DE2802615C2 - Verfahren zur Herstellung insbesondere konischer oder zylindrischer Behälter - Google Patents
Verfahren zur Herstellung insbesondere konischer oder zylindrischer BehälterInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D3/00—Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
- B65D3/10—Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines characterised by form of integral or permanently secured end closure
- B65D3/12—Flanged discs permanently secured, e.g. by adhesives or by heat-sealing
- B65D3/14—Discs fitting within container end and secured by bending, rolling, or folding operations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
30
Die Erfindur? betrifft ein Verfahren zur Herstellung
insbesondere konischer oder zylindrischer Behälter aus kunststoffbeschichtetem Papier oder dergleichen, bestehend
aus Seitenwand und Bodenteil, bei dem die Verbindung von Seitenwand und daran anliegendem
Bodenkragen durch Umbördeln des unteren Seitenwandbereiches nach innen und Verpressen und Verschweißen
desselben mit dem Boden erzeugt wird.
Bei dem Herstellungsverfahren wird der Behälter, der insbesondere konisch oder zylindrisch ist, dessen
Querschnitt rund, ova! und eckig sein kann, aus zwei Teilen zusammengesetzt, nämlich einem SeitenwanH-
und einem Bodenteil. Bei einem bekannten Verfahren dieser Art (DE-OS 19 06 796) wird der untere
Seitenwandbereich nach innen um den daran anliegenden Bodenkragen umgebördelt und mit demselben
verpreßt sowie verschweißt. Es ist dabei jedoch eine verhältnismäßig aufwendige Pressung und Schweißung
in Radialrichtung erforderlich. Ein weiterer Nachteil
besteht darin, daß der so erzeugte Behälter von außen nicht wasserdicht ist. Die Schnittkanten sowohl unten an
der Seitenwand als auch am Bodenteil sind nämlich nicht kunststoffbeschichtet. Diese Schnittkanten wirken
durch kleine vorstehende Fasern besonders wasseransaugend. Es kann also leicht Feuchtigkeit von außen in
das Papiermaterial oder dergleichen des Behälters eindringen, da zumindest die untere .Schnittkante der
Seitenwand nach außen freiliegt. Auch in die untere Schnittkante des Bodenkragens kam Feuchtigkeit
eindringen, wenn die Seitenwand nicht sehr gut mit dem Bodenkragen verschweißt ist. was sieh bei Schweißung
radiiil in vielen Richtungen nur sehr schwierig erreichen
läßt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht Ί,ιπη. ein solches
bekanntes Verfahren dahingehend /11 verbessern, daß diT Becher von außen möglichst wasserdicht wird.
Die Losung der Aufgilbe besteh! darin, daß die
Seitenwand und der Bodenkragen in Form einer doppellagigen Rolle umgebördelt werden, daß das
Verpressen des außen beschichteten Bodens mit der außen beschichteten Seitenwand senkrecht zum Boden
nur an einem zum Zentrum des Behälters weisenden Ringbereich der Bördelung erfolgt, wodurch ein über
einer Knick nach innen weisender, doppellagiger Inneneinschlag der Seitenwand gebildet wird, und daß
dieser Ringbereich anschließend mit dem Boden verschweißt wird.
Der Behälter wird aus einseitig von außen, zum Beispiel mit Polyäthylen beschichtetem Papier hergestellt.
Beim nach innen weisenden doppellagigen Inneneinschlag der Seitenwand liegt die Beschichtung
der Seitenwand auf der Beschichtung des Bodens. Die beiden Teile können daher zuverlässig miteinander
verschweißt werden, wobei diese Schweißung in axialer Druckrichtung erfolgt, was sich auf einfachere und
zuverlässigere Weise ausführen läßt als die Sciiweißung in vielen radialen Richtungen. Sowohl die Schnittkanten
der Seitenwand als auch des Bodens sind von außen nich* mehr zugänglich, so daß von außen keine
Feuchtigkeit mehr in das Material des Behälters eindringen kann. Der Becher hat nur noch eine weitere
außenliegende Schnittkante, die ungefähr parallel zur Achse verläuft und durch das Ausschneiden des
Seitenwandsegmentes vor dem Wickein entsteht und die nicht durch den überzug geschützt ist. Diese Kante
ist jedoch mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zu schützen.
Der auf diese Weise hergestellte Behälter ist also von außen gegen Luftfeuchtigkeit geschützt und wasserdicht,
so daß er auch verwendet werden kann, wenn er äußerlich direkt ins Wasser gestellt wird oder mit
Wasser in Berührung kommt. In den Behälter kann dann noch eine dünne Plastikfolie zum Schutz gegen den
Behälterinhalt eingezogen werden.
Die Verschweißung in axialer Richtung, bei der eine Beschichtung auf eine Beschichtung geschweißt wird
und bei der dadurch eine besondvf« gute Siegelnaht
entsteht, wird vorteilhafterweise unter Anwendung von Hochfrequenz oder Ultraschall vorgenommen, bei der
die Wärme im Papier erzeugt wird, weil bei einer Erwärmung von außen die Beschichtung, zum Beispiel
die Polyäthylenschicht, beschädigt oder verdorben würde und dementsprechend ihre Abdichtungswirkung
verliert.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch den unteren Teil eines aufrechtstehenden Behälters;
Fig. 2 denselben Behälter bei einem nachfolgenden
Verfahrensschritt;
F i g. 3 denselben Behälter, jedoch in einem größeren Maßstab und nach der Vorbereitung für die Verschweißung;
und
F i g. 4 den fertigen Behälter nach dem Schweißen.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist. besteht der Behälter aus einem Seitenwandteil 1 und einem Bodenteil 2. Der
Behälter ist von außen bei 3 beschichtet mit Polyäthylen. An dem Seitenwandteil 1 wird bei 7 eine kleine
kreisförmige Rolle angerollt. Diese wird mit einem größeren Radius 8 dann umgelegt, so daß der Boden
eine Form, wie in F i g. 2 dargestellt ist. annimmt. Danach wird dieser mit Backen (oder auch mit einem
rotierenden Vcrpreßwerkzcug) verpreßt, die so kurz sind, daß nicht der ganze umgelegte Teil des Hodens von
den Backen erfaßt wird, sondern ein Teil nach außen abgespreizt bleibt. Dadurch entsteht am Boden der
Knick 10, und der Boden nimmt eine Form nach Skizze 3 an, wobei der von der Seitenwand stammende Teil I mit
dem Bodenteil 2 verschweißt wird, wobei Polyäthylenschicht auf Polyäthylenschicht liegt. Wenn diese
Verschweißung kreisförmig dicht erfolgt ist, ist die Stirnfläche der Seitenwand 5 und die Stirnfläche des
Bodens 6 durch die Verschweißung so eingeschlossen, daß von außen keine Luft an diese Stellen herankommen
kann.
Natürlich muß der weggespreizte Teil der Seitenwand so breit sein, daß man mit einer axial beweglichen
Backe 14 an der Kante 12 vorbeikommt, wenn der ganze
Behälter konisch ist und dadurch die Ecke 12 teilweise über dem abgespreizten Teil steht.
Wenn in den Behälter eine Folie eingezogen werden soll, dann muß vor dem Einziehen der Folie der Boden
luftdurchlässig bleiben. Er darf also noch nicht verschweißt sein. Die doppelte Umlegung von Boden-
und Seitenwand hindert ihn aber daran, daß er herausfällt. Wenn die Folie eingezogen ist, wird die
Verschweißung vorgenommen, wobei die Backen 13 und 14 gekühlt sein können, da diese beiden Backen im
Hochfrequenzfall zwei Platten eines Kondensators darstellen, während im Ultraschallfall die Backe 13 den
Amboß und die Backe 14 die schallbeaufschlagte »Sinotrode« darstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung insbesondere konischer oder zylindrischer Behälter aus kunststoffbeschichtetem
Papier oder dergleichen, bestehend aus Seitenwand und Bodenteil, bei dem die Verbindung
von Seitenwand und daran anliegendem Bodenkragen durch Umbördeln des unteren Seitenwandbereiches
nach innen und Verpressen und Verschweißen desselben mit dem Boden erzeugt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seitenwand (1) und der Bodenkragen in Form einer doppellagigen Rolle
umgebördelt werden, daß das Verpressen des außen beschichteten Bodens (2) mit der außen beschichteten
Seitenwand (1) senkrecht zum Boden nur an einem zum Zentrum des Behälters weisenden
Ringbereich der Bördelung erfolgt, wodurch ein über einen Knick (10) nach innen weisender,
doppellagiger Inneneinschlag der Seitenwand (1) gebildet wird, und daß dieser Ringbereich anschließend
mit <iun Boden verschweißt wird.
2. Verfahren nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schweißung Hochfrequenz verwendet
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schweißung Ultraschall verwendet
wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19782802615 DE2802615C2 (de) | 1978-01-21 | 1978-01-21 | Verfahren zur Herstellung insbesondere konischer oder zylindrischer Behälter |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19782802615 DE2802615C2 (de) | 1978-01-21 | 1978-01-21 | Verfahren zur Herstellung insbesondere konischer oder zylindrischer Behälter |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2802615A1 DE2802615A1 (de) | 1979-07-26 |
DE2802615C2 true DE2802615C2 (de) | 1983-03-03 |
Family
ID=6030060
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19782802615 Expired DE2802615C2 (de) | 1978-01-21 | 1978-01-21 | Verfahren zur Herstellung insbesondere konischer oder zylindrischer Behälter |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2802615C2 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3249750C2 (de) * | 1982-11-05 | 1986-02-27 | Maschinenfabrik Rissen Gmbh, 2000 Hamburg | Maschine zum Herstellen eines Becherbehälters |
Families Citing this family (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3015112C2 (de) * | 1980-04-19 | 1984-09-06 | 4 P Nicolaus Kempten GmbH, 8960 Kempten | Vorrichtung zum Herstellen eines flüssigkeitsdichten Behälters |
DE3240810C2 (de) | 1982-11-05 | 1986-01-30 | Maschinenfabrik Rissen Gmbh, 2000 Hamburg | Maschine zum Herstellen von Becherbehältern aus Papier |
EP0136821A3 (de) * | 1983-09-06 | 1986-06-11 | Amalgamated Mining & Trading Limited | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Behältern |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1906796B2 (de) * | 1969-02-11 | 1977-10-06 | Michael Hörauf Maschinenfabrik, 7334 Süssen | Vorrichtung zum verbinden von einsaetzen mit huelsen |
-
1978
- 1978-01-21 DE DE19782802615 patent/DE2802615C2/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3249750C2 (de) * | 1982-11-05 | 1986-02-27 | Maschinenfabrik Rissen Gmbh, 2000 Hamburg | Maschine zum Herstellen eines Becherbehälters |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2802615A1 (de) | 1979-07-26 |
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