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DE2802615C2 - Verfahren zur Herstellung insbesondere konischer oder zylindrischer Behälter - Google Patents

Verfahren zur Herstellung insbesondere konischer oder zylindrischer Behälter

Info

Publication number
DE2802615C2
DE2802615C2 DE19782802615 DE2802615A DE2802615C2 DE 2802615 C2 DE2802615 C2 DE 2802615C2 DE 19782802615 DE19782802615 DE 19782802615 DE 2802615 A DE2802615 A DE 2802615A DE 2802615 C2 DE2802615 C2 DE 2802615C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
side wall
welding
container
conical
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19782802615
Other languages
English (en)
Other versions
DE2802615A1 (de
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rissen Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Rissen Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rissen Maschinenfabrik GmbH filed Critical Rissen Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE19782802615 priority Critical patent/DE2802615C2/de
Publication of DE2802615A1 publication Critical patent/DE2802615A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2802615C2 publication Critical patent/DE2802615C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D3/00Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
    • B65D3/10Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines characterised by form of integral or permanently secured end closure
    • B65D3/12Flanged discs permanently secured, e.g. by adhesives or by heat-sealing
    • B65D3/14Discs fitting within container end and secured by bending, rolling, or folding operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

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Die Erfindur? betrifft ein Verfahren zur Herstellung insbesondere konischer oder zylindrischer Behälter aus kunststoffbeschichtetem Papier oder dergleichen, bestehend aus Seitenwand und Bodenteil, bei dem die Verbindung von Seitenwand und daran anliegendem Bodenkragen durch Umbördeln des unteren Seitenwandbereiches nach innen und Verpressen und Verschweißen desselben mit dem Boden erzeugt wird.
Bei dem Herstellungsverfahren wird der Behälter, der insbesondere konisch oder zylindrisch ist, dessen Querschnitt rund, ova! und eckig sein kann, aus zwei Teilen zusammengesetzt, nämlich einem SeitenwanH- und einem Bodenteil. Bei einem bekannten Verfahren dieser Art (DE-OS 19 06 796) wird der untere Seitenwandbereich nach innen um den daran anliegenden Bodenkragen umgebördelt und mit demselben verpreßt sowie verschweißt. Es ist dabei jedoch eine verhältnismäßig aufwendige Pressung und Schweißung in Radialrichtung erforderlich. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der so erzeugte Behälter von außen nicht wasserdicht ist. Die Schnittkanten sowohl unten an der Seitenwand als auch am Bodenteil sind nämlich nicht kunststoffbeschichtet. Diese Schnittkanten wirken durch kleine vorstehende Fasern besonders wasseransaugend. Es kann also leicht Feuchtigkeit von außen in das Papiermaterial oder dergleichen des Behälters eindringen, da zumindest die untere .Schnittkante der Seitenwand nach außen freiliegt. Auch in die untere Schnittkante des Bodenkragens kam Feuchtigkeit eindringen, wenn die Seitenwand nicht sehr gut mit dem Bodenkragen verschweißt ist. was sieh bei Schweißung radiiil in vielen Richtungen nur sehr schwierig erreichen läßt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht Ί,ιπη. ein solches bekanntes Verfahren dahingehend /11 verbessern, daß diT Becher von außen möglichst wasserdicht wird.
Die Losung der Aufgilbe besteh! darin, daß die Seitenwand und der Bodenkragen in Form einer doppellagigen Rolle umgebördelt werden, daß das Verpressen des außen beschichteten Bodens mit der außen beschichteten Seitenwand senkrecht zum Boden nur an einem zum Zentrum des Behälters weisenden Ringbereich der Bördelung erfolgt, wodurch ein über einer Knick nach innen weisender, doppellagiger Inneneinschlag der Seitenwand gebildet wird, und daß dieser Ringbereich anschließend mit dem Boden verschweißt wird.
Der Behälter wird aus einseitig von außen, zum Beispiel mit Polyäthylen beschichtetem Papier hergestellt. Beim nach innen weisenden doppellagigen Inneneinschlag der Seitenwand liegt die Beschichtung der Seitenwand auf der Beschichtung des Bodens. Die beiden Teile können daher zuverlässig miteinander verschweißt werden, wobei diese Schweißung in axialer Druckrichtung erfolgt, was sich auf einfachere und zuverlässigere Weise ausführen läßt als die Sciiweißung in vielen radialen Richtungen. Sowohl die Schnittkanten der Seitenwand als auch des Bodens sind von außen nich* mehr zugänglich, so daß von außen keine Feuchtigkeit mehr in das Material des Behälters eindringen kann. Der Becher hat nur noch eine weitere außenliegende Schnittkante, die ungefähr parallel zur Achse verläuft und durch das Ausschneiden des Seitenwandsegmentes vor dem Wickein entsteht und die nicht durch den überzug geschützt ist. Diese Kante ist jedoch mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zu schützen.
Der auf diese Weise hergestellte Behälter ist also von außen gegen Luftfeuchtigkeit geschützt und wasserdicht, so daß er auch verwendet werden kann, wenn er äußerlich direkt ins Wasser gestellt wird oder mit Wasser in Berührung kommt. In den Behälter kann dann noch eine dünne Plastikfolie zum Schutz gegen den Behälterinhalt eingezogen werden.
Die Verschweißung in axialer Richtung, bei der eine Beschichtung auf eine Beschichtung geschweißt wird und bei der dadurch eine besondvf« gute Siegelnaht entsteht, wird vorteilhafterweise unter Anwendung von Hochfrequenz oder Ultraschall vorgenommen, bei der die Wärme im Papier erzeugt wird, weil bei einer Erwärmung von außen die Beschichtung, zum Beispiel die Polyäthylenschicht, beschädigt oder verdorben würde und dementsprechend ihre Abdichtungswirkung verliert.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch den unteren Teil eines aufrechtstehenden Behälters;
Fig. 2 denselben Behälter bei einem nachfolgenden Verfahrensschritt;
F i g. 3 denselben Behälter, jedoch in einem größeren Maßstab und nach der Vorbereitung für die Verschweißung; und
F i g. 4 den fertigen Behälter nach dem Schweißen.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist. besteht der Behälter aus einem Seitenwandteil 1 und einem Bodenteil 2. Der Behälter ist von außen bei 3 beschichtet mit Polyäthylen. An dem Seitenwandteil 1 wird bei 7 eine kleine kreisförmige Rolle angerollt. Diese wird mit einem größeren Radius 8 dann umgelegt, so daß der Boden eine Form, wie in F i g. 2 dargestellt ist. annimmt. Danach wird dieser mit Backen (oder auch mit einem rotierenden Vcrpreßwerkzcug) verpreßt, die so kurz sind, daß nicht der ganze umgelegte Teil des Hodens von
den Backen erfaßt wird, sondern ein Teil nach außen abgespreizt bleibt. Dadurch entsteht am Boden der Knick 10, und der Boden nimmt eine Form nach Skizze 3 an, wobei der von der Seitenwand stammende Teil I mit dem Bodenteil 2 verschweißt wird, wobei Polyäthylenschicht auf Polyäthylenschicht liegt. Wenn diese Verschweißung kreisförmig dicht erfolgt ist, ist die Stirnfläche der Seitenwand 5 und die Stirnfläche des Bodens 6 durch die Verschweißung so eingeschlossen, daß von außen keine Luft an diese Stellen herankommen kann.
Natürlich muß der weggespreizte Teil der Seitenwand so breit sein, daß man mit einer axial beweglichen Backe 14 an der Kante 12 vorbeikommt, wenn der ganze
Behälter konisch ist und dadurch die Ecke 12 teilweise über dem abgespreizten Teil steht.
Wenn in den Behälter eine Folie eingezogen werden soll, dann muß vor dem Einziehen der Folie der Boden luftdurchlässig bleiben. Er darf also noch nicht verschweißt sein. Die doppelte Umlegung von Boden- und Seitenwand hindert ihn aber daran, daß er herausfällt. Wenn die Folie eingezogen ist, wird die Verschweißung vorgenommen, wobei die Backen 13 und 14 gekühlt sein können, da diese beiden Backen im Hochfrequenzfall zwei Platten eines Kondensators darstellen, während im Ultraschallfall die Backe 13 den Amboß und die Backe 14 die schallbeaufschlagte »Sinotrode« darstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung insbesondere konischer oder zylindrischer Behälter aus kunststoffbeschichtetem Papier oder dergleichen, bestehend aus Seitenwand und Bodenteil, bei dem die Verbindung von Seitenwand und daran anliegendem Bodenkragen durch Umbördeln des unteren Seitenwandbereiches nach innen und Verpressen und Verschweißen desselben mit dem Boden erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (1) und der Bodenkragen in Form einer doppellagigen Rolle umgebördelt werden, daß das Verpressen des außen beschichteten Bodens (2) mit der außen beschichteten Seitenwand (1) senkrecht zum Boden nur an einem zum Zentrum des Behälters weisenden Ringbereich der Bördelung erfolgt, wodurch ein über einen Knick (10) nach innen weisender, doppellagiger Inneneinschlag der Seitenwand (1) gebildet wird, und daß dieser Ringbereich anschließend mit <iun Boden verschweißt wird.
2. Verfahren nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schweißung Hochfrequenz verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schweißung Ultraschall verwendet wird.
DE19782802615 1978-01-21 1978-01-21 Verfahren zur Herstellung insbesondere konischer oder zylindrischer Behälter Expired DE2802615C2 (de)

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DE2802615A1 DE2802615A1 (de) 1979-07-26
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DE2802615A1 (de) 1979-07-26

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