Ebene des Körpers durch die besagte Achse hindurch und parallel
zur besagten einen Richtung, welche Flächenschwerpunkte
haben, die mit der besagten Achse koHLnear und von der besagten Achse auf jeder Seite derselben durch entsprechende
Distanzen in Abstand angeordnet sind, welche dzu ihren entsprechenden Bereichen umgekehrt proportional, sind.
Bei dieser Anordnung kann die hydraulische Spannvorrichtung
eine kleinere Gesamtgrösse oder Baudimension bzw. Gesamtbreite als eine vergleichbare Vorrichtung haben, welche einen
kreisförmigen Kolben des selben Kolbenoberflächenbereiches hat, wobei er beispielsweise in Form eines Bolzens, einer
Schraubenmutter oder einer kein Gewinde aufweisenden Unterlegscheibenartigen-Konstruktion
ausgebildet sein kann. Eine derartige Vorrichtung erfährt ferner geringere innere Biegemomente,
als jene, welche bei der Verwendung zweier entgegengesetzter kreisförmiger Kolben auftreten, so dass sie
nicht so umfangreich und sperrig sein muss.
Erfindungsgemässe Vorrichtungen haben verschiedene Formen von
Kolbeneinrichtungen, welche Gegenstand der oben erwähnten Einschränkungen der Gesamtbemsssungen der Kolbeneinrichtung
und der Anordnung der Oberflächenschwerpunkte der Kolbenoberflächenbereiche sind. Die Kolbeneinrichtung kann auch
zwei Kolben in den beiden Bereichen der ausgenommenen Stirnfläche sein, welche an entgegengesetzten Seiten der Querebene des Körpers liegen, oder kann die Kolbeneinrichtung
einen einzigen Kolben bilden, der sich über diesen beiden
809831/1013
Ats
2904313
Bereichen erstreckt. Von diesen beiden Alternativen wird die
erstere bevorzugt, da die minimale Gesamtbemessung der Vorrichtung
dann nur durch den Durchmesser des Schaftes oder der Bohrung bestimmt werden muss. Darüber hinaus erfordern
zwei Kolben keinen dünnen Verbindungsabschnitt, der sich zwischen den beiden Bereichen der Stirnfläche erstreckt, wobei
dieser Abschnitt notwendigerweise ein Merkmal der letzteren ist und manchmal Gegenstand einer Biegung oder eines Nachgebens
bei extremen hydraulischen Drücken sein kann.
Wenn die Oberflächenschwerpunkte der beiden Stirnflächen in dem selben Abstand von der Achse liegen, so haben die
beiden getrennten oder verbundenen Teile der Kolbeneinrichtung auf jeder Seite der besagten Ebene des Körpers vorzugsweise
die selbe Form und sind vorzugsweise miteinander symmetrisch in Bezug auf die Querebene. Eine Kolbeneinrichtung
ohne solche Symmetrie kann verwendet werden, wobei jedoch sie typischerweise dann keine Oberflächenschwerpunkte
hat, die von der Achse in gleichem Abstand liegen. Ein Beispiel dieser letzteren Konstruktion bei
einer Vorrichtung zum Zusammendrücken oder Andrücken eines kreisringförmigen Flansches einer scharfen Krümmung vorliegen,
wenn ein Radialanschlag der benachbarten Vorrichtung ohne wirksame Verwendung des Bereiches der Stirnfläche möglich
sein würde, welche zur Aufnahme der Kolbeneinrichtung zur Verfugung steht.
Es ist wünschenswert, die Biegemomente innerhalb der Vorrichtung auf ein Minimum herabzusetzen und die Kolbeneinrichtung
derart anzuordnen, dass sie so nahe der Achse des Schaftes oder der Bohrung wie möglich liegt. Es ist somit
bevazugt, dass der Kolben oder die Kolben um die Achse herum sich krümmen, so dass sie eine konkave Seitenfläche
809831/1013
/14
28U4313
neben der Achse haben. Der durch die konkave Seitenoberfläche
beschriebene Bogen ist gewöhnlich ein Bogen eines Kreises, der auf der Achse zentriert ist und einen Radius hat, der
gerade grosser als jener des Schaftes oder der Bohrung ist, obwohl auch andere Kurven Anwendung finden können. Wenn
ein einziger Kolben Verwendung findet, so kann er sich ganz um die Achse herum erstrecken, um somit eine zylindrische
Seitenfläche zu haben.
Eine Form wird für die Kolbeneinrichtung besonders bevorzugt. Bei dieser handelt es sich um zwei gleiche Kolben,
wovon jeder eine halbmondförmige oder "nierenförmige"
Kolbenoberfläche hat. Eine zweckmässige Nierenform kann erhalten werden, indem ein kleinerer Bogen eines Kreises
und dann ein zweiter, grösserer Bogen geschrieben wird, wobei der überschneidende Bogen an der Halbierenden des
ersten Bogens zentriert ist, worauf die Schnittpunkte abgerundet werden. Der Radius des ersten Bogens ist gewöhnlich
etwas grosser als jener des Schaftes oder der Bohrung, wie in dem vorhergehenden Absatz erörtert wurde, wobei der
Radius des zweiten Bogens etwa gleich gross oder grosser ist. Es leuchtet ein, dass der Mittelpunkt des zweiten
'Bogens entlang der Schnittlinie verschoben werden kann, und dass auch andere als nur kreisförmige Bögen verwendet
werden können.
Die Einrichtung zur Zuführung von hydraulischem Strömungsmittel hinter der Kolbeneinrichtung kann herkömmlich sein.
Eine derartige Einrichtung kann eine Zuführbohrung oder Speisebohrung aufweisen, welche sich durch den Körper der
Vorrichtung hindurch und in eine Kammer hinter jedem Kolben der Kolbeneinrichtung und innerhalb der Ausnehmungsstirnfläche
erstreckt* Bei Vorhandensein einer zweckmässigen
8 0 9 8 3 1 / 1 0 1 3
2BU4313
Abdichtungseinrichtung zur Verhinderung eines Ausweichens
des Strömungsmittels aus der Kammer kann Strömungsmittel unter hohem Druck zugeführt werden. Bei einer bevorzugten
Anordnung nimmt ein dehnbarer Dichtungsteil die Kammer oder jede Kammer ein, wobei ein Rohr, welches manchmal
in Form einer hohlen Nadel ausgebildet ist, sich von der Zuführbohrung in den Abdichtungsteil hinein erstreckt.
Hydraulisches Strömungsmittel wird jedem Abdichtungsteil
zugeführt, um zu bewirken, dass sich dieser ausdehnt. Die seitliche Ausdehnung wird durch die Seitenwände der Kammer
eingeschränkt, so dass eine Axialausdehnung erfolgt, um
die Kolbeneinrichtung von dem Körper der Vorrichtung nach aussen zu treiben.
Eine bevorzugte Ausführungsform eines dehnbaren Dichtungsgliedes weist eine Schicht aus Gummi oder einem ähnlichen
elastischen, verformbaren, nicht zusammendrückbaren Werkstoff auf, welcher um einen Bildner oder Former herum geformt
ist und diesen umschliesst. Hydraulisches Strömungsmittel
kann ohne weiteres in den Teil eingespritzt werden, beispielsweise über eine Schaftverbindung, welche am Former
passend angebracht ist, wodurch die elastische oder nachgiebige Schicht von dem Former abgehoben wird, um den Dichtungsteil
auszudehnen. Es können gegebenenfalls Kanäle in der Oberfläche des Formers innerhalb des Dichtungsteiles
vorgesehen sein, um die Verteilung des eingespritzten hydraulischen Strömungsmittels zu erleichtern, und um der Gewährleistung
einer gleichmässigen Ausdehnung der elastischen Schicht zu verhelfen. Zu diesem Zweck sind die Kanäle mit
Salz oder einem anderen wegwerfbaren Material vor dem Formen auf der elastischen Schicht gefüllt. Nach dem Formungsvor-
809831/1013
AZ
28Ü4313
gang kann ein zweckmässiges Lösungsmittel (Wasser für Salz) eingespritzt werden, um das wegwerfbare Material aufzulösen,
worauf die dabei gebildete Lösung abgenommen wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform hat der dehnbare Dichtungsteil
eine Nitrilgummischicht, welche um einen metalischen, vorzugsweise
Aluminiumformer, herumgeformt ist.
Es wird erwartet, dass dehnbare Dichtungsteile der in dem
letzten Absatz oben beschriebenen Art bei anderen Spannvorrichtung Verwendung finden können, beispielsweise bei Spannvorrichtungen
mit kreisringförmigen Kolben oder mit einem kreisförmigen Umriss in Draufsicht, zusätzlich zu: jenen,
welche erfindungsgemäss entsprechend der vorhergehenden Definition vorgesehen sind. Angesichts dieser Erwartung wird erfindungsgemäss
ferner in einem zweiten Aspekt eine Spannvorrichtung mit einem Körper geschaffen, der einen oder mehrere
Kolben hat, die in einer Ausnehmungsstirnflache des Körpers
angeordnet und parallel zur Achse eine? Schaftes bewegbar
sind, der sich von dem Körper oder von. einer Bohrung erstreckt, die sich durch den Körper erstreckt, wobei ein dehnbarer
Abdichtungsteil in der Ausnehmung hinter jedem Kolben
vorgesehen ist und eine Schicht aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen, verformbaren, nicht zusammendrückbaren Werkstoff
aufweist, die um einen Former herum geformt ist und diesen umschliesst, und wobei ferner eine Einrichtung vorgesehen ist,
um hydraulisches Strömungsmittel zu dem oder jedem Teil zuzuführen, um zu bewirken, dass seine elastische Schicht sich
ausdehnt und somit den bzw. jeden Kolben in einer Richtung bleibt, welche durch die besagte Stirnfläche hindurch hinausführt.
809831/1013
Die Zufuhr des hydraulischen Strömungsmittels dem bzw. jedem
Dichtungsteil beispielsweise durch Schaftverbindungen, führt zur Ausdehnung der elastischen Schicht weg von dem
Former. Eine wesentliche seitliche Ausdehnung wird durch die Seitenwände der Ausnehmung verhindert, so dass die
axiale Ausdehnung stattfindet, mit dem Ergebnis, dass der oder jeder Bogen von der Stirnfläche nach aussen getrieben
wird.
In Zusammenhang mit dem Obigen wird erfindungsgemäss auch
ein Verfahren zur Herstellung eines dehnbaren Dichtungsteiles für Spannvorrichtungen, wie oben beschrieben, geschaffen,
wobei das Verfahren darin besteht, dass eine Schicht aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen, verformbaren,
nicht zusammendrückbaren Werkstoff um einen Former herum gebildet wird. Die vorliegende Erfindung umfasst auch
das Produkt dieses Verfahrens.
Ein dehnbarer Dichtungsteil mit einer elastischen Schicht, der bzw. die um einen Metallformer herumgebildet ist,
kann leichter gemacht werden als die meisten der dehnbaren Dichtungsteile, die bisher bei hydraulischen Spannvorrichtungen
vorgesehen worden sind. Bisher ist bei kreisringförmigen Kolben ein hohler, kreisringförmiger,
dehnbarer Dichtungsteil aus Gummi verwendet worden, wobei jedoch Schwierigkeiten beim Bilden der durchgehenden Durchbrechung
oder des durchgehenden Kanals in solchen Teilen entstanden sind. Diese Schwierigkeiten werden mit Hilfe
der dehnbaren Dichtungsteile überwunden, welche nach dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung vorgesehen sind,
da der Gummi um den Former herum geformt wird und der Former selbst innerhalb des Dichtungsteiles im Gebrauchszustand
verbleibt. Das in den Dichtungsteil eingespritzte hydrau-
809831/1013
lische Strömungsmittel tritt zwischen den Former und die
Innenseite des Dichtungsgliedes ein, um den Dichtungsteil von dem Former weg zu dehnen. Darüber hinaus wird durch die
Einspritzung des hydraulischen Strömungsmittels in den vorliegenden, dehnbaren Dichtungsteil schnell jedes Verteilungskanals
geführt, worauf unmittelbar die Ausdehnung eintritt. Dies ist im Gegensatz zu den herkömmlichen, dehnbaren
Dichtungsteilen, bei welchen der kontinuierliche
Kanal einen wesentlichen Totraum darstellt, der mit hydraulischem Strömungsmittel vor Eintritt der Ausströmung geführt
werden muss. Da die Hochdruckpumpen, welche gewöhnlich zum Einspritzen von hydraulischem Strömungsmittel verwendet
werden, ein geringes Vermögen aufweisen, stellt dieses Einsparen in Bezug auf den Totraum ein wesentliches
Einsparen der Zeit, welche zum Anspannen der hydraulischen Spannvorrichtung erforderlich ist.
Die vorliegende Erfindung wird nun nachfolgend beispielsweise unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher
beschrieben, darin zeigen;
Fig. 1 ein senkrechter Querschnitt eines Flanschbdzens mit
einer hydraulischen unterlegseheibenartigen Vorrichtung,
welche die vorliegende Erfindung beinhaltet;
Fig. 2 eine horizontale Querschnittansicht des Bolzens und der hydraulischen Vorrichtung gem. Fig. 1, entlang
der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine horizontale Querschnittsansicht, welche jener
gemäss Fig. 2 ähnlich ist, und zwar einer alternativen erfindungsgemässen hydraulischen Vorrichtung;
809831/1011
λ<0
Fig. 4a und b Drauf- und Seitenansichten eines Formers;
Fig. 5a, b und £ Stirn- Seiten- und Gegenstirnansichten
eines Befestigungsstiftes für den Former;
Fig. 6 eine Draufsicht einer Arbeitsformeinrichtung;
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII;gem. Fig. 6;
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII gem. Fig.6;
Fig. 9 eine Draufsicht eines Kolbens;
Fig.10 einen Schnitt entlang der Linie X-X; und
Fig.11 einen Schnitt entlang der Linie XI-XI.
Bezugnehmend zunächst auf die Fig. 1 und 2 zeigen diese Figuren einen Bolzen 10, der sich durch einen Flansch 12
hindurch erstreckt und durch eine hydraulische unterleg*-
scheibenartige erfindungsgemässe Vorrichtung 14 gespannt
und durch eine Mutter 15 auf den Bolzen festgehalten wird. Die hydraulische Vorrichtung 14 hat eine glatte Mittelbohrung
16 für den Bolzen und weist einen länglichen Körper 18 aus hochziehbaren Stahl auf, der eine Ausnehmungsstirnflache
20 aufweist, die die Kolbeneinrichtung 22 in Form
eines einzigen Kolbens aufnimmt, der den Bolzen 10 umgibt. Die Ausnehmung in der Stirnfläche 20 ist derart bemessen,
dass die Kolbeneinrichtung 22 parallel zur Achse der Bohrung 16 beweglich ist.
809831/1013
ι*
28ÜA313
Wie aus Pig. 1 ersichtlich, nimmt ein dehnbarer Dichtungsteil
24 eine Kammer innerhalb der Ausnehmungsstirnfläche 20 und den Raum hinter der Rückoberfläche der Kolbenoberfläche
ein. Dieser Dichtungsteil 24 weist eine Schicht 26 aus Nitrilgummi auf, wobei diese Schicht bzw. der Gummi auf
einem Metallformer 28, der zweckmässigerweise aus Aluminium besteht, durch eine Arbeitsform gebildet ist. Eine Bohrung
30 erstreckt sich durch den länglichen Körper 18 hinduch und nimmt eine Schachtverbindung 32 auf, um hydraulisches
Strömungsmittel dem dehnbaren Dichtungspaar 24 zuzuführen und um die Kolbeneinrichtung 22 in einer Einrichtung zu
treiben, welche durch die besagte Ausnehmungsstirnfläche hindurchführt.
Zur Erleichterung der Verteilung des hydraulischen Strömugsmittels
innerhalb des Dichtungsteiles 24 sind hohle Kanäle 34 vorgesehen. Diese hohlen Kanäle sind in dem Dichtungsteil
während der Formung unter Verwendung von wegwerfbaren Kernen aus einem lösbaren Material, wie einfachem Salz, gebildet.
Während der Fertigung des Dichtungsteiles werden die Kanäle mit Salz vor der Formung der elastischen Schicht 26 gefüllt.
Daraufhin wird Wasser eingespritzt um das Salz aufzulösen, worauf die somit gebildete Lösung entnommen wird.
Die Form der Kolbeneinrichtung 22 ist aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich; der horizontale Querschnitt ist derselbe wie
für den Dichtungsteil 24. Die Kolbeneinrichtung 20 hat eine kreisförmig- zylindrische innere SeitenoberfLäche 36
mit einem Radius, der gerade grosser als jener der Bohrung ist, sowie eine verlängerte bzw. ausgedehnte, äussere Sei-
809831/1013
λ*
tenoberflache 38. Die äussere Seitenoberfläche 38 ist derart
bemessen, dass die Kolbeneinrichtung 22 eine Gesamtquerdimension hat, welche kleiner als der kleinstmögliche
G-esamtdurchmesser eines kreisringförmigen Kolbens ist, wodurch
sich der selbe Kolbenoberflächenbereich ergibt, sowie eine G-esamtlängsdimension, welche kleiner als die kleinstmögliche
ist, für zwei entgegengesetzte kreisförmige Kolben, wodurch derselbe Kolbenoberflächenbereich entsteht. Darüber
hinaus haben die beiden Kolbenoberflächenbereiche der Kolbeneinrichtung auf jeder Seite der Querebene 40 des Körperoberflächenschwerpunkts,
welche mit der Achse der Bohrung 16 kollinear und in gleichem Abstand davon angeordnet sind.
Im Gebrauchszustand wird hydraulisches Strömungsmittel über
ein Ansaugrohr oder Zweigrohr einer Reihe gleicher Spannvorrichtungen zugeführt, welche ähnlich der hydraulischen
Vorrichtung 14 angeordnet sind. Sobald dies geschehen ist, bewirkt das Strömungsmittel, dass sich die elastische Schult
26 ausdehnt und danach tritt, die Kolbeneinrichtung 22 aus der Ausnehmungsstirnfläche 20 weg zu treiben. Die Belastung,
die durch die Kolbeneinrichtung 22 auf die Stirnfläche des Flansches 12 übertragen wird, bildet eine Aufwärtskraft,
welche gegen die Mutter 15 wirkt, welche wiederum eine zur Beanspruchung in den Bolzen 10 verursacht. Mit steigendem
Strömungsmitteldruck steigt auch die Zugbeanspruchung an, bis beispielsweise bei 2100 kp/cm (30 000 psi) sich die
elastische Schicht 26 bis zur Relativstellung 26' ausgedehnt hat, welche in Fig. 1 mit gestrichelten Linien dargestellt
ist. Der Körper 18 wird sich dann bis zur Relativstellung 18' bewegt haben, mit dem Ergebnis, dass die
Stirnfläche 20 bei x-x an Stelle von y-y liegt. Daraufhin kann ein Paar von gespaltenen Beilageblechen in den verfügbaren
Spalt eingesetzt werden, worauf der Strömungsmitteldruck ausgelöst bzw. freigegeben wird. Die Beilageteile
809831/1013
sind vorzugsweise durch die Querebene 40 des Körpers gespalten,
wobei jeder Beilagenteil ein Profil hat, das durch die Punkte a Ms g gegenüber liegt, wobei sie
eine Dicke xy aufweisen.
Als eine Alternative gegenüber dem Einsatz von Beilagen, kann eine (nichtgezeigte) Arbeitsmutter gegen den Plansch
um einen Abstand heruntergeschraubt werden, der gleich dem Spalt xy ist. Daraufhin kann der Strömungsmitteldruck
aufgehoben und die Arbeitsmutter und die hydraulische Vorrichtung 40 entfernt werden.
Die in Fig. 3 dargestellte, zweite Ausführungsform ist
im wesentlichen die gleiche, wie oben beschrieben, mit der Ausnahme, dass die Kolbeneinrichtungszwei gesonderte
Kolben aufweist, wovon jeder eine nierenförmige Kolbenoberfläche hat. Die Oberflächen oder Stirnflächen haben
die selbe Gestalt oder Form wie der horizontale Querschnitt durch die entsprechenden, dehnbaren Dichtungsteile
50, welche in Fig. 3 gezeigt sind. Die hier dargestellte Spannvorrichtung ist wiederum eine hydraulische
unterlegscheibenartige Vorrichtung 52 mit einer Mittelbohrung 54 für einen Bolzen. Gesonderte Zuführungsbohrungen
mit Schaftverbindungen 56 sind vorgesehen zur
Zuführung von hydraulischem Strömungsmittel den beiden Dichtungsteilen, obwohl ein Ansaugrohr oder ein Zweigrohr
oder eine andere Anordnung verwendet wird, um zu gewährleisten, dass Strömungsmittel unter dem
selben Druck beiden zugeführt wird. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist sonst die selbe wie jene für die Vorrichtung
gem. Fig. 1 und 2, wobei Beilagen oder eine Arbeitsmutter verwendet werden können, um den Spalt aufzunehmen,
der durch die Verwendung der Vorrichtung erhalten wird.
809831
28Ü4313
Die beiden oben beschriebenen hydraulischen Vorrichtungen
haben den Vorteil, dass der Körper weniger umfangreich ist als eine vergleichbare herkömmliche Vorrichtung mit einem
kreisförmigen Kolben, wodurch das gleichzeitige Anspannen benachbarter Bolzen ermöglicht, die dicht nebeneinander
im Sinne einer Steigung liegen. Darüber hinaus werden Biegemomente innerhalb der Vorrichtungen auf ein Minimum herabgesetzt,
und zwar unter Verwendung jeder der dargestellten Kolbeneinrichtungen. Im Vergleich mit der in den Fig. 1 und
gezeigten Konstruktion hat jener gemäss Fig. 3 den weiteren
Vorteil einer Kolbeneinrichtung mit keinen verhältnismässig dünnen Abschnitten, welche unter extremen Drücken einer gewissen
Biegung ausgesetzt sein können.
Der Vorgang zur Herstellung des Dichtungsteiles wird nun
unter Bezugnahme auf die Fig. 4 bis 11 beschrieben.
Ein Aluminiumformer 111 einer Stärke von 9»53 mm (3/8 Zoll)
wird gebohrt und in drei Stellungen für Innengewinde geschnitten, wie bei 102 in den Fig. 4a und 4b_ gezeigt. In
diese Löcher werden drei Befestigungsstifte 103 für den Former eingebracht, wie Fig. 5a, b und _c, welche aus einer
flusseisernen Stange hergestellt sind, und welche an einem Ende 104 mit einem Aussengewinde versehen sind, um den
Former 101 einzuschrauben, wobei sie auch innen maschinel bearbeitet und mit einem Gewinde versehen sind, beispielsweise
8BA, am anderen Ende 105. Der Befestigungsstift 103 für den Former hat ausreichende Länge, um die erforderliche
Dicke der oberen und unteren Oberfläche des Nitrilgummireifens zu ergeben.
Die Arbeitsform 106 ist in Fig. 5 gezeigt und hat einen Hohlraum 120 mit drei Brustwarzen- oder Saugerlöchern 107
am Boden desselben, wobei jedes solches Rohr zuerst zu
809831/1013
einem Rohr 111 reduziert ist, welches klein genug im Durchmesser
ist, um den Befestigungsstift für den Former zu stützen. Dies wird weiter bis zu einem Durchmesser reduziert,
der ausreicht, um den Schaft eines Bolzens 8BA bei 108 aufzunehmen, woraufhin dieses grosser wird, um den
Kopf desselben Bolzens 8BA bei 109 aufzunehmen.
Zwei Scheiben oder Blätter eines ungehärteten Nitrilgummis mit einer Shore-Härte 60 und einer Dicke von 4,76 mm
(3/16 Zoll) werden zu einer bestimmten Form geschnitten, um somit etwas grosser als der Formhohlraum 120 zu sein,
worauf sie entfettet werden. Ein Blatt wird in den Boden der Form gelegt, welcher ebenso entfettet worden ist.
Der Aluminiumformer 101 mit den Befestigungsstiften 103, die nun in Stellung sitzen, wird der Form106 zugeführt,
wobei die Stifte durch die Bodenschicht aus Nitrilgummi hindurchgeführt werden, worauf sie in die Saugerlöcher
gebracht wird, worin die Anordnung in der Form durch Verwendung der Bolzen 8BA befestigt wird.
Es ist somit ersichtlich, dass die Befestigungsstifte des Formers den Former in der Form sehr sicher halten, wodurch
die gleichmässige Wanddicke des fertiggestellten gehärteten Reifens erhalten wird.
Ein Streifen mit der richtigen Menge desselben ungehärteten Nitrilgummis mit einer Weite oder Breite bzw. einer Dimension
von beispielsweise 9»53 mm (3/8 Zoll) wird entfettet und um
die Seiten der Form zwischen der Form und den Seiten des Aluminiumformers und über die Bodenschicht aus Gummi gelegt.
Das zweite Blatt aus Nitrilgummi, das zu einer bestimmten Dimension geschnitten wird, wird auf das Oberteil des Formers
809831/1013
QSL
28Ü4313
gelegt und an die Seitenwände methodisch geknetet, um etwaige Luft auszuschliessen, welche in der ungehärteten Anordnung
eingefangen sein kann.
Ein Kolben 111 (Pig. 9-11) mit einer Ausnehmung 114 auf
seiner unteren Seite wird auf den oberen Teil der Anordnung gebracht, wobei eine dicke, flache Platte über die
ganze Anordnung gebracht wird, um gleichmässige Wärmeverteilung zu erzielen und auch um jeweilige Ungleichmässigkeiten
der Platte der hydraulischen Presse auszugleichen, welche für den Härtevorgang verwendet wird.
Nach der Aushärtung wird die Reifenanordnung aus der Form entfernt und zum Abkühlen gelassen. Sobald das Abkühlen
stattgefunden hat, kann ein Befestigungsstift 103 des Formers entfernt und der Reifen getestet werden, und zwar
unter Verwendung einer Standardwerkstatt-Luftleitung bei 7 kp/cm (100 psi). Da der Reifen in diesem Test nicht
eingeschränkt ist, wird er bei weitem grösseren Beanspruchungen ausgesetzt, als dies in der Praxis jeweils
der Fall wäre. Eintauchen des aufgeblähten Reifens in Wasser, bestimmt, ob irgendwelche Leckstellen vorhanden
sind. Der Druck kann nun aufgehoben werden, wobei die beiden verbleibenden Befestigungsstifte für den Former
entfernt werden können. Eine Rontgenuntersuchung des Reifens kann erfolgen, um eine konstante Wanddicke zu zeigen.
Hierbei ist zu beachten, dass der Aluminiumformer während seiner Verwendung in dem Reifen verbleibt. Im Gebrauchszustand
werden die Löcher der beiden nichtgebrauchten Saugerlöcher in den Reifen ausgeblendet, und zwar unter
Verwendung von flusseisernen Sondenpassstücken, welche in die Sauglöcher mit Presssitz eingesetzt werden oder
aber unter Verwendung, bei Bedarf, von Araldite.
609831/1013
28Ü4313
Der Hauptvorteil der Verwendung dieser Befestigungsstifte für den Former zum Halten des Formers, abgesehen von dem
Vorteil, der offensichtlich darin besteht, den Former daran zu hindern, sich während des Aushärtevorganges zu bewegen,
besteht vielleicht darin, dass im Gebrauchszustand
bei der Spannvomchtung die in dem Former gebohrten Löcher
es dem Strömungsmittel, das auf einer Seite des Reifens eingeführt ist, rasch auf die andere Seite hinüber zu kommen,
wodurch ein gleichmässiges Aufblähen des Reifens während
der Anwendung des Druckvorganges ermöglicht wird, wobei ähnlich und vielleicht wichtiger ist, dass beim Entfernen
des Druckes das Strömungsmittel zum hydraulischen Behälter (d.h. zu der Pumpe) gleichmässig zurückströmt, wodurch
die Belastungszellenanordnung und in diesem Falle die Spannvorrichtung zu ihrer ursprünglichen Stellung rasch
und gleichmässig zurückkehren kann.
Während die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf Ausführungsformen näher beschrieben wurde, welche eine Bohrung
ohne Gewinde haben, sind auch andere Ausführungsformen möglich. So z. B. könnte die vorgesehene Spannvorrichtung
in Form eins hydraulischen Bolzens ausgebildet sein, wobei die Kolbeneinrichtung in einer Stirnfläche vorgesehen
ist, von welcher sich der Schaft oder der Bolzen erstreckt.
Auf ähnliche Weise kann eine eher herkömmliche Ausführungsform des Dichtungsteiles Verwendung finden.
Es ist auch ersichtlich, dass während die verwendeten, dehnbaren Dichtungsteile im Zusammenhang mit bestimmten Spannvorrichtungen
beschrieben wurden, die Verwendung eines solchen Teiles mit einer elastischen Schicht auf einem Metallformer
eine weite Anwendbarkeit hat. Ein Beispiel würde bei Vorrichtungen zu zeitigen sein, die mehr mit den tekannten hydraulischen
Muttern und hydraulischen Bolzen verwandt sind, wobei ein einziger kreisringförmiger Kolben Verwendung findet.
609831/1013
24 Le e rs e i t e
Claims (18)
- AnsprücheSpannvorrichtung, gekennzeichnet durch, einen Körper (18) mit einer Kolbeneinrichtung (22), welche in einer mit einer Ausnehmung versehenen Stirnfläche (20) des Körpers aufgenommen und parallel zur Achse eines Schaftes bewegbar ist, der sich von dem Körper oder von einer Bohrung erstreckt, die sich durch den Körper (18) erstreckt, einer Einrichtung zum zuführen eines hydraulischen Strömungsmittelsinters die Kolbeneinrichtung (22), um die Kolbeneinrichtung (22) in einer Axialrichtung zu treiben, welche durch die besagte Stirnfläche (20) hindurch führt, wobei die Kolbeneinrichtung (22) eine G-esamtdimension in einer ersten Richtung quer zur Achse hat, welche kleiner als der kleinstmögliche Gesamtdurchmesser eines kreisringförmigen Kolbens ist, wobei si;h der selbe Kolbenoberflächenbereich ergibt, sowie eine GesamtdimensioB. in einer anderen Richtung quer zur besagten Achse und senkrecht zur besagten einen Richtung, welche geringer als die kleinste Gesamthauptdimension ist, für ein Paar entgegengesetzter, kreisförmiger Kolben, wobei sich derselbe Kolbenoberflächenbereich ergibt, und mit zwei gesonderten oder verbundenen Oberflächenbereichen auf entgegengesetzten Seiten einer Ebene (40) des Körpers (18) durch die besagte Achse und parallel zur besagten einen Richtung, welche Oberflächenschwerpunkte hat, die mit der besagten Achse kollinear von der besagten Achse auf jeder Seite derselben um entsprechende Entfernungen in Abstand vorgesehen sind, welche zu ihren entsprechenden Bereichen umgekehrt proportional sind.ORIGlNALiHSPECIbDi8ü4313
- 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (18) ein Bolzenkopf ist, und dass der Schaft des Bolzens sich von dem Bolzenkopf in der selben Richtung wie der Kolben erstreckt.
- 3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (18) .eine Unterlegscheibe (52) mit einer zylindrischen Bohrung (54)ist, welche sich hindurch parallel zu der Achse erstreckt.
- 4. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (18) eine Mutter mit einer Schraubengewindebohrung ist, die sich dadurch parallel zu der Achse erstreckt.
- 5. Spannvorrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbeneinrichtung (22) zwei Kolben in den beiden Bereichen der Stirnfläche mit der Ausnehmung aufweist, welche an entgegengesetzten Seiten der besagten Ebene des Körpers (18) liegen.
- 6. Spannvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben eine nierenförmige oder halbmondförmige Kolbenstirnfläche haben.
- 7. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbeneinrichtung (22) einen einzigen Kolben aufweist, der sich über den beiden Bereichen der Stirnfläche mit der Ausnehmung erstreckt, wobei die Radialbemessung der Kolbenstirnfläche relativ gross entlang der Halbdurchmesser ist, die in der besagten anderen809831/10132&Q4313Sichtung liegen, und verhältnismässxg schmal entlang der Durchmesser ist, die in der besagten anderen Richtung liegen.
- 8. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbeneinrichtungen um die besagte Ebene des Körpers (18) symmetrisch angeordnet sind.
- 9. Spannvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbeneinrichtungen sich um die Achse herum derart krümmen, dass sie eine konkave Seitenoberfläche neben der Achse haben.
- 10. Spannvorrichtung nach Anspruch 9> dadurch gekennzeichnet, dass der Bogen, der in der konkaven Seitenoberfläche beschrieben wird, der Bogen eines Kreises ist.
- 11. Spannvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der beschriebene Bogen der Bogen eines Kreises ist, der auf der Achse zentriert ist und Radius hat, der etwas grosser als djener des Schaftes oder der Bohrung ist.
- 12. Spannvorrichtung nach Anspruch 11 in Zusammenhang mit Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Bogen vollständig um die Achse herum erstreckt, um eine zylindrische Seitenoberfläche zu bilden.
- 13. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum zuführen von hydraulischem Strömungsmittel eine Zuführbohrung aufweist, die sich durch den Körper der Vorrichtung in einen dehnbaren Dichtungsteil (50) in809831/1011einer Kammer oder in Kammern hinter dem Kolben oder den Kolben der Kolbeneinrichtung erstreckt.
- 14. Spannvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsteil eine Schicht aus Gummi oder ähnlichem elastischen, formbaren, nicht zusammendrückbaren Werkstoff aufweist, welche um einen Former (101) herum gebildet ist urü diesen umschliesst, der so angeordnet ist, dass hydraulisches Strömungsmittel in den Teil eingespritzt werden kann, um die elastische Schicht von dem Former abzuheben und den Dichtungsteil auszudehnen.
- 15. Spannvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass Verteilungskanäle in der Oberfläche des Fomers (101) vorgesehen sind.
- 16. Spannvorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Former (1Oj aus Metall besteht.
- 17. Spannvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall Aluminium oder eine Aluminiumlegierung ist.
- 18. Spannvorrichtung mit einem Körper mit einem oder mehreren Kolben, welche in einer mit einer Ausnehmung versehenen Stirnfläche des Körpers aufgenommen und parallel zur Achse eines Schaftes bewegbar sind, der sich von dem Körper oder von einer Bohrung erstreckt, die sich durch den Körper erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass ein dehnbarer Dichtungsteil in der Ausnehmung hinter jedem Kolben vorgesehen ist und eine Schicht aus Gummi oder ähnlichem elastischen, verformbaren, nicht zusammendrückbaren Werkstoff ausgebildet ist, der um einen Former herum gebildet809831/1011-S-5 2BQ43 1und diesen umschliesst, und wobei eine Vorrichtung
zum zuführen von hydraulischem Strömungsmittel jedem oder jedem Teil vorgesehen ist, um zu bewirken, dass sich seine elastische Schicht ausdehnt und somit
den oder jeden Kolben in einer Richtung treibt, welche durch die besagte Stirnfläche hinaus führt.19· Verfahren zur Herstellung eines dehnbaren Dichtungsteiles zur Spannvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schicht aus Gummi oder
ähnlichem elastischen, verformbaren, nicht zusammendrückbaren Werkstoff um einen Former herum durch einen Formvorgang gebildet wird.809831/1013
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB4284/77A GB1592091A (en) | 1977-02-02 | 1977-02-02 | Bolt stud or like tensioning devices |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2804313A1 true DE2804313A1 (de) | 1978-08-03 |
DE2804313C2 DE2804313C2 (de) | 1989-07-13 |
Family
ID=9774241
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19782804313 Granted DE2804313A1 (de) | 1977-02-02 | 1978-02-01 | Spannvorrichtung zum anspannen von schraubenbolzen, stiftschrauben und aehnlichen spannteilen sowie verfahren zur herstellung eines dehnbaren dichtungsteiles fuer die spannvorrichtung |
Country Status (6)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US4281580A (de) |
JP (1) | JPS53101199A (de) |
DE (1) | DE2804313A1 (de) |
FR (2) | FR2400998A1 (de) |
GB (1) | GB1592091A (de) |
SE (1) | SE435249B (de) |
Families Citing this family (7)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
JPH03115947U (de) * | 1990-03-12 | 1991-12-02 | ||
JPH0533338U (ja) * | 1991-09-30 | 1993-04-30 | 日本コロムビア株式会社 | デイスク回転駆動装置 |
ES2115077T3 (es) * | 1992-09-17 | 1998-06-16 | John Wentworth Bucknell | Sujetadores hidraulicamente asistidos. |
AUPO076596A0 (en) * | 1996-07-02 | 1996-07-25 | Bucknell, John Wentworth | Seals for hydraulic assemblies |
CA2457968A1 (en) * | 2004-02-19 | 2005-08-19 | Intregra Technologies Limited | Hydraulic nut assembly |
EP4126459A1 (de) | 2020-03-25 | 2023-02-08 | Milwaukee Electric Tool Corporation | Bolzenspannwerkzeug |
US20230151914A1 (en) * | 2021-11-15 | 2023-05-18 | Spm Oil & Gas Inc. | Tensioner and method of using same |
Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US655685A (en) * | 1899-10-23 | 1900-08-14 | Franklin G Burley | Cylinder for compound steam-engines. |
US2955579A (en) * | 1959-09-04 | 1960-10-11 | Bachan Mfg Company | Fluid actuator for linear and rotary movements |
US3556465A (en) * | 1969-06-09 | 1971-01-19 | Rkl Controls | Diaphragm valve assembly and method of making same |
US3772759A (en) * | 1971-06-28 | 1973-11-20 | Pilgrim P Valve Ltd | Fastening of wheels, propellers and the like |
DE2431706A1 (de) * | 1974-07-02 | 1976-01-22 | Festo Maschf Stoll G | Arbeitszylinder fuer pneumatische und hydraulische medien |
Family Cites Families (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB991783A (en) * | 1960-10-07 | 1965-05-12 | P & O Pilgrim Valve Ltd | Improvements in and relating to nuts and bolts |
US3154006A (en) * | 1962-10-12 | 1964-10-27 | Danly Mach Specialties Inc | Tensioning system for power press tie rods |
US3285568A (en) * | 1965-03-17 | 1966-11-15 | Biach Ind | Tensioning apparatus |
US4120230A (en) * | 1977-02-23 | 1978-10-17 | Pilgrim Engineering Developments Limited | Self-straining bolts |
-
1977
- 1977-02-02 GB GB4284/77A patent/GB1592091A/en not_active Expired
-
1978
- 1978-02-01 JP JP1105078A patent/JPS53101199A/ja active Granted
- 1978-02-01 DE DE19782804313 patent/DE2804313A1/de active Granted
- 1978-02-01 SE SE7801202A patent/SE435249B/sv not_active IP Right Cessation
- 1978-02-02 FR FR7802914A patent/FR2400998A1/fr active Granted
- 1978-09-04 FR FR7825432A patent/FR2400999A1/fr active Granted
-
1979
- 1979-11-05 US US06/091,661 patent/US4281580A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US655685A (en) * | 1899-10-23 | 1900-08-14 | Franklin G Burley | Cylinder for compound steam-engines. |
US2955579A (en) * | 1959-09-04 | 1960-10-11 | Bachan Mfg Company | Fluid actuator for linear and rotary movements |
US3556465A (en) * | 1969-06-09 | 1971-01-19 | Rkl Controls | Diaphragm valve assembly and method of making same |
US3772759A (en) * | 1971-06-28 | 1973-11-20 | Pilgrim P Valve Ltd | Fastening of wheels, propellers and the like |
DE2431706A1 (de) * | 1974-07-02 | 1976-01-22 | Festo Maschf Stoll G | Arbeitszylinder fuer pneumatische und hydraulische medien |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR2400998B1 (de) | 1984-01-06 |
JPS6222751B2 (de) | 1987-05-19 |
JPS53101199A (en) | 1978-09-04 |
US4281580A (en) | 1981-08-04 |
FR2400999B1 (de) | 1983-10-21 |
DE2804313C2 (de) | 1989-07-13 |
FR2400998A1 (fr) | 1979-03-23 |
GB1592091A (en) | 1981-07-01 |
SE7801202L (sv) | 1978-08-03 |
SE435249B (sv) | 1984-09-17 |
FR2400999A1 (fr) | 1979-03-23 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE69402090T2 (de) | Spanneinrichtung | |
DE2019439A1 (de) | Pressverfahren zur Herstellung eines nahtlosen,mit einem Boden versehenen Rohrkoerpers,insbesondere Ventilkoerpergehaeuse,und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
DD216421A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zur befestigung und justierung einer druckplatte auf einem plattenzylinder einer rotationsdruckmaschine | |
EP3887095A1 (de) | Spannsystem aus einer spannvorrichtung und einem kombibolzen | |
DE2804313A1 (de) | Spannvorrichtung zum anspannen von schraubenbolzen, stiftschrauben und aehnlichen spannteilen sowie verfahren zur herstellung eines dehnbaren dichtungsteiles fuer die spannvorrichtung | |
DE2052220C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Gegenstandes aus Kunststoff mit einem ringförmigen Einschnitt in einer Form | |
DE69409684T2 (de) | Abstandhaltende Unterlegscheibe für Schraubverbindung | |
DE69004367T2 (de) | Plattenkokille für Metallstranggiessen. | |
DE2455788A1 (de) | Hydraulisches spannelement fuer zugankervorspannung | |
DE3904903C2 (de) | Vorrichtung für das Einspannen von dünnwandigen Hohlprofilen | |
DE1920559C3 (de) | Membranzylinder für mit einem Druckmittel betriebene Betätigungseinrichtungen | |
DE4419555C1 (de) | Stranggießer für Stranggießanlagen, insbesondere für thermoplastische Kunststoffe | |
EP0148998B1 (de) | Lösbare Verbindung | |
WO2015170305A1 (de) | Werkzeug zum dreh-drehräumen von werkstücken | |
DE2422036A1 (de) | Vorrichtung zum aufbringen einer zugkraft auf eine hohlwelle | |
DE1132766B (de) | Vorrichtung zum hydraulischen Laengen eines Schraubenbolzens zwecks Einstellung einer Vorspannung | |
DE1650128A1 (de) | Hochdruckbehaelter fuer sich periodisch veraendernde Druecke | |
DE1400880C (de) | Vorrichtung zum Erzielen einer vorbe stimmten Zugspannung in einer Schraubver bindung | |
DE2326893A1 (de) | Kurbelanordnung | |
DE2654787C3 (de) | Einrichtung zum Vorspannen der Schraubbolzen von großen Brennkraftmaschinen | |
DE1400880B1 (de) | Vorrichtung zum Erzielen einer vorbestimmten Zugspannung in einer Schraubverbindung | |
DE7247233U (de) | Schraubenspannvorrichtung | |
EP0919356A2 (de) | Vakuumformmaschine zum Umformen von Formteilen | |
DE2706301A1 (de) | Verbundbolzen | |
EP0945633B1 (de) | Lager für eine Kurbelwelle sowie Verfahren zur Montage eines solchen Lagers |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
8125 | Change of the main classification |
Ipc: B25B 29/02 |
|
D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: DERZEIT KEIN VERTRETER BESTELLT |
|
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |